DE10130475A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Pumpenauslaßdruckes einer Hydraulikpumpe mit variabler Verdrängung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Pumpenauslaßdruckes einer Hydraulikpumpe mit variabler VerdrängungInfo
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Abstract
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung eines Pumpenauslaßdruckes einer Hydraulikpumpe mit variabler Verdrängung mit einer Taumelplatte und einem Servoventil zur Steuerung eines Neigungswinkels der Taumelplatte wird vorgesehen. Das Verfahren und die Vorrichtung weisen das Abfühlen eines Wertes eines Ist-Pumpenauslaßdruckes auf, weiter die Bestimmung eines Soll-Steuerdruckes unter Verwendung eines ersten Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetzes, die Bestimmung einer Soll-Servoventilkolbenposition unter Verwendung eines zweiten Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetzes und die Steuerung des Wertes des Ist-Pumpenauslaßdruckes als eine Funktion der ersten und zweiten Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetze.
Description
Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Verfahren
und eine Vorrichtung zur Steuerung einer Hydraulikpumpe
mit variabler Verdrängung und insbesondere auf ein Ver
fahren und eine Vorrichtung zur Steuerung von nicht li
nearen Charakteristiken, die mit dem Pumpenauslaßdruck
einer Pumpe mit variabler Verdrängung assoziiert sind.
Hydraulikpumpen mit variabler Verdrängung werden bei ei
ner Vielzahl von Anwendungen verwendet. Beispielsweise
verwenden Hydraulikbaumaschinen, Erdbearbeitungsmaschinen
usw. oft Hydraulikpumpen mit variabler Verdrängung zum
Liefern eines unter Druck gesetzten Hydraulikströmungs
mittelflusses, der erforderlich ist, um erwünschte Ar
beitsfunktionen auszuführen.
Der Betrieb der Pumpen ist jedoch Veränderungen bezüglich
des Druckes und der Flußausgabe unterworfen, die von Ver
änderungen der Lastanforderungen bewirkt werden. Es ist
seit langem erwünscht gewesen, den Druckausgang der Pum
pen in konsistenter bzw. durchgängiger Weise aufrecht zu
erhalten, so daß der Betrieb der Hydrauliksysteme gutmü
tig und vorhersagbar ist. Daher sind Versuche unternommen
worden, die Druckausgangsgröße einer Pumpe zu überwachen
und den Pumpenbetrieb entsprechend zu steuern, um Verän
derungen der Belastung zu kompensieren.
Beispielsweise offenbaren die US-Patente 4,510,750 und
5,865,602 von Izumi und anderen beziehungsweise Nozari
die Anwendung von Rückkoppelungssystemen, die Charakteri
stiken überwachen wie beispielsweise den Pumpenausgangs
druck, und die eine Rückkoppelungssteuerung der Pumpe
beim Versuch zum Betrieb der Pumpe in erwünschter Weise
vorsehen. Jedoch tragen weder Izumi und andere noch Noza
ri dem großen Bereich von nicht linearen Verhaltensweisen
Rechnung, die dem Betrieb von Hydraulikpumpen innewohnen.
Die offenbarten Patente von Izumi und anderen und von No
zari sind auf einen linearen Pumpenbetriebsbereich einge
schränkt, bei dem das Verhalten der Pumpe ziemlich vor
hersagbar ist und somit unter Verwendung von wohl bekann
ten linearen Steuertechniken gesteuert werden kann.
Nicht lineare Steuerverfahren existieren, die zur Steue
rung von Systemen mit im wesentlichen nicht linearen Ver
halten verwendet werden können, wie beispielsweise für
Pumpen mit variabler Verdrängung. Beispielsweise ist ei
nes der üblichen Verfahren zur Steuerung, zuerst ein
nicht lineares System zu linearisieren und dann das dar
aus folgende lineare System zu steuern. Ein allgemeines
Beispiel eines solchen Systems sieht eine Taylor-Reihen-
Linearisierung vor, die einen kleinen Teil des Systems um
einen Betriebspunkt linearisiert, wobei der Teil, mit dem
zu beginnen ist, im wesentlichen linearer Natur ist. Der
Nachteil von einem Verfahren wie diesem ist, daß eine
vorhersagbare Leistung nur sichergestellt ist, wenn das
System eng an dem speziellen Punkt bleibt, um den es li
nearisiert ist.
Ein weiteres Verfahren ist es, eine Technik zu verwenden,
die im allgemeinen als Verstärkungs- bzw. Gain-Scheduling
bekannt ist, (Verstärkungsplan) wobei eine Reihe von Be
triebspunkten ausgewählt wird, dann ein kleiner Teil um
jeden Betriebspunkt herum linearisiert wird, beispiels
weise durch ein Verfahren wie die Taylor-Reihen. Jedoch
hat dies ein diskretes System zur Folge, welches nicht
gut funktioniert, wenn sich das System von einem Betrieb
spunkt zum nächsten bewegt.
