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DE1013181B - Selbstfahrendes Raupenfahrzeug - Google Patents

Selbstfahrendes Raupenfahrzeug

Info

Publication number
DE1013181B
DE1013181B DEC13097A DEC0013097A DE1013181B DE 1013181 B DE1013181 B DE 1013181B DE C13097 A DEC13097 A DE C13097A DE C0013097 A DEC0013097 A DE C0013097A DE 1013181 B DE1013181 B DE 1013181B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle body
vehicle
caterpillar
caterpillars
chain drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC13097A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hugo Cordes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUGO CORDES DIPL ING
Original Assignee
HUGO CORDES DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUGO CORDES DIPL ING filed Critical HUGO CORDES DIPL ING
Priority to DEC13097A priority Critical patent/DE1013181B/de
Publication of DE1013181B publication Critical patent/DE1013181B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/12Arrangement, location, or adaptation of driving sprockets
    • B62D55/125Final drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Selbstfahrendes Raupenfahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein selbstfahrendes Raupenfahrzeug mit oder ohne Ladekübel und mit am Fahrzeugkörper befindlichem, die zwei Kettenantriebsräder antreibendem Motor und mit zu beiden Seiten des Fahrzeugkörpers herausragenden, quer zur Fahrtrichtung liegenden Hohlzapfen, durch die hindurch der Antrieb der Raupen erfolgt und um deren Achse Raupenträger pendeln, die mit einem Vorgelege mit direktem Zahneingriff für den Kettenantrieb fest verbunden sind.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine betriebssichere Lagerung der pendelnden Raupenträger am Fahrzeugkörper mit einem kräftigen Antrieb und leichter Auswechselbarkeit des Kettenantriebsrades zu verbinden.
  • Bei einem bekannten Fahrzeug dieser Art erfolgt der Antrieb des Kettenrades durch einen Kettentrieb. Dieser läßt sich nicht so kräftig ausführen wie ein Trieb mit direktem Zahneingriff. Außerdem liegt der Kettentrieb an der Außenseite der Raupen und versperrt dadurch den Ausbau des schnell verschleißenden Kettenantriebsrades.
  • Es ist auch ein Fahrzeug bekanntgeworden, daß diese Nachteile nicht aufweist, jedoch greift bei diesem Fahrzeug der Raupenträger mit einem Zapfen in eine Bohrung des Fahrzeugkörpers hinein. Hierbei bereitet die Abdichtung zwischen Zapfen und Bohrung dadurch Schwierigkeiten, daß sie gerade dort liegt, wo die Verschmutzung durch die Raupenkette besonders groß ist. Die von den Raupenketten hochgeförderten Bodenteilchen fallen direkt auf die Dichtstelle. Diese Dichtstelle hat einen großen Durchmesser, weil der Zapfen kräftig ist und noch eine Stirnfläche aufweist, da auch Seitenkräfte aufgenommen werden müssen. Die Ausbildung der Abdichtung wird weiter erschwert durch radiales und axiales Spiel, das schon bei der Herstellung vorhanden ist und sich bei Abnutzung der Lagerstellen vergrößert. Die beiden abzudichtenden Teile verändern dann ihre Lage zueinander bei jeder Fahrt in unebenem Gelände und bei jeder Kurve. Die bekannte Ausführung hat weiter den Nachteil, daß das äußere Zapfenlager in der Bohrung des Fahrzeugkörpers wegen des Vorgeleges und der meist doppelwandigen Ausbildung des Ansatzes für den Zapfen so weit nach Mitte Fahrzeug rückt, daß ein größeres Kippmoment in der Zapfenlagerung entsteht. Dadurch werden Kantenpressungen in den beiden Lagern des Zapfens erzeugt, die eine hohe Abnutzung der Lagerstellen und eine Erschwerung der Abdichtung verursachen. Bei axialem und radialem Spiel in den Lagerstellen wird auch der Zahneingriff an einer Stelle des Räderzuges verändert, so daß die Zähne nicht gleichmäßig tragen.
