DE10127623A1 - Lenkflugkörper - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Lenkflugkörper (46) mit einer Flugkörpernase und einem in der Flugkörpernase angeordneten Sucher. Es ist erkannt worden, daß viele bei einem Lenkflugkörper (46) auftretenden Probleme durch unerwünschte mechanische Schwingungen ausgelöst werden und daß diese Probleme durch den Einsatz von schwingungsdämpfenden Mitteln behoben werden können. Zu diesem Zweck werden schwingungsdämpfende Mittel zum Verringern der Schwingungen des Lenkflugkörpers im Flug vorgesehen. Die schwingungsdämpfenden Mittel können einen Schwingungstilger (48) aufweisen, welcher beispielsweise in einem Gasflaschen-Aufnahmeraum (44) des Lenkflugkörpers (46) angeordnet sein kann.
Description
Die Erfindung betrifft einen Lenkflugkörper mit einer Flugkörpernase und einem in der
Flugkörpernase angeordneten Sucher.
Bei solchen allgemein bekannten Lenkflugkörpern dient der Sucher zum Auffassen eines
Ziels. Dies kann im Tragflug erfolgen, wobei der Lenkflugkörper an einem
Trägerflugzeug befestigt ist. Weiterhin wirkt der Sucher im Freiflug zusammen mit
einem Lenksystem, durch welches der Lenkflugkörper zum Ziel gelenkt wird. Dabei
bewegt sich der Lenkflugkörper relativ zu dem Ziel und der Sucher muß ständig dem Ziel
nachgeführt werden. Zu diesem Zweck kann der Sucher in dem Lenkflugkörper
kardanisch gelagert sein.
Es hat sich gezeigt, daß bei solchen Lenkflugkörpern in vielen Fällen unerklärbaren
Mängel in Form von Verschlechterung der Auffaßleistung des Suchers im Tragflug oder
Verschlechterung der Erkennung der tatsächlichen Sichtlinie auftreten. In manchen
Fällen ist weiterhin die Lebensdauer des Lenkflugkörpers und seinen Komponenten
ungewöhnlich begrenzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wirkungsweise eines Lenkflugkörpers der
eingangs genannten Art zu verbessern.
Insbesondere liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Auffassung eines
Lenkflugkörpers der eingangs genannten Art zu verbessern.
Weiterhin liegt der Erfindung insbesondere die Aufgabe zugrunde, bei einem
Lenkflugkörpers der eingangs genannten Art das Erkennen der tatsächlichen Sichtlinie zu
verbessern.
Schließlich liegt der Erfindung insbesondere die Aufgabe zugrunde, bei einem
Lenkflugkörpers der eingangs genannten Art die Lebensdauer des Lenkflugkörpers und
seinen Komponenten zu verlängern.
Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben durch schwingungsdämpfende Mittel zum
Verringern der mechanischen Schwingungen des Lenkflugkörpers im Flug gelöst.
Es wurde gefunden, daß die oben genannten Mängel auf mechanische Schwingungen
zurückzuführen sind, welche im Flug des Lenkflugkörpers auftreten. Aufgrund äußerer
Anregungen wird ein Lenkflugkörper im Tragflug an einem Trägerflugzeug wie auch im
Freiflug zu Schwingungen angeregt. Der in dem Flugkörper untergebrachte Sucher führt
dadurch relativ zur Flugbahn transversale Bewegungen durch.
Die Erfindung beruht also auf der Erkenntnis, daß viele bei einem Lenkflugkörper
auftretenden Probleme durch solche unerwünschten mechanischen Schwingungen
ausgelöst werden und daß diese Probleme durch den Einsatz von
schwingungsdämpfenden Mitteln behoben werden können.
Dabei können die schwingungsdämpfenden Mittel zur Schwingungsdämpfung im
Tragflug und/oder zur Schwingungsdämpfung im Freiflug ausgelegt sein. Wenn der
Lenkflugkörper an einem Trägerflugzeug befestigbar ist können dabei die
schwingungsdämpfenden Mittel Komponenten aufweisen, welche zwischen dem
Lenkflugkörper und dem Trägerflugzeug angeordnet sind. Vorzugsweise weist jedoch die
schwingungsdämpfenden Mittel Komponenten auf, welche in dem Lenkflugkörper selbst
angeordnet sind. Dabei können solche Komponenten der schwingungsdämpfenden Mittel
im Bereich der Flugkörpernase des Lenkflugkörpers angeordnet sein. Dort ist ebenfalls
der Sucher angeordnet, so daß dann die durch die Schwingungen verursachten Nachteile
bzgl. der Auffaßleistung und der Sichtlinienerfassung des Suchers durch die
Schwingungsdämpfung sehr wirksam behoben werden können.
Viele Lenkflugkörper weisen einen Gasflaschen-Aufnahmeraum zur Aufnahme einer
Gasflasche auf. Solche Gasflaschen können Kühlgas für den Detektor des Suchers
enthalten. Wenn eine solche Gasflasche nicht benötigt wird, können Komponenten der
schwingungsdämpfenden Mittel in diesem Gasflaschen-Aufnahmeraum angeordnet
werden, so daß einen zusätzlichen Raum für solche Komponenten nicht geschaffen
werden muß.
Auch wenn der Lenkflugkörper mit einer Gasflasche in dem Gasflaschen-Aufnahmeraum
ausgestattet ist, kann dieser Raum zur Aufnahme von Komponenten der
schwingungsdämpfenden Mittel dienen, beispielsweise indem die Gasflasche selbst eine
schwingungsdämpfende Komponente (z. B. die Masse eines Schwingungstilgers) der
schwingungsdämpfenden Mittel bildet und/oder indem schwingungsdämpfende
Komponenten der schwingungsdämpfenden Mittel im Inneren der Gasflasche vorgesehen
sind.
Vorzugsweise enthalten die schwingungsdämpfenden Mittel einen oder mehreren
Schwingungstilger. Schwingungstilger sind in vielen Ausführungen durch andere
Einsatzgebiete (z. B. zur Verringerung von Gebäudeschwingungen) bekannt und können
bei der vorliegenden Erfindung in beliebiger bekannter Ausführung verwendet werden.
Ein Schwingungstilger enthält zumindest eine Masse und eine Federanordnung und kann
zusätzlich dazu ein Dämpfungssystem aufweisen. Die Eigenfrequenz des
Schwingungstilgers wird auf die Eigenfrequenz des Lenkflugkörpers so abgestimmt, daß
der Schwingungstilger die Schwingungen des Lenkflugkörpers reduziert, indem er bei
bestimmten Frequenzen gegenphasig zum Lenkflugkörper schwingt.
Die verwendete Federanordnung und das verwendete Dämpfungssystem kann durch jede
bzw. jedes beliebige bekannte Federanordnung bzw. Dämpfungssystem gebildet sein.
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die
zugehörigen Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung und zeigt ein Schwingungsmodell eines
Lenkflugkörpers, bei welchem ein Schwingungstilger im Bereich der
Flugkörpernase angebracht ist.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Schwingungstilgers von Fig. 1 in einer
ersten Seitenansicht.
Fig. 3 zeigt den Schwingungstilger von Fig. 2 in einer zweiten Seitenansicht.
Fig. 4 zeigt den Schwingungstilger von Fig. 2 in einer dritten Seitenansicht.
Fig. 5 zeigt den Schwingungstilger von Fig. 2 in Draufsicht.
Fig. 6 ist ein erstes Kurvendiagramm und zeigt Schwingungsamplituden
verschiedener Teile des Schwingungssystems von Fig. 1 in Abhängigkeit
von der Anregungsfrequenz beim Weglassen des Schwingungstilgers.
Fig. 7 ist ein zweites Kurvendiagramm und zeigt Schwingungsamplituden
verschiedener Teile des Schwingungssystems von Fig. 1 in Abhängigkeit
von der Anregungsfrequenz bei ungedämpftem Schwingungstilger.
Fig. 8 ist ein drittes Kurvendiagramm und zeigt Schwingungsamplituden
verschiedener Teile des Schwingungssystems von Fig. 1 in Abhängigkeit
von der Anregungsfrequenz bei gedämpftem Schwingungstilger.
Fig. 9-11 zeigen verschiedene Anwendungen von Schwingungstilgern beim Einsatz in
einem Lenkflugkörper.
Fig. 12 zeigt eine mögliche Anordnung eines Schwingungstilgers in einem
Trainingsflugkörper.
Fig. 13 zeigt eine mögliche Anordnung eines Schwingungstilgers bei einem an
einem Launcher befestigten Lenkflugkörper.
Fig. 1 zeigt ein Schwingungsmodell eines Lenkflugkörpers in Form eines an zwei
Punkten 10 und 12 befestigten Balkens 14. Diese Befestigung simuliert die Fesselung des
Lenkflugkörpers am Trägerflugzeug im Tragflug.
An dem in Fig. 1 linken Bereich des Balkens ist ein Schwingungstilger 16 befestigt.
Diese Befestigung simuliert die Anordnung eines Schwingungstilgers im Bereich der
Flugkörpernase des Lenkflugkörpers. Der schematisch dargestellte Schwingungstilger 16
weist eine Tilgermasse 18, eine Federanordnung 20 und ein Dämpfungssystem 22 auf.
Mit einem Tilgerfuß 24 ist der Schwingungstilger 16 an dem Balken 14 befestigt.
In Fig. 2-5 ist ein Ausführungsbeispiel des Schwingungstilgers 16 von Fig. 1 dargestellt.
Entsprechende Teile sind in Fig. 2-5 mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1
versehen. Die Tilgermasse 18 des Schwingungstilgers ist an einer Feder 20 befestigt,
welche wiederum an dem Balken 14 befestigt ist. Ein Reibdämpfer 22 ist ebenfalls an
dem Balken 14 befestigt und liegt mit Armen reibend an der Tilgermasse 18 an.
Es sei erwähnt, daß die Dämpfung des Schwingungstilgers 16 natürlich auch mit anderen
Dämpfungsarten als Reibdämpfung erzielt werden kann, beispielsweise mit einem
viskosen Dämpfungssystem, einem Wirbelstromdämpfungssystem oder einem
Gummidämpfungssystem. Ebenso kann die Federanordnung 20 von vielen verschiedenen
Federanordnungen gebildet sein, beispielsweise von Blattfederanordnungen,
Gummifederanordnungen, Schraubenfederanordnungen Tellerfederanordnungen oder
Drehfederanordnungen.
In einer Versuchsreihe wurde der Balken 14 zur Schwingungen unterschiedlicher
Frequenzen angeregt und die Schwingungsamplitude des linken Endes 26 des Balkens 14
(entsprechend der Flugkörpernase), des Tilgerfußes 24 und der Tilgermasse 18 gemessen.
Entsprechend realistischen Bedingungen für einen Lenkflugkörper wurde dabei das
Massenverhältnis Tilgermasse : Balken zu 1 : 174 gewählt. Die harmonische Anregung des
Balkens 14 erfolgte mit 100 m/s2 in y-Richtung (s. Fig. 1). In Fig. 6-8 sind die
gemessenen Schwingungsamplituden über die Anregungsfrequenz aufgetragen. Bei den
in Fig. 6 dargestellten Messungen wurde keinen Schwingungstilger verwendet. Bei den
in Fig. 7 dargestellten Messungen wurde ein ungedämpfter (bzw. sehr gering gedämpfter)
Schwingungstilger mit der Tilgermasse 0,5 kg und der Federrate 31000 N/m verwendet.
Bei den in Fig. 8 dargestellten Messungen wurde ein gedämpfter Schwingungstilger mit
der Tilgermasse 0,5 kg, der Federrate 31000 N/m und der Dämpfung 25 Ns/m verwendet.
Die Kurven 32 und 38 zeigen die Schwingungsamplituden der Tilgermasse 18. Die
Kurven 28, 34 und 40 zeigen die Schwingungsamplituden des linken Endes 26 des
Balkens 14. Die Kurven 30, 36 und 42 zeigen die Schwingungsamplituden des
Tilgerfußes 24. In Fig. 6 erkennt man, daß die Resonanzfrequenz des Balkens 14 bei
dieser Anregung bei ca. 42 Hz liegt. Ohne Verwendung eines Schwingungstilgers (Fig. 6)
ist die Schwingungsamplitude des linken Endes 26 des Balkens 14 (Kurve 28) ca. 4,2 cm
und die Schwingungsamplitude des Tilgerfußes 24 (Kurve 30) ca. 2,3 cm bei der
Resonanzfrequenz. Bei Verwendung des ungedämpften Schwingungstilgers (Fig. 7)
liegen zwei benachbarten Resonanzfrequenzen vor. Bei den Resonanzfrequenzen ist die
Schwingungsamplitude des linken Endes 26 des Balkens 14 (Kurve 34) ca. 2,1 cm, die
Schwingungsamplitude des Tilgerfußes 24 (Kurve 36) ca. 1,1 cm und die
Schwingungsamplitude der Tilgermasse (Kurve 32) über 5 cm. Bei Verwendung des
gedämpften Schwingungstilgers (Fig. 8) ist bei der Resonanzfrequenz die
Schwingungsamplitude des linken Endes 26 des Balkens 14 (Kurve 40) ca. 1,2 cm, die
Schwingungsamplitude des Tilgerfußes 24 (Kurve 42) ca. 0,6 cm und die
Schwingungsamplitude der Tilgermasse (Kurve 38) ca. 2,5 cm.
Ein Vergleich der Kurven 30, 34 und 40 zeigt, daß bereits der Einsatz des ungedämpften
Schwingungstilgers eine Verringerung der Schwingungsamplitude des linken Endes 26
des Balkens 14 auf ca. 50% des Wertes ohne Schwingungstilger bewirkt. Wird der
Schwingungstilger gedämpft (Fig. 8), reduziert sich die Schwingungsamplitude weiter
auf weniger als 30% der ursprünglichen Schwingungsamplitude ohne Schwingungstilger.
Ein Vergleich der Kurven 32 und 38 zeigt weiterhin, daß sich die Schwingungsamplitude
der Tilgermasse 18 bei gedämpftem Schwingungstilger verringert. Im realen Einsatz
bedeutet dies, daß ein Einbau des Schwingungstilgers in einem engeren Raum möglich
ist.
Fig. 9-11 zeigen verschiedene Einbaumöglichkeiten von Schwingungstilgern in
Lenkflugkörpern. Von dem Lenkflugkörper ist dabei lediglich der dem Gasflaschen-
Aufnahmeraum 44 enthaltende Abschnitt 46 gezeigt.
Bei dem in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Schwingungstilger 48 im
Inneren einer in dem Gasflaschen-Aufnahmeraum 44 angeordneten Gasflasche 50
angeordnet. Der in Fig. 9 schematisch dargestellte Schwingungstilger 48 weist eine
Tilgermasse 52 und ein erstes und ein zweites Feder-Dämpfer-System 54 bzw. 56 auf.
Bei dem in Fig. 10 dargestellten Ausführungsbeispiel wird ebenfalls ein eine Tilgermasse
52 und ein erstes und ein zweites Feder-Dämpfer-System 54 bzw. 56 aufweisender
Schwingungstilger 48 verwendet. In diesem Ausführungsbeispiel ist der
Schwingungstilger 48 direkt in dem Gasflaschen-Aufnahmeraum 44 angeordnet, wobei
keine Gasflasche vorhanden ist.
Bei dem in Fig. 11 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Gasflasche 50 selbst als
Tilgermasse verwendet. Neben der Gasflasche 50 ist ein erstes und ein zweites Feder-
Dämpfer-System 54 bzw. 56 angeordnet. Eine elastisch ausgebildete
Gasflaschenhalterung 58 sorgt dafür, daß die Gasflasche 50 in dem Gasflaschen-
Aufnahmeraum 44 nicht starr befestigt ist, sondern schwingen kann.
In Fig. 12 ist der vordere Teil eines Trainingsflugkörpers 60 dargestellt. In der Spitze
befindet sich eine Suchereinheit 62. Hinter der Suchereinheit 62 weist der
Trainingsflugkörper 60 ein leeres Rohr auf, in welchem ein Schwingungstilger 48
angeordnet ist, welcher ähnlich dem in Fig. 9 und 10 gezeigten Schwingungstilger 48
aufgebaut ist. Die Fig. 12 soll eine günstige Einbaumöglichkeit in Trainingsflugkörpern
zeigen.
In Fig. 13 ist der vordere Teil eines Lenkflugkörpers 66 sowie der vordere Teil eines
Trägerflugzeugs bzw. Launchers 68 gezeigt. Zwischen dem Lenkflugkörper 66 und dem
Launcher 68 ist ein Schwingungstilger 70 angeordnet. Die Fig. 13 soll eine mögliche
Anordnung eines Schwingungstilgers 70 im Tragflug zeigen.
Claims (12)
1. Lenkflugkörper mit einer Flugkörpernase und einem in der Flugkörpernase
angeordneten Sucher, gekennzeichnet durch schwingungsdämpfende Mittel zum
Verringern der mechanischen Schwingungen des Lenkflugkörpers im Flug.
2. Lenkflugkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Lenkflugkörper an einem Trägerflugzeug befestigbar ist und die
schwingungsdämpfenden Mittel zwischen dem Lenkflugkörper und dem
Trägerflugzeug angeordnete schwingungsdämpfende Komponenten aufweisen.
3. Lenkflugkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
schwingungsdämpfenden Mittel in dem Lenkflugkörper angeordnete
schwingungsdämpfende Komponenten aufweisen.
4. Lenkflugkörper nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die
schwingungsdämpfenden Mittel im Bereich der Flugkörpernase des
Lenkflugkörpers angeordnete schwingungsdämpfende Komponenten aufweisen.
5. Lenkflugkörper nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Lenkflugkörper einen Gasflaschen-Aufnahmeraum aufweist und die
schwingungsdämpfende Mittel in dem Gasflaschen-Aufnahmeraum angeordnete
schwingungsdämpfende Komponenten aufweisen.
6. Lenkflugkörper nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Lenkflugkörper eine Gasflasche aufweist und die Gasflasche eine
schwingungsdämpfende Komponente der schwingungsdämpfenden Mittel bildet.
7. Lenkflugkörper nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Lenkflugkörper eine Gasflasche aufweist und schwingungsdämpfende
Komponenten der schwingungsdämpfenden Mittel im Inneren der Gasflasche
vorgesehen sind.
8. Lenkflugkörper nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die
schwingungsdämpfenden Mittel zumindest einen Schwingungstilger aufweisen.
9. Lenkflugkörper nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwingungstilger eine Masse, eine Federanordnung und ein Dämpfungssystem
aufweist.
10. Lenkflugkörper nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Federanordnung eine Blattfederanordnung, eine Gummifederanordnung, eine
Schraubenfederanordnung, eine Tellerfederanordnung und/oder eine
Drehfederanordnung aufweist.
11. Lenkflugkörper nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Dämpfungssystem ein Reibdämpfungssystem, ein viskoses Dämpfungssystem, ein
Wirbelstromdämpfungssystem und/oder ein Gummidämpfungssystem aufweist.
12. Verwendung eines Schwingungstilgers zur Schwingungsreduzierung eines
Lenkflugkörpers.
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