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DE1012837B - Scheibenwischerantrieb, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Scheibenwischerantrieb, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1012837B
DE1012837B DES49559A DES0049559A DE1012837B DE 1012837 B DE1012837 B DE 1012837B DE S49559 A DES49559 A DE S49559A DE S0049559 A DES0049559 A DE S0049559A DE 1012837 B DE1012837 B DE 1012837B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
windshield wiper
cam
crank wheel
parking position
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES49559A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Bock
Kurt Grundt
Hans Prohaska
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SWF Auto Electric GmbH
Original Assignee
SWF Spezialfabrik fuer Autozubehoer Gustav Rau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SWF Spezialfabrik fuer Autozubehoer Gustav Rau GmbH filed Critical SWF Spezialfabrik fuer Autozubehoer Gustav Rau GmbH
Priority to DES49559A priority Critical patent/DE1012837B/de
Publication of DE1012837B publication Critical patent/DE1012837B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/06Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive
    • B60S1/08Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive electrically driven

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Scheibenwischerantrieb, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf einen Scheibenwischerantrieb für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem Elektromotor, in dessen Gehäuse ein Untersetzungsgetriebe und ein nockengesteuerter Kontaktsatz für die Parkstellung angeordnet sind.
  • Bei manchen Kraftwagen, z. B. bei Militärfahrzeugen, wird jeder der beiden Scheibenwischerarme von einem besonderen Motor angetrieben. Um das Blickfeld in der Windschutzscheibe frei zu halten, ist für den linken Motor eine linke Parkstellung und für den rechten Motor eine rechte Parkstellung des Scheibenwischerarmes vorgesehen. Es wird nun die Forderung erhoben, daß durch eine einfache Ausgestaltung des Wischerantriebes eine linke oder rechte Parkstellung einstellbar sein muß, damit einerseits die Antriebe ausgetauscht werden können und andererseits für Ersatzbedarf nur eine Type vorrätig gehalten werden muß.
  • Bei den für die Erfindung verwendeten Motoren handelt es sich um solche mit einem Permanentmagneten mit einem nockengesteuerten Kontaktsatz für die Parkstellung. Durch ein im Motorgehäuse untergebrachtes Untersetzungsgetriebe wird die Drehzahl reduziert, und anschließend wird die Drehbewegung durch ein Hebelsystem in eine Pendelbewegung verwandelt. Der Scheibenwischer, der auf die aus dem Motorgehäuse austretende Welle aufgesetzt wird, bewegt sich innerhalb eines Wischwinkels hin und her.
  • Um die Parkstellung zu fixieren, ist es bekannt, auf das Kurbelrad des Untersetzungsgetriebes einen Nocken aufzusetzen, der über einen Kontaktstößel den Kontaktsatz betätigt. Wird der Motor während der Bewegung des Wischerblattes von Hand abgeschaltet, so wird über den Kontaktsatz dem Motor so lange Spannung zugeführt, bis der Scheibenwischerarm in der als Parkstellung bezeichneten Endstellung angekommen ist. In diesem Augenblick wird auch die Stromzuführung über den Kontaktsatz abgeschaltet, und der Anker wird über den gleichen Kontaktsatz kurzgeschlossen, wodurch eine schnelle Bremsung eintritt.
  • Es ist eine Ausführung eines Scheibenwischerantriebes bekannt, bei der ein Zahnsegment durch einen Exzenter, der über ein Zwischengetriebe vom Motor angetrieben ist, in pendelnde Bewegung gebracht wird. Mit den Zähnen dieses Segments arbeitet ein Ritzel zusammen, auf dessen Achse der Scheibenwischerarm befestigt ist. Auf beiden Seiten des Zahn-Segments sind Endkontakte angeordnet, die parallel zum Betätigungskontakt des Scheibenwischermotors gelegt werden können. Durch das Anschließen des linken oder rechten Endkontaktes bei der Herstellung bzw. beim Einbau des Scheibenwischerantriebs kann eine linke oder rechte Parkstellung eingestellt werden. Das Zahnsegment und die von ihm gesteuerten Kontakte liegen außerhalb des Motorgehäuses. Eine Änderung der Parkstellung ist nur durch das Umklemmen der Anschlußleitungen an den Kontakten oder Umlöten der Leitungen möglich.