Ein Verfahren, das als Rückkoppelungslinearisierung be
kannt ist, kann verwendet werden, um nicht lineare dyna
mische Vorgänge eines Systems in lineare Gleichungen um
zuwandeln, die dann verwendet werden können, um das Sy
stem in wirkungsvoller Weise zu steuern. Beispielsweise
offenbart Dietz im US-Patent 5,666,806 ein System, das
Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetze verwendet, um
das nicht lineare Verhalten eines Hydrauliksystems zu
steuern, insbesondere das nicht lineare Verhalten eines
Hydraulikzylinders. Jedoch weist das von Dietz offenbarte
System nicht lineare Verhaltensweisen von mehreren Quel
len auf, wie beispielsweise einer Pumpe, eines Zylinders,
eines Steuerventils usw. Als Folge muß Dietz Rückkoppe
lungslinearisierungssteuergesetze auf viele Quellen von
nicht linearen Verhaltensweisen anwenden, was somit line
arisierte Gleichungen mit dynamischen Ansprechcharakteri
stiken höherer Ordnung, beispielsweise vierter Ordnung
zur Folge hat.
Bei der vorliegenden Erfindung ist es erwünscht, eine
einzige Vorrichtung, d. h. eine Hydraulikpumpe mit varia
bler Verdrängung innerhalb eines Hydrauliksystems zu
steuern, und somit die nicht linearen Charakteristiken zu
steuern, die mit der Hydraulikpumpe assoziiert sind. Es
ist auch erwünscht, die Pumpe unter Verwendung von Rück
koppelungslinearisierungssteuergesetzen zu steuern, um
den Auslaßdruck der Pumpe über einen breiten Bereich von
nicht linearen Betriebszuständen zu steuern. Weiterhin
ist es erwünscht, die nicht linearen Charakteristiken der
Pumpe unter Verwendung von Rückkoppelungslinearisierungs
steuergesetzen zu steuern, die ein Systemtracking- bzw.
Systemverfolgungsansprechen erster Ordnung erzeugen, wo
bei somit eine Steuerung über die nicht linearen Verhal
tensweisen vorgesehen wird, ohne auf eine Schritt- bzw.
Stufenantwort zu übersteuern.
Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, eines
oder mehrere der oben dargelegten Probleme zu überwinden.
Gemäß eines Aspektes der vorliegenden Erfindung wird ein
Verfahren zur Steuerung eines Pumpenauslaßdruckes einer
Hydraulikpumpe mit variabler Verdrängung offenbart, die
eine Schräg- bzw. Taumelplatte und ein Servoventil hat,
um einen Neigungswinkel der Taumelplatte zu steuern. Das
Verfahren weist die Schritte auf, einen Wert eines tat
sächlichen Pumpenauslaßdruckes bzw. Ist-Pumpenauslaß
druckes abzufühlen, einen erwünschten Steuerdruck bzw.
Soll-Steuerdruck unter Verwendung eines ersten Rückkoppe
lungslinearisierungssteuergesetzes zu bestimmen, eine er
wünschte Servoventilsteuerposition unter Verwendung eines
zweiten Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetzes zu
bestimmen, und den Wert des tatsächlichen Pumpenauslaß
druckes als eine Funktion der ersten und zweiten Rückkop
pelungslinearisierungssteuergesetze zu steuern.
Gemäß eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung
wird eine Vorrichtung zur Steuerung eines Pumpenauslaß
druckes einer Hydraulikpumpe mit variabler Verdrängung
offenbart. Die Vorrichtung weist eine Taumelplatte auf,
die verkippbar an der Pumpe montiert ist, ein Servoven
til, das hydraulisch mit der Pumpe verbunden ist, um ei
nen Neigungswinkel der Taumelplatte zu steuern, einen
Pumpenauslaßdrucksensor, der mit einem Auslaßanschluß der
Pumpe verbunden ist, und eine Steuervorrichtung, die
elektrisch mit der Pumpe verbunden ist, um einen Wert ei
nes tatsächlichen Pumpenauslaßdruckes abzufühlen, um ei
nen erwünschten Steuerdruck unter Verwendung eines ersten
Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetzes zu bestimmen,
um eine erwünschte Servoventilkolbenposition unter Ver
wendung eines zweiten Rückkoppelungslinearisierungssteu
ergesetzes zu bestimmen, und den Wert des tatsächlichen
Pumpenauslaßdruckes als eine Funktion der ersten und
zweiten Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetze zu
steuern.
Fig. 1 ist eine diagrammartige aufgeschnittene Seiten
ansicht einer Hydraulikpumpe mit variabler Ver
drängung, die zum Gebrauch bei der vorliegenden
Erfindung geeignet ist;
Fig. 2 ist eine diagrammartige Ansicht der Pumpe der
Fig. 1;
Fig. 3 ist eine diagrammartige Darstellung einer Pum
pe, die ein Servoventil aufweist;
Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, das eine bevorzugte Vor
richtung veranschaulicht, die ein Steuersystem
für die Pumpe der Fig. 3 aufweist;
Fig. 5 ist ein Rückkoppelungssteuerdiagramm für das
Steuersystem der Fig. 4;
Fig. 6 ist ein Flußdiagramm, das ein bevorzugtes Ver
fahren der vorliegenden Erfindung veranschau
licht; und
Fig. 7 ist eine diagrammartige Darstellung, die einen
Aspekt der vorliegenden Erfindung abbildet.
