DE1012559B - Belaestigungsfreie Muelltonnenbeschickungs- und Umschliessungseinrichtung - Google Patents
Belaestigungsfreie Muelltonnenbeschickungs- und UmschliessungseinrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F1/00—Refuse receptacles; Accessories therefor
- B65F1/14—Other constructional features; Accessories
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-
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F1/00—Refuse receptacles; Accessories therefor
- B65F1/10—Refuse receptacles; Accessories therefor with refuse filling means, e.g. air-locks
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur belästigungsfreien
Aufbewahrung von aus Wohnungen oder ganzen Siedlungen anfallendem Müll unter Verwendung
der allgemein gebräuchlichen Mülltonnen.
Wo der Müll in frei stehenden, oben offenen Mülltonnen
aufgesammelt wird, haben Wind und Ungeziefer freien Zutritt. Belästigungen durch Staub und
Geruch sind nicht zu vermeiden, ebenso nicht das Verwehen von Müllteilen in die Umgebung der Mülltonnen
und der Zugriff durch Kinder, besonders auch dann, wenn ein Tonnendeckel zwar vorhanden, aber
nicht oder nicht ganz geschlossen ist. Solche frei stehenden Tonnen sind jeder Witterung ausgesetzt. In
hygienischer Beziehung ist diese Art der Müllaufbewahrung als unzweckmäßig zu bezeichnen.
Deshalb wurde schon zur Beschickung und Aufbewahrung
von Mülltonnen eine Einrichtung verwendet, bei der ein Gestell von rechteckigem Grundriß
mit demontierbaren Wänden die Mülltonne umschließt, der Müll durch eine oberhalb der Tonne
befindliche, nach innen aufdrückbare, selbsttätig sich schließende Einschüttür und durch eine trichterartige
Einwurfplatte in die Tonne geschüttet wird und die Tonne durch eine Tür der unteren Vorderwand auswechselbar
ist. . . - ■
Bekannte Einrichtungen zeigen selbsttätig schließende Einschüttüren, wobei Federanordnungen zur
Anwendung gelangen, die indessen den Nachteil der Umständlichkeit, der yerschmutzungsmöglichkeit und
des Durchrostens aufweisen. Bei anderen Vorrichtungen sind die Einschüttüren nach außen zu öffnen,
wofür ein Eingriff von Sand nötig ist. Auch sind Trichter oberhalb der Tonne in Anwendung, aber sie
bestehen in der Regel aus Blech, unterliegen der Korrosion und zwingen durch ihre Bauhöhe über der
Tonne zu unerwünscht hohem Anheben des Mülleimers beim Auskippen. Der Raumbedarf und der
Materialaufwand bei solchen Einrichtungen ist groß, besonders wenn es sich um eine Gruppe von Mülltonnen
handelt und die Umschließungsbehälter zylindrische
Form haberi; '
Solche Einrichtungen sind, sofern sie zeitgemäßen Anforderungen genügen sollen, teuer in der Herstellung.
Ihre Aufstellüngsmöglichkeit ist überdies in der Regel nur_auf offene Höfe beschränkt. Es besteht bei
den meisten" Einrichtungen auch keine Möglichkeit, sie ohne nennenswerte Mühe oder Nacharbeit in organischer
Weise zu raumsparenden Reihen oder Doppelreihen zusammenzufügen. ~
Diese Nachteiie werden bei der; erfinäungsgemäßen Einrichtung dadurcif vermieden, daB die Rückwand
und die Seitenwände -in der Höhe der Einwurfplatte
je in einen Ober- und-in einen Unterteil unterteilt und
die Mittel für ihre Verbindung mit dem Gestell derart Belästigungsfreie Mülltonn enbeschickungs-
und Umschließungseinrichtung
Anmelder: Michael Gutmann, München-Ramersdorf,
Bärenwaldstr. 18 a,
und Gerhard Zeune, München-Solln,
Geigenberger Str. 1
Michael Gutmann, München-Ramersdorf, und Gerhard Zeune, München-Solln,
sind als Erfinder genannt worden
ausgebildet und angeordnet sind, daß beliebig viele Gestelle seitlich und/oder mit ihren Rückseiten ohne
Nacharbeit zu einer ringsum geschlossenen Einheit aneinanderfügbar sind, deren Unterteil nur einfache
Wände aufweist und in deren Oberteil durch Weglassen aller inneren Seiten- bzw. aller inneren Seiten-
und Rückwände ein gemeinsamer Staubraum gebildet ist.
Zur Querversteifung des Gestells dient gleichzeitig die trichterartige Einwurfplatte, die aus korrosionsfestem
Material, z. B. Beton, hergestellt wird und die in einer Höhe angeordnet ist, bei der ein unbequem
hohes Anheben des einzuschüttenden Mülls vermieden ist. Auch für die das Gestell außen umschließenden
Wände wird nichtrostendes, brandsicheres Material, z. B. keramische Preß stoff platten, benutzt. Wenn das
Gestell im Freien stehen soll, wird für das Dach, welches geneigt und allseitig überstehend ausgeführt
wird, vorteilhaft gewelltes, keramisches Material verwendet. F~ür Aufstellung in gedeckten Räumen, Kellern
Oder. Gängen kann das Gestell niedriger ausgeführt
.'und oben, mittels einer ebenen Platte abgedeckt
sein, die ein ins Freie führendes Abzugsrohr und
damit eine wirksame Einrichtung zur belästigüngsfreien
Ableitung von· Dunst und staubigen, übelriechenden Gasen trägt. . ' ''_
Die erfindungsgemäße Einrichtung gestattet ohne
jegliche Nachbearbeitung an den Gestellen einen seife liehen Zusammenschluß beliebig vieler solcher Einzeigestelle
zu einer Reihe, die z. B. an eine Mauer oder Kellerwand angestellt werden kann. Bei Aufstellung
auf offenem Hof können z. B. für Großsiedlungen zwei Reihen von Gestellen mit den Rückseiten so verbunden
werden, daß sie ein frei stehendes Ganzes bil-
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den und mit einem gemeinsamen Pult: oder Sattel· . :
dach abgedeckt werden können. Da jede einzelne Mülltonne vom Gestell eng umschlossen wird und bei
Reihen- oder Doppelreihenanordnung von allen jetzt, aneinanderstoßenden Seiten- und Rückwänden die
oberen Hälften weggelassen werden, um einen geschlossenen, einheitlichen, mit gemeinsamem Dunstabzug
versehenen Staubranim zu erhalten, so ergibt
sich ein geringer Raumbedarf bei bedeutend verbilligten
Herstellungskosten.
Der Erfindungsgegenstand ist an; Hand von Ausführungsbeispielen
veranschaulicht. 'Die Zeichnungen stellen dar:
Pig. i einen Seitenvertikalschriitt der Einrichtung für Innenaufstellung, ■--.-. .... ,
Fig. 2 eine Vorderansicht einer im Freien aufzustellenden Einrichtung,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach Linie I-I der
Fig. 2,
Fig. 4 einen Reihenzusammenbau von Einrichtungen nach Fig. 1 in perspektivischer Ansicht,
■ Fig. 5 eine Seitenansicht von in Doppelreihe im
Freien aufgestellten Einrichtungen und
Fig. 6 einen Horizontalschnitt durch das Gestell nach Linie H-II der Fig. 5. · '
Das erfindungsgemäße Gestell ist mit 1 bezeichnet, die gebräuchliche Mülltonne mit 2. Die Einschütttür
3 ist innen an der Vorderwand 4, die etwas nach vorn geneigt ist, mittels Scharniere 5 drehbar aufgehängt,
so daß die Tür 3, nachdem sie ohne besondere Handgriffe durch den zu entleerenden Mülleimer 6
aufgestoßen wurde, sich selbsttätig sogleich durch ihr Eigengewicht wieder dicht innen gegen die Vorderwand
4 legt. Die Tür 3 ist an der Außenfläche mit Schonrippen oder Leisten 7 ausgestattet.
Der Müll fällt durch eine trichterartige Einwurfplatte 8, deren öffnung etwas enger als die öffnung
der Tonne 2 ist, in die Mülltonne. Die Einwurfplatte 8, die zugleich zur Querversteifung des Gestells
herangezogen ist, wird aus Beton hergestellt und ist somit korrosionsfest und brandsicher. Die gefüllte
Mülltonne 2 wird aus dem Gestell 1 herausgezogen, nachdem die Entnahmetür 10, die in Scharnieren 11
der Gestellvorderwand 4 hängt, geöffnet wurde. Die Tür 10 wird mittels eines Riegels 12 geschlossen gehalten,
für dessen Betätigung ein einfacher Vierkantschlüssel oder ein ähnliches Mittel vorgesehen sein
kann. Die herauszuziehende bzw. einzuschiebende Tonne 2 gleitet dabei über die untere Stoßleiste 13 des
Gestells 1. Das aus vier vertikal stehenden Winkeleisen 14 gebildete Gestell 1 wird unten, ferner unter
der Einwurfplatte 8 und oben mittels Winkeleisenrahmen 15 zusammengehalten und von den unteren
Wänden 16 und den leicht abmontierbaren Wänden 17 seitlich und auf der Rückseite umschlossen. Die
Winkeleisenrahmen 15., die Wände 16> 17 und die vertikalen Winkeleisen 14 sind miteinander leicht lösbar
verbunden, z. B. mittels Mutterschrauben 18.
Das Gestell 1 umschließt im Grundriß die Mülltonne 2 so dicht, als deren bequeme Entnahme und
Einsetzbarkeit zuläßt. Das im Keller oder Gang unterzubringende Gestell 1 ist, wie Fig. 1 zeigt, oben
mittels der Decke 19 abgeschlossen, auf der das ins Freie führende Abzugsrohr 20 aufgesetzt ist. Bei
Aufstellung der Einrichtung im Freien erhält das Gestell 1 ein geneigtes Dach 21, welches z. B. aus wellenförmigem,
korrosionsfestem und brandsicherem Material besteht.
Sollen mehrere Gestelle 1 im Interesse der Raumund Kostenersparnis seitlich zu einer Reihe gemäß
Fig. 4 zusammengefügt werden, so werden die nach innen kommenden, oberen seitlichen Trennwände 17
weggelassen und die Gestelle wieder mittels der Schrauben 18 miteinander verbunden. Eine solche Gestellreihe
kann frei stehen oder mit der Rückseite gegen eine Mauer oder Kellerwand gestellt werden.
Werden z.B. für größere Wohnsiedlungen zahlreiche Mülltonnen benötigt, so empfiehlt sich der Zusammenschluß
zweier Gestellreihen zu einer Doppelreihe gemäß Fig. 5, wobei auch alle Rückwände 17 eingespart
werden. Die Gestellreihen werden mittels eines gemeinsamen Pult- oder Satteldaches abgedeckt.
Das erfindungsgemäße Gestell ist auch bei Reihenanordnung
bequem transportierbar und -kann-.aa||ejer~
seits, falls der Zweck es erfordert, auch leicM; ttiit
"seinem unteren Winkeleisenrahmen 15 am Standplatz^ fest .verankert werden. -., ·
Claims (5)
1. Belästigungsfreie Mülltonnenbeschickungs- und Umschließungseinrichtung, bei der ein Gestell von
rechteckigem Grundriß mit demontierbaren Wänden eine Mülltonne umschließt, der Müll durch
eine oberhalb der Tonne befindliche, nach innen aufdrückbare, selbsttätig sich schließende Einschüttür
und durch eine trichterartige Einwurfplatte in die Tonne geschüttet wird und die Tonne
durch eine Tür der unteren Vorderwand aus-
.. wechselbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand und die Seitenwände in der Höhe der
Einwurfplatte (8) je in einen Ober- (17) und in einen Unterteil (16) unterteilt und die Mittel (18)
für ihre Verbindung mit dem Gestell (1) derart ausgebildet und angeordnet sind, daß beliebig
viele Gestelle (1) seitlich und/oder mit iliren Rückseiten ohne Nacharbeit zu einer ringsum geschlossenen
Einheit aneinanderfügbar sind, deren Unterteil nur einfache Wände aufweist und in
deren Oberteil durch Weglassen aller inneren Seiten- bzw. aller inneren Seiten- und Rückwände
ein gemeinsamer Staubraum gebildet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Trichter und zur Querversteifung
des Gestells (1) dienende Einwurfplatte (8) aus Beton hergestellt und in einer Höhe
angeordnet ist, bei der ein unbequem hohes Anheben des einzuschüttenden Mülls vermieden ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche der Einschüttür
(3) mit vorstehenden Schonrippen oder Leisten (7) versehen ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dach (21 bzw. 22) ringsum
über das Gestell (1) bzw. über das Gestellaggregat übersteht und aus gewelltem, keramischem
Material gefertigt ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch nur einen auf der Decke (19)
oder dem Dach (21 bzw. 22) jeder Gestellreihe oder Gestelldoppelreihe angebrachten gemeinsamen
Dunstabzug (20).
In Betracht gezogene Druckschriften:
österreichische Patentschrift Nr. 24 237;
USA.-Patentschriften Nr. 1 021 872, 1 160 820,
203 952, 1 338 400, 2 125 122.
österreichische Patentschrift Nr. 24 237;
USA.-Patentschriften Nr. 1 021 872, 1 160 820,
203 952, 1 338 400, 2 125 122.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 588/52 7.57
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ4964A DE1012559B (de) | 1955-06-07 | 1955-06-07 | Belaestigungsfreie Muelltonnenbeschickungs- und Umschliessungseinrichtung |
| DEZ5534A DE1024010B (de) | 1955-06-07 | 1956-05-09 | Einschuettsperre fuer Muelltonnenbeschickungs- und -umschliessungseinrichtungen |
| GB1762456A GB790349A (en) | 1955-06-07 | 1956-06-07 | Improvements in or relating to housings for refuse bins |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ4964A DE1012559B (de) | 1955-06-07 | 1955-06-07 | Belaestigungsfreie Muelltonnenbeschickungs- und Umschliessungseinrichtung |
| DEZ5534A DE1024010B (de) | 1955-06-07 | 1956-05-09 | Einschuettsperre fuer Muelltonnenbeschickungs- und -umschliessungseinrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1012559B true DE1012559B (de) | 1957-07-18 |
Family
ID=32963417
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ4964A Pending DE1012559B (de) | 1955-06-07 | 1955-06-07 | Belaestigungsfreie Muelltonnenbeschickungs- und Umschliessungseinrichtung |
| DEZ5534A Pending DE1024010B (de) | 1955-06-07 | 1956-05-09 | Einschuettsperre fuer Muelltonnenbeschickungs- und -umschliessungseinrichtungen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ5534A Pending DE1024010B (de) | 1955-06-07 | 1956-05-09 | Einschuettsperre fuer Muelltonnenbeschickungs- und -umschliessungseinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE1012559B (de) |
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| DE4142206A1 (de) * | 1991-12-20 | 1993-06-24 | Helmut Muecke | Eingabe kontrolleinrichtung fuer muellbehaelter |
| US5377907A (en) * | 1992-09-24 | 1995-01-03 | Guard; Paul P. | Assembly for housing multiple waste receptacles |
| DE29801076U1 (de) * | 1998-01-23 | 1998-03-05 | Klein, Joachim, 46242 Bottrop | Einrichtung für die Sammlung und vorübergehende Aufbewahrung von Rest- und Abfallstoffen oder verunreinigten Betriebsmitteln |
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1955
- 1955-06-07 DE DEZ4964A patent/DE1012559B/de active Pending
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- 1956-05-09 DE DEZ5534A patent/DE1024010B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1024010B (de) | 1958-02-06 |
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