DE10122508A1 - Klemmvorrichtung für mobile und stationäre Bearbeitung - Google Patents
Klemmvorrichtung für mobile und stationäre BearbeitungInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich vorwiegend auf die Holzbearbeitung mit Handmaschinen. Dafür soll man hier auf einem Gestell oder anderswo ein horizontal befestigtes Kantholz (22, Figur 4) haben. Unter ihm werden mit Schrauben eine oder mehrere Klemmvorrichtungen befestigt, in welchen die runden Spannhülsen vertikal und horizontal (24, 26) geklemmt werden. DOLLAR A Mit Griffmutter eines Klemmringes (27) werden in den Hülsen die Rohre gespannt, die als Schäfte, Träger oder Stämme der verschiedenen Zusätze benutzt werden. DOLLAR A Bei der mobilen Bearbeitung braucht man die auf den Rohren geklemmten langen Spannarme, mit welchen neben dem Kantholz die schmalen und runden Leisten so gut wie die breiten Bretter gesägt und gefräst werden können, wobei eine Seite des Kantholzes als Führung der Anschläge benutzt wird. DOLLAR A Zur stationären Bearbeitung werden die in Spannhülsen vertikal und horizontal geklemmten Vorrichtungen mit angeschlossenen Maschinen und die entsprechenden Zusätze gebraucht.
Description
Die Erfindung bezieht sich vorwiegend auf die Holzbearbeitung mit
Handmaschinen, die mobil und stationär gebraucht werden können.
Zum mobilen Gebrauch der Handmaschinen werden die Hobelbänke und
Spanntische gebraucht, auf welchen die Werkstücke mit stählernen Spin
deln zwischen den eingesteckten Backen gespannt werden. Auf den so ge
spannten Werkstücken ist fast nur die Bearbeitung der Oberflächen (Ho
beln und Schleifen) möglich. Im Werbungsdruck der Hersteller kann man
noch sehen, wie auf einem Spanntisch ein Brett quer oder schräg mit ei
ner Handsäge gesägt wird. Beim solchen Sägen kann man die auf dem Werk
stück gespannten Führungen gebrauchen, aber seitdem man in Baumärkten
die billigen Kapp- und Gehrungsägen kaufen kann, ist die erwähnte Mög
lichkeit des Sägens auf einem Spanntisch fast überflüssig geworden.
Wegen der Mängel der herkömmlichen Werktische werden für die wichtig
sten Arten der Bearbeitung - Sägen und Fräsen - meistens die stationären
Einrichtungen gebraucht, obwohl man mit den Seitenanschlägen bei dem
mobilen Gebrauch der Handmaschinen die besseren Schnitte ausführen
kann, obwohl die mobile Bearbeitung sicherer und angenehmer ist und ob
wohl man für die mobile Bearbeitung einen wesentlich kleineren Werkstatts
raum haben soll. Die erwähnten Klemmbacken stören jedoch den freien
Lauf der Anschläge, und ausserdem dürfen die Oberflächen der Werktische
mit den Sägeblättern und Fräsern nicht beschädigt werden. Wenn die Prob
leme mit mancher Improvisation schon vermieden werden, erscheint oft das
Problem, wo und wie man die Führungen der Anschläge festhalten kann, weil
die Kanten der Werkstücke nicht immer als Anschlagsführungen brauchbar
sind.
Die in dieser Anmeldung dargestellten Lösungen sind Resultat der Bemü
hungen, die Unterlagen für die Werkstücke zu erfinden, die für die Benu
tzung der Handmaschinen bedeutend geeigneter als die herkömmlichen
Werktische sind. Durch diese Bemühungen ist die Idee entstanden, ein
Kantholz zu gebrauchen, unter welchem eine kombinierte Klemmvorrichtung
geschraubt wird, in welcher die runden Rohre bzw. die runden Schäfte der
verschiedenen Zusätze horizontal und vertikal geklemmt werden können.
Auf dieser Idee basierend, ist die im ersten Patentanspruch dargestellte
Klemmvorrichtung entwickelt worden, die aus zwei einfachen Klemmhälften
besteht. Nachdem diese Hälften unter das Kantholz befestigt worden sind,
kann man dazwischen zwei horizontal parallele Rohre und ein vertikales
Rohr klemmen.
Mit den Klemmhälften kann man auch die aus den nahtlosen Rohren ge
schnittene Hülsen klemmen und in ihnen andere Rohre bzw. die runden
Schäfte der verschiedenen Zusätze klemmen. Deswegen kann man nicht nur
die aus Metall sondern auch die aus Kunststoff hergestellten Klemmhälf
ten gebrauchen. Der wichtigste Vorzug der Klemmvorichtungen ist die Mög
lichkeit, viele Bearbeitungselemente in verschiedenen Verhältnissen
(Abständen, Richtungen, Neigungen) benutzen zu können.
Die weiteren Vorzüge der hier dargestellten Lösungen werden zuerst durch die
kurze Beschreibung der Zeichnungen klargemacht, wonach die Beschreibung
aller Figuren folgt. Fast alle Figuren sind hier klare, perspektivische
Darstellungen, mit welchen zuerst die Möglichkeiten des Spannens mit den
zusammengeschraubten Hälften (1 und 2) und mit den in ihnen eingelager
ten, sichelförmigen Spannbacken (29) klar gemacht werden.
Die handlichste Lösung hat man dann, wenn die zwischen den zusammenge
schraubten Hälften horizontal geklemmten Hülsen (26) gebraucht werden, in
welchen die eingesteckten Rohre bzw. die Schäfte der Zusätze mit Hand
griff (27) eines Klemmringes (31-36) geklemmt werden. Diese Lösung kann man
auch bei einer zusätzlichen, kleineren Klemmvorrichtung anwenden, die aus
zwei kleineren Klemmhälften (2) besteht, die an einer Klemmhülse (24)
hängt, die in der oberen bzw. grösseren Klemmvorrichtung geklemmt worden
ist. Ganz oben hat die Klemmhülse zwei gegenseitig ausgestanzte Schli
tze (28), zwischen welchen die vertikalen Zusätze geklemmt werden.
Man hat also zwei breite, horizontale Klemmhülsen unter dem Kantholz und
noch zwei breiten, hocheinstellbaren Klemmhülsen weiter unten. Alle in
diese Hülsen geklemmten Rohre und mit ihnen verbundenen Zusätze kann
man miteinander und mit den vertikal geklemmten Zusätzen kombinieren.
Zum mobilen Gebrauch von Handsägen und Oberfräsen kann man schon die her
kömmlichen Einsteckzwingen (Klemmhacken) gebrauchen, die sonst in die
Bohrungen in den Hobelbänken eingesteckt werden und mit Griffschrauben
die Werkstücke spannen. Hier kann man diese Einsteckzwingen in die
Klemmhülsen einstecken, und wenn die Hülsen dafür zu breit sind, kann man
zusätzlich noch die Reduzierhülsen benutzen, die billig aus Kunststoff
hergestellt werden können.
Das Kantholz kann man auch als Führung der Seitenanschläge (47) benutzen,
was sich als wichtige Möglichkeit zeigt. Das Werkstück soll jedoch nicht
an der Kante des Kantholzes gespannt werden. Viel geeigneter in dem
Fall sind beim Spannen der Werkstücke die Leisten (44), die von unten an
den Kantholzkanten gehalten werden. Vorzüglich kann man an den Leisten
noch die aus Kunststoff hergestellten Kneifklemmen (54) gebrauchen, was in
der Beschreibung der neunten Figur sichtbar sein wird. Rechts von dem
Kantholz sieht man da noch eine Einrichtung zum Sägen der Platten mit
einer Handsäge, die auch zum Sägen mit einer Stichsäge und zum Fräsen
mit einer Oberfräse benutzt werden kann. Als Unterlagen der Werkstücke
werden hier die Holzleisten (49, 52) gebraucht, die gelegentlich auch be
schädigt und nach mehrfacher Abnutzung ersetzt werden können. Die Bear
beitung auf den hölzernen Leisten ist auch deswegen günstig, weil man in
den Leisten die Nadelschrauben (53) benutzen kann, die die Werkstücke
auch bei dem mobilen Gebrauch der Stichsägen halten können. Am Ende der
Arbeit können die Nadeln durch Zurückdrehen wieder in der Leiste ver
schwinden. Für die Spanner (Klemmen) der Leisten und ihre Benutzung mit
den Nadelschrauben wird hier kein Schutzrecht gesucht, und das bezieht
sich auch auf meine vorherigen Patentanmeldungen, in welchen die Klem
men der Unterlegsleisten und die Nadelschrauben dargestellt worden sind.
