DE10123232A1 - Halbleitermodul - Google Patents
HalbleitermodulInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Leistungshalbleiter-Modul mit einem Gehäuse, mit mindestens einem in dem Gehäuse angeordneten Halbleiterbauelement, mit einem Rahmen, der Leiterbahnen aufweist, mit denen das oder die Halbleiterbauelement(e) elektrisch leitend verbunden sind. Häufig weist das Halbleitermodul auch eine im Inneren des Gehäuses vorgesehene Vergussmasse, die auf das Halbleiterbauelement aufgebracht ist, auf. Erfindungsgemäß ist in der Vergussmasse und/oder im Material des Gehäuses ein Dämpfungsmaterial mit elektromagnetisch dämpfenden Eigenschaften vorgesehen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Halbleiter-Modul der in den Ober
begriffen der Patentansprüche 1 und 8 genannten Art, das
heißt ein Halbleitermodul mit einem Gehäuse, mit mindestens
einem in dem Gehäuse angeordneten Halbleiterbauelement, mit
einem Rahmen, der Leiterbahnen aufweist, mit denen der oder
die Halbleiterbauelemente elektrisch leitend verbunden sind.
Im Falle eines Halbleitermoduls weist dieses häufig eine im
Inneren des Gehäuses vorgesehene Vergussmasse, die auf das
Halbleiterbauelement aufgebracht ist, auf.
Ein solches Halbleitermodul kann beliebig ausgebildet sein,
das heißt es kann sich hier um einen IGBT, einen MOSFET, ei
nen J-FET, einen Thyristor oder dergleichen handeln, wobei
hier auch ein diskretes Einzelhalbleiterbauelement. Der Auf
bau und die Funktionsweise solcher Halbleitermodule ist viel
fach bekannt, so dass hier auf eine detaillierte Beschreibung
dieser Halbleitermodule verzichtet werden kann.
Im folgenden soll als Beispiel eines Halbleitermoduls von ei
nem durch Feldeffekt gesteuerten Non-Punch-Through-IGBT -
auch kurz als NPT-IGBT bezeichnet - ausgegangen werden, ohne
jedoch die Erfindung auf dieses Halbleitermodul zu beschrän
ken. Der Aufbau eines IGBTs im Allgemeinen und eines NPT-
IGBTs im Speziellen ist beispielsweise in Jens Peer Stengl,
Jenö Tihanyi, "Leistungs-MOS-FET-Praxis", Pflaum Verlag Mün
chen, 1992, insbesondere auf den Seiten 101 bis 108, be
schrieben.
Ein IGBT mit seinen heutigen elektrischen Eigenschaften eig
net sich besonders vorteilhaft zum niederohmigen Schalten von
hohen Spannungen im Bereich oberhalb 600 V bzw. hoher Ströme
im Bereich von einigen hundert Ampere. Die anfänglichen Prob
leme bei IGBTs, nämlich deren Neigung zum thyristorartigen
"Latch-Up-Effekt" bei hohen Strömen und bei hohen Temperatu
ren sowie deren Abschaltverhalten mit einhergehendem, sehr
langem Tail-Strom sind bei heutigen IGBT-Halbleiterbauele
menten weitestgehend beseitigt, so dass sich ein IGBT als na
hezu idealer Schalter zum Schalten von hohen Spannungen
und/oder hoher Strömen eignet.
Ein weiteres Problem bei IGBTs ergibt sich durch den uner
wünschten Tail-Strom beim Abschalten des Halbleiterbauelemen
tes. Will man den IGBT abschalten, müssen die Ladungsträger
aus dem Substratbereich bzw. der Innenzone des IGBTs entfernt
werden, bevor der IGBT seine volle Sperrfähigkeit wiederer
langt. Dieser Ausräumvorgang macht sich durch einen Strom
fluss nach dem Abschalten des Bauelementes bemerkbar: man
spricht von einem sogenannten Tail-Strom. In dieser sogenann
ten Tail-Phase der Strom-Spannungs-Kennlinie fließt noch ein
Strom, obwohl schon die volle Sperrspannung am Bauelement an
liegt. Dieser Tail-Strom ist zwar vergleichsweise gering, je
doch ist die aus dem Tail-Strom resultierende Verlustleistung
aufgrund der sehr hohen an dem Halbleiterbauelement anliegen
den Sperrspannung nicht zu vernachlässigen. Insbesondere bei
sehr häufigen Schaltvorgängen resultiert aus dem Tail-Strom
eine signifikante Verlustleistung.
Je nach gewünschtem IGBT-Bauelement können durch geeignete
konstruktive Maßnahmen des IGBTs die Amplitude des Tail-
Stromes sowie die Dauer der Tail-Phase weitestgehend mini
miert werden, wodurch auch die genannten Leistungsverluste
minimiert werden können.
IGBTs im Allgemeinen und insbesondere NPT-IGBTs neigen jedoch
beim Abschalten zu Schwingungen in der Tail-Phase der Strom-
Spannungs-Kennlinie. Diese Schwingungen entstehen dadurch,
dass nach dem Ausräumen der in der Innenzone bzw. dem Sub
strat des IGBTs noch vorhandenen Speicherladung und bei einem
anliegenden elektrischen Feld immer noch eine Restladung in
der Innenzone verbleibt. Diese Restladung verschwindet größ
tenteils zum einen durch Diffusion in die Raumladungszone und
in den Rückseitenemitter und zum anderen durch Rekombination.
Derjenige Teil der Ladungsträger, der in die Raumladungszone
diffundiert und dort abgesaugt wird, wird durch das dort an
liegende, sehr große elektrische Feld beschleunigt und am
vorderseitigen Source-Kontakt abgegriffen. Die Dauer, die
diese Ladungsträger für das Durchlaufen der Raumladungszone
benötigen, wird als Transitzeit tT bezeichnet und bestimmt
sich aus
tT = LRLZ/VS
wobei mit LRLZ die Länge der Raumladungszone und mit VS die
Sättigungsgeschwindigkeit der Ladungsträger, das heißt die
Geschwindigkeit, mit der die Ladungsträger die Raumladungszo
ne durchlaufen, bezeichnet ist.
Diejenigen Ladungsträger, die von dem elektrischen Feld der
Raumladungszone "abgesaugt" werden, bewirken somit einen
feldinduzierten Strom. Dieser feldinduzierte Strom kann in
der Außenbeschaltung des Halbleitermoduls, das heißt in den
Bonddrähten, den Leiterbahnen, dem DCB-Substrat und derglei
chen eine Spannungsüberhöhung verursachen. Äußert sich diese
Spannungsüberhöhung derart, dass nach dem Durchlaufen der La
dungsträger durch die Raumladungszone das elektrische Feld in
der Raumladungszone gerade phasenverschoben angehoben wird,
so greift das so angehobene elektrische Feld in die am Rande
des elektrischen Feldes bereitstehenden Ladungsträger ein,
wodurch das dortige Ladungspaket in die Raumladungszone hin
eingezogen wird und so von dem elektrischen Feld abgesaugt
wird. Passt die Laufzeitbedingung mit der jeweiligen, durch
den Außenkreis verursachten Phasenverschiebung so zusammen,
dass sich eine Phasenverschiebung von 180° ergibt, so kann
sich eine hochfrequente Schwingung mit einer Periodendauer
der zweifachen Laufzeit ausbilden. Für die Frequenz f dieser
Schwingung gilt dann:
f = 1/2 tT = VS/2LRLZ.
f = 1/2 tT = VS/2LRLZ.
Man spricht hier von einer sogenannten feldinduzierten Lauf
zeitschwingung, die auf die Steueranschlüsse des Halbleiter
moduls rückwirken.
Die feldinduzierten Laufzeitschwingungen werden angeregt,
wenn die Außenbeschaltung des Halbleitermoduls ungünstig aus
gelegt ist bzw. wenn durch variierende Betriebsspannung eine
entsprechende Schwingfrequenz angeregt wird. Eine ungünstige
Auslegung der Außenbeschaltung kann beispielsweise durch eine
symmetrische Anordnung der Bonddrähte, der Leiterbahnen und
des DCB-Substrates erfolgen. Da es sich bei Verwendung von
Halbleitermodulen mit Sperrspannungen im Bereich von ein oder
mehreren Kilovolt um eine sehr hochfrequente Schwingung - im
Bereich von einigen hundert Megaherz - handelt, ist bereits
der Aufbau in der näheren Umgebung des Halbleiterbauelemen
tes, wie zum Beispiel Bonddrähte, Leiterbahnen, Verbindungs
leitungen parallel geschalteter Chips, DCB-Kupferstege und
dergleichen, für die Ausbildung der feldinduzierten Laufzeit
schwingungen relevant.
Der Innenkreis, der das Halbleiterbauelement zwischen dessen
Elektrodenkontakten aufweist, und der Außenkreis, der die Au
ßenbeschaltung des Halbleitermoduls enthält, wirken in diesem
Fall als Schwingkreis und erzeugen eine feldinduzierte Lauf
zeitschwingung. Je nach Auslegung dieses Schwingkreises, die
insbesondere von der Konstruktion des Außenkreises abhängt,
ist die feldinduzierte Laufzeitschwingung mehr oder weniger
gravierend.
Die Frequenz der feldinduzierten Laufzeitschwingung hängt von
der an dem Halbleitermodul anliegenden Betriebsspannung ab,
da die Länge der Raumladungszone direkt proportional zur Be
triebsspannung ist. Die feldinduzierten Laufzeitschwingungen
äußern sich durch dem Tail-Strom überlagerte Spannungs- und
Stromspitzen. Diese Spannungs- und Stromspitzen sind uner
wünscht, da sie eine signifikante Erhöhung der Verlustleis
tung in der Tail-Phase nach sich ziehen.
Die feldinduzierten Laufzeitschwingungen führen neben einer
erhöhten Verlustleistung auch zu einer signifikanten Erhöhung
der EMV-Abstrahlung in der Tail-Phase.
Um das Problem der feldinduzierten Laufzeitschwingungen zu
vermeiden bzw. weitestgehend zu verringern, wird typischer
weise der Außenkreis des Schwingkreises entsprechend ver
stimmt bzw. gedämpft.
In dem Deutschen Patent DE 195 49 011 C2 ist ein gattungsge
mäßes Halbleitermodul beschrieben, bei dem durch entsprechen
de Auslegung des Aufbaues des Halbleitermoduls und insbeson
dere durch Anordnung von Querbonds bei parallel geschalteten
Halbleiterbauelementen eine Verstimmung des äußeren Schwing
kreises und damit eine Reduzierung des Halbleitermoduls er
reicht wird. Das Problem bei der dort beschriebenen Lösung
besteht darin, dass zum einen das Vorsehen von eigens dafür
vorgesehenen Querbonds, die benachbarte Halbleiterbauelemente
miteinander elektrisch verbinden, einen zusätzlichen kon
struktiven Aufwand erforderlich macht. Darüber hinaus ist die
Anzahl und die genaue Anordnung der Querbonds innerhalb des
Halbleitermoduls von Fall zu Fall an die jeweilige Konstruk
tion des Halbleitermoduls anzupassen und zu optimieren, was
wiederum zusätzlichen Entwicklungsaufwand kostet.
Eine weitere, allgemein bekannte Möglichkeit für ein Verstim
men bzw. Dämpfen des Außenkreises kann durch Vorsehen unter
schiedlich langer Bonddrähte, die benachbarte Halbleiterbau
elemente miteinander verbinden, erreicht werden. Darüber hin
aus sind auch Maßnahmen zur Einschnürung des DCB-Materials,
auf dem die Halbleiterbauelemente angeordnet sind, denkbar.
Eine weitere, allgemein bekannte Maßnahme besteht in der An
ordnung sogenannter Dämpfungsperlen, die an den Leiterbahnen,
dem DCB-Substrat oder den Bonddrähten angeordnet sind. Diese
Maßnahmen, die häufig bei Messapparaturen bzw. auch bei Hoch
spannungsleitungen verwendet werden, eignen sich jedoch kaum
für den Einsatz bei Halbleitermodulen, da der dafür erforder
liche, zusätzliche Montageaufwand die Verbesserung der elekt
rischen Eigenschaften diese Halbleitermoduls nicht rechtfer
tigt.
Ausgehend von der DE 195 49 011 C2 liegt der vorliegenden Er
findung daher die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Halb
leitermodul bereitzustellen, bei dem auf sehr einfache und
kostengünstige Weise, aber nicht desto trotz sehr effektive
Weise feldinduzierte Laufzeitschwingungen weitestgehend ver
ringert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Halbleitermodule mit
den Merkmalen der Patentansprüche 1 und 8 gelöst. Demgemäss
ist ein gattungsgemäßes Halbleitermodul vorgesehen, das da
durch gekennzeichnet ist, dass in der Vergussmasse (Anspruch
1) und/oder im Material des Gehäuses (Anspruch 8) ein Dämp
fungsmaterial mit elektromagnetisch dämpfenden Eigenschaften
vorgesehen ist.
Unter einem Halbleitermodul im Allgemeinen und insbesondere
unter einem Halbleitermodul gemäß Anspruch 8 sei jedoch nicht
ausschließlich ein in Aufbautechnik hergestelltes Modul, in
dem typischerweise mehrere Halbleiterchips von einem Gehäuse
umhüllt werden, zu verstehen. Vielmehr sei hier unter Halb
leitermodul auch ein diskretes Einzelbauelement, welches von
einem Gehäuse umhüllt wird, zu verstehen. Die Erfindung ließe
sich sogar auch auf eine wie auch immer ausgebildete integ
rierte Schaltung anwenden.
Der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung besteht in der
Verwendung eines Dämpfungsmaterials mit elektromagnetisch
dämpfenden Eigenschaften, welches den Außenschwingkreis des
Halbleitermoduls verstimmt bzw. dämpft, so dass die durch den
Außenschwingkreis hervorgerufenen, feldinduzierten Laufzeit
schwingungen vermieden oder zumindest weitestgehend reduziert
werden.
Das Dämpfungsmaterial kann in einer innerhalb des Gehäuses
vorgesehenen Vergussmasse enthalten sein. Zusätzlich oder al
ternativ könnte das Dämpfungsmaterial auch im Material des
Gehäuses enthalten sein. Das Vorsehen eines Dämpfungsmateri
als in der Vergussmasse bzw. im Gehäuse stellt gegenüber den
bisher bekannten Maßnahmen zur Reduzierung feldinduzierter
Laufzeitschwingung eine sehr viel kostengünstigere Maßnahme
dar. Das Dämpfungsmaterial kann vorteilhafterweise bereits
dem Material der Vergussmasse bzw. des Gehäuses beigemengt
werden, so dass hier kein zusätzlicher Prozessschritt erfor
derlich ist.
Die das Dämpfungsmaterial enthaltende Vergussmasse ist typi
scherweise sehr viel weicher als das Material des Gehäuses,
in dem es angeordnet ist. Die Vergussmasse wird daher häufig
als Weichverguss und die darüber befindliche harte Verguss
masse als Hartverguss bezeichnet. Als Vergussmasse wird typi
scherweise eine gelartige Substanz, insbesondere ein Silicon-
Gel verwendet. Die Hauptanforderung einer Vergussmasse be
steht in der Isolation und der Passivierung der innerhalb des
Gehäuses angeordneten Halbleiterbauelemente sowie der ent
sprechenden Bonddrähte und Leiterbahnen, die ohne die Ver
gussmasse weitestgehend ungeschützt freiliegen würden und so
mit der Gefahr von mechanischen Schäden oder einem Kurz
schluss ausgesetzt wären.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist die Ver
gussmasse zumindest zweischichtig ausgebildet. Eine erste
Schicht wird in bekannter Art und Weise direkt auf das Halb
leiterbauelement aufgebracht und weist kein Dämpfungsmaterial
auf. Auf die erste Schicht wird eine zweite Schicht, die das
Dämpfungsmaterial enthält, aufgebracht. Auf diese Weise kann
die Wirkung des Dämpfungsmaterials, das heißt die Art und
Weise der Verstimmung, an das jeweilige Halbleitermodul ge
zielt angepasst und optimiert werden.
Bei Verwendung einer Vergussmasse ist das Gehäuse typischer
weise zumindest zweiteilig ausgebildet und weist einen Gehäu
serahmen zur Aufnahme der Vergussmasse auf. Nach dem Aushär
ten der Vergussmasse wird typischerweise ein auf den Gehäuse
rahmen aufsetzbarer Gehäusedeckel aufgesetzt.
Alternativ könnte das Gehäuse selbstverständlich auch einstü
ckig ausgebildet sein. Im Falle der Verwendung einer Verguss
masse könnte dann das Gehäuse beispielsweise lediglich aus
einem Gehäuserahmen bestehen. Die meisten einstückig ausge
bildeten Gehäuse umschließen jedoch die darin eingebetteten
Halbleiterbauelemente vollständig und werden beispielsweise
durch Spritzguss erzeugt.
In einer sehr vorteilhaften Ausgestaltung ist das Dämpfungs
material sowohl in der Vergussmasse als auch im Gehäuse ange
ordnet.
Als Dämpfungsmaterial wird typischerweise ein magnetisches
und/oder ein metallisches Material verwendet. Im Falle eines
metallischen Dämpfungsmaterials, sollte dieses möglichst
nicht in direkten Kontakt mit dem Halbleiterbauelement bzw.
den Leiterbahnen und den Bonddrähten geraten, da sonst die
Gefahr eines Kurzschlusses zwischen den Bonddrähten bzw. den
Leiterbahnen bestünde. Der Vorteil bei Verwendung eines mag
netisch wirkenden Dämpfungsmaterials besteht darin, das die
ses dem Schwingkreis Energie entzieht und somit die uner
wünschten Schwingungen weitestgehend dämpft.
Typischerweise wird als Dämpfungsmaterial ein Pulver verwen
det, das dem Material der Vergussmasse und/oder dem Material
des Gehäuses beigemengt ist. Als Dämpfungsmaterial eignet
sich besonders vorteilhaft ein Ferritpulver. Ferritpulver ist
zwar an sich ein gebräuchliches, leitfähiges Material, jedoch
ist eine Vergussmasse, bestehend aus Silicon-Gel und Ferrit
pulver, nicht leitfähig. Damit bleibt die nicht-leitende Cha
rakteristik des Silicon-Gels weiterhin erfüllt, dass heißt
auch durch die Beimengung des Ferritpulvers weist die Ver
gussmasse eine sehr große Spannungsfestigkeit auf.
Neben der Verwendung von Ferritpulver könnte das Dämpfungsma
terial natürlich auch andere Materialien, wie zum Beispiel
Kobalt oder Nickel enthalten. Bei Verwendung von metallischen
Dämpfungsmaterialien sollten diese vorteilhafterweise entwe
der dem Material des Gehäuses beigemengt sein. Zusätzlich o
der alternativ könnten diese Materialien bei einer zwei
schichtig ausgebildeten Vergussmasse auch dem Material der
oberen Schicht, die nicht in direktem Kontakt mit den Bond
drähten, den Halbleiterbauelementen und den Leiterbahnen
steht, beigemengt sein.
In einer typischen Ausgestaltung umhüllt die das Dämpfungsma
terial enthaltende Vergussmasse die innerhalb des Gehäuses
angeordneten Leiterbahnen und Halbleiterbauelemente sowie
Verbindungsleitungen zwischen Leiterbahnen und Halbleiterbau
elementen vollständig oder bedeckt diese zumindest.
Die Erfindung eignet sich besonders für Halbleitermodule mit
durch Feldeffekt gesteuerten Halbleiterbauelementen, insbe
sondere mit Leistungshalbleiterbauelementen. Die Erfindung
eignet sich besonders vorteilhaft bei als IGBTs und insbeson
dere als NPT-IGBTs ausgebildeten Leistungshalbleiterbauele
menten. Jedoch ist die Erfindung auch sehr vorteilhaft bei
MOSFETs, Thyristoren, J-FETs und dergleichen anwendbar.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Erfin
dungsgedankens sind den weiteren Unteransprüchen sowie der
Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung entnehmbar.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Figuren der
Zeichnung angegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt dabei:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsge
mäßen Halbleitermoduls;
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsge
mäßen Halbleitermoduls;
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsge
mäßen Halbleitermoduls;
Fig. 4 ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsge
mäßen Halbleitermoduls;
Fig. 5 ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsge
mäßen Halbleitermoduls.
In allen Figuren sind gleiche bzw. funktionsgleiche Elemente
- sofern nichts anderes angegeben ist - mit gleichen Bezugs
zeichen versehen.
Fig. 1 zeigt in einem Querschnitt den prinzipiellen Aufbau
eines Halbleitermoduls 1. Das Halbleitermodul 1 besteht aus
einem strukturierten Metallträgerrahmen 2 - beispielsweise
aus Kupfer. Der Metallträgerrahmen 2 weist eine untere Ober
fläche 10 und eine obere Oberfläche 11, auf der die Keramik
substrate 4 aufgebracht sind, auf. Der Metallträgerrahmen 2
liegt mit seiner unteren Oberfläche 10 auf einem Kühlkörper 8
auf und ist über in Fig. 1 nicht dargestellte Schrauben auf
den Kühlkörper 8 aufgeschraubt. Der Kühlkörper 8 fungiert als
Bodenplatte für das Halbleitermodul 1.
Auf der oberen Oberfläche 11 sind mittels einer Weichlot
schicht 3 drei Keramiksubstrate 4 aufgebracht, wobei benach
barte Keramiksubstrate 4 voneinander beabstandet sind. Die
Keramiksubstrate 4 sind elektrisch isolierend und thermisch
gut leitfähig und bestehen typischerweise aus Aluminiumoxid
keramik (Al2O3-Keramik) oder Aluminiumnitritkeramik (AlN-
Keramik). Mittels einer weiteren Lotschicht 5 werden die ei
gentlichen Halbleiterbauelemente 6 auf den Keramiksubstraten
4 befestigt. Es sei angenommen, dass die Halbleiterbauelemen
te 6 als NPT-IGBTs ausgebildet sind. Die Oberseiten 9 der
Halbleiterbauelemente 6 sind typischerweise über Bondverbin
dungen 12 elektrisch miteinander verbunden.
Das Halbleitermodul 1 weist ferner mehrere Außenanschlüsse
13, die aus dem Gehäuse 20 des Halbleitermoduls 1 herausra
gen, auf. Diese Außenanschlüsse 13 sind typischerweise über
Blechverbindungsleitungen 15, die über die weiteren Bonddräh
te 14 mit den Halbleiterbauelementen 6 verbunden sind, mit
dem Metallträgerrahmen 2 elektrisch leitend verbunden.
Ferner ist ein Gehäuse 20 vorgesehen, welches die Bodenplatte
8 formschlüssig derart umrahmt, dass die auf der Oberseite
der Bodenplatte 8 angeordneten Metallträgerrahmen 2, Keramik
substrate 4, Halbleiterbauelemente 6 und Bonddrähte 12, 14
vollständig von dem Gehäuse 20 umhüllt werden. Im Beispiel in
Fig. 1 ist das Gehäuse 20 einstückig ausgebildet und kann
beispielsweise über Schraubverbindungen mit der Bodenplatte 8
verbunden sein. Im Inneren 22 des typischerweise aus Kunst
stoff bestehenden Gehäuses 20 ist eine Vergussmasse 21 vorge
sehen. Die Vergussmasse 21 ist weicher als das Material des
Gehäuses 20 und wird typischerweise über einen in der Gehäu
sewand vorgesehenen Füllstutzen 23 flüssig in das Gehäusein
nere 22 eingefüllt. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass
bei ausreichend großem Volumen der in das Gehäuse 20 gefüll
ten Vergussmasse 21 die Halbleiterbauelemente 6, der Metall
trägerrahmen 2 sowie die Bonddrähte 12, 14 vollständig von
der Vergussmasse überdeckt werden. Nach dem Einbringen der
Vergussmasse 21 kann diese beispielsweise durch geeignete
Temperaturbehandlung ausgehärtet werden.
Als Vergussmasse 21 sollte ein Material verwendet werden,
welches vor dem Einbringen in das Innere des Halbleitermoduls
1 möglichst dünnflüssig ist und welches nach der Temperatur
behandlung eine harte bzw. möglichst zähflüssige Konsistenz
derart aufweist, dass es auf der zur Gehäuseinneren 22 ge
richteten Seite der Bodenplatte 8 fest haften bleibt. Die
Vergussmasse 21 sollte darüber hinaus aus einem möglichst gut
isolierenden und somit durchschlagfesten Material bestehen,
um einen Kurzschluss zwischen den elektrischen Verbindungen
2, 12, 14, 15 im Gehäuseinneren 22 zu vermeiden. Darüber hin
aus sollte für die Vergussmasse 21 ein thermisch möglichst
gut leitfähiges Material verwendet werden. Aufgrund seiner
guten Verarbeitbarkeit sowie seiner hervorragenden Isolati
onseigenschaften eignet sich hierfür besonders vorteilhaft
Silicon-Gel.
Erfindungsgemäß ist nun der Vergussmasse 21 ein Dämpfungsma
terial 25 beigemengt worden. Die Elemente des Dämpfungsmate
rials sind in Fig. 1 mit Kreuzen 25 angedeutet worden. Es
sei angenommen, dass als Dämpfungsmaterial 25 ein Ferritpul
ver verwendet wird, welches dem Silikon-Gel der Vergussmasse
21 beigemengt wurde.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen drei weitere Ausführungsbeispiele
des erfindungsgemäßen Halbleitermoduls.
Fig. 2 unterscheidet sich von Fig. 1 dadurch, dass das Ge
häuse 20 zweistückig ausgebildet ist und einen seitlichen Ge
häuserahmen 26 sowie einen auf dem Gehäuserahmen 26 aufsteck
baren Gehäusedeckel 27 aufweist. Der Vorteil einer solchen
Anordnung besteht in der besseren Fertigbarkeit des erfin
dungsgemäßen Halbleitermoduls 1. Insbesondere ist für das
Einfüllen der Vergussmasse 21 kein eigens dafür vorgesehener
Füllstutzen 23 erforderlich, da die Vergussmasse 21 in das
Gehäuseinnere 22 direkt einfüllbar ist, bevor der Gehäusede
ckel 27 aufgesetzt wird. Die Vergussmasse 21 kann daher zäh
flüssiger sein, als im Ausführungsbeispiel in Fig. 1, bei
dem lediglich ein kleiner Einfüllstutzen 23 vorhanden ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2 lässt sich die Ver
gussmasse 21 darüber hinaus vorteilhafterweise direkt aushär
ten, indem sie beispielsweise direkt wärmebestrahlt wird. Im
Gegensatz dazu kann die Vergussmasse 21 im Ausführungsbei
spiel in Fig. 1 nur indirekt, durch Erwärmung des gesamten
Halbleitermoduls 1, ausgehärtet werden.
Fig. 3 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel in
Fig. 2 dadurch, dass das Gehäuse 20 einstückig ausgebildet ist
und lediglich aus dem seitlichen Gehäuserahmen 26 besteht,
das heißt es ist hier, im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel
in Fig. 2, kein Gehäusedeckel 27 erforderlich. Dieses Aus
führungsbeispiel ist insbesondere aus Kostengründen von Vor
teil und ist besonders für solche Anwendungen geeignet, bei
denen das Gehäuse 20 keiner allzu großen mechanischen Belas
tung ausgesetzt ist. Jedoch sollte bei einem solchen Halblei
termodul 1 eine möglichst gut aushärtende Vergussmasse 21
verwendet werden.
Fig. 4 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel in
Fig. 2 dadurch, dass die Vergussmasse 21 aus zwei Schichten
28, 29 besteht. Die erste, untere Schicht 28 sollte dabei den
Metallträgerrahmen 2 und die darauf aufgebrachten Halbleiter
bauelemente 6 sowie vorteilhafterweise auch die Bondverbin
dungen 12, 14 vollständig bedecken. Die erste Schicht 28
weist jedoch kein Dämpfungsmaterial 25 auf. Die auf der ers
ten Schicht 28 aufgebrachte zweite, obere Schicht 29 weist
hingegen erfindungsgemäßes Dämpfungsmaterial 25 auf.
Fig. 5 unterscheidet von dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1
dadurch, dass hier im Inneren des Halbleitermoduls zwar eine
Vergussmasse 21 vorgesehen ist, diese jedoch kein Dämpfungs
material enthält. Das erfindungsgemäße Dämpfungsmaterial 25
ist hier im Material des Gehäuses 20 enthalten, was in Fig.
5 wiederum mit Kreuzen angedeutet ist. Es wäre selbstver
ständlich auch denkbar, dass auch in den Ausführungsbeispie
len der Fig. 1 bis 4 dem Gehäusematerial ein Dämpfungsma
terial 25 beigemengt ist.
In den vorliegenden Ausführungsbeispielen enthält das Halb
leitermodul drei auf jeweils einem Chip angeordnete Halblei
terbauelemente 6, jedoch sei die Erfindung auch sehr vorteil
haft bei mehr oder weniger Halbleiterbauelementen 6, die von
demselben Halbleitermodul 1 umhüllt sind, denkbar. Darüber
hinaus kann die Erfindung im Rahmen des fachmännischen Han
delns in beliebiger Art und Weise modifiziert werden. Insbe
sondere kann beispielsweise auf das Vorsehen einer als Kühl
körper 8 ausgebildeten Bodenplatte und/oder eines Keramiksub
strates 4 verzichtet werden. In diesem Falle könnten bei
spielsweise die Halbleiterbauelemente 6 direkt auf einem me
tallischen Träger bzw. auf den Leiterbahnen einer Platine
aufgebracht werden.
In den vorliegenden Ausführungsbeispielen wurde das Halblei
termodul 1 in entsprechender Aufbautechnik dargestellt, das
heißt hier wird das fertige Gehäuse 20 über die Bodenplatte 8
aufgesteckt bzw. aufgeschraubt. Jedoch könnte das Gehäuse 20
beispielsweise auch durch Spritztechnik oder dergleichen in
einem Stück hergestellt worden sein.
Die Erfindung wurde entsprechend der vorstehenden Beschrei
bung anhand eines Halbleitermoduls mit mehreren einzelnen
Halbleiterbauelementen (Chips) beschrieben. Als Halbleitermo
dul kann jedoch - wie bereits eingangs erwähnt - auch ein
diskretes Einzelhalbleiterbauelement oder ein einzelner Chip
verstanden werden. Auf eine detaillierte Beschreibung eines
solchen diskreten Halbleiterbauelementes wurde jedoch ver
zichtet, da ein Fachmann ausgehend von einem Halbleitermodul
die Erfindung auch sehr leicht auf ein diskretes Halbleiter
bauelement erweitern könnte. Im Falle eines diskreten Halb
leiterbauelementes besteht das Gehäuse typischerweise aus ei
nem Stück. Ein solches einstückiges Gehäuse besteht bei
spielsweise aus einer bekannten Pressmasse bzw. einer Mold
masse (Mold-Compound). Solche Halbleiterbauelemente weisen
typischerweise keine Vergussmasse auf, da dies technologisch
sehr aufwendig wäre. Jedoch ist hier in dem Material des Ge
häuses das erfindungsgemäße Dämpfungsmaterial eingebracht.
Die Erfindung ließe sich auch auf eine wie auch immer ausges
taltete integrierte Schaltung erweitern, wenngleich sie bei
einem Leistungshalbleitermodul am effektivsten anwendbar ist.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass auf sehr ein
fache und kostengünstige, aber nichts desto trotz sehr
effektive Weise ein Halbleitermodul bereitgestellt werden
kann, bei dem über ein Dämpfungsmaterial im Inneren des
Halbleitermoduls unerwünschte feldinduzierte
Laufzeitschwingungen weitestgehend vermieden bzw. im
Idealfall sogar ganz beseitigt werden können.
1
Halbleitermodul
2
Metallträgerrahmen
3
(Weich-)Lotschicht
4
Keramiksubstrat
5
(weich-)Lotschicht
6
Halbleiterbauelement
8
Bodenplatte, Kühlkörper
9
Oberseite eines Halbleiterbauelementes
10
untere Oberfläche des Metallträgerrahmens
11
obere Oberfläche des Metallträgerrahmens
12
,
14
Bondverbindungen
13
Außenanschlüsse
15
Blechverbindungsleitungen
20
Gehäuse
21
Vergussmasse
22
Gehäuseinneres
23
Füllstutzen
25
Dämpfungsmaterial
26
seitlicher Gehäuserahmen
27
Gehäusedeckel
28
erste Schicht der Vergussmasse
29
zweite Schicht der Vergussmasse
Claims (17)
1. Halbleiter-Modul (1)
mit einem Gehäuse (20),
mit mindestens einem in dem Gehäuse (20) angeordneten Halb leiterbauelement (6),
mit einem Rahmen (2), der Leiterbahnen (2) aufweist, mit de nen der oder die Halbleiterbauelemente (6) elektrisch leitend verbunden sind,
mit einer im Inneren (22) des Gehäuses (20) vorgesehenen Ver gussmasse (21), die auf das Halbleiterbauelement (6) auf gebracht ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Vergussmasse (21) ein Dämpfungsmaterial (25) mit elektromagnetisch dämpfenden Eigenschaften vorgesehen ist.
mit einem Gehäuse (20),
mit mindestens einem in dem Gehäuse (20) angeordneten Halb leiterbauelement (6),
mit einem Rahmen (2), der Leiterbahnen (2) aufweist, mit de nen der oder die Halbleiterbauelemente (6) elektrisch leitend verbunden sind,
mit einer im Inneren (22) des Gehäuses (20) vorgesehenen Ver gussmasse (21), die auf das Halbleiterbauelement (6) auf gebracht ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Vergussmasse (21) ein Dämpfungsmaterial (25) mit elektromagnetisch dämpfenden Eigenschaften vorgesehen ist.
2. Halbleitermodul nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dämpfungsmaterial (25) sowohl in dem Material des
Gehäuses (20) als auch in der Vergussmasse (21) enthalten
ist.
3. Halbleitermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Material der Vergussmasse (21) weicher ist als das
Material des Gehäuses (20).
4. Halbleitermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Vergussmasse (21) eine gelartige Substanz, insbeson
dere ein Silicon-Gel, vorgesehen ist.
5. Halbleitermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vergussmasse (21) zumindest zweischichtig ausgebil
det ist, wobei eine erste Schicht (28) das oder die Halblei
terbauelemente (6) bedeckt und wobei mindestens eine zweite
Schicht (29) an die erste Schicht (28), jedoch nicht an das
oder die Halbleiterbauelemente (6) angrenzt und das Dämp
fungsmaterial (25) enthält.
6. Halbleitermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die das Dämpfungsmaterial (25) enthaltende Vergussmasse
(21) die innerhalb des Gehäuses (20) angeordneten Leiterbah
nen (2) und Halbleiterbauelemente (6) sowie die die Leiter
bahnen (2), Halbleiterbauelemente (6) und aus dem Gehäuse
(20) herausragenden Ausgangsleitungen (13) elektrisch verbin
denden Verbindungsleitungen (12, 14, 15) vollständig umhüllt
oder zumindest bedeckt.
7. Halbleitermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (20) aus einem Gehäuserahmen (26) zur Auf
nahme der Vergussmasse (21) und aus einem auf den Gehäuserah
men (26) aufsetzbaren Gehäusedeckel (27) besteht.
8. Halbleitermodul
mit einem Gehäuse (20),
mit mindestens einem in dem Gehäuse (20) angeordneten Halb leiterbauelement (6),
mit einem Rahmen (2), der Leiterbahnen (2) aufweist, mit de nen der oder die Halbleiterbauelemente (6) elektrisch leitend verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Material des Gehäuses (20) ein Dämpfungsmaterial (25) mit elektromagnetisch dämpfenden Eigenschaften vorgesehen ist.
mit einem Gehäuse (20),
mit mindestens einem in dem Gehäuse (20) angeordneten Halb leiterbauelement (6),
mit einem Rahmen (2), der Leiterbahnen (2) aufweist, mit de nen der oder die Halbleiterbauelemente (6) elektrisch leitend verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Material des Gehäuses (20) ein Dämpfungsmaterial (25) mit elektromagnetisch dämpfenden Eigenschaften vorgesehen ist.
9. Halbleitermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (20) einstückig ausgebildet ist.
10. Halbleitermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dämpfungsmaterial (25) magnetisch und/oder metal
lisch ist.
11. Halbleitermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Dämpfungsmaterial (25) ein Pulver vorgesehen ist,
das dem Material der Vergussmasse (21) und/oder dem Material
des Gehäuses (20) beigemengt ist.
12. Halbleitermodul nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dämpfungsmaterial (25) ein Ferritpulver ist.
13. Halbleitermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dämpfungsmaterial (25) Kobalt und/oder Nickel ent
hält.
14. Halbleitermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Halbleitermodul als Leistungshalbleitermodul ausge
bildet sind und das oder die Halbleiterbauelemente (6) als
feldeffektgesteuerte Halbleiterbauelemente (6), insbesondere
als feldeffektgesteuerte Leistungshalbleiterbauelemente (6),
ausgebildet sind.
15. Halbleitermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das oder die Halbleiterbauelemente (6) als IGBTs, insbe
sondere als NPT-IGBTs, ausgebildet sind.
16. Halbleitermodul nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Halbleitermodul als diskretes Halbleiterbauelement
ausgebildet ist.
17. Halbleitermodul nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse des diskreten Halbleiterbauelementes eine
Pressmasse oder eine Moldmasse enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10123232A DE10123232A1 (de) | 2001-05-12 | 2001-05-12 | Halbleitermodul |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10123232A DE10123232A1 (de) | 2001-05-12 | 2001-05-12 | Halbleitermodul |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10123232A1 true DE10123232A1 (de) | 2002-11-21 |
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ID=7684615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10123232A Ceased DE10123232A1 (de) | 2001-05-12 | 2001-05-12 | Halbleitermodul |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE10123232A1 (de) |
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