DE10125016C1 - Druckausgleichseinrichtung für einen Behälter - Google Patents
Druckausgleichseinrichtung für einen BehälterInfo
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Abstract
Beschrieben wird eine Druckausgleichseinrichtung für einen Behälter (1), in dessen Innenraum (4) Über- oder Unterdruck herrschen kann. Eine Ventileinrichtung (6) steuert mindestens eine Strömungsverbindung (7a, 7b) zwischen dem Behälterinnenraum (4) und der Atmosphäre (5). Der Verschluss (3) ist mit der Ventileinrichtung (6) so koppelbar, dass beim Drehen des Verschlusses (3) um einen vorgegebenen Betrag die Ventileinrichtung (6) geöffnet wird und dadurch ein kontrollierter Druckausgleich zwischen Behälterinnenraum (4) und Atmosphäre (5) stattfindet. Die Kopplung ist so ausgebildet, dass der Verschluss (3) erst dann in Öffnungsrichtung weiter gedreht werden kann, wenn der Druckausgleich stattgefunden hat.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druckausgleichsein
richtung für einen Behälter.
In geschlossenen Behältern wie z. B. Kraftstofftanks kann ein
Über- oder Unterdruck gegenüber der Atmosphäre herrschen.
Kraftstofftanks sind daher üblicherweise mit einer vom Tank
deckel getrennten Belüftungseinrichtung versehen, die für ei
nen kontinuierlichen Druckausgleich zwischen dem Tankinneren
und der Atmosphäre sorgt.
Aus der EP 0 874 762 B1 ist eine Druckausgleichseinrichtung
für einen Kraftstofftank bekannt, bei dem in dem Verschluss
für den Einfüllstutzen ein Überdruck- und Unterdruckventil
angeordnet ist. Das Überdruck- und Unterdruckventil sorgt
auch in diesem Fall für einen kontinuierlichen Druckausgleich
zwischen dem Kraftstofftank und der Atmosphäre.
Eine derartige kontinuierliche Belüftung des Kraftstofftanks
ist aus Umweltschutzgründen nicht länger zulässig. Wenn je
doch der Kraftstofftank nicht druckausgeglichen ist, kommt es
beim Öffnen des Tanks zu entsprechenden Schwierigkeiten und
Gefahren für die Bedienperson.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Druckausgleichseinrichtung für einen Behälter zu schaffen,
die erst beim Öffnen des Verschlusses des Behälters für einen
kontrollierten Druckausgleich zwischen dem Innenraum des Be
hälters und einem Referenzdruckbereich außerhalb des Behäl
ters sorgt.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1
definiert.
Die erfindungsgemäße Drugkausgleichseinrichtung umfasst eine
Ventileinrichtung, die mindestens eine Strömungsverbindung zwischen dem
Innenraum eines Behälters und dem Referenzdruckbereich steu
ert, sowie einen druckgesteuerten Koppelmechanismus, der in
Abhängigkeit von dem im Behälter herrschenden Druck zwischen
einer Neutralstellung und einer Koppelstellung verstellbar
ist. In der Koppelstellung verbindet der Koppelmechanismus
den Verschluss mit der Ventileinrichtung, so dass der Ver
schluss bei einer Bewegung in Öffnungsrichtung die Ventilein
richtung öffnet, um den Druckausgleich herbei zu führen. Die
Öffnungsbewegung der Ventileinrichtung wird zweckmäßigerweise
durch mindestens einen gehäusefesten Anschlag begrenzt, damit der Ver
schluss in der Koppelstellung des Koppelmechanismus gegen ei
ne weitere Öffnungsbewegung gesperrt wird. Erst wenn der
Druckausgleich erreicht ist, wird der Koppelmechanismus in
seine Neutralstellung zurückgestellt, in der der Verschluss
in Öffnungsrichtung weiter gedreht werden kann.
Erfindungsgemäß ist somit eine Zwangskopplung zwischen dem
Öffnen des Verschlusses und dem Belüften des Behälters vorge
sehen. Diese Zwangskopplung sorgt dafür, dass eine Bewegung
des Verschlusses um einen vorgegebenen Betrag in Öffnungs
richtung die Ventileinrichtung öffnet, um einen Druckaus
gleich herbeizuführen. Erst wenn ein vollständiger Druckaus
gleich erreicht ist, kann der Verschluss geöffnet werden. Auf
diese Weise wird ein problemloses Öffnen des Verschlusses er
möglicht.
Aufgrund der mechanischen Kopplung zwischen dem Öffnen des
Verschlusses und dem Belüften des Behälters sind keine elek
trischen Komponenten zur Durchführung der Belüftung notwen
dig. Eine zusätzliche Steuereinrichtung bzw. ein Betrieb von
elektrischen Hilfseinrichtungen ist nicht erforderlich. Das
Öffnen des Behälters ist unabhängig vom Zustand irgendwelcher
elektrischer Hilfseinrichtungen wie auch vom Ladezustand ei
ner Batterie oder einer anderen Spannungsversorgung. Die er
findungsgemäß ausgebildete Druckausgleichseinrichtung zeich
net sich somit durch eine hohe Betriebssicherheit und Verfüg
barkeit unter allen Betriebszuständen aus.
Der Verschluss kann aus einem Kappenteil und einem relativ
dazu drehbaren Verschlussteil bestehen. In diesem Fall ist
zweckmäßigerweise ein Verriegelungsmechanismus vorgesehen,
der das Kappen- und Verschlussteil in Drehrichtung miteinan
der verriegelt, wenn er in der Neutralstellung ist, und frei
gibt, wenn der Koppelmechanismus in der Koppelstellung ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Anhand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der Er
findung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch einen Verschluss eines Behäl
ters mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Druckaus
gleichseinrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt in Blickrichtung der Pfeile II-II in
Fig. 3, wobei sich jedoch die Ventileinrichtung in ih
rer Öffnungsstellung befindet;
Fig. 3 einen Schnitt in Blickrichtung der Pfeile III-III in
Fig. 1;
Fig. 4 ein Detail der Fig. 1.
Fig. 1 zeigt den oberen Teil eines Behälters 1 mit einer Öff
nung 2, die von einem drehbaren Verschluss 3 verschlossen
wird. Der Verschluss 3 besteht aus einem Kappenteil 3a und
einem Verschlussteil 3b, die relativ zueinander drehbar sind,
jedoch miteinander verriegelt werden, wie noch erläutert
wird. Außerdem sind sie in axialer Richtung miteinander ver
bunden. Das Verschlussteil 3b steht mit der Behälteröffnung 2
in Gewindeeingriff und kann durch Drehen des Kappenteils 3a
aus der Behälteröffnung 2 heraus gedreht werden, wenn Ver
schluss- und Kappenteil miteinander verriegelt sind.
Bei dem Behälter 1 kann es sich um einen Kraftstofftank für
ein Kraftfahrzeug (PKW, Motorrad und LKW) oder auch für eine
Brennkraftmaschine eines Sport- und Freizeitgerätes (z. B. Mo
torboot) handeln. Grundsätzlich ist die im folgenden zu be
schreibende Druckausgleichseinrichtung jedoch auch auf andere
zu belüftende Niederdruckbehälter anwendbar.
Die Druckausgleichseinrichtung ermöglicht einen Druckaus
gleich zwischen dem Innenraum 4 des Behälters 1 und einem Re
ferenzdruckbereich 5, der im Fall eines Kraftstofftanks von
der Atmosphäre gebildet wird. Der Referenzdruckbereich 5 kann
jedoch auch von einem anderen Bereich, beispielsweise einem
zweiten Behälter oder dergleichen, gebildet werden.
Die Druckausgleichseinrichtung wird von einer Ventileinrich
tung 6 und einem Koppelmechanismus 10 gebildet.
Die Ventileinrichtung 6 hat zwei Ventilglieder 6a, 6b, die
jeweils als gekrümmte Ventilplatten ausgebildet sind, welche
jeweils in einer Teilringnut in der Wand der Behälteröffnung
2 zwischen einer Öffnungs- und Schließstellung bewegbar gela
gert sind. Jedes der Ventilglieder 6a, 6b steuert eine eigene
Strömungsverbindung 7a, 7b (s. Fig. 2) zwischen dem Innenraum
4 des Behälters 1 und dem Referenzdruckbereich 5. Die Strö
mungsverbindungen 7a, 7b bestehen jeweils aus einer Bohrung
8a, 8b in der Wand des Behälters 1 und einer Bohrung 7a, 7b
im Verschluss 3, die durch eine Ventilöffnung 21a bzw. 21b im
Ventilglied 6a bzw. 6b miteinander verbunden werden können,
wie im folgenden noch genauer erläutert wird.
Der Koppelmechanismus 10 weist eine Koppelstange 11 auf, die
in dem Kappenteil 3a des Verschlusses 3 in radialer Richtung
verschiebbar gelagert ist. Die Koppelstange 11 ist an ihrer
Mitte mit einer Membran 12 versehen, die an ihrem äußeren Um
fang an dem Kappenteil 3a festgelegt ist und die einen Hohl
raum des Kappenteils 3a in zwei Druckräume 13a, 13b unter
teilt. Der Druckraum 13a ist über eine Bohrung 14 im Ver
schluss 3 mit dem Innenraum 4 des Behälters 2 verbunden, wäh
rend der Druckraum 13b über eine Bohrung 5 im Verschluss 3
mit dem Referenzdruckbereich 5 verbunden ist. Die Membran 12
wird somit auf der einen Seite mit dem Druck im Behälter 1
und auf der anderen Seite mit dem Referenzdruck beaufschlagt.
Die Koppelstange 11 wird durch die Membran 12 in einer Neut
ralstellung (Fig. 1) gehalten, wenn in den Druckkammern 13a,
13b der gleiche Druck herrscht. Liegt jedoch an der Membran
12 eine Druckdifferenz an, so wird die Koppelstange 11 in der
einen oder anderen Richtung in eine Koppelstellung verscho
ben. In der Koppelstellung greift die Koppelstange 11 mit dem
betreffenden Ende in eine Vertiefung des entsprechenden Ven
tilgliedes 6a bzw. 6b. Hierdurch wird das betreffende Ventil
glied 6a bzw. 6b mit dem Kappenteil 3a des Verschlusses 3
drehfest verbunden. Bei einer Drehung des Verschlusses 3
nimmt daher die Koppelstange 11 das betreffende Ventilglied
6a bzw. 6b in Öffnungsrichtung mit, bis sich das Ventilglied
6a bzw. 6b an einen behälterfesten Anschlag 20a bzw. 20b an
legt. Die Ventileinrichtung 6 befindet sich dann in ihrer
Öffnungsstellung, in der sie über die Strömungsverbindung 7a
oder 7b einen Druckausgleich zwischen dem Innenraum 4 des Be
hälters 1 und dem Referenzdruckbereich 5 ermöglicht.
Dem Koppelmechanismus 10 ist in dem dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel ein Verriegelungsmechanismus 16 zugeordnet, der
in Abhängigkeit von der Stellung des Koppelmechanismus 10 das
Kappenteil 3a und das Verschlussteil 3b miteinander verrie
gelt oder freigibt. Der Verriegelungsmechanismus 16 hat einen
Verriegelungsstift 17, der in dem Kappenteil 3a des Verschlusses
3 senkrecht zur Koppelstange 11 verschiebbar gela
gert ist. Der Verriegelungsstift 17 wirkt an seinem einen En
de mit einem Nocken 18 an der Koppelstange 11 und an seinem
anderen Ende mit einer teilringförmigen Nut 19 im Verschluss
teil 3b zusammen.
Wenn sich die Koppelstange 11 in ihrer Neutralstellung (Fig.
1) befindet, drückt der Nocken 18 den Verriegelungsstift 17
in die teilringförmige Nut 19, wodurch das Kappenteil 3a mit
dem Verschlussteil 3b drehfest verbunden wird. Befindet sich
dagegen die Koppelstange 11 in einer ihrer beiden Koppelstel
lungen (Fig. 4), so wird der Verriegelungsstift 17 bei einer
Drehung des Kappenteils 3a aus der Nut 19 des Verschlussteils
3b heraus bewegt, so dass dann das Verschlussteil 3b nicht
mitgedreht wird. Der Verriegelungsmechanismus 16 dient somit
als zusätzliche Sicherung, die ein Öffnen des Verschlusses 3
verhindert, so lange kein Druckausgleich zwischen dem Innen
raum 4 des Behälters 1 und dem Referenzdruckbereich 5 statt
gefunden hat.
Zur Beschreibung der Funktionsweise der Druckausgleichsein
richtung sei angenommen, dass im Innenraum 4 des Behälters 1
und in dem Referenzdruckbereich 5 der gleiche Druck herrscht.
Die Druckausgleichseinrichtung befindet sich dann in dem in
den Fig. 1 und 3 dargestellten Zustand. Wenn nun im Innen
raum 4 des Behälters 1 beispielsweise ein Überdruck gegenüber
dem Referenzdruckbereich 5 entsteht, so verstellt die Mem
bran 12 aufgrund der an ihr anliegenden Druckdifferenz die
Koppelstange 11 aus ihrer Neutralstellung in ihre (in Fig. 1
rechtsseitige) Koppelstellung, in der sie eine drehfeste Ver
bindung zwischen dem Kappenteil 3a und dem Ventilglied 6a
herstellt. Gleichzeitig wird der Verriegelungsmechanismus 16
entriegelt (Fig. 4), so dass die entsprechende Verbindung
zwischen dem Kappenteil 3a und dem Verschlussteil 3b aufgeho
ben wird.
Wird nun das Kappenteil 3a in Öffnungsrichtung gedreht, so
nimmt es über die Koppelstange 11 das Ventilglied 6a in seine
Öffnungsstellung mit, in der es an dem Anschlag 20a anliegt.
Der Innenraum 4 des Behälters 1 ist nun über die Strömungs
verbindung 7a (Bohrungen 8a, 9a, Ventilöffnung 21a) mit dem
Referenzdruckbereich 5 verbunden, so dass ein entsprechender
Druckausgleich stattfindet. Während dieses Vorgangs kann das
Kappenteil 3a nicht weiter gedreht werden, da es durch den
Anschlag 20a über das Ventilglied 6a und die Koppelstange 11
in dieser Stellung festgehalten wird.
Wenn ein vollständiger Druckausgleich zwischen dem Innenraum
4 des Behälters 1 und dem Referenzdruckbereich 5 stattgefun
den hat, bewegt die Membran 12 die Koppelstange 11 wieder in
ihre Neutralstellung zurück. Damit ist die Drehverbindung
zwischen der Koppelstange 11 und dem Ventilglied 6a aufgeho
ben. Außerdem drückt der Nocken 18 den Verriegelungsstift 7
in die Nut 19 des Verschlussteils 3b, so dass das Kappenteil
3a und das Verschlussteil 3b drehfest miteinander verbunden
werden. Das Kappenteil 3a kann nun in Öffnungsrichtung weiter
gedreht werden, um den Verschluss 3 mit dem Kappenteil 3a und
dem Verschlussteil 3b aus der Behälteröffnung 2 zu entfernen.
Durch die beschriebene Druckausgleichseinrichtung wird somit
sichergestellt, dass der Behälter 1 erst geöffnet werden
kann, wenn ein kontrollierter Druckausgleich stattgefunden
hat.
Dem Koppelmechanismus und/oder Verriegelungsmechanismus kann
ein Schalterelement (nicht gezeigt), ggfs. ein elektrisches
Schalterelement zugeordnet werden, um eine Diagnose der
Druckausgleichseinrichtung durchzuführen. Alternativ hierzu
kann eine Diagnose durch vorbekannte Leckerkennungsverfahren
erfolgen.
Claims (9)
1. Druckausgleichseinrichtung für einen Behälter (1), in des
sen Innenraum (4) Über- oder Unterdruck gegenüber einem Refe
renzdruckbereich (5) herrschen kann, mit
einem lösbaren Verschluss (3) für den Behälter (1),
einer Ventileinrichtung (6), die mindestens eine Bohrungen (8a, 8b; 21a, 21b; 9a, 9b) in der Wand des Behälters (1), in der Ventileinrichtung (6) und im Verschluss (3) aufweisende Strömungsverbindung (7a, 7b) zwischen dem Innenraum (4) des Behälters (1) und dem Referenzdruckbereich (5) steuert, und
einem Koppelmechanismus (10), der in Abhängigkeit von einer Druckdifferenz zwischen Behälter- und Referenzdruck aus einer Neutralstellung in eine Koppelstellung bewegbar ist, in der er den Verschluss (3) mit der Ventileinrichtung (6) koppelt, so dass bei einem über- oder Unterdruck im Behälter (1) der Verschluss (3) bei einer Bewegung in Öffnungs richtung die Ventileinrichtung (6) öffnet, um einen Druckaus gleich zwischen dem Innenraum (4) des Behälters (1) und dem Referenzdruckbereich (5) herbeizuführen.
einem lösbaren Verschluss (3) für den Behälter (1),
einer Ventileinrichtung (6), die mindestens eine Bohrungen (8a, 8b; 21a, 21b; 9a, 9b) in der Wand des Behälters (1), in der Ventileinrichtung (6) und im Verschluss (3) aufweisende Strömungsverbindung (7a, 7b) zwischen dem Innenraum (4) des Behälters (1) und dem Referenzdruckbereich (5) steuert, und
einem Koppelmechanismus (10), der in Abhängigkeit von einer Druckdifferenz zwischen Behälter- und Referenzdruck aus einer Neutralstellung in eine Koppelstellung bewegbar ist, in der er den Verschluss (3) mit der Ventileinrichtung (6) koppelt, so dass bei einem über- oder Unterdruck im Behälter (1) der Verschluss (3) bei einer Bewegung in Öffnungs richtung die Ventileinrichtung (6) öffnet, um einen Druckaus gleich zwischen dem Innenraum (4) des Behälters (1) und dem Referenzdruckbereich (5) herbeizuführen.
2. Druckausgleichseinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch mindestens einen behälterfesten Anschlag (20a, 20b),
der die Öffnungsbewegung der Ventileinrichtung (6) begrenzt,
damit die Ventileinrichtung (6) in der Koppelstellung des
Koppelmechanismus (10) den Verschluss (3) gegen eine weitere
Öffnungsbewegung sperrt, bis der Koppelmechanismus (10) bei
Erreichen des Druckausgleiches in seine Neutralstellung zu
rückgestellt wird, worauf der Verschluss (3) in Öffnungsrich
tung weiter gedreht werden kann.
3. Druckausgleichseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (6) zwei Ventilglieder
(6a, 6b) aufweist, die jeweils eine eigene Strömungs
verbindung (7a, 7b) steuern und von denen das eine Ventil
glied (6a) bei Überdruck und das andere Ventilglied (6b) bei
Unterdruck mit dem Verschluss (3) gekoppelt wird.
4. Druckausgleichseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Ventilglieder (6a, 6b) in einer Wand
des Behälters (1) und der Koppelmechanismus (10) im Ver
schluss (3) angeordnet sind.
5. Druckausgleichseinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Koppelmechanismus
(10) eine im Verschluss (3) verschiebbar gelagerte Koppel
stange (11) und eine mit der Koppelstange (11) verbundene
Membran (12) aufweist, die auf einer Seite mit dem Druck im
Innenraum (4) des Behälters (1) und auf der anderen Seite mit
dem Druck des Referenzdruckbereichs (5) beaufschlagt ist.
6. Druckausgleichseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Membran (12) einen Hohlraum des Ver
schlusses (3) in zwei Druckkammern (13a, 13b) unterteilt, von
denen die eine (13a) mit dem Innenraum (4) des Behälters (1)
und die andere (13b) mit dem Referenzdruckbereich (5) verbun
den ist.
7. Druckausgleichseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Koppelstange (11) an ihrer Mitte mit
der Membran (12) verbunden ist und an ihren Enden mit den
Ventilgliedern (6a, 6b) zusammenwirkt.
8. Druckausgleichseinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (3)
aus einem Kappenteil (3a) und einem Verschlussteil (3b) be
steht, die relativ zueinander drehbar und in Axialrichtung
miteinander verbunden sind, und dass ein Verriegelungsmecha
nismus (16) vorgesehen ist, der das Kappen- und Verschluss
teil (3a, 3b) in Drehrichtung miteinander verriegelt, wenn
der Koppelmechanismus (10) in seiner Neutralstellung ist, und
freigibt, wenn der Koppelmechanismus (10) in seiner Koppel
stellung ist.
9. Druckausgleichseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Verriegelungsmechanismus (16) einen im
Verschluss (3) verschiebbar gelagerten, zwischen dem Ver
schluss- und Kappenteil (3a, 3b) wirksamen Verriegelungsstift
(17) aufweist, der über einen an der Koppelstange (11) vorge
sehenen Nocken (18) zwischen einer Verriegelungs- und Entrie
gelungsstellung verstellbar ist.
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2001
- 2001-05-22 DE DE2001125016 patent/DE10125016C1/de not_active Expired - Fee Related
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