Mit Bezug auf die Zeichnungen wird ein Verfahren und eine
Vorrichtung 100 zur Steuerung eines Pumpenauslaßdruckes
einer Hydraulikpumpe 102 mit variabler Verdrängung offen
bart.
Insbesondere mit Bezug auf Fig. 1 und 2 ist die Hydrau
likpumpe 102 mit variabler Verdrängung, auf die im fol
genden als Pumpe 102 Bezug genommen wird, vorzugsweise
eine Hydraulikpumpe 102 mit Axialkolben und Taumelplatte
bzw. Schrägplatte mit einer Vielzahl von Kolben 110, bei
spielsweise 9, die in einer kreisförmigen Anordnung in
nerhalb eines Zylinderblockes 108 gelegen sind. Vorzugs
weise sind die Kolben 110 in gleichen Intervallen um eine
Welle 106 beabstandet, die auf einer Längsmittelachse des
Blockes 108 gelegen ist. Der Zylinderblock 108 wird eng
gegen eine Ventilplatte 102 mittels einer Zylinderblock
feder 114 gedrückt. Die Ventilplatte weist einen Einlaß
anschluß 204 und einen Auslaßanschluß 206 auf.
Jeder Kolben 110 ist mit einem Gleitschuh 112 verbunden,
vorzugsweise mittels einer Kugel-Fassungs-Verbindung bzw.
Kugelgelenkverbindung 113. Jeder Gleitschuh 112 wird in
Kontakt mit einer Taumelplatte bzw. Schrägplatte 104 ge
halten. Die Taumelplatte 104 ist verkippbar an der Pumpe
102 montiert, wobei der Neigungswinkel α steuerbar ein
stellbar ist.
Weiterhin mit Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 und mit Bezug
auf Fig. 3 wird der Betrieb der Pumpe 102 veranschau
licht. Der Zylinderblock 108 dreht sich mit einer kon
stanten Winkelgeschwindigkeit ω. Als eine Folge läuft je
der Kolben 110 periodisch über jeden der Einlaß- und Aus
laßanschlüsse 204, 206 der Ventilplatte 202. Der Nei
gungswinkel α der Taumelplatte 104 bewirkt, daß die Kol
ben 110 eine Oszillationsverschiebung in den Zylinder
block 108 hinein und aus diesem heraus ausführen, wobei
somit Hydraulikströmungsmittel in den Einlaßanschluß 204
gezogen wird, der ein Niederdruckanschluß ist, und aus
dem Auslaßanschluß 206, der ein Hochdruckanschluß ist.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel neigt sich der Nei
gungswinkel α der Taumelplatte 104 um einen Taumelplat
tenschwenkpunkt 316 und wird durch ein Servoventil 302
gesteuert. Ein Servoventilkolben 308 wird steuerbar in
eine Position innerhalb des Servoventils 302 bewegt, um
einen Hydraulikströmungsmittelfluß an einem Auslaßan
schluß 314 des Servoventils 302 zu steuern. Ein Auslaß
druckrückkoppelungsservo 304 in Zusammenarbeit mit einer
Servofeder 310 arbeitet dahingehend, daß der Neigungswin
kel α der Taumelplatte 104 ansteigt, was somit den Hub
der Pumpe 102 vergrößert. Ein Steuerservo 306 nimmt unter
Druck gesetztes Strömungsmittel vom Auslaßanschluß 312
des Servoventils 302 auf und arbeitet darauf ansprechend
dahingehend, daß der Neigungswinkel α der Taumelplatte
104 verringert wird, was somit den Hub der Pumpe 102 ver
ringert. Vorzugsweise ist das Steuerservo 306 bezüglich
der Größe und Kapazität größer als das Auslaßdruckrück
koppelungsservo 304. Die Pumpe 102 liefert unter Druck
gesetztes Hydraulikströmungsmittel an den Auslaßanschluß
206 der Ventilplatte 202 mittels eines Pumpenauslaßan
schlusses 314.
Mit Bezug auf Fig. 4 ist ein Blockdiagramm gezeigt, das
ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung veranschaulicht.
Ein Pumpenauslaßdrucksensor 404, der vorzugsweise am Pum
penauslaßanschluß 314 gelegen ist, ist geeignet, um den
Auslaßdruck des Hydraulikströmungsmittels aus der Pumpe
102 abzufühlen. Alternativ kann der Pumpenauslaßdrucksen
sor 404 an irgend einer Position gelegen sein, die geeig
net ist, den Strömungsmitteldruck von der Pumpe 102 abzu
fühlen, wie beispielsweise am Auslaßanschluß 206 der Ven
tilplatte 202, an einem Punkt entlang der Hydraulikströ
mungsmittelleitung von der Pumpe 102 zum Hydrauliksystem,
das mit dem unter Druck gesetzten Strömungsmittel ver
sorgt wird, usw. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel ist
der Pumpenauslaßdrucksensor 404 von einer Bauart, die in
der Technik wohl bekannt ist und geeignet ist, den Druck
des Hydraulikströmungsmittels abzufühlen.
