DE10128922A1 - Adapterkabel für Freisprecheinrichtungen - Google Patents
Adapterkabel für FreisprecheinrichtungenInfo
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Abstract
Ein für den Anschluss eines Funktelefons an das Bordnetz des zugeordneten Kraftwagens vorgesehenes Adapterkabel verfügt endseitig über Stecker 5, 6, wobei diese Stecker 5, 6 ein Gehäuse 11 aufweisen, das als Stiftgehäuse 15, 24 ausgebildet ist. Dieses Stiftgehäuse 15, 24 nimmt entweder ein Bauteil 14 in Form eines Koppelblockes 17 oder ein blackboxartiges Bauteil 21 auf, um so mit einem und dem gleichen Adapterkabel den unterschiedlichen Anforderungen und Ausführungen von Fahrzeugen und Zulieferteilen Genüge zu tun und mit einem derartigen Herzstück auszukommen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Adapterkabel zum Anschluss eines Funktelefons
(Handy) an das Bordnetz des zugeordneten Kraftwagens und das Radio mit einem die
Kabelabschnitte verbindenden Schaltgehäuse mit Adapterschaltung sowie endseitigen
Steckern zur Verbindung mit den Fahrzeugteilen bzw. der Blackbox der Freisprechein
richtung.
Ein Handy bzw. Funktelefon in einem Kraftfahrzeug auch einem neueren Typs
zu installieren ist häufig mit erheblichem Aufwand verbunden. Aufgrund der Position
der einzelnen Fahrzeugteile bzw. Einrichtungen und der vorgesehenen Anordnung der
Fernsprecheinrichtung ist es notwendig, Verbindungskabel zu verlegen, die das Funkte
lefon mit dem Bordnetz des Kraftfahrzeuges sowie mit den Lautsprechern verbinden.
Der Aufwand für die Installation eines Funktelefons ist damit nach wie vor erheblich,
zumal die Fahrzeughersteller bei der Vorrüstung ihrer Kraftfahrzeuge auf die Beson
derheiten der unterschiedlichen Funktelefone meist wenig Rücksicht nehmen. Aus die
sem Grunde müssen selbst die Verbindungskabel unterschiedlich und die Besonderhei
ten berücksichtigend ausgewählt werden, sodass in der Regel die Installation von einem
Fachbetrieb vorgenommen werden muss, um den späteren Betrieb einigermaßen sicher
zustellen. Um den Aufwand bei der Installation einigermaßen in Grenzen zu halten,
sind sogenannte Adapterkabel entwickelt worden (DE-GM 295 20 231.9) bei denen
vorgeschlagen wird, dass das Kabel eine Adapterschaltung umfasst, die eine Schnitt
stellen-adaption zwischen einer Anschlussbox und dem Kraftfahrzeugbordnetz bildet.
Diese sogenannte Adapterschaltung enthält alle wesentlichen Anschlusselemente, sodass
sich die Gesamtinstallation vereinfacht. Über diese Adapterschaltung ist es möglich, die
einzelnen miteinander zu verbindenden Bauteile so zu koppeln, dass alle wesentlichen
Funktionen ablaufen können, ohne dass eine gegenseitige Beeinflussung eintritt. Nach
teilig ist allerdings, dass aufgrund der unterschiedlichen Anschlüsse bei den einzelnen
Fahrzeugtypen nach wie vor unterschiedliche Adapterkabel bzw. Adapterkabelausbil
dungen zum Einsatz kommen müssen. Es bleibt bei auf das jeweilige Fahrzeug zuge
schnittenen Adapterkabel, auch wenn mit Hilfe der Adapterschaltung nun nicht mehr
eine Vielzahl von Kabeln verlegt werden muss, sondern nur die zusammengefassten
Drähte und das zusammengefasste Adapterkabel.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein für möglichst viele Fahr
zeugtypen verwendbares bzw. diesen leicht anpassbares Adapterkabel zu schaffen,
wobei auch die unterschiedlichen Ausgestaltungen unterschiedlicher Zulieferer mit be
rücksichtigt werden sollen.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass die Stecker ein
Gehäuse aufweisen, dass einem oder beiden freien Enden der Kabelabschnitte zugeord
net und als mit den die Pins tragenden Bauteilen, diese aufnehmendes Stiftgehäuse
ausgebildet ist.
