DE10125335A1 - Brennkammerdruckschutzvorrichtung und -verfahren für einen turboaufgeladenen Verbrennungsmotor - Google Patents
Brennkammerdruckschutzvorrichtung und -verfahren für einen turboaufgeladenen VerbrennungsmotorInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung (11) zum Regeln des Spitzendrucks in der Brennkammer (46) eines turboaufgeladenen Diesellokomotivenmotors (12) ist offenbart. Ein Druckablassventil (56) ist in dem Verdichterauslass stromabwärts von dem Turbolader (18) angeordnet. Das Ablassventil (56) ist betriebfähig, um eine gewählte Menge (58) verdichteter Luft (24), die durch den Verdichterabschnitt (20) des Turboladers (18) erzeugt wurde, abzulassen. Die Betätigung des Ventils (56) kann eine Funktion des Drucks der verdichteten Luft (24), und/oder eines Krümmerlufttemperatursignals (52) und eines Kraftstoffeinspritzzeitabstimmungssignals (40) sein. Ein Betätigungsglied (60), das an dem Ventil (56) angebracht ist, spricht auf ein Ventilpositionssignal (62) an, das durch einen Regler (38) erzeugt wird, der die geeigneten Eingänge und eine programmierte logische Fähigkeit hat.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein den Bereich von
Schienenlokomotiven und insbesondere ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Schützen eines turboaufgeladenen
Lokomotivendieselmotors vor einem übermäßig hohen Druck in der
Brennkammer.
Es ist bekannt, dass ein übermäßig hoher Druck in der
Brennkammer eines Verbrennungsmotors Schäden an den
Verbrennungsmotorkolben, den Zylinderköpfen und anderen
Bauteilen verursachen kann. Der Spitzenbrennkammerdruck ist eine
Funktion des Verbrennungsprozesses und des Zustands der
eintretenden Verbrennungsluft. Der Betrieb eines Turboladers
erhöht den Spitzenbrennkammerdruck durch Erhöhen der Temperatur
und des Drucks der eintretenden Luft.
Es gibt viele bekannte Anordnungen nach dem Stand der Technik
zum Begrenzen des Brennkammerdrucks. Das US-Patent 4,655,040,
das am 7. April 1987 auf Parker erteilt wurde, offenbart ein
Ablassventil (Überschussschieberventil) zum Vorbeileiten eines
Teils des Motorabgases um den Turbinenabschnitt eines
Turboladers, um den Betrag der Druckverstärkung zu begrenzen,
die durch den Verdichterabschnitt des Turboladers vorgesehen
wird. Überschussschieberventile sind insbesondere deshalb teuer,
da sie ausgelegt sein müssen, um in einer rauen Umgebung des
Abgassystems zu arbeiten.
Das US-Patent 4,557,111, das am 10. Dezember 1985 auf Haussmann
et al. erteilt wurde, offenbart ein Regelsystem zum Einkuppeln
und Auskuppeln des Betriebs eines Turboladers. Die Vorrichtung
von Haussmann ist insbesondere für Anwendungen nützlich, bei
denen die Drosselstellung des Motors häufig variiert wird. Es
ist nicht wünschenswert, ein System einzusetzen, das den
Turbolader zyklisch für Anwendungen an- und abschaltet, bei
denen der Motor für längere Zeiträume bei einer gleichbleibenden
Drehzahl arbeitet, wie zum Beispiel bei Lokomotivenanwendungen.
Das US-Patent 4,434,761, das am 6. März 1984 auf Ludwig erteilt
wurde, lehrt eine Kraftstoffdurchflusseinstellvorrichtung, die
die Kraftstoffdurchflussrate des Kraftstoffs zu einem
Dieselmotor verringert, wenn ein Krümmereinlassluftdruck größer
als ein vorbestimmter Wert ist, um den Motor vor einem Zustand
der Überverstärkung zu schützen. Es ist nicht wünschenswert, ein
Regelsystem einzusetzen, das den Kraftstoffdurchfluss zu einem
Lokomotivenmotor verringert, da die Gesamtleistungserzeugung
eines Motors eine primäre Betriebsüberlegung ist.
Das US-Patent 5,782,092, das am 21. Juli 1998 auf Schultalbers
et al. erteilt wurde, beschreibt eine Regelanordnung für einen
Turbolader mit einer variablen Turbinengeometrie zum Regeln des
Ausgangsdrucks des Verdichterabschnitts des Turboladers.
Turbolader mit variabler Turbinengeometrie sind teuer und primär
bei Anwendungen nützlich, bei denen die Motordrehzahl oft
variiert werden muss und bei denen die Beschleunigung des
Fahrzeugs eine primäre Überlegung ist. Die Vorrichtung von
Schultalbers ist als solche insbesondere für eine Anwendung in
einem turboaufgeladenen Diesellokomotivenmotor nicht gut
geeignet.
Somit gibt es insbesondere den Bedarf für ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Schützen eines turboaufgeladenen
Diesellokomotivenmotors vor einem übermäßig hohen
Brennkammerdruck. Ein derartiges System sollte vorzugsweise
einfach und kostengünstig sein und sollte die Leistungsabgabe
des Motors nicht verringern.
Dem gemäß ist hier eine Leistungseinheit für eine Lokomotive
beschrieben, die folgendes aufweist: einen Dieselmotor mit einem
Einlasskrümmer zum Aufnehmen komprimierter Luft und einem
Abgaskrümmer; einem Turbolader mit einem Turbinenabschnitt, der
mit dem Abgaskrümmer verbunden ist, und einem
Verdichterabschnitt, der einen Auslass hat, der mit dem
Einlasskrürnmer verbunden ist, wobei der Turbolader betriebsfähig
ist, um komprimierte Luft an dem Einlasskrürnmer mit einem
Einlasskrümmerluftdruck bereitzustellen; und einem Ablassventil,
das in Fluidverbindung zwischen dem Turboladerauslass und dem
Einlasskrümmer steht und betriebsfähig ist, um eine gewählte
Menge der verdichteten Luft im Ansprechen auf den
Einlasskrümmerluftdruck zur Atmosphäre abzulassen.
Ein Verfahren zum Schützen eines turboaufgeladenen
Diesellokomotivenmotors vor dem übermäßig hohen Brennkammerdruck
wird ebenso hier beschrieben, wobei das Verfahren die folgenden
Schritte aufweist: Ermitteln eines zulässigen Brennkammerdrucks
für den turboaufgeladenen Dieselmotor; Ermitteln eines ersten
Druckanstiegs in der Brennkammer über den ersten Druckanstieg
als eine Funktion der Krümmerlufttemperatur; Ermitteln eines
zweiten Druckanstiegs in der Brennkammer über den
Einlasskrümmerluftdruck als Funktion einer Zeitabstimmung der
Kraftstoffeinspritzung in die Brennkammer; Ermitteln eines
Programmeinlasskrümmerluftdrucks als Funktion des zulässigen
Brennkammerdrucks, des ersten Druckanstiegs und des zweiten
Druckanstiegs; Vergleichen des Programmeinlasskrümmerluftdrucks
mit dem Ist-Einlasskrümmerluftdruck zum Ermitteln eines
Regeldruckdifferenzials; und Regeln des Einlasskrümmerluftdrucks
als Funktion des Regeldruckdifferenzials.
Die Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus
der folgenden genauen Beschreibung der Erfindung klar, wenn sie
in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird:
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer Leistungseinheit
einer Lokomotive einschließlich eines turboaufgeladenen
Dieselmotors mit einem Ablassventil, das betriebsfähig ist, um
einen Teil der von dem Turbolader erzeugten verdichteten Luft
auszustoßen,
Fig. 2 ist ein logisches Diagramm für den Betrieb des
Ablassventils von Fig. 1,
Fig. 3 ist ein alternatives logisches Diagramm für den Betrieb
des Ablassventils von Fig. 1.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer
Lokomotivenleistungseinheit 10. Die Leistungseinheit 10 weist
einen Dieselmotor 12 mit einem Einlasskrümmer 14 und einem
Abgaskrümmer 16 auf. Ein Turbolader 18 mit einem
Verdichterabschnitt 20 und einem Turbinenabschnitt 22 ist
betriebsfähig, um an dem Einlasskrümmer 14 verdichtete Luft 24
für die Verbrennung innerhalb des Motors 12 bereitzustellen. Der
Turbinenabschnitt 22 des Turboladers 18 ist mit dem Abgaskrümmer
16 zum Entnehmen von Energie aus dem Abgas 26 zum Drehen einer
Welle 28 verbunden, die mit dem Verdichterabschnitt 20 verbunden
ist. Der Verdichterabschnitt 20 saugt Umgebungsluft 30 durch ein
Filter 32 an und stellt verdichtete Luft 24 durch einen Auslass
34, der mit dem Wärmetauscher 36 verbunden ist, und dann an dem
Einlasskrümmer 14 bereit. Die verdichtete Luft 24 wird durch den
Verdichtungsprozess auf eine erhöhte Temperatur erwärmt, und
daher wird sie durch einen Wärmetauscher 36 geführt, um ihre
Temperatur vor der Zufuhr in den Motor 12 zu verringern. Der
Wärmetauscher 36 kann jede Form eines Zwischenkühlers oder eines
Nachkühlers sein, wie er nach dem Stand der Technik bekannt ist,
und er ist typischerweise ein Luft-Wasser-Wärmetauscher, der das
Motorkühlmittel einsetzt, um die Wärme von der verdichteten Luft
24 zu entnehmen.
Die Vorrichtung von Fig. 1 weist ebenso einen Regler 38 auf, der
vorteilhaft ein elektronischer Kraftstoffeinspritzregler für den
Motor 12 sein kann. Der Regler 38 nimmt ein Drosselstellsignal
40 von einer bedienergeregelten Drossel 42 auf und beinhaltet
ein Schaltsystem 43, das betriebsfähig ist, ein
Zeitabstimmungssignal 44 zum Regeln des Betriebs der
Kraftstoffeinspritzvorrichtung 45 zum Einspritzen von Kraftstoff
in die Brennkammern 46 des Motors 12 zu regeln. Der Regler 38
nimmt ebenso als Eingänge ein Einlasskrümmerluftdrucksignal 48,
das durch den Druckwandler 50 erzeugt wird, und ein
Einlasskrümmerlufttemperatursignal 52 auf, das durch einen
Temperatursensor 54 erzeugt wird.
Die Leistungseinheit 10 weist ebenso eine Vorrichtung 11 zum
Regeln des Spitzendrucks in der Brennkammer 46 des Motors 12
auf, wie nachstehend ausführlicher beschrieben wird. Ein Ventil
56 ist in Fluidverbindung zwischen dem Turboladerauslass 34 und
dem Wärmetauscher 36 verbunden und betriebsfähig, wenn es offen
ist, um einen gewählten Teil 58 der verdichteten Luft 24 zu der
Umgebungsatmosphäre abzulassen. Durch Verringern der Menge der
verdichteten Luft 24, die für den Motor 12 bereit gestellt wird,
arbeitet das Ablassventil 56, um den Einlasskrümmerluftdruck zu
verringern, und daher um den Spitzendruck in der Brennkammer 46
zu verringern. Vorteilhaft ist das Ventil 46 in der Strömung der
Verbrennungsluft 24 an einer Position stromaufwärts von dem
Wärmetauscher 36 angeordnet, wodurch der Wärmeabfuhrbedarf an
dem Wärmetauscher 36 ebenso verringert wird, wenn sich das
Ventil 56 in einer offenen Position befindet. Die Position des
Ventils 56 wird durch ein Betätigungsglied 60 beeinflusst. In
einem besonders einfachen Ausführungsbeispiel kann die
Kombination des Ventils 56 und des Betätigungsglieds 60 ein
Federablassventil sein, das direkt auf den Druck der
verdichteten Luft 24 anspricht. Wenn in einem derartigen
Ausführungsbeispiel der Druck der verdichteten Luft 24 einen
vorbestimmten Wert übersteigt, wird er die Federkraft, die das
Ventil in einer geschlossenen Position hält, übersteigen. Wenn
der Druck der verdichteten Luft 24 das Ventil 56 zum Öffnen
zwingt, wird ein Teil 58 der verdichteten Luft 24 zu der
Atmosphäre austreten, wodurch die Masse und der Druck der
verdichteten Luft, die der Brennkammer 46 zugeführt wird, sinkt
und der Spitzendruck in der Kammer 46 während der Verbrennung
verringert wird. In einem weiteren Ausführungsbeispiel kann das
Betätigungsglied 60 ein Leistungsbetätigungsglied sein, wie zum
Beispiel ein pneumatisches oder ein elektrisches
Betätigungsglied. In diesem Ausführungsbeispiel spricht das
Betätigungsglied 60 auf ein Ventilpositionssignal 62 an, das als
ein Ausgang des Reglers 38 erzeugt wird, wie nachstehend
ausführlicher beschrieben wird.
Fig. 2 stellt ein logisches Diagramm dar, das innerhalb des
Reglers 38 als Hardware, Software oder Firmware ausgeführt
werden kann. Der Regler 38 nimmt als Eingang das
Krümmerlufttemperatursignal 52 auf. Ein Zeitabstimmungssignal
44, das die Zeitabstimmung des Betriebs der
Kraftstoffeinspritzvorrichtungen 45 darstellt, kann dem Regler
38 zugeführt werden, oder wird vorzugsweise innerhalb des
Reglers 38 für die separate Kraftstoffeinspritzregelfunktion
berechnet. Es ist möglich, den polytropen Druckanstieg in der
Brennkammer 46, insbesondere den Anstieg des Drucks aufgrund der
Verdichtungswirkung des sich nach oben bewegenden Kolbens in dem
Zylinder, zu ermitteln. Der Druckanstieg wird eine Funktion der
Einlasskrümmerlufttemperatur sein. Die Beziehung zwischen der
Einlasskrümmerlufttemperatur und dem Anstieg des
Brennkammerdrucks wird eine motorspezifische Funktion sein, die
durch bekannte Modellierungstechniken und/oder empirische
Techniken ermittelt werden kann. Eine derartige Beziehung kann
in den Regler 38 programmiert werden, so dass der polytrope
Druckanstieg in der Brennkammer 46 über den
Einlasskrümmerluftdruck als Funktion der Krümmerlufttemperatur
52 bei Schritt 60 von Fig. 2 ermittelt werden kann. In ähnlicher
Weise ist es möglich, den Druckanstieg in der Brennkammer 46
über den polytropen Druckanstieg zu berechnen oder zu messen,
der sich aus der Verbrennung des Kraftstoffs in der Brennkammer
46 ergibt. Dieser Druckanstieg ist eine Funktion der
Zeitabstimmung der Kraftstoffeinspritzung in die Brennkammer 46.
Diese Beziehung kann ebenso in den Regler 38 programmiert
werden, so dass der Druckanstieg als Funktion der Zeitabstimmung
bei Schritt 62 von Fig. 2 berechnet werden kann. Ein zulässiger
Brennkammerdruck kann für jede bestimmte Motorauslegung auf der
Grundlage der Auslegungsparameter des Motors ermittelt werden.
Der zulässige Druck kann ein fester Maximalwert sein oder er
kann ein Zielbereich sein, der eine gewünschte Höhe der
Motorleistungsfähigkeit bereitstellt. Der zulässige
Brennkammerdruck kann bei Schritt 64 von Fig. 2 als ein fester
Wert ermittelt werden, oder er kann als eine Funktion des
Drosselstellsignals 40 berechnet werden, da bei einigen
Anwendungen der gewünschte zulässige Druck während verschiedener
Motorbetriebsbedingungen variieren kann. Mit der Kenntnis des
zulässigen Drucks von Schritt 64 ist es möglich, bei Schritt 66
einen Programmeinlasskrümmerluftdruck als Funktion des
zulässigen Brennkammerdrucks von Schritt 64, des Druckanstiegs
aufgrund der Verdichtung von Schritt 60 und des Druckanstiegs
aufgrund der Verbrennung von Schritt 62 zu ermitteln. Alternativ
kann der Programmeinlasskrümmerluftdruck bei Schritt 66 direkt
als Funktion der Krümmerlufttemperatur von Schritt 52, des
zulässigen Spitzenzylinderdrucks von Schritt 64 und eines
Einspritzstartzeitabstimmungssignals von Schritt 44 ermittelt
werden. Das kann durch Einarbeiten der Beziehungen zwischen der
MAT (Krümmerlufttemperatur) und einer Zeitabstimmung zu dem
Druckanstieg innerhalb der funktionalen Beziehung erzielt
werden, die programmiert ist, um Schritt 66 zu erzielen. Der
Programmeinlasskrümmerluftdruck 66 kann dann mit dem Ist-
Einlasskrümmerluftdruck 48 verglichen werden. Der
Einlasskrümmerluftdruck kann dann als Funktion dieses Vergleichs
geregelt werden, wie zum Beispiel durch Erzeugen eines
Ventilpositionssignals 62 als eine Funktion der Differenz dieser
Werte durch den Regler 38. Wenn der Programmkrümmerluftdruck
geringer als der Ist-Krümmerluftdruck bei Schritt 68 ist, kann
das Ventilpositionssignal 62 so erzeugt werden, dass sich das
Ablassventil 56 bei Schritt 70 öffnet. Wenn der
Programmkrümmerluftdruck größer als der Ist-Krümmerluftdruck
ist, wie bei Schritt 72 ermittelt ist, kann das
Ventilpositionssignal 62 so erzeugt werden, dass sich das
Ablassventil bei Schritt 74 schließt. Sollte der
Programmkrümmerluftdruck gleich dem Krümmerluftdruck sein oder
innerhalb eines annehmbaren Bereichs des Krümmerluftdrucks
liegen, kann das Ventil 56 an seiner vorliegenden Position wie
bei Schritt 76 gehalten werden. Der Regler 38 kann programmiert
sein, um die Schritte von Fig. 2 periodisch zu wiederholen, um
die Position des Ventils 56 im Ansprechen auf Änderungen der
Drosselposition, der Umgebungslufttemperatur oder des
Umgebungsluftdrucks oder anderer in Wechselbeziehung stehender
Variablen nachzustellen. Das Ablassventil 56 kann geregelt
werden, um sich in einem einzelnen Schritt, in zuwachsenden
Schritten oder auf eine vollständig proportionale Weise in
Abhängigkeit von den Systemauslegungserfordernissen und den
Fähigkeiten des Betätigungsglieds 60 zu öffnen und zu schließen.
Fig. 3 ist ein alternatives logisches Diagramm, das in dem
Regler 38 ausgeführt werden kann, um zu den Schritten 70, 74, 76
zum Regeln der Position des Ventils 56 zu gelangen. In diesem
logischen Diagramm wird der Ist-Brennkammerdruck bei Schritt 78
ermittelt. Der Ist-Brennkammerdruck kann empirisch gemessen
werden oder er kann als eine Funktion des
Einlasskrümmerluftdrucks 48 und der
Kraftstoffeinspritzzeitabstimmung 44 berechnet werden. Wie
vorstehend diskutiert ist, sind diese Beziehungen
motorsspezifisch und können durch den Regler 38 berechnet werden
oder durch Einsetzen von vorprogrammierten Nachschlagtabellen
ermittelt werden. Um diese Regelungslogik weitergehend zu
verfeinern, kann die Krümmerlufttemperatur 52 ebenso in Schritt
78 zum Ermitteln des Ist-Brennkammerdrucks eingesetzt werden.
Der Ist-Brennkammerdruck wird dann mit dem zulässigen
Brennkammerdruck von Schritt 64 in den Schritten 80, 82
verglichen, um zu einem der drei alternativen Regelvorgänge 70,
74, 76 zu gelangen. Wie in Fig. 2 kann Schritt 64 von Fig. 3 das
Ermitteln eines zulässigen Brennkammerdrucks als eine Funktion
eines Drosselstellsignals 40 für den Motor 12 enthalten.
Der Regler 38 kann vorteilhaft innerhalb eines vorhandenen
elektronischen Kraftstoffeinspritzreglers einer Lokomotive
ausgeführt werden. Derartige Kraftstoffeinspritzregler weisen
logische Fähigkeiten und Berechnungsfähigkeiten auf und können
als ein programmierter Logikregler, ein Mikroprozessor oder ein
PC ausgeführt werden. Derartige vorhandene elektronische
Kraftstoffeinspritzregler haben typischerweise Eingänge für den
Einlasskrümmerluftdruck und für Temperatursignale 48, 52 und für
ein Drosselstellsignal 40. Derartige vorhandene Hardware weist
typischerweise ein Kraftstoffeinspritzzeitabstimmungssignal 44
als ein Ausgang auf. Daher kann die zusätzliche Logik, die zur
Erzeugung des Ventilpositionssignals 62 notwendig ist, günstig
durch zusätzliche Programmierung von Software oder Firmware
innerhalb des Reglers 38 eingeschlossen werden. Das
Ventilpositionssignal 62 kann programmiert werden, um auf das
Einlasskrümmerluftdrucksignal 48 und das Zeitabstimmungssignal
44 anzusprechen. Das Ventilpositionssignal 62 kann weitergehend
so programmiert sein, um auf das
Einlasskrümmerlufttemperatursignal 52 und/oder das
Drosselpositionssignal 40 anzusprechen. Der Regler 38 kann
programmiert sein, um ein Fehlersignal vorzusehen, um das Ventil
56 bei einer Systemfehlfunktion, wie zum Beispiel einem defekten
Sensor oder einem Kabelbruch usw., zu schließen.
In einem besonders einfachen Ausführungsbeispiel kann ein Mittel
zum Erfassen des Einlasskrümmerluftdrucks und ein Mittel zum
Ablassen eines gewählten Teils der verdichteten Luft zu der
Atmosphäre im Ansprechen auf den Einlasskrümmerluftdruck, der
einen vorbestimmten Wert übersteigt, beide als ein Ablassventil
56 ausgeführt sein, das durch ein Federbetätigungsglied 60
geregelt wird. Es ist anzumerken, dass die gestrichelte Linie 67
in Fig. 2 den logischen Pfad darstellt, dem für ein derartiges
Ausführungsbeispiel gefolgt würde. Für dieses
Ausführungsbeispiel wäre das logische Zuführen und Einschließen
des Schritts 66 nicht notwendig und das Ventil 56 würde selbst
funktionieren, um einen zulässigen MAP (zulässigen
Krümmerluftdruck) mit einem Ist-MAP (Ist-Krümmerluftdruck)
vergleichen, um sich entsprechend selbst neu zu positionieren.
Eine verfeinerte Regelung kann durch Vorsehen von elektronischen
Mitteln zum Erfassen des Einlasskrümmerluftdrucks, wie zum
Beispiel eines Sensors 50, und eines elektronischen Mittels zum
Ablassen eines gewählten Teils 58 der verdichteten Luft 24
erhalten werden. Eine derartige verfeinerte Vorrichtung kann
einen Regler 38, ein elektronisches oder pneumatisches
Betätigungsglied 60 und ein Ventilpositionssignal 62 aufweisen.
Eine weitergehende Verfeinerung kann durch Zufügen von Mitteln
zum Erfassen der Einlasskrümmerlufttemperatur, wie zum Beispiel
eines Sensors 54, und durch Variieren des Drucks erzielt werden,
bei dem sich das Ventil 56 als Funktion der
Einlasskrümmerlufttemperatur öffnet. Ein derartiges Mittel zum
Variieren des Öffnungsdrucks für das Ventil 56 kann geeignet als
Programmanweisungen in dem Regler 38 ausgeführt werden. Des
weiteren kann der vorbestimmte Druck, bei dem das Ventil 56
geöffnet wird, auch als eine Funktion der Einstellung der
Drossel 42 durch Programmieren von Instruktionen innerhalb des
Reglers 38 ausgeführt werden, um auf das Drosselpositionssignal
40 anzusprechen.
In einem hypothetischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung kann ein luftbetriebenes Ablassventil 56 an einem
turboaufgeladenen Diesellokomotivenmotor 12 verwendet werden, um
die Fähigkeit des Ablassens von 5 psig der verdichteten Luft 24
vorzusehen, die von dem Turbolader 18 erzeugt wird. Unter der
Annahme, dass ein Verdichtungsverhältnis von 13 : 1, ein
Anfangsdruck in der Brennkammer beim Einlassventilschließen von
30 psig und ein polytroper Koeffizient von 1,4 vorliegt, würde
der Spitzenbrennkammerdruck 950 psig aufgrund der polytropen
Verdichtung bei geschlossenem Ventil 56 betragen. Wenn das
Ablassventil 56 offen ist und in der Lage, den
Einlasskrümmerluftdruck um 5 psig bis 25 psig abzulassen, würde
der Spitzenbrennkammerdruck aufgrund der polytropen Verdichtung
auf 790 psig verringert. Der Druckanstieg aufgrund der
Verbrennung kann ebenso bei diesem Beispiel verringert werden,
wobei die spezifische Verringerung, die erzielt wird, eine
Funktion von den Kraftstoffeinspritzparametern des bestimmten
Motors ist. Es kann des weiteren angenommen werden, dass die
Verringerung des Brennkammerdrucks für einen Motor mit einem
höheren Verdichtungsverhältnis bedeutsamer ist.
Während die bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung hier gezeigt und beschrieben sind, ist es
offensichtlich, dass derartige Ausführungsbeispiele nur
beispielhaft vorgesehen sind. Zahlreiche Abwandlungen,
Änderungen und Ersetzungen werden dem Fachmann möglich sein,
ohne von der Erfindung abzuweichen. Demgemäß ist beabsichtigt,
dass die Erfindung nur durch die beigefügten Ansprüche definiert
ist.
Somit ist die Vorrichtung 11 zum Regeln des Spitzendrucks in der
Brennkammer 46 eines turboaufgeladenen Diesellokomotivenmotors
12 ist offenbart. Das Druckablassventil 56 ist in dem
Verdichterauslass stromabwärts von dem Turbolader 18 angeordnet.
Das Ablassventil 56 ist betriebsfähig, um eine gewählte Menge 58
der verdichteten Luft 24, die durch den Verdichterabschnitt 20
des Turboladers 18 erzeugt wurde, abzulassen. Die Betätigung des
Ventils 56 kann eine Funktion des Drucks der verdichteten Luft
24 und/oder des Krümmerlufttemperatursignals 52 und des
Kraftstoffeinspritzzeitabstimmungssignals 40 sein. Das
Betätigungsglied 60, das an dem Ventil 56 angebracht ist,
spricht auf das Ventilpositionssignal 62 an, das durch den
Regler 38 erzeugt wird, der die geeigneten Eingänge und eine
programmierte logische Fähigkeit hat.
Claims (17)
1. Verfahren zum Schützen eines turboaufgeladenen
Diesellokomotivenmotors (12) vor einem übermäßig hohen
Brennkammerdruck, wobei das Verfahren die folgenden Schritte
aufweist:
Ermitteln (64) eines zulässigen Brennkammerdrucks für den turboaufgeladenen Dieselmotor;
Ermitteln (60) eines ersten Druckanstiegs in der Brennkammer über einen Einlasskrümmerluftdruck als Funktion der Krümmerluftftemperatur (52);
Ermitteln (62) eines zweiten Druckanstiegs in der Brennkammer über den ersten Druckanstieg als eine Funktion einer Zeitabstimmung (44) einer Kraftstoffeinspritzung in die Brennkammer;
Ermitteln (66) eines Programmeinlasskrümmerluftdrucks als eine Funktion des zulässigen Brennkammerdrucks, des ersten Druckanstiegs und des zweiten Druckanstiegs; und
Vergleichen (68, 72) des Programmeinlasskrümmerluftdrucks mit einem Ist-Einlasskrümmerluftdrucks zum Regeln (70, 74, 76) des Einlasskrümmerluftdrucks.
Ermitteln (64) eines zulässigen Brennkammerdrucks für den turboaufgeladenen Dieselmotor;
Ermitteln (60) eines ersten Druckanstiegs in der Brennkammer über einen Einlasskrümmerluftdruck als Funktion der Krümmerluftftemperatur (52);
Ermitteln (62) eines zweiten Druckanstiegs in der Brennkammer über den ersten Druckanstieg als eine Funktion einer Zeitabstimmung (44) einer Kraftstoffeinspritzung in die Brennkammer;
Ermitteln (66) eines Programmeinlasskrümmerluftdrucks als eine Funktion des zulässigen Brennkammerdrucks, des ersten Druckanstiegs und des zweiten Druckanstiegs; und
Vergleichen (68, 72) des Programmeinlasskrümmerluftdrucks mit einem Ist-Einlasskrümmerluftdrucks zum Regeln (70, 74, 76) des Einlasskrümmerluftdrucks.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
den Schritt des Ermittelns des zulässigen Brennkammerdrucks für
den turboaufgeladenen Dieselmotor als eine Funktion einer
Drosselstellung (40) für den Motor.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Motor einen Turbolader (18) zum Bereitstellen verdichteter
Luft (34) an einem Einlasskrümmer (14) des Motors aufweist; und
dass der Schritt des Regelns des Einlasskrümmerluftdrucks des weiteren folgendes aufweist:
Vorsehen eines Ablassventils (56) in Fluidverbindung mit dem Einlasskrümmer, wobei das Ablassventil betriebsfähig ist, um eine gewählte Menge (58) der verdichteten Luft zu der Atmosphäre abzulassen; und
Vorsehen eines Betätigungsglieds (60), das an dem Ablassventil angebracht ist, wobei das Betätigungsglied betriebsfähig ist, um das Ablassventil im Ansprechen auf das Ergebnis im Schritt des Vergleichens des Programmeinlasskrümmerluftdrucks mit dem Ist- Einlasskrümmerluftdruck zu positionieren.
dass der Schritt des Regelns des Einlasskrümmerluftdrucks des weiteren folgendes aufweist:
Vorsehen eines Ablassventils (56) in Fluidverbindung mit dem Einlasskrümmer, wobei das Ablassventil betriebsfähig ist, um eine gewählte Menge (58) der verdichteten Luft zu der Atmosphäre abzulassen; und
Vorsehen eines Betätigungsglieds (60), das an dem Ablassventil angebracht ist, wobei das Betätigungsglied betriebsfähig ist, um das Ablassventil im Ansprechen auf das Ergebnis im Schritt des Vergleichens des Programmeinlasskrümmerluftdrucks mit dem Ist- Einlasskrümmerluftdruck zu positionieren.
4. Verfahren zum Betreiben eines Diesellokomotivenmotors (12),
der Motor einen Turbolader (18) zum Bereitstellen
verdichteter Luft (34) an einem Einlasskrümmer (14) des Motors
hat, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
Ermitteln (64) eines zulässigen Brennkammerdrucks für den Motor;
Ermitteln (78) des Ist-Brennkammerdrucks;
Vergleichen (80, 82) des Ist-Brennkammerdrucks mit dem zulässigen Brennkammerdruck; und
Regeln (70, 74, 76) eines Einlasskrümmerdrucks als eine Funktion der Ergebnisse von dem Schritt des Vergleichens des Ist-Brennkammerdrucks mit dem zulässigen Brennkammerdruck.
Ermitteln (64) eines zulässigen Brennkammerdrucks für den Motor;
Ermitteln (78) des Ist-Brennkammerdrucks;
Vergleichen (80, 82) des Ist-Brennkammerdrucks mit dem zulässigen Brennkammerdruck; und
Regeln (70, 74, 76) eines Einlasskrümmerdrucks als eine Funktion der Ergebnisse von dem Schritt des Vergleichens des Ist-Brennkammerdrucks mit dem zulässigen Brennkammerdruck.
5. Verfahren gemäß Anspruch 4,
gekennzeichnet durch
den Schritt des Ermittelns (78) des Ist-Brennkammerdrucks als
eine Funktion des Einlasskrümmerluftdrucks (48), der
Einlasskrümmerlufttemperatur (52) und der
Kraftstoffeinspritzzeitabstimmung (44).
6. Verfahren gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schritt des Ermittelns eines zulässigen Brennkammerdrucks
des weiteren das Ermitteln eines zulässigen Brennkammerdrucks
als eine Funktion einer Drosselstellung (40) für den Motor
aufweist.
7. Verfahren gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schritt des Regelns des Einlasskrümmerdrucks des weiteren
folgendes aufweist:
Vorsehen eines Ventils (56) in Fluidverbindung zwischen dem Turbolader und dem Einlasskrümmer, wobei das Ventil betriebsfähig ist, um eine gewählte Menge (58) der verdichteten Luft zu der Atmosphäre abzulassen; und
Regeln der Position des Ventils als Funktion des Ergebnisses des Schritts des Vergleichens.
Vorsehen eines Ventils (56) in Fluidverbindung zwischen dem Turbolader und dem Einlasskrümmer, wobei das Ventil betriebsfähig ist, um eine gewählte Menge (58) der verdichteten Luft zu der Atmosphäre abzulassen; und
Regeln der Position des Ventils als Funktion des Ergebnisses des Schritts des Vergleichens.
8. Verfahren gemäß Anspruch 4,
gekennzeichnet durch
den Schritt des Ermittelns (78) des Ist-Brennkammerdrucks als
eine Funktion des Einlasskrümmerluftdrucks (48) und der
Kraftstoffeinspritzzeitabstimmung (44).
9. Lokomotivenleistungseinheit (10) mit:
einem Dieselmotor (12) mit einem Einlasskrümmer (14) zum Aufnehmen verdichteter Luft (34) und einem Abgaskrümmer (16);
einem Turbolader (18) mit einem Turbinenabschnitt (22), der mit dem Abgaskrümmer (16) verbunden ist, und einem Verdichterabschnitt (20), der einen Auslass (34) hat, der mit dem Einlasskrürnmer verbunden ist, wobei der Turbolader betriebsfähig ist, um verdichtete Luft (34) an dem Einlasskrümmer mit einem Einlasskrümmerluftdruck bereit zu stellen; und
einem Ablassventil (56), das in Fluidverbindung zwischen dem Turboladerauslass und dem Einlasskrümmer steht und betriebsfähig ist, um eine gewählte Menge (58) der verdichteten Luft zu der Atmosphäre im Ansprechen auf den Einlasskrümmerluftdruck abzulassen.
einem Dieselmotor (12) mit einem Einlasskrümmer (14) zum Aufnehmen verdichteter Luft (34) und einem Abgaskrümmer (16);
einem Turbolader (18) mit einem Turbinenabschnitt (22), der mit dem Abgaskrümmer (16) verbunden ist, und einem Verdichterabschnitt (20), der einen Auslass (34) hat, der mit dem Einlasskrürnmer verbunden ist, wobei der Turbolader betriebsfähig ist, um verdichtete Luft (34) an dem Einlasskrümmer mit einem Einlasskrümmerluftdruck bereit zu stellen; und
einem Ablassventil (56), das in Fluidverbindung zwischen dem Turboladerauslass und dem Einlasskrümmer steht und betriebsfähig ist, um eine gewählte Menge (58) der verdichteten Luft zu der Atmosphäre im Ansprechen auf den Einlasskrümmerluftdruck abzulassen.
10. Leistungseinheit gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Ablassventil ein Federablassventil aufweist, das auf den
Druck der verdichteten Luft anspricht.
11. Leistungseinheit gemäß Anspruch 9,
wobei das Ablassventil ein Regelventil mit einem
Betätigungsglied (60) aufweist,
gekennzeichnet durch
einen Regler (38), der einen ersten Eingang (48) entsprechend einem Einlasskrümmerluftdruck und einen zweiten Eingang (44) entsprechend einer Kraftstoffeinspritzzeitabstimmung für den Motor hat und als Ausgang ein Ventilpositionssignal (62), wobei der Ausgang auf den ersten Eingang und den zweiten Eingang anspricht; und
wobei das Betätigungsglied auf das Ventilpositionssignal anspricht.
einen Regler (38), der einen ersten Eingang (48) entsprechend einem Einlasskrümmerluftdruck und einen zweiten Eingang (44) entsprechend einer Kraftstoffeinspritzzeitabstimmung für den Motor hat und als Ausgang ein Ventilpositionssignal (62), wobei der Ausgang auf den ersten Eingang und den zweiten Eingang anspricht; und
wobei das Betätigungsglied auf das Ventilpositionssignal anspricht.
12. Leistungseinheit gemäß Anspruch 11,
gekennzeichnet durch
den Regler, der einen dritten Eingang (52) hat, der der Einlasskrümmerlufttemperatur entspricht; und
wobei der Ausgang auf den ersten Eingang, den zweiten Eingang und den dritten Eingang anspricht.
den Regler, der einen dritten Eingang (52) hat, der der Einlasskrümmerlufttemperatur entspricht; und
wobei der Ausgang auf den ersten Eingang, den zweiten Eingang und den dritten Eingang anspricht.
13. Leistungseinheit gemäß Anspruch 11,
gekennzeichnet durch
den Regler, der einen dritten Eingang (40) hat, der der Drosselposition (42) entspricht; und
wobei der Ausgang auf den ersten Eingang, den zweiten Eingang und den dritten Eingang anspricht.
den Regler, der einen dritten Eingang (40) hat, der der Drosselposition (42) entspricht; und
wobei der Ausgang auf den ersten Eingang, den zweiten Eingang und den dritten Eingang anspricht.
14. Leistungseinheit gemäß Anspruch 9,
gekennzeichnet durch
einen Wärmetauscher (36), der zwischen dem Verdichterabschnitt und dem Einlasskrümmer angeordnet ist, wobei der Wärmetauscher betriebsfähig ist, um die verdichtete Luft zu kühlen;
wobei das Ablassventil in Fluidverbindung zwischen dem Turboladerauslass und dem Wärmetauscher steht.
einen Wärmetauscher (36), der zwischen dem Verdichterabschnitt und dem Einlasskrümmer angeordnet ist, wobei der Wärmetauscher betriebsfähig ist, um die verdichtete Luft zu kühlen;
wobei das Ablassventil in Fluidverbindung zwischen dem Turboladerauslass und dem Wärmetauscher steht.
15. Vorrichtung (11) zum Regeln des Drucks in der Brennkammer
(46) eines turboaufgeladenen Lokomotivenmotors (12), wobei der
Motor einen Turbolader (18) hat, der mit einem Einlasskrümmer
(14) des Motors zum Bereitstellen von verdichteter Luft (34) an
einem Einlasskrümmerluftdruck verbunden ist, wobei die
Vorrichtung folgendes aufweist:
Mittel (50) zum Erfassen des Einlasskrümmerluftdrucks; und
Mittel (56) zum Ablassen eines gewählten Teils der verdichteten Luft zu der Atmosphäre im Ansprechen auf den einen vorbestimmten Wert übersteigenden Einlasskrümmerluftdruck.
Mittel (50) zum Erfassen des Einlasskrümmerluftdrucks; und
Mittel (56) zum Ablassen eines gewählten Teils der verdichteten Luft zu der Atmosphäre im Ansprechen auf den einen vorbestimmten Wert übersteigenden Einlasskrümmerluftdruck.
16. Vorrichtung gemäß Anspruch 15,
gekennzeichnet durch
Mittel (54) zum Erfassen einer Einlasskrümmerlufttemperatur; und
Mittel (38, 60) zum Variieren eines vorbestimmten Werts als Funktion der Einlasskrümmerlufttemperatur.
Mittel (54) zum Erfassen einer Einlasskrümmerlufttemperatur; und
Mittel (38, 60) zum Variieren eines vorbestimmten Werts als Funktion der Einlasskrümmerlufttemperatur.
17. Vorrichtung gemäß Anspruch 15,
gekennzeichnet durch
Mittel (40) zum Erfassen einer Drosselstellung für den Motor; und
Mittel (38, 60) zum Variieren des vorbestimmten Werts als Funktion der Einlasskrümmerlufttemperatur.
Mittel (40) zum Erfassen einer Drosselstellung für den Motor; und
Mittel (38, 60) zum Variieren des vorbestimmten Werts als Funktion der Einlasskrümmerlufttemperatur.
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|---|---|---|---|
| US09/577,768 US6295816B1 (en) | 2000-05-24 | 2000-05-24 | Turbo-charged engine combustion chamber pressure protection apparatus and method |
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