DE10127974A1 - Gasentladungslampe - Google Patents
GasentladungslampeInfo
- Publication number
- DE10127974A1 DE10127974A1 DE10127974A DE10127974A DE10127974A1 DE 10127974 A1 DE10127974 A1 DE 10127974A1 DE 10127974 A DE10127974 A DE 10127974A DE 10127974 A DE10127974 A DE 10127974A DE 10127974 A1 DE10127974 A1 DE 10127974A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gas discharge
- dielectric layer
- discharge lamp
- lamp
- coupling structure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
- H01J61/02—Details
- H01J61/04—Electrodes; Screens; Shields
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J65/00—Lamps without any electrode inside the vessel; Lamps with at least one main electrode outside the vessel
- H01J65/04—Lamps in which a gas filling is excited to luminesce by an external electromagnetic field or by external corpuscular radiation, e.g. for indicating plasma display panels
- H01J65/042—Lamps in which a gas filling is excited to luminesce by an external electromagnetic field or by external corpuscular radiation, e.g. for indicating plasma display panels by an external electromagnetic field
- H01J65/046—Lamps in which a gas filling is excited to luminesce by an external electromagnetic field or by external corpuscular radiation, e.g. for indicating plasma display panels by an external electromagnetic field the field being produced by using capacitive means around the vessel
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
- H01J61/02—Details
- H01J61/04—Electrodes; Screens; Shields
- H01J61/06—Main electrodes
- H01J61/067—Main electrodes for low-pressure discharge lamps
- H01J61/0672—Main electrodes for low-pressure discharge lamps characterised by the construction of the electrode
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
- Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
- Discharge Lamp (AREA)
Abstract
Es wird eine Gasentladungslampe mit mindestens einer kapazitiven Einkoppelstruktur (10, 10') beschrieben, die sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass die Einkoppelstruktur (10, 10') zur Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes mit einer Frequenz unterhalb von etwa 50 MHz in der Weise vorgesehen ist, dass sie durch ein Metallelement (101, 101') mit einer dieses zumindest im Bereich eines Entladungsraums umgebenden dielektrischen Schicht (102, 102') gebildet ist, die weniger als etwa 100 mum dick ist. Es hat sich überraschend gezeigt, dass mit einer solchen Einkoppelstruktur ein Betrieb bei niedrigen Frequenzen möglich ist, für die effiziente Vorschaltgeräte zur Verfügung stehen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass diese Einkoppelstruktur im Vergleich zu bekannten Einkoppelstrukturen für Frequenzen unterhalb von etwa 50 MHz eine nur minimale Lichtabschattung aufweist. Aus diesen beiden Gründen ist die Effizienz des Gesamtsystems wesentlich höher als bei bekannten Lampen dieser Art.
Description
Die Erfindung betrifft eine Gasentladungslampe mit mindestens einer kapazitiven Ein
koppelstruktur.
Gasentladungslampen dieser Art sind im allgemeinen aus einem Entladungsgefäß mit zwei
Elektroden gebildet, die in das Gefäß eingeschmolzen sind. In dem Gefäß befindet sich ein
Entladungsgas. Zur Anregung einer Gasentladung durch Emission von Elektronen sind
verschiedene Betriebsarten bekannt.
Abgesehen von der Erzeugung der Elektronen an sogenannten heißen Elektroden durch
Glühemission oder durch Ionenbeschuss (ioneninduzierte Sekundäremission) kann die
Gasentladung insbesondere durch Emission von Elektronen in einem starken elektro
magnetischen Feld hervorgerufen werden. Bei einer kapazitiven Betriebsart werden kapa
zitive Einkoppelstrukturen als Elektroden verwendet. Diese Elektroden sind aus einem
dielektrischen Material gebildet, das einerseits Kontakt zu dem Entladungsgas hat und
andererseits elektrisch leitfähig mit einem äußeren Stromkreis verbunden ist. Durch eine
an die Elektroden angelegte hochfrequente Wechselspannung wird in dem Entladungs
gefäß ein elektromagnetisches Wechselfeld erzeugt, in dem sich die Elektronen bewegen
und in bekannter Weise eine Gasentladung anregen.
