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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein System zum Befestigen eines Gepäckstücks, insbesondere eines
Fahrradkorbs, auf oder an einem Fahrradgepäckträger, mit feststehenden Befestigungsmitteln, die
so an dem Gepäckstück befestigbar
sind, dass sie an einem ersten Holm des Gepäckträgers angreifen, wenn das Gepäckstück auf den
Gepäckträger aufgesetzt
oder an dem Gepäckträger angeordnet ist.
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Aus
dem Stand der Technik sind eine Reihe von Befestigungssystemen der
eingangs genannten Art bekannt. Ein Nachteil bei einigen bekannten
Befestigungssystemen besteht darin, dass sie insofern nicht universal
sind, als sie sich nur bei Fahrradgepäckträgern mit speziell auf das System
angepasster Form verwenden lassen. Beispielsweise ist aus der
DE 102 42 029 A1 ein
System zum Befestigen von Gepäckstücken auf
einem Fahrradgepäckträger bekannt,
welches zwar einen besonders sicheren Halt des Gepäckstücks auf
dem Gepäckträger bietet
und sich sehr komfortabel bedienen lässt, welches jedoch eine ganz
spezifische Form des Gepäckträgers voraussetzt
(vgl.
9 der oben genannten
DE 102 42 029 A1 )
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Andere
Befestigungssysteme, wie beispielsweise das in der
EP 0 128 810 B1 beschriebene
System zum Befestigen eines Hartschalenkoffers an einem Motorradgepäckträger, umfassen
eine Trageplatte, welche auf dem Gepäckträger zu montieren ist, und an
der das Gepäckstück befestigt
wird. Ein Befestigungssystem mit Trageplatte ist ebenfalls in der
obigen
DE 102 42 029
A1 offenbart. Allerdings sind dabei die Trageplatten dauerhaft
am Gepäckträger montiert,
wodurch die Funktion des Gepäckträgers für den Transport
anderer Gegenstände,
die nicht für
das Befestigungssystem ausgelegt sind, eingeschränkt wird. Außerdem empfinden
viele Benutzer solche Trageplatten als unästhetisch und optisch störend. Zudem
sind derartige Systeme mit Trageplatte nicht von der eingangs genannten
Art, weil ihre feststehenden Befestigungsmittel nicht an einem ersten
Holm des Gepäckträgers angreifen,
sondern an der Trageplatte.
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Schließlich ist
ein Befestigungssystem für
einen Fahrradkorb mit horizontal verschiebbaren Angriffselementen
bekannt, die von außen
in Richtung auf die Längsholme
des Gepäckträgers vorgespannt sind.
Zum Aufsetzen des Korbes auf den Gepäckträger müssen die horizontal verschiebbaren
Angriffselemente gegen die Federkraft auseinander gezogen werden.
Zum Festspannen werden die Angriffselemente dann Losgelassen, so
dass sie aufgrund der Federkraft gegen die Längsholme schnappen. Die vorgespannten
Angriffselemente bilden somit einen „Schnappverschluss".
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Ein
Befestigungssystem mit einem solchen Schnappverschluss hat eine
Reihe von Nachteilen. Die Kraft, die benötigt wird, um die Angriffselemente beim
Aufsetzen auseinander zu ziehen, ist größer als die Kraft, mit der
die Angriffselemente im geschlossenen, d.h. eingeschnappten Zustand
an den Längsholmen
angreifen. Das bedeutet, dass die Angriffselemente entweder beim
Aufsetzen des Gepäckstückes auf
den Gepäckträger mit
sehr großem
Kraftaufwand auseinander gezogen werden müssen, was insbesondere bei
einem vollen und schweren Korb äußerst unkomfortabel
ist, oder dass der Korb mit einer sehr geringen Spannkraft am Gepäckträger gehalten
wird, wodurch er leicht vom Gepäckträger abfallen
kann. Außerdem
werden die verschiebbaren Angriffselemente zum Schließen des
Verschlusses einfach einschnappen gelassen und nicht aktiv geführt. Dadurch
merkt der Benutzer beim Schließen des
Verschlusses nicht, ob der Korb richtig auf dem Gepäckträger sitzt
oder nicht.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System der eingangs genannten
Art anzugeben, welches einen sicheren Halt des Gepäckstücks auf dem
Fahrradgepäckträger und
eine einfache Bedienung mit einer verbesserten Universalität verbindet, so
dass das System bei nahezu allen herkömmlichen Fahrradgepäckträgern verwendet
werden kann.
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Diese
Aufgabe wird bei einem System der eingangs genannten Art dadurch
gelöst,
dass das System einen Spannverschluss umfasst, der an dem Gepäckstück befestigbar
ist und mindestens ein verstellbares Angriffselement und ein Betätigungselement
umfasst, wobei das Betätigungselement
und das verstellbare Angriffselement derart mechanisch gekoppelt
sind, dass das mindestens eine verstellbare Angriffselement durch
Betätigung
des Betätigungselementes
zwischen einer geöffneten
Stellung, in der das Gepäckstück auf den
Gepäckträger aufsetzbar
ist bzw. am Gepäckträger angeordnet
werden kann, und einer geschlossenen Stellung verstellbar ist, in
der das mindestens eine verstellbare Angriffselement so gegen einen
zweiten Holm des Gepäckträgers gespannt
ist, dass das Gepäckstück durch
die feststehenden Befestigungsmittel und das verstellbare Angriffselement
am Gepäckträger festgespannt
ist.
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Das
erfindungsgemäße System
greift somit an zwei Holmen, beispielsweise den beiden Längsholmen
des Gepäckträgers an
und ist daher nicht auf einen speziellen Gepäckträgertyp mit speziellen Komponenten
beschränkt.
Auch wird keine zusätzliche,
auf dem Gepäckträger zu montierende
Trageplatte oder sonstige Haltevorrichtung benötigt. Ein sicherer Halt wird
durch den Spannverschluss erreicht, der sich zudem durch Betätigen eines
einzigen Betätigungselementes
leicht und mit nur einer Hand betätigen lässt. Der Begriff „Angreifen" ist in der folgenden Offenbarung
weit zu verstehen und schließt
die Begriffe „Anliegen" und „ganz oder
teilweise Umgreifen" ein.
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Ein
Spannverschluss im Sinne der Erfindung unterscheidet sich von dem
oben erwähnten Schnappverschluss
dadurch, dass das Betätigungselement
zumindest auf einem Teil des Verstellweges zwischen der geöffneten
und der geschlossenen Stellung aktiv geführt wird, also nicht einfach
ohne weiteres Zutun aus der geöffneten
Stellung in die geschlossene Stellung zuschnappt. Dabei wird während dieses
aktiven Verstellens die Spannkraft zum Festspannen des Gepäckstücks an oder
auf dem Gepäckträger erzeugt.
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Vorzugsweise
umfassen die feststehenden Befestigungsmittel mindestens zwei separate
Angriffselemente, die an dem Gepäckstück in einem
Abstand voneinander so befestigbar sind, dass sie bei auf den Gepäckträger aufgesetztem
Gepäckstück an zwei
in Längsrichtung
des ersten Holms voneinander beabstandeten Stellen an diesem angreifen.
Durch die Verwendung separater feststehender Angriffselemente wird
die Vielseitigkeit des Systems weiter erhöht. Anders als bei einem durchgängigen feststehenden
Befestigungsmittel, welches sich über einen längeren Abschnitt des ersten
Holms erstrecken würde,
müssen
die separaten Angriffselemente nur an vergleichsweise schmalen Abschnitten
des ersten Holms angreifen und daher nicht an die spezielle Form
des Gepäckträgers angepasst
werden. Dabei ist es gleichgültig,
ob der erste Holm gerade oder gekrümmt ist und wie der erste Holm
mit weiteren Holmen, beispielsweise Querholmen verbunden ist.
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Vorzugsweise
wird das Betätigungselement durch
einen Betätigungshebel
gebildet, der im geöffneten
Zustand des Spannverschlusses vom Gepäckträger absteht und zum Schließen des
Spannverschlusses in Richtung auf den Gepäckträger geklappt wird. Ein derartiger
klappbarer Betätigungshebel
ist einfach und intuitiv bedienbar und bietet eine gute Hebelwirkung,
mit der die benötigte
Spannkraft leicht aufgebracht werden kann. Dabei ist eine Vielzahl
von mechanischen Kopplungsarten zwischen dem Betätigungshebel und dem oder den
verstellbaren Angriffselementen möglich, welche die Klappbewegung
des Betätigungshebels
in eine geeignete Verstellung der verstellbaren Angriffselemente übersetzen.
Einige Beispiele solcher mechanischen Kopplungsmechanismen werden
unten näher
beschrieben.
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In
einer vorteilhaften Weiterbildung ist der Spannverschluss so geartet,
dass beim Verstellen des verstellbaren Angriffselementes aus der
geöffneten
Stellung in die geschlossene Stellung ein Totpunkt maximaler Spannkraft
zu überwinden
ist. Dadurch wird der Spannverschluss bzw. dessen Betätigungselement
automatisch in der geschlossenen Stellung gehalten.
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In
einer besonders vorteilhaften Ausführungsform haben das verstellbare
Angriffselement und/oder die Angriffselemente der feststehenden
Befestigungsmittel eine gewinkelte Kontaktfläche mit zwei Kontaktflächenabschnitten,
die miteinander einen Winkel bilden und so angeordnet sind, dass
die Holme beim Schließen
des Verschlusses jeweils in den Winkel gezwungen werden. Mit einer
derartigen gewinkelten Kontaktfläche
ist es möglich,
die Holme nahezu unabhängig
von ihrem Querschnitt oder ihrer Querschnittform so zu umgreifen,
dass das Gepäckstück weder
horizontal bezüglich
des Gepäckträgers verrutschen
kann, noch nach oben vom Gepäckträger abgehoben
werden kann. Durch die so erreichte Unabhängigkeit vom Holmquerschnitt
wird das System noch universeller verwendbar.
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Vorzugsweise
ist der eine Kontaktflächenabschnitt
waagerecht und der Winkel kleiner als 90°. Durch den spitzen Winkel wird
der Holm hinterschnitten, so dass das Gepäckstück weder seitlich noch nach
oben vom Gepäckträger abgelöst werden
kann.
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Vorzugsweise
sind an Kontaktflächen
zwischen den Angriffselementen und den zugehörigen Holmen federnde Polsterungen,
insbesondere Schaumpolster angeordnet. Durch die Polsterung können Toleranzen
in der Anordnung der feststehenden Befestigungsmittel und des Spannverschlusses relativ
zueinander ausgeglichen werden, so dass die Montage dieser Komponenten
am Gepäckstück nicht mit
allzu großer
Präzision
durchgeführt
werden muss. Dadurch wird die Montage erleichtert, die in der Regel
von dem Benutzer selbst durchgeführt wird.
Außerdem
lässt sich
bei einer derartigen federnden Polsterung der oben genannte Totpunkt
maximaler Spannkraft leichter realisieren.
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Bei
einem kleinen und leichten Gepäckstück kann
ein verstellbares Angriffselement bereits ausreichen, um das Gepäckstück mit ausreichender
Sicherheit am Fahrradgepäckträger zu befestigen.
In Kombination mit den oben genannten separaten feststehenden Angriffselementen
wird dann ein Befestigungssystem erhalten, welches an lediglich
drei Stellen am Gepäckträger angreift.
In einer vorteilhaften Weiterbildung umfasst der Spannverschluss
jedoch zwei verstellbare Angriffselemente, die durch Betätigung eines
gemeinsamen Betätigungselementes zwischen
der geöffneten
und der geschlossenen Stellung verstellbar sind. Dadurch wird das
Gepäckstück sicherer
am Gepäckträger gehalten,
ohne dass die Bedienung weniger komfortabel ist, da auch in diesem
Fall nur ein Betätigungselement
bedient werden muss. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden,
dass die verstellbaren Angriffselemente an einem gemeinsamen Träger befestigt
sind und der Spannverschluss einen Spannmechanismus umfasst, mit
dem der gemeinsame Träger
in Richtung auf den zweiten Holm des Gepäckträgers gespannt werden kann.
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In
einer besonders vorteilhaften Weiterbildung umfasst der Spannverschluss
einen ersten Kniehebel, der aus einem ersten und einem zweiten Hebel
gebildet wird, die an einem Verbindungsgelenk miteinander gelenkig
verbunden sind, wobei das freie Ende des ersten Hebels am mindestens
einen verstellbaren Angriffselement und das freie Ende des zweiten
Hebels am Spannverschluss angelenkt ist. Durch Verstellen des Winkels
des Kniehebels kann dann das verstellbare Angriffselement gegenüber dem
Spannverschluss verschoben, d.h. verstellt werden.
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Vorzugsweise
wird das Betätigungselement durch
einen Betätigungsabschnitt
gebildet, der an dem zweiten Hebel des Kniehebels ausgebildet ist, dergestalt,
dass der zweite Hebels des Kniehebels durch Schwenken des Betätigungsabschnitts
um die Lagerung des zweiten Hebels am Spannverschluss schwenkbar
ist. Auf diese Weise wird eine einfache und sehr zuverlässige mechanische
Kopplung zwischen dem Betätigungselement
und dem verstellbaren Angriffselement erreicht. Vorzugsweise werden dabei
der zweite Hebel des ersten Kniehebels und der Betätigungsabschnitt
durch die beiden Arme eines Winkelhebels gebildet, der an dem Spannverschluss
angelenkt ist.
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Vorzugsweise
umfasst das System ferner einen zweiten Kniehebel, der aus einem
ersten und einem zweiten Hebel gebildet wird, die an einem Verbindungsgelenk
miteinander gelenkig verbunden sind, wobei das freie Ende des ersten
Hebels des zweiten Kniehebels an dem zweiten verstellbaren Angriffselement
und das freie Ende des zweiten Hebels des zweiten Kniehebels am
Spannverschluss angelenkt ist, und wobei das Verbindungsgelenk des ersten
Kniehebels und das Verbindungsgelenk des zweiten Kniehebels durch
einen Verbindungshebel miteinander verbunden sind.
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Bei
einem derartigen Verschluss können also
zwei verstellbare Angriffselemente durch Verstellen des jeweils
zugehörigen
Kniehebels gegenüber
dem Spannverschluss bzw. dessen Gehäuse verstellt werden. Da darüber hinaus
die beiden Kniehebel über
den Verbindungshebel miteinander gekoppelt sind, genügt es, einen
der beiden Kniehebel zu betätigen,
um beide verstellbare Angriffselemente zu verstellen. Dadurch eröffnet sich
eine Vielzahl von Möglichkeiten,
die beiden verstellbaren Angriffselemente durch Betätigung eines
einzigen Betätigungselementes
zu verstellen.
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Wenn
der erste Kniehebel durch das Betätigungselement verstellbar
ist, ist das Verbindungsgelenk des ersten Kniehebels im geöffneten
Zustand vorzugsweise auf der dem zweiten Kniehebel zugewandten Seite
einer Verbindungslinie angeordnet, die zwischen den freien Enden
des ersten Kniehebels verläuft.
Wird dann der erste Kniehebel durch Betätigung des Betätigungselementes
gestreckt, um das erste verstellbare Angriffselement gegenüber dem
Gehäuse
des Spannverschlusses zu verstellen, wird der zweite Kniehebel ebenfalls
gestreckt bzw. aufgerichtet, wobei auf den Verbindungshebel lediglich
Zugkräfte
wirken, was in Hinblick auf die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit
des Spannverschlusses von großem
Vorteil ist.
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Vorzugsweise
ist das Verbindungsgelenk des ersten Kniehebels im geschlossenen
Zustand des Spannverschlusses auf der von dem zweiten Kniehebel
abgewandten Seite der Verbindungslinie, die zwischen den freien Enden
des ersten Kniehebels verläuft,
angeordnet. Das bedeutet, dass der Spannverschluss im geschlossenen
Zustand einen Totpunkt maximaler Spannkraft bereits überwunden hat
und das Betätigungselement
automatisch in der dem geschlossenen Zustand entsprechenden Stellung
gehalten wird.
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Vorzugsweise
sind im Boden des Gepäckstücks Öffnungen
vorgesehen und haben die feststehenden Befestigungsmittel und/oder
der Spannverschluss vertikale Öffnungen,
die geeignet sind, von oben durch die Öffnungen im Boden des Gepäckstücks gesteckte
Befestigungsbolzen aufzunehmen. Dadurch ist es möglich, die feststehenden Befestigungsmittel
und/oder den Spannverschluss von oben zu montieren und ihre Position
einzustellen, während das
Gepäckstück auf den
Gepäckträger des
Fahrrads aufgesetzt ist. Dadurch wird die Montage des Systems erheblich
vereinfacht. Vorzugsweise werden dabei die Öffnungen im Boden des Gepäckstücks durch
Langlöcher
gebildet, die parallel zur Spannrichtung des Spannverschlusses ausgerichtet sind.
Dann kann die geeignete Anordnung der feststehenden Befestigungsmittel
und des Spannverschlusses relativ zueinander durch Verschieben einer
oder beider Komponenten entlang der Langlöcher stufenlos an den Gepäckträger angepasst
und durch Festziehen der Befestigungsbolzen fest eingestellt werden.
Auf diese Weise lässt
sich das System leicht und präzise
vom Benutzer auf nahezu jeden handelsüblichen Gepäckträger einstellen.
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Weitere
Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung, in der die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen
an Hand der beigefügten
Zeichnungen näher
beschrieben wird. Darin zeigen:
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1 eine
Hinteransicht auf einen Gepäckträger, auf
dem ein Fahrradkorb mit Hilfe des Systems nach einer Weiterbildung
der Erfindung befestigt ist,
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2 eine
Seitenansicht des Gepäckträgers, des
Fahrradkorbs und des Systems von 1,
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3 eine
Ansicht von unten durch den Gepäckträger von 1 und 2 hindurch
auf das Befestigungssystem und die Unterseite des Fahrradkorbs,
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4 eine
Draufsicht auf einen Spannverschluss im geschlossenen Zustand,
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5 eine
Vorderansicht des Spannverschlusses von 4,
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6 eine
Unteransicht des Spannverschlusses von 4 und 5,
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7 eine
Seitenansicht des Spannverschlusses von 4 bis 6,
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8 eine
Ansicht der Schnittebene A-A von 7,
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9 eine
Unteransicht des Spannverschlusses von 4 bis 8 im
geöffneten
Zustand,
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10 eine
Seitenansicht des geöffneten Verschlusses
von 10,
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11 eine
Ansicht der Schnittebene A-A von 10,
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12 eine
schematische Draufsicht auf einen alternativen Spannverschluss in
der geöffneten Stellung,
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13 eine
Draufsicht auf den Spannverschluss von 12 in
der geschlossenen Stellung,
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14 eine
schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform des Spannverschlusses
in der geöffneten
Stellung,
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15 die
Draufsicht auf den Spannverschluss von 14 in
der geschlossenen Stellung,
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16 eine
schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform des Spannverschlusses
in der geöffneten
Stellung,
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17 die
Draufsicht auf den Spannverschluss von 16 in
der geschlossenen Stellung,
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18 eine
schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform des Spannverschlusses,
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19 die
Draufsicht auf den Spannverschluss von 18 in
der geschlossenen Stellung,
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20 eine
perspektivische Ansicht von unten auf einen Gepäckträger, einen Fahrradkorb und einer
weiteren Ausführungsform
eines Spannverschlusses, der sich in der geschlossenen Stellung befindet,
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21 die
Ansicht von 20, bei der sich der Spannverschluss
in der geöffneten
Stellung befindet,
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22 eine
perspektivische Ansicht von oben auf eine weitere Ausführungsform
des Spannverschlusses in der geschlossenen Stellung,
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23 die
Ansicht von 22 in der geöffneten Stellung,
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24 eine
perspektivische Ansicht von unten auf eine weitere Ausführungsform
des Spannverschlusses in der geöffneten
Stellung,
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25 die
Ansicht von 23 in der geschlossenen Stellung,
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26 eine
perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform des Spannverschlusses,
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27 eine
Draufsicht auf einen Gepäckträger und
ein Befestigungssystem, bei dem der Spannverschluss von 26 verwendet
wird, im geschlossenen Zustand,
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28 die
Ansicht von 27 im geöffneten Zustand,
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29 eine
perspektivische Ansicht von oben durch einen Fahrradkorb hindurch
auf einen Gepäckträger, an
dem der Fahrradkorb unter Verwendung einer weiteren Ausführungsform
des Spannverschlusses zu befestigen ist, wobei sich der Spannverschluss
in der geöffneten
Stellung befindet,
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30 die
Ansicht von Ansicht 29 mit dem Spannverschluss in der geschlossenen
Stellung,
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31 eine
perspektivische Explosionsansicht des Spannverschlusses von 29 und 30,
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32 eine
Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform
eines Spannverschlusses in der geöffneten Stellung,
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33 die
Ansicht von 32 in der geschlossenen Stellung,
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34 eine
perspektivische Ansicht von unten auf einen Gepäckträger und einen Fahrradkorb, an
dem eine weitere Ausführungsform
des Spannverschlusses befestigt ist, wobei der Spannverschluss sich
in der geöffneten
Stellung befindet, und
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35 die
Ansicht von 34 im geschlossenen Zustand.
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In 1 bis 3 sind
die wesentlichen Bestandteile eines Systems 10 zum Befestigen
eines Gepäckstücks, hier
eines Fahrradkorbs 12, auf einem Fahrradgepäckträger 14 gezeigt.
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Das
System 10 umfasst als feststehende Befestigungsmittel zwei
separate Angriffselemente 16 (siehe 1 und 3),
die an der Unterseite des Bodens des Fahrradkorbs 12 befestigt
sind. Die Befestigung geschieht jeweils mit einem Schraubbolzen (nicht
gezeigt), der von oben durch ein zugehöriges Langloch 18 im
Boden des Fahrradkorbs 12 gesteckt und durch eine vertikale Öffnung (nicht
gezeigt) im Angriffselement 16 geführt ist. An der Unterseite
der Angriffselemente 16 befindet sich jeweils eine Aufnahme 20 (siehe 1)
für eine
Schraubenmutter 22 (siehe 3), mit
der der Befestigungsbolzen verschraubt ist.
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Das
System 10 umfasst ferner einen Spannverschluss 24,
der ebenfalls am Boden des Fahrradkorbs 12 befestigt ist.
Die Befestigung des Spannverschlusses 24 an der Unterseite
des Korbs 12 geschieht auf ähnliche Weise wie diejenige
der Angriffselemente 16 und wird unten näher beschrieben.
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Der
Spannverschluss 24 hat ein Gehäuse 26, in dem ein
erstes verstellbares Angriffselement 28 und ein zweites
verstellbares Angriffselement 30 verschiebbar gelagert
sind. In dem in 1 und 3 gezeigten
geschlossenen Zustand des Spannverschlusses 24 sind die
verstellbaren Angriffselemente 28 und 30 ganz
aus dem Gehäuse 26 in
Richtung auf den Gepäckträger 14 ausgefahren.
Dadurch ist der Gepäckträger 14 zwischen
den ersten Angriffselementen 16, die an einem ersten Längsholm 32 des
Gepäckträgers 14 angreifen,
und den verstellbaren Angriffselementen 28 und 30,
die an dem zweiten Längsholm 34 des
Gepäckträgers 14 angreifen,
eingeklemmt, d.h., der Fahrradkorb 12 ist auf dem Gepäckträger 14 festgespannt.
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Wie
der 3 zu entnehmen ist, gibt es bei dem System 10 an
jedem der Längsholme 32, 34 jeweils
nur zwei voneinander in Längsrichtung
beabstandete Angriffsstellen. Diese insgesamt vier "Angriffspunkte" reichen aus, um
den Korb 12 sicher am Gepäckträger 14 zu befestigen.
Die Befestigung an isolierten Befestigungsstellen hat gegenüber einer ebenfalls
denkbaren Befestigung entlang eines längeren Abschnitts der Längsholme 32 und 34 den
Vorteil, dass sie universeller einsetzbar ist, weil sie nicht an
die spezielle Form des Gepäckträgers 14 angepasst
werden muss. Beispielsweise kann der Korb 12 mit dem Befestigungssystem 10 auch
an einem Gepäckträger mit
gebogenen Längsholmen
befestigt werden.
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Obwohl
das System 10 in 1 bis 3 zum
Befestigen eines Korbes 12 auf dem Gepäckträger verwendet wird, versteht
es sich, dass er auch zum Befestigen irgendeines Gepäckstückes auf
oder an dem Gepäckträger eingesetzt
werden kann, insbesondere zur Befestigung eines Seitenkorbes oder einer
Fahrradtasche (nicht gezeigt).
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Im
Folgenden wird der Spannverschluss 24 unter Bezugnahme
auf 4 bis 11 im Detail beschrieben. 4 bis 8 zeigen
verschiedene Ansichten des Spannverschlusses 24 im geschlossenen
Zustand und 9 bis 11 verschiedene
Ansichten des Spannverschlusses 24 im geöffneten
Zustand.
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Das
oben genannte Gehäuse 26 des
Spannverschlusses 24 gliedert sich grob in drei Abschnitte, einen
ersten Führungsabschnitt 36,
einen zweiten Führungsabschnitt 38 und
einen dazwischenliegenden Verbindungsabschnitt 40, welcher
den ersten und den zweiten Führungsabschnitt 36, 38 verbindet (siehe
insbesondere 4). Wie in der Vorderansicht
von 5 zu sehen ist, handelt es sich bei dem ersten
und dem zweiten Führungsabschnitt 36, 38 grob
gesprochen um Hohlprofilabschnitte mit rechteckigem Querschnitt,
in denen das erste verstellbare Angriffselement 28 bzw.
das zweite verstellbare Angriffselement 30 verschiebbar
angeordnet sind.
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Wie
ebenfalls in 5 zu sehen ist, hat das erste
verstellbare Angriffselement 28 einen U-förmigen Querschnitt
mit einer unteren Wand 42, einer äußeren Wand 44 und
einer oberen Wand 46. Wie weiter in 5 zu sehen
ist, hat das zweite verstellbare Angriffselement 30 ebenfalls
einen U-förmigen
Querschnitt mit einer unteren Wand 48, einer inneren Wand 50 und
einer oberen Wand 52.
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Wie
aus der Unteransicht von 4, der Oberansicht von 6 und
der Seitenansicht von 7 zu entnehmen ist, ist die
obere Wand 46 bzw. 52 des ersten bzw. zweiten
verstellbaren Angriffselementes 28 bzw. 30 jeweils
länger
als die untere Wand 42 bzw. 48. Wie weiter in
der Seitenansicht von 7 zu sehen ist, sind die obere
Wand 52 und die untere Wand 48 des zweiten verstellbaren
Angriffselementes 30 durch eine geneigte Wand 54 verbunden,
die mit dem freien Ende der oberen Wand 52 eine Winkel von
weniger als 90° bildet.
Eine solche geneigte Wand verbindet auch die obere Wand 46 und
die untere Wand 42 des ersten verstellbaren Angriffselementes 28,
sie ist jedoch in den Ansichten der 4 bis 11 stets
verdeckt, und daher nicht zu sehen. Auf der geneigten Wand 54 (vergl. 7)
ist eine Polsterung 56 aus Schaumstoff befestigt.
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Schließlicht ist
in der unteren Wand 42 bzw. 48 des ersten bzw.
zweiten verstellbaren Angriffselementes 28 bzw. 30 jeweils
ein Langloch 58 bzw. 60 ausgebildet. Auf ähnliche
Weise ist in der oberen Wand 46 bzw. 52 des ersten
bzw. zweiten verstellbaren Angriffselementes 28 bzw. 30 jeweils
ein Langloch 62 bzw. 64 ausgebildet (siehe geschnittene
Unteransicht von 11).
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Wie
in den Schnittansichten von 8 und 11 zu
sehen ist, umfasst der Spannverschluss 24 einen ersten
Kniehebel 66 und einen zweiten Kniehebel 68. Der
erste Kniehebel 66 wird durch einen ersten Hebel 70 und
einen zweiten Hebel 72 gebildet, die auf einem gemeinsamen
Lagerstift 74 gelagert sind, durch den ein Verbindungsgelenk,
ein sogenanntes "Knie" gebildet wird. Das
freie Ende des ersten Hebels 70 ist um eine vertikale Achse 76 schwenkbar
am ersten verstellbaren Angriffselement 28 angelenkt. Der
zweite Hebel 72 ist Teil eines Winkelhebels 78,
welcher um eine vertikale Achse 80 schwenkbar am ersten Führungsabschnitt 36 des Gehäuses 26 angelenkt
ist. Der andere Abschnitt des Winkelhebels 78 wird durch
einen Betätigungshebel 82 gebildet,
der zum Öffnen
und Schließen
des Spannverschlusses 24 um die vertikale Achse 80 geschwenkt
werden kann.
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Wie
weiterhin den 8 und 11 zu
entnehmen ist, wird der zweite Kniehebel 68 aus einem ersten
Hebel 84 und einem zweiten Hebel 86 gebildet,
die durch einen Lagerstift 88 miteinander gelenkig verbunden
sind. Der Lagerstift 88 bildet somit das Verbindungsgelenk
bzw. "Knie" des zweiten Kniehebels 68.
Das freie Ende des ersten Hebels 84 ist um eine vertikale
Achse 90 schwenkbar am zweiten verstellbaren Angriffselement 30 angelenkt.
Der zweite Hebel 86 ist an seinem freien Ende um eine vertikale Achse 92 schwenkbar
am zweiten Führungsabschnitt 38 des
Gehäuses 26 angelenkt.
Ein Verbindungshebel 94 ist mit einem Ende schwenkbar auf dem
Lagerstift 74 des ersten Kniehebels 66 und mit dem
anderen Ende auf dem Lagerstift 88 des zweiten Kniehebels 68 gelagert,
wodurch die Verbindungsgelenke der beiden Kniehebel 66, 68 miteinander
verbunden sind.
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Wie
den 8 und 11 zu entnehmen ist, sind in
dem ersten Führungsabschnitt 36 und
dem zweiten Führungsabschnitt 38 jeweils
eine durchgängige
vertikale Öffnung 96 bzw. 98 ausgebildet,
die koaxial zu der vertikalen Achse 80 bzw. 92 angeordnet sind.
Durch diese Öffnungen 96 und 98 können Schraubbolzen 100 geführt werden
(siehe 5 und 7), mit denen der Spannverschluss 24 am
Fahrradkorb 12 befestigt wird. An der Unterseite der Führungsabschnitte 36, 38 des
Gehäuses 26 sind
die Aufnahmen 20 für
die Muttern 22 vorgesehen, die bereits im Zusammenhang
mit 3 beschrieben wurden. Durch diesen Aufbau lässt sich
der Spannverschluss 24 leicht "von oben" an der Unterseite des Fahrradkorbs 12 montieren,
indem die Schraubbolzen 100 von oben durch das zugehörige Langloch 18 im
Boden des Fahrradkorbs 12 und durch die Öffnungen 96 und 98 im
Gehäuse 26 geführt werden,
und dann in die Muttern 22 geschraubt werden, die drehfest
in den Aufnahmen 20 angeordnet sind. Dadurch wird die Montage
und die Justierung des Spannverschlusses 24 sehr einfach
und kann vorgenommen werden, während
der Fahrradkorb 12 auf den Gepäckträger 14 aufgesetzt
ist.
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Im
Betätigungshebel 82 kann
ein Schloss (nicht gezeigt) angeordnet sein, mit dem er in der geschlossenen
Stellung verriegelt werden kann.
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Im
Folgenden wird die Funktionsweise des Befestigungssystems 10 beschrieben.
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Wenn
der Fahrradkorb 12 mit dem Befestigungssystem 10 am
Gepäckträger 14,
wie in 1 bis 3 gezeigt, befestigt werden
soll, wird zunächst
der Spannverschluss 24 in die geöffnete Stellung gebracht, wie
sie in 9 bis 11 gezeigt
ist. Dazu wird der Betätigungshebel 82 "aufgeklappt", d.h. in der Darstellung
von 9 und 11 gegen den Uhrzeigersinn um
die Achse 80 geschwenkt und dadurch vom Gepäckträger 14 weggeklappt
(vgl. 1 bis 3). Wie 11 zu
entnehmen ist, sind die Kniehebel 66 und 68 in
der geöffneten
Stellung des Spannverschlusses 24 maximal geknickt, so dass
das erste und das zweite verstellbare Angriffselement 28 bzw. 30 am
weitesten in den ersten bzw. zweiten Führungsabschnitt 36 bzw. 38 des
Gehäuses 26 eingefahren
sind. In diesem eingefahrenen Zustand der verstellbaren Angriffselemente 28 und 30 lässt sich
der Fahrradkorb 12 auf den Gepäckträger 14 aufsetzen,
wobei die Längsholme 32 und 34 des
Gepäckträgers 14 zwischen
den feststehenden Angriffselementen 16 und den verstellbaren
Angriffselementen 28 und 30 angeordnet sind. Außerdem liegt
die länger
ausgebildete obere Wand 46 bzw. 52 des ersten
bzw. zweiten verstellbaren Angriffselementes 28 bzw. 30 oben
auf dem Längsholm 34 des Gepäckträgers 14 auf.
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Danach
wird der Spannverschluss 24 geschlossen, indem der Betätigungshebel 82 in
Richtung auf den Gepäckträger 14 geklappt,
d.h. in den Darstellungen von 9 und 11 im
Uhrzeigersinn um die vertikale Achse 80 geschwenkt wird.
Da der Betätigungshebel 82 einstückig mit
dem zweiten Hebel 72 des ersten Kniehebels 66 ausgebildet
ist, wird durch das Verschwenken des Betätigungshebels 82 der
zweite Hebel 72 des ersten Kniehebels 66 in der Darstellung
von 11 ebenfalls im Uhrzeigersinn gedreht. Dadurch
wird der erste Kniehebel 66 nach und nach aus der geknickten
Stellung von 11 aufgerichtet bzw. gestreckt.
Gleichzeitig wird der zweite Kniehebel 68 über den
Verbindungshebel 94 ebenfalls nach und nach gestreckt.
Dabei wirken auf den Verbindungshebel 94 bei der hier gezeigten Anordnung
lediglich Zugkräfte,
was im Hinblick auf die Stabilität
und Langlebigkeit des Systems 10 äußerst vorteilhaft ist.
