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DE10131399C1 - Fondsitz für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Fondsitz für Kraftfahrzeuge

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DE10131399C1
DE10131399C1 DE2001131399 DE10131399A DE10131399C1 DE 10131399 C1 DE10131399 C1 DE 10131399C1 DE 2001131399 DE2001131399 DE 2001131399 DE 10131399 A DE10131399 A DE 10131399A DE 10131399 C1 DE10131399 C1 DE 10131399C1
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DE
Germany
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seat
seat part
connecting lever
link
backrest
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DE2001131399
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English (en)
Inventor
Stefan Goehner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faurecia Autositze GmbH
Original Assignee
Faurecia Autositze GmbH and Co KG
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Publication date
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    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60N2/24Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles
    • B60N2/30Non-dismountable or dismountable seats storable in a non-use position, e.g. foldable spare seats
    • B60N2/3088Non-dismountable or dismountable seats storable in a non-use position, e.g. foldable spare seats characterised by the mechanical link
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Abstract

Bei einem Fondsitz für Kraftfahrzeuge mit einer an einem Sitzteil angeordneten, vorklappbaren Rückenlehne ist das Sitzteil aus einer etwa horizontalen Gebrauchsstellung sowohl in eine etwa vertikale Stauposition vorklappbar als auch in eine zur Gebrauchsstellung zumindest annähernd parallele Absenkposition verlagerbar. In diesen beiden Positionen liegt die Rückenlehne vorgeklappt auf dem Sitzteil auf. Ein vorderer und ein hinterer Lenker sind mit einem Ende an der Karosserie und mit dem anderen Ende am Sitzteil angelenkt. Das obere Ende des vorderen Lenkers ist längsverschieblich am Sitzteil geführt und in Gebrauchsstellung am Sitzteil fixierbar. Das untere Ende des hinteren Lenkers ist lösbar mit der Karosserie verbindbar und in Gebrauchsstellung daran fixierbar. Ein erster Verbindungshebel ist mit seinem vorderen Ende karosseriefest und mit seinem hinteren Ende am hinteren Lenker angelenkt. Der Fondsitz weist einen zweiten Verbindungshebel auf. Die Rückenlehne ist lediglich über einen Neigungsverstellbeschlag an dem Sitzteil befestigt. Der zweite Verbindungshebel ist mit seinem oberen Ende am Sitzteil und mit seinem unteren Ende karosseriefest oder am ersten Verbindungshebel angelenkt.

Description

Die Erfindung betrifft einen Fondsitz nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein Fondsitz der als bekannt vorausgesetzten Art (US 60 00 742) dient dazu, bei Kraftfahrzeugen mit mindestens drei Sitzreihen, insbes. bei Vans, einerseits den Zugang zur dritten Sitzreihe zu erleichtern und anderseits eine weit­ gehend ebene Vergrößerung der Ladefläche zu ermöglichen. Das Sitzteil ist deshalb mit vorgeklappter Rückenlehne in eine vertikale Stauposition nach vorn verschwenkbar bzw. nach unten absenkbar. Das Vorklappen der Rückenlehne, das Absenken oder Vorschwenken des Sitzteils werden durch zwei parallel verlaufende Verbindungshebel gesteuert, von denen einer den vorderen Lenker mit einem Beschlagteil an der Rückenlehne und ein zweiter einen karosseriefesten Lager­ bock für den vorderen Lenker mit dem hinteren Lenker ver­ bindet. Die Verbindungshebel müssen im Crashfall den größ­ ten Teil der auf den Sitz wirkenden Kräfte aufnehmen. Da sie vergleichsweise lang sind und wegen der Platzverhältnisse nur schlank ausgebildet werden können, knicken sie unter Belastung leicht aus und können daher nur geringe Kräfte aufnehmen. Zum Vorklappen der Rückenlehne bei abge­ senktem Sitz und bei in Stauposition hochgeklapptem Sitz werden unterschiedliche, besondere Klappbeschläge verwen­ det, die aufwendig sind.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Sicherheit eines Fondsitzes der als bekannt vorausgesetzten Art unter Verwendung von weit­ gehend serienmäßigen Beschlagteilen zu erhöhen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des Pa­ tentanspruchs 1.
Die auf den Sitz wirkenden Kräfte werden im wesentlichen nur durch die Lenker und einen kurzen Verbindungshebel auf­ gefangen, so daß die Konstruktion relativ steif ist. Es wird nur ein einziger Verstellbeschlag für die Rückenlehne benötigt. Eine derartige Lösung ist deshalb einfach und verwendet für die Rückenlehne nur übliche, bewährte Ver­ stellbeschläge.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfin­ dung anhand der Zeichnungen im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 - eine schematische Seitenansicht eines Kraft­ fahrzeug-Fondsitzes in der Gebrauchsstellung;
Fig. 2 - eine Seitenansicht des Fondsitzes nach Fig. 1 mit zur Vergrößerung des Laderaums bei vorge­ klappter Rückenlehne abgesenktem Sitz;
Fig. 3 - eine Seitenansicht des Fondsitzes nach Fig. 1 mit zur Vergrößerung der Einstiegsöffnung in eine Stauposition vorgeklapptem Sitzteil.
An einem Sitzteil 2 eines Fondsitzes ist eine Rückenlehne 3 um eine horizontale Klappachse 3a in die in Fig. 1 gestri­ chelt dargestellte Position vorklappbar gelagert, in der die Rückseite der Rückenlehne 3 eine annähernd horizontale Ebene bildet. Der Klapp- oder Neigungsverstellbeschlag ist in allgemein bei Rückenlehnen üblicher Weise ausgeführt und deshalb hier nicht dargestellt.
Das Sitzteil 2 stützt sich mittels paarweise angeordneter vorderer Lenker 4 und rückwärtiger Lenker 5 an der Boden­ gruppe einer Karosserie 1 ab, von denen in den Zeichnungen nur jeweils einer sichtbar ist. Der vordere Lenker 4 ist um einen unteren Anlenkpunkt 4b an einem mit der Karosserie 1 fest verbunden Lagerbock 1b schwenkbar gelagert. In einem oberen Anlenkpunkt 4a weist der Lenker 4 einen in den Zeichnungen nicht erkennbaren Bolzen oder Kulissenstein auf, mit dem das obere Ende des Lenkers 4 in einer seitlich am Sitzteil 2 angeordneten Kulisse 6 längsverschieblich ge­ führt ist. Auf der von der Kulisse 6 abgewandten Seite trägt der Lenker 4 im oberen Anlenkpunkt 4a einen Verriege­ lungsbolzen 4c. In der in Fig. 1 dargestellten Gebrauchsla­ ge des Fondsitzes wird der Verriegelungsbolzen 4c von dem Maul einer Verriegelungsklinke 10 übergriffen, die um eine Schwenkachse 10a verschwenkbar am Sitzteil 2 gelagert ist.
Der hintere Lenker 5 ist um einen oberen Anlenkpunkt 5a verschwenkbar am hinteren Bereich des Sitzteils 2 gelagert. Sein unteres Ende ist mit einem Verbindungshebel 7 in einem hinteren Gelenkpunkt 7a gelenkig verbunden. Eine weitere Verriegelungsklinke 9 ist um den Gelenkpunkt 7a an dem hin­ teren Lenker 5 verschwenkbar gelagert, die einen mit der Karosserie 1 fest verbunden Bügel 1a untergreift, wenn sich der Fondsitz in seiner Gebrauchsstellung befindet.
Der Verbindungshebel 7 ist mit seinem vorderen Ende ver­ schwenkbar an dem Lagerbock 1b gelagert. Sein vorderer Ge­ lenkpunkt 7b hat von dem Anlenkpunkt 4b des Lenkers 4 einen geringen horizontalen Abstand. Zwischen dem vorderen 7b und dem hinteren Gelenkpunkt 7a ist ein zweiter Verbindungshe­ bel 8 an dem ersten Verbindungshebel 7 gelagert. Der Ver­ bindungshebel 8 verschwenkt um einen unteren Gelenkpunkt 8b. Das obere Ende des Verbindungshebels 8 ist um einen oberen Gelenkpunkt 8a verschwenkbar mit dem Sitzteil 2 ver­ bunden.
Zur Vergrößerung des Laderaums kann die Rückenlehne 3, wie in Fig. 2 dargestellt, vorgeklappt und das Sitzteil 2 ge­ meinsam mit der Rückenlehne 3 soweit abgesenkt werden, daß die Rückseite der Rückenlehne 3 mit der Rückseite einer Rü­ ckenlehne 3' einer nachfolgenden Sitzreihe in einer Ebene liegt. Die Verriegelungsklinke 10 wird dazu entriegelt. Das obere Ende des Lenkers 4 verschiebt sich in der Kulisse 6 in Längsrichtung des Sitzteils 2 nach hinten. Gleichzeitig verschwenken der vordere Verbindungshebel 8 und der hintere Lenker 5 entgegen dem Uhrzeigersinn um die unteren Gelenk­ punkte 8b und 7a. Die Verriegelungsklinke 9 bleibt verrie­ gelt.
Zur Vergrößerung der Zugangsöffnung zu der rückwärtigen Sitzreihe wird die Rückenlehne 3, wie in Fig. 1 gestrichelt dargestellt, auf das Sitzteil 2 geklappt. Die Verriege­ lungsklinke 9 wird in ihre Freigabestellung verschwenkt. Die Verriegelungsklinke 10 bleibt im Eingriff mit dem Ver­ riegelungsbolzen 4c, so daß der obere Anlenkpunkt 4a sich gegenüber dem Sitzteil 2 nicht verschieben kann. Das Sitz­ teil 2 kann nun um den Anlenkpunkt 4a in eine aufrechte La­ ge verschwenkt werden. Der Lenker 4 und der Verbindungshe­ bel 7 verschwenken dabei um ihre karosseriefesten Anlenk­ punkte 4b und 7b. Das Sitzteil 2 wird dadurch zusätzlich nach vorn verlagert. Der Verbindungshebel 7 nimmt mit dem rückwärtigen Lenker 5 eine nahezu gestreckte Lage ein. Sie ragen damit nicht in die Zugangsöffnung vor. Da der gemein­ same Schwerpunkt von Sitzteil 2 und Rückenlehne 3 vor dem unteren Anlenkpunkt 4b liegt, nimmt der Sitz eine stabile Lage ein und klappt nicht von alleine in seine Ausgangslage zurück.

Claims (9)

1. Fondsitz für Kraftfahrzeuge mit einer an einem Sitzteil (2) angeordneten, vorklappbaren Rückenlehne (3), wobei das Sitzteil (2) aus einer etwa horizontalen Gebrauchs­ stellung sowohl in eine etwa vertikale Stauposition vorklappbar als auch in eine zur Gebrauchsstellung zu­ mindest annähernd parallele Absenkposition verlagerbar ist und wobei in diesen beiden Positionen die Rückenleh­ ne (3) vorgeklappt auf dem Sitzteil (2) aufliegt, mit einem vorderen und einem hinteren Lenker (4; 5), die mit einem Ende an der Karosserie (1) und mit dem anderen En­ de am Sitzteil (2) angelenkt sind, wobei das obere Ende des vorderen Lenkers (4) längsverschieblich am Sitzteil (2) geführt und in Gebrauchsstellung am Sitzteil (2) fi­ xierbar ist und das untere Ende des hinteren Lenkers (5) lösbar mit der Karosserie (1) verbindbar und in Ge­ brauchsstellung daran fixierbar ist, ferner mit einem ersten Verbindungshebel (7), dessen vorderes Ende karos­ seriefest angelenkt und dessen hinteres Ende am hinteren Lenker (5) angelenkt ist, sowie mit einem zweiten Ver­ bindungshebel (8), ferner mit einem Neigungsverstellbe­ schlag, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne (3) lediglich über den Neigungsverstellbeschlag an dem Sitzteil (2) befestigt ist und der zweite Verbindungshebel (8) mit seinem oberen Ende am Sitzteil (2) und mit seinem unteren Ende am ersten Verbindungshebel (7) angelenkt ist.
2. Fondsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungshebel (7; 8) und Lenker (4; 5) je­ weils paarweise zu beiden Seiten des Sitzteils (2) ange­ ordnet sind.
3. Fondsitz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Verbindungshebel (7) am unteren Ende des hinteren Lenkers (5) angelenkt ist.
4. Fondsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Verbindungshebel (8) zumindest annähernd parallel zum hinteren Lenker (5) angeordnet ist.
5. Fondsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Verbindungshebel (8) und der hintere Len­ ker (5) zumindest annähernd gleich lang sind.
6. Fondsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fixierung des hinteren Lenkers (5) an der Karosserie (1) und zur Fixierung des vorderen Lenkers (4) an dem Sitzteil (2) jeweils eine Verriegelungsklinke (9; 10) vorgesehen ist.
7. Fondsitz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerpunkt der Verriegelungsklinke (9) für den hinteren Lenker (5) mit einem Gelenkpunkt (7a), durch den der erste Verbindungshebel (7) mit dem hinterem Len­ ker (5) verbunden ist, zusammenfällt.
8. Fondsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Lenker (5) verschwenkbar an der Karosse­ rie (1) fixierbar ist.
9. Fondsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Verbindungshebel (8) mit seinem unteren Ende karosseriefest angelenkt ist und sein oberer Ge­ lenkpunkt (8a) mit einem Anlenkpunkt (4a) des vorderen Lenkers (4) am Sitzteil (2) zusammenfällt, wenn der Sitz sich in seiner fixierten Gebrauchsstellung befindet.
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