Aus der WO 94/10701 ist eine solche Entladungslampe bekannt, bei der die Elektroden in
Form von Stiftelektroden ausgebildet sind, die in einen Entladungsraum hineinragen und
mit einer dielektrischen und gasundurchlässigen Ummantelung versehen sind. Damit soll
einerseits das HF-Feld im Zentrum des Entladungsraums konzentriert werden, so dass die
Wechselwirkung zwischen dem Gas und der Wand des Entladungsgefäßes möglichst gering
ist. Andererseits soll dadurch vermieden werden, dass das Entladungsgas durch Elektroden
material verschmutzt bzw. die Elektroden durch das Entladungsgas angegriffen oder zer
stört werden. Aufgrund der geringen Kapazität der Stiftelektroden liegt die Frequenz des
HF-Feldes hier vorzugsweise bei mehr als 50 MHz, wobei bei dieser Entladungslampe aus
Gründen der Gasdynamik möglichst hohe Frequenzen angestrebt werden.
Als nachteilig wird hierbei jedoch die Tatsache angesehen, dass zum Betrieb einer solchen
Lampe ein Vorschaltgerät erforderlich ist, das insbesondere bei hohen Frequenzen einen
relativ geringen Wirkungsgrad aufweist und somit zu Verlusten führt.
Eine Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt, besteht deshalb darin, eine Gasent
ladungslampe der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der der Gesamtwirkungsgrad
wesentlich besser ist.
Weiterhin soll eine Gasentladungslampe geschaffen werden, die auch mit Entladungsgasen
betrieben werden kann, die einen hohen Anteil an aggressiven Verbindungen bzw.
Elementen aufweisen, ohne dass dadurch die Elektroden übermäßig angegriffen und die
Lebensdauer der Lampe wesentlich verkürzt werden.
Schließlich soll auch eine Gasentladungslampe geschaffen werden, bei der die Gefahr von
Schäden auf Grund von unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten der verschiedenen
Materialien im Betriebszustand weitgehend beseitigt ist.
Die Lösung erfolgt mit einer Gasentladungslampe mit mindestens einer kapazitiven Ein
koppelstruktur, die sich gemäß Anspruch 1 dadurch auszeichnet, dass die Einkoppel
struktur zur Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes mit einer Frequenz unterhalb von
50 MHz in der Weise vorgesehen ist, dass sie durch ein Metallelement mit einer dieses
zumindest im Bereich eines Entladungsraums umgebenden dielektrischen Schicht gebildet
ist, die weniger als etwa 100 µm dick ist.
Die Vorteile dieser Lösung liegen einerseits darin, dass ein Betrieb der Gasentladungslampe
auch mit Frequenzen von zum Beispiel 2,65 MHz oder darunter möglich ist und damit
Vorschaltgeräte verwendet werden können, die bei diesen Frequenzen Effizienzen von über
90 Prozent aufweisen. Andererseits kann die Einkoppelstruktur sehr klein ausgebildet
werden, so dass nahezu keine Lichtabschattung auftritt. Diese beiden Eigenschaften führen
zu einer erheblichen Steigerung des Gesamtwirkungsgrades der Lampe.
Da die Lampe auf Grund der das Metallelement umgebenden dielektrischen Schicht auch
mit chemisch sehr aggressiven Entladungsgasen betrieben werden kann, können darüber
hinaus die mit solchen Gasen im allgemeinen erzielbaren sehr guten lichttechnischen
Eigenschaften realisiert werden, ohne die Lebensdauer der Lampe wesentlich zu beein
trächtigen.
Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
Die Ausführungen gemäß den Ansprüchen 2 und 7 bieten sich aus Gründen der einfachen
Herstellung und Montage der Einkoppelstruktur sowie der besonders geringen Lichtab
schattung an.
Die in Anspruch 3 angegebenen Materialien für die dielektrische Schicht haben sich im
Hinblick auf ihre Temperaturfestigkeit und ihre relativ hohe Dielektrizitätskonstante als
vorteilhaft erwiesen.
Die in den Ansprüchen 4 bis 6 angegebenen Materialien für die Wand des Entladungs
gefäßes, die dielektrische Schicht sowie das Metallelement haben jeweils im wesentlichen
gleiche temperatur-gemittelte thermische Ausdehnungskoeffizienten, so dass die Gefahr
von Schäden durch unterschiedliche Ausdehnungen der betreffenden Komponenten der
Lampe im Betrieb mit diesen Materialkombinationen nahezu ausgeschlossen ist.
Eine Gasentladungslampe in Kombination mit einem Vorschaltgerät nach Anspruch 8 hat
schließlich besondere wirtschaftliche Vorteile, da Vorschaltgeräte für den genannten
Frequenzbereich sehr kostengünstig herstellbar sind.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgen
den Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen anhand der Zeichnung. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Teildarstellung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
Die in Fig. 1 gezeigte Gasentladungslampe weist ein im wesentlichen rohrförmiges Ent
ladungsgefäß 1 zum Beispiel aus Quarzglas auf, das einen Entladungsraum 2 mit einem
Entladungsgas umschließt. An seinen gegenüberliegenden axialen Enden ist das Gefäß 1
jeweils mit einer kapazitive Einkoppelstruktur 10, 10' versehen, über die die von einer
Quelle mit einem Vorschaltgerät 3 erzeugte hochfrequente elektromagnetische Energie in
das Entladungsgas eingekoppelt wird, um eine Gasentladung anzuregen.
Das Entladungsgas beinhaltet bevorzugt folgende Elemente sowie Verbindungen und
Mischungen daraus: Schwefel, Selen, Tellur, die Halogenide von Titan, Zirkonium und
Hafnium, die Halogenide bzw. Oxihalogenide von Niob und Tantal, die Halogenide bzw.
Oxihalogenide von Molybdän und Wolfram, Re2O7, Stoffe mit Halogenid-Anteilen der
Elemente Aluminium, Indium, Quecksilber und Titan, Stoffe mit Halogen-Anteilen, sowie
Chalkogenide von Silizium, Germanium, Selen und Blei. Der Vorteil von daraus zusam
mengesetzten Entladungsgasen besteht darin, dass sie eine sehr hohe Effizienz und/oder
eine hohe Farbwiedergabetreue aufweisen.
Bei der ersten Ausführungsform sind die Einkoppelstrukturen 10, 10' gemäß Fig. 1
durch jeweils einen Metallstab 101, 101' gebildet, der zumindest im Bereich des Ent
ladungsgefäßes, d. h. dort, wo er dem Entladungsgas ausgesetzt ist, mit einer dünnen,
insbesondere weniger als 100 µm dicken dielektrischen Schicht 102, 102' beschichtet ist.
Bei der zweiten Ausführungsform, von der in Fig. 2 nur der Bereich einer Seite der Gas
entladungslampe dargestellt ist, weisen die ebenfalls kapazitiven Einkoppelstrukturen 11
eine Metallfolie 111 auf, die mit einem Anschlussstift 112 zur Zuführung elektromagne
tischer Energie verbunden ist. Oberhalb und unterhalb der Metallfolie befindet sich jeweils
eine dünne, insbesondere weniger als 100 µm dicke dielektrische Schicht 113, 114, die
zusammen die Metallfolie 111 vollständig umschließen.
Die Einkoppelstrukturen 10, 10'; 11 sind dabei zur kapazitiven Einkopplung eines hoch
frequenten elektromagnetischen Wechselfeldes mit einer Frequenz unterhalb von 50 MHz
und insbesondere bei 2,65, 13 oder 27 MHz in das Entladungsgas vorgesehen.
Im Gegensatz zu den bekannten Einkoppelstrukturen, die bei so niedrigen Frequenzen
eine große Fläche haben (zum Beispiel hohlzylindrische Einkoppelstrukturen, die den
Entladungsraum zumindest teilweise umgeben), dadurch eine hohe Abschattung bewirken
und eine Effizienz des Gesamtsystems von nur etwa 60 Prozent ermöglichen, verursachen
die erfindungsgemäßen Einkoppelstrukturen eine wesentlich geringere oder fast gar keine
Abschattung.
Darüber hinaus schützen die dielektrischen Schichten 102, 102'; 113, 114 die Metallstäbe
101, 101' bzw. die Metallfolie 111 vor den chemisch sehr aggressiven Entladungsgasen der
oben genannten Art, so dass die Lebensdauer der Lampe dadurch nicht beeinträchtigt wird.
Ein weiterer Vorteil dieser Einkoppelstrukturen besteht darin, dass Vorschaltgeräte einge
setzt werden können, die bei den genannten niedrigen Frequenzen eine hohe Effizienz
aufweisen.
Die Entladungsgefäße 1 weisen ferner gemäß den Fig. 1 und 2 an ihren axialen Enden
jeweils eine im wesentlichen rohrförmige Verlängerung 103, 103'; 115 auf, in der sich
jeweils eine der Einkoppelstrukturen 10, 10'; 11 befindet. Diese sind mit Schmelzglas 104,
104' darin gasdicht befestigt bzw. eingeschmolzen. Die Einkoppelstrukturen sind auf diese
Weise gegenüber dem Entladungsgefäß 1 zurückversetzt angeordnet und ragen nur mit
ihrem freien Ende in dieses hinein. Dies hat den Vorteil, dass die Abschattung durch die
Einkoppelstrukturen besonders gering ist.
Für die dünnen dielektrischen Schichten 102, 102'; 113, 114 werden solche Materialien
verwendet, die einen besonders effizienten Betrieb mit Frequenzen unterhalb von 50 MHz
und insbesondere bei 2,65, 13 bzw. 27 MHz ermöglichen. Die Schichten haben dabei eine
Dicke von weniger als 100 µm. Mit einer solchen Einkoppelstruktur können sehr hohe
Gesamteffizienzen (Lampe und Vorschaltgerät) erreicht werden. Dies gilt insbesondere bei
einer Frequenz von 2,65 MHz, für die Vorschaltgeräte mit über 90 Prozent Effizienz zur
Verfügung stehen.
Als dielektrische Materialien haben sich allgemein folgende Elemente und Verbindungen
als besonders vorteilhaft erwiesen: die Oxide von Magnesium, Kalzium, Strontium,
Barium, Scandium, Yttrium, Lanthan, Seltenerdoxide, die Oxide von Titan, Zirkonium,
Hafnium, Thorium, Niob, Tantal, Chrom, Aluminium und Silizium, sowie die Nitride
von Aluminium, Gallium, Indium und Silizium oder deren Oxinitride sowie dielektrische
Sulfide bzw. Selenide. Auch Kombinationen dieser Materialien sind möglich, wie zum
Beispiel MgTiO3 (εr = 12), CaTiO3 (εr = 168), SrTiO3 (εr= 300).
In der folgenden Tabelle 1 sind verschiedene dielektrische Materialien mit ihrem Siede
punkt, der ein Maß für die Temperaturfestigkeit darstellt, sowie ihrer Dielektrizitäts
konstanten εr und dem thermischen Ausdehnungskoeffizienten α angegeben:
Bei der Auswahl der Materialien ist darauf zu achten, dass diese eine möglichst große
Dielektrizitätskonstante und eine für die betreffende Lampe ausreichende Temperatur
festigkeit aufweisen. Außerdem müssen die thermischen Ausdehnungskoeffizienten des
Metallstabes beziehungsweise der Metallfolie und des Dielektrikums näherungsweise
übereinstimmen, da andernfalls die Gefahr besteht, dass sich Risse in der dielektrischen
Schicht bilden.
Weiterhin muss das Material der dielektrischen Schicht 102, 102'; 113, 114 und des
Metallstabes 101, 101' bzw. der Metallfolie 111 die Bedingung erfüllen, dass der
temperatur-gemittelte thermische Ausdehnungskoeffizient näherungsweise dem Ausdeh
nungskoeffizienten des Entladungsgefäßes 1 entspricht, da andernfalls die Gefahr besteht,
dass an der Übergangsstelle zwischen dem Entladungsgefäß und der dielektrischen Schicht
Risse entstehen. Unter diesem Gesichtspunkt haben sich als Wandmaterial für das Ent
ladungsgefäß neben Quarz und DGA (Al2O3) auch AIN und YAG (Y3Al5O12) als geeignet
erwiesen.
In Tabelle 2 sind einige - unter dem Gesichtspunkt möglichst gleicher thermischer Aus
dehnungskoeffizienten besonders vorteilhafte - Materialkombinationen für die Wand des
Entladungsgefäßes 1, die dielektrischen Schichten 102, 102', 113, 114, sowie das Metall
der Metallstäbe 101, 101' bzw. der Metallfolie 111 angegeben.
Mit diesen Materialkombinationen ist auch bei sehr starken Temperaturschwankungen die
Gefahr von Schäden durch unterschiedliche Ausdehnungen der genannten Teile weit
gehend ausgeschlossen.
Claims (8)
1. Gasentladungslampe mit mindestens einer kapazitiven Einkoppelstruktur,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einkoppelstruktur (10, 10', 11) zur Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes
mit einer Frequenz unterhalb von 50 MHz in der Weise vorgesehen ist, dass sie durch ein
Metallelement (101, 101'; 111) mit einer dieses zumindest im Bereich eines
Entladungsraums (2) umgebenden dielektrischen Schicht (102, 102'; 113, 114) gebildet
ist, die weniger als etwa 100 µm dick ist.
2. Gasentladungslampe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Metallelement durch einen in einen Entladungsraum (2) hineinragenden
Metallstab (101, 101') oder eine Metallfolie (111) gebildet ist.
3. Gasentladungslampe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die dielektrische Schicht aus einem oder mehreren der folgenden Materialien gebildet
ist: Oxide von Magnesium, Kalzium, Strontium, Barium, Scandium, Yttrium, Lanthan,
Seltenerdoxide, Oxide von Titan, Zirkonium, Hafnium, Thorium, Niob, Tantal, Chrom,
Aluminium und Silizium, Nitride von Aluminium, Gallium, Indium und Silizium oder
deren Oxinitride sowie dielektrische Sulfide bzw. Selenide.
4. Gasentladungslampe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Material für die Wand eines Entladungsgefäßes der Lampe Al2O3, als Material für
die dielektrische Schicht Al2O3 oder Dielektrika mit TiO2, Y2O3, ZrO2, HfO2, CeO2,
ThO2, Cr2O3 oder Seltenerdoxide, und als Material für das Metallelement Niob, Platin,
Tantal oder Rhenium vorgesehen ist.
5. Gasentladungslampe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Material für die Wand eines Entladungsgefäßes der Lampe Quarz, als Material für
die dielektrische Schicht Ta2O5 oder SiO2, oder Si3N4 und als Material für das
Metallelement eine Molybdän- oder Wolfram-Folie vorgesehen ist.
6. Gasentladungslampe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Material für die Wand eines Entladungsgefäßes der Lampe AIN, als Material für
die dielektrische Schicht AIN oder Mischungen aus HfO2 und Ta2O5 und als Material für
das Metallelement Molybdän oder Wolfram vorgesehen ist.
7. Gasentladungslampe nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch ein im wesentlichen rohrförmiges Entladungsgefäß (1), das an seinen
axialen Enden jeweils eine Verlängerung (103, 103'; 115) aufweist, in der jeweils eine der
Einkoppelstrukturen (10, 10; 11) angeordnet ist, so dass diese nur im Bereich ihres freien
Endes in das Entladungsgefäß hineinragen.
8. Gasentladungslampe nach Anspruch 1 mit einem Vorschaltgerät zur Erzeugung einer
Versorgungsspannung für die Lampe mit einer Frequenz von weniger als etwa 50 MHz aus
einer allgemeinen Netzspannung.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10127974A DE10127974A1 (de) | 2001-06-08 | 2001-06-08 | Gasentladungslampe |
| US10/479,561 US20040108803A1 (en) | 2001-06-08 | 2002-06-04 | Gas discharge lamp |
| JP2003504440A JP2004529476A (ja) | 2001-06-08 | 2002-06-05 | ガス放電灯 |
| PCT/IB2002/002101 WO2002101790A1 (en) | 2001-06-08 | 2002-06-05 | Gas discharge lamp |
| CNA028115783A CN1515022A (zh) | 2001-06-08 | 2002-06-05 | 气体放电灯 |
| EP02735741A EP1407474A1 (de) | 2001-06-08 | 2002-06-05 | Gasentladungslampe |
| KR10-2003-7001744A KR20030031143A (ko) | 2001-06-08 | 2002-06-05 | 가스 방전 램프 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10127974A DE10127974A1 (de) | 2001-06-08 | 2001-06-08 | Gasentladungslampe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10127974A1 true DE10127974A1 (de) | 2002-12-12 |
Family
ID=7687711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10127974A Withdrawn DE10127974A1 (de) | 2001-06-08 | 2001-06-08 | Gasentladungslampe |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US20040108803A1 (de) |
| EP (1) | EP1407474A1 (de) |
| JP (1) | JP2004529476A (de) |
| KR (1) | KR20030031143A (de) |
| CN (1) | CN1515022A (de) |
| DE (1) | DE10127974A1 (de) |
| WO (1) | WO2002101790A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103021793A (zh) * | 2012-12-27 | 2013-04-03 | 青岛盛嘉信息科技有限公司 | 一种促进植物生长的无极灯 |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004012276A1 (ja) * | 2002-07-29 | 2004-02-05 | National Institute Of Advanced Industrial Science And Technology | 窒素を含む熱電変換材料 |
| KR100700550B1 (ko) * | 2005-09-30 | 2007-03-28 | 엘지전자 주식회사 | 전극을 가지는 램프 |
| KR100700549B1 (ko) * | 2005-09-30 | 2007-03-28 | 엘지전자 주식회사 | 전극을 갖는 램프 |
| KR100849435B1 (ko) * | 2006-04-17 | 2008-07-30 | 주식회사 플라즈마램프 | 자발 분극을 갖는 유전체 전극부를 구비한 고휘도 형광램프 |
| CH699540B1 (fr) | 2006-07-05 | 2010-03-31 | Solaronix S A | Lampe à plasma. |
| WO2008029328A1 (en) * | 2006-09-05 | 2008-03-13 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Low-pressure gas discharge lamp having an improved efficiency |
| KR100853808B1 (ko) * | 2007-04-20 | 2008-08-22 | 주식회사 아이노바 | 세라믹-유리질 복합체 전극을 구비한 형광램프 |
| DE102007057581A1 (de) * | 2007-11-28 | 2009-06-04 | Fachhochschule Aachen | Hochfrequenzlampe und Verfahren zu deren Betrieb |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5384515A (en) * | 1992-11-02 | 1995-01-24 | Hughes Aircraft Company | Shrouded pin electrode structure for RF excited gas discharge light sources |
| US5811933A (en) * | 1996-07-11 | 1998-09-22 | U.S. Philips Corporation | High-pressure discharge lamp |
| CA2256448C (en) * | 1997-03-21 | 2006-05-16 | Frank Vollkommer | Gas discharge lamp with dielectrically impeded electrodes |
| EP1218922B1 (de) * | 1999-12-14 | 2007-02-07 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Hochdruckentladungslampe |
-
2001
- 2001-06-08 DE DE10127974A patent/DE10127974A1/de not_active Withdrawn
-
2002
- 2002-06-04 US US10/479,561 patent/US20040108803A1/en not_active Abandoned
- 2002-06-05 JP JP2003504440A patent/JP2004529476A/ja not_active Abandoned
- 2002-06-05 CN CNA028115783A patent/CN1515022A/zh active Pending
- 2002-06-05 EP EP02735741A patent/EP1407474A1/de not_active Withdrawn
- 2002-06-05 KR KR10-2003-7001744A patent/KR20030031143A/ko not_active Withdrawn
- 2002-06-05 WO PCT/IB2002/002101 patent/WO2002101790A1/en not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103021793A (zh) * | 2012-12-27 | 2013-04-03 | 青岛盛嘉信息科技有限公司 | 一种促进植物生长的无极灯 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| KR20030031143A (ko) | 2003-04-18 |
| JP2004529476A (ja) | 2004-09-24 |
| EP1407474A1 (de) | 2004-04-14 |
| WO2002101790A1 (en) | 2002-12-19 |
| CN1515022A (zh) | 2004-07-21 |
| US20040108803A1 (en) | 2004-06-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0834905B1 (de) | Natriumhochdrucklampe kleiner Leistung | |
| DE60020476T2 (de) | Hochfrequenzangeregte Punktlichtquellelampenvorrichtung | |
| DE69903782T2 (de) | Einheit mit einer kurzbogen-entladungslampe mit anlaufantenne | |
| EP1137050A1 (de) | Kapazitive Einkoppelstruktur für Niederdruckgasentladungslampe | |
| DE9415217U1 (de) | Hochdruckentladungslampe | |
| DE69824681T2 (de) | Hochdruck-Entladungslampe | |
| DE10127974A1 (de) | Gasentladungslampe | |
| DE69731374T2 (de) | Niederdruckentladunglampe | |
| DE2951741A1 (de) | Elektrode fuer eine entladungslampe | |
| DE69117316T2 (de) | Leuchtstofflampe und ihr Herstellungsverfahren | |
| DE19811520C1 (de) | Entladungslampe mit dielektrisch behinderten Entladungen | |
| WO2002027747A1 (de) | Dielektrische barriere-entladungslampe | |
| DE10204691C1 (de) | Quecksilberfreie Hochdruckgasentladungslampe und Beleuchtungseinheit mit einer solchen Hochdruckgasentladungslampe | |
| DE19826808C2 (de) | Entladungslampe mit dielektrisch behinderten Elektroden | |
| EP1032022B1 (de) | Metallhalogenidlampe mit keramischem Entladungsgefäss | |
| DE69526657T2 (de) | Niederdruckentladungslampe | |
| WO2019214875A1 (de) | Elektrode für eine entladungslampe, entladungslampe und verfahren zum herstellen einer elektrode | |
| DE20106002U1 (de) | Metallhalogenidlampe mit keramischem Entladungsgefäß | |
| DE3922865A1 (de) | Quecksilber-niederdruckentladungslampe mit einer festkoerper-rekombinationsstruktur | |
| DE68916346T2 (de) | Metallhalogenidentladungslampe mit verbesserter Farbwiedergabe. | |
| DE69911538T2 (de) | Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe | |
| DE19945758A1 (de) | Gasentladungslampe | |
| DE102006052715B4 (de) | Verfahren zur Herstellung einer quecksilberfreien Bogenentladungsröhre mit jeweils einem Einkristall an den Elektrodenspitzen | |
| EP1351278A2 (de) | Metallhalogenidlampe mit keramischem Entladungsgefäss | |
| DE202010018034U9 (de) | Hochdruckentladungslampe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: PHILIPS INTELLECTUAL PROPERTY & STANDARDS GMBH, 20 |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |