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DE1012531B - Vorrichtung zur Verbindung eines Zugwagens mit einem Anhaenger - Google Patents

Vorrichtung zur Verbindung eines Zugwagens mit einem Anhaenger

Info

Publication number
DE1012531B
DE1012531B DEL24013A DEL0024013A DE1012531B DE 1012531 B DE1012531 B DE 1012531B DE L24013 A DEL24013 A DE L24013A DE L0024013 A DEL0024013 A DE L0024013A DE 1012531 B DE1012531 B DE 1012531B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling rod
guide
sleeve
trailer
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL24013A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Max Liebert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL24013A priority Critical patent/DE1012531B/de
Publication of DE1012531B publication Critical patent/DE1012531B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/36Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers, visual guide means, signalling aids
    • B60D1/40Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers, visual guide means, signalling aids involving a temporarily extensible or alignable member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verbindung eines Zugwagens mit einem Anhänger Es ist eine Vorrichtung zur Verbindung eines Zugwagens mit einem Anhänger bekannt, bei der die Kupplungsstange längs verschiebbar und im herausgezogenen Zustand schwenkbar in einer an der Anhängerdeichsel angebrachten Führung gelagert ist. Hierbei reicht die Kupplungsstange durch eine kugelförmig gestaltetes Führungsstück hindurch, das allseitig drehbar in dem Führungsgehäuse an der Anhängerdeichsel abgestützt ist und während der Fahrt die waagerechten Lenkungskräfte von der Kupplungsstange auf die Deichsel und die von ihr zu verstellenden vorderen Räder des Anhängers zu übertragen hat. Eine solche Anordnung ermöglicht zwar eine spielfreie Lagerung der Kupplungsstange. Sie ist aber umständlich und kostspielig. Außerdem bedarf sie einer ständigen Wartung. Während des Ankupplungsvorganges des Anhängers muß sie erhebliche Kräfte übertragen, weil die Kupplungsstange schon bei Beginn des Ankupplungsvorganges, also dann, wenn sie voll herausgezogen ist, eine Schwenkkraft auf die Deichsel ausüben muß, wobei diese Schwenkkraft mit einem großen Hebelarm an der Kupplungsstange angreift, aber das demgemäß zur Wirkung kommende Drehmoment mit einem nur kleinen Hebelarm entsprechend dem Abstand des kugeligen Führungslagers von dem im Gehäuse geführten Ende der Kupplungsstange an der Deichsel angreifen kann, um den nicht unerheblichen Reibungswiderstand, den die vorderen Räder des Anhängers einer Schwenkbewegung entgegensetzen, zu überwinden.
  • Es ist ferner eine Hilfsvorrichtung zum Ankuppeln der Anhänger an Kraftfahrzeugen bekannt, bei der das Ausrichten der Deichsel, also ihre Schwenkbewegung und diejenige der vorderen Räder des Anhängers, erst dann erfolgt, wenn die als Hilfsvorrichtung verwendete ausziehbare Stange bereits weitgehend in ihre Führung hineingeschoben wird, wobei das Ausrichten durch besondere Richtkeile erfolgt, die an der ausziehbaren Stange an derjenigen Stelle angebracht sind, die sich nach dem Zurückschieben der letzteren am vorderen Ende der Führungsvorrichtung befindet. Hierdurch ergeben sich günstigere Verhältnisse für das Ausrichten der Deichsel in Richtung nach der Kupplung des Zugwagens hin. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß die ausziehbare Stange nach dem Zurückschieben zwar spielfrei am vorderen Ende ihrer Führung gefaßt wird, aber am hinteren Ende der letzteren ein mehr oder weniger großes Spiel unvermeidlich ist, weil die dort zum Durchstecken der ausziehbaren Stange vorzusehende Öffnung hinreichend groß gehalten werden muß, um die angestrebte Schwenkbewegung der genannten Stange nach dem Herausziehen zu ermöglichen. Aus diesem Grunde kann diese Stange nicht unmittelbar zur Verbindung des Anhängers mit dem Zugwagen verwendet werden. Denn sie würde der Deichsel ein sehr störendes Spiel während der Fahrt in waagerechter Richtung ermöglichen und dadurch ein seitliches Herausfahren des Anhängers aus der Spur des Zugwagens in einem unzulässigen Ausmaß verursachen.
  • Um die geschilderten Nachteile zu vermeiden und die Kupplungsstange, die zur Verbindung des Anhängers mit dem Zugwagen während der Fahrt dient, spielfrei in einer Führung der Anhängerdeichsel festzuhalten, hat die Kupplungsstange seitliche Führungsflächen, die mit kleinem Spiel an entsprechenden Flächen des Führungsgehäuses der Anhängerdeichsel anliegen und die Kupplungsstange spielfrei in der Mittelebene der Deichsel halten, wobei sich an die Führungsflächen nach deren hinterem Ende hin zusammenlaufende Keilflächen anschließen, die die Kupplungsstange beim Einschieben in das Führungsgehäuse achsengleich zum letzterem ausrichten, oder daß das Führungsgehäuse mit Schlitzen und schrägen Führungsflächen für einen austauschbar in die Kupplungsstange eingesetzten Keil versehen ist.
  • Erfindungsgemäß haben die vorderen Führungsflächen der Kupplungsstange einen größeren Abstand voneinander als die hinteren Führungsflächen.
  • Die Erfindung besteht weiterhin darin, daß die Führungsflächen an einer besonderen auf der Kupplungsstange längs verschiebbaren und in verschiedenen Stellungen feststellbaren Hülse vorgesehen sind und daß in dem Führungsgehäuse der Anhängerdeichsel eine Zwischenhülse auf einem begrenzten Wegstück verschiebbar gelagert ist und mit der in ihr verschiebbar gelagerten Kupplungsstange im Fahrzustand durch einen Kupplungsbolzen verbindbar ist.
  • Insbesondere besteht die Erfindung darin, daß zur Verbindung der Führungshülse mit der Kupplungsstange sowie der letzteren mit dem Führungsgehäuse flache Bolzen dienen, die in entsprechend gestaltete Langschlitze der genannten Vorrichtungsteile einführbar sind, und daß in der Kupplungsstange mehrere Langschlitze mit gleichen Abständen hintereinander angeordnet sind, um die Führungshülse in verschiedenen Stellungen mit der Kupplungsstange festlegen zu können.
  • Die Erfindung besteht weiterhin darin, daß ein Langschlitz in einem Ansatz der Führungshülse vorgesehen ist, der beim Einschieben der Führungshülse in das Führungsgehäuse außerhalb des Führungsgehäuses bleibt, wobei der an dieser Stelle durchgesteckte Bolzen aus der Führungshülse vorstehen kann.
  • Erfindungsgemäß sind die seitlichen Führungsteile als Blattfeder unter Zwischenschaltung eines gummiartig federnden Blockes zwischen das freie Blattfederende und die Kupplungsstange ausgebildet, wobei diese Feder nach dem Einführen in das Führungsgehäuse unter Spannung steht.
  • Erfindungsgemäß ist weiter der Bolzen in der Riegelstellung durch einen Riegel, der in eine an dem Bolzen vorgesehene Rast eingreift, gegen Herausfallen gesichert und hat an seinem oberen Ende eine Handhabe.
  • Zuletzt besteht die Erfindung darin, daß statt der Kupplungsstange und der Hülse in die Anhängerdeichsel eine entsprechend gestaltete Gespanndeichsel für Zugtiere einsetzbar ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb.1 stellt die Ankupplungsvorrichtung im Grundriß dar.
  • Abb.2 zeigt das vordere Ende der Deichsel mit dem Führungsgehäuse der Kupplungsstange.
  • Abb.3 stellt die herausgezogene Kupplungsstange mit der aufgeschobenen Führungshülse dar; Abb. 4 ist die Vorderansicht des Führungsgehäuses mit im Schnitt dargestellter Kupplungsstange; Abb. 5 zeigt den Einbau einer besonderen Zwischenhülse in das Führungsgehäuse der Deichsel, wie sie für Auflaufbremsen vorzusehen ist, in einer Ansicht von unten auf das Führungsgehäuse nach Entfernung der Bodenteile des letzteren; Abb. 6 ist die Seitenansicht zu Abb. 5; Abb.7 zeigt die Lagerung des Kupplungsbolzens in einer Zwischenhülse; Abb.8 zeigt eine Ankupplungsvorrichtung im Grundriß, bei welcher das Führungsgehäuse mit Schlitzen und die Kupplungsstange mit einem Führungskeil versehen ist.
  • Die beiden die Anhängerdeichsel 1 bildenden, aus Winkeleisen bestehenden, schräg aufeinander zulaufenden Streben 1 und 2 sind an ihrem vorderen Ende durch zwei zwischen sie eingeschweißte Blechpaare 3 und 4 derart miteinander verbunden, daß die Blechpaare zusammen mit den zwischen ihnen befindlichen Teilen der Streben 1 und 2 ein vorn und hinten offenes Gehäuse bilden. In dem vom Blechpaar 3 begrenzten Raum sind zwei bogenförmig gekrümmte Führungsbleche 5 befestigt, die an ihrem hinteren Ende einen kleineren Abstand voneinander besitzen als an ihrem vorderen Ende. Zwischen diesen Blechen 5 sind die beiden Bleche 3 mit je einem Längsschlitz 14 versehen, durch den ein flacher Riegelbolzen hindurchgesteckt werden kann, um die bei Beginn eines Kupplungsvorganges herausgezogene Kupplungsstange 6 nach ihrem Zurückschieben fest mit der Deichsel des Anhängers zu verbinden.
  • Auf die Kupplungsstange 6 ist gemäß Abb. 3 eine Hülse 7 aufgeschoben, deren hintere Kanten 8 abgeschrägt sind, um die Hülse 7 in das von den Blechen 3, 4 und 5 gebildete Führungsgehäuse ohne Schwierigkeiten hineinschieben zu können. Im übrigen ist die hintere Hälfte der Hülse 7 so bemessen, daß diese nach dem Einschieben in das Führungsgehäuse 3, 5 spielfrei zwischen den Einsatzblechen 5 gehalten wird und keine Schwenkbewegungen der Kupplungsstange 6 gegenüber der Deichsel 1, 2 ermöglicht. Aus dem gleichen Grunde sind nahe dem vorderen Ende der Führungshülse 7 an deren oberem und unterem Rand seitlich vorspringende Führungsbleche 9 vorgesehen, deren Seitenkanten 10 parallel zur Achse der Hülse 7 gerichtet sind und sich nach dem Einschieben der Führungshülse 7 in das Führungsgehäuse 3 bis 5 der Anhängerdeichsel möglichst spielfrei an die betreffenden Wandteile der Streben 1 und 2 anlegen und dadurch auch an dieser Stelle Querbewegungen der Kupplungsstange 6 innerhalb des Führungsgehäuses 3 bis 5 der Anhängerdeichsel verhindern. Durch die keilförmig zusammenlaufenden Kanten 11, die sich nach hinten hin an die parallelen Führungskanten 10 der Führungshülse 7 anschließen, wird ein einwandfreies Einschieben :der Führungshülse in das Führungsgehäuse 3 bis 5 vermittelt.
  • Am vorderen Ende der Führungshülse 7 sind Längsschlitze 12 vorgesehen, durch die ein flacher Bolzen 13 hindurchgesteckt werden kann, um die Führungshülse 7 fest mit der Kupplungsstange 6 zu verbinden, so daß die Hülse 7 zusammen mit der Kupplungsstange 6 aus dem Führungsgehäuse 3 bis 5 herausgezogen werden kann und nach dem Anschließen der Kupplungsstange 6 an den Zugwagen beim Zurückstoßen des letzteren das Ausrichten der Deichsel 1, 2 gegenüber der Kupplungsstange 6 in zuverlässiger Weise vermittelt.
  • Während bei den vorderen Langlöchern 12 durch einen Bolzen die Führungshülse 7 mit der Kupplungsstange 6 verbunden wird, um diese Teile beim Herausziehen der Kupplungsstange aus dem Gehäuse 3 bis 5 zusammenzuhalten, wird durch einen mittels einer Feder niedergedrückten Bolzen, der schnäpperartig im geeigneten Augenblick in die in den Verbindungsblechen 3 angeordneten Langschlitze 14 und in entsprechende Längsschlitze in der Hülse 7 und in der Kupplungsstange 6 hineingedrückt wird, die Verbindung zwischen der letzteren und der Anhängerdeichsel 1, 2 nach dem Zurückstoßen der Kupplungsstange; 6 in das Gehäuse 3 bis 5 als Beendigung eines Ankuppelvorganges bewirkt.
  • Es empfiehlt sich, in der Stange 6 noch einen weiteren Längsschlitz 15 vorzusehen, der zweckmäßigerweise von dem Längsschlitz 14 ebensoweit entfernt ist wie dieser von dem Längsschlitz 12. Hierdurch ist es möglich, für den Fall, daß die Beladung des Anhängers: zu weit nach vorn oder die Beladung des Zug-Wagens zu weit nach hinten reicht, gewissermaßen die Deichsel zu verlängern, indem man die Kupplungsstange 6 nach dem Ankuppeln des Anhängers an den Zugwagen weiter, als es normalerweise geschieht, aus dem Führungsgehäuse 3 bis 5 vorstehen läßt. Zu diesem Zweck ist die Hülse an einer weiter zurückliegenden Stelle mit der Kupplungsstange 6 zu verbinden, indem man den Längsschlitz 12 der Hülse 7 mit dem Längsschlitz 14 der Kupplungsstange 6 zur Deckung bringt und dann durch diese Schlitze den zur Verbindung der Hülse 7 mit der Kupplungsstange 6 bestimmten Bolzen 13 hindurchsteckt. Hierbei gelangt auch der Längsschlitz 14 der Hülse 7 zur Deckung mit dem Längsschlitz 15 der Kupplungsstange 6, so daß dann in diese Schlitze der zur Verbindung der Kupplungsstange 6 mit der Anhängerdeichsel 1, 2 bestimmte Bolzen beim Zurückstoßen des Zugwagens hineingedrückt werden kann. Erforderlichenfalls könnten noch weitere Befestigungsmöglichkeiten für die Hülse 7 an der Kupplungsstange 6 durch entsprechende Vergrößerung der Anzahl der Längsschlitze in der Kupplungsstange 6 vorgesehen werden. Wenn dagegen eine unterschiedliche Befestigung der Hülse 7 an der Kupplungsstange 6 nicht für erforderlich gehalten wird, können die zur Beseitigung des Spiels der Kupplungsstange 6 im Gehäuse 3 bis 5 erforderlichen Verbreiterungen unmittelbar an dieser Stange befestigt werden, so daß also eine besondere Hülse für diesen Zweck entbehrlich ist.
  • Durch die Verwendung von Längsschlitzen und entsprechend gestalteten flachen Kupplungsbolzen wird jedenfalls der Querschnitt der Kupplungsstange 6 nur wenig geschwächt, so daß die Kupplungsstange 6 zur Erzielung einer ausreichenden Festigkeit schwächer gehalten werden kann, als wenn die Verbindung durch kreisrunde Bohrungen und runde Bolzen bewirkt würde.
  • Die beschriebene Anordnung kann in mannigfacher Weise abgeändert werden. Insbesondere ist es angängig, das Gehäuse 3 bis 5 derart auszubilden, daß die Kupplungsstange 6 nicht nur in waagerechter Richtung, sondern auch senkrecht bzw. nach irgendeiner Zwischenrichtung hin schwenkbar ist.
  • Ferner kann man die seitlichen Ansätze 9 der Kupplungsstange 6 bzw. der Führungshülse 7 statt aus Stahl aus Gummi oder einem gummiartig plastischen Stoff herstellen und die Außenflächen 10 und 11 dieser Blöcke mit Schutzplatten abdecken. Hierbei kann der Abstand der Außenflächen 10 dieser Schutzplatten beider Gummiblöcke voneinander etwas größer sein als der Abstand der Innenflächen des Gehäuses im Bereich der Stahlplatten 4. Besondere Bedeutung hat eine solche Ausführungsmöglichkeit in dem Fall, daß der Führungskörper 7 nicht als Hülse verschiebbar auf der Kupplungsstange 6 sitzt, sondern fest mit der letzteren zu verbinden ist. In diesem Fall kann man den Führungskörper 7 in Form zweier federnder Stahlbänder an deren vorderem Ende beidseits der Kupplungsstange 6 an diese anschweißen und ihre rückwärtigen Enden in einem gewissen Abstand von der Kupplungsstange 6 halten, wobei in den dadurch gebildeten Zwischenraum Gummiklötze oder Tellerfedern eingefügt werden können.
  • Wenn der Anhänger in der Landwirtschaft Verwendung findet, besteht mitunter die Notwendigkeit, ihn statt durch einen Zugwagen, insbesondere einen Traktor, vorübergehend durch Pferde fortzubewegen. Für diesen Fall ist die Kupplungsstange 6 einschließlich der Hülse 7 durch ein Holzdeichsel zu ersetzen, an die Pferde angeschirrt werden können.
  • Der Raum, der sonst zur Aufnahme der Führungsteile 7, 9 dient, ist groß genug, um das Ende einer hinreichend festen Holzdeichsel umschließen zu können. Erforderlichenfalls kann das betreffende Deichselende durch einen Stahlbelag, insbesondere durch parallel zur Deichselachse liegende Stahlbandstücke, verstärkt werden, wobei von diesem Stahlband auch die Schlaufe zu bilden ist, durch die der flache Riegelbolzen hindurchzustecken ist, der die Deichsel mit dem Gehäuse 3 bis 5 verbindet.
  • Wenn die Kupplungsstange 6 in der besprochenen Weise starr mit dein Gehäuse 3 bis 5 und dadurch auch mit der Anhängerdeichsel 1, 2 verbunden wird, muß die Bremsung des Anhängers hydraulich oder pneumatisch erfolgen. Um dagegen eine Auflaufbremse betätigen zu können, ist gemäß den Abb.5 und 6 in denn zur Führung der Kupplungsstange 6 bestimmten Gehäuse, das aus den Enden der Stege 1 und 2, ferner der oberen und unteren Stahlplatten 4 und einer gelochten senkrechten Führungswand 3' besteht, eine Zwischenhülse 16 vorzusehen, die in diesem Gehäuse möglichst spielfrei geführt ist und sich auf einem kurzen Wegstück hin- und herschieben läßt. Durch diese Zwischenhülse reicht die Kupplungsstange 6 hindurch, wobei deren Führungsteile 8 bis 11 entweder unmittelbar an ihr selbst oder an einer besonderen Hülse 7 angebracht sein können. An der unteren Seite der Zwischenhülse 16 ist ein Gelenkauge 17 vorzusehen, das durch einen Längsschlitz im Boden des Gehäuses 4 nach unten hin vorsteht, um die Hin- und Herbewegung der Zwischenhülse 16 nicht zu behindern. In diesem Auge 17 greift die Druckstange an, die in an sich bekannter Weise zur Höheneinstellung der Deichsel und zur Betätigung der Bremse des Anhängers bei dessen Auflaufen auf den Zugwagen bestimmt ist. Um im letzteren Fall den Rückdruck der Kupplungsstange 6 auf die Zwischenhülse 16 übertragen zu können, ist an jener Stange 6 bzw. an ihrer Führungshülse 7, und zwar im Bereich des vorderen Endes der an einem dieser Teile vorgesehenen seitlichen Ansätze 9, ein Anschlag 18 vorzugsweise durch Anschweißen einer Beilage anzuordnen, wobei aber dieser Anschlag schwächer als die Wandstärke der Zwischenhülse 16 sein muß und jedenfalls nicht in Berührung mit dem Gehäuse 4 gelangen darf. Um ferner die Zwischenhülse 16 unter dem Einfluß der an ihr angreifenden Federkräfte bzw. der genannten Druckstange auch nicht nach vorn aus dem Gehäuse 4 heraustreten zu lassen, ist an ihrem hinteren Ende eine entsprechende Querschiene 19 vorzusehen, die sich an die rückseitige Kante der Stahlplatte 4 anlegt. Nach hinten ist der Weg der Zwischenhülse 16 durch die hintere Führungswand 3' des Gehäuses begrenzt.
  • Zur Ausführung eines Kupplungsvorganges wird nach dem Herausziehen der Kupplungsstange 6 und der Herstellung der Verbindung zwischen dieser und der am Zugwagen angeordneten Kupplungsvorrichtung der Zugwagen zurückgestoßen und dadurch die Kupplungsstange 6 in der Zwischenhülse 16 und dem Führungsgehäuse 4 zurückgeschoben, bis der auf der Zwischenhülse gelagerte Riegelbolzen 20 (Abb. 7) in das in der Kupplungsstange 6 hierfür vorgesehene Langloch 21 hineingedrückt wird. Sobald dies geschehen ist, ist der Kupplungsvorgang beendet. Bei dem dann folgenden Abfahren des Zugwagens nimmt dieser unter Zwischenschaltung der Kupplungsstange 6, ferner des Kupplungsbolzens 20, der Zwischenhülse 16 und der Anhängerdeichsel 1, 2 den Anhänger mit. Wenn aber auf einer abfallenden Fahrbahn oder beim Bremsen der Anhänger auf den Zugwagen aufzulaufen versucht, wird dessen Fahrtverzögerung zunächst durch die Kupplungsstange 6 und den Bolzen 20 auf die Zwischenhülse 16 übertragen und diese innerhalb ihres Führungsgehäuses 4 zurückgedrängt. Diese kurze Rückbewegung der Zwischenhülse 16 im Gehäuse 4 wird durch die Druckstange in an sich bekannter Weise auf die Bremse des Anhängers übertragen, so daß diese dann bei der Weiterfahrt den Anhänger verzögert.
  • In Abb. 7 ist in einer Seitenansicht die Anordnung des Riegelbolzens 20 an der Zwischenhülse 16 dargestellt. Letztere wird am besten aus einer entsprechend starken Stahlplatte gebogen, so daß sie einen viereckigen Querschnitt erhält. Hiernach sind die vier Kanten am hinteren Ende der Zwischenhülse 16 aufgeschnitten und danach die rückwärtigen Enden 22 der Seitenteile der Hülse nach deren Achse hin einwärts gebogen, jedoch derart, daß die freien Enden dieser Plattenteile 22 parallel zueinander in einem solchen Abstand verlaufen, wie es der verdickte Führungsteil der Kupplungsstange 6 bzw. der Querschnitte der Hülse 7 erfordert. Mit dieser Gestaltung sind die genannten Seitenteile 22 der Zwischenhülse 16 mit der oberen und der unteren Hülsenwand zusammengeschweißt.
  • Ferner ist auf die obere Begrenzungswand der Hülse 16 eine Führungsmuffe 23 und in entsprechender Weise an die untere Seite der unteren Begrenzungswand der Zwischenhülse 16 eine niedrigere Führungsmuffe 24 für den flachen Kupplungsbolzen 20 angeschweißt, so daß letzterer durch die Führungsmuffe 23 zuverlässig der unteren Führungsmuffe 24 durch den Zug der Feder 25 und das eigene Gewicht zugeführt werden kann. Die Zugfeder 25 ist zu diesem Zweck mit ihrem oberen Ende an einen quer durch den flachen Bolzen 20 hindurchreichenden Qnerbolzen 26 und mit ihrem unteren Ende in eine an der unteren Wand der Zwischenhülse 13 angebrachten Öse 27 eingehängt. Ferner reicht die Feder 25 durch eine Bohrung hindurch, die in der oberen Begrenzungswand der Zwischenhülse 16 vorgesehen ist. Damit man den Bolzen 20 leicht mit der Hand hochziehen und dadurch die Kupplungsstange 6 entkuppeln und herausziehen kann, ist am oberen Ende des Bolzens 20 ein Handgriff 28 vorgesehen.
  • Durch- den bei 29 am Fuß der Führungsmuffe 23 gelagerten und unter dem Einfluß einer Druckfeder 33 stehenden Drehriegel 30, der in eine am Riegelbolzen 20 vorgesehenen Raste eingelegt werden kann, wird der Kupplungsbolzen 20 nach dem Niederdrücken in der Kupplungsherstellung gesichert, damit er nicht während der Fahrt durch die Erschütterungen des Fahrzeuges hochgeschleudert und dadurch die Kupplung zwischen Zugwagen und Anhänger gelöst werden kann. Um den Bolzen 20 gegen ein ungewolltes Herausziehen aus der Muffe 23 zu schützen, wenn er nach dem Wegschwenken des Drehriegels 30 anzuheben ist, um die Kupplungsstange 6 aus der Zwischenhülse 16 und dem Führungsgehäuse 4 herausziehen zu können, ist in die Seitenfläche des Bolzens 20 eine senkrechte Nut 31 eingearbeitet und in die Muffe 23 eine Schraube 32 eingeschraubt, die bis in jene Nut 31 hineinreicht. Wenn der Bolzen 20 hochgezogen und die Kupplungsstange 6 aus der Riegelstellung herausgeschoben ist, stützt sich der Bolzen 20 auf der Kupplungsstange 6 ab, die trotzdem, in der Zwischenhülse 16 verschiebbar bleibt. Erst nach dem Zurückschieben der Stange 6 schnappt der Bolzen 20 in den für ihn vorgesehenen Längsschlitz wieder ein, was durch eine entsprechende Abschrägung seines unteren Endes erleichtert werden könnte.
  • In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 8 ist in einem entsprechenden Schlitz der Kupplungsstange6 ein Füh rungskeil 34 eingeschoben, der in Schlitzen 35 des Führungsgehäuses 3, 5 geführt ist. Dabei sind die Schlitze mit schrägen Führungsflächen 36 versehen. Außerdem kann noch eine verschiebliche Führungshülse 7 wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 vorgesehen werden.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Verbindung eines Zugwagens mit einem Anhänger mittels einer längs verschiebbar und in herausgezogenem Zustand schwenkbar in einer Führung an einem der beiden Fahrzeuge, insbesondere an der Anhängerdeichsel, gelagerten Kupplungsstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsstange (6) seitliche Führungsflächen (10) hat, die mit kleinem Spiel an entsprechenden Flächen des Führungsgehäuses (3 bis 5) der Anhängerdeichsel anliegen und die Kupplungsstange (6) spielfrei in der Mittelebene der Deichsel (1, 2) halten, wobei sich an die Führungsflächen (10) nach deren hinterem Ende hin zusammenlaufende Keilflächen (11) anschließen, die die Kupplungsstange (6) beim Einschieben in das Führungsgehäuse (3 bis 5) achsengleich zu letzterem ausrichten, oder daß das Führungsgehäuse (3 bis 5) mit Schlitzen (35) und schrägen Führungsflächen (36) für einen austauschbar in die Kupplungsstange (6) eingesetzten Keil (34) versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Führungsflächen (10) der Kupplungsstange (6) einen größeren Abstand voneinander haben als die hinteren Führungsflächen (8).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen (8, 10) an einer besonderen auf der Kupplungsstange (6) längs verschiebbaren und in verschiedenen Stellungen feststellbaren Hülse (7) vorgesehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Führungsgehäuse (3 bis 5) der Anhängerdeichsel (1, 2) eine Zwischenhülse (16) auf einem begrenzten Wegstück verschiebbar gelagert ist und .mit der in ihr verschiebbar gelagerten Kupplungsstange (6) im Fahrzustand durch einen Kupplungsbolzen (20) verbindbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Führungshülse (7) mit der Kupplungsstange (6) sowie der letzteren mit dem Führungsgehäuse (3 bis 5) flache Bolzen dienen, die in entsprechend gestaltete Längsschlitze der genannten Vorrichtungsteile einführbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kupplungsstange (6) mehrere Längsschlitze (12, 14, 15) mit gleichen Abständen hintereinander angeordnet sind, um die Führungshülse (7) in verschiedenen Stellungen auf der Kupplungsstange (6) festlegen zu können.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein: Längsschlitz (12) in einem Ansatz der Führungshülse (7) vorgesehen ist; der beim Einschieben der Führungshülse in das Führungsgehäuse (3 bis 5) außerhalb des Führungsgehäuses (3 bis 5) bleibt, wobei der an dieser Stelle durchgesteckte Bolzen (13) aus der Führungshülse (7) vorstehen kann. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Führungsteile (10) als Blattfeder unter Zwischenschaltung eines gummiartig federnden Blockes zwischen das freie Blattfederende und die Kupplungsstange ausgebildet sind, wobei diese Feder nach dem Einführen in das Führungsgehäuse unter Spannung steht.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (20) in der Riegelstellung durch einen Riegel (30), der in eine an dem Bolzen (20) vorgesehene Rast eingreift, gegen Herausfallen gesichert ist und an seinem oberen Ende eine Handhabe (28) hat.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Kupplungsstange (6) und der Hülse (7) in die Anhängerdeichsel (1 bis 4) eine entsprechend gestaltete Gespanndeichsel für Zugtiere einsetzbar ist.
DEL24013A 1956-02-04 1956-02-04 Vorrichtung zur Verbindung eines Zugwagens mit einem Anhaenger Pending DE1012531B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1075448B (de) 1960-02-11 Karl-Marx-Stadt Johannes Max Liebert Auflauf- und Fallbremse für Kraftfahrzeuganhänger
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