Durch diese besondere Ausbildung der zum Anschließen des Adapterkabels
notwendigen Stecker ist es möglich, lediglich durch Auswechseln der entsprechenden
kleinen Bauteile und Einschieben eines entsprechend angepassten Bauteils die unter
schiedlichen Anschlüsse der Hersteller und Zulieferer vollständig zu berücksichtigen.
Es ist also nicht mehr erforderlich, jeweils das gesamte Adapterkabel zu verändern
bzw. auf den unterschiedlichen Anforderungen entsprechend auszubilden, sondern es
wird mit einem und demselben Adapterkabel gearbeitet, das nur unterschiedliche An
schlüsse aufweist.
Dabei ist zunächst einmal vorgesehen, dass das Stiftgehäuse, das dem Fahrzeug
zugeordneten ist, einem dem Fahrzeug zugeordneten Koppelblock mit Pins als Bauteil
aufweist, das vorzugsweise gehäuseseitig mit Widerhaken ausgerüstet und fahrzeugsei
tig des Schaltgehäuses angeordnet ist. Hier ist zum Ausdruck gebracht, dass der Kop
pelblock dem jeweiligen Fahrzeug zugeordnet ist und dass das entsprechende Stiftge
häuse aufgrund seiner besonderen Ausbildung die Vorgabe des Koppelblocks berück
sichtigend auf dieses aufgeschoben werden kann, um so den Anschluss des Adapter
kabels fahrzeugseitig herzustellen. Aufgrund der Widerhaken kann mit dem Einschieben
oder besser gesagt mit Aufschieben des Stiftgehäuses sofort die Verbindung hergestellt
werden, wobei die Widerhaken nachgiebig ausgebildet sein können, um bei Bedarf die
Verbindung zwischen Stiftgehäuse und Koppelblock auch wieder aufzuheben.
Vorteilhafterweise ist gemäß der Erfindung die Möglichkeit gegeben, die unter
schiedlichsten Koppelblöcke bzw. Fahrzeuge mit einem entsprechendem Adapterkabel
auszurüsten, in dem nämlich das Stiftgehäuse mit fahrzeugseitigem Bauteil 18-polig
ausgebildet ist. Über diese 18 Pole können alle notwendigen Funktionen abgenommen
und für das Funktelefon ausgenutzt werden bzw. können umgekehrte Schaltungen
durchgeführt werden. Es hat sich herausgestellt, dass mit dem erfindungsgemäßen Stift
gehäuse mit 18-poliger Ausführung die derzeit zumindest derzeit auf dem Markt befind
lichen unterschiedlichsten Anschlussausführungen abgedeckt sind.
Auf der anderen Seite des Schaltgehäuses mit Adapterschaltung ist vorgesehen,
dass das blackboxseitige Bauteil als mehrpoliger, lösbarer Adapter ausgebildet ist und
auf der einen Seite Stecköffnungen und auf der anderen Seite korrespondierende Pins
aufweist. Hierzu ist es nur notwendig, dass entsprechende Bauteil in das entsprechende
Stiftgehäuse einzuschieben und dann mit beiden die Verbindung mit der Blackbox der
Fernsprecheinrichtung herzustellen. Durch die entsprechende Vorwahl bzw. Auswahl
des Bauteils ist dann sichergestellt, dass die notwendigen Funktionen über das Adapter
kabel nun problemlos ablaufen können bzw. verwirklicht werden können.
Eine weitere zweckmäßige Ausbildung sieht vor, dass das fahrzeugseitige Bau
teil mit dem blackboxseitigen Bauteil gleich ausgebildet und mit dem Fahrzeugtyp oder
den sonstigen Anschlüssen angepassten Zusatzadapterkabeln bzw. deren Stecker ver
bindbar ist. Das gesamte Adapterkabel kann nun durch einfache Auswahl der Adapter
als Zwischenbauteil eingesetzt werden, ohne einen vielseitigen Koppelblock mit ein
zusetzen, bzw. der entsprechend vereinfachte Koppelblock wird dann den Zusatzadap
terkabel zugeordnet, über das die Verbindung des Adapterkabels mit dem fahrzeugseiti
gen Seite erfolgen kann. Da beide Seiten bzw. beide Verbindungsteile des Adapter
kabels nun gleich ausgebildet sind, können sie auf die gleiche einfache und zweckmäßi
ge Weise durch Austausch der entsprechenden Adapter dem jeweiligen Einsatzbedin
gungen angepasst werden, während das übrige Adapterkabel unverändert für alle vor
gesehenen Einsatzfälle Verwendung finden kann.
