DE10126457C2 - Sicherheitsvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für ein
Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Sicherheitsvorrichtungen sind bereits aus dem Stand
der Technik bekannt. So offenbart die DE 28 14 107 A1 eine Si
cherheitseinrichtung zum Schutz von Fußgängern, bei der die
Motorhaube bei einem Aufprall aus einer Ruheposition in eine
demgegenüber angehobene Aufprallposition verstellt wird.
Durch das Anheben der Motorhaube entsteht über den im Motor
raum angeordneten Aggregaten ein Weg, über den bei einem Auf
prall Energie absorbiert werden kann, so dass die auf einen
Fußgänger einwirkenden Belastungsspitzen reduziert werden
können. Das Aufrichten der Motorhaube erfolgt durch eine auf
blasbare Gassackvorrichtung, die unterhalb der Motorhaube an
geordnet ist und diese beim Aufblasvorgang durch ihr zuneh
mendes Volumen aufstellt.
Nachteilig an dieser bekannten Sicherheitsvorrichtung ist je
doch, dass die Konstruktion und damit auch die Herstellung
sehr aufwendig ist. Das gilt insbesondere dann, wenn das
Schwenken beim Aufstellen der Motorhaube bei einem Aufprall
über andere Scharniere erfolgt als das Schwenken zum Öffnen
der Motorhaube. Dann müssen nicht nur mehrere Scharniervor
richtungen vorgesehen sein, sondern auch Möglichkeiten zum
Aushängen dieser, wenn die Motorhaube um ein anderes Schar
nier verschwenkt werden soll.
Die DE 198 58 639 A1, die DE 44 14 661 A1 sowie die GB 2 340 799 A
zeigen im Motorraum angeordnete Airbags, die bei einem
Frontalaufprall aktiviert werden und so angeordnet sind, dass
ein Eindringen des im Motorraum angeordneten Motorblocks in
die Fahrgastzelle verhindert wird.
Des weiteren sind aus dem Stand der Technik Motorhaubenkon
struktionen bekannt, die mit Energieabsorptionselementen aus
gestattet sind. So offenbart beispielsweise die DE 199 29 048 A1
eine Motorhaube mit einer Außenhaut, einem innenliegenden
Rahmen sowie einem unter der Außenhaut und in dem Rahmen an
geordneten Energieabsorptionselement aus Schaum.
Diese Sicherheitsvorrichtung, die ebenso wie der zuvor be
schriebene Stand der Technik dazu dient, bei einem Aufprall
Energie zu absorbieren und dadurch Verletzungen eines auf
prallenden Fußgängers zu vermeiden, weist den Nachteil auf,
dass nicht der gesamte über den Aggregaten im Motorraum zur
Verfügung stehende Raum für eine Energieabsorption bei einem
Aufprall ausgenutzt wird, sondern nur der Bereich unterhalb
der Motorhaube, in dem das Energieabsorptionselement angeord
net ist. Dieser Bereich ist jedoch wegen der notwendigen Zu
gänglichkeit zu den Aggregaten und wegen der Integration des
Elements in der Motorhaube beschränkt.
Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Sicherheitsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug
bereitzustellen, die einfach herzustellen ist und einen ver
besserten Schutz für einen aufprallenden Fußgänger bietet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Pa
tentanspruchs 1 gelöst.
Demnach zeichnet sich die erfindungsgemäße Lösung dadurch
aus, dass ein befüllbarer Gassack unterhalb der Motorhaube
angeordnet ist und den dort befindlichen Hohlraum ausfüllt,
sobald er befüllt ist. Die Befüllung des Gassacks ist zeit
lich an das Starten des Kraftfahrzeugs gebunden, so dass si
chergestellt ist, dass der Gassack immer dann befüllt ist,
solange das Kraftfahrzeug benutzt wird. Der Gassack ist somit
ständig bereit, Energie bei einem möglichen Aufprall eines
Fußgängers zu absorbieren. Durch das Aufblasen des Gassacks
auf einen definierten Druck wird der Freiraum zwischen Aggre
gaten und Motorhaube ausgefüllt. Der Gassack stellt also ein
unter der Motorhaube angeordnetes Energieabsorptionselement
mit einem steuerbaren Volumen dar. Das Volumen kann je nach
Bedarfsfall eingestellt werden. Bei einem Aufprall sollte es
möglichst
maximal sein - also bei geschlossener Motorhaube den ge
samten Raum zwischen Motorhaube und darunter angeordneten Ag
gregaten ausfüllen. Sobald man die Motorhaube öffnet, sollte es
hingegen minimal sein, damit die Zugänglichkeit gewährleistet
ist und damit sich die Motorhaube wieder leicht schließen lässt
und man nicht den Widerstand des aufgeblasenen Gassackes über
winden muss.
Bei einem Aufprall auf die Motorhaube dient der Gassack dazu,
Energie zu absorbieren. Das geschieht dadurch, das das in dem
Gassack befindliche Gas aus dem Sack entweicht. Dazu können in
dem Gassack beispielsweise Abströmöffnungen vorgesehen sein,
über die das Gas entweichen kann. Die Abströmöffnungen können -
wie Ventile - so ausgelegt sein, dass sie erst ab einem gewis
sen Innendruck Gas entweichen lassen. So kann das Maß der Ener
gieabsorbtion gesteuert werden.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, dass sich der Gas
sack in seinem Volumen an den zur Verfügung stehenden Hohlraum
anpasst, weil die Form des aufgeblasenen Gassacks durch die ge
gebenen Randbedingungen bestimmt wird. Das hat zur Folge, dass
der gesamte zur Verfügung stehende Raum zwischen Motorhaube und
den darunter angeordneten Aggregaten zur Energieabsorbtion aus
genutzt werden kann. Zudem muss die erfindungsgemäße Sicher
heitsvorrichtung nicht an verschiedene Aggregatanordnungen im
Motorraum angepasst werden. Durch das variable Volumen kann ein
und derselbe Gassack bei verschiedenen Aggregatanordnungen ein
gesetzt werden. Dadurch werden Herstellungskosten gesenkt.
Gemäß einer Ausführungsform erstreckt sich der Gassack unter
der gesamten Motorhaube. Es ist aber auch denkbar, dass der
Gassack nur in Teilbereichen der Motorhaube angeordnet ist,
beispielsweise in Bereichen, bei denen statistisch besonders
häufig ein Aufprall eines Fußgängers auf eine Motorhaube er
folgt.
Dem Gassack kann ein Mittel zum Befüllen zugeordnet sein. Dazu
bietet sich beispielsweise eine Pumpe an.
Durch eine
Pumpe wird eine reversible Einrichtung zur Verfügung gestellt,
da der Vorgang des Befüllens des Gassacks beliebig oft wieder
holt werden kann.
Der Gassack kann beispielsweise an der Motorhaube selber befes
tigt sein. Das bietet den Vorteil, dass der Gassack bei Öffnen
der Motorhaube mit angehoben wird und alle im Motorraum ange
ordneten Aggregate zugänglich sind. Es ist aber auch denkbar,
dass der Gassack im Motorraum festgelegt ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Mittel zum Befül
len des Gassacks direkt an der Motorhaube festgelegt. In diesem
Fall ist es möglich, die Mittel zum Befüllen direkt neben dem
Gassack anzuordnen, so dass lange Zuleitungen, die eventuell
kompliziert verlegt werden müssen - vermieden werden. Die Mit
tel können aber auch im Motorraum angeordnet und über Zuleitun
gen mit dem Gassack verbunden werden.
Es ist denkbar, dass der Gassack beim Öffnen der Motorhaube
zumindest teilweise entleert wird, damit der Widerstand
beim anschließenden Schließen der Motorhaube verringert wird.
In dem Gassack können Fangbänder angeordnet sein, die die Form
des befüllten Gassacks bestimmen. In Bereichen, in denen unter
der Motorhaube ein größerer Hohlraum ist, können diese Bänder
länger sein. In anderen Bereichen, in denen ein kleiner Hohl
raum vorliegt, können die Bänder kürzer sein. Die Bänder för
dern zudem das fehlerfreie Entfalten des Gassacks beim Befül
len, da sie die Form des Gassacks im Groben vorgeben und der
zusammengefaltete Gassack sich nicht so leicht an Aggregaten
verfangen kann.
Bevorzugt besteht der Gassack aus mehreren Kammern. Diese kön
nen miteinander verbunden sein, so dass Gas zwischen verschie
denen Kammern hin- und herströmen kann. Durch ein Kammersystem
wird dem Gas in dem Gassack beim Strömen durch diesen, wie es
beispielsweise bei einer auf den Gassack wirkenden Kraft er
folgt, größerer Widerstand entgegengesetzt, so dass ein höheres
Maß an Energie absorbiert wird.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, in dem Gassack mindestens
ein schwammartiges Element anzuordnen. Sobald der Gassack mit
Luft befüllt wird, dehnt sich dieses Element mit dem Gassack
aus. Wenn der Gassack entleert wird, kann das Element auch wie
der zusammengedrückt werden, so dass es kein Volumen mehr in
Anspruch nimmt. Das schwammartige Element bringt den Vorteil
mit sich, dass es dem sich in dem Gassack bewegenden Gas einen
Widerstand entgegensetzt. Somit kann man über den Grad der Po
rosität des schwammartigen Elementes und über dessen Elastizi
tät den Luftstrom in dem Gassack, insbesondere bei einem Auf
prall auf die Motorhaube, und somit die Energieaufnahme der er
findungsgemäßen Sicherheitseinrichtung bestimmen.
Zur Abrundung der Energieabsorbtion kann die Motorhaube noch
zusätzliche Energieabsorbtionselemente aufweisen, wie bei
spielsweise Schaumelemente. Durch die Kombination dieser Elemente
mit der erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung kann das
Maß der Energieabsorbtion besonders einfach auf einen Fußgän
geraufprall abgestimmt werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand dem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. In Fig. 1
ist ein Querschnitt durch eine Motorhaube mit einer erfindungs
gemäßen Sicherheitsvorrichtung dargestellt.
Mit 1 ist eine Motorhaubenbeplankung gekennzeichnet, also das
nach außen sichtbare Blech einer Motorhaube. Darunter befindet
sich ein Motorhaubeninnenteil 2. Dieses Motorhaubeninnenteil 2
kann sich unter der ganzen Motorhaubenbeplankung 1 erstrecken
oder auch nur Bereiche dieser abdecken, wenn es beispielsweise
rahmenförmig gestaltet ist. Motorhaubenbeplankung 1 und Mo
torhaubeninnenteil 2 bilden die Motorhaube.
Damit die Motorhaube die bei einem Aufprall aufgenommene Ener
gie großflächig an darunter angeordnete Strukturen weitergibt,
kann sie eine Sandwichstruktur aufweisen, die eine auf den je
weiligen Bereich abgestimmte Struktursteifigkeit aufweist. Dazu
kann beispielsweise zwischen Motorhaubenbeplankung 1 und Mo
torhaubeninnenteil 2 eine Zwischenschicht vorgesehen sein, die
aus einem Metallschaum und/oder einem Kunststoffschaum und/oder
einer Kunststofffolie und/oder einem Kleber und/oder einem Gel
pad besteht. Diese Schichten sind zu einem festen Verbund mit
einander verbunden.
Unter dem Motorhaubeninnenteil 2 kann eine energieabsorbierende
Schicht 3, beispielsweise aus einem Schaummaterial und/oder
einem Gel angeordnet sein. Mit dieser Schicht können die
Eigenschaften der erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung auf
jeden einzelnen Anwendungsfall angepasst werden.
Mit 4 ist ein Aggregat, welches im Motorraum unter der Motor
haube angeordnet ist, bezeichnet. Bei dem Aggregat 4 kann es
sich beispielsweise um einen Motor eines Kraftfahrzeugs han
deln.
Zwischen dem Aggregat 4 und der Motorhaube ist ein Gassack 5
angeordnet. Der Gassack 5 füllt den gesamten Hohlraum zwischen
Aggregat 4 und Motorhaube aus. In Fig. 1 ist nur aus Gründen
der Übersicht zwischen den verschiedenen Bauteilen Platz gelas
sen worden. Der Gassack passt sich in der Realität den gegebe
nen Formen der ihn umgebenen Bauteile einfach beim Befüllen mit
Gas an, bis er ganz an ihnen anliegt, so dass aufwendige Ab
stimmungsarbeiten zwischen Form der Sicherheitsvorrichtung und
räumlichen Gegebenheiten im Motorraum entfallen.
In dem in Fig. 1 dargestellten Gassack 5 ist ein Fangband 6 an
geordnet, welches sich von dem der Motorhaube zugewandten Ende
des Gassacks 5 bis zu dem dem Aggregat 4 zugewandten Ende des
Gassacks 5 erstreckt. Das Fangband 6 dient dazu, dem Gassack
eine gewisse Form zu geben. Das ist insbesondere dann wichtig,
wenn der Gassack nicht oder nicht mehr ganz befüllt ist, weil
das Fangband dann vermeidet, dass der Gassack beim Öffnen der
Motorhaube willkürlich von der Haube herabhängt und somit die
Zugänglichkeit zum Motorraum behindert.
Die Fangbänder 6 können sich auch über die gesamte Breite bzw.
Länge des Gassacks 5 hindurch erstrecken und diesen in Kammern
a und b unterteilen. Wenn die Kammern, beispielsweise durch
Öffnungen in dem Fangband 6 miteinander verbunden sind, so kann
das in einer Kammer befindliche Gas auch in eine andere Kammer
strömen. Das hat bei einem Aufprall den Vorteil, dass der Wi
derstand beim Strömen des Gases in dem Gassack 5 erhöht wird,
so dass mehr Energie absorbiert werden kann.
In dem Gassack 5 kann auch ein poröses, hochelastisches Mate
rial, beispielsweise ein Schaum bzw. ein schwammförmiges Ele
ment angeordnet sein. Über die Porosität kann der Luftstrom in
dem Gassack 5 eingestellt und somit die Steifigkeit bzw. die
Energieaufnahme bestimmt werden. Das Material kann fest mit dem
Gassack verbunden, beispielsweise verklebt sein. Es ist aber
auch denkbar, dass es aufgrund seiner Form eine feste Position
in dem Gassack 5 einnimmt oder auf andere übliche Art und Weise
befestigt ist. Um dem Gassack 5 mit dem porösen, hochelasti
schen Material genug Spielraum zum Entfalten zu geben, können
an den Seiten des Gassacks 5 faltenbalgartige Bereiche vorgese
hen sein.
Claims (9)
1. Sicherheitsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einer
Motorhaube und einem Energieabsorptionselement, das flä
chig unterhalb der Motorhaube angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Energieabsorptionselement ein Gassack (5) ist,
dessen Befüllung zeitlich an das Starten des Kraftfahr
zeugs gebunden ist.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gassack (5) im Raum unterhalb der gesamten Mo
torhaube (1, 2) angeordnet ist.
3. Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gassack (5) an der Motorhaube (1, 2) befestigt
ist.
4. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Mittel zum Befüllen des Gassacks (5) an der Mo
torhaube (1, 2) befestigt ist.
5. Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gassack (5) beim Öffnen der Motorhaube (1, 2)
zumindest teilweise geleert wird.
6. Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Gassack (5) mindestens ein Fangband (6) ange
ordnet ist, das die Form des befüllten Gassacks (5) be
stimmt.
7. Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gassack (5) aus mehreren Kammern (a, b) besteht.
8. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kammern miteinander verbunden sind, so dass das
in dem Gassack (5) befindliche Gas von einer Kammer in
eine andere Kammer strömen kann.
9. Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Gassack (5) mindestens ein poröses elasti
sches Element angeordnet ist.
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- 2001-05-31 DE DE2001126457 patent/DE10126457C2/de not_active Expired - Fee Related
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