DE10125709A1 - Elektronischer Entfernungsmesser - Google Patents
Elektronischer EntfernungsmesserInfo
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Abstract
Ein elektronischer Entfernungsmesser enthält ein Zielfernrohr mit Objektivlinse zum Anvisieren eines Objektes, ein hinter der Objektivlinse angeordnetes Reflexionselement, einen optischen Entfernungsmesser mit einer Sendeoptik zum Aussenden von Messlicht über das Reflexionselement und die Objektivlinse und einer Empfangsoptik zum Empfangen eines Teils des Messlichtes, der an dem Objekt reflektiert wird, durch die Objektivlinse tritt und durch das Reflexionselement nicht an der Lichtausbreitung gehindert ist, eine Schärfenerfassungsvorrichtung, die einen Scharfstellzustand aus der Korrelation zwischen zwei Bildern erfasst, die von zwei Lichtbündeln erzeugt werden, die durch zwei verschiedene Pupillenbereiche der Objektivlinse treten, sowie mindestens ein außerhalb der beiden Pupillenbereiche angeordnetes optisches Element, das den Teil des Messlichtes auf eine optische Achse der Empfangsoptik hinlenkt.
Description
Die Erfindung betrifft einen elektronischen Entfernungsmesser mit einem Zielfern
rohr und einer Schärfenerfassungsvorrichtung zum Erfassen eines Scharfstellzu
standes des Zielfernrohrs.
Wenn ein Vermessungstechniker die Entfernung zwischen zwei Punkten vermisst,
setzt er üblicherweise einen elektronischen Entfernungsmesser (EDM) ein. Ein
solcher elektronischer Entfernungsmesser berechnet die Entfernung über den
Phasenunterschied zwischen projiziertem, d. h. ausgesendetem Licht und reflek
tiertem Licht sowie über die Anfangsphase internen Referenzlichtes oder aber
über die Zeitdifferenz zwischen projiziertem Licht und reflektiertem Licht.
Ein typischer elektronischer Entfernungsmesser hat hinter der Objektivlinse eines
Zielfernrohrs einen auf der optischen Achse des Zielfernrohrs angeordneten
Sendespiegel, um das Messlicht durch die Mitte der Eintrittspupille der Objektivlin
se des Zielfernrohrs auf ein Zielobjekt zu senden. Das Licht, das an dem Zielob
jekt reflektiert wird und durch die Objektivlinse des Zielfernrohrs tritt, tritt durch den
den Sendespiegel umgebenden Raum, um so von einem wellenlängenselektiven
Filter und einem Empfangsspiegel eingefangen zu werden.
In einem solchen elektronischen Entfernungsmesser wird das Licht, das an dem
Zielobjekt reflektiert wird und durch die Objektivlinse des Zielfernrohrs tritt, von
dem vorstehend genannten Sendespiegel um so mehr gesperrt, je näher sich das
Zielobjekt an dem Entfernungsmesser befindet. Wird das an dem Zielobjekt
reflektierte und durch die Objektivlinse des Zielfernrohrs tretende Licht von dem
Sendespiegel in großem Ausmaß gesperrt, so verringert sich die Lichtmenge des
auf den Empfangsspiegel treffenden Lichtes, wodurch die Genauigkeit der Entfer
nungsmessung beeinträchtigt wird. Befindet sich das Zielobjekt sehr nahe dem
Entfernungsmesser, so trifft das an dem Zielobjekt reflektierte und durch die
Objektivlinse des Zielfernrohrs tretende Licht unter Umständen überhaupt nicht
auf ein Lichtempfangselement, wodurch die Entfernungsmessung unmöglich wird.
Um das vorstehend erläuterte Problem zu vermeiden, sind verschiedene Verfah
ren vorgeschlagen worden.
In der Vergangenheit wurden Fortschritte in der Entwicklung von Vermessungs
instrumenten gemacht, die mit einem Zielfernrohr mit Autofokussystem ausgestattet
sind, wobei für die Autofokusoperation weitläufig ein nach dem Prinzip der Pha
sendifferenzerfassung arbeitendes Autofokussystem eingesetzt wird. Mit einem
solchen System wird der Scharfstellzustand auf Grundlage der Korrelation zwi
schen zwei Bildern erfasst, die von zwei Lichtbündeln erzeugt werden, die beim
Durchtritt durch verschiedene Teile der Objektivlinse des Zielfernrohrs durch zwei
verschiedene Pupillenbereiche gehen, um so das Zielfernrohr entsprechend dem
erfassten Scharfstellzustand scharfzustellen.
Ist in einem elektronischen Entfernungsmesser ein nach dem Prinzip der Phasen
differenzerfassung arbeitendes Autofokussystem untergebracht, so können das
Problem, dass die auf das vorstehend genannte Lichtempfangselement auftref
fende Lichtmenge bei nahe an dem Entfernungsmesser angeordnetem Zielobjekt
abnimmt, und das Problem, dass die Genauigkeit der Entfernungsmessung durch
die Abnahme der auf das Lichtempfangselement treffenden Lichtmenge beein
trächtigt wird, nur schwer überwunden werden. Der Erfindung liegt angesichts der
oben erläuterten Probleme die Aufgabe zugrunde, einen elektronischen Entfer
nungsmesser mit einem Zielfernrohr und einer Schärfenerfassungsvorrichtung
zum Erfassen eines Scharfstellzustandes des Zielfernrohrs anzugeben, bei dem
die Probleme, dass die auf das Lichtempfangselement treffende Lichtmenge bei
nahe an dem Zielobjekt angeordnetem Entfernungsmesser abnimmt und dass die
Genauigkeit der Entfernungsmessung beeinträchtigt ist, überwunden sind.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den elektronischen Entfernungsmesser
mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im Folgenden an Hand der Figuren näher erläutert. Darin
zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen, mit einem Autofo
kussystem ausgestatteten elektronischen Entfernungsmessers,
Fig. 2 eine Schärfenerfassungsvorrichtung und ein Porroprismenaufricht
system in Blickrichtung des in Fig. 1 dargestellten Pfeils II,
Fig. 3 eine Darstellung einer Objektivlinse eines Zielfernrohrs in Blickrich
tung der in Fig. 1 dargestellten Pfeile III, in der die relative Anord
nung von zwei auf der Objektivlinse festgelegten Pupillenbereichen,
eines Sende/Empfangsspiegels und eines Lichtempfangsleiters ge
zeigt ist,
Fig. 4 eine Darstellung eines wellenlängenselektiven Filters in Blickrichtung
der in Fig. 1 dargestellten Pfeile IV, in der die relative Anordnung der
beiden auf der Objektivlinse gezeigten Pupillenbereiche und zweier
an der Objektivlinse ausgebildeter Fresnelspiegel gezeigt ist,
Fig. 5 eine Darstellung einer Optik eines optischen Entfernungsmessers
des in Fig. 1 gezeigten elektronischen Entfernungsmessers,
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung eines grundlegenden Teils der in Fig. 5
gezeigten Optik, in der die Eintrittsfläche eines Lichtempfangsleiters
und dessen Peripherie gezeigt sind,
Fig. 7 eine Darstellung ähnlich der nach Fig. 5, die ein nicht erwünschtes
Beispiel für den grundlegenden Teil der Optik des in dem elektroni
schen Entfernungsmesser vorgesehenen optischen Entfernungs
messers zeigt,
Fig. 8 eine Darstellung ähnlich der nach Fig. 3, welche die relative Anord
nung zweier auf der Objektivlinse festgelegter Pupillenbereiche, ei
nes Sende/Empfangsspiegels und eines Lichtempfangsleiters in
dem in Fig. 7 dargestellten optischen Entfernungsmesser zeigt, und
Fig. 9 eine Schnittansicht eines in der Erfindung eingesetzten Fresnelspie
gels in Blickrichtung der in Fig. 4 dargestellten Pfeile VI.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen, mit einem Autofo
kussystem ausgestatteten elektronischen Entfernungsmessers. Der elektronische
Entfernungsmesser hat ein Zielfernrohr 10 als Zieloptik und einen optischen
Entfernungsmesser 20. Wie in Fig. 1 gezeigt, enthält das Zielfernrohr 10 eine
Objektivlinse 11, eine Scharfstelllinse (Schärfeneinstelllinse) 18, ein Porropris
menaufrichtsystem 12, eine Bildebenenplatte (Fadenkreuzplatte) 13 und ein
Okular 14, die in der genannten Reihenfolge vom Objekt her gesehen, d. h. in Fig. 1
von links nach rechts angeordnet sind. Auf der Bildebenenplatte 13 ist ein
Fadenkreuz 15 ausgebildet. Die Scharfstelllinse 18 ist längs der optischen Achse
des Zielfernrohrs 10 geführt. Das Bild eines Zielobjektes 16, das durch die Objek
tivlinse 11 erzeugt wird, kann genau auf die der Objektivlinse 11 zugewandte
Vorderfläche der Bildebenenplatte 13 scharfgestellt werden, indem die axiale
Position der Scharfstelllinse 18 entsprechend der Entfernung des Zielobjektes 16
bezüglich des Zielfernrohrs 10 eingestellt wird. Der Benutzer des Vermessungsin
strumentes visiert über das Okular 14 ein vergrößertes Bild des Zielobjektes 16
an, das auf die Bildebenenplatte 13 scharfgestellt ist.
Der elektronische Entfernungsmesser hat hinter der Objektivlinse 11 des Zielfern
rohrs 10 einen Sende/Empfangsspiegel (Reflexionselement) 21 und einen wel
lenlängenselektiven Spiegel (wellenlängenselektives Filter) 22, die in der ge
nannten Reihenfolge vom Objekt her betrachtet angeordnet sind. Der Sen
de/Empfangsspiegel 21 besteht aus einem Parallelplattenspiegel, dessen Vorder
fläche und dessen hierzu parallele Rückfläche auf der optischen Achse der Ob
jektivlinse 11 angeordnet sind. Die der Objektivlinse 11 zugewandte Vorderfläche
des Parallelplattenspiegels ist als Lichtsendespiegel (Transmissionsspiegel) 21a
ausgebildet, während die dem wellenlängenselektiven Filter 22 zugewandte
Rückfläche des Parallelplattenspiegels als Lichtempfangsspiegel 21b ausgebildet
ist. Der Empfangsspiegel 21b und der wellenlängenselektive Spiegel 22 bilden
grundlegende optische Elemente einer Empfangsoptik des optischen Entfer
nungsmessers 20.
Der optische Entfernungsmesser 20 hat ein Lichtaussendeelement 23, z. B. eine
Laserdiode, das Licht (Messlicht) einer bestimmten Wellenlänge ausgibt. Das von
dem Lichtaussendeelement 23 ausgegebene Messlicht trifft über eine Kollimator
linse 24 und einen festen Spiegel 25 auf den Sendespiegel 21a. Das von dem
Lichtaussendeelement 23 auf den Sendespiegel 21a ausgegebene Messlicht wird
dabei längs der optischen Achse der Objektivlinse 11 auf das Zielobjekt 16 reflek
tiert. Die Kollimatorlinse 24, der feste Spiegel 25 und der Sendespiegel 21a (Sen
de/Empfangsspiegel 21) bilden grundlegende optische Elemente einer Sendeoptik
(Transmissionsoptik) des optischen Entfernungsmessers 20.
Der Teil des Messlichtes, der an dem Zielobjekt 16 reflektiert wird, anschließend
durch die Objektivlinse 11 geht und von dem Sende/Empfangsspiegel 21 nicht
gesperrt wird, wird schließlich an dem wellenlängenselektiven Spiegel 22 zurück
auf den Empfangsspiegel 21b reflektiert. Der Empfangsspiegel 21b reflektiert das
auf ihn einfallende Messlicht so, dass dieses an eine Eintrittsfläche 26a eines
lichtempfangenden Lichtleiters 26 gelangt, der im Folgenden als Lichtempfangs
leiter bezeichnet wird. Eine Lichtleiterhalterung 27 hält das mit der Eintrittsfläche
26a versehene Eintrittsende des Lichtempfangsleiters 26. Die Lichtleiterhalterung
27 ist über eine nicht dargestellte Befestigungsvorrichtung, die in einem Raum
hinter der Objektivlinse 11 angeordnet ist, gemeinsam mit dem Sen
de/Empfangsspiegel 21 unbeweglich gehalten.
Der elektronische Entfernungsmesser hat zwischen dem Lichtaussendeelement
23 und dem festen Spiegel 25 in einem Entfernungsmessstrahlengang einen
Umschaltspiegel 28 und ein ND-Filter 29. Das von dem Lichtaussendeelement 23
ausgegebene Licht trifft als Messlicht auf den festen Spiegel 25, wenn der Um
schaltspiegel 28 aus dem Entfernungsmessstrahlengang zwischen der Kollimator
linse 24 und dem festen Spiegel 25 zurückgezogen ist. Dagegen wird das von
dem Lichtaussendeelement 23 ausgegebene Messlicht an dem Umschaltspiegel
28 als internes Referenzlicht direkt auf die Eintrittsfläche 26a des Lichtempfangs
leiters 26 reflektiert, wenn der Umschaltspiegel 28 in dem Entfernungsmessstrah
lengang zwischen der Kollimatorlinse 24 und dem festen Spiegel 25 angeordnet
ist. Das ND-Filter 29 dient dazu, die Menge des auf das Zielobjekt 16 treffenden
Messlichtes einzustellen.
Der elektronische Entfernungsmesser hat zwischen einer Austrittsfläche 26b des
Lichtempfangsleiters 26 und einem Lichtempfangselement 31 eine Kondensorlin
se 32, ein ND-Filter 33 und ein Bandpassfilter 34, die in dieser Reihenfolge von
der Austrittsfläche 26b zum Lichtempfangselement 31 hin angeordnet sind. Das
Lichtempfangselement 31 ist an eine arithmetische Steuerschaltung (Steuerung)
40 angeschlossen. Die Steuerschaltung 40 ist mit einem Stellglied 41, das den
Umschaltspiegel 28 ansteuert, und einer Anzeigevorrichtung 42, z. B. einem LCD-
Feld verbunden, die die berechnete Entfernung anzeigt.
Bekanntlich arbeitet ein optischer Entfernungsmesser wie der Entfernungsmesser
20 in zwei verschiedenen Betriebszuständen: In einem Zustand wird das von dem
Lichtaussendeelement 23 ausgegebene Messlicht dem festen Spiegel 25 zuge
führt. Im anderen Zustand wird das gleiche Licht als internes Referenzlicht direkt
der Eintrittsfläche 26a des Lichtempfangsleiters 26 zugeführt. Die beiden vorste
hend genannten Zuständen sind dabei durch den Umschaltzustand des Um
schaltspiegels 28 festgelegt, der von der Steuerschaltung 40 über das Stellglied
41 angesteuert wird. Wie oben erläutert, wird das dem festen Spiegel 25 zuge
führte Messlicht über den Sendespiegel 21a und die Objektivlinse 11 auf das
Zielobjekt 16 gesendet. Das an dem Zielobjekt 16 reflektierte Messlicht fällt über
die Objektivlinse 11, den wellenlängenselektiven Spiegel 22 und den Empfangs
spiegel 21b auf die Eintrittsfläche 26a. Anschließend werden sowohl das Mess
licht, das an dem Zielobjekt 16 reflektiert wird und schließlich auf die Eintrittsfläche
26a trifft, als auch das interne Referenzlicht, das der Eintrittsfläche 26a über den
Umschaltspiegel 28 direkt zugeführt wird, von dem Lichtempfangselement 31
empfangen. Die arithmetische Steuerschaltung 40 erfasst die Phasendifferenz
zwischen dem projizierten, d. h. ausgesendeten Licht und dem reflektierten Licht
sowie die Anfangsphase des internen Referenzlichtes oder aber die Zeitdifferenz
zwischen dem projizierten Licht und dem reflektierten Licht, um daraus die Entfer
nung des elektronischen Entfernungsmessers zu dem Zielobjekt 16 zu berechnen.
Die berechnete Entfernung wird an der Anzeigevorrichtung 42 angezeigt. Das
Berechnen der Entfernung aus der Phasendifferenz zwischen projiziertem und
reflektiertem Licht und der Anfangsphase des internen Referenzlichtes oder aber
aus der Zeitdifferenz zwischen projiziertem und reflektiertem Licht sind aus dem
Stand der Technik bekannt.
Das Porroprismenaufrichtsystem 21 hat eine Strahlteilerfläche, die das eintreten
de Licht in zwei Lichtbündel teilt, von denen eines auf eine nach dem Prinzip der
Phasendifferenzerfassung arbeitende AF-Sensoreinheit (Phasendifferenz-
Schärfenerfassungsvorrichtung) 50 zuläuft, während das andere auf das Okular
14 zuläuft. Zwischen dem Porroprismenaufrichtsystem 12 und der AF-
Sensoreinheit 50, die im Folgenden kurz als AF-Einheit bezeichnet wird, befindet
sich eine Referenzbildebene 51, die an einer Stelle angeordnet ist, die optisch
äquivalent zu der Position ist, an der sich das Fadenkreuz 15 der Bildebenenplatte
13 befindet. Die AF-Einheit 50 erfasst den Scharfstellzustand, d. h. den Defokus
wert und die Richtung der Fokusverschiebung, in der Referenzbildebene 51. Fig. 2
zeigt die AF-Einheit 50 und das Porroprismenaufrichtsystem 12. Die AF-Einheit 50
enthält eine Kondensorlinse 52, ein Paar Separatorlinsen 53, ein Paar Separa
tormasken 55, die in enger räumlicher Nähe zu dem Paar Separatorlinsen 53
angeordnet sind, sowie ein Paar Liniensensoren 54, z. B. Mehrsegment-CCD-
Sensoren, die hinter den jeweiligen Separatorlinsen 53 angeordnet sind. Die
beiden Separatorlinsen 53 sind um die Basislänge voneinander beabstandet. Das
in der Referenzbildebene 51 erzeugte Bild des Zielobjektes 11 wird von den
beiden Separatorlinsen 53 in zwei Bilder getrennt. Diese beiden Bilder werden auf
den beiden Liniensensoren 54 erzeugt. Die beiden Liniensensoren 54 enthalten
jeweils eine Anordnung fotoelektrischer Wandlerelemente. Jedes dieser Wand
lerelemente wandelt das empfangene Licht eines Bildes in elektrische Ladungen,
die dann integriert, d. h. gesammelt werden und als integrierte elektrische Ladung
an die arithmetische Steuerschaltung 40 ausgegeben werden. Diese integrierte
elektrische Ladung stellt AF-Sensordaten dar. Die arithmetische Steuerschaltung
40 berechnet in einer vorbestimmten Defokusoperation einen Defokuswert ent
sprechend einem Paar von AF-Sensordaten, das von dem Paar Liniensensoren
54 ausgegeben wird. In einer Autofokusoperation steuert die Steuerschaltung 40
die Scharfstelllinse 18 entsprechend dem berechneten Defokuswert über einen in
Fig. 1 gezeigten Linsenantrieb 43 so an, dass auf das Zielobjekt scharfgestellt
wird. Die Defokusoperation ist aus dem Stand der Technik bekannt. Ein AF-
Schalter 44 zum Starten der AF-Operation und ein Entfernungsmessschalter 45
zum Starten der Entfernungsmessung sind an die Steuerschaltung 40 ange
schlossen.
Die AF-Einheit 50 erfasst einen Scharfstellzustand aus den beiden Bildern, welche
die beiden Lichtbündel, die durch die beiden verschiedenen Pupillenbereiche 11A
und 11B der Objektivlinse 11 treten, auf den beiden Liniensensoren 54 erzeugen.
Die Form jedes der beiden Pupillenbereiche 11A und 11B ist durch die Form der
an der zugehörigen der beiden Separatormasken 55 ausgebildeten Apertur fest
gelegt. Die beiden Separatormasken 55 sind dabei zwischen der Kondensorlinse
52 und den beiden Separatorlinsen 53 in der Nähe der Separatorlinsen 53 ange
ordnet. Die in den Fig. 2 und 3 dargestellten schraffierten Bereiche geben Berei
che an, die den durch die Aperturen der beiden Separatormasken 55 festgelegten
Pupillenbereichen entsprechen.
Fig. 3 zeigt die relative Anordnung der beiden Pupillenbereiche 11A und 11B
sowie die relative Anordnung des Sende/Empfangsspiegels 21 und des Licht
empfangsleiters 26 (erste Lichtleiterhalterung 27) des optischen Entfernungsmes
sers 20. Obgleich die Positionen, die Formen und die Ausrichtungen der beiden
Pupillenbereiche 11A und 11B durch die Kondensorlinse 52, die beiden Separa
torlinsen 53, die beiden Separatormasken 55 und die Anordnung der fotoelektri
schen Wandlerelemente jedes Liniensensors 54 so festgelegt sind, dass die
Autofokus-Leistungsanforderungen erfüllt werden, können die Positionen der
beiden Pupillenbereiche 11A und 11B bezüglich des Zentrums der Objektivlinse
11 vergleichsweise frei festgelegt werden. Ferner sind die Positionen der beiden
Pupillenbereiche 11A und 11B so festgelegt, dass sie den Strahlengang des an
dem Sendespiegel 21a reflektierten Messlichtes nicht stören. Der Sen
de/Empfangsspiegel 21 ist mit anderen Worten so angeordnet, dass er nicht in
Konflikt mit den beiden Pupillenbereichen 11A und 11B kommt.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel mit dem oben erläuterten Aufbau ist der
wellenlängenselektive Spiegel 22 mit zwei Fresnelspiegeln (optischen Elementen)
19 versehen, die an seiner dem Sende/Empfangsspiegel 21 zugewandeten Vor
derfläche ausgebildet sind, so dass eine ausreichende Menge an Messlicht, das
an dem Zielobjekt reflektiert wird, durch die Objektivlinse 11 tritt und an dem
wellenlängenselektiven Spiegel 22 reflektiert wird, auf die Eintrittsfläche 26a des
Lichtempfangsleiters 26 trifft, insbesondere wenn sich das Zielobjekt 16 in gerin
ger Entfernung befindet. Wie in Fig. 9 gezeigt, hat jeder der beiden Fresnelspiegel
19 die Funktion eines durch die gestrichelte Linie angedeuteten geneigten, ebe
nen Spiegels 19b, der zu einer optischen Achse Oa der Empfangsoptik nicht
normal und bezüglich dieser optischen Achse geneigt ist. Der geneigte, ebene
Spiegel 19b enthält eine Reihe von Spiegelabschnitten 19a ähnlich der Fläche
einer Fresnellinse, die eine Reihe von einfachen Linsenabschnitten enthält, so
dass das auf den jeweiligen Fresnelspiegel 19 auftreffende Licht an diesem
reflektiert und dabei auf die optische Achse Oa der Empfangsoptik des optischen
Entfernungsmessers 20 zu umgelenkt wird. Mit dem Begriff "Fresnelspiegel" ist in
dieser Beschreibung ein Spiegel gemeint, der eine Reihe von Spiegelabschnitten
19a hat, die jeweils als Einzelspiegel wirken, so dass die Gesamtdicke des Spie
gels in Richtung der optischen Achse im Vergleich zu einem äquivalenten Einzel
spiegel verringert ist. Alternativ kann der Fresnelspiegel 19 ein konkaver Fresnel
spiegel sein, der als Konkavspiegel mit positiver Wirkung fungiert. Wie in Fig. 4
gezeigt, sind die beiden Fresnelspiegel 19 zwischen zwei Pupillenbereichen 11A'
und 11B' an dem wellenlängenselektiven Spiegel 22 auf entgegengesetzten
Seiten angeordnet, d. h. in Fig. 4 bezüglich der optischen Achse Oa oben und
unten, so dass sie nicht in Konflikt mit den beiden Pupillenbereichen 11A' und
11B' kommen und sich damit nicht nachteilig auf die Genauigkeit der AF-Einheit
50 beim Messen der Objektentfernung auswirken.
Die Fig. 5 und 6 zeigen die Strahlengänge der beiden Lichtbündel des Messlich
tes, die jeweils an einem der beiden Fresnelspiegel 19 reflektiert und abgelenkt
werden. In den Fig. 5 und 6 ist jeweils der über den Empfangsspiegel 21b laufen
de Strahlengang zwischen dem wellenlängenselektiven Spiegel 22 und der Ein
trittsfläche 26a aus Gründen der einfacheren Darstellung als geradliniger Strah
lengang dargestellt. Auch ist in den Fig. 5 und 6 der einfacheren Darstellung
wegen der mit den beiden Fresnelspiegeln 19 versehene wellenlängenselektive
Spiegel 22 nicht gezeigt, sondern lediglich seine Position mit einer gestrichelten
Linie angedeutet, die mit dem Bezugszeichen 22' versehen ist. In Fig. 6 sind die
Positionen der beiden Fresnelspiegel 19 jeweils durch eine mit 19' bezeichnete
durchgezogene Linie angedeutet. Der obere schraffierte Bereich und der untere
schraffierte Bereich, die in den Fig. 5 und 6 dargestellt sind, stellen den oberen
bzw. den unteren Strahlengang der beiden Lichtbündel des Messlichtes dar, die
jeweils an dem Zielobjekt 16 reflektiert werden, durch die Objektivlinse 11 treten
und anschließend an dem oberen bzw. dem unteren Fresnelspiegel 19 reflektiert
und abgelenkt werden. In den Fig. 5 und 6 bezeichnet jeweils die zweifachge
punktete Linie X den obersten, d. h. äußersten Lichtstrahl des an dem wellenlän
genselektiven Spiegel 22 reflektierten Lichtes für den Fall, dass an dem Spiegel
22 kein dem Fresnelspiegel 19 entsprechender Spiegel ausgebildet ist. Wie aus
den Fig. 5 und 6 klar hervorgeht, werden die beiden Lichtbündel des Messlichtes,
die auf den oberen bzw. den unteren Fresnelspiegel 19 treffen, um einen Ablenk
winkel θ (vgl. Fig. 6) auf die optische Achse Oa zu abgelenkt, um so in korrekter
Weise auf die Eintrittsfläche 26a des Lichtempfangsleiters 26 zu treffen.
Die Größe und der Neigungswinkel (bzw. die Spiegelwirkung im Falle eines kon
kaven Fresnelspiegels) des jeweiligen Fresnelspiegels 19 sind vorzugsweise so
festgelegt, dass eine ausreichende Menge des an dem Zielobjekt 16 reflektierten
Messlichtes auf die Eintrittsfläche 26a des Lichtempfangsleiters 26 trifft, ohne
dabei in Konflikt mit den beiden Pupillenbereichen 11A' und 11B' auf dem wellen
längenselektiven Spiegel 22 zu geraten.
Der elektronische Entfernungsmesser, der mit einem wie oben erläutert aufge
bauten Autofokussystem ausgestattet ist, führt eine Entfernungsmessung in
nachfolgend beschriebener Weise durch.
Im ersten Schritt visiert der Benutzer mit dem Zielfernrohr 10 das Zielobjekt 16 so
an, dass die optische Achse des Zielfernrohrs 10 im Wesentlichen auf das Ziel
objekt 16 ausgerichtet ist, während er das Zielobjekt 16 durch einen nicht gezeig
ten Kollimator betrachtet, der an dem Zielfernrohr 10 angebracht ist. Im zweiten
Schritt drückt der Benutzer den AF-Schalter 44, um die oben erläuterte Autofoku
soperation auszuführen und so die Scharfstelllinse 18 in ihre Scharfstellposition
relativ zu dem Zielobjekt 16 zu bringen. Im dritten Schritt stellt der Benutzer bei
auf das Zielobjekt 16 scharfgestelltem Zielfernrohr 10 die Ausrichtung des Ziel
fernrohrs 10 so ein, dass das durch das Okular 14 betrachtete Fadenkreuz 15
präzise auf das Zielobjekt 16 zentriert ist. Dabei blickt er in das Okular 14. Im
vierten Schritt drückt der Benutzer den Entfernungsmessschalter, um die vorste
hend erläuterte Entfernungsberechnung durchzuführen. Die berechnete Entfer
nung wird an der Anzeigevorrichtung 42 angezeigt.
Wird in der oben erläuterten Entfernungsmessoperation das Messlicht, das von
dem Lichtaussendeelement ausgegeben wird, an dem Zielobjekt 16 reflektiert wird
und durch die Objektivlinse 11 tritt, an dem wellenlängenselektiven Filter 22 re
flektiert, so trifft es über die Fresnelspiegel 19 selbst dann in ausreichender
Lichtmenge auf die Eintrittsfläche 26a des Lichtempfangsleiters 26, wenn sich das
Zielobjekt nur in kurzer Entfernung befindet, da jedes der beiden Lichtbündel des
Messlichtes, die auf den oberen bzw. den unteren Fresnelspiegel 19 treffen, um
einen Ablenkwinkel θ auf die optische Achse Oa zu abgelenkt werden und so
zuverlässig auf die Eintrittsfläche 26a des Lichtempfangsleiters 26 treffen. Die
Entfernungsmessung kann deshalb ohne Beeinträchtigung der Genauigkeit vor
genommen werden. Je weiter das Zielobjekt 16 von dem elektronischen Entfer
nungsmesser entfernt ist, desto kleiner ist der Eintrittswinkel, unter dem das an
dem Zielobjekt 16 reflektierte Messlicht auf die Objektivlinse 11 trifft, so dass
ungeachtet dessen, ob die Fresnelspiegel 19 vorhanden sind oder nicht, das
Messlicht in ausreichender Lichtmenge auf die Eintrittsfläche 26a des Lichtemp
fangsleiters 26 trifft. Die Entfernungsmessung kann also auch dann ohne Beein
trächtigung der Genauigkeit durchgeführt werden, wenn sich das Zielobjekt 16 in
großer Entfernung befindet. Da die beiden Fresnelspiegel 19 zwischen den beiden
Pupillenbereichen 11A' und 11B' angeordnet sind, beeinflussen sie die AF-Einheit
50, welche die durch die zugehörigen beiden Pupillenbereiche 11A und 11B
tretenden Lichtbündel nutzt, nicht nachteilig, so dass eine zuverlässige Autofokus
operation gewährleistet ist. Da der Sende/Empfangsspiegel 21 so angeordnet ist,
dass er, wie oben erläutert, die beiden Pupillenbereiche 11A und 11B nicht stört,
beeinflusst auch der Sende/Empfangsspiegel 21 die AF-Einheit 50 nicht nachtei
lig.
In den Fig. 7 und 8 ist ein Vergleichsbeispiel eines grundlegenden Teils einer
Optik des optischen Entfernungsmessers gezeigt, das mit dem optischen Entfer
nungsmesser 20 des vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiels zu vergleichen
ist. Entsprechend den Fig. 5 und 6 ist in Fig. 7 aus Gründen der einfacheren
Darstellung nicht der wellenlängenselektive Spiegel 22 selbst, sondern lediglich
seine Position dargestellt, und zwar durch die mit 22' bezeichnete gestrichelte
Linie. In dem in Fig. 7 gezeigten Vergleichsbeispiel ist zwischen der Objektivlinse
11 und dem wellenlängenselektiven Spiegel 22 ein Einstellprisma 60 angeordnet,
so dass ein Teil des Messlichtes, das an dem in geringer Entfernung angeordne
ten Zielobjekt reflektiert wird, auf die optische Achse Oa der Empfangsoptik des
optischen Entfernungsmessers 20 zu abgelenkt wird. Zwar trifft in diesem Ver
gleichsbeispiel das Messlicht zuverlässig in ausreichender Lichtmenge auf die
Eintrittsfläche 26a des Lichtempfangsleiters 26, jedoch stört das Einstellprisma
60, wie in Fig. 8 gezeigt, die beiden Pupillenbereiche 11A und 11B auf der Objek
tivlinse 11, wenn ein nach dem Prinzip der Phasendifferenzerfassung arbeitendes
Autofokussystem in dem elektronischen Entfernungsmesser enthalten ist. Da
durch wird die Autofokusoperation nachteilig beeinflusst. In diesem Fall ist es
deshalb schwierig, in das mit dem Einstellprisma 60 arbeitenden elektronischen
Entfernungsmesser ein Autofokussystem einzubauen.
In dem erläuterten Ausführungsbeispiel werden die Fresnelspiegel 19 als an dem
wellenlängenselektiven Spiegel 22 vorgesehene reflektierende optische Elemente
eingesetzt. Für diese Elemente können jedoch auch andere optische Komponen
ten verwendet werden. Darüber hinaus können nicht nur reflektierende optische
Elemente wie Fresnelspiegel, sondern auch brechende optische Elemente, z. B.
brechende Prismen, oder beugende optische Elemente, z. B. ein Beugungsgitter,
eingesetzt werden, sofern diese Elemente in der Weise arbeiten, dass sie das
auftreffende Licht auf die optische Achse der Empfangsoptik des optischen Ent
fernungsmessers hinlenken.
Weiterhin ist darauf hinzuweisen, dass das Porroprismenaufrichtsystem 12, das
als Aufrichtoptik dient, und die Strahlteileroptik, d. h. die oben genannte, an dem
Porroprismenaufrichtsystem 12 ausgebildete Strahlteilerfläche, für die AF-Einheit
50 durch entsprechende optische Elemente ersetzt werden können, da im Stand
der Technik unterschiedliche optische Elemente bekannt sind, die in gleicher
Weise arbeiten.
Wie aus vorstehender Beschreibung hervorgeht, ist bei einem elektronischen
Entfernungsmesser mit einem Zielfernrohr und einer Schärfenerfassungsvorrich
tung zum Erfassen eines Scharfstellzustandes des Zielfernrohrs, auf den die
Erfindung angewendet wird, das Problem überwunden, dass die auf das Licht
empfangselement einfallende Lichtmenge abnimmt, wenn sich das Zielobjekt
nahe dem elektronischen Entfernungsmesser befindet. Durch die Erfindung ist
also das Problem überwunden, dass in vorstehendem Fall die Genauigkeit der
Entfernungsmessung schlechter wird.
Claims (9)
1. Elektronischer Entfernungsmesser mit
einem Zielfernrohr mit Objektivlinse zum Anvisieren eines Objektes,
einem Reflexionselement, das hinter der Objektivlinse auf deren optischer Achse angeordnet ist,
einem optischen Entfernungsmesser mit einer Sendeoptik zum Aussenden von Messlicht über das Reflexionselement und die Objektivlinse und einer Empfangsoptik zum Empfangen eines Teils des Messlichtes, der an dem Objekt reflektiert wird, anschließend durch die Objektivlinse tritt und durch das Reflexionselement nicht an der Lichtausbreitung gehindert ist,
einer Phasendifferenz-Schärfenerfassungsvorrichtung, die einen Scharfstell zustand aus der Korrelation zweier Bilder erfasst, die von zwei Lichtbündeln erzeugt werden, die durch zwei verschiedene Pupillenbereiche der Objek tivlinse treten, und
mindestens einem außerhalb der beiden Pupillenbereiche angeordneten optischen Element, das den Teil des Messlichtes, der an dem Objekt reflek tiert wird, anschließend durch die Objektivlinse tritt und durch das Reflexions element nicht an der Lichtausbreitung gehindert ist, auf eine optische Achse der Empfangsoptik hinlenkt.
einem Zielfernrohr mit Objektivlinse zum Anvisieren eines Objektes,
einem Reflexionselement, das hinter der Objektivlinse auf deren optischer Achse angeordnet ist,
einem optischen Entfernungsmesser mit einer Sendeoptik zum Aussenden von Messlicht über das Reflexionselement und die Objektivlinse und einer Empfangsoptik zum Empfangen eines Teils des Messlichtes, der an dem Objekt reflektiert wird, anschließend durch die Objektivlinse tritt und durch das Reflexionselement nicht an der Lichtausbreitung gehindert ist,
einer Phasendifferenz-Schärfenerfassungsvorrichtung, die einen Scharfstell zustand aus der Korrelation zweier Bilder erfasst, die von zwei Lichtbündeln erzeugt werden, die durch zwei verschiedene Pupillenbereiche der Objek tivlinse treten, und
mindestens einem außerhalb der beiden Pupillenbereiche angeordneten optischen Element, das den Teil des Messlichtes, der an dem Objekt reflek tiert wird, anschließend durch die Objektivlinse tritt und durch das Reflexions element nicht an der Lichtausbreitung gehindert ist, auf eine optische Achse der Empfangsoptik hinlenkt.
2. Entfernungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
optische Element die Funktion hat, das auftreffende Licht zu reflektieren
und/oder zu brechen und/oder zu beugen.
3. Entfernungsmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das optische Element zwischen den beiden Pupillenbereichen ange
ordnet ist.
4. Entfernungsmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Empfangsoptik einen hinter dem Reflexionsele
ment angeordneten wellenlängenselektiven Spiegel enthält und das optische
Element zwischen den beiden verschiedenen Pupillenbereichen des wellen
längenselektiven Spiegels angeordnet ist.
5. Entfernungsmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei
optische Elemente vorgesehen sind, die auf entgegengesetzten Seiten der
optischen Achse der Empfangsoptik angeordnet sind.
6. Entfernungsmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Empfangsoptik ein Lichtempfangselement enthält
und das optische Element so ausgebildet ist, dass das Lichtempfangsele
ment eine ausreichende Menge des an dem Objekt reflektierten Teils des
Messlichtes empfängt, wenn sich das Objekt in geringer Entfernung befindet.
7. Entfernungsmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass das optische Element ein Fresnelspiegel ist, der ei
ner Reihe von Spiegelabschnitten hat.
8. Entfernungsmesser nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Spiegelabschnitte des Fresnelspiegels die Funktion eines geneigten, ebenen
Spiegels oder eines konkaven Spiegels haben.
9. Entfernungsmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass das Reflexionselement aus einem Parallelplatten
spiegel mit einer Vorderfläche und einer hierzu parallelen Rückfläche besteht
und gegenüber der optischen Achse geneigt ist.
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