Zum Anschluss an die Blackbox ist es zweckmäßig, wenn das Stiftgehäuse mit
blackboxseitigem Bauteil 10-polig ausgebildet ist. Diese besondere Ausbildung ist für
die bekannten Ausführungen ausreichend, um eine sichere und schnelle Verbindung
herzustellen und mit einem und demselben Adapter möglichst viel korrespondierende
Verbindungen herzustellen.
Um möglichst schnell und einfach bei zum Einsatz kommenden Zusatzadapter
kabeln die notwendigen Verbindungen herzustellen, sieht die Erfindung vor, dass das
die Zusatzadapterkabelanschlüsse aufnehmende Stiftgehäuse unterschiedlich bestückte
Zusatzstecker aufnehmend und schaltend ausgebildet ist, wobei die Zusatzstecker Zu
satzadapterkabel mit endseitigen, anwenderspezifischen Klinkensteckern oder niedrig
poligen Buchsengehäusen zugeordnet sind. Auf der einen Seite sind die Zusatzstecker
mehr oder weniger identisch und können einfach in die entsprechenden Stiftgehäuse
eingeschoben werden, während auf der anderen Seite die anwender- bzw. fahrzeug
spezifischen Verbindungsteile wie Klinken, Stecker und Buchsengehäuse für eine
100%ig richtige und identische Verbindung Sorge tragen.
Das zum Einsatz kommende Adapterkabel ist nach dem Einbau nicht mehr sicht
bar. Von daher ist es zweckmäßig und ausreichend, wenn die Kabelabschnitte über eine
Sparbandierung zusammengefasst sind. Diese Sparbandierung besteht aus einem Carto
band, das spiralförmig um die jeweiligen Kabelstränge herumgedreht wird, sodass diese
sicher geführt im Fahrzeug verlegt werden können. Auch bei Fahrzeugen mit einer
Vielzahl oder mit mehreren Lautsprechern kann das erfindungsgemäße Adapterkabel in
entsprechender Ausführung zum Einsatz kommen, wobei die Erfindung vorsieht, dass
für die Anwendung bei mehreren Lautsprechern Mehrfachadapterkabel vorgesehen sind.
Diese Mehrfachadapterkabel weisen insbesondere auf der blackboxseitigen Anschluss
seite mehrere über die Kabelzusammenfassung stabilisierte Kabelstränge auf, die end
seitig über entsprechende Stiftgehäuse o. Ä. verfügen.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass ein Adapterkabel
mit einer Ausführung geschaffen ist, die den Anschluss an unterschiedlichste Fahrzeug
typen einerseits und unterschiedlichste Fernsprecheinrichtungen andererseits möglich
macht, ohne dass jeweils auch die gesamten Verbindungskabel noch wieder den Aus
führungen des Fahrzeuges bzw. der Fernsprecheinrichtung angepasst sein müssen. Viel
mehr macht sich die Erfindung zu Nutze, dass durch das Schaltgehäuse mit Adapter
schaltung eine sichere Übertragung der entsprechenden Schaltbefehle und der Regel
signale durch einen einzigen Kabelstrang möglich ist, wobei durch die besondere Aus
bildung der Anschlüsse von Steckern die Möglichkeit gegeben wird, diese entsprechen
den Adapterkabel auch richtig und wirksam einerseits am Fahrzeug und andererseits an
der Fernsprecheinrichtung bzw. den Lautsprechern anzuschließen. Damit wird die Ge
samtmontage noch wesentlich erleichtert und insbesondere sicherer gemacht, weil mit
entsprechender Ausführung sichergestellt werden kann, dass jeweils die entsprechende
Fernsprecheinrichtung an das Fahrzeug angepasst werden kann, ohne dass Änderungen
am Fahrzeug oder deren Bauteile erforderlich wird. Gleiches gilt umgekehrt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt
ist. Es zeigen:
Fig. 1 die vereinfachte Wiedergabe eines sogenannten Basiskabels bei
spielsweise für Opel und Porsche,
Fig. 2 die vereinfachte Wiedergabe eines Audiokabels ISO neu,
Fig. 3 einen vereinfachten Übersichtsplan der Stecker- und Buchsenbele
gung,
Fig. 4 ein Adapterkabel Motorola,
Fig. 5 ein Adapterkabel Siemens,
Fig. 6 ein Adapterkabel Siemens anderer Ausführung,
Fig. 7 ein Adapterkabel für einen Smart und
Fig. 8 ein Adapterkabel Nokia.
Fig. 1 zeigt die vereinfachte schematisierte Wiedergabe eines sogenannten
Basiskabels für Opel und Porsche, wobei dieses Adapterkabel 1 zwei Kabelabschnitte 2,
4 aufweist, die endseitig mit Steckern 5, 6 ausgerüstet sind und die über ein an sich
bekanntes Schaltgehäuse 3 miteinander verbunden werden. Dieses Schaltgehäuse 3 mit
der nicht detailliert wiedergegeben Adapterschaltung sorgt dafür, dass die entsprechen
den Schaltbefehle und Signale sicher von der Fernsprecheinrichtung bzw. deren Bautei
le zum Fahrzeug bzw. deren Einrichtungen erfolgen kann.
Die freien Enden 8, 9 der Kabelabschnitte 2, 4 sind wie schon erwähnt mit
Steckern 5, 6 ausgerüstet, wobei diese Stecker 5, 6 über ein Gehäuse 11 verfügen, dem
ein Bauteil 14 mit Pins 12, 13 zugeordnet ist oder das in dieses Gehäuse 11 integriert
ist.
Fig. 1 verdeutlicht, dass sowohl das Gehäuse 11 in Form des Stiftgehäuses 15
wie auch des Stiftgehäuses 24 über ein einschiebbares Bauteil 14, 21 verfügt. Bei dem
Stiftgehäuse 15 besteht das Bauteil 14 aus einem Koppelblock 17, der gehäuseseitig mit
Widerhaken 18, 19 und auf der gegenüberliegenden Seite mit den Pins 12, 13 ausgerü
stet ist. Dieser Koppelblock 17 mit seinen Widerhaken 18, 19 wird in das Stiftgehäuse
15 eingeschoben oder besser gesagt das Stiftgehäuse 15 wird darüber geschoben, sodass
dann die wirksame Einrastung und Verbindung erfolgen kann.
Auch die gegenüberliegende Seite und damit am freien Ende 9 des Kabelab
schnittes 4 ist das blackboxseitige Bauteil 21 vorgesehen, das ebenfalls in das im Prin
zip gleich ausgebildete Stiftgehäuse 24 eingeschoben werden kann, sowie das Bauteil 14
vom Stiftgehäuse 15 aufgenommen wird. Dieses Bauteil 21 verfügt auf der einen Seite
22 über Stecköffnungen und auf der anderen Seite 23 über Pins 12, 13. Dieses Bauteil
21 ist als Adapter ausgeführt, sodass es leicht gegen andere Adapter bzw. andere Bau
teile 21 ausgewechselt werden kann, um so den Anschluss an eine andere Anforderun
gen aufweisende Blackbox bzw. eine Fernsprecheinrichtung zu ermöglichen.
Das Stiftgehäuse 15 ist 18-polig und das Stiftgehäuse 24 ist 10-polig ausgebildet
bzw. für entsprechende Bauteile 14, 21 vorgesehen.