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Dass
beim Schließen
des Spannverschlusses 24 lediglich Zugkräfte auf
den Verbindungshebel 94 ausgeübt werden, liegt daran, dass
das Verbindungsgelenk des ersten Kniehebels 66 (d.h. der
Lagerstift 74) im geöffneten
Zustand des Spannverschlusses 24 auf der dem zweiten Kniehebel 68 zugewandten
Seite einer Verbindungslinie 102 angeordnet ist, die zwischen
den freien Enden des ersten Kniehebels 66, d.h. zwischen
den vertikalen Achsen 76 und 80 verläuft.
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Durch
das Aufrichten der Kniehebel 66 und 68 werden
das erste und das zweite verstellbare Angriffselement 28, 30 aus
dem Gehäuse 26 des Spannverschlusses 24 heraus
und in Richtung auf den zweiten Längsholm 34 des Gepäckträgers 14 geschoben.
Dabei gleiten die verlängerten
oberen Wände 46 bzw. 52 oben
auf dem zweiten Längsholm 34 entlang,
bis die geneigte Wand 54 mit dem darauf befestigten Schaumstoffpolster 56 am
zweiten Längsholm 34 anstößt. Bei
weiterem Vorschub der verstellbaren Angriffselemente 28, 30 wird
das Schaumstoffpolster 56 komprimiert und gleichzeitig der
zweite Längsholm 34 in
den spitzen Winkel zwischen der oberen Wand 46 bzw. 52 und
der geneigten Wand 54 gezwungen. Die obere Wand 46 bzw. 52 und
die geneigte Wand 54 bilden eine gewinkelte Kontaktfläche. Man
beachte, dass die feststehenden Angriffselemente 16 ebenfalls
eine gewinkelte Kontaktfläche
aufweisen (siehe 1), die genau so aufgebaut ist,
wie diejenige der verstellbaren Kontaktelemente 28, 30.
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Die
gewinkelte Kontaktfläche
hat den besonderen Vorteil, dass die Längsholme 32 und 34 unabhängig von
ihrem jeweiligen Querschnitt in den Winkel zwischen den Kontaktflächenabschnitten
gezwängt
werden, so dass die Angriffselemente 16, 28 und 30 stets
sicher an den Längsholmen 32, 34 angreifen.
Um dies zu verdeutlichen, wurden in 7 exemplarisch
zwei Holme 34' und 34'' mit stark unterschiedlichem Durchmesser
eingezeichnet. In beiden Fällen
wird der Holm 34' bzw. 34'' durch den Vorschub des verstellbaren
Angriffselementes in den Winkel zwischen der oberen Wand 46 bzw. 52 einerseits
und der geneigten Wand 54 andererseits gezwängt. Dabei
bildet die geneigte Wand 54 aufgrund des spitzen Winkels
mit der oberen Wand 46, 52 einen Hinterschnitt,
der ein Abheben des Fahrradkorbs 12 vom Gepäckträger 12 nach
oben verhindert.
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Man
beachte, dass das Verbindungsgelenk (der Lagerstift 74)
des ersten Kniehebels 66 im geschlossenen Zustand von 8 die
Verbindungslinie 102 zwischen den vertikalen Achsen 76 und 80 bereits
gekreuzt hat. Das bedeutet, dass der Spannverschluss 24 beim
Schließen
in die geschlossene Stellung von 8 bereits
einen Totpunkt maximaler Spannkraft an dem die verstellbaren Angriffselemente
am weitesten aus dem Gehäuse 26 herausgeschoben
sind, überwunden
hat und daher durch die Spannkraft in der geschlossenen Stellung
von 4 bis 8 gehalten wird. Im geschlossenen
Zustand wird auf den Betätigungshebel 82 lediglich
ein geringes Drehmoment in Schließrichtung ausgeübt, der Betätigungshebel 82 ist
nahezu kräftefrei.
Am freien Ende des Betätigungshebels 82 ist
eine Rastnase 104 angeordnet (siehe insbesondere 10),
die im geschlossenen Zustand des Betätigungshebels 82 am
Gehäuse 26 einrastet.
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Der
oben unter Bezugnahme auf 1 bis 11 beschriebene
Spannverschluss 24 hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen.
Jedoch ist im Rahmen der Erfindung eine Vielzahl von Modifikationen
am Spannverschluss 24 möglich.
Im Folgenden werden unter Bezugnahme auf 12 bis 35 weitere
Grundstrukturen für
einen Spannverschluss diskutiert, die ebenfalls für das System 10 verwendet werden
können.
Dabei werden solche Teile, die mit Teilen aus dem oben beschriebenen
Spannverschluss 24 korrespondieren, mit den gleichen Bezugszeichen
bezeichnet.
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Zweites Ausführungsbeispiel:
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12 und 13 zeigen
einen alternativen Spannverschluss 106. Der Spannverschluss 106 hat ein
erstes verstellbares Angriffselement 28 und ein zweites
verstellbares Angriffselement 30, die durch das Einklappen
eines Betätigungshebels 82 auf
einen Längsholm 34 eines
Gepäckträgers zubewegt werden.
Der Betätigungshebel 82 ist
um einen Lagerstift 108 schwenkbar an einem Gehäuse (nicht
gezeigt) des Spannverschlusses 106 angelenkt. Das erste
und das zweite verstellbare Angriffselement 28 und 30 sind
an einem gemeinsamen Träger 110 ausgebildet.
Am Betätigungshebel 82 ist
ferner ein Stift 112 befestigt, der in ein horizontales
Langloch 114 im gemeinsamen Träger 110 eingreift.
Ferner sind im Träger 110 zwei
vertikale Langlöcher 116 ausgebildet,
die dessen Vertikalführung
dienen. Der Stift 108 greift in das linke vertikale Langloch 116 ein,
ein in das rechte Langloch 116 eingreifendes Führungselement
ist nicht gezeigt.
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Wenn
der Betätigungshebel 82 von 12 im
Uhrzeigersinn in Richtung auf den Gepäckträgerholm 34 geklappt
wird, wird der gemeinsame Träger 110 mit
den beiden daran ausgebildeten verstellbaren Angriffselementen 28 und 30 auf
den Gepäckträgerholm 34 zubewegt,
bis diese schließlich
am Gepäckträgerholm 34 angreifen
(siehe 13).
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Drittes Ausführungsbeispiel:
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In 14 und 15 ist
ein weiterer Spannverschluss 118 gezeigt, bei dem das erste
und das zweite verstellbare Angriffselement 28, 30 ebenfalls an
einem gemeinsamen Träger 120 ausgebildet
sind. Ein Betätigungshebel 82 ist über einen
Lagerstift 122 an einem Verschlussgehäuse (nicht gezeigt) gelagert.
Der Lagerstift 122 ist durch ein vertikales Langloch 124 im
Träger 120 geführt, welches
der vertikalen Führung
dient. Ein weiterer Hebel 126 ist über einen Lagerstift 128 an
dem Verschlussgehäuse
(nicht gezeigt) schwenkbar gelagert. Am Hebel 126 ist ein Stift 130 befestigt,
der in ein gekrümmtes
Langloch 132 eingreift, welches in dem Betätigungshebel 82 ausgebildet
ist. Ferner sind an dem Betätigungshebel 82 und
dem Hebel 126 Stifte 133 befestigt, die in zugehörige Langlöcher 136 des
Trägers 120 eingreifen.
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Wenn
der Betätigungshebel 82 von 14 im
Uhrzeigersinn auf den Gepäckträgerholm 14 zu geklappt
wird, wird gleichzeitig der Hebel 126 um den Lagerstift 128 gegen
den Uhrzeigersinn geschwenkt, wobei der Stift 130 im gekrümmten Langloch 132 entlangläuft. Gleichzeitig
wird der gemeinsame Träger 120 über die
Stifte 133 mitgenommen und in Richtung auf den Gepäckträgerholm 34 bewegt,
bis die verstellbaren Angriffselemente 28 und 30 in
der in 15 gezeigten geschlossenen Stellung
am Gepäckträgerholm 34 angreifen.
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Viertes Ausführungsbeispiel:
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In 16 und 17 ist
ein weiterer Spannverschluss 134 gezeigt. Der Spannverschluss 134 umfasst
einen Betätigungshebel 82,
der über
einen Lagerstift 136 an einem Gehäuse (nicht gezeigt) des Verschlusses
angelenkt ist. Der Lagerstift 136 ist durch ein vertikales
Langloch 138 geführt,
welches in einem ersten verstellbaren Angriffselement 28 ausgebildet
ist. Ein weiterer Hebel 140 ist um einen Lagerstift 142 schwenkbar
am Gehäuse
(nicht gezeigt) des Verschlusses angelenkt. Am Hebel 140 ist
ferner ein Stift 144 befestigt, der in ein Langloch 146 eingreift,
welches im Betätigungshebel 82 ausgebildet ist.
Am Betätigungshebel 82 und
am Hebel 140 ist jeweils ein Stift 148 befestigt,
der in ein zugehöriges horizontales
Langloch 150 eingreift, welches im ersten bzw. zweiten
verstellbaren Angriffselement 28, 30 ausgebildet
ist.
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Zum
Schließen
des Verschlusses 134 wird der Betätigungshebel 82 aus
der in 16 gezeigten geöffneten
Stellung um den Lagerstift 136 im Uhrzeigersinn geschwenkt.
Gleichzeitig wird der Hebel 140 um den Lagerstift 142 gegen
den Uhrzeigersinn geschwenkt und in Richtung auf den Gepäckträgerholm 34 geklappt,
wobei der Stift 144 im Langloch 146 des Betätigungshebels 82 entlanggleitet.
Dabei werden das erste und das zweite verstellbare Angriffselement 28, 30 von
den Stiften 148 mitgenommen und in Richtung auf den Gepäckträgerholm 34 bewegt, wobei
sie durch ihre Langlöcher 138 vertikal
geführt werden.
Wenn der Betätigungshebel 82 vollständig in Richtung
auf den Gepäckträgerholm 34 geklappt
ist, greifen das erste und das zweite verstellbare Angriffselement 28, 30 am
Gepäckträgerholm 34 an
(vgl. 17).
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Fünftes Ausführungsbeispiel:
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In 18 und 19 ist
ein weiterer Spannverschluss 152 gezeigt. Der Spannverschluss 152 umfasst
einen Betätigungshebel 82,
der über
einen Lagerstift 154 schwenkbar am Gehäuse (nicht gezeigt) des Verschlusses
befestigt ist. Am Betätigungshebel 82 ist
ferner ein erstes verstellbares Angriffselement 28 ausgebildet.
Ein weiterer Hebel 156 ist über einen Lagerstift 158 am
Gehäuse
(nicht gezeigt) des Verschlusses 152 angelenkt. Der Hebel 156 hat
ein Langloch 160, in welches ein am Betätigungshebel 82 befestigter
Stift 162 eingreift. Ein zweites verstellbares Angriffselement 30 ist
am Hebel 156 ausgebildet.
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Wenn
der Betätigungshebel 82 aus
der in 18 gezeigten geöffneten
Stellung im Uhrzeigersinn um den Lagerstift 154 in Richtung
auf den Gepäckträgerholm 34 geklappt
wird, bewegt sich das erste verstellbare Angriffselement 28 infolge
der Schwenkbewegung auf den Gepäckträgerholm 34 zu.
Gleichzeitig wird der weitere Hebel 156 durch den Stift 162,
der im Langloch 160 entlangläuft, mitgenommen und gegen
den Uhrzeigersinn geschwenkt, wodurch das zweite verstellbare Angriffselement 30 auf
den Gepäckträgerholm 34 zugeschwenkt
wird, bis das erste und das zweite Angriffselement 28, 30 im
in 19 gezeigten geschlossenen Zustand am Gepäckträgerholm 34 angreifen.
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Sechstes Ausführungsbeispiel:
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In
den 20 und 21 ist
ein weiteres Befestigungssystem 10 gezeigt, das einen Spannverschluss 164 umfasst.
Der Spannverschluss 164 ist um eine vertikale Achse 166 schwenkbar
am Fahrradkorb 12 befestigt. Der Spannverschluss 164 umfasst
einen Betätigungshebel 82 und
ein einziges verstellbares Angriffselement 28, an dessen
Rand- bzw. Umfangsfläche
eine im Profil V-förmige
gewinkelte Kontaktfläche 168 ausgebildet
ist. Der radiale Abstand der Kontaktfläche von der vertikalen Achse 166 variiert
in Umfangsrichtung. In der in 21 gezeigten
geöffneten
Stellung steht dem zweiten Holm 34 ein Abschnitt der gewinkelten
Kontaktfläche 168 gegenüber, der
einen geringen radialen Abstand von der vertikalen Achse 166 hat.
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Wird
ausgehend von dieser geöffneten
Stellung der Betätigungshebel 82 gegen
den Uhrzeigersinn geschwenkt, nimmt der radiale Abstand des dem Holm 34 jeweils
gegenüberliegenden
Abschnittes der gewinkelten Kontaktfläche 168 von der vertikalen Achse 166 nach
und nach zu, d.h., die Kontaktfläche 168 wird
auf den zweiten Holm 34 zu bewegt, bis sie fest am zweiten
Holm 34 anliegt und der Gepäckträger 14 zwischen dem
beweglichen Angriffselement 28 und den beiden feststehenden
Angriffselementen 16 eingespannt ist. Kurz vor Erreichen
der in 20 gezeigten geschlossenen Stellung
durchläuft
der Spannverschluss 164 einen Totpunkt maximaler Spannung,
d.h. eine Stellung, in der der gegenwärtig am zweiten Holm 34 angreifende
Abschnitt der gewinkelten Kontaktfläche 168 den maximalen
radialen Abstand von der vertikalen Achse 166 hat.
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Das
in den 20 und 21 gezeigte
Ausführungsbeispiel
des Befestigungssystems bildet lediglich drei Angriffspunkte mit
dem Gepäckträger 14. Dies
kann bei leichten Gepäckstücken durchaus
ausreichen, um einen sicheren Halt des Gepäckstückes auf dem Gepäckträger zu gewährleisten.
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Siebtes Ausführungsbeispiel:
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In 22 und 23 ist
ein weiterer Spannverschluss 170 in einer perspektivischen
Ansicht von oben gezeigt. Der Spannverschluss 170 umfasst
einen Träger 172,
an dem ein erstes und ein zweites Angriffselement 28, 30 angeordnet
sind. Die Angriffselemente 28, 30 haben ähnlich wie
diejenigen des Spannverschlusses 24 von 4 bis 11 eine
gewinkelte Kontaktfläche,
die aus einer verlängerten oberen
Wand 174 und einer geneigten Fläche 176 gebildet wird,
die miteinander einen Winkel von weniger als 90° bilden. Auf einer jeden geneigten
Fläche 176 ist
ein Schaumstoffpolster 178 befestigt.
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Der
Spannverschluss 170 umfasst ferner einen L-förmigen Betätigungshebel 82,
der um eine vertikale Achse 180 schwenkbar am Gehäuse (nicht gezeigt)
des Spannverschlusses 170 gelagert ist. Der kurze Abschnitt
des L-förmigen
Betätigungshebels 82 greift
in einen Hohlraum des Trägers 172 ein und
ist in 22 und 23 daher
zum größten Teil verdeckt.
Vom kurzen Abschnitt des L-förmigen Betätigungshebels 82 steht
ein Stift 182 nach oben ab, der in ein Langloch 184 im
Träger 172 eingreift,
welches quer zur Spannrichtung (Pfeil 188 in 23) angeordnet
ist.
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Auf
der Oberseite des Trägers 172 sind
zwei Führungsstege 186 ausgebildet.
Im montierten Zustand des Spannverschlusses 170 befindet
sich zwischen den beiden Führungsstegen 186 eine
längliche
Führungsplatte
oder Führungsschiene
(nicht gezeigt), die an der Unterseite des Gepäckstückes 12 montiert ist.
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Wenn
der Betätigungshebel 82 aus
der in 23 gezeigten geöffneten
Stellung im Uhrzeigersinn um die vertikale Achse 180 geschwenkt
wird, wird der Träger 172 vom
Stift 182 mitgenommen und durch die Führung der Führungsstege 186 in
Richtung des Pfeiles 188 geschoben (siehe 23).
Diese Bewegung wird durch einen Lagerstift 190, der vertikal
vom Winkelabschnitt des L-förmigen
Betätigungshebels 82 absteht,
nicht behindert, da er durch ein Langloch 192 geführt ist,
das parallel zur Spannrichtung angeordnet ist.
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Der
L-förmige
Betätigungshebel 82 kann
so lange im Uhrzeigersinn geschwenkt werden, bis der Stift 182 am
anderen Ende des Langloches 184 anstößt (siehe 22).
Im geschlossenen Zustand von 22 hat
der Stift 182 den Scheitelpunkt seiner kreisförmigen Bahn
bezogen auf die Spannrichtung 188, d.h. einen Totpunkt
maximaler Spannkraft, bereits überstrichen.
Daher wird der L-förmige Betätigungshebel 82 durch
die Spannkraft im geschlossenen Zustand von 22 gehalten.
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Achtes Ausführungsbeispiel:
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In 24 und 25 ist
ein weiterer Spannverschluss 194 in einer perspektivischen
Ansicht von unten gezeigt. Der Spannverschluss 194 umfasst
einen Träger 196,
an dem ein erstes und ein zweites Angriffselement 28, 30 angeordnet
sind. Die Angriffselemente 28, 30 sind ähnlich aufgebaut
wie diejenigen von 22 und 23, mit
einer gewinkelten Kontaktfläche
zwischen einer oberen Wand 198 und einer geneigten Wand 200.
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Der
Spannverschluss 194 umfasst eine Halterung 202,
die an der Unterseite des Gepäckstückes 12 (nicht
gezeigt) zu befestigten ist. Ein im Profil L-förmiger Betätigungshebel 82 ist
um eine horizontale Achse 204 schwenkbar an der Halterung 202 gelagert.
Der Träger 196 ist
durch ein U-förmiges
Verbindungsglied am kurzen Abschnitt 208 des L-förmigen Betätigungshebels 82 angelenkt.
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In 24 ist
der Spannverschluss 194 in seiner geöffneten Stellung gezeigt, in
der der lange Abschnitt 210 des (im Profil) L-förmigen Betätigungshebels 82 horizontal
angeordnet ist. Wenn der lange Abschnitt 210 aus dieser
geöffneten
Stellung um die horizontale Achse 204 herum nach unten
geklappt wird, wird der Träger 196 mit
den daran ausgebildeten Angriffselementen 28, 30 in
Richtung des Pfeiles 212 verstellt, um an einem Gepäckträgerholm
(nicht gezeigt) anzugreifen.
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In
der in 25 gezeigten geschlossenen Stellung
des Spannverschlusses 194 zeigt der lange Abschnitt 210 des
L-förmigen
Betätigungshebels 82 nach
unten. Es ist wiederum ein Anschlag vorgesehen (nicht gezeigt),
der die Schwenk- bzw. Klappbewegung des Betätigungshebels 82 kurz
nach Passieren eines Totpunktes begrenzt.
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Man
erkennt, dass der Spannverschluss 194 von 24 und 25 dem
Spannverschluss 170 von 22 und 23 in
seinem Grundprinzip sehr ähnlich
ist, mit dem Hauptunterschied, dass bei ihm die Schwenkachse 204 horizontal
ist.
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Neuntes Ausführungsbeispiel:
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In 26, 27 und 28 ist
ein weiterer Spannverschluss 214 gezeigt. Der Spannverschluss 214 umfasst
einen Träger 216,
an dem ein erstes und ein zweites Angriffselement 28, 30 angeordnet
sind. Die Angriffselemente 28, 30 werden durch
Schaumstoffblöcke
gebildet, an deren in Spannrichtung vorlaufenden Enden jeweils eine
V-förmige
Kerbe 218 ausgebildet ist, die eine alternative Ausführungsform einer
gewinkelten Angriffsfläche
darstellt.
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Der
Spannverschluss 214 umfasst ferner einen Kniehebel 220,
der aus einer Stellschraube 222 und einem kurzen Abschnitt 224 eines
Winkelhebels 226 gebildet wird. Die Stellschraube 222 und
der kurze Abschnitt 224 des Winkelhebels 226 sind
um eine vertikale Achse 228 (siehe 28, 29) schwenkbar
durch ein Verbindungsgelenk miteinander verbunden. Das andere Ende
der Stellschraube 222 ist um eine vertikale Achse 230 schwenkbar
am Träger 216 angelenkt.
Der Winkelhebel 226 ist um eine vertikale Achse 232 schwenkbar
am Gehäuse (nicht
gezeigt) des Spannverschlusses 214 (und somit am Gepäckstück (nicht
gezeigt)) festgelegt. Der lange Abschnitt des Winkelhebels 226 bildet
einen Betätigungshebel 82.
Schließlich
umfasst der Spannverschluss 214 einen weiteren Hebel 234,
der mit seinem einen Ende ebenfalls um die vertikale Achse 230 schwenkbar
am Träger 216 angelenkt
ist, und der mit seinem anderen Ende um eine vertikale Achse 236 schwenkbar
am Gehäuse
(nicht gezeigt) des Spannverschlusses angelenkt ist.
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Im
Folgenden wird unter Bezugnahme auf 27 und 28 die
Funktion des Spannverschlusses 214 erläutert. in 28 ist
der Spannverschluss 214 in der geöffneten Stellung gezeigt. Wie oben
erwähnt,
entsprechen die vertikalen Achsen 232 und 236 den
Lagerachsen an einem Gehäuse (nicht
gezeigt) des Spannverschlusses 214, die bezüglich des
Gepäckstücks, an
dem der Spannverschluss 214 zu montieren ist, ortsfest
sind. Somit sind die vertikalen Achsen 232 und 236 in
der Darstellung von 27 und 28 die „Fix-Punkte" der Bewegung.
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Wenn
das Betätigungselement 82 aus
der geöffneten
Stellung von 28 im Uhrzeigersinn um die vertikale
Achse 232 geschwenkt wird, beginnt sich der Kniehebel 220,
der aus dem Hebel 224 und der Stellschraube 222 gebildet
wird, aufzurichten bzw. zu strecken. Dies geschieht unter der Führung durch
den Hebel 232 und hat zur Folge, dass der Träger 216 auf
den zweiten Holm 34 des Gepäckträgers 14 zu bewegt
wird. Man beachte, dass die Bahn der vertikalen Achse 230 durch
den Hebel 234 vorgegeben ist und daher in der Draufsicht
von 27 und 28 eine
Kreisbahn 238 um die vertikale Achse 236 beschreibt.
Da jedoch der Hebel 234 verhältnismäßig lang, der Radius der Kreisbahn
folglich verhältnismäßig groß ist, ist
diese Kreisbahn nur schwach gekrümmt,
so dass der Träger 216 in
guter Näherung
gradlinig auf den Gepäckträgerholm 34 zu bewegt
wird.
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In 27 ist
der Spannverschluss 214 im geschlossenen Zustand gezeigt.
Man beachte, dass der Kniehebel 220 im geschlossenen Zustand
umgeklappt ist, d.h., einen Totpunkt maximaler Spannung überwunden
hat. Durch die Nachgiebigkeit der als Schaumstoffblöcke ausgeführten Angriffselemente 28, 30 lässt sich
solch ein Totpunkt gut realisieren. Man beachte ferner, dass die
Stellschraube 222, die einen Hebelarm des Kniehebels 220 bildet,
in ihrer effektiven Länge
verstellbar ist. Dadurch kann die Spannkraft des Spannverschlusses 214 leicht
und sehr präzise
eingestellt werden.
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Zehntes Ausführungsbeispiel:
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Unter
Bezugnahme auf 29 bis 31 wird
im Folgenden erläutert,
wie ein Spannverschluss von der Art des Spannverschlusses 214 von 26 bis 28 konkret
in einem Befestigungssystem implementiert werden kann. Dabei sind
die Elemente, die denjenigen von 26 bis 28 entsprechen,
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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29 zeigt
eine perspektivische Ansicht von oben durch den Fahrradkorb 12 hindurch
auf den Gepäckträger 14 und
einen Spannverschluss 240, der nach dem gleichen Prinzip
funktioniert wie der oben beschriebene Spannverschluss 214. 30 zeigt
die gleiche Ansicht wie 29, jedoch
mit geschlossenem Spannverschluss 240. 31 zeigt eine
Explosionsdarstellung des Spannverschlusses 240.
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Wie
in 29 und 30 gezeigt
ist, sind an der Unterseite des Fahrradkorbes 12 zwei parallele Schienen 242 befestigt.
An diesen Schienen 242 ist eine Tragevorrichtung bzw. ein
Gehäuse 244 mit Schraubbolzen 246 befestigt.
Die Haltevorrichtung 244 hat eine obere Hälfte 248 und
eine untere Hälfte 250.
An der Haltevorrichtung 240 ist ein Winkelhebel 226 um
eine Schraube 252 herum schwenkbar gelagert. Der lange
Abschnitt des Winkelhebels 226 bildet den Betätigungshebel 82,
der kurze Abschnitt einen ersten Hebel 224 eines Kniehebels 220.
Der zweite Teil des Kniehebels 220 wird durch eine Stellschraube 222 gebildet
(siehe 31), die in einen ersten Block 254 mit
einer vertikalen Öffnung 256 einschraubbar
ist. Das Verbindungsgelenk bzw. „Knie" des Kniehebels 220 wird durch
einen Stift 258 gebildet, der durch die Öffnung 256 des
ersten Blocks 254 und Öffnungen 260 im
Hebel 224 geführt
ist. Der Hebel 234 (siehe 31) ist
mit einem Ende ebenfalls auf dem Stift 258 gelagert, der
durch Öffnungen 262 im
Hebel 234 geführt
ist. Das andere Ende des Hebels 234 ist an der Tragevorrichtung 244 um
einen der Schraubbolzen 246 herum schwenkbar angelenkt.
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Das
andere Ende der Stellschraube 222 ist in einen zweiten
Block 264 eingeschraubt, welcher mit Hilfe eines Stifts 266,
der durch eine Öffnung 268 im zweiten
Block 264 geführt
ist, am Träger 216 angelenkt
ist. Am Träger 216 sind
ein erstes und ein zweites Angriffselement 28, 30 mit
gewinkelten Anlageflächen
ausgebildet.
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Wenn
der Betätigungshebel 82 beim
Spannverschluss 240 in der geöffneten Stellung von 29 im
Uhrzeigersinn um die Achse der Schraube 242 geschwenkt
wird, wird der Kniehebel 220 gestreckt bzw. aufgerichtet,
und der Träger 216 wird
in Richtung auf den zweiten Gepäckträgerholm 34 verstellt.
Dabei wird der Träger 216 nicht
nur durch den Hebel 234 geführt, sondern auch durch Führungselemente 268, die
am Träger 216 ausgebildet
sind und die an den Schienen 242 gleitend entlang geführt werden.
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Elftes Ausführungsbeispiel:
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In 32 und 33 ist
ein weiterer Spannverschluss 270 gezeigt. Der Spannverschluss 270 umfasst
einen Träger 272,
an dem ein erstes und ein zweites Angriffselement 28, 30 angeordnet
sind. Am Träger 272 ist
ein Hebel 274 um eine vertikale Achse 276 schwenkbar
angelenkt, dessen eines Ende um eine vertikale Achse 278 schwenkbar
am Gehäuse (nicht
gezeigt) des Spannverschlusses 270 angelenkt ist. Ferner
ist an einem Betätigungselement 82 das
eine Ende einer Feder 282 an einer Befestigungsstelle 284 befestigt,
deren anderes Ende am freien Ende des Hebels 274 befestigt
ist.
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In 32 ist
der Spannverschluss 270 in der geöffneten Position gezeigt. Aus
dieser geöffneten Position
lässt sich
der Betätigungshebel 82 gegen den
Uhrzeigersinn in die in 33 gezeigte
geschlossene Stellung umklappen. In dieser geschlossenen Stellung
ist die Feder 282 gespannt und übt damit eine Zugkraft auf
den Hebel 274 aus, die über das
Gelenk 276 auf den Träger 272 übertragen
wird, um ihn in Richtung auf einen Gepäckträgerholm (nicht gezeigt) zu
spannen.
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Zwölftes Ausführungsbeispiel:
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Schließlich ist
in den 34 und 35 ein weiterer
Spannverschluss 286 gezeigt. 34 zeigt die
geöffnete, 35 die
geschlossene Stellung desselben. Der Spannverschluss 286 umfasst
ein Gehäuse 288,
das an der Unterseite des Fahrradkorbes 12 befestigt ist.
Im Gehäuse 288 ist
ein verschiebbares Element 290 angeordnet, welches mit
Hilfe eines daran befestigten Betätigungselementes 82 quer
zur Spannrichtung verschiebbar ist. Das verschiebbare Element 290 hat
zwei geneigte Flächen
bzw. Rampenabschnitte 292.
-
Im
Gehäuse 288 ist
ferner ein Element 294 angeordnet, das ebenfalls zwei geneigte
Flächen bzw.
Rampenabschnitte 296 hat, die an den Rampenabschnitten 292 des
verschiebbaren Elementes 290 anliegen.
-
Durch
Verschieben des verschiebbaren Elementes 290 aus der geöffneten
Stellung (34) in die geschlossene Stellung
(35) gleitet das Element 294 die Rampen 292 hinauf
und wird dadurch im Gehäuse 288 in
Spannrichtung (in den Figuren nach rechts) verschoben. Dabei werden
ein erstes und ein zweites Angriffselement 28, 30,
welche am Element 294 mit Federn 298 befestigt
sind, die durch Öffnungen
(nicht gezeigt) im Gehäuse 288 geführt sind,
gegen den zweiten Gepäckträgerholm 34 gespannt.
-
- 10
- Befestigungssystem
- 12
- Fahrradkorb
- 14
- Gepäckträger
- 16
- feststehendes
Angriffselement
- 18
- Langloch
- 20
- Aufnahme
für Mutter 22
- 22
- Mutter
- 24
- Spannverschluss
- 26
- Gehäuse des
Spannverschlusses 24
- 28
- erstes
verstellbares Angriffselement
- 30
- zweites
verstellbares Angriffselement
- 32
- erster
Längsholm
des Gepäckträgers 14
- 34
- zweiter
Längsholm
des Gepäckträgers 14
- 36
- erster
Führungsabschnitt
des Gehäuses 26
- 38
- zweiter
Führungsabschnitt
des Gehäuses 26
- 40
- Verbindungsabschnitt
des Gehäuses 26
- 42
- untere
Wand
- 44
- äußere Wand
- 46
- obere
Wand
- 48
- untere
Wand
- 50
- innere
Wand
- 52
- obere
Wand
- 54
- geneigte
Wand
- 56
- Schaumstoffpolster
- 58,
60, 62, 64
- Langloch
- 66
- erster
Kniehebel
- 68
- zweiter
Kniehebel
- 70
- erster
Hebel des ersten Kniehebels
- 72
- zweiter
Hebel des ersten Kniehebels
- 74
- Lagerstift
- 76
- vertikale
Achse
- 78
- Winkelhebel
- 80
- vertikale
Achse
- 82
- Betätigungshebel
- 84
- erster
Hebel des zweiten Kniehebels 68
- 86
- zweiter
Hebel des zweiten Kniehebels 68
- 88
- Lagerstift
- 90
- vertikale
Achse
- 92
- vertikale
Achse
- 94
- Verbindungshebel
- 96
- Öffnung
- 98
- Öffnung
- 100
- Schraubbolzen
- 192
- Verbindungslinie
- 104
- Rastelement
- 106
- Spannverschluss
- 108
- Lagerstift
- 110
- Träger
- 112
- Stift
- 114
- Langloch
- 116
- Langloch
- 118
- Spannverschluss
- 120
- Träger
- 122
- Lagerstift
- 124
- Langloch
- 126
- Hebel
- 128
- Lagerstift
- 130
- Stift
- 132
- gekrümmtes Langloch
- 133
- Stift
- 134
- Spannverschluss
- 136
- Lagerstift
- 138
- Langloch
- 140
- Hebel
- 142
- Lagerstift
- 144
- Stift
- 146
- Langloch
- 148
- Stift
- 150
- Langloch
- 152
- Spannverschluss
- 154
- Lagerstift
- 156
- Hebel
- 158
- Lagerstift
- 160
- Langloch
- 162
- Stift
- 164
- Spannverschluss
- 166
- vertikale
Achse
- 168
- gewinkelte
Kontaktfläche
- 170
- Spannverschluss
- 172
- Träger
- 174
- obere
Wand
- 178
- geneigte
Wand
- 180
- vertikale
Achse
- 182
- Stift
- 184
- Langloch
- 186
- Führungssteg
- 188
- Spannrichtung
- 190
- Lagerstift
- 192
- Langloch
- 194
- Spannverschluss
- 196
- Träger
- 198
- obere
Wand
- 200
- geneigte
Wand
- 202
- Befestigungsvorrichtung
- 204
- horizontale
Achse
- 206
- U-förmiges Verbindungsglied
- 208
- kurzer
Abschnitt des L-förmigen Betätigungshebels
- 210
- langer
Abschnitt des L-förmigen Betätigungshebels
- 212
- Spannrichtung
- 214
- Spannverschluss
- 216
- Träger
- 218
- Kerbe
- 220
- Kniehebel
- 222
- Stellschraube
- 224
- Hebel
- 226
- Winkelhebel
- 228
- vertikale
Achse
- 230
- vertikale
Achse
- 232
- vertikale
Achse
- 234
- Hebel
- 236
- vertikale
Achse
- 238
- Kreisbahn
- 240
- Spannverschluss
- 242
- Schiene
- 244
- Tragevorrichtung
- 246
- Schraubbolzen
- 248
- Oberteil
der Tragevorrichtung 244
- 250
- Unterteil
der Tragevorrichtung 244
- 252
- Schraubbolzen
- 254
- erster
Block
- 256
- Öffnung
- 258
- Stift
- 260
- Öffnung
- 262
- Öffnung
- 264
- zweiter
Block
- 266
- Stift
- 268
- Öffnung
- 270
- Spannverschluss
- 272
- Träger
- 274
- Hebel
- 276
- vertikale
Achse
- 278
- vertikale
Achse
- 280
- vertikale
Achse
- 282
- Feder
- 284
- Befestigungsstelle
der Feder 282
- 286
- Spannverschluss
- 288
- Gehäuse
- 290
- verschiebbares
Element
- 292
- Rampe
- 294
- Element
- 296
- Rampe
- 298
- Feder