  • Es ist auch ein Fahrzeug bekanntgeworden, dessen Fahrzeugkörper beiderseits Zapfen hat, auf denen die Raupenträger gelagert sind. Dieses bekannte Fahrzeug hat jedoch kein Vorgelege am Raupenträger. Dadurch kann jeder Zapfen bis zum Kettenrad reichen, so daß sich eine zentrische Lagerung des Raupenträgers auf dem Zapfen ausführen läßt und daher eine breite Lagerung durch zwei im Abstand voneinander befindliche Lagerstellen nicht erforderlich ist. Auch entfällt dadurch der Zahneingriff, so daß bei Abnutzung der Lagerstelle auf dem Zapfen keine Veränderungen im Räderzug eintreten.
  • Es ist auch ein Fahrzeug bekanntgeworden, bei dem der Raupenträger mit einem Arm verbunden ist, der in den Bereich des Fahrzeugkörpers eingreift. Dabei kreuzt sich dieser Arm mit Teilen des Fahrzeugkörpers, s:o daß bei der Bewegung beider Teile gegeneinander unter Hinzutritt von Fremdkörpern Verklemmungen und Zerstörungen entstehen können. Außerdem ist auch bei diesem Fahrzeug kein Vorgelege am Raupenträger angeordnet. Die Abdichtung der äußeren Lagerung liegt im Bereich der Raupenkette und ist daher starken Verschmutzungen unterworfen.
  • Nach der Erfindung wird an Fahrzeugen dieser Art, deren pendelnde Raupenträger ein Vorgelege mit direktem Zahneingriff für den Kettenantrieb tragen, jeder Raupenträger mit einem rohrartigen Hohlkörper verbunden, der in den Raum des Fahrzeugkörpers eingreift und der zwei im Abstand voneinander befindliche, auf der Innenseite des Vorgeleges angeordnete Lagerstellen hat, die die aus dem Fahrzeugkörper herausragenden Hohlzapfen umgreifen und tragen.
  • Durch die Anordnung nach der Erfindung werden die Vorzüge der bekannten Ausführungen miteinander vereinigt. Der Raupenträger kann mit einem Vorgelege verbunden werden, ohne daß dabei wesentliche Nachteile eintreten. Ein Vo.rge:lege am Raupenträger bringt die bekannten Vorteile, daß die Pendelachse wesentlich höher über dem Erdboden liegt als bei einem Raupenträger, der um Mitte Kettenradwelle pendelt, und daß die Pendelachse vom Ende- der Kette mehr zur Mitte rückt, so daß die vordere Abstützung entlastet und beim Heben des Fahrzeugkörpers weniger Arbeit aufzuwenden ist. Bei der bekannten Ausführung mit Vorgelege am Raupenträger liegt aber die Abdichtung zwischen Fahrzeugkörper und Raupenträger nahe der Raupenkette und ist daher starker Verschmutzung unterworfen. Nach der Erfindung ist dies beseitigt, da die Dichtstelle nahe Mitte Maschine liegt, also weit entfernt von den Raupenketten. . Ein zweiter Nachteil der bekannten Ausführung, daß die äußere Lagerung des Raupenträgers am Fahrzeugkörper durch die meist doppelwandige Ausbildung des Zapfenansatzes besonders weit von Mitte Raupenträger nach Mitte Maschine verlegt werden muß, ist dadurch beseitigt, daß die Lagerstelle unmittelbar an die Vorgelegeräder anschließt und die Verbindung zwischen Raupenträger und rohrartigem Hohlkörper diese Lagerstelle umgreift. Die nun näher an Mitte Raupenträger herangerückte Lagerstelle vermindert das Kippmoment und dadurch die Kantenpressung und Abnutzung in den beiden Zapf enlagern und ermöglicht gleichmäßiges Kämmen der Zahnräder.
  • In den Fig. 1 und 2 ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht von einem Teil des Raupenfahrzeuges unter Fortlassung eines Teiles des Kettenantriebsrades und der Raupenkette; Fig. 2 zeigt einen Grundriß längs der Schnittlinie X-X in Fig. 1 von dem gleichen Teil des Fahrzeuges. Der Fahrzeugkörper 1, an dem der nicht gezeichnete Motor befestigt ist, hat zwei Hohlzapfen 2, die in einem rohrartigen Fortsatz 3 des Raupenträgers 4 in den Lagern 5 und 6 gelagert sind.
  • Mit dem Raupenträger fest verbunden ist der Räderkasten 7, in welchem ein Zahnrad 8 auf der Kettenradwelle 9 drehfest gelagert ist. Diese Welle trägt das Kettenantriebsrad 10. Der Räderkasten wird verschlossen durch einen Deckel 11. In diesem Deckel 11 ist eine Aussparung, die durch einen weiteren Deckel 12 verschlossen werden kann.
  • Innerhalb des Zapfens 2 ist die Vorgelegewelle 13 in den Lagern 14, 15 und 16 gelagert. Das Vorgelegeritzel 17 kämmt mit dem Zahnrad B. Am anderen Ende der Vorgelegewelle 13 ist ein. Zahnrad 18 drehfest verbunden, welches durch den Motor über Vorgelege und Kupplungen angetrieben wird. Die Vorgelegewelle 13 kann auch nur in zwei Lagern gelagert sein an Stelle der gezeichneten drei Lager.
  • An dem Hohlzapfen 2 ist eine Schlußscheibe 19 angeschraubt, wodurch der Raupenträger 4 in axialer Richtung festgelegt wird.
  • Die Abdichtung zwischen Raupenträger und Fahrzeugkörper befindet sich bei 20 und ist also weit von den Raupenketten entfernt, so daß der von den Raupenketten hochgebrachte Schmutz nicht so leicht eindringen kann. Eine weitere Abdichtung befindet sich nur an der Kettenradwelle 9, so daß die Stellen, an denen Schmutz in die Getriebe eindringen kann, auf die geringste Anzahl beschränkt sind. Das Kettenantriebsrad 10 ist leicht auszuwechseln, da es abgezogen werden kann, ohne daß irgendwelche Getriebeteile entfernt werden müssen. Trotz der Verschmälerung des Fahrzeugkörpers in Nähe der Drehachse steht genügend Raum für eine kräftige Ausbildung zur Verfügung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbstfahrendes Raupenfahrzeug mit oder ohne Ladekübel und mit am Fahrzeugkörper befindlichem, die zwei Kettenantriebsräder antreibendem Motor und mit zu beiden Seiten des. Fahrzeugkörpers herausragenden, quer zur Fahrtrichtung liegenden Hohlzapfen, durch die hindurch der Antrieb der Raupen erfolgt und um deren Achse Raupenträger pendeln, die mit einem Vorgelege mit direktem Zahneingriff für den Kettenantrieb fest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Raupenträger (4) in den Raum des Fahrzeugkörpers (1). mit einem rohrartigen Hohlkörper (3) eingreift, der zwei im Abstand voneinander befindliche, auf der Innenseite des Vorgeleges angeordnete Lagerstellen (5, 6) hat; die; einen der genannten Hohlzapfen (2) des Fahr-, zeugkörpers umgreifen und tragen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 726 497; deutsche Patentanmeldung M 4360 1I / 63 c 30 USA.-Patentschrift Nr. 1842 752.
DEC13097A 1956-05-28 1956-05-28 Selbstfahrendes Raupenfahrzeug Pending DE1013181B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC13097A DE1013181B (de) 1956-05-28 1956-05-28 Selbstfahrendes Raupenfahrzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC13097A DE1013181B (de) 1956-05-28 1956-05-28 Selbstfahrendes Raupenfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1013181B true DE1013181B (de) 1957-08-01

Family

ID=7015355

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC13097A Pending DE1013181B (de) 1956-05-28 1956-05-28 Selbstfahrendes Raupenfahrzeug

Country Status (1)

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DE (1) DE1013181B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237445B (de) 1965-02-12 1967-03-23 Rheinstahl Henschel Ag Leichtes Kampffahrzeug, vorzugsweise mit Gleisketten- oder Vielradantrieb

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1842752A (en) * 1929-12-30 1932-01-26 Case Co J I Tractor
DE726497C (de) * 1938-06-10 1943-07-28 Heinrich Lanz Ag Rollenrahmen fuer Raupenschlepper

Patent Citations (2)

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