Während das Adapterkabel 1 nach Fig. 1 für entsprechend vorgerüstete Autos
bzw. Fahrzeuge vorgesehen ist, zeigt Fig. 2 eine Ausführung, wie sie für die Installa
tion in nicht vorgerüsteten Fahrzeugen notwendig ist. Auch hier ist auf der Blackbox
seite ein Bauteil 21 vorgesehen, das dem nach Fig. 1 entspricht. Auf der gegenüber
liegenden Seite also fahrzeugseitig ist der Kabelabschnitt 2 mit Einzelsteckern 27, 28
versehen, um so den unterschiedlichen Anschlussnotwendigkeiten Genüge zu tun bzw.
einen Anschluss an entsprechende Fahrzeugteile zu ermöglichen. Erkennbar ist, dass
diese Stecker 27, 28 alle die gleiche Ausbildung aufweisen, was aber nicht bei allen
Fahrzeugen so vorgegeben ist. Von daher sieht Fig. 2 weiter eine zusätzliche Aus
bildung vor, bei der nämlich eine Zwischenschaltung aus korrespondierenden Steckern
6 bzw. mit als Adapter ausgebildeten Bauteilen 21. Dadurch ist es möglich, das eigent
liche Herzstück bestehend aus den Steckern 5, 6 gleich auszubilden und auch mit einem
Schaltgehäuse 3' mit Adapterschaltung, sodass dann entsprechende Zusatzadapterkabel
25 angeordnet werden können, die mit Hilfe eines Zusatzsteckers 25 eine Verbindung
mit dem Stecker 5 ermöglichen und damit einen sicheren Anschluss. Dadurch wird es
möglich, die in den Fig. 4 bis 8 gezeigten unterschiedlichen Ausführungen jeweils
mit dem Herzstück zu verbinden, das aus den Kabelabschnitten 2, 4, dem Schaltgehäuse
3 und den endseitigen Steckern 5, 6 besteht.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 und auch Fig. 2 sind Kabelabschnitte 2, 4
vorgesehen, die über eine Sparbandierung 32 verfügen. Dies bedeutet, dass ein Carto
band entsprechender Breite auf Lücke gewickelt die einzelnen Leitungsdrähte mitein
ander zusammenhält. Das Schaltgehäuse ist in Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 3' verse
hen, um deutlich zu machen, dass es nicht den identischen Aufbau wie das Schaltgehäu
se 3 in Fig. 1 aufweisen muss. Es kann auch eine andere Elektronik vorgesehen sein,
um die notwendigen Verbindungs- und Schaltimpulse weiterzuleiten. Die Stecker 5 und
6 sind mit dem Bezugszeichen 11, 24 ausgeführt, um zu verdeutlichen, dass es sich um
die gleiche Ausbildung der Stecker bei 5 und 6 handeln soll.
Fig. 3 zeigt einen Übersichtsplan der Stecker- und Buchsenbelegung bei der
Ausbildung nach Fig. 2. Das 10-polige Stiftgehäuse 11 ist entsprechend mit dem
Schaltgehäuse 3 bzw. der Adapterschaltung verbunden und zwar darüber wieder mit
den einzelnen Steckern 27, 28 bzw. 27', 28'. Wie schon erwähnt sind hier die ent
sprechenden Buchsenbelegungen nur beispielhaft zu werten.
Bei der Darstellung nach Fig. 4 handelt es sich um ein Adapterkabel Motorola
Timeport/V Serie. Hier sind endseitig Molex Micro Stecker unterschiedlicher Ausfüh
rungen wiedergegeben. Dazu sind die einzelnen Stecker 27, 27' auch kopfseitig dar
gestellt, während die Darstellung des Zusatzadapterkabels 26 bzw. 26' bzw. 26" und
''' vom Prinzip her sehr ähnlich ist. Bei Fig. 4 ist ein 4-poliger Stecker 27 mit Buch
sengehäuse 30, ein 2-poliger Stecker 28 mit Buchsengehäuse 31 wiedergegeben und
angedeutet ist. Einpolig ist der Stecker 28'.
Einfacher aufgebaut ist das Zusatzadapterkabel 26' nach Fig. 5, während das
Zusatzadapterkabel 26" nach Fig. 6 auf der dem Zusatzstecker 25 gegenüberliegenden
Seite einmal mit einem Buchsengehäuse 30 und einmal mit einem Klinkenstecker 29
ausgerüstet ist. Fig. 7 und Fig. 8 zeigen eine Ausführung mit zwei Klinkensteckern
29, 29', wobei das Zusatzadapterkabel hier jeweils mit 26''' bezeichnet ist. Verdeutli
chen sollen alle diese Ausführungen nach den Fig. 4 bis 8, dass durch den Zuschnitt
oder die Ausbildung des Herzstückes des Adapterkabels 1 nach Fig. 2 die Möglichkeit
besteht, mit dem Stecker 5 unterschiedlich ausgebildete Zusatzadapterkabel 26 anzu
schließen. Die Montage ist einfach, schnell und sicher, sodass damit die notwendigen
Arbeiten bei dem Einbau oder Nachbau einer Freisprecheinrichtung beispielsweise
wesentlich vereinfacht ist.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden,
werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (9)
1. Adapterkabel zum Anschluss eines Funktelefons (Handy) an das Bord
netz des zugeordneten Kraftwagens und das Radio mit einem die Kabelabschnitte (2, 4)
verbindenden Schaltgehäuse (3) mit Adapterschaltung sowie endseitigen Steckern (5, 6)
zur Verbindung mit den Fahrzeugteilen bzw. der Blackbox der Freisprecheinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stecker (5, 6) ein Gehäuse (11) aufweisen, dass einem oder beiden freien En
den (8, 9) der Kabelabschnitte (2, 4) zugeordnet und als mit den die Pins (12, 13) tra
genden Bauteilen (14, 21), diese aufnehmendes Stiftgehäuse (15, 24) ausgebildet ist.
2. Adapterkabel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stiftgehäuse (15) einen dem Fahrzeug zugeordneten Koppelblock (17) mit Pins
(12, 13) als Bauteil (14) aufweist, das vorzugsweise gehäuseseitig mit Widerhaken (18,
19) ausgerüstet und fahrzeugseitig des Schaltgehäuses (3) angeordnet ist.
3. Adapterkabel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass Stiftgehäuse (24) mit fahrzeugseitigem Bauteil (14) 18-polig ausgebildet ist.
4. Adapterkabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das blackboxseitige Bauteil (21) als mehrpoliger, lösbarer Adapter ausgebildet und
auf der einen Seite (22) Stecköffnungen und auf der anderen Seite (23) korrespondie
rende Pins (12, 13) aufweist.
5. Adapterkabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das fahrzeugseitige Bauteil (14) mit dem blackboxseitigen Bauteil (21) gleich aus
gebildet und mit dem Fahrzeugtyp oder den sonstigen Anschlüssen angepassten Zusatz
adapterkabeln (26, 26', 26", 26''') bzw. deren Stecker (27, 28) verbindbar ist.
6. Adapterkabel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stiftgehäuse (24) mit blackboxseitigem Bauteil (21) 10-polig ausgebildet ist.
7. Adapterkabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das die Zusatzadapterkabelanschlüsse aufnehmende Stiftgehäuse (24') unterschied
lich bestückte Zusatzstecker (25) aufnehmend und schaltend ausgebildet ist, wobei die
Zusatzstecker (25) Zusatzadapterkabel (26) mit endseitigen, anwenderspezifischen Klin
kensteckern (29) oder niedrigpoligen Buchsengehäusen (30, 31) zugeordnet sind.
8. Adapterkabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kabelabschnitte (2, 3) über eine Sparbandierung (32) zusammengefasst sind.
9. Adapterkabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass für die Anwendung bei mehreren Lautsprechern Mehrfachadapterkabel vorgesehen
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10128922A DE10128922A1 (de) | 2001-06-15 | 2001-06-15 | Adapterkabel für Freisprecheinrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10128922A DE10128922A1 (de) | 2001-06-15 | 2001-06-15 | Adapterkabel für Freisprecheinrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10128922A1 true DE10128922A1 (de) | 2002-12-19 |
Family
ID=7688304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10128922A Withdrawn DE10128922A1 (de) | 2001-06-15 | 2001-06-15 | Adapterkabel für Freisprecheinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10128922A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1484820A3 (de) * | 2003-06-02 | 2006-01-25 | Brose Schliesssysteme GmbH & Co. KG | Elektrische Komponente eines Kraftfahrzeugs |
-
2001
- 2001-06-15 DE DE10128922A patent/DE10128922A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1484820A3 (de) * | 2003-06-02 | 2006-01-25 | Brose Schliesssysteme GmbH & Co. KG | Elektrische Komponente eines Kraftfahrzeugs |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |