DE10128742A1 - Vorrichtung zur Erzeugung eines phasen- und amplitudenmodulierten radioelektrischen Signals und Verfahren zur Erzeugung eines solchen Signals - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung eines phasen- und amplitudenmodulierten radioelektrischen Signals und Verfahren zur Erzeugung eines solchen SignalsInfo
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Abstract
Vorrichtung (102) zur Erzeugung von phasen- und amplitudenmodulierten Signalen, die auf Basis von zwei Eingangssignalen I und Q (129, 130) funktioniert, die jeweils phasen- und amplitudenmodulierend sind. Die Vorrichtung umfaßt zwischen der Modulationsschaltung (103) und der Phasensteuerungsschaltung (109) eine Sättigungsschaltung (106). Die Phasensteuerung erzeugt somit ein moduliertes Signal konstanter Amplitude, welches durch einen Leistungsverstärker (112) verstärkt wird. Die Verstärkung wird durch ein Signal moduliert, das auf Basis von zwei zwischen dem Modulator (116) und der Sättigungsschaltung und nach dem Verstärker (113) entnommenen Signalen erzeugt wurde. Diese entnommenen Signale dienen einer Komparatorschaltung (120) dazu, die Steuerung zur Amplitudenmodulation zu erzeugen. Diese Signale werden durch übliche Detektoren (117, 127) mit ähnlichen Übertragungsfunktionen erfaßt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung eines
phasen- und amplitudenmodulierten radioelektrischen Signals
und ein Verfahren zur Erzeugung eines solchen Signals. Der
Bereich der Erfindung ist jener der Sender von phasenmodu
lierten radioelektrischen Signalen mit variabler Hülle.
Insbesondere ist der Bereich der Erfindung somit jener des
Mobiltelefonwesens. Jedoch die Erfindung ist auch für
andere Bereiche anwendbar, bei denen die Erzeugung solcher
phasen- und amplitudenmodulierten Signale eingesetzt wird.
Ziel der Erfindung ist die Möglichkeit der Herstellung
eines Geräts, welches phasen- und amplitudenmodulierte
Signale erzeugt, indem die Auswirkungen der Komplexität der
erzeugten Signale auf die Kosten des Geräts minimiert
werden. Ziel der Erfindung ist somit auch die Herstellung
eines solchen Geräts unter Verwendung der herkömmlichen
Bauteile und Schaltungen.
Im Stand der Technik sind Mobiltelefone bekannt, die solche
phasen- und amplitudenmodulierten Signale erzeugen. Diese
Mobiltelefone sind jene, die nach den Normen UMTS, EDGE
oder dergleichen funktionieren. Diese Normen verwenden eine
Modulation vom Typ CDMA. Die von diesen Geräten eingesetzte
Vorrichtung umfaßt eine digitale Stufe zur Erzeugung von
modulierenden Signalen, eine analoge Stufe zur Modulation
und eine Leistungsstufe, d. h. eine Stufe zur Verstärkung
vor der Entsendung.
Im Stand der Technik erzeugt die digitale Stufe drei
Signale. Ein erstes und zweites Signal I und Q sind phasen
modulierende Signale. Diese Signale I und Q sind die
Eingänge der Modulationsstufe. Diese beiden Signale I und Q
werden an einen ersten Kosinuseingang eines ersten Mischge
räts bzw. einen ersten Sinuseingang eines zweiten Mischgeräts
gesandt. Ein zweiter Kosinuseingang des zweiten
Mischgeräts ist mit einem Ausgang eines Oszillators, im
allgemeinen sinusförmig, verbunden. Ein zweiter Sinusein
gang des zweiten Mischgeräts ist mit dem Ausgang des
Oszillators über eine Phasenverschiebungsschaltung um 90°
verbunden. Diese Phasenverschiebungsschaltung hat die
Aufgabe, ein um 90° phasenverschobenes Signal in bezug auf
das Ausgangssignal des Oszillators zu erzeugen. Das erste
Mischgerät und das zweite Mischgerät umfassen jeweils einen
Ausgang, der mit einem ersten bzw. einem zweiten Eingang
einer Additionseinrichtung verbunden ist. Am Ausgang dieser
Additionseinrichtung wird ein phasenmoduliertes Signal mit
zwei um 90° phasenverschobenen Komponenten erhalten. Die
Mischgeräte, die Phasenverschiebungsschaltung und die
Additionseinrichtung bilden einen herkömmlichen Modulator.
Das am Ausgang des Modulators erhaltene Signal dient als
Eingang für die Leistungsstufe.
Die Modulationsstufe umfaßt auch eine Vorrichtung zur
Frequenzverschiebung oder Phasensteuerung. Diese Frequenz
verschiebungsvorrichtung dient dazu, das modulierte Signal
in den Frequenzbereich zu verschieben, in dem es übertragen
werden soll.
Die digitale Stufe erzeugt ein drittes Signal AM, welches
amplitudenmodulierend ist. Dieses Signal dient dazu, die
Verstärkung der Leistungsstufe zu steuern. Im Stand der
Technik wird, um eine Kontrolle über die richtige Verstär
kung zu erlangen, die Leistungssteuerung mit dem Ausgang
der Leistungsstufe verglichen. Dieser Vergleich erfolgt
über einen Komparator. Zwischen dem Ausgang der Leistungs
stufe und dem Komparator wird ein Detektor angeordnet. Der
Ausgang der Leistungsstufe ist nämlich ein moduliertes
Signal, während der Komparator einen Pegel benötigt. Der
Detektor dient somit dazu, den Ausgangspegel der Leistungs
stufe zu liefern. Dieser Ausgangspegel wird nun mit dem
amplitudenmodulierenden Signal verglichen, wodurch ein
Steuersignal für die Leistungsstufe geliefert wird. Eine
Besonderheit dieser Vorrichtung besteht darin, daß der
Detektor linear und sehr genau sein muß. Dies ist um so
schwieriger zu erreichen, als dieser Detektor mit hohen
Frequenzen, von ungefähr einem Gigahertz, arbeitet. Die
Kosten dieses Detektors sind somit hoch. Dies ist um so
störender, als die Mehrzahl der derzeitigen Telefone
Dualband-, wenn nicht Triband-Telefone sind. Dies bedeutet,
daß ebenso viele Verstärkungsstufen wie Frequenzen, auf
denen das Telefon entsenden kann, vorhanden sind. Dies
vervielfacht somit die Anzahl von Detektoren in dem Mobil
telefon und erhöht seine Herstellungskosten deutlich.
Ein weiteres Problem des Standes der Technik besteht darin,
daß die digitale Stufe drei modulierende Signale erzeugen
muß. Dies erhöht somit die Belastung der logischen
Schaltungen vom Typ Mikroprozessoren, die mit der Erzeugung
dieser modulierenden Signale in Zusammenhang stehen. Ferner
kompliziert dies die Schnittstelle zwischen der digitalen
Stufe und der Modulationsstufe.
Die Erfindung löst diese Probleme durch Verwendung einer
digitalen Stufe, die nur zwei phasen- und amplitudenmodu
lierende Signale I und Q erzeugt, wobei diese beiden
Signale den Eingang einer Modulationsstufe darstellen.
Diese beiden Signale werden in einer Modulationsschaltung
verwendet, die auf einer Zwischenfrequenz funktioniert. Der
Ausgang dieser Modulationsschaltungen ist ein phasen- und
amplitudenmoduliertes Signal, welches zwei um 90° phasen
verschobene Komponenten umfaßt. Dieses um 90° phasenver
schobene Signal dient als Eingang für eine Begrenzungs
stufe. Diese Stufe dient in der Praxis dazu, das um 90°
phasenverschobene Signal zu sättigen. Der Ausgang dieser
Begrenzungsschaltung dient als Eingang für eine Phasen
steuerungsschaltung, deren Ausgang den Eingang einer
Leistungsstufe darstellt. Das Signal wird am Eingang der
Begrenzungsschaltung und am Ausgang der Leistungsschaltung
entnommen. Diese beiden entnommenen Signale dienen als
Eingang für einen Komparator, dessen Ausgang die Leistungs
stufe steuert. Diese beiden entnommenen Signale werden
jeweils Detektoren unterzogen. Die Besonderheit dieser
Detektoren besteht darin, daß sie herkömmlichen Typs sein
können, beispielsweise reicht ein einfacher Hüllendetektor,
der auch nicht linear ist, aus. Es ist ausreichend, wenn
diese Detektoren von derselben Art sind. In dem Maße, als
das Signal am Ausgang der Verstärkungsstufe verstärkt wird,
kann zwischen diesem Ausgang und dem Eingang des Detektors
eine automatische Pegelkontrollschaltung angeordnet werden,
damit die durchschnittlichen Pegel der die beiden Detek
toren angreifenden Signale identisch sind. Dies erleichtert
auch die Ausführung der Detektoren.
Bei einer Variante der Erfindung werden die Leistungsstufe
und die automatische Pegelkontrollschaltung auch von einem
Signal gesteuert, das von der logischen Stufe stammt. Dies
ist dann nützlich, wenn die Vorrichtung Signale erzeugen
muß, die verschiedenen Leistungsbereichen entsprechen. Das
von der logischen Stufe stammende Signal dient nun zur
Steuerung der Leistungsstufe.
Die Erfindung betrifft somit eine Vorrichtung zur Erzeugung
eines phasen- und amplitudenmodulierten radioelektrischen
Signals, welches in Kaskadenschaltung eine Modulations
schaltung umfaßt, die an eine Steuerschaltung für die Phase
angeschlossen ist, die an eine Leistungsverstärkungsschal
tung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie
zwischen der Modulationsschaltung und der Steuerschaltung
eine Schaltung umfaßt, um ein Signal konstanter Amplitude,
das die Phasenmodulation einhält, zu erzeugen, und daß sie
Steuerschaltungen umfaßt, um die Verstärkungsschaltung zu
steuern, wobei die Steuerschaltungen am Eingang ein Signal,
das am Ausgang der Modulationsschaltung entnommen wurde,
und ein Signal, das am Ausgang der Verstärkungsschaltung
entnommen wurde, aufweisen.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Erzeugung
eines phasen- und amplitudenmodulierten Signals, dadurch
gekennzeichnet, daß:
- - eine phasen- und amplitudenmodulierte Träger frequenz aus zwei um 90° phasenverschobenen Signalen I und Q erzeugt wird,
- - die modulierte Trägerfrequenz gesättigt wird, um ein gesättigtes phasenmoduliertes Signal zu erhal ten,
- - das gesättigte Signal auf die Sendefrequenz verschoben wird, um ein verschobenes Signal zu erhalten,
- - das verschobene Signal verstärkt wird, um ein verstärktes Signal zu erhalten,
- - die Verstärkung durch ein Steuersignal gesteuert wird, das aus dem Vergleich der modulierten Träger frequenz und des verstärkten Signals erzeugt wird, wobei der Pegel des verstärkten Signals auf einen mit dem Pegel der modulierten Trägerfrequenz zu vereinbarenden Pegel gebracht wurde.
Die Erfindung wird durch die Studie der nachfolgenden
Beschreibung und der zugehörigen Figuren besser verständ
lich. Diese Figuren haben hinweisenden und keinesfalls für
die Erfindung einschränkenden Charakter. Die Figuren
zeigen:
Fig. 1 eine Darstellung von nützlichen Mitteln für
den Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 eine Darstellung eines Beispiels von
Steuerungen für die Leistungsstufe,
Fig. 3 eine Stufendarstellung des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
Fig. 1 zeigt ein Gerät 101, umfassend eine erfindungsge
mäße Vorrichtung 102. In dem Beispiel der Beschreibung wird
davon ausgegangen, daß das Gerät 101 ein Mobiltelefon ist.
Die Vorrichtung 102 umfaßt eine Modulationsschaltung 103.
Ein Ausgang 104 des Modulators 103 ist an einen Eingang 105
einer Begrenzungsschaltung 106 angeschlossen. Ein Ausgang
107 der Begrenzungsschaltung 106 ist an einen Eingang 108
einer Phasensteuerungsschaltung 109 angeschlossen. Ein
Ausgang 110 der Phasensteuerungsschaltung 109 ist an einen
Eingang 111 einer Leistungsverstärkungsschaltung 112 ange
schlossen. Ein Ausgang 113 der Verstärkungsschaltung 112
ist an eine Antenne 114 angeschlossen.
Fig. 1 zeigt auch Steuerschaltungen 115. Die Schaltung 115
umfaßt einen ersten Eingang 116, der an den Ausgang 104 des
Modulators 103 angeschlossen ist. Der Eingang 116 der
Schaltungen 115 entspricht dem Eingang einer Detektorschal
tung 117. Ein Ausgang 118 der Detektorschaltung 117 ist an
einen Eingang 119 einer Komparatorschaltung 120 angeschlos
sen. Die Komparatorschaltung 120 umfaßt einen zweiten
Eingang 121 und einen Ausgang 122. Die Komparatorschaltung
120 ist beispielsweise ein Differentialverstärker. D. h. ein
Verstärker, der den Pegelunterschied mißt, der zwischen
Signalen, die an seinen Eingängen vorhanden sind, 119 und
121, besteht, und diesen Unterschied verstärkt, um ein
Signal an seinem Ausgang 122 zu erzeugen. Der Ausgang 122
des Komparators 120 ist ein Steuersignal für den Leistungs
verstärker 112.
Die Schaltung 115 umfaßt einen zweiten Eingang 123. Der
Eingang 123 ist an den Ausgang 113 des Leistungsverstärkers 112
angeschlossen. Der Eingang 123 der Schaltungen 115
entspricht einem Eingang einer automatischen Pegelkontroll
schaltung 124. In der Praxis ist die Schaltung 124 ein
Dämpfer variabler Leistung. Die Funktion der Schaltung 124
besteht darin zu gewährleisten, daß das Signal am Ausgang
125 der Schaltung 124 immer einen konstanten durchschnitt
lichen Pegel aufweist, unabhängig vom Pegel des Signals am
Eingang 123. Dieser durchschnittliche Pegel ist vergleich
bar mit dem durchschnittlichen Pegel des Signals, das am
Eingang 116 vorhanden ist. Aus diesem Grund dient das am
Eingang 123 vorhandene Signal auch als Steuersignal für die
Schaltung 124. Der Ausgang 125 der Schaltung 124 ist an
einen Eingang 126 einer Detektorschaltung 127 angeschlos
sen. Ein Ausgang 128 der Schaltung 127 ist an den Eingang
121 der Komparatorschaltung 120 angeschlossen.
Fig. 1 zeigt, daß die Modulationsschaltung 103 zwei
Eingänge 129 und 130 aufweist. Andererseits ist die
Schaltung 103 auch an einen lokalen Oszillator 131 mit
einem Eingang 132 angeschlossen. Die Schaltung 103 ist
beispielsweise von dem Typ, wie in dem Oberbegriff der
Beschreibung beschrieben. Es wird nun angenommen, daß der
Eingang 129 dem ersten Kosinuseingang entspricht und daß
der Eingang 130 dem ersten Sinuseingang entspricht. Der
Eingang 132 ist nun an das erste Mischgerät über einen
zweiten Kosinuseingang und an ein zweites Mischgerät über
einen zweiten Sinuseingang und ein Phasenverschiebungsgerät
um 90° angeschlossen. Der Ausgang der Additionseinrichtung
entspricht nun dem Ausgang 104.
Die Schaltung 106 kann beispielsweise ein Verstärker sein,
der im Sättigungsmodus funktioniert. Das Signal am Eingang
der Schaltung 106 ist vom Typ α(t)cos(0(t)+ϕ). Das Signal
am Ausgang der Schaltung 106 wird nun A cos((t)+ϕ), wobei
A konstant ist. Am Ausgang der Schaltung 106 ist somit ein
Signal mit konstanter Amplitude und variabler Phase vorhan
den.
Die Phasensteuerungsschaltung 109 kann beispielsweise eine
Schaltung mit Phasenkopierschleife sein. Am Ausgang der
Schaltung 109 ist somit ein Signal der Form B cos(TX(t)+ϕ)
vorhanden.
Die Eingänge 129 und 130 werden durch Signale I bzw. O
versorgt, die selbst von einem ersten Digital-Analog-Umsetzer
131 bzw. einem zweiten Digital-Analog-Umsetzer 132
stammen. Die Umsetzer 131 und 132 sind an einen Bus 133
angeschlossen. In der Beschreibung wird als Bus eine
Einheit von Drähten und Spuren bezeichnet, die diese
Elemente in ausreichender Anzahl umfassen, um Adreß-,
Daten-, Zeit-, Unterbrechungs-, Steuer- und Versorgungs
signale zu befördern. Die Versorgung ist in Fig. 1 nicht
dargestellt.
Das Telefon 101 umfaßt auch einen Mikroprozessor 134, einen
Programmspeicher 135, einen Signalbearbeitungsprozessor
136, einen Digital-Analog-Umsetzer 137, der an ein Mikro
138 angeschlossen ist. Die Elemente 134 bis 137 sind an den
Bus 133 angeschlossen. Der Mikroprozessor wird von Befehls
codes gesteuert, die in dem Speicher 135 aufgezeichnet
sind. Wenn der Benutzer des Telefons 101 spricht, werden
die analogen Sprachsignale von dem Mikro 138 erzeugt und in
digitale Sprachsignale von dem Umsetzer 137 umgewandelt.
Diese digitalen Sprachsignale werden nun an den DSP 136
entweder direkt oder über den Mikroprozessor 134
adressiert. Der DSP 136, der von den Speicherbefehlscodes
135 gesteuert wird, erzeugt digitale Signale, die er an den
Umsetzer 131 und 132 überträgt. Diese Umsetzer sind nun in
der Lage, die Signale I und Q zu erzeugen, die die
modulierenden Signale darstellen, die von den Schaltungen
102 verwendet werden. Die auf diese Weise erzeugten Signale
I und Q sind phasen- und amplitudenmodulierende Signale.
Fig. 1 zeigt auch, daß die Leistungsverstärkerschaltungen
112 und 124 mit automatischer Verstärkungskontrolle
ebenfalls an den Bus 133 angeschlossen sind. Dies ist für
die Normen des Mobiltelefonwesens typisch. Die Sende
leistung eines Mobiltelefons hängt nämlich von seiner
Sichtbarkeit durch eine Basisstation ab. Die Basisstation
kann von einem Mobiltelefon verlangen, in einem mehr oder
weniger hohen Leistungsbereich zu entsenden. In der Praxis
können die Mobiltelefone in einem gewissen Leistungsbereich
entsenden, dieser Bereich ist für die GSM-Norm in zwanzig
von PO bis PI numerierte Bereiche 9 unterteilt. Diese
Information wird von dem Mobiltelefon während einer Kommu
nikation mit dem Mobiltelefonnetz, mit dem es verbunden
ist, erhalten. Fig. 2 stellt die Mittel dar, um beide
Steuerinformationen für den Leistungsverstärker 112 zu
berücksichtigen. Fig. 2 zeigt den Verstärker 112, der ein
Steuersignal von einem Steuereingang 201 empfängt. Es wird
hier angenommen, daß der Verstärker 112 im Sättigungsmodus
funktioniert und daß der Eingang 201 tatsächlich seiner
Versorgungsspannung entspricht. Durch Beeinflussung der
Versorgungsspannung wird somit der Ausgangspegel des
Verstärkers 112 moduliert. Dieser Ausgangspegel folgt nun
der Versorgungsspannung. Der Steuereingang 201 ist an die
Versorgungsspannung über einen Transistor 202 angeschlos
sen. Die Gate-Elektrode des Transistors 202 ist an eine
Additionseinrichtung 203 angeschlossen. Die Einrichtung 203
weist zwei Eingänge auf. Einen ersten Eingang 204 für ein
Signal B, das von dem Komparator 120 stammt, und einen
zweiten Eingang 205 für ein Steuersignal A, das von dem
Mikroprozessor 134 stammt. Auf diese Weise wird die Versor
gungsspannung des Verstärkers 112 in Abhängigkeit sowohl
von dem Leistungsbereich als auch von der Amplitudenmodula
tion reguliert.
In dem Beispiel der Fig. 1 sind die Detektoren 117 und 127
von derselben Art. Ferner sind die Pegel an ihren Eingängen
vergleichbar. Die Detektoren 117 und 127 weisen somit
identische Übertragungsfunktionen auf. Der Detektor 117
umfaßt beispielsweise am Eingang eine Diode, die an einen
Kondensator angeschlossen ist, welcher selbst an eine Masse
angeschlossen ist. Der Ausgang der Diode stellt auch den
Ausgang 118 des Detektors 117 dar. Der Detektor 117 ist
hier in der Tat ein Hüllendetektor. Ein Detektor 127 umfaßt
ähnliche Elemente. Nun ist die Übertragungsfunktion der
Detektoren 117 und 127, Ausgang = f(Eingang), dieselbe. Es
ist nun sinnvoll, den Ausgang der Detektoren 117 und 127 zu
vergleichen. Ferner können die Detektoren 117 und 127
aufgrund dieses Merkmals nicht linear und auch nicht sehr
genau sein.
Bei einer Variante der Erfindung funktionieren die Detekto
ren 117 und 127 auf derselben Frequenz. D. h., daß
beispielsweise eine Vorrichtung vorgesehen wird, um die
Frequenz des Ausgangssignals des Verstärkers 112 auf die
Frequenz des am Ausgang 104 vorhandenen Signals zurückzu
führen. Diese Vorrichtung ist beispielsweise ein
Subtrahierglied, welches als ersten Eingang das Signal des
Ausgangs 113 und als zweiten Eingang ein Signal aufweist,
das von einem Quarz geliefert wird. Das Signal dieses
Quarzes ist auf der Frequenz, die von dem Verstärker 112
gelieferten Signal subtrahiert werden soll. Ebenso kann die
Frequenz des Signals des Eingangs 116 erhöht werden.
Fig. 3 stellt Etappen des erfindungsgemäßen Verfahrens
dar. Das erfindungsgemäße Verfahren wurde bereits bei der
Beschreibung der Vorrichtung beschrieben. Die Vorrichtung
setzt nämlich dieses Verfahren ein. Es werden somit hier
nur seine wesentlichen Etappen erwähnt. Fig. 3 zeigt eine
Voretappe 301 zur Erzeugung einer phasen- und amplituden
modulierten Trägerfrequenz. Diese Trägerfrequenz wird aus
phasen- und amplitudenmodulierenden Signalen I und Q
erzeugt.
Von der Etappe 301 wird in eine Etappe 302 der Sättigung
der modulierten Trägerfrequenz übergegangen. Diese
Sättigung erfolgt durch die Schaltung 106. Ziel dieser
Sättigung ist der Erhalt eines Signals, das nur mehr eine
Phaseninformation enthält. Es wird nun in eine Etappe 303
der Verschiebung in eine Funkfrequenz übergegangen.
In der Etappe 303 wird das phasenmodulierte Signal, das von
der Schaltung 106 stammt, auf die Frequenz verschoben, mit
der es entsandt werden soll. Es wird in eine Verstärkungs
etappe 304 übergegangen. In der Etappe 304 wird das
verschobene Signal auf die Leistung verstärkt, mit der es
entsandt werden soll. Dazu ist eine Verstärkungssteuerung
erforderlich. Diese Steuerung wird in der Etappe 305
erzeugt, die simultan und ständig und zur selben Zeit wie
die Etappe 304 durchgeführt wird.
In der Etappe 305 werden Amplitudenmodulationsinformationen
mit Informationen über den Leistungsbereich, in dem das
Signal entsandt werden soll, kombiniert. Die Kombination
dieser Informationen erzeugt ein Steuersignal für die
Verstärkung. Die Amplitudenmodulationsinformationen werden
durch die Kombination der Pegel der phasen- und amplituden
modulierten Trägerfrequenz und des Pegels des verschobenen
und verstärkten Signals erhalten. Vor der Messung des
Pegels des verschobenen und verstärkten Signals wird dieses
auf einen durchschnittlichen Pegel zurückgeführt, der mit
jenem der modulierten Trägerfrequenz vereinbar ist. Von der
Etappe 304 wird nun in eine Sendeetappe 305 übergegangen,
die die einfache Verbreitung des verstärkten Signals durch
die Antenne 114 darstellt.
Claims (10)
1. Vorrichtung (102) zur Erzeugung eines phasen- und
amplitudenmodulierten radioelektrischen Signals,
welches in Kaskadenschaltung eine Modulations
schaltung (103) umfaßt, die an eine Steuerschaltung
(109) für die Phase angeschlossen ist, die an eine
Leistungsverstärkungsschaltung (112) angeschlossen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwischen der
Modulationsschaltung und der Steuerschaltung eine
Schaltung (106) umfaßt, um ein Signal konstanter
Amplitude, das die Phasenmodulation einhält, zu
erzeugen, und daß sie Steuerschaltungen (115)
umfaßt, um die Verstärkungsschaltung zu steuern,
wobei die Steuerschaltungen am Eingang ein Signal,
das am Ausgang (104) der Modulationsschaltung
entnommen wurde, und ein Signal, das am Ausgang
(113) der Verstärkungsschaltung entnommen wurde,
aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Schaltung zur Erzeugung eines Signals
konstanter Amplitude einen Verstärker umfaßt, der
im Sättigungsmodus funktioniert.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltungen
einen Komparator (120) umfassen, dessen Ausgang die
Leistungsschaltungen steuert, wobei ein erster
Eingang des Komparators an den Ausgang der Modula
tionsschaltungen über einen ersten Detektor (117)
angeschlossen ist, wobei ein zweiter Eingang des
Komparators an den Ausgang der Verstärkerschaltung
über einen zweiten Detektor (127) angeschlossen
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß der zweite Detektor mit dem Ausgang der
Verstärkerschaltung über eine automatische Pegel
kontrollschaltung (124) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die automatische Pegelkontrollschaltung
durch eine Steuerlogik (133, 134, 135) in Abhängig
keit von einem Leistungspegel gesteuert wird, auf
dem das radioelektrische Signal erzeugt werden
soll.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der
zweite Detektor identische Übertragungsfunktionen,
Eingang f (Ausgang), aufweisen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der
zweite Detektor auf derselben Frequenz funktio
nieren.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsschal
tung durch eine Steuerlogik (133-135) in Abhängig
keit von einem Leistungspegel gesteuert wird, auf
dem die Vorrichtung entsenden soll.
9. Verfahren zur Erzeugung eines phasen- und amplitu
denmodulierten radioelektrischen Signals, dadurch
gekennzeichnet, daß:
eine phasen- und amplitudenmodulierte Träger frequenz aus zwei um 90° phasenverschobenen Signalen 1 und 0 erzeugt wird (301),
die modulierte Trägerfrequenz gesättigt wird (302) um ein gesättigtes phasenmoduliertes Signal zu erhalten,
das gesättigte Signal auf die Sendefrequenz verschoben wird (303), um ein verschobenes Signal zu erhalten,
das verschobene Signal verstärkt wird (304), um ein verstärktes Signal zu erhalten,
die Verstärkung durch ein Steuersignal gesteuert wird (305), das aus dem Vergleich der modulierten Trägerfrequenz und des verstärkten Signals erzeugt wird, wobei der Pegel des verstärkten Signals auf einen mit dem Pegel der modulierten Trägerfrequenz zu vereinbarenden Pegel gebracht wurde.
eine phasen- und amplitudenmodulierte Träger frequenz aus zwei um 90° phasenverschobenen Signalen 1 und 0 erzeugt wird (301),
die modulierte Trägerfrequenz gesättigt wird (302) um ein gesättigtes phasenmoduliertes Signal zu erhalten,
das gesättigte Signal auf die Sendefrequenz verschoben wird (303), um ein verschobenes Signal zu erhalten,
das verschobene Signal verstärkt wird (304), um ein verstärktes Signal zu erhalten,
die Verstärkung durch ein Steuersignal gesteuert wird (305), das aus dem Vergleich der modulierten Trägerfrequenz und des verstärkten Signals erzeugt wird, wobei der Pegel des verstärkten Signals auf einen mit dem Pegel der modulierten Trägerfrequenz zu vereinbarenden Pegel gebracht wurde.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstärkung in Abhängigkeit von einem
Leistungspegel gesteuert wird (305), auf dem das
radioelektrische Signal erzeugt werden soll.
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|---|---|---|---|
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