Ein Steuerdrucksensor 408 ist an dem Steuerservo 306 in
einer Weise gelegen, die geeignet ist, den Druck des Hy
draulikströmungsmittels abzufühlen, das zum Steuerservo
306 durch das Servoventil 302 geliefert wird. Alternativ
kann der Steuerdrucksensor 408 am Servoventilausgangs
anschluß 312 gelegen sein.
Ein optionaler Taumelplattenwinkelsensor 406 ist an der
Taumelplatte 104 in einer Weise gelegen, die geeignet
ist, den Neigungswinkel α der Taumelplatte 104 abzufüh
len. Beispielsweise kann der Taumelplattenwinkelsensor
406 ein Resolver bzw. Winkelaufnehmer sein, der an der
Taumelplatte 104 montiert ist, ein Dehnmeßstreifen, der
an der Taumelplatte 104 angebracht ist, oder irgend eine
andere Sensorbauart, die in der Technik wohl bekannt ist.
Wie unten genauer besprochen kann der Taumelplattenwin
kelsensor 406 bei der vorliegenden Erfindung unter gewis
sen Umständen nicht erforderlich sein.
Eine Steuervorrichtung 402, die vorzugsweise an einer
(nicht gezeigten) Maschine gelegen ist, die die Pumpe 102
als Teil eines gesamten Hydrauliksystems verwendet, bei
spielsweise eine mobile Bau- oder Erdbearbeitungsmaschi
ne, und die elektrisch mit der Pumpe 102 verbunden ist,
ist geeignet, um die abgefühlten Informationen vom Pum
penauslaßdrucksensor 404, vom Taumelplattenwinkelsensor
406 und von irgend welchen anderen erforderlichen Senso
ren aufzunehmen, und darauf ansprechend eine Abfolge von
Funktionen auszuführen, die den Wert des Hydraulikauslaß
druckes der Pumpe 102 in erwünschter Weise steuern sol
len. Insbesondere ist die Steuervorrichtung 402 geeignet,
einen erwünschten bzw. Soll-Pumpenauslaßdruck unter Ver
wendung eines ersten Rückkoppelungslinearisierungssteuer
gesetzes zu bestimmen, eine erwünschte Servoventilkolben
position unter Verwendung eines zweiten Rückkoppelungsli
nearisierungssteuergesetzes zu bestimmen, und den Wert
des tatsächlichen Pumpenauslaßdruckes als eine Funktion
der ersten und zweiten Rückkoppelungslinearisierungssteu
ergesetze zu steuern. Der Betrieb der Steuervorrichtung
wird unten genauer besprochen.
Mit Bezug auf Fig. 5 ist ein Rückkoppelungssteuerdia
gramm gezeigt, das ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung darstellt.
Ein erwünschter bzw. Soll-Pumpenauslaßdruck Pd wird in
eine erste Verbindung 502 eingegeben, die auch die Rück
koppelungsgröße vom Ausgangsdruck P der Pumpe aufnimmt.
Der Ausgang der ersten Verbindung wird zu einem ersten
Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetz 504 geliefert,
um einen erwünschten Steuerdruck Pcd zu bestimmen. Die
Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetze, die in ihrer
Theorie in der Technik wohl bekannt sind, werden verwen
det, um ein nicht lineares System in ein globales bzw.
allgemeines lineares System umzuwandeln.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das erste Rück
koppelungslinearisierungssteuergesetz 504 für eine äußere
Schleife 518 des Rückkoppelungssteuersystems verwendet,
und kann durch eine beispielhafte Gleichung in der fol
genden Form dargestellt werden:
wobei gilt
ac ist die Querschnittsfläche des Steuerservos 306 multi pliziert mit der Distanz vom Steuerservo 306 zum Taumel plattenschwenkpunkt 316;
ap ist die Querschnittsfläche des Auslaßdruckrückkoppe lungsservos 304 multipliziert mit der Distanz von dem Auslaßdruckrückkoppelungsservo 304 zum Taumelplatten schwenkpunkt 316, die zu einem Ausdruck hinzugefügt wird, der den Taumelplattendruckübertragswinkel γ darstellt (der unten genauer mit Bezugnahme auf Fig. 7 beschrieben wird);
d ist ein Federvorspannausdruck für die Servofeder 310; I(a)+G(a) sind nicht lineare dynamische Verhaltensweisen der Taumelplatte 104; und
A-kcΔP sind Fehlerdynamikausdrücke, wobei kc eine Gain- bzw. Verstärkungskonstante ist, die größer als Null ist, und wobei ΔP die Differenz zwischen dem Ist-Auslaßdruck der Pumpe 102 und dem Soll-Auslaßdruck der Pumpe 102 dar stellt.
ac ist die Querschnittsfläche des Steuerservos 306 multi pliziert mit der Distanz vom Steuerservo 306 zum Taumel plattenschwenkpunkt 316;
ap ist die Querschnittsfläche des Auslaßdruckrückkoppe lungsservos 304 multipliziert mit der Distanz von dem Auslaßdruckrückkoppelungsservo 304 zum Taumelplatten schwenkpunkt 316, die zu einem Ausdruck hinzugefügt wird, der den Taumelplattendruckübertragswinkel γ darstellt (der unten genauer mit Bezugnahme auf Fig. 7 beschrieben wird);
d ist ein Federvorspannausdruck für die Servofeder 310; I(a)+G(a) sind nicht lineare dynamische Verhaltensweisen der Taumelplatte 104; und
A-kcΔP sind Fehlerdynamikausdrücke, wobei kc eine Gain- bzw. Verstärkungskonstante ist, die größer als Null ist, und wobei ΔP die Differenz zwischen dem Ist-Auslaßdruck der Pumpe 102 und dem Soll-Auslaßdruck der Pumpe 102 dar stellt.
Diese Eingabe wird eine stabile konvergente dynamische
Ausgangsgröße erster Ordnung zur Folge haben, die von der
folgenden Gleichung beschrieben wird:
Δ-kcΔP = 0 (Gleichung 2)
wobei wenn sich die Gleichung 2 an Null annähert, ein
Übersteuern des Pumpenauslaßdruckes P eliminiert wird.
Es sei bemerkt, daß die Gleichung 1 ein beispielhaftes
erstes Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetz 504 dar
stellt, und daß Veränderungen des Steuergesetzes 504 an
gewandt werden können, ohne vom Umfang der vorliegenden
Erfindung abzuweichen.
Eine zweite Verbindung 506 nimmt den Soll-Steuerdruck Pcd
auf und nimmt auch die Rückkoppelungsgröße von einer in
neren Schleife 520 auf. Die daraus resultierende Aus
gangsgröße wird dann an ein zweites Rückkoppelungslinea
risierungssteuergesetz 508 geliefert, das verwendet wird,
um eine erwünschte Servoventilkolbenposition xv zu be
stimmen. Das zweite Rückkoppelungslinearisierungssteuer
gesetz 508 kann durch eine beispielhafte Gleichung der
folgenden Form dargestellt werden:
wobei gilt,
C1c ist ein Leckkoeffizient des Steuerservos 306;
Pc ist der Steuerdruck, d. h. der Druck, der auf das Steu erservo 306 aufgebracht wird;
ist eine Winkelgeschwindigkeit der Taumelplatte 104;
Vc/β ist eine Kapazität des Steuerservos 306;
kxΔPc-cd sind die Steuerservofehlerdynamikausdrücke, wo bei kx eine Verstärkungs- bzw. Gain-Konstante ist, die größer als 0 ist;
Cd ist ein Ventilzumeßöffnungskoeffizient für den Servo ventilkolben; und
w ist die Flächen- bzw. Querschnittsrate, die durch die Bewertung der Ableitung der Fläche der Ventilzumeßöffnung an der Null-Position erhalten werden kann.
C1c ist ein Leckkoeffizient des Steuerservos 306;
Pc ist der Steuerdruck, d. h. der Druck, der auf das Steu erservo 306 aufgebracht wird;
ist eine Winkelgeschwindigkeit der Taumelplatte 104;
Vc/β ist eine Kapazität des Steuerservos 306;
kxΔPc-cd sind die Steuerservofehlerdynamikausdrücke, wo bei kx eine Verstärkungs- bzw. Gain-Konstante ist, die größer als 0 ist;
Cd ist ein Ventilzumeßöffnungskoeffizient für den Servo ventilkolben; und
w ist die Flächen- bzw. Querschnittsrate, die durch die Bewertung der Ableitung der Fläche der Ventilzumeßöffnung an der Null-Position erhalten werden kann.
Mit Bezug auf die Steuerservofehlerdynamik, gilt
kxΔPc-cd, ΔPc = Pc-Pcd. Die daraus resultierenden Systemfeh
lerdynamikvorgänge der inneren Schleife 520 werden ange
geben durch:
Δc + kxΔPc = 0 (Gleichung 4)
wobei wenn sich die Gleichung 4 an Null annähert ein
Übersteuern des Steuerservosteuerdruckes Pc eliminiert
wird.
Es sei bemerkt, daß Gleichung 2 ein beispielhaftes zwei
tes Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetz 508 dar
stellt, und daß Veränderungen des Steuergesetzes 508 ver
wendet werden können, ohne vom Umfang der vorliegenden
Erfindung abzuweichen.
Die Ausgangsgröße aus dem zweiten Rückkoppelungslineari
sierungssteuergesetz 508 wird dann zu der Servoven
tilflußgleichung 510 geliefert, um den Steuerdruck Pc zu
bestimmen. Vorzugsweise wird die Servoventilflußgleichung
510 verwendet, um Pc zu bestimmen, und zwar zuerst durch
Bestimmung der Flußrate Qc, die von dem Servoventil 302
gesteuert wird. Eine beispielhafte Gleichung zur Bestim
mung von Qc ist folgende:
wobei A0(xv) die Zumeßöffnungsfläche ist.
