DE10122884A1 - Dämpfer für ein Laufgerät - Google Patents
Dämpfer für ein LaufgerätInfo
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Abstract
Ein Laufgerät (10) umfasst ein Gestell (12), auf dem drehbar eine erste und zweite Querrollen-Anordnung (14, 16) angeordnet ist. Ein kontinuierliches Band (18) ist um die Rollen-Anordnungen geführt. Eine Deckplatte (20) ist zwischen der oberen Lauffläche des Bandes und dem Gestell durch mehrere geradlinig geformte elastische Dämpfer (100) getragen, die unter einer der Deckplatte ausgesetzten Belastung durch das Setzen des Fußes eines Laufgerätbenutzers reversibel deformierbar sind. Die Dämpfer (100) weisen keinen gleichförmigen Querschnitt auf; vielmehr ist ein oder sind beide Enden der Dämpfer mit einer Freisparung versehen, so dass sie nominell einen verringerten Querschnittsbereich gegenüber dem Gestell und/oder der Deckplatte zur Verfügung stellen. Wenn der Dämpfer durch die der Deckplatte ausgesetzten Belastung zusammengedrückt ist, steigt der Querschnittsbereich des Dämpfers, der einer weiteren Deformation/Durchbiegung des Dämpfers einen Widerstand entgegensetzt, an und erhöht dabei den Widerstand oder die Steifigkeit des Dämpfers gegenüber einer weiteren Deformation und somit einer weiteren Bewegung der Deckplatte (20) des Laufgeräts in Richtung zu dem Gestell (12).
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Dämpfer Dir Übungsgeräte, die eine Deckplatte
aufweisen, die oberhalb eines Gestells des Übungsgeräts getragen ist, und betrifft
insbesondere Übungslaufgeräte, die eine Deckplatte aufweisen, die oberhalb des
Gestells des Laufgeräts getragen ist.
Herkömmliche Laufgerät umfassen typischerweise eine erste und zweite Rollen
anordnung, die drehbar über gegenüberliegenden Enden eines Gestells montiert
sind. Ein kontinuierliches Band ist um die Rollenanordnungen geführt. Die obere
Lauffläche wird getragen von einer und gleitet über eine Deckplatte, die zwischen
dem Gestell und der oberen Lauffläche des Bandes vorgesehen ist.
Übungslaufgeräte versuchen nun im Allgemeinen, zumindest bis zu einem gewis
sen Grad, die Schockbelastungen zu dämpfen, die auf die Füße des Übenden wäh
rend des Laufens oder Rennens auf das Laufgerät ausgeübt werden. Derartige
schockabsorbierenden Mechanismen können beinhalten, Blöcke oder Klötze aus
elastischem Material oder Federn zwischen der Deckplatte und dem Gestell anzu
ordnen, um zu versuchen, den Schock zu absorbieren und die Stoßbelastungen auf
den Laufenden zu verringern. Jedoch verhalten sich diese Ausgestaltungen für
Übende unterschiedlicher Gewichte nicht gleichartig. Elastische Blöcke, Klötze
oder Federn, die ausgelegt sind, um sich in ausreichendem Maße unter der Stoß
einwirkung eines Übenden mit einem relativ geringen Gewicht zu deformieren,
können nicht in ausreichendem Maße die Stoßbelastung absorbieren, die von dem
Fußauftritt einer größeren, schwereren Person resultiert. In ähnlicher Weise, wenn
die elastischen Blöcke, Klötze oder Federn eine ausreichende Größe und Steifig
keit aufweisen, um in adäquater Weise einen schwereren Übenden zu dämpfen
und zu schützen, können diese sich nicht in ausreichendem Maße unter dem Ge
wicht eines leicht gewichtigeren Übenden komprimieren und daher keine ausrei
chende Dämpfung für solche kleinere Übenden zur Verfügung stellen.
Daher besteht ein Bedarf für Laufgerätdämpfer, die eine adäquate Dämpfung für
Übende über einen großen Bereich an Gewichten zur Verfügung stellen.
Die vorliegende Erfindung stellt ein Übungslaufgerät zur Verfügung, umfassend
das Gestell, erste und zweite Rollenanordnungen, die drehbar auf dem Gestell
montiert sind, und ein kontinuierliches Band, das um die ersten und zweiten Rol
leranordnungen geführt ist. Das Übungslaufgerät umfasst eine Deckplatte, die
zwischen dem Gestell und der oberen Lauffläche des Bandes vorgesehen ist. Elastomere
Dämpfer oder Federelemente sind zwischen der Deckplatte und dem
Gestell vorgesehen, um die Deckplatte beabstandet von dem Gestell zu tragen.
Die elastomeren Dämpfer deformieren sich reversibel, um der Durchbiegung der
Deckplatte in Richtung des Gestells zu widerstehen, wenn ein Übender auf dem
Laufband schreitet, wobei der durch die elastomeren Dämpfer bereitgestellte Wi
derstand von der Durchbiegung der Deckplatte abhängt.
Gemäß eines weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung sind die elastomeren
Federelemente so konfiguriert, dass der Querschnittsbereich der Dämpfer von
einem der beiden Enden in Richtung zu dem gegenüberliegenden Ende ansteigt.
Solch eine Änderung in dem Querschnittsbereich der Endabschnitte der Dämpfer
findet entlang einer vorbestimmten Länge des Dämpfers statt.
Gemäß einen weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung ist der Schnittpunkt
eines der oder beider Endabschnitte des Dämpfers mit der äußeren Oberfläche des
Dämpfers mit einer Freisparung versehen, beispielsweise mit einem Radius verse
hen, abgeschrägt oder abgefast.
Gemäß eines weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung erstreckt sich eine
Öffnung in den Dämpfer von den ersten und/oder zweiten Endabschnitten des
Dämpfers, und ein Halter ragt von dem Gestell und/oder der Deckplatte, um mit
der Öffnung/den Öffnungen zur Fixierung des Dämpfers in engen Eingriff zu
kommen.
Gemäß eines weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung ist die Gestalt der
Öffnung/der Öffnungen des Dämpfers aus einer Gruppe ausgewählt, die aus run
den, länglichen, ovalen, quadratischen, rechteckigen, dreieckigen, fünfeckigen,
sechseckigen und achteckigen Formen besteht. Ebenso gemäß eines weiteren Aspekts
der Erfindung kann die Querschnittsgestalt des Halters kreisförmig, oval,
dreieckig, quadratisch, fünfeckig, sechseckig oder achteckig sein.
Die vorhergehenden Aspekte und viele der damit verbundenen Vorteile dieser
Erfindung sind mehr zu schätzen, wenn diese besser durch die folgende detaillierte
Beschreibung, wenn diese im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeich
nungen gesehen wird, verstanden werden, wobei diese zeigen:
Fig. 1 eine bildhafte Darstellung eines bekannten Standard-Laufgeräts zu
Illustrationszwecken;
Fig. 2 eine detaillierte Querschnittsansicht eines Laufgerätdämpfers, der
in einer Ausführung eines Standard-Laufgeräts installiert ist;
Fig. 3 eine Längsquerschnittsansicht des in Fig. 2 gezeigten Laufgerät
dämpfers;
Fig. 4 eine Draufsicht des in Fig. 2 gezeigten Laufgerätdämpfers;
Fig. 5 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der Belastung und der
Durchbiegung für zwei Ausführungsformen des Laufgerätdämpfers wie
dergibt, der gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert ist, und eine
Laufgerätdämpfers, in welchem kein Schnittpunkt zwischen der Seiten
wand und den Enden freigespart ist;
Fig. 6 eine Draufsicht einer zweiten Ausführung eines Laufgerätdämp
fers, der gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert ist; und
Fig. 7 eine Längsquerschnittsansicht einer weiteren Ausführung der vor
liegenden Erfindung.
Fig. 1 zeigt ein nicht einschränkendes Beispiel eines bekannten Laufgeräts 10.
Während eine Ausführung eines Laufgeräts in dieser Anmeldung zu illustrativen
Zwecken bereitgestellt ist, soll es offensichtlich sein, dass alternative Laufgerät-Kon
figurationen, die die Laufgerätdämpfer benutzen, ebenso unter den Umfang
der beanspruchten Erfindung fallen. Das Laufgerät 10 in Fig. 1 umfasst ein Ge
stell 12, das längliche Seitenelemente 24 und 26 aufweist. An gegenüberliegenden
Enden des Gestells 12 sind eine vordere Rollenanordnung 14 und eine hintere
Rollenanordnung 16 quer montiert. Ein kontinuierliches Band 18 ist um die vor
dere Rollenanordnung 14 und die hintere Rollenanordnung 16 geführt. Eine
Deckplatte 20 ist zwischen der oberen Lauffläche des Bandes 18 und dem Gestell
12 vorgesehen. Die Deckplatte 20 wird durch eine Vielzahl an Laufgerätdämpfer
100 getragen, die zwischen der Deckplatte 20 und dem Gestell 12 positioniert sein
können. Wenn ein Individuum auf dem Laufgerät 10 übt, komprimiert sich die
Mehrheit der Dämpfer 100, die zwischen dem Gestell 12 und der Deckplatte 20
lokalisiert sind, um die auf die Füße des Übenden bei Fußauftritt ausgesetzten
Stoßbelastungen zu absorbieren und/oder zu dämpfen.
In einer bevorzugten Ausführung können die Laufgerätdämpfer 100 jeweils durch
zumindest einen Stift oder Zapfen 62 oder anderen Haltertyp am Platz gehalten
werden. Fig. 2 gibt ein nicht einschränkendes Beispiel einer möglichen Konfigu
ration eines Dämpferhalters wieder, der einen Zapfen 62 zur Anwendung bringt,
um die Dämpfer 100 zu halten. Während eine Ausführung eines Dämpferhalters
in dieser Anmeldung zu illustrativen Zwecken bereitgestellt ist, soll es offensicht
lich sein, dass alternative Dämpferhalter-Konfigurationen ebenso unter den Um
fang der beanspruchten Erfindung fallen. Als ein nicht einschränkendes Beispiel
eines anderen Dämpferhalters können mehrere Zapfen einen einzelnen Dämpfer
halten. Als ein anderes nicht einschränkendes Beispiel für einen Dämpferhalter
können Ausnehmungen in der Deckplatte 20 und/oder in dem Gestell 12 geformt
sein, so dass der Dämpfer 100 jeweils in diesen aufgenommen und am Ort gehal
ten ist.
Bezugnehmend auf Fig. 2 umfasst jeder Zapfen 62 einen oberen Gewindeab
schnitt 64 und einen unteren Abschnitt 66 ohne Gewinde. Ein ringförmiger
Flansch 68 ist auf dem Zapfen 62 zwischen dem oberen Gewindeabschnitt 64 und
dem unteren Abschnitt 66 ohne Gewinde geformt. Der obere Gewindeabschnitt 64
eines jeden Zapfens 62 ist mit einem Gewinde bis in die Unterseite der Deckplatte
20 versehen, bis sich der Flansch 68 gegen die Unterseite der Deckplatte 20 ab
stützt. Um zu verhindern, dass der Flansch 68 die einwandfreie Funktion der
Dämpfer 100 beeinflusst, ist es bevorzugt, einen Flansch 68 zu haben, der in einer
flachen Ausnehmung in der Unterseite der Deckplatte 20 aufgenommen ist,
und/oder einen Flansch 68 zu haben, der auf geeignete Weise geformt und groß
genug ausgelegt ist, so dass die gesamte obere Oberfläche des Dämpfers 100 gegen
den Flansch 68 zur Auflage kommt. Der Abschnitt 66 ohne Gewinde des Zapfens
62 ragt folglich im Wesentlichen von der Unterseite der Deckplatte 20 orthogonal
nach unten.
Bezugnehmend auf die Fig. 2 und 3 ist ein Loch 200 nahezu zentriert auf der
Mittelachse 52 durch jeden Dämpfer 100 in einer Ausführung der Erfindung aus
geformt. Eine Vielzahl von beabstandeten Öffnungen 76 können durch die obere
Fläche 60 eines jeden länglichen Seitenelements 24 und 26 des Gestells 12 an
Orten ausgeformt sein, die der Positionierung der Dämpfer 100 entsprechen. Eine
Tülle oder Laufbuchse 78 kann in jeder Öffnung 76 installiert sein, um als Füh
rung für den Zapfen 62 zu dienen. Wie in Fig. 2 gezeigt, ist der Innendurchmesser
des Hülsenabschnitts 82 jeder Laufbuchse 78 vorzugsweise geringfügig größer als
der äußere Durchmesser des unteren Abschnitts 66 ohne Gewinde eines jeden
Zapfens 62. Die Laufbuchsen 78 sind vorzugsweise aus einem im Wesentlichen
steifen, reibungsgeringen Material, wie beispielsweise einem Polyamid-Kunststoff,
hergestellt.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, steht die Deckplatte 20 des Laufgeräts 10 mit
dem Gestell 12 vorzugsweise in keiner festen Verbindung und ist zumindest teil
weise oberhalb des Gestells 12 durch die Dämpfer 100 getragen. Die Zapfen 62
können als Führungselemente agieren, um eine ungewünschte Bewegung der
Deckplatte 20 in den Vorwärts- und Rückwärts- und Seite-zu-Seite-Richtungen zu
verhindern, jedoch stellen sie keine festen Verbindungen zwischen der Deckplatte
20 und dem Gestell 12 zur Verfügung. Wenn ein Übender auf dem Band 18 des
Laufgeräts 10 auftritt, wird die Deckplatte 20 nach unten in Richtung des Gestells
12 durchgebogen, wobei der Durchbiegung durch die Kompression der Dämpfer
100 Widerstand entgegengesetzt wird. Die Dämpfer 100 agieren, um die Schock
belastung, die durch den Stoß der Füße des Übenden auf der Deckplatte verur
sacht wird, zu absorbieren. Nach jedem Stoß eines Übenden auf der Deckplatte 20
des Laufgeräts, sind die Dämpfer 100 vorzugsweise geeignet, in ihre anfängliche
Konfiguration vor dem nächsten Fußauftritt zurückzukehren.
Die Struktur einer Ausführung des Dämpfers 100 soll nun beschrieben werden,
wobei insbesondere auf die Fig. 3, 4 und 6 Bezug genommen wird. Fig. 3 zeigt
einen Längsquerschnitt eines Dämpfers 100, der gemäß einer Ausführung der
vorliegenden Erfindung konstruiert ist. Der Dämpfer 100 umfasst ein oberes Ende
110, ein unteres Ende 120 und eine äußere Seitenwand 130. Der Dämpfer 100 ist
im Allgemeinen zylindrisch in der Form wiedergegeben. Jedoch ist es offensicht
lich für einen Durchschnittsfachmann, dass eine Vielzahl an Gestalten, die sich
über eine vorbestimmte Strecke erstrecken, zu einer annehmbaren Gestalt führen
können. Daher können viele geradlinige oder andere Formen die gezeigte zylind
rische Gestalt ersetzen und unter den Umfang der vorliegenden Erfindung fallen.
In der bevorzugten Ausführung weist die äußere Seitenwand 130 des Dämpfers
100 eine entlang der Längsachse gemessene Länge zwischen ca. 31,75 mm (1,25
inches) und 44,45 mm (1,75 inches) und vorzugsweise ca. 38,1 mm (1,5 inches)
auf.
Fig. 4 zeigt einen transversalen Querschnitt einer bevorzugten Ausführungsform
des Dämpfers 100. In dem in Fig. 4 gezeigten Querschnitt ist der Dämpfer 100 im
Allgemeinen kreisförmig in Gestalt wiedergegeben; jedoch, wie vorhergehend
erwähnt, können viele andere Formen, wie beispielsweise ovale, polygonale oder
freie Formen dem Zweck der vorliegenden Erfindung dienen und fallen ebenso
unter den Umfang der vorliegenden Erfindung. In der bevorzugten Ausführungs
form erstreckt sich die Weite oder der Durchmesser des Dämpfers in einem Be
reich zwischen ca. 31,75 mm (1,25 inches) bis 41,4 mm (1,63 inches), und ist vor
zugsweise ca. 35,56 mm (1,40 inches). Selbstverständlich kann die Größe der
Dämpfer 100 geändert werden, um Änderungen in der Anzahl der zum Einsatz
kommenden Dämpfer, der Materialzusammensetzung der Dämpfer oder aus ande
ren Gründen widerzuspiegeln.
In einer Ausführung der vorliegenden Erfindung erstreckt sich ein Loch 200 längs
durch oder zumindest teilweise längs durch das Längszentrum des Dämpfers 100.
In der bevorzugten Ausführungsform weist das Loch 200 vorzugsweise einen
Querschnittsbereich auf, der gleich oder größer als der Querschnittsbereich des
Zapfens 62 ist, um den Zapfen darin aufzunehmen. Während ein einziges Loch
200 in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, ist es dem Fachmann offensichtlich, dass eine
Vielzahl an Löchern das einzige Loch 200 ersetzen kann und dies unter den Um
fang der vorliegenden Erfindung fällt. Dämpfer 100 kann gestaltet sein, um mehr
als einen Zapfen 62 oder andere Haltemechanismen oder Elemente aufzunehmen,
die ausgelegt sind, um die Position des Dämpfers 100 relativ zu dem Gestell 12
und/oder der Deckplatte 20 aufrechtzuerhalten. Des Weiteren muss sich das Loch
200 nicht notwendigerweise durch die gesamte Länge des Dämpfers 100 erstre
cken. Der Dämpfer 100, der ein Loch oder mehrere Löcher beinhaltet, die sich nur
durch einen Abschnitt der Länge/der Höhe des Dämpfers 100 entlang seiner
Längsachse erstrecken, fällt ebenso unter den Umfang der Erfindung.
Wie in Fig. 4 gezeigt, kann der laterale Querschnitt des Lochs 200 im Allgemei
nen dreieckig in Gestalt sein. Jedoch ist es dem Fachmann offensichtlich, dass
alternative Gestalten, die zur Aufnahme des Zapfens 62 geeignet sind, ebenso
unter dem Umfang der Erfindung fallen. Beispielsweise kann das Loch 200 im
Querschnitt ebenso eine runde (s. Fig. 6), ovale, längliche elliptische, quadrati
sche, rechteckige, fünfeckige, sechseckige, achteckige usw. Form aufweisen.
Während der Zapfen 62 vorzugsweise im Allgemeinen eine runde Querschnittsge
stalt aufweist, muss die Querschnittsgestalt 62 nicht kreisförmig sein. Als ein
nicht einschränkendes Beispiel könnte die Querschnittsgestalt des Zapfens 62 eine
ovale, dreieckige, fünfeckige, sechseckige oder jede vieleckige Gestalt oder andere
Gestalt aufweisen.
In einer bevorzugten Ausführung weist das Loch 200 vorzugsweise eine unter
schiedliche Querschnittsgestalt als die Querschnittsgestalt 62 auf. Des Weiteren
ist es bevorzugt, dass, wenn der Zapfen 62 im Inneren des Loches 200 platziert
ist, mindestens ein Spalt zwischen der inneren Wand 150 und dem Zapfen 62 existiert,
um die Erzeugung von Adhäsions- oder Saugkräften zwischen dem Zapfen
62 und der inneren Wand zu verringern oder zu eliminieren, die bewirken
können, dass der Dämpfer 100 sich längs relativ zu dem Zapfen 62 bewegt und
möglicherweise sich von dem Zapfen befreit.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verbindungsstelle zwischen einem
oder beiden Enden des Dämpfers und seiner äußeren Wand 130 und/oder seiner
inneren Wand 150 mit einem Radius versehen, abgefast, abgeschrägt oder ander
weitig mit einer Freisparung versehen. In Fig. 3 ist die Verbindung zwischen der
äußeren Wand 130 und dem oberen Ende 110 des Dämpfers 100 mit einem Radius
versehen. Jedoch kann die Verbindung zwischen der äußeren Wand und dem
oberen Ende 100 und/oder unteren Ende 120 des Dämpfers 100 ebenso mit einem
Radius versehen, abgefast oder abgeschrägt sein. Zusätzlich kann auch die Ver
bindung zwischen der inneren Wand 150 des Dämpfers 100 und dem oberen Ende
110 und/oder dem unteren Ende 120 mit einem Radius versehen, abgefast, abge
schrägt oder anderweitig freigespart sein.
In einer bevorzugten Ausführung kann das Ausmaß des Radius, der Abfasung, der
Abschrägung oder der anderen angewandten Freisparung innerhalb eines Bereichs
zwischen ca. 10% und 20% und vorzugsweise von ca. 16,6% der Länge des
Dämpfers 100 entlang seiner Längsachse liegen. Des Weiteren liegt in einer be
vorzugten Ausführungsform die Größe des Radius, der Abfasung, der Abschrä
gung oder der anderen angewandten Freisparung vorzugsweise in einem Bereich
von zwischen ca. 12% und 24%, und vorzugsweise ca. 18% des Durchmessers
oder der Weite des Dämpfers 100 entlang seiner Querachse.
Der Radius, die Abfasung und Abschrägung stellen nicht einschränkende Mög
lichkeiten der Verringerung des Querschnittsbereichs des Dämpfers 100 an sei
nem oberen Abschnitt 110 und unterem Abschnitt 120 dar. Konsequenterweise
weist der Dämpfer 100 einen geringfügig größeren Querschnittsbereich, der von
seinem oberen Ende 110 und/oder unterem Ende 120 beabstandet ist, als die En
den selbst auf.
Eine Durchbiegung nach unten der Deckplatte 20 in Richtung des Gestells 12 re
sultiert in einer axialen Komprimierung der Dämpfer 100. Wenn der Dämpfer 100
anfänglich komprimiert wird, variiert der Widerstand gegenüber der Kompression
des Dämpfers 100 aufgrund der Reduzierung des Querschnittsbereichs an dem
oberen Ende 110 und/oder unteren Ende 120 des Dämpfers 100. Wenn die Komp
rimierung des Dämpfers 100 ansteigt, steigt der Oberflächenbereich des Kontakts,
der zur Verfügung steht, um einer weiteren Komprimierung oder Durchbiegung
zu widerstehen, zwischen dem Dämpfer 100 und der Deckplatte 20 und/oder dem
Gestell 12 an dem Ende/an den Enden des Dämpfers 100 an, das/die mit einem
Radius versehen, abgefast, abgeschrägt oder anderweitig freigespart ist/sind.
Das Diagramm in Fig. 5 zeigt die Durchbiegung von drei Dämpfern, wenn diese
einer Belastung ausgesetzt sind. Die drei Dämpfer umfassen: 1) einen Dämpfer
ohne einen Radius oder anderweitiger Freisparung an beiden Verbindungsstellen
zwischen der Seitenwand und den Enden des Dämpfers; 2) einen Dämpfer mit
einem Radius an einer Verbindungsstelle zwischen der äußeren Seitenwand 130
und einem Ende des Dämpfers gemäß der vorliegenden Erfindung; und 3) einen
Dämpfer mit einem Radius an beiden Verbindungsstellen zwischen der oberen
Seitenwand 130 und beiden Enden des Dämpfers gemäß der vorliegenden Erfin
dung.
Die Steifigkeit jedes Dämpfers kann für jedes Niveau der Belastung berechnet
werden, indem die Belastung durch die Durchbiegung geteilt wird. Bezugneh
mend auf Fig. 5 bleibt die Steifigkeit des Dämpfers ohne jeden Radius im We
sentlichen konstant, wenn dieser eine Belastung ausgesetzt ist. Jedoch variiert die
Steifigkeit des Dämpfers mit einem Radius an einer der Verbindungsstellen zwi
schen der äußeren Seitenwand und einem Ende des Dämpfers, wenn der Dämpfer
einer Belastung ausgesetzt ist. In einigen Ausführungen des Dämpfers 100 wurde
gefunden, dass das Vorsehen eines Radius an eine der Verbindungsstellen zwi
schen der Seitenwand und einem Ende des Dämpfers zwei unterschiedliche Stei
figkeiten pro Einheit der Durchbiegung des Dämpfers hervorruft. Beispielsweise,
wenn ein solcher Dämpfer um ein Drittel von 25,40 mm (1 inch) komprimiert ist,
übt der Dämpfer eine Steifigkeit aus, die ca. 55% der Steifigkeit beträgt, die auf
tritt, wenn der Dämpfer weiter komprimiert wird.
Immer noch Bezug nehmend auf Fig. 5 kann das Vorsehen eines Radius an beiden
Verbindungsstellen zwischen der äußeren Seitenwand 130 und beiden Enden des
Dämpfers 100 die Beziehung zwischen der Belastung und der Durchbiegung
weiter beeinflussen. Gemäß Fig. 5 wurde gefunden, dass das Vorsehen eines Ra
dius' an beiden Verbindungsstellen mehr als zwei unterschiedliche Steifigkeiten
pro Einheit der Durchbiegung des Dämpfers 100 hervorruft. Eine Änderung in der
Steifigkeit kann bei ca. 7,62 mm (0,3 inch) der Durchbiegung auftreten. Eine
zweite Änderung in der Steifigkeit kann bei ca. 11,43 mm (0,45 inch) der Durch
biegung auftreten. Eine dritte Änderung in der Steifigkeit kann bei ca. 16,51 mm
(0,65 inch) der Durchbiegung auftreten.
Das Diagramm in Fig. 5 zeigt ebenso, dass das Vorsehen eines Radius an einem
oder mehreren Enden des Dämpfers in einer größeren Durchbiegung des Dämp
fers für Belastungen resultiert, die größer als ca. 34,02 kg (75 pounds) sind.
In einer bevorzugten Ausführung ist der Dämpfer 100 aus einem geeigneten elas
tischen Material, wie beispielsweise Urethan, hergestellt. Andere Materialien
können Naturkautschuk, Nitril-Kautschuk und Polychloropren-Kautschuk umfas
sen. In einer bevorzugten Ausführung weist das Material eine Härte auf, die zwi
schen 20 und 50 shore A und vorzugsweise in einem Bereich von ca. 25 bis 35
shore A liegt.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 6
gezeigt, in der der Dämpfer 100' in einer ähnlichen Konstruktion zu dem Dämp
fer 100, wie oben beschrieben, gezeigt ist, jedoch mit einem mittigen Loch, das
sich längs durch den Dämpfer erstreckt, mit einem runden Querschnitt, als viel
mehr mit einem dreieckigen Querschnitt wie in Fig. 3 und 4 gezeigt. In allen an
deren Hinsichten ist der Dämpfer 100' gleichartig wie der Dämpfer 100 kon
struiert.
Während bevorzugte Ausführungen der Erfindung gezeigt und beschrieben wur
den, ist es schätzenswert, dass einige Änderungen davon durchgeführt werden
können, ohne die Lehre und den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Claims (16)
1. Übungslaufgerät aufweisend:
- a) ein Gestell;
- b) erste und zweite Rollenanordnungen, die drehbar an dem Gestell ange ordnet sind;
- c) ein kontinuierliches Band, das um die erste und zweite Rollenanord nung geführt ist;
- d) eine Deckplatte, die zwischen dem Gestell und einer oberen Lauffläche des Bandes angeordnet ist;
- e) mehrere elastische Dämpfer zum Tragen der Deckplatte in einem Ab stand von dem Gestell;
- f) wobei die Dämpfer im Allgemeinen eine geradlinige Gestalt und eine äußere Oberfläche, einen ersten Endabschnitt und einen von dem ers ten Endabschnitt beabstandeten zweiten Endabschnitt aufweisen, wo bei das Gewicht der Deckplatte auf einen der Endabschnitte des Dämp fers wirkt und die Reaktionskraft von dem Gestell auf den gegenüber liegenden Endabschnitt des Dämpfers wirkt; und
- g) wobei die Verbindungsstelle zwischen der äußeren Oberfläche des Dämpfers und einem der ersten und zweiten Endabschnitte eine Frei sparung aufweisen.
2. Übungslaufgerät nach Anspruch 1, wobei die Verbindungsstellen zwischen
der äußeren Oberfläche und einem der ersten und zweiten Abschnitte mit
einem Radius versehen, abgeschrägt oder abgefast sind.
3. Übungslaufgerät nach Anspruch 1, wobei der geradlinig geformte Dämpfer
mindestens eine Öffnung aufweist, die sich von zumindest einem der ers
ten und zweiten Enden in den Dämpfer erstreckt.
4. Übungslaufgerät nach Anspruch 3, wobei die Querschnittsgestalt der Öff
nung aus einer Gruppe ausgewählt ist, die aus runden, länglichen, ovalen,
quadratischen, rechteckigen, dreieckigen, fünfeckigen, sechseckigen und
achteckigen Formen besteht.
5. Übungslaufgerät nach Anspruch 3, wobei sich die Öffnung längs durch
den Dämpfer von dem ersten Ende zu dem zweiten Ende erstreckt.
6. Übungslaufgerät nach Anspruch 3, wobei die Öffnung eine innere Ober
fläche aufweist und die Verbindungsstelle zwischen der inneren Oberflä
che und zumindest einem der ersten und zweiten Endabschnitte mit einem
Radius versehen, abgeschrägt oder abgefast ist.
7. Übungslaufgerät nach Anspruch 6, weiter aufweisend zumindest einen
Halter, der nach außen entweder von der Deckplatte oder dem Gestell ragt,
um gleitend genau in einer Aufnahmeöffnung entweder in dem Gestell oder
der Deckplatte aufgenommen zu werden, wobei der Halter gleitend im
Inneren der Öffnung des Dämpfers aufgenommen ist.
8. Übungslaufgerät aufweisend:
- a) ein Gestell;
- b) eine im Wesentlichen steife Deckplatte, die von dem Gestell getragen ist; und
- c) mehrere elastische Dämpfer, die jeweils aufweisen:
- a) einen länglich geradlinig geformten Dämpfer, der ein erstes Ende, ein zweites Ende und einen Querschnittsbereich aufweist, der von dem ersten Ende zu einer vorbestimmten Stelle entlang der Längs achse des Dämpfers ansteigt;
- b) wobei die mehreren elastischen Dämpfer sich deformieren, um ei ner Durchbiegung der Deckplatte in Richtung des Gestells zu wi derstehen, die aus den der Deckplatte ausgesetzten Belastungen re sultiert.
9. Übungslaufgerät nach Anspruch 8, wobei der Querschnittsbereich von dem
zweiten Ende zu einem vorbestimmten Punkt entlang der Längsachse an
steigt.
10. Übungslaufgerät nach Anspruch 9,
wobei die elastischen Dämpfer zumindest eine Öffnung aufweisen, die sich in diesen von zumindest einem der ersten und zweiten Enden er streckt; und,
weiter aufweisend einen Halter, der sich von dem einen Gestell und der ei nen Deckplatte erstreckt und so ausgelegt ist, um mit der Dämpferöffnung zur Sicherung des Dämpfers darauf in engen Eingriff zu kommen.
wobei die elastischen Dämpfer zumindest eine Öffnung aufweisen, die sich in diesen von zumindest einem der ersten und zweiten Enden er streckt; und,
weiter aufweisend einen Halter, der sich von dem einen Gestell und der ei nen Deckplatte erstreckt und so ausgelegt ist, um mit der Dämpferöffnung zur Sicherung des Dämpfers darauf in engen Eingriff zu kommen.
11. Übungslaufgerät nach Anspruch 10, wobei die Querschnittsgestalt der
Öffnung des Dämpfers aus einer Gruppe ausgewählt ist, die aus runden,
länglichen, ovalen, quadratischen, rechteckigen, dreieckigen, fünfeckigen,
sechseckigen und achteckigen Formen besteht.
12. Übungslaufgerät nach Anspruch 10, wobei die Querschnittsgestalt des
Halters aus einer Gruppe ausgewählt ist, die aus kreisförmigen, ovalen,
dreieckigen, quadratischen, fünfeckigen und sechseckigen Formen besteht.
13. Verbesserung in einem Übungsgerät, das ein Gestell und eine Plattform
umfasst, auf der unterschiedliche Übungen durch einen Benutzer ausge
führt werden, wobei die Plattform durch das Gestell getragen ist, aufwei
send mehrere elastische Dämpfer, die zwischen der Deckplatte und dem
Gestell positioniert sind, wobei die Dämpfer im Allgemeinen eine geradli
nige Gestalt und einen ersten Endabschnitt, einen von dem ersten Endab
schnitt beabstandeten zweiten Endabschnitt und eine äußere Oberfläche
aufweisen, wobei der Querschnittsbereich des Dämpfers in der Nähe des
ersten und/oder zweiten Endabschnitts bereichsweise in Richtung zu dem
gegenüberliegenden Endabschnitt des Dämpfers variiert, dabei einen sich
ändernden Lagerbereich für das Gestell und/oder die Deckplatte bietet,
wenn der Dämpfer deformiert ist, um den während des Gebrauchs des Übungsgeräts
der Deckplatte ausgesetzten Belastungen zu widerstehen.
14. Verbesserung nach Anspruch 13, wobei die Verbindungsstelle zwischen
der äußeren Oberfläche des Dämpfers und einem oder mehreren der ersten
und zweiten Endabschnitte mit einem Radius versehen, abgeschrägt oder
abgefast ist.
15. Verbesserung nach Anspruch 13,
wobei die Dämpfer zumindest eine Öffnung aufweisen, die sich in diesen von zumindest einem der ersten und zweiten Endabschnitte erstreckt; und,
weiter aufweisend einen Halter, der von dem Gestell oder der Deckplatte oder beiden ragt, wobei der Halter so ausgelegt ist, um innerhalb der Dämpferöffnung zur Sicherung des Dämpfers in engen Eingriff zu kom men.
wobei die Dämpfer zumindest eine Öffnung aufweisen, die sich in diesen von zumindest einem der ersten und zweiten Endabschnitte erstreckt; und,
weiter aufweisend einen Halter, der von dem Gestell oder der Deckplatte oder beiden ragt, wobei der Halter so ausgelegt ist, um innerhalb der Dämpferöffnung zur Sicherung des Dämpfers in engen Eingriff zu kom men.
16. Verbesserung nach Anspruch 15, wobei die Querschnittsgestalt der Öff
nung des Dämpfers aus einer Gruppe ausgewählt ist, die aus runden, läng
lichen, ovalen, quadratischen, rechteckigen, dreieckigen, fünfeckigen,
sechseckigen und achteckigen Formen besteht; und
die Querschnittsgestalt des Halters aus einer Gruppe ausgewählt ist, die aus kreisförmigen, ovalen, dreieckigen, fünfeckigen, sechseckigen und achteckigen Formen besteht.
die Querschnittsgestalt des Halters aus einer Gruppe ausgewählt ist, die aus kreisförmigen, ovalen, dreieckigen, fünfeckigen, sechseckigen und achteckigen Formen besteht.
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