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DE10128412A1 - Wellendichtung - Google Patents

Wellendichtung

Info

Publication number
DE10128412A1
DE10128412A1 DE10128412A DE10128412A DE10128412A1 DE 10128412 A1 DE10128412 A1 DE 10128412A1 DE 10128412 A DE10128412 A DE 10128412A DE 10128412 A DE10128412 A DE 10128412A DE 10128412 A1 DE10128412 A1 DE 10128412A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dust
ring
shaft
dust protection
sealing ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10128412A
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Scholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
Priority to DE10128412A priority Critical patent/DE10128412A1/de
Publication of DE10128412A1 publication Critical patent/DE10128412A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/3248Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports
    • F16J15/3252Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports
    • F16J15/3256Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports comprising two casing or support elements, one attached to each surface, e.g. cartridge or cassette seals
    • F16J15/3264Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports comprising two casing or support elements, one attached to each surface, e.g. cartridge or cassette seals the elements being separable from each other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Wellendichtung, welche DOLLAR A - einen bewegungsfest mit einer Welle verbundenen Staubschutzring und DOLLAR A - einen bewegungsfest in ein Gehäuse eingesetzten Radialwellendichtring mit DOLLAR A -- zumindest zwei Staubschutzlippen, die sich in die auf den Staubschutzring weisende Richtung erstrecken, DOLLAR A umfaßt. DOLLAR A Mittels der zwei Staubschutzlippen wird ein strömungsberuhigter Raum erzeugt, in welchem sich Staubpartikel und Wasserteilchen absetzen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Wellendichtung gemäß dem einteili­ gen Patentanspruch 1.
Aus der DE 198 41 099 C1 ist bereits eine Wellendichtung be­ kannt, welche in Übereinstimmung mit der Erfindung einen Staub­ schutzring und eine mit dieser korrespondierende Staubschutz­ lippe umfasst. Dieser Wellendichtring dichtet ein Getriebe­ gehäuse, so dass Getriebeöl aus dem gehäuseinneren Raum nicht nach außen treten kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine besonders ausfallsichere Wellendichtung zu schaffen.
Die erläuterte Aufgabe ist gemäß der Erfindung mit den Merk­ malen von Patentanspruch 1 in vorteilhafter Weise gelöst.
Ein Vorteil der Erfindung gemäß Patentanspruch 1 ist der, dass infolge von zwei Schutzlippen eine vierfache Strömungsdrossel zwischen den beiden Schutzlippen und dem Staubschutzring gebil­ det wird. Dabei wird ein luftströmungsberuhigter Raum geschaf­ fen, in dem sich die vom Luftstrom mitgeführten Partikel, wie Staub oder Wasserteilchen, absetzen.
Patentanspruch 2 zeigt eine besonders vorteilhafte Ausgestal­ tung der Erfindung, bei welcher eine radiale Staubschutzlippe die Dichtlippe zum Schutz vor dem Austritt von Getriebeöl aus dem gehäuseinneren Raum zusätzlich schützt.
Patentanspruch 3 zeigt eine besonders vorteilhafte Ausgestal­ tung der Erfindung, bei welcher durch eine geringe Beabstandung zwischen den beiden Schutzlippen und dem Staub­ schutzring hohe Strömungsgeschwindigkeiten erreicht werden.
Patentanspruch 4 zeigt eine besonders vorteilhafte Ausgestal­ tung der Erfindung, bei welcher die eingedrungenen Partikel wieder nach außen geführt werden.
Die Erfindung findet in besonders vorteilhafter Weise Anwendung bei einem Hinterachsgetriebe eines Kraftfahrzeuges.
Weitere Vorteile der Erfindung gehen aus der Beschreibung und der Zeichnung hervor.
Die Erfindung ist nachstehend anhand einer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt in einer Teilansicht ein Hinterachsgetriebe eines nicht näher dargestellten Kraftfahrzeuges mit einer Wellendich­ tung. Dabei ist radial zwischen einem Getriebegehäuse 2 und ei­ ner Getriebewelle 3 Radialwellendichtring 4 angeordnet. Der Radialwellendichtring 4 ist dabei in eine Bohrung 5 des Gehäuses 2 eingesetzt und wird von der Getriebewelle 3 durchsetzt.
Der Radialwellendichtring 4 verhindert den Austritt von Schmieröl aus einem gehäuseinneren Raum 6 in einen gehäuse­ äußeren Raum 7 und umfaßt einen Dichtringkörper 8, eine Dichtlippe 9 und eine Ringfeder 10. Im folgenden wird die vom Radialwel­ lendichtring 4 in die auf den gehäuseäußeren Raum 7 weisende Richtung als links und die vom Radialwellendichtring 4 in die auf den gehäuseinneren Raum 6 weisende Richtung als rechts be­ zeichnet.
Der Dichtringkörper 8 umfaßt ein ringförmiges Stützblech 12 und einen ringförmigen Elastomerkörper 13. Das ringförmige Stütz­ blech 12 weist radial außen einen Außenring 14 auf, der sich vorwiegend in axialer Richtung erstreckt. Ein ringförmig in Um­ fangsrichtung auf dem Außenring 14 angeordneter Absatz 15 teilt den Außenring 14 in einen links angeordneten, radial inneren Ringbereich 16 und einen rechts angeordneten, radial äußeren Preßring 17 auf. Der radial äußere Preßring 17 ist an seinem äußeren Umfang in die Bohrung 5 des Getriebegehäuses 2 ein­ gepreßt. An dem axial linken Ende des radial inneren Ringberei­ ches 16 schließt sich ein Ansatz 18 des Stützbleches 12 an, der sich radial nach innen erstreckt. Ein umfangsmäßig auf diesem Ansatz 18 angeordneter ringförmiger Absatz 19 teilt den Ansatz 18 in einen radial außen angeordneten, rechten Ringbereich 20 und einen radial innen angeordneten, linken Ringbereich 21 auf.
Der Elastomerkörper 13 ist mit dem Stützblech 12 unmittelbar verbunden und umschließt dieses am radial inneren Ringbereich 21 des Ansatzes 18. Auf der linken Seite erstreckt sich der Elastomerkörper 13 über den gesamten Ansatz 18 radial nach außen bis zu dem Absatz 15 am Außenring 14. Der Elastomerkörper 13 schließt radial an seinem Außenumfang mit dem Außenumfang des Preßringes 17 ab. Da der Elastomerkörper 13 mit seinem Außen­ umfang an der Bohrung 5 des Getriebegehäuses 2 anliegt, dichtet er dort gegenüber der Bohrung 5 ab.
Der Elastomerkörper 13 ist auf seiner radialen Innenseite als ein sich axial nach rechts erstreckender Fortsatz 22 ausge­ führt. Auf der Innenseite dieses Fortsatzes 22 ist die radiale Dichtlippe 9 angeordnet, die sich umfangsmäßig um die Getriebe­ welle 3 legt. Radial oberhalb der Dichtlippe 9 ist die Ring­ feder 10 in das rechte Ende des Fortsatzes 22 eingesetzt und drückt die Dichtlippe 9 radial an die Getriebewelle 3. Infolge dieser Andruckkraft dichtet die Dichtlippe 9 die Getriebewelle 3 ab. Links von der Dichtlippe 9 ist eine radiale Staubschutz­ lippe 31 angeordnet, die die Dichtlippe 9 vor dem schädlichen Einfluss von Staub schützt.
Zusätzlich weist der Radialwellendichtring 4 einen weiteren Staubschutz 28 auf. Dazu ist der Elastomerkörper 13 auf der linken Seite zu zwei sich in axialer Richtung erstreckenden ringförmigen Staubschutzlippen 29a, 29b ausgeformt. Diese Staubschutzlippen 29a, 29b liegen radial übereinander und ragen in einen Staubschutzring 30, der drehfest mit der Getriebewelle 3 verbunden ist. Der Staubschutzring 30 weist dazu ein gewell­ tes Profil auf, dass zwei ringförmige Töpfe 36, 37 bildet, wo­ bei jeweils die eine der beiden ringförmigen Staubschutzlippen 29a bzw. 29b in den einen der beiden ringförmigen Töpfe 36 bzw. 37 eingreift. Somit bilden sich Querschnittsverengungen 32, 33, 34, 35 für den Luftstrom, was wie eine vierfache Drossel wirkt und die Strömungsgeschwindigkeit herabsetzt, so dass sich ein luftströmungsberuhigter Räum 36 bildet.
Die beiden Staubschutzlippen 29a, 29b verlaufen von deren An­ bindung an den Radialwellendichtring schräg nach außen. Der Staubschutzring 28 verläuft in dessen Endbereich ebenfalls schräg nach außen. Infolge dieser Formgebung werden die ein­ gedrungenen Partikel wieder nach außen geführt.
Bei der beschriebenen Ausführungsform handelt es sich nur um eine beispielhafte Ausgestaltung. Eine Kombination der be­ schriebenen Merkmale für unterschiedliche Ausführungsformen ist ebenfalls möglich. Weitere, insbesondere nicht beschriebene Merkmale der zur Erfindung gehörenden Vorrichtungsteile, sind den in den Zeichnungen dargestellten Geometrien der Vorrich­ tungsteile zu entnehmen.

Claims (4)

1. Wellendichtung, welche
einen bewegungsfest mit einer Welle (Getriebewelle 3) ver­ bundenen Staubschutzring (28) und
einen bewegungsfest in ein Gehäuse (Getriebegehäuse 2) ein­ gesetzten Radialwellendichtring (4) mit
zumindest zwei Staubschutzlippen (29a, 29b), die sich in die auf den Staubschutzring (28) weisende Richtung er­ strecken
umfaßt.
2. Wellendichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Radialwellendichtring (4) eine radiale Staubschutz­ lippe (31) aufweist.
3. Wellendichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur des Staubschutzringes (28) den beiden Staub­ schutzlippen (29a, 29b) folgt.
4. Wellendichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der beiden Staubschutzlippen (29a, 29b) von deren Anbindung an den Radialwellendichtring (4) schräg nach außen verläuft und der Staubschutzring (28) in dessen End­ bereich ebenfalls schräg nach außen verläuft.
DE10128412A 2001-06-12 2001-06-12 Wellendichtung Withdrawn DE10128412A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104595367A (zh) * 2013-10-03 2015-05-06 Skf公司 尤其用于滚动轴承的滴式密封装置
DE102008017409B4 (de) * 2008-04-05 2016-02-11 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Dichtungsanordnung sowie Radlager mit der Dichtungsanordnung
CN105673855A (zh) * 2015-11-28 2016-06-15 江门市格雷亚特流体密封技术有限公司 一种syd型防尘圈
US10527100B2 (en) 2017-07-07 2020-01-07 Aktiebolaget Skf Sealing device for a rolling bearing

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