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DE2036979A1 - Schwingungstilger zum Verringern von Korperschall - Google Patents

Schwingungstilger zum Verringern von Korperschall

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Publication number
DE2036979A1
DE2036979A1 DE19702036979 DE2036979A DE2036979A1 DE 2036979 A1 DE2036979 A1 DE 2036979A1 DE 19702036979 DE19702036979 DE 19702036979 DE 2036979 A DE2036979 A DE 2036979A DE 2036979 A1 DE2036979 A1 DE 2036979A1
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DE
Germany
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vibration
frequency
borne noise
actuator
electrical control
Prior art date
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Pending
Application number
DE19702036979
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dipl Phys 2103 Hamburg Kleuters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hamburger Flugzeugbau GmbH
Original Assignee
Hamburger Flugzeugbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hamburger Flugzeugbau GmbH filed Critical Hamburger Flugzeugbau GmbH
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Publication of DE2036979A1 publication Critical patent/DE2036979A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F7/00Vibration-dampers; Shock-absorbers
    • F16F7/10Vibration-dampers; Shock-absorbers using inertia effect
    • F16F7/1005Vibration-dampers; Shock-absorbers using inertia effect characterised by active control of the mass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Schwingungstilger zum Verringern von Körperschall Die Erfindung bezieht sich auf einen Schwingungstilger zum Verringern von Körperschall mit an Schwingfedern gelagerten Schwingmassen.
  • Zum Verringern unerwUnschten Körperschalis konstanter Frequenz ist es bekannt, sogenannte Schwingungstilger zu verwenden, die auch dynamische Absorber genannt werden. Diese bestehen aus einem Feder~Massesystem, das zum Verringern des Körperschalls auf die diesen verursachende unerwünschte Erregerfrequenz oder, falls erforderlich, auf ein Vielfaches derselben abgestimmt ist. Die Schwingungstilger werden mit den den Körperschall hervorrufenden Bauteilen verbunden oder an diesen befestigt' und erzeugen an den Verbindungsstellen Schwingungsknoten. Sie haben Jedoch den wesentlichen Nachteil, daß sie frequenzselektiv arbeiten und deshalb nur da anwendbar sind, wo die den Körperschall verursachende Erregerfrequenz konstant ist.
  • Mit der Erfindung wird ein Schwingungstilger zum Verringern von Körperschall geschaffen, der die vorgenannten Einschränkungen nicht aufweist.
  • Die Erfindung erreicht das bei einem Schwingungstilger mit an Schwingfedern gelagerten Schwingmassen dadurch, daß der Schwingungstilger mit einem oder zwei Schwingungsaufnehmern ausgestattet ist, daß die Schwingmassen auf den Schwingfedern mittels eines elektrischen, hydraulischen oder pneumatischen Stellgliedes verlagbar sind und daß das Stellglied mittels einer elektrischen Steuerung oder Regelung betätigt wird.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Schwingungstilger kann das Feder-Massesystem auf die Jeweilige Erregerfrequenz wahlweise und stufenlos abgestimmt werden, so daß über einen gewissen Frequenzbereich die für die Jeweilige Erregerfrequenz erforderliche Resonanzfrequenz zum Verringern von Körperschall erzeugt wird. Der neuartige Schwingungstilger ist somit im Gegensatz zu den bekannten Schwingungstilgern in der lage, überall da Körperschall zu verringern, wo die Übertragung von schalierzeugenden Schwingungen auf Bauteile, Gehäuse, Triebwerke u.dgl. gemindert werden soll und sich die Erregerfrequenz zeitlich ändert. Die Erfindung ist beispielsweise an Aufhängungen von Flugzeugtriebwerken, Befestigungspunkten von Kolbenmaschinen auf Schiffen, Schwinguagsbäuchen in einer Struktur u.dgl. anwendbar.
  • Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der elektrischen Steuerung oder Regelung ein Frequenzfilter vorgeschaltet ist. Wenn ein Gemisch von Frequenzen vorliegt, wird mit diesem Filter dieJenige Frequenz ausgesiebt, die zu löschen ist, d.h. für die Steuerung oder Regelung benötigt wird. Das Frequenzfilter weist eine Bandbreite auf, die im Regelbereich liegt.
  • Eine Anwendungsform der Erfindung besteht darin, daß der elektrischen Steuerung die Jeweilige Erregerfrequenz zugeführt und daß das Stellglied mittels der Steuerung so betätigt wird, daß am Schwingungstilger stets die zugehörige Resonanzfrequenz erzeugt wird und ein Frequenzabgleich stattfindet. Da im allgemeinen die Schwingfedern eine recht geringe Dämpfung haben und demzufolge der Schwingungstilger eine verhältnismäßig schmale Resonanzkurve aufweist, werden zweckmäßig bei dieser Anwendungsform Schwingungstilger verwendet, die mit großer Fertigungsgenautgkeit hergestellt sind und eine hohe Werkstoffkonstanz - besonders bezüglich des Elastizitätsmoduls - aufweisen.
  • Eine weitere Anwendungsform der Erfindung besteht darin, daß der elektrischen Regelung vom Schwingungsaufnehmer die Amplitude der Erregerfrequenz zugeführt wird und daß das Stellglied mittels der Regelung solange betätigt wird, bis die Erregeramplitude einen Kleinstwert aufweist. Die erfindungsgemäße Verfahrensweise kann auch darin bestehen, daß der elektrischen Regelung von einem Schwingungsaufnehmer für die Erregerschwingungen und einem Schwingungsaufnehmer des Schwingungstilgers die Phasenlage der Erreger- und Systemschwingungen zugeführt und daß das Stellglied mittels der Regelung solange betätigt wird, bis die Phasenlage zwischen dem Erreger und dem Schwingungstilger einen optimalen Wert aufweist.
  • Diese Verfahrensweisen bieten den Vorzug, daß bei dem verwendeten Schwingungstilger an dessen Fertigungstoleranzen und dessen Werkstoffe keine hohen Anforderungen gestellt zu werden brauchen.
  • Ferner gestattet die Erfindung ein kombiniertes Verfahren, das darin besteht, daß mittels der elektrischen Steuerung ein Frequenzabgleich als Grobeinstellung und sodann mittels der elektrischen Regelung entweder eine kleinstmögliche Amplitude der Erregerfrequenz oder die günstigste Phasenlage herbeigeführt wird. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn sich die Erregerfrequenz so schnell ändert, daß das Stellglied des Schwingungstilgers nicht unmittelbar folgen kann oder wenn die Resonanzfrequenz des Schwingungstilgers bei dessen Einschalten sich erheblich von der erforderlichen Resonanzfrequenz unterscheidet und möglicherweise die Regelung allein nicht in der Lage ist, die optimale Frequenz zu finden. Mit dem bei dieser Verfahrensweise hinzugenommenen Frequenzabgleich wird gewährleistet, daß die Resonanzfrequenz des Schwingungstilgers stets in die Nähe der Erregerfrequenz geführt wird.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht.
  • Es zeigen: Abb. 1 ein Diagramm zur Erregeramplitude und Erregerfrequenz sowie Abstimmfrequenz des Schwingungstilgers, Abb. 2 einen Schwingungstilger mit auf einer Schwingfeder verlagerbar angeordneten Schwingmassen in perspektivischer Darstellung, Abb. 9 eine Seitenansicht eines Schwingungstilgers mit einer aus einer zylindrischen Schraubenfeder bestehenden Schwingfeder, Abb. 4 in schematischer Darstellung einen mit einer elektrischen Steuerung ausgestatteten Schwingungstilger zum Frequenzabgleich, Abb. 5 in schematischer Darstellung einen mit einer elektrischen Regelung ausgestatteten Schwingungstilger zum Einstellen der Erregeramplitude auf einen Kleinstwert, Abb. 6 in schematischer Darstellung einen mit einer elektrischen Regelung ausgestatteten Schwingungs tilger zum Einstellen auf eine optimale Phasenlage zwischen der Erreger- und Schwingungstilger amplitude, Abb. 7 in schematischer Darstellung einen mit einer elektrischen Steuerung und Regelung ausgestatteten Schwingungstilger zum Frequenzabgleich und zugleich Einstellen entweder der kleinstmöglichen Amplitude der Erregerfrequenz oder der giinstigsten Phasenlage.
  • In dem in der Abb. 1 gezeigten Diagramm ist mit der Kurve 1, 2 beispielsweise der Verlauf einer Erregeramplitude einer einen Körperschall verursachenden Schwingung über der Erregerfrequenz und der am Schwingungstilger eingestellten Frequenz aufgezeigt. Die Frequenz des Schwingungstil gers, die hier mit Systemfrequenz bezeichnet sei, wird so eingestellt, d.h. abgestimmt, daß sie im Punkt 3 sich in Resonanz mit der Erregerfrequenz befindet. Die Resonanzfrequenz des Schwingungstilgers erzeugt an der Stelle, an der der Schwingungstilger mit dem schwingenden Bauteil verbunden ist, einen den Körperschall verringernden Schwingungsknoten.
  • Einen solchen Schwingungsknoten stellt der Punkt 3 im Diagramm in Abb. 1 dar.
  • Der Schwingungstilger nach der Abb. 2 ist zum Verringern von Körperschall mit an einer Schwingfeder 4 gelagerten Schwingmassen 5, 6 ausgestattet.
  • Die Schwingmassen sind auf der Schwingfeder mittels eines elektrischen, hydraulischen oder pneumatischen Stellgliedes 7 verlagerbar, das seinerseits mittels einer in der Abb. 2 nicht gezeigten elektrischen Steuerung oder Regelung betätigt wird.
  • Die Schwingfeder 4 ist in einem Lagerbock 8 mittels Schrauben 9 und zugehörigen Muttern 10 ortsfest gelagert. Der Lagerbock trägt außerdem einen Schwingungsaufnehmer 11. Der Schwingungstilger wird mit der als Flansch 8a ausgebildeten Unterseite des Lagerbockes, die Bohrungen 12 für Befestigungsbolzen aufweist, an dem Bauteil befestigt, dessen Körperschall verringert werden soll. Zum Einstellen der jeweiligen Resonanzfrequenz werden die Schwingmassen 5, 6 in der bei den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen angegebenen Weise in den Richtungen der Doppelpfeile a, b mittels des Stellgliedes 7 verlagert.
  • In der Abb. 3 ist eine andere Ausführungsform eines Schwingungstilgers zum Verringern von Körperschall gezeigt. Dort ist als Schwingfeder eine zylindrische Schraubenfeder 13 vorgesehen, die mittels eines Sockels 14, der ein Außengewinde 15 aufweist, in einer Grundplatte 16 gelagert ist.
  • Die Schwingfeder trägt eine Schwingmasse 17, die mittels eines elektrischen, hydraulischen oder pneumatischen Stellgliedes 18 über ein Gestänge 19 auf der Schwingfeder in den Richtungen des Doppelpfeiles c verlagerbar ist. Auf der Grundplatte 16 ist ein Schwingungsaufnehmer 20 angeordnet.
  • Auch hier wird das Stellglied 18 mit einer nicht gezeichneten elektrischen Steuerung oder Regelung zum Verlagern der Schwingmasse 17 betätigt, um die Systemfrequenz zum Verringern von Körperschall an die Erregerfre quenz des Bauteiles; Gehäuses oder Motors anzugleichen. Der Schwingungstilger ist gleich dem vorbeschriebenen, in der Abb. 2 gezeigten Schwingungstilger für die nachfolgend an Ausführungsbeispielen beschriebenen Anwendungsverfahren der Erfindung geeignet.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Abb. 4 ist ein eine Schwingfeder 21 aufweisender Schwingungstilger mit auf der Schwingfeder in den Richtungen der Doppelpfeile d, e verlagerbaren Schwingmassen 22, 23 ausgestattet. Ein Stellglied 24 zum Verlagern der Schwingmassen ist über eine Leitung 25 mit einer elektrischen Steuerung 26 verbunden. Der Abstand der Schwingmassen 22, 23 vom Stellglied 24 wird mit einem Gerät 27, beispielsweise mit einem Potentiometer, elektrisch gemessen und über eine Leitung 28 der elektrischen Steuerung 26 übermittelt. Die Steuerung beruht darauf, daß zwischen der Lage der Schwingmassen auf der Schwingfeder und der Resonanzfrequenz eine eindeutige Zuordnung besteht.
  • Der Schwingungstilger ist mittels eines Lagerbockes 29 an dem Bauteil, Motor od.dgl. befestigt, dessen Körperschall verringert werden soll.
  • Am Lagerbock 29 ist ein Schwingungsaufnehmer 64 befestigt, der mittels einer Leitung 65 mit der elektrischen Steuerung 26 verbunden ist. Vom Schwingungsaufnehmer werden Amplitude, Frequenz oder Phasenlage der Erregerschwingungen gemessen und der elektrischen Steuerung oder Regelung zugeführt. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird vom Schwingungsarlfnehmer 64 die Jeweilige Erregerfrequenz des Bauteiles oder Motors der elektrischen Steuerung 26 zugeführt. Das Stellglied 24 wird mittels der Steuerung 26 zum Verlagern der Schwingmassen 22, 23 auf der Schwingfeder 21 so betätigt, daß am Schwingungstilger stets die zugehörige Resonanzfrequenz erzeugt wird und ein Frequenzabgleich stattSindet; Die elektrische Steuerung 26 vergleicht dabei die Sollfrequenz des Schwingungstilgers mit der Stellung der Schwingmassen 22, 23 auf der Schwingfeder 21. Das Gerät 27 gibt der Steuerung 26 die Jeweilige Stellung der 5¢hsSngnassen 22, 23 auf der Schwingfeder an, damit das Stellglied 24 stets zum Einstellen der erforderlichen Resonanzfrequenz gesteuert wird.
  • Der Schwingungstilger nach der Abb. 5 weist eine Schwingfeder 30 auf, die mittels eines elektrischen, hydraulischen oder pneumatischen Stellgliedes 31 in den Richtungen der Doppelpfeile f, g verlagerbare SchwingmasSen 32, 33 trägt. Das Stellglied ist mittels einer Leitung 34 mit einer elektrischen Regelung 35 verbunden. Der Regelung ist ein Frequenzfilter 36 vorgeschaltet. An einem die Schwingfeder 30 tragenden a;agerbock 37 ist ein Schwingungsaufnehmer 38 befestigt der mittels einer Leitung 39 mit der elektrischen Regelung 35 verbunden ist.
  • Der Schwingungstilger ist mit dem Lagerbock 37 an dem Bauteil, Motor od.dgl. befestigt, dessen Körperschall verringert werden soll. Vom Schwingungsaufnehmer 38 wird die Amplitude der Jeweiligen Erregerfrequenz des Bauteiles oder Motors der elektrischen Regelung 35 zugeführt. Das Stellglied 31 wird sodann mittels der Regelung solange zum Verlagern der Schwingmassen 32, 33 auf der Schwingfeder 30 betätigt, bis die im Schwingungsaufnehmer 38 festgestellte Erregeramplitude einen Kleinstwert aufweist. Beim Einstellen des Schwingungstilgers aüf die Jeweils kleinste Erregeramplitude sorgt das Frequenzfilter 36 dafür, daß der elektrischen Regelung 35 aus dem Gemisch von Frequenzen nur die zu löschende Erregerfrequenz bzw. der entsprechende Erregerfrequenzbereich zugeführt wird.
  • Das AusfUhrungsbeispiel für einen Schwingungstilger nach der Abb. 6 zeigt eine in einem Lagerbock 40 gelagerte Schwingfeder 41, die auf dieser in den Richtungen der Doppelpfeile h, J verlagerbare Schwingmassen 42, 43 trägt. Ein elektrisches, hydraulisches oder pneumati sches Stellglied 44 ist mittels einer Leitung 45 mit einer elektrischen Regelung 46 verbunden. Dieser ist ein Frequenzfilter 47 vorgeschaltet. Die elektrische Regelung 46 ist außerdem mittels Leitungen 48, 49 mit einem Schwingungsaufnehmer 50 für die Erregerschwlngungen und einem Schwingungsaufnehmer 51 des Schwingungstilgers verbunden.
  • Der Schwingungsaufnehmer 50 ist am Lagerbock 40 befestigt, während der Schwingungsaufnehmer 51 von der Schwingmasse 43 getragen wird.
  • Der Schwingungstilger ist mit dem Lagerbock 40 an dem Bauteil, Gehäuse, Motor od.dgl. befestigt, dessen Körperschall verringert werden soll. Der elektrischen Regelung 46 werden von dem Schwingungsaufnehmer 50 für die Erregerschwingungen und von dem Schwingungsaufnehmer 51 für die Systemschwingungen die Phasenlage der Erreger- und Systemschwingungen zugeführt. Das Stellglied 44 wird zum Verlagern der Schwingmassen 42, 43 mittels der elektrischen Regelung 46 solange betätigt, bis die Phasenlage zwischen dem Erreger und dem Schwingungstilger einen optimalen Wert aufweist. Auch hier wird beim Verringern des Körperschalls mittels des Frequenz filters 47 aus dem Gemisch von Frequenzen nur die zu löschende Erregerfrequenz der elektrischen Regelung 46 zugeführt.
  • Bei dem Schwingungstilger nach der Abb. 7 ist - wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen - eine Schwingfeder 52 mit auf dieser in den Richtungen der Doppelpfeile k, 1 verlagerbaren Schwingmassen 53, 54 vorgesehen. Ein Stellglied 55 ist mittels einer Leitung 56 mit einer elektrischen Steuerung und Regelung 57 verbunden. Dieser ist ein Frequenzfilter 58 vorgeschaltet. Die Steuerung und Regelung ist ferner mittels einer Leitung 59 mit einem an einem Lagerbock 60 des Schwingungstilgers befestigten Schwingungsaufnehmer 61 verbunden. Zur Steuerung und Regelung rührt außerdem eine Leitung 62 eines Gerätes 63, beispielsweise eines Potentiometers, zum Messen des Jeweiligen Abstandes der Schwingmassen 53, 54 vom Stellglied 55.
  • Der Schwingungstilger ist mit dem Lagerbock 60. an dem Bauteil, Gehause, Motor od.dgl. befestigt, dessen Körperschall verringert werden soll.
  • Dabei wird vom Schwingungsaufnehmer 61 die Jeweilige Erregerfrequenz der elektrischen Steuerung und Regelung 57 zugeführt. Diese vergleicht außerdem die vom Gerät 63 ermittelte Abstandsangabe der Schwingmassen 53, 54 vom Stellglied 55 und betätigt das Stellglied 55 erforderlichenfalls so, daß die Schwingmassen 53, 54 zum Erzeugen der Jeweils erforderlichen Resonanzfrequenz auf der Schwingfeder 52 entsprechend verlagert werden. Es wird also zunächst mit der elektrischen Steuerung ein Frequenzabgleich als Grobeinstellung herbeigeführt. Sodann führt die elektrische Regelung entweder eine kleinstmögliche Amplitude der Erregerfrequenz oder die günstigste Phasenlage herbei. Auch hier wird für die Steuerung und Regelung aus dem gewöhnlich anfallenden Gemisch von Frequenzen mittels des Frequenzfilters 58 nur die Jeweils zu löschende Erregerfrequenz ausgesiebt.

Claims (6)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Schwingungstilger zum Verringern von Körperschall mit an Schwingfedern gelagerten Schwingmassen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungstilger mit einem oder zwei Schwingungsaufnehmern ausgestattet ist, daß die Schwingmassen auf den Schwingfedern mittels eines elektrischen, hydraulischen oder pneumatischen Stellgliedes verlagerbar sind und daß das Stellglied mittels einer elektrischen Steuerung oder Regelung betätigt wird.
2. Schwingungstilger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrischen Steuerung oder Regelung ein Frequenzfilter vorgeschaltet ist.
3. Verfahren zum Verringern von Körperschall mit dem Schwingungstilger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrischen Steuerung die Jeweilige Erregerfrequenz zugeführt und daß das Stellglied mittels der Steuerung so betätigt wird, daß am Schwingungstilger stets die zugehöriege Resonanzfrequenz erzeugt wird und ein Frequenzabgleich stattfindet.
4. Verfahren zum Verringern von Körperschall mit dem Schwingungstilger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrischen Regelung vom Schwingungsaufnehmer die Amplitude der Erregerfrequenz zugeführt wird und daß das Stellglied mittels der Regelung solange betätigt wird, bis die Erregeramplitude einen Kleinstwert auf weist.
5. Verfahren zum Verringern von Körperschall mit dem Schwingungstilger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrischen Regelung von einem Schwingungsaufnehmer für die Erregerschwin gungen und einem Schwingungsaufnehmer des Schwingungstilgers die Phasenlage der Erreger- und Systemschwingungen zugeführt und daß das Stellglied mittels der Regelung solange betätigt wird, bis die Phasenlage zwischen dem Erreger und dem Schwingungstilger einen optimalen Wert aufweist.
6. Verfahren zum Verringern von Körperschall nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der elektrischen Steuerung ein Frequenzabgleich als Grobeinstellung und sodann mittels der elektrischen Regelung entweder eine kleinstmögliche Amplitude der Erreger frequenz oder die günstigste Phasenlage herbeigeführt wird.
L e e r s e i t e
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