  • Nach der Erfindung besteht eine Verbesserung darin, daß bei einem Scheibenwischerantrieb, bestehend aus einem Elektromotor mit einem in dessen Gehäuse angeordneten Untersetzungsgetriebe und einem nockengesteuerten Kontaktsatz für die Parkstellung, Mittel vorgesehen sind, die es ermöglichen, eine linke oder rechte Parkstellung des Scheibenwischerarmes einzustellen, ohne dabei das Wischermotor- und Getriebegehäuse zu öffnen.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung werden auf das Kurbelrad zwei um 180° versetzte Nocken aufgesetzt, die mit dem Kontaktsatz für die Parkstellung zusammenwirken. Bei dieser Ausführungsart muß bei der Abschaltung von Hand darauf geachtet werden, daß der Schalter erst dann betätigt wird, wenn der Wischer in Richtung der gewünschten Endstellung läuft. Bei diesem Ausführungsbeispiel liegt es also in der Hand des Bedienenden, ob er eine linke oder rechte Parkstellung wählen will.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel wird auf das Kurbelrad ein Schleppnocken aufgesetzt, der in zwei gegenüberliegenden Stellungen an entsprechende Anschläge stößt. Wird der Motor beim Einbau so angeschlossen, daß er sich linksherum dreht, dann kommt der Schleppnocken im Laufe der Umdrehung des Kurbelrades an den entsprechenden Anschlag und betätigt über den Kontaktstößel den für die Parkstellung vorgesehenen Kontaktsatz. Durch Änderung der Drehrichtung des Motors, die in bekannter Weise durch Umklemmen der Anschlußleitung an einer außerhalb des Motorgehäuses liegenden Anschlußleiste erfolgt, wird der Schleppnocken erst vom Kontaktstößel festgehalten, bis ein zweiter, auf dem Kurbelrad befestigter Anschlag auf seinem Umlaufweg den Schleppnocken mitnimmt. In dieser neuen Lage befindet sich der Schleppnocken gegenüber der zuerst beschriebenen Stellung. Im weiteren Umlauf schaltet dieser Schleppnocken über den Kontaktstößel in der bereits beschriebenen Weise den Kontaktsatz für die Parkstellung. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist also durch Ändern der Drehrichtung des Motors eine linke oder rechte Parkstellung möglich.
  • Es ist auch möglich, zwei Schleppnocken zu verwenden, die durch entsprechende Anschläge so wirken, daß bei der einen Drehrichtung der eine Nocken über den Kontaktstößel den Kontaktsatz betätigt und bei Änderung der Drehrichtung durch Umklemmen der Anschlußleitungen an der außenliegenden Anschlußleiste aus dem Wirkungsbereich des Kontaktstößels herausgeschwenkt wird, worauf der zweite, gegenüberliegende Nocken zur Wirkung kommt und den Kontaktsatz betätigt.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist auf das Kurbelrad ein verschiebbarer Nocken aufgesetzt, der in zwei gerastete Stellungen auf das Kurbelrad gebracht werden kann. Für eine Verschiebung des Nockens ist eine mechanische oder elektrische, von außen- zu betätigende Verstellvorrichtung vorgesehen, die in der Grundstellung, also in der Parkstellung, mit dem Nocken in Angriff gebracht werden kann und diesen in die gewünschte Lage verschiebt. In der einen gerasteten Stellung tritt die eine Seite des Schaltnockens in den Bereich des Kontaktstößels, der den Kontaktsatz für die Parkstellung betätigt. In der anderen gerasteten Stellung tritt die gegenüberliegende Nockenseite in den Wirkungsbereich des Kontaktstößels. Bei dieser Ausführungsform kann eine linke oder rechte Parkstellung am Motor durch Betätigen einer außenliegenden Einstellvorrichtung vorgenommen werden.
  • Es ist auch möglich, daß der auf dem Kurbelrad aufgesetzte Nocken über zwei Kontaktstößel auf zwei im wesentlichen gegenüberliegende Kontaktsätze einwirkt. Beide Kontaktsätze sind mit dem Motor entsprechend verdrahtet. Die Wahl der Parkstellung ist durch das entsprechende Anschließen der Zuleitungen an die außenliegenden Anschlußleisten möglich, da für die linke und für die rechte Parkstellung je ein Kontaktsatz vorgesehen ist.
  • Statt eines verschiebbaren Nockens kann auch ein verdrehbarer Nocken auf dem Kurbelrad angebracht werden, der in zwei gegenüberliegenden Stellungen federnd gerastet ist. Auch in diesem Falle kann in der Grund- oder Parkstellung durch eine mechanische oder elektrische, von außen betätigbare Vorrichtung die Rastung aufgehoben werden, so daß der verdrehbare Nocken beim Umdrehen des Kurbelrades in eine gegenüberliegende Stellung gebracht wird und dort wieder selbsttätig einrastet. Auch durch diese Maßnahme wird eine linke oder rechte Parkstellung erreicht.
  • Gemäß der Erfindung ist es auch möglich, auf die Kurbelradachse einen Exzenter aufzusetzen, der über ein Pleuel auf einen Waagebalken wirkt. Das eine Ende dieses Waagebalkens wirkt auf den Kontaktstößel. Der Angriffspunkt des Pleuelhebels auf den Waagebalken ist bei allen Stellungen des Motors durch eine mechanische oder elektrische, von außen betätigbare Vorrichtung verschiebbar und kommt in den beiden Endlagen in zwei gerastete Stellungen. Auch bei dieser Ausführung kann durch einen auerhalb des Motors liegenden Betätigungshebel eine linke oder rechte Parkstellung erreicht werden.
  • Die Ausführungsformen sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die perspektivische Ansicht des Scheibenwischerantriebs mit eingebautem Scheibenwischerarm und -blatt, Fig. 2 das Schaltschema, Fig. 3 eine Ansicht des gesamten Scheibenwischerantriebs.
  • Die folgenden Figuren zeigen Schnitte durch die Getriebeanordnung nach der Linie I-I der Fig. 3, und zwar Fig. 4 ein Getriebe mit zwei Schaltnocken auf dem Kurbelrad, Fig. 5 ein Getriebe mit einem Schaltnocken auf dem Kurbelrad und mit zwei Kontaktsätzen, Fig.6 ein Getriebe mit einem verschiebbaren Nocken auf dem Kurbelrad, Fig.7 ein Getriebe mit einem Schleppnocken auf dem Kurbelrad, Fig. 8 ein Getriebe mit einem verdrehbaren Nocken auf dem Kurbelrad und Fig. 9 ein Getriebe mit einer Exzentersteuerung. Bei einem Scheibenwischerantrieb nach Fig. 1 dienen die Gewindehülse 1 und die Befestigungsschraube 2 zur Befestigung am Fahrzeug, wozu Gummi- und Metallscheiben sowie Muttern verwendet werden. Durch die Gewindehülse 1 führt die Antriebsachse 1', auf der der Scheibenwischerarm 3 mit dem Blatt 4 befestigt ist.
  • Die bei allen vorgeschlagenen Ausführungsformen verwendeten Motoren sind solche mit Permanentmagneten. Die Verwendung des Permanentmagneten erlaubt die Anordnung einer elektrischen Bremse für die Parkstellung. In Fig. 2 ist das Schaltschema eines Motors mit einem Permanentmagneten und einer Kurzschlußvorrichtung für die Parkstellung dargestellt. Der Rotor 5 des Scheibenwischermotors ist über ein Untersetzungsgetriebe mit dem Kurbelgrad 6 verbunden. Auf diesem Kurbelrad 6 befindet sich der Schaltnocken 7. Durch diesen Schaltnocken 7 wird der Kontaktstößel 8 beim Umlauf des Kurbelrades betätigt. Die Parkstellung wird durch einen Kontaktsatz bewirkt, bei dem die mittlere Kontaktfeder 9 unter dein Einfluß des Kontaktstößels 8 steht. Es wird bei der Schaltung ein Schalter 11 verwendet, der zwei elektrisch getrennte Schaltstellungen besitzt. Bei der in der Fig. 2 dargestellten Einschaltstellung fließt von der einerseits an Masse liegenden Batterie 10 der Strom über die Klemme 12 des Schalters 11 zur Klemme 13, über den Kontaktpunkt 14 zum Rotor 5 und dann zur Masse. Parallel zu diesem Stromkreis verläuft ein Strom, ausgehend von der Batterie 10, über die Klemme 12, über die Kontaktfeder 15, Kontaktfeder 9, Kontaktpunkt 14 zum Rotor 5 und dann wieder zur Masse. Dieser zuletztgenannte Stromkreis kommt erst dann zur Wirkung, wenn der Schalter 11 in die Ausschaltstellung gebracht wurde. In diesem Falle ist der zuerstgenannte Stromkreis abgeschaltet, und der Rotor 5 erhält über den Kontaktsatz so lange, Spannung, bis der Schaltnocken 7 über den Kontaktstößel 8 die Kontaktfeder 9 bewegt und durch Trennung der Kontakte zwischen der Kontaktfeder 15 und 9 den Strom endgültig abschaltet und die Kontaktfeder 9 mit der Kontaktfeder 16 zusammenbringt. Dadurch wird nun der Kurzschlußstromkreis aufgebaut, der von dem einerseits an Masse liegenden Rotor 5 über den Kontaktpunkt 14, Kontaktfeder 9, Kontaktfeder 16 über die durch den Schalter 11 verbundenen Klemmen 17 und 18 zur Masse verläuft. Der Kurzschluß des Rotors 5 bewirkt eine schnelle Bremsung in der durch die Lage des Schaltnockens 7 festgelegten Parkstellung. Die vorstehend beschriebene Anordnung ist an sich bekannt.
  • In Fig.3 ist der in Baukastenform zusammengesetzte übliche Antrieb zu erkennen. Der Elektroinotor ist durch die Kappe 20 abgedeckt, die durch den Bügel 21 auf dem Getriebegehäuse 23 festgehalten wird. Das Getriebegehäuse 23 nimmt das Untersetzungsgetriebe auf, das in dem Kurbelrad 6 endigt, auf dem der Schaltnocken 7 aufgesetzt ist. An das Getriebegehäuse 23 ist in einem Ansatz 24 die Anschlußleiste und der im Schaltschema Fig.2 beschriebene Kontaktsatz angesetzt. Auf das Getriebegehäuse 23 ist ein weiteres Gehäuse 25 aufgesetzt, in welchem sich das Hebelsystem befindet, das die Drehbewegung des Motors in eine Pendelbewegung umwandelt, so daß die aus dem Gehäuse herausgeführte Welle eine hin-und hergehende Bewegung ausführt.
  • Bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Fig. 4 befinden sich auf dem Kurbelrad 6 die beiden Schaltnocken 7 und 7'. Bei der Drehung des Kurbelrades 6 kommen die Schaltnocken 7 und 7' in den Wirkungsbereich des Kontaktstößels 8, der auf die Kontaktfeder 9 einwirkt und diese umschaltet. Bei Verwendung zweier Schaltnocken ist die Wahl der linken oder rechten Parkstellung in die Hand des Bedienenden gelegt. Wird der Scheibenwischer beispielsweise während der Bewegung von der rechten in die linke Endlage von Hand abgeschaltet, dann bleibt der Scheibenwischer in der linken Endlage als Parkstellung stehen. Wird dagegen die Abschaltung von Hand bei der Bewegung von links nach rechts vorgenommen, dann wird in der rechten Endlage die endgültige Abschaltung und Bremsung des Motors automatisch vorgenommen.
  • Die Verwendung zweier Kontaktsätze ist in Fig. 5 dargestellt. Dabei ist auf dem Kurbelrad 6 nur ein Schaltnocken 7 aufgesetzt, der auf die beiden Kontaktstößel 8 und 8' einwirkt. Die Wahl der linken oder rechten Parkstellung wird dadurch getroffen, daß entweder der eine oder andere Kontaktsatz mit den Anschlußleitungen verbunden wird. Die durch den Einbau gewählte Parkstellung wird dann bei allen Abschaltstellungen des Scheibenwischers automatisch erreicht.
  • Auf dem Kurbelrad 6 ist in Fig. 6 ein verschiebbarer Nocken 701 aufgesetzt, der in zwei gerastete Lagen verschoben werden kann. Die Verschiebung des Schaltnockens 701 ist nur in der Grundstellung möglich, die in der Zeichnung dargestellt ist. Zur Umstellung wird der Hebel 30 von Hand umgeschwenkt, der über den Hebel 31 auf den Ansatz 32 des Schaltnockens 701 einwirkt. Beim Umlauf des Kurbelrades 6 kommt jeweils eine Seite des verschiebbaren Nockens 701 in den Wirkungsbereich des Kontaktstößels 8, der den Kontaktsatz betätigt und damit die Parkstellung fixiert.
  • In Fig. 7 ist ein Schleppnocken 702 über dem Kurbelrad 6 angeordnet, der bei Rechtsdrehung des Kurbelrades an dem Anschlag 33 des Kurbelrades anliegt. Bei Umlauf des Kurbelrades 6 betätigt der Nocken 702 den Kontaktstößel 8, der in bekannter Weise auf den Kontaktsatz für die Parkstellung einwirkt. Bei Linksdrehung des Kurbelrades wird der Schleppnocken 702 erst wieder durch den gegenüberliegenden Anschlag 34 mitgeschleppt, wenn sich das Kurbelrad in linker Richtung um 180° gedreht hat. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann durch eine Änderung der Drehrichtung des Motors eine linke oder rechte Parkstellung gewählt werden.
  • Statt eines verschiebbaren Nockens, wie in Fig.6 dargestellt, kann auch ein verdrehbarer Schaltnocken 703 in der schematischen Darstellung nach Fig. 8 angeordnet werden. Auf der Welle des Kurbelrades 6 ist eine Rastscheibe 35 fest aufgesetzt, die zwei Nasen 36 und 37 aufweist. Der verdrehbar angeordnete Schaltnocken 703 umfaßt die Rastscheibe 35 und wird durch Anlage an eine der beiden Nasen 36 und 37 fixiert. Die Feder 38 bewirkt eine gerastete Lage des verdrehbaren Nockens. Durch den gefederten Stift 39, der aus dem Gehäuse herausragt, kann während der Parkstellung durch einen Druck die Rastung aufgehoben werden, und der Nocken 703 wird nun beim Umlauf des Kurbelrades 6 erst mitgenommen, wenn die gegenüberliegende Rastung in Wirkung tritt. Durch diese Einstellung können zwei gegenüberliegende Lagen des Schaltnockens erreicht werden. In bereits beschriebener Weise wirkt der Schaltnocken über den Kontaktstößel 8 auf den Kontaktsatz.
  • Gemäß der Ausführung nach Fig. 9 ist ein Exzenter 40 auf dem Kurbelrad 6 vorgesehen. Dieser Exzenter 40 ist von der Pleuelstange 41 umfaßt, die in einer Verlängerung 411 auf den Waagebalken 42 einwirkt. Der auf dem Hebel 411 befindliche Stift 43 ist in der Nut 44 des Waagebalkens verschiebbar angeordnet, so daß zwei gerastete Endstellungen einstellbar sind. Die Verschiebung des Hebels 411 von der einen in die andere Lage wird durch die Einstellvorrichtung 46 vorgenommen. Das eine Ende des Waagebalkens 42 wirkt auf den Kontaktstößel 8, der wiederum den Kontaktsatz in bekannter Weise steuert. Die durch den Exzenter bewirkte Bewegung der Pleuelstange 411 wird in einem Fall direkt auf den Kontaktstößel übertragen und im anderen Falle durch die Wirkung des Waagebalkens 42 in umgekehrter Bewegungsrichtung. Eine Einstellung einer linken oder rechten Parkstellung ist durch die Einstellvorrichtung 46 möglich.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Scheibenwischerantrieb, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem Elektromotor, in dessen Gehäuse ein Untersetzungsgetriebe und ein nockengesteuerter Kontaktsatz für die Parkstellung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel am Scheibenwischermotor bzw. Getriebe vorgesehen sind, die es ermöglichen, die Parkstellung des Scheibenwischerarmes auf die linke oder rechte Wischerendstellung einzustellen, ohne dabei das Motor- und Getriebegehäuse zu öffnen.
  2. 2. Scheibenwischerantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kurbelrad (6) des Scheibenwischermotors zwei um 180° versetzte, mit dem Kontaktsatz für die Parkstellung zusammenwirkende Nocken (7 und 7') angebracht sind, mit deren Hilfe eine linke oder rechte Parkstellung erreicht werden kann, wenn die Betätigung des Motorschalters bei der Bewegung des Scheibenwischerarmes in die gewünschte Endlage erfolgt.
  3. 3. Scheibenwischerantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Kurbelrad (6) des Scheibenwischermotors ein Schleppnocken (702) angeordnet ist, der beim Rechtslauf des Motors an einem auf dem Kurbelrad angeordneten Anschlag (33) anliegt und in dieser Lage beim Umlauf des Kurbelrades den Kontaktsatz für die Parkstellung über den Kontaktstößel steuert, der aber bei Umkehrung der Drehrichtung des Antriebsmotors, die in bekannter Weise durch Umklemmen der Anschlüsse an einer außenliegenden Anschlußleiste erfolgt, durch den Kontaktstößel (8) zunächst festgehalten wird, bis ein zweiter, auf dem Kurbelrad sitzender Anschlag (34) auf seinem Umlaufweg den Schleppnocken in einer um 180° gegenüber der Rechtslaufstellung versetzten Lage mitnimmt.
  4. 4. Scheibenwischerantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Kurbelrad zwei im wesentlichen gegenüberliegende Schleppnocken vorgesehen sind, die durch verschiedene Anschläge so zur Wirkung kommen, daß beim Rechtslauf des Motors nur der eine Nocken den Kontaktsatz steuert und beim Linkslauf des Motors der andere Nocken auf den Kontaktsatz wirkt, so daß durch die durch Umklemmen der Anschlußleitungen an der außenliegenden Anschlußleiste erfolgende Änderung der Drehrichtung des Motors eine linke oder rechte Parkstellung erreicht wird.
  5. 5. Scheibenwischerantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Kurbelrad (6) des Scheibenwischermotors ein verschiebbarer Nocken (701) aufgesetzt ist, der durch eine nur in der Parkstellung bei abgeschaltetem Motor von außen zu betätigende mechanische oder elektrische Verstelleinrichtung in zwei gerastete Lagen gebracht werden kann, so daß in jeder Lage nur eine der beiden gegenüberliegenden Nockenseiten bei der Drehung des Kurbelrades auf den Kontaktsatz für die Parkstellung wirkt.
  6. 6. Scheibenwischerantrieb nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Kurbelrad (6) des Scheibenwischermotors aufgesetzte Nocken auf zwei im wesentlichen gegenüberliegende Kontaktsätze über entsprechende Kontaktstößel so einwirkt, daß in an sich bekannter Weise je nach Anschluß der Leitungen an einen der beiden Kontaktsätze eine linke oder rechte Parkstellung ermöglicht wird.
  7. 7. Scheibenwischerantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Kurbelrad ein verdrehbarer Nocken angebracht ist, der in zwei gegenüberliegenden Stellungen federnd gerastet wird und der in der Parkstellung durch eine von außen zu betätigende elektrische oder mechanische Vorrichtung entrastet werden kann und sich dann beim Umdrehen des Kurbelrades in der gegenüberliegenden Lage wieder selbsttätig einrastet.
  8. 8. Scheibenwischerantrieb nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kurbelradachse ein Exzenter aufgesetzt ist, der über eine Pleuelstange auf einen mit dem Kontaktstößel verbundenen Waagebalken einwirkt und dessen Angriffspunkt auf den Waagebalken bei allen Stellungen des Motors durch eine von außen zu betätigende mechanische oder elektrische Vorrichtung in zwei gerastete Lagen gebracht werden kann, so daß eine linke oder rechte Parkstellung einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 801612.
DES49559A 1956-07-17 1956-07-17 Scheibenwischerantrieb, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1012837B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160746B (de) * 1958-02-10 1964-01-02 Bosch Gmbh Robert Scheibenwischerantrieb

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE801612C (de) * 1949-02-17 1951-01-15 Albin Sprenger G M B H Scheibenwischer fuer Kraftfahrzeuge

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