Der Steuerdruck Pc wird dann für verschiedene Taumelplat
tendynamiken 512 kompensiert, wie beispielsweise die
nicht lineare Reibung der Taumelplatte 104, die Coulomb-
Reibung zwischen jedem Kolben 110 und im Zylinderblock
108. Die Ausgangsgröße aus der Kompensation für die Tau
melplattendynamik wird dann zu einer dritten Verbindung
514 geliefert, in der die Ist-Lastflußrate QL kombiniert
wird. Die Ausgangsgröße aus der dritten Verbindung 514
wird dann bezüglich der Schlauchdynamik 516 kompensiert,
wie beispielsweise die Kompressibilität des Hydrau
likströmungsmittels, die Leckage usw.
Mit Bezug auf Fig. 6 ist ein Flußdiagramm gezeigt, daß
ein bevorzugtes Verfahren der vorliegenden Erfindung ver
anschaulicht.
In einem ersten Steuerblock 602 wird der Ist-Pumpenaus
laßdruck P abgefühlt, vorzugsweise unter Verwendung des
Pumpenauslaßdrucksensors 404, der in Fig. 4 gezeigt ist.
Zusätzlich wird in dem mit Bezug auf Gleichung 1 be
schriebenen Ausführungsbeispiel der Taumelplattennei
gungswinkel α bestimmt, und zwar vorzugsweise durch Ver
wendung des Taumelplattenwinkelsensors 406, der in Fig.
4 gezeigt ist.
Jedoch können bei einigen Hochdruckanwendungen die Aus
drücke, die mit dem Neigungswinkel der Taumelplatte asso
ziiert sind, eliminiert werden, ohne nachteilig die An
wendung des ersten Rückkoppelungslinearisierungssteuerge
setzes 504 zu beeinflussen, d. h. die Gleichung 1. Daher
wird der Taumelplattenwinkelsensor 406 bei diesen Anwen
dungen nicht benötigt. Ein vereinfachtes erstes Rückkop
pelungslinearisierungssteuergesetz 504 kann dargestellt
werden durch
In einem zweiten Steuerblock 604 wird der erwünschte
Steuerdruck Pcd unter Verwendung des ersten Rückkoppe
lungslinearisierungssteuergesetzes 504 bestimmt, wie oben
mit Bezugnahme auf Fig. 5 erklärt.
In einem dritten Steuerblock 606 wird die erwünschte Ser
voventilkolbenposition xv unter Verwendung des zweiten
Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetzes 508 bestimmt,
wie oben mit Bezugnahme auf Fig. 5 erklärt.
In einem optionalen vierten Steuerblock 608 wird zumin
dest eines der ersten und zweiten Rückkoppelungslineari
sierungssteuergesetze 504, 508 modifiziert, und zwar als
eine Funktion von mindestens einem adaptiven Online-
Lernalgorithmus. Ein Beispiel der Anwendung eines adapti
ven Online-Lernalgorithmuses ist mit Bezugnahme auf Fig.
7 gezeigt.
In Fig. 7 weist eine Ventilplatte 202 einen Einlaßan
schluß 204 und einen Auslaßanschluß 206 auf. Der Einlaß
anschluß 204 liefert einen Einlaßdruck Pi, der ein nied
riger Druck ist, und zwar bei einem Niederdruckgebiet
704. In ähnlicher Weise liefert der Auslaßanschluß 206
einen Auslaßdruck Pd, der ein hoher Druck ist, an ein
Hochdruckgebiet 702. Das Übergangsgebiet vom Hochdruckge
biet 702 zum Niederdruckgebiet 704 ist ein Druckwechsel
gebiet, das im allgemeinen als Taumelplattendrucküber
tragwinkel γ bekannt ist. Wie oben mit Bezug auf die
Gleichung 1 gezeigt, ist der Taumelplattendruckübertrag
winkel γ im Ausdruck ap eingeschlossen, und hat somit ei
nen Effekt auf das erste Rückkoppelungslinearisierungs
steuergesetz 504. Ein adaptiver Online-Lernalgorithmus
kann verwendet werden, um die nicht linearen Effekte von
γ zu kompensieren. Ein Beispiel eines Online-Lernalgo
rithmuses kann wie folgt gezeigt werden:
γ = ϕ(P-P0)1/4 (Gleichung 7)
und
= ηΔPP1/4Pd (Gleichung 8)
wobei ϕ eine Konstante ist, die von Faktoren bestimmt
wird, wie beispielsweise der Ventilplattengeometrie der
Pumpe 102, dem Strömungsmittelmassenmodul bzw. Strömungs
mittel-E-Modul, dem Nennvolumen der Kolbenkammern im Zy
linderblock 108, der Laufgeschwindigkeit der Pumpe 102
und so weiter. Wenn sich die Systemzustände verändern,
können sich diese Faktoren verändern, was somit Verände
rungen in γ bewirkt. Der adaptive Online-Lernalgorithmus
"lernt" als eine Folge diese Parameter unter verschiede
nen Zuständen, was somit einen stabilen konvergenten Wert
für γ im ersten Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetz
504 liefert.
In einem optionalen fünften Steuerblock 610 wird ein
Gleitbetriebszustandsteuerausdruck in mindestens eines
der ersten und zweiten Rückkoppelungslinearisierungssteu
ergesetze 504, 508 einbezogen, und zwar als eine Funktion
der begrenzten nicht modellierten Dynamikvorgänge der
Pumpe 102. Begrenzte nicht modellierte Dynamikvorgänge
der Pumpe 102 können Parameter aufweisen, die nicht ma
thematisch bestimmt werden können, wie beispielsweise die
Temperatur des Hydraulikströmungsmittels, Reibkräfte,
Druckfehler usw., wobei sie jedoch nicht auf diese einge
schränkt sind. Eine beispielhafte Gleichung für die
Gleitbetriebszustandssteuerung ist wie folgt:
wobei ˆ anzeigt, daß der Ausdruck ein abgeschätzter Aus
druck ist, wobei ksl eine Konstante ist, die größer als
Null ist, wobei s ein Gleitoberflächenausdruck ist, und
wobei Φ die Dicke der Grenzschicht ist, die eine Lei
stungsgrenze für das System bei der Gleitsteuerung be
stimmt. Es sei bemerkt, daß andere Gleitbetriebszustands
gleichungen verwendet werden können, ohne vom Umfang der
vorliegenden Erfindung abzuweichen.
In einem sechsten Steuerblock 612 wird der tatsächliche
Pumpenauslaßdruck P als eine Funktion der ersten und
zweiten Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetze 504,
508 gesteuert.
Als ein Beispiel des Betriebs der vorliegenden Erfindung
wird eine Hydraulikpumpe 102 mit variabler Verdrängung
oft verwendet, um eine Druckversorgung für Hydraulikströ
mungsmittel zu verschiedenen Betätigungsvorrichtungen zur
Äusführung von Arbeitsfunktionen vorzusehen. Beispiels
weise werden Arbeitswerkzeuge an Erdbewegungsmaschinen
typischerweise durch hydraulisch betätigte Zylinder ange
trieben. Wenn die hydraulischen Betätigungsvorrichtungen
arbeiten, erzeugen verschiedene Zustände nicht lineare
Verhaltensweisen im Betrieb. Beispielsweise trifft ein
Arbeitswerkzeug an einer Erdbewegungsmaschine üblicher
weise auf Steine und andere Objekte, die eine vergrößerte
Nachfrage für unter Druck gesetztes Strömungsmittel von
der Pumpe 102 bewirken.
Es ist lang erwünscht gewesen, den Druck des Strömungs
mittels zu steuern, der durch eine Pumpe 102 geliefert
wird, jedoch machen die nicht linearen Verhaltensweisen,
die bei der Pumpe vorkommen, die üblichen Steuertechniken
uneffizient und unzuverlässig.
Die vorliegende Erfindung ist geeignet, den Druck zu
steuern, der von einer Pumpe 102 geliefert wird, und zwar
durch Ansprechen der nicht linearen Verhaltensweisen und
der Ungewißheiten, die mit den Betriebsvorgängen im übli
chen Leben assoziiert sind, d. h. durch Anwendung von
Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetzen und adaptiven
Algorithmen, die auf den tatsächlichen nicht linearen Be
trieb einer Hydraulikpumpe mit variabler Verdrängung zie
len.
Andere Aspekte, Ziele und Merkmale der vorliegenden Er
findung können aus einem Studium der Zeichnungen, der Of
fenbarung und der beigefügten Ansprüche erhalten werden.
Claims (14)
1. Verfahren zur Steuerung eines Pumpenauslaßdruckes
einer Hydraulikpumpe mit variabler Verdrängung zur
Steuerung eines Neigungswinkels der Schräg- bzw.
Taumelplatte, das folgende Schritte aufweist:
Abfühlen eines Wertes eines tatsächlichen Pumpenaus laßdruckes;
Bestimmung eines erwünschten Steuerdruckes unter Verwendung eines ersten Rückkoppelungslinearisie rungssteuergesetzes;
Bestimmung einer erwünschten Servoventilkolbenposi tion unter Verwendung eines zweiten Rückkoppelungs linearisierungssteuergesetzes; und
Steuerung des Wertes des tatsächlichen Pumpenauslaß druckes als eine Funktion der ersten und zweiten Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetze.
Abfühlen eines Wertes eines tatsächlichen Pumpenaus laßdruckes;
Bestimmung eines erwünschten Steuerdruckes unter Verwendung eines ersten Rückkoppelungslinearisie rungssteuergesetzes;
Bestimmung einer erwünschten Servoventilkolbenposi tion unter Verwendung eines zweiten Rückkoppelungs linearisierungssteuergesetzes; und
Steuerung des Wertes des tatsächlichen Pumpenauslaß druckes als eine Funktion der ersten und zweiten Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetze.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die ersten und
zweiten Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetze
ein System ansprechend erster Anordnung erzeugen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, das weiter den Schritt
aufweist, mindestens eines der ersten und zweiten
Rückkoppelungslinearisierungssteuergesetze als eine
Funktion von mindestens einem adaptiven Online-
Lernalgorithmus zu steuern.
