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DE1012671B - Haltevorrichtung fuer den Stator zum Wickeln von Statorspulen - Google Patents

Haltevorrichtung fuer den Stator zum Wickeln von Statorspulen

Info

Publication number
DE1012671B
DE1012671B DEB35417A DEB0035417A DE1012671B DE 1012671 B DE1012671 B DE 1012671B DE B35417 A DEB35417 A DE B35417A DE B0035417 A DEB0035417 A DE B0035417A DE 1012671 B DE1012671 B DE 1012671B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stator
nest
holding device
stator nest
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB35417A
Other languages
English (en)
Inventor
George Irving Roberts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Aviation Corp
Original Assignee
Bendix Aviation Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Aviation Corp filed Critical Bendix Aviation Corp
Publication of DE1012671B publication Critical patent/DE1012671B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/08Forming windings by laying conductors into or around core parts
    • H02K15/085Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted stators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Haltevorrichtung für den Stator zum Wickeln von Statorspulen Die Erfindung bezieht sich auf Wickelvorrichtungen für Spulen und betrifft insbesondere eine Vorrichtung zum Halten und Justieren eines Stators während des Wickelns.
  • Bei bekannten Vorrichtungen zum Spulenwickeln wird der Stator im allgemeinen in einer schwingenden Drehbewegung hin- und herbewegt, um die Statornuten mit einer Zuführungseinrichtung für den Draht periodisch in Übereinstimmung zu bringen, welche einer Hin- und Herbewegung in der Achsrichtung des Stators durch die Bohrung desselben hindurch unterworfen wird, um den Draht zwischen den Drehschwingungen des Stators in die betreffende Statornut einzulegen und so die gegenüberliegenden Seiten jeder vollständigen Drahtwindung einer Statorspule zu bilden.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung wird der Stator während des ganzen Wickelvorganges jeder Spule im Stillstand gehalten, und eine kontinuierliche Drahtzuführungsvorrichtung, etwa eine Kette, ist vorgesehen, um den Draht über Führungsvorrichtungen in die betreffenden Statornuten einzuführen.
  • Diese bekannten Wickelvorrichtungen weisen ferner eine Einrichtung auf, die es ermöglicht, den Stator zwangläufig in seiner Lage zu halten und zu justieren, und werden ihrerseits in bezug auf eine Haltevorrichtung in ihrer Lage gehalten und justiert.
  • Diese Haltevorrichtungen für den Stator bestehen bei vielen bekannten Wickelvorrichtungen aus einem Ring, dem sogenannten Statornest, welcher den Stator am Umfang umgibt und ihn in zentraler Lage lösbar festhält. Das Statornest selbst ist auf Rollen gelagert, damit es während des Arbeitsvorgangs gedreht werden kann. Bei einer bekannten Ausführungsform ist das Statornest auf einem mit Rollen versehenen Bügel gelagert, der seinerseits allseitig beweglich angeordnet ist. Diese bekannten Wickelvorrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, daß das Statornest nicht fest genug mit der Halterung verbunden ist, was insbesondere bei kleinen Statoren geringen Gewichtes sehr nachteilig ist, oder daß es nicht möglich ist, den Stator mit seinem Statornest schnell und einfach aus der Wickelvorrichtung herauszunehmen oder einzusetzen, was insbesondere dann sehr wichtig und vorteilhaft ist, wenn der Stator nach dem Wickeln noch weitere Arbeitsgänge durchlaufen und dabei im Statornest gehalten werden soll.
  • Dieser Vorteil kann dadurch erreicht werden, daß bei einer Wickelvorrichtung für Statorspulen mit einem Statornest und einer aus Bügeln und Rollen bestehenden Statornesthalteeinrichtung erfindungsgemäß die Halteeinrichtung aus zwei Bügeln besteht, von denen der eine fest und der andere schwenkbar angeordnet ist, und daß die Halteeinrichtung Mittel zum Halten des Statornestes zwischen dem festen und schwenkbaren Bügel aufweist. Damit wird eine einfache und widerstandsfähige Vorrichtung geschaffen, die das Wickeln von Statorspulen weitgehend erleichtert.
  • Die Erfindung sieht weiterhin eine Einrichtung für das Abstützen und Ausrichten eines Stators während des Aufwickelns der Spulen vor, die durch eine einfache und zwangläufige Vorrichtung betätigt werden kann.
  • Schließlich sind justiereinrichtungen und Marken für einen Stator, ein Statornest und eine Halteeinrichtung für letzteres zur Verwendung beim Wickeln von Spulen Gegenstand der Erfindung.
  • Der zu bewickelnde Stator wird in einem Halter aufgenommen, der als Statornest bezeichnet wird. Dieses wird seinerseits von einer Einrichtung gehalten, die mit einer schnell wirkenden Vorrichtung für das Spannen und Lösen des Statornestes versehen ist, um die Drehung des Statornestes und des Stators zwischen aufeinanderfolgenden Wicklungsstufen zu erleichtern. Justiermittel und geeignete Marken dienen der relativen Einstellung des Stators, des Statornestes und der Halteeinrichtung.
  • Die vorstehenden sowie weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich deutlicher aus der nachstehenden Beschreibung der Zeichnungen, in denen die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht ist. Es zeigt Fig. 1 eine Stirnansicht einer Ausführungsform der Erfindung mit einem Statornest und dessen Halteeinrichtung, Fig.2 eine Seitenansicht des Statornestes aus der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht einer der Rollen des das Statornest unterstützenden Rollenarmes, Fig. 4 eine Aufsicht auf die Einrichtung in Verbindung mit einer Spulenwickelmaschine, die für die Drahtführung eine endlose Kette enthält.
  • Wie insbesondere aus Fig. 1 und 4 ersichtlich ist, ist an einem Unterteil 10 ein Ausleger 11 mittels eines Drehzapfens 12 schwenkbar angebracht, derart, daß der Ausleger aus der in Fig. 4 gezeigten Stellung nach unten (in der Zeichnung nach hinten) geschwenkt werden kann.
  • Die Halteeinrichtung für das Statornest besteht aus einem Ständer 13, der aufrecht auf dem Unterteil 10 angebracht ist und an dem eine Haltewange 14 für das Statornest mittels Bolzen 15 befestigt ist. Die Wange 14 weist eine gebogene Rinne mit gebogenen Seitenteilen 16 auf, die das Statornest 18 am Umfang aufzunehmen vermag.
  • Ein Rollenarm 19 trägt zwei Rollen 20 und 21, die an demselben mittels Stiften 22 und 23 gelagert sind. Der Stift 23 dient außerdem als Drehzapfen für die schwenkbare Lagerung des Rollenarmes 19 an einem Joch 24, das in einer Öffnung 25 in einem Sockel 26 seitwärts gleiten kann. Beiderseits der Öffnung 25 sind an dem Joch ein Anschlag 27 und eine Schulter 28 ausgebildet, welche die Bewegung des Joches begrenzen. Das Joch besitzt außerdem eine zusätzliche Einstell- und Begrenzungsvorrichtung in Form eines Stiftes 29; der in einem Schlitz 30 des Sockels 26 beweglich ist. Eine Druckfeder 31, die zwischen dem Sockel 26 und der Schulter 28 angeordnet ist, sucht das Joch nach rechts zu bewegen. Eine Klammer 32 von gebräuchlicher Ausführung weist im allgemeinen einen Arm 33 auf, der an dem Sockel mittels eines Drehzapfens 34 und eines an den Sockel angeschraubten Bockes drehbar gehalten wird. Ein Betätigungshebel 35 für die Klammer ist mittels eines Drehzapfens 36 schwenkbar an dem Bock angebracht. Ein nicht dargestelltes Gestänge verbindet den Arm 33 mit dem Hebel 35, so daß bei Abwärtsbewegung des Hebels 35 ein an einer Stellschraube 38 sitzender Knopf 37 von der Schulter 28 des Joches wegbewegt wird. Durch Drehen der Stellschraube 38 wird die Einstellung des Rollenarmes 19 geregelt. Wenn der Hebel 35 nach seinem oberen Ende bewegt wird, greift der Knopf 37 an der Schulter 28 an und schiebt das gleitende Joch 24 nach links. Durch den Knopf wird das Joch in einer bestimmten Stellung gehalten, die von der Einstellung der Schraube 38 in bezug auf den Arm 33 abhängt.
  • Die beiden Rollen 20 und 21 sind auf ihren Drehzapfen 22 und 23 drehbar. Fig. 3 zeigt, wie eine Rolle 20 an dem Statornest 18 anliegt. Geneigte Flächen 39 und 40 dienen hierbei dazu, das Statornest in seiner endgültigen Arbeitsstellung zu zentrieren und zu halten, wenn der Rollenhalter an das Statornest angedrückt wird, nachdem dieses in die gebogene Rinne 17 der Wange 14 eingesetzt worden ist. Ein Spannstift 41 für das Statornest weist an seinem einen Ende einen Nocken 42 auf, der samt dem Spanngriff mittels eines Drehzapfens 43 an einem Fortsatz des Sockels 26 schwenkbar angebracht ist.
  • Die Krümmung des Nockens 42 ist so beschaffen, daß nach dem Einsetzen des Statornestes 18 zwischen der Wange 14 und dem Rollenarm 19 durch eine Bewegung des Spanngriffes nach rechts bewirkt wird, daß der Nocken 42 auf den Rollenarm drückt, der sich dabei um seinen Drehzapfen 23 dreht und mit seinem freien Ende nach oben bewegt, so daß die beiden Rollen 20 und 21 gleichmäßig an dem Statornest angreifen und dasselbe zentrieren, wenn der Spanngriff 41 in seine äußerste rechte Lage bewegt wird. In dieser Lage wird der Spanngriff von der Federschelle 44 erfaßt, die ihn in seiner Endlage gesperrt hält. Die erforderliche Reibung des drehbaren Statornestes zwischen der Wange 14 und dem Rollenarm 19 wird durch Verstellen der einstellbaren Federschelle 44, die den Spanngriff 41 gesperrt hält, geregelt.
  • Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, sind am Umfang des Statornestes 18 Löcher 45 ausgebildet, die der Justierung desselben dienen. Ein federnder Riegel 46 wird durch seine Feder 47 nach unten gedrückt. Diese Feder wird durch eine Platte 48, die an der Wange 14 durch Schrauben 49 befestigt ist, in seiner Lage gehalten. Der federnde Riegel hat den Zweck, in eines der justierlöcher 45 einzugreifen; um das Statornest in bezug auf die Wange 14 und damit auf die Halteeinrichtung mechanisch auszurichten.
  • Um das Statornest 18 in die Halteeinrichtung einzusetzen und aus dieser herauszunehmen, muß der Ausleger 11, der an dem Unterteil 10 mittels des Drehzapfens 12 (Fig. 4) schwenkbar angeordnet ist, entriegelt und abwärts geschwenkt werden. Die Verriegelungseinrichtung für den Ausleger umfaßt einen Haltestift 50, der in einer geeigneten Öffnung des Auslegers 11 angeordnet ist und mit einem Ende in eine Bohrung 51 des Unterteils eingreifen kann, während das andere Ende des Haltestiftes einen Kopf aufweist, an dem eine Nockenfläche 52 ausgebildet ist.
  • In der Öffnung des Auslegers 11 ist um den Haltestift 50 herum eine Feder 53 untergebracht, die den Haltestift in die Bohrung 51 zu drücken vermag. Die Entriegelungsvorrichtung für den Ausleger besteht ferner aus einer Säule 54, die an dem Ausleger 11 befestigt ist und in Verbindung mit einem Griff 55, der an dem Ausleger schwenkbar ist, verwendet wird. In einem Vorsprung 56 des Griffes 55 ist ein Stift 57 angebracht, der an dem Ende eines Hebels 58 angreift, welcher einen Teil eines Nockens 59 bildet. Dieser ist mit dem Hebel 58 mittels eines Drehzapfens 60 an dem Ausleger 11 schwenkbar angebracht. Die Arbeitsfläche des Nockens 59 greift an der Nockenfläche 52 an, so daß bei Bewegung des Griffes 55 zur Säule 54 hin der Griff den Nocken 59 so betätigt, daß der Haltestift 50 des Auslegers aus der Bohrung 51 des Unterteils entfernt wird und der Ausleger nach unten geschwenkt werden kann.
  • Ein Hindernis bzw. Rückhalter 62 für den Draht ist als ein länglicher Arm an einer Stütze 63 mittels eines Drehzapfens 64 schwenkbar angebracht, wobei der Drehzapfen bzw. die Stütze an dem Griff 55 befestigt und mit diesem beweglich ist, so daß beim Entriegeln des Auslegers 11 der Rückhalter nach außen geschwenkt wird und von dem Halter der Drahtzuführungseinrichtung freikommt, derart, daß ein Stator über diesen Halter hinweg eingesetzt oder herausgenommen werden kann. Eine Feder 65 ist an dem einen Ende mit dem Rückhalter 62 und an ihrem anderen Ende mit einer gleitenden Stange 66 verbunden, die in gegenüberliegenden Rinnen im Rückhalter 62 geführt ist, derart, daß beim Drehen einer Stellschraube 67 die Stange 66 bewegt und die Spannung der Feder verändert wird. Am freien Ende des Rückhalters 62 sitzt ein Stift 68, der unter der Wirkung der Feder 65 elastisch an einer oberen Fläche eines Kettenhalters anliegt.
  • DieVorrichtung enthälteineZuführungsvorrichtung oder endlose Kette 69, die durch Kettenräder 70 angetrieben wird, die ihrerseits durch einen Treibriemen 71 und Motor 72 betätigt werden. Die Zuführungsvorrichtung in Form der fortlaufenden Kette 69 ist auf einem Kettenhalter 75 angebracht und in Kanälen untergebracht, die in Führungen 73 und 74 ausgebildet sind.
  • Eine Deckplatte 86 im Bereich der Kettenräder 70 greift über die Kanten der Kettenführung 73 bzw. die Kettenglieder. Es ist zu beachten, daß auf der Kettenführung 74 eine Deckplatte vorgesehen ist. Vermöge dieser Anordnung kann nach Lösen des Stiftes 50 vom Unterteil und Herabschwenken des Auslegers 11 die Halteeinrichtung für das Statornest gelöst und letzteres mit dem bewickelten Stator herausgenommen werden, indem das Statornest nach der rechten Seite der Maschine zu (bei Betrachtung von Fig.4) geschoben wird. Der mit den Spulen bewickelte Stator kann dann den weiteren Arbeitsgängen unterworfen werden, um seine Bearbeitung zu Ende zu führen, wobei der Stator während all dieser noch erforderlichen Arbeitsgänge in dem Statornest verbleibt.
  • Um die Spulenwickelmaschine in Betrieb zu halten, sobald ein bewickelter Stator mit dem Statornest aus der Halteeinrichtung herausgenommen ist, werden ein anderes Statornest und ein unbewickelter Stator, die mit Hilfe der Justiermarken richtig zueinander ausgerichtet sind, in die Halteeinrichtung eingesetzt und dann in dieser justiert und festgespannt, worauf der neue Stator zum Bewickeln bereit ist.
  • Das Statornest kann mehrere Haltevorrichtungen oder Stifte 77 aufweisen, die beiderseits des Statornestes angeordnet sind, um Haken aufzunehmen, die der Formung der Endwindungen oder Schleifen der Spulen dienen.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) hat der Stator neun schräge Nuten 78. Auf jeder Seite des Statornestes ist ein Stift 77 für jede der Statornuten vorgesehen. Die Nuten und die zugeordneten Stifte sind auf dem Statornest von 1 bis 9 entgegen dem Uhrzeigersinn in der in Fig. 1 wiedergegebenen Stellung numeriert, wobei diese Zahlen wenigstens auf einer Fläche des Statornestes gegenüber den zugeordneten Statornuten erscheinen.
  • Die Justierstellungen sind ebenfalls wenigstens auf einer Seite des Statornestes zum äußeren Umfang hin numeriert, und zwar mit den Zahlen 1 bis 6, die nicht in ihrer natürlichen Reihenfolge angeordnet sind. Justiermarken dienen dazu, den Stator in bezug auf das Statornest und dieses in bezug auf seinen Halter visuell auszurichten. Eine eingravierte Marke oder eine eingeritzte bzw. aufgetragene Linie ist auf dem Halter für das Statornest neben dem gekrümmten Teil desselben vorgesehen. Jeder der Zahlen 1 bis 6 ist eine ebensolche Linie 81 zugeordnet, so daß, wenn eine der Linien 81 mit der Linie 80 in Übereinstimmung gebracht wird, eines der Justierlöcher 45 im Statornest so ausgerichtet ist, daß es den federnden Sperrstift 46 aufzunehmen vermag. Das Statornest wird in seiner richtigen Lage gehalten, wenn mittels des Spanngriffes 41 der Rollenarm 19 gegen das Statornest gedrückt und letzteres in bezug auf die Haltewange 14 festgehalten wird. Nach dem Festspannen des Statornestes in der Arbeitsstellung wird dasselbe fest und stillstehend gehalten, es kann jedoch von Hand aus einer Justierstellung in eine andere ohne Lösen der Spannvorrichtung durch den Spanngriff 41 gedreht werden.
  • Die Marke für das visuelle Ausrichten des Stators in dem Statornest ist eine eingeritzte bzw. aufgetragene Linie 82, die wenigstens auf einer Seite des Statornestes vorgesehen ist und mit einer anderen Marke oder Linie 83 in Übereinstimmung gebracht werden kann, die gewöhnlich auf einer Seite des Stators in einer bestimmten Lage angebracht ist. Wenn der Stator in dem Statornest richtig ausgerichtet ist, wird die Befestigungsvorrichtung etwa in Form einer Schraube 84 in das Gewindeloch 85 des Statornestes eingeschraubt, so daß sie sich einwärts bewegt und an dem Stator angreift. Ein kleines Justierloch 90 oder ein geeigneter Einschnitt kann in jedem Stator ausgebildet sein, derart, daß beim Ausrichten des Stators in dem Statornest mit Hilfe der zugeordneten Linienmarken die Befestigungsschraube 84 genau mit dem Justierloch 90 im Stator übereinstimmt.
  • Die Halteeinrichtung für das Statornest umfaßt die feststehende Haltewange, den beweglichen Rollenarm und eine Spannvorrichtung. Während durch die Spannvorrichtung das Statornest zwischen diesen festen und beweglichen Teilen in seine Lage gebracht wird, kann sich das Statornest in der gebogenen Rinne und den Rollen so frei bewegen, daß das Statornest aus einer Justierstellung in eine andere gedreht werden kann, während es seine radiale Ausrichtung in bezug auf die Längsachse der Zuführungsvorrichtung stets beibehält. Der Sperrstift 46 besitzt unter der Einwirkung seiner Feder eine ausreichende Spannung, um das Statornest in der einjustierten Stellung wie oben beschrieben festzuhalten. Infolgedessen kann der Spanngriff 41 das Statornest in der Halteeinrichtung festspannen und braucht während der gesamten Dauer des Bewickelns des Stators wegen der zulässigen Rutschwirkung des Statornestes in seiner Halteeinrichtung nicht mehr betätigt zu werden.
  • Aus Obigem ergibt sich, daß nach dem Einbringen und Festspannen des Stators und seines Statornestes in der Halteeinrichtung das Statornest daraus erst entfernt wird, nachdem der Stator fertiggewickelt ist. Das Statornest und der Stator werden dann gemeinsam herausgenommen und bleiben solange vereinigt, bis das Verkeilen der Spulen in dem Stator und andere Arbeitsgänge vollzogen sind.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Haltevorrichtung für den Stator zum Wickeln von Statorspulen unter Verwendung eines Statornestes und einer aus Bügeln und Rollen bestehenden Statornesthalteeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung aus zwei Bügeln besteht, von denen der eine (14) fest und der andere (19, 20, 21) schwenkbar angeordnet ist, und daß die Halteeinrichtung Spannmittel (41, 42) zum Halten des Statornestes (18) zwischen diesen Bügeln aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Bügel (14) der Halteeinrichtung Justiereinrichtungen (46,47) zum Ausrichten des Statornestes (18) an der Halteeinrichtung aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Bügel (14) und das Statornest (18) Justiermarken (80, 81) aufweisen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem festen Bügel (14) eine gebogene Rinne (17) ausgebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Justiereinrichtungen an der Halteeinrichtung angebrachte Druckmittel (46,47) aufweisen, die an dem Statornest (18) angreifen und dasselbe während des ganzen Wickelvorganges jeder Statorspule in einer bestimmten Stellung festhalten.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Bügel (19, 20, 21) der Halteeinrichtung einen beweglichen Arm (19) aufweist, der schwenkbar mit einem gleitenden Organ (24, 27) verbunden ist, dessen Lage mittels einer Stellvorrichtung (28, 29; 30, 31, 37, 38) einstellbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das gleitende Organ (24, 27) aus einem Joch (24) besteht, welches in einem Sockel gleitend angeordnet ist und durch die Stellvorrichtung (29 bis 31, 37, 38) in einer bestimmten Lage gehalten werden kann, und daß der bewegliche Arm (19) derart schwenkbar an dem Joch (24) angeordnet ist, daß er an dem Statornest (18) zur Anlage kommt. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannmittel (41, 42) für das Statornest (18) wenigstens eine Nockenfläche (42) aufweisen, die an dem beweglichen Arm (19) angreift und ihn relativ zum feststehenden Teil (14) der Halteeinrichtung festhält, wenn das Statornest (18) zwischen den feststehenden Teil (14) und den beweglichen Arm (19) eingesetzt ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Arm (19) Mittel (20, 39, 40) zum Zentrieren des Statornestes (18) in bezug auf den Arm (19) aufweist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Statornest (18) Nutmarken (80, 81) zum Ausrichten des Stators in einer bestimmten Lage zum Statornest sowie Mittel zum Befestigen des Stators im Statornest (18) in dieser Lage aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 269 061, 718 295, 718 296, 818 979, 903 000; schweizerische Patentschrift Nr. 273 212.
DEB35417A 1954-04-26 1955-04-21 Haltevorrichtung fuer den Stator zum Wickeln von Statorspulen Pending DE1012671B (de)

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