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DE1012686B - Schaltungsanordnung zur Ermittlung des Fehlerorts in elektrischen Leitungs- bzw. Kabelstrecken mit in Reihe liegenden stromdurchflossenen Widerstaenden, vorzugsweise beiSpeisestromkreisen in Seekabelverstaerkern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Ermittlung des Fehlerorts in elektrischen Leitungs- bzw. Kabelstrecken mit in Reihe liegenden stromdurchflossenen Widerstaenden, vorzugsweise beiSpeisestromkreisen in Seekabelverstaerkern

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Publication number
DE1012686B
DE1012686B DES44052A DES0044052A DE1012686B DE 1012686 B DE1012686 B DE 1012686B DE S44052 A DES44052 A DE S44052A DE S0044052 A DES0044052 A DE S0044052A DE 1012686 B DE1012686 B DE 1012686B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
amplifier
circuit
circuit arrangement
location
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES44052A
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Braun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES44052A priority Critical patent/DE1012686B/de
Publication of DE1012686B publication Critical patent/DE1012686B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/08Locating faults in cables, transmission lines, or networks
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B17/00Monitoring; Testing
    • H04B17/40Monitoring; Testing of relay systems
    • H04B17/401Monitoring; Testing of relay systems with selective localization
    • H04B17/402Monitoring; Testing of relay systems with selective localization using different frequencies
    • H04B17/403Monitoring; Testing of relay systems with selective localization using different frequencies generated by local oscillators

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Ermittlung des Fehlerorts in elektrischen Leitungs-bzw. Kabelstrecken mit in Reihe liegenden stromdurchflossenen Widerständen, vorzugsweise bei Speisestromkreisen in Seekabelverstärkern Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Ermittlung des Fehlerorts in eleldrischen Leitungs- bzw. Kabelstrecken mit in Reihe liegenden stromdurchflossenen Widerständen, vorzugsweise bei Speisestromkreisen im Seekab_elverstärkexn, in der beim Auftreten einer durch. beispielsweise Kabelriß oder Heizfadenunterbrechung nicht geshunteter Verstärkeirröhren verursachten Stromkreisunterbrechung an einer vor dem Fehlerart liegenden Stelle, beispielsweise im nächstgelegenen Verstärker, vorgesehene Mittel Schaltvorgänge auslösen. Während bisher bei Seekabeln die Lage eines z. B. durch Ka,belriß oder Ku@rzschluß entstandenen Fehleiroirtes nach den bekannten klassischen Ortungsverfahren gemessen wurde, geht die Erfindung von dem allgemeines Gedanken aus, in Teilen des Kabels selbst Mittel vorzusehen, die es ermöglichen"die stromversoTgungsmäßig gestörte Kabelstrecke bis in die Nähe- des Fehlerortes wieder in Betrieb nehmen zu können, so daß die in der Strecke liegenden Verstärker, denen in bekannter Weise charakteristische Signale zur Kennzeichnung fhxes Betriebszustandes zugeordnet sind, sich über diese Kabelstrecke in der Landsta;tiom automatisch melden können., wobei aus der Zahl der eingehenden Meldungen der Fehlerort ohne zusätzlich notwendige Messungen festzustellen ist. Es sind Schaltungsanordnungen für Trägerfrequenzsysteme bekannt, in denen umbemannte Verstä-rkerämter mittels Pilotfrequenzen überwacht und beim Auftreten von Fehlern automatisch auf im Kabel vorhandene Ersatzleitungen umgeschaltet werden.. Für den Fall eines Kabelrisses, d. h. also, für das gleichzeitige Ausfallen der Normalleitung und! Ersatzleitung in. derartigen Schaltungsanlagen sind jedoch keinerlei Mittel vorgesehen, die einen Teil der Kabelstrecke stromversorgungsmäßig bis in die- Nähe des Fehlerortes in Betrieb halten und bewirken, daß sich die in. dieser Strecke liegenden. Verstärker automatisch melden können. Man m@uß also in diesem Fall nach dem Auftreten des Fehlers den Ort erst nach, den klassischen Fehlerortme:ßverfahren ermitteln, was einen erheblichen Zeit- und damit Kostenaufwand. verursacht.
  • Demgegenüber sieht die Schaltungsanordnung nach der Erfindung vor, daß durch Schaltvorgänge bei einer Stromkreisunterbrechung der voir dem Fehlerort liegende Kreisabschnitt für sich allein geschlossen wird. Damit bleibt der nicht gestörte Abschnitt bis zu .dem der Fehlerstelle nächstgelegenen Verstärker betriebsfähig. Diese Schaltungsanordnung ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung auch in mittels Ko-axialkabelnhintereinandergesch.alteten Verstärkerketten möglich, in denen an, einem voir der Fehlerstelle liegenden Ort durch Sehaltvo,rgänge eine zur Stromversorgung dienende Überbrückung zwischen dem Innen- und, Außenleiter eines koaxialen Kabels bewirkt wird. Nach einer anderen Weiterhildung der Erfindung können auch in mittels symmetrischer Kabel über einzelne oder parallel geschaltete Adern gespeiste hintereinandiergeschaltete Verstärkerketten beim Auftreten von Kabelfehlern Schaltvorgänge an einem vor der Fehlerstelle liegenden Ort ausgelöst werden, die eine zur Stromversorgung dienende Überbrückung zwischen den Speiseleitungen bewirken. Es ist im Zusammenhang mit der Verwendung von ganzen Adergruppen zur Stromversorgung schon vorgeschlagen worden, die Fernstromversorgung der Verstärker im symmetrischen Kabel in dler Weise vorzunehmen, d,a.B die im Kern des Kabelquerschnittes gelegenen Adeirgruppen. mit einer- höheren Versorgungsspannungbeaufschlagt werden als die in Mantelnähe gelegenen Adergrupen, so @daß das Potential der Versorgungsspannung gleichmäßig über den ganzen Kabelquerschnitt verteilet ist. Die weitere Ausbildung des Erfindungsgedankens sieht vor, in den Verstärkergehäusen Relais unterzubringen, die, teils von dem normalen Betriebsstrom durchflossen, beim Abfall des Speisestromes für die Verstärker Verbindiungen zwischen die Speiseleitungen einschalten. Diese Verbindungsleitungen können nun in einer anderen Weiterbildung der Erfindung ein zusätzliches Relais en.thalten, dessen Ansprechstromwert kleiner ist als der des im normalen Betriebszustand dauernd vom Speise strom der Verstärker durchfiossenen Rellais, wobei die Ansprech- und Abfallstromwerte dieser betreffenden im Längs- und Querkreis der Schaltung liegenden Relais in bestimmten Verhältnissen zueinander stehen müssen. Desgleichen ruß auch der ohmsche Widerstand des Relais im Querzweig im bestimmten Verhältnis zu den ihm parallel geschalteten Widerstandswerten -dies nächstfolgenden Verstärkers stehen. An Stelle der im Querkreis der Schaltung liegenden Relais kann in einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung :des Erfindungsgedankens auch ein ohmscher Widerstand vorgesehen sein, dessen Wert ebenfalls in einem bestimmten Verhältnis zu den ihm parallel geschalteten Widerstandswerten des nächstfolgenden Verstärkers steht.
  • In der Zeichnung werden einige Ausführungsformen von Schaltungsanordnungen nach der Erfindung angegeben. Fig. 1 stellt ein Kabel, z. B. Seekabel, mit in Reihe liegenden Verstärkern KV, bis KVIII dar. Der zur Fernspeisung der Verstärker KVI, KVII, KVII, vorgesehene Gleichstromkreis besteht aus der in der Zentrale B an Land stationierten Batterie B1, die gegen Wechselstrom durch eine Drossel D 1 abgeriegelt ist. Die mit a, b bezeichneten Leiter des Versorgungskreises können z. B. durch den Innen- und Außenleiter eines koaxialen Kabels oder durch symmetrische Kabeladern. oder durch mehrere parallel geschaltete, in einem Kabelquerschnitt befindliche Adern gebildet werden. Gemäß Fig. 1 ist die gesamte von B nach A verlegte Kabelstrecke in mehrere Abschnitte eingeteilt. Die einzelnen Kabelfelder sind mit F,, F,1, F,n, FIv bezeichnet. In diese Übertragungsstrecken sind in periodischen Abständen die Verstärker KVI, Kl%II, KVII, eingeschaltet, um den durch :die Leitungsdämpfung abgesunkenen Signalpegel wieder anzuheben. Diese Verstärker KV, bis KVII, sind in das Kabel eingespleißt und werden von der an Land befindlichen Zentrale B gleichstrommäßig ferngespeist. Die im Verstärkergehäuse VI, VII, t1,11 angeordneten Widerstände W l, W2, W 3 stellen symbolisch den Gleichstromverbraucher des jeweiligen Verstärkers, d. h. den für ihren Betrieb benötigten Heiz- bzw. Anodenstromverbrauch dar. Um den Gleich- vom Wechselstromkreis im Verstärker zu trennen, sind die aus L- und C-Gliedern bestehenden Frequenzweichen eingebaut. Gemäß der Erfindung sind weiterhin in :den Verstärkergehäusen die Relais R 11, R12, R13, R21, R22, R23 mit ihren Kontakten r 11, r12, r13, r21, r22, r23 angebracht. Die Übertragung des Signals geschieht in der Richtung von A nach B. Jeder Verstärker in dieser Kette sendet zusätzlich ein ihn kennzeichnendes Signal, z. B. ein Rauschspektrum, in einem sehr schmalen Frequenzband aus, das in der Landstation B empfangen -wird und :die Betriebsbereitschaft der einzelnen Verstärker anzeigt. Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung kennzeichnet den Betriebszustand, d. h., die Relais R 11, R12, R13 sind stromdurehfflossen und haben ihre Kontakter 11, r12, r13 geöffnet; dadurch sind die Relais R21, R22, R.23 stromlos.
  • An möglichen Kabelfehlern kann in einem Extremfall ein Kurzschluß im Kabel auftreten, d. h., an der Fehlerstelle ist der Speisestromkreis niederohrig kurzgeschlossen, und im anderen Extremfall ein Kabelriß, d. h., an der Fehlerstelle ist der Speisestromkreis unterbrochen und weist einen sehr großen Widerstand auf. Alle anderen Fehler, wie z. B. der Erdschluß einer Ader od. dgl., werden sich zwischen diesen Extremwerten bewegen. Im folgenden wird nun der Fall des Kurzschlusses an der Fehlerstelle nicht diskutiert, da ja im einem solchen Fall der Speisekreis bis zur Störungsstelle intakt bleibt, so daß die betriebsfähigen Verstärker ihr Rauschspektrum aussenden können, aus dem sich der Fehlerort leicht ermitteln läßt. Anders dagegen verläuft der Vorgang im Fall eines Kabelrisses oder einer Heizfadenunterbrechung bei nicht geshunteten Verstärkerröhren, wie er im folgenden Beispiel an Hand der Fig. 1 gezeigt wird. Die Schaltung unterscheidet nur nach beiden Extremen (Kurzschluß oder Unterbrechung), Widerstände werden entweder dem einen oder dem anderen Fall zugeordnet.
  • Tritt z. B. im Seekabelfeld F", ein Kabelriß auf, so. wäre die Verstärkerkette ohne das Vorhandensein der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung an dieser Stelle unterbrochen und insgesamt stromlos. Eine Feststellung des Fehleroirtes wäre :dann nur ungenau, z. B. durch Kapazitätsmessung am Restkabel zwischen den Adern a und b möglich. In der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung wird nun bei einer Kabelunterbrechung im Feld F", die Versorgungsspannung im Kabel zunächst automatisch von der Landstation B über den Schalter S 'l abgeschaltet, dadurch fallen die Relais R11 und R12 ab und schließen ihre Kontakte r 11 und r12. Wird nun der Schalter S 1 geschlossen und der aus den Kabelfeldern F, und F" gebildete Reststromkreis über den veränderbaren Regelwi.-derstaavd R in Station B wieder unter Strorl ;<;esetzt, so spricht das vorn Gesamtstrom durchflossene Relais R 11 zuerst an und öffnet seinen Kontakt r 11; bevor r21 ansprechen kann. Der ohmsche Widerstand des Relais R21 ruß dabei im bestimmten Verhältnis zu dem Widerstand des nachfolgenden Abschnittes sein, damit der Strom sieh auch wirklich so aufteilt. Der Widerstand des Reststromkreises wird nach dem Öffnen des Kontaktes r11 größer, . h., der Gesamtstrom I wird bei gleichbleibender Versorgungsspannung L' kleiner. Das Relais R11 ruß nun so ausgelegt sein, daß es bei diesem kleiner gewordenen Stroms nicht abfällt. Der im Verstärkergehäuse L1,1 gelegene Stromkreis mit den Relais R12 und R22 wird vorn gleichen Gesamtstrom durchflossen. Das Relais R22 und allgemein alle im Querzweig gelegenen Relais R21, R23 sind so ausgelegt, @daß sie bei einem niederen Stromwert ansprechen als :die in den. Längskreisen liegenden Relais R 11, R 12, R 13. Wenn nuaz also die Relais R12 und R22 vom gleichen Gesamtstrom durchflossen werden, :dann spricht R22 zuerst an, schließt seinen Kontakt y22 und überbrückt damit das Relais R12, d. h., der Speisestromkreis ist dadureh bis zu dem der Fehlerstelle am nächsten gelegenen Verstärker geschlossen, und die stromversorgten Verstärker KT', und KVI, können ihre charakteristischen Signale zu,r Landstation. B aussenden, wodurch zu erkennen ist, bis zu welchem Verstärker der nicht gestörte Kreisabschnitt verläuft.
  • Fig. 2 stellt ein anderes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung dar. Die Ausrüstung der Landstation B,, der Gleich- und Wechselstromweichen, Übertragtingsrichtu:ng und Einteilung in Kabelfelder F, bis FIv und Verstärkergehäuse l% I bis 171,1 ist die gleiche wie in Fig. 1. Nur der Stromkreis innerhalb der Verstärkergehäuse VI bis L'In verläuft ohne die in Fig. 1 vorhandenen Relais im Querzweig. An deren Stelle tritt hier in Fig. jeweils ein ohms:cher Widerstand W11 bis W33. Die Schaltung ist wiederum im Betriebszustand daxgestellt, d. h., die im Längszweig liegenden Relais R 11; R12, R13 sind strolndurchflossen und haben ihre Kontakte y 11, r 12, r 13 geöffnet. Im folgenden Bei spiel wird nun wieder der Fall des Kabelrisses in Feld F", angenommen. Die Anlage wird automatisch von der Landstation B über den Schalter S 1 abgeschaltet, d. h., die Relais R 11 und R 12 der nicht gestörten Abschnitte sind stromlos und, haben ihre Kontakter 11 und, r12 geschlossen. Beim Wiedereinschalten verzweigt sich der Strom über den Widerstand W 11 und den aus Relais R 11, W 2 und W22 gebildeten Kreis. Das Relais R 11 ist nun so ausgelegt, da,ß es bei :diesem Teilstrom anzieht und seinen Kontakt r 11 öffnet. Dadurch wird W 11 abgeschaltet, und der nicht gestörte Stromkreis ist nur über den Kontakt r 12 und ohmschen Widerstand W 22 geschlossen, d. h., die V erstärker 11 L'1 und K L'n erhalten ihre betriebsnotwendige Gleichstromversorgung und senden ihre charakteristischen Signale zur Landstation B, woraus sich der Fehlerort ermitteln läßt.
  • Um bei längeren Seekabelübertragungsstrecken mit vielen hintereinanderges-chalteten Verstärkern die Spannung an der Versorgungsstelle nicht zu hoch wählen zu müssen, z. B. im Hinblick auf zu erwartende Überschläge zwischen dem Innen- und Außenleiter eines koaxialen Kabels, wird, wie in Fig. 3 dargestellt, vorgeschlagen, die Verstärkerkette voll beiden Kabelendpunkten A und B zu speisen. Dabei vo11-zieht sich die Inbetriebnahme der Kette in folgender Weise: Der Einschaltvorgang geht in Fig. 3 nur vom Amt B nach Amt A vor sich. Dabei ist stromversorguugsmäßig das Kabel im Amt A durch eine Brücke K kurzgeschlossen. Für das Einschalten der vor diesem Kurzschluß liegenden Verstärker gilt das bereits oben Ausgeführte. Nachdem der Einschaltvorgang für alle Verstärker beendet ist, wird über einen doppelpoligen Schalter S1 die Kurzschlußverbindu:ng geöffnet und gleichzeitig über S2 die Batterie B,1 mit dem Widerstand Ri = O eingeschaltet. Danach werden Spannung und Strom mittels Ri auf normalen Wert ein.-geregelt. Auch bei einer solchen von zwei Punkten A und B her gespeisten erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung treten z. B. bei einem Kabelriß oder Heizfadenbruch in ungeshunteten Verstärkerröh.ren bis zur Fehlerstelle betriebsfähige Kreisabschnitte auf, und der Kabelfehler läßt sich aus den charakteristischen Signalen der Verstärker leicht erkennen. Mit diesem Beispiel sollte nur gezeigt werden, daß auch bei zweiseitiger Speisung das Prinzip nach der Erfindung verwendbar ist. Bei reinen Vierdrahtsystemen, in denen :die Verstärker nur in einer Richtung übertragen, hat es nur geringen technischen Wert, nach dem Auftreten des Fehlers die Strecke von beiden Seiten in Betrieb zu nehmen, ,da .ran die charakteristischen Signale der Verstärker nur in einer Richtung übertragen kann. Die zweiseitige Speisung läßt sich selbstverständlich in analoger Weise auch bei einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung durchführen, bei der die Relais in den Querzweigen durch ohmsche Widerstände ersetzt sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung zur Ermittlung des Fehlerorts in elektrischen Leitungs- bzw. Kabelstrecken mit in Reihe liegenden stro:m:durchflossenen Widerständen, vorzugsweise bei Speisestromkreisen in Seekabelverstärkern, in der beim Auftreten einer durch beispielsweise Kabelriß oder Heizfadenunterbrechung nicht geshunteter Verstärkerröhren verursachten Stromkreisunterbrechu:ng an einer vor den Fehlerort liegenden Stelle, beispielsweise im nächstgelegenen Verstärker, vorgesehene Mittel Schaltvorgänge auslösen, dadurch gekennzeichnet, daß :durch die Schaltvorgänge bei einer Stromkreisunterbrechung der vordem Fehlerort liegende Kreisabschnitt für sich allein geschlossen wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in mittels Koaxialkabeln hintereinan@dergeschalteten Verstärkerketten beim Auftreten von Kabelfehlern Schaltvorgänge an einem vor der Fehlerstelle liegenden Ort ausgelöst werden, die eine zur Stromversorgung :dienende Überbrückung zwischen dem Innen-und Außenleiter eines Koaxialkabels bewirken..
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in mittels symmetrischer Kabel über einzelne oder parallel geschaltete Adern gespeiste hintereinandergeschaltete- Verstärkerketten beim Auftreten von Kabelfehlern Schaltvorgänge all einem vor der Fehlerstelle liegenden Ort ausgelöst werden, die eine zur Stromversorgung dienende Überbrückung zwischen den Speiseleitungen bewirken.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Auftreten von Kabelfehlern ausgelösten Schaltvorgänge durch vorn Speisestromkreis im normalen Betriebszustand dauernd durchflossene Relais bewirkt werden, die beim Abfall des Speisestroimes für die Verstärker Verbindungen zwischen die Speiseleitungen einschalten.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Auftreten von Kabelfehlern im Speisestromkreis eingeschalteten Verbindungsleitungen ein weiteres Relais enthalten, dessen Ansprechstroanwert kleiner als der des im normalen Betriebszustand dauernd vom Speisestrom der Verstärker durchflossene-n Relais ist und deren Ansprech- und Ahfallstromwerte und Widerstände in bestimmten Verhältnissen zueinander und deren ähmsche Widerstände im bestimmten Verhältnis zu den Widerständen des nachfolgenden Abschnittes stehen.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß :die beim Auftreten von Kabelfehlern im Speisestromkreis eingeschalteten Verbindungsleitungen einen Widerstand, enthalten, dessen Wert in einem bestimmten Verhältnis zu den ihm parallel geschalteten Widerstandswerten des nächstfolgenden Verstärkers steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 541373.
DES44052A 1955-05-24 1955-05-24 Schaltungsanordnung zur Ermittlung des Fehlerorts in elektrischen Leitungs- bzw. Kabelstrecken mit in Reihe liegenden stromdurchflossenen Widerstaenden, vorzugsweise beiSpeisestromkreisen in Seekabelverstaerkern Pending DE1012686B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263855B (de) * 1966-05-10 1968-03-21 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zur Fehlerortung von Unterbrechungen in Fernspeiseschleifen von Traegerfrequenz-Weitverkehrssystemen
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FR2486738A1 (fr) * 1980-07-10 1982-01-15 Elf Aquitaine Systeme electrique de transmission en milieu conducteur

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