4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei der adaptive Onli
ne-Lernalgorithmus geeignet ist, einen Parameter zu
überwachen, der mit der Pumpe assoziiert ist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei der Parameter ein
Druckübertragswinkel der Taumelplatte ist, wenn der
hydraulische Pumpendruck von einer Größe eines Aus
laßdruckes und eines Einlaßdruckes zur anderen Größe
des Auslaßdruckes und Einlaßdruckes übergeht.
6. Verfahren nach Anspruch 1, das weiter den Schritt
aufweist, einen Gleitbetriebszustandssteuerausdruck
in mindestens einem der ersten und zweiten Rückkop
pelungslinearisierungssteuergesetze vorzusehen, und
zwar als eine Funktion der nicht modellierten dyna
mischen Verhaltensweise der Pumpe.
7. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das erste Rückkop
pelungssteuergesetz Parameter aufweist, die mit Tau
melplattendynamiken assoziiert sind, die den Nei
gungswinkel der Taumelplatte aufweisen.
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei das erste Rückkop
pelungssteuergesetz geeignet ist, ohne Parameter zu
funktionieren, die mit der Taumelplattendynamik as
soziiert sind, die den Neigungswinkel der Taumel
platte aufweist, und zwar als eine Funktion dessen,
daß die Pumpe über einem vorbestimmten Druckwert ar
beitet.
9. Vorrichtung zur Steuerung eines Pumpenauslaßdruckes
einer Hydraulikpumpe mit variabler Verdrängung, die
folgendes aufweist:
eine Taumelplatte, die verkippbar an der Pumpe mon tiert ist;
ein Servoventil, das hydraulisch mit der Pumpe ver bunden ist, um einen Neigungswinkel der Taumelplatte zu steuern;
einen Pumpenauslaßdrucksensor, der mit einem Auslaß anschluß der Pumpe verbunden ist; und
eine Steuervorrichtung, die elektrisch mit der Pumpe verbunden ist, um einen Wert eines tatsächlichen Pumpenauslaßdruckes abzufühlen, um einen erwünschten Steuerdruck unter Verwendung eines ersten Rückkoppe lungslinearisierungssteuergesetzes zu bestimmen, um eine erwünschte Servoventilkolbenposition unter Ver wendung eines zweiten Rückkoppelungslinearisierungs steuergesetzes zu bestimmen, und um den Wert des tatsächlichen Pumpenauslaßdruckes als eine Funktion der ersten und zweiten Rückkoppelungslinearisie rungssteuergesetze zu steuern.
eine Taumelplatte, die verkippbar an der Pumpe mon tiert ist;
ein Servoventil, das hydraulisch mit der Pumpe ver bunden ist, um einen Neigungswinkel der Taumelplatte zu steuern;
einen Pumpenauslaßdrucksensor, der mit einem Auslaß anschluß der Pumpe verbunden ist; und
eine Steuervorrichtung, die elektrisch mit der Pumpe verbunden ist, um einen Wert eines tatsächlichen Pumpenauslaßdruckes abzufühlen, um einen erwünschten Steuerdruck unter Verwendung eines ersten Rückkoppe lungslinearisierungssteuergesetzes zu bestimmen, um eine erwünschte Servoventilkolbenposition unter Ver wendung eines zweiten Rückkoppelungslinearisierungs steuergesetzes zu bestimmen, und um den Wert des tatsächlichen Pumpenauslaßdruckes als eine Funktion der ersten und zweiten Rückkoppelungslinearisie rungssteuergesetze zu steuern.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, die weiter einen Tau
melplattenwinkelsensor aufweist, der mit der Taumel
platte verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, die weiter einen Steu
erservo in Kontakt mit der Taumelplatte aufweist,
und zwar geeignet zur Aufnahme von unter Druck ge
setztem Strömungsmittel vom Servoventil und zur dar
auf ansprechenden Steuerung des Neigungswinkels der
Taumelplatte.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, die weiter einen Steu
erdrucksensor aufweist, der mit dem Steuerservo ver
bunden ist, um den Druck des Strömungsmittels abzu
fühlen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Steuervor
richtung weiter geeignet ist, mindestens eines der
ersten und zweiten Rückkoppelungslinearisierungs
steuergesetze als eine Funktion des mindestens einen
Online-Lernalgorithmuses zu modifizieren.
14. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Steuervor
richtung weiterhin geeignet ist, einen Gleitbe
triebszustandssteuerausdruck in mindestens einem der
ersten und zweiten Rückkoppelungslinearisierungs
steuergesetze vorzusehen, und zwar als eine Funktion
der unmodellierten bzw. nicht durch Modelle darge
stellten Dynamikvorgänge der Pumpe.
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