Für die stationäre Bearbeitung hat man hier keine in Einzelheiten dar
gestellte Vorrichtung. Es ist vorstellbar, dass man auch hier die be
kannten Arten der stationären Bearbeitung benutzen kann, wobei zwischen
den Klemmhälften auch die Spindeln gedreht werden können. Es ist auch
vorstellbar, dass die in den Klemmvorrichtungen vertikal eingesteckten
Rohre als Träger der Spanner gebraucht werden können, in welchen man die
herumdrehbaren und hocheinstellbaren Schraubstöcke, Handbohrmaschinen
und andere Elemente der Bearbeitung benutzen kann.
In der übriggebliebenen Beschreibung aller Figuren werden noch manche
Einzelheiten klargemacht.
Die Fig. 1 zeigt die gegossenen Hälften der Klemmvorrichtung (1, 2). In
der oberen bzw. grösseren Hälfte sieht man vier Sechskantlöcher (3) für
die Muttern der Schrauben, mit welchen die Hälften von unten miteinan
der zusammengeschraubt werden. Neben jedem Sechskantloch sieht man noch
die Bohrungen (4, 5) für die Schrauben, mit welchen die obere Hälfte mit
dem Kantholz (22) verbunden wird. So miteinander und mit dem Kantholz
festverbundene Hälften bilden eine feste Klemmvorrichtung für die Zusä
tze, die zwischen den halbrunden Ausschnitten (6, 7) eingesteckt und
geklemmt werden. Dafür braucht man noch die Klemmschrauben, deren
Muttern in Enden der oberen Klemmschenkel (8) die Lager (9) haben. In den
unteren Schenkeln (10) befinden sich die Bohrungen (17) für die erwähn
ten Klemmschrauben.
In der Mitte der ganzen Klemmvorrichtung befindet sich eine grosse,
durchgehende Bohrung (11) für die vertikal eingesteckten Zusätze. Neben
dieser Bohrung befinden sich noch die Lager (12, 13, 14) für die Vier
kantmuttern (30) und zylindekopfförmigen Schrauben (25) mit sichelför
migen Spannbacken (29), mit welchen die vertikal eingesteckten Rohr-Hül
sen (24) gespannt werden.
Die Fig. 2 zeigt die kleinere Hälfte der Klemmvorrichtung mit der inne
ren Klemmfläche. Neben der grossen Bohrung (11) befinden sich vier Boh
rungen (15) für die Schäfte der Schrauben, mit welchen die Vorrichtungs
hälften zusammengeschraubt werden. Neben diesen Bohrungen befinden sich
Sechskantlöcher (16) für die Muttern einer langen Schraube (23), deren
Funktion bei der vierten Figur sichtbar und beschrieben ist. In schon
erwähnten Klemmschenkeln (10) befinden sich die Bohrungen (17) für die
Schäfte der Klemmschrauben.
Die Fig. 3 zeigt die innere Fläche der oberen Klemmhälfte (1), die hier
in umgekehrter Lage dargestellt worden ist. Die acht Sechskantlöcher (18,
19) sind für die Muttern der Schrauben vorgesehen, die von oben durch
Kantholz eingeschraubt werden sollen. Dafür braucht man acht Senkkopf
schrauben, die auch für die vorläufige oder dauernde Befestigung mancher
Zusätze auf dem Kantholz benutzt werden können. Die vier Bohrungen (20) in
der Mitte sind für die Schrauben vorgesehen, mit welchen die Vorrich
tungshälften zusammengeschraubt werden, und die Bohrungen (21) in den
Schenkelenden sind für die Schäfte der Klemmschrauben vorgesehen.
Die Fig. 4 zeigt in der Vorderansicht die ganze Klemmvorrichtung und
noch eine zusätzliche, kleinere Klemmvorrichtung, die aus zwei kleineren
Klemmvorrichtungshälften besteht. Weil bei dieser Figur nur die Aussen
ansicht gezeichnet ist, ist die Lage der Schrauben unsichtbar. Ihre Lage
ist jedoch mit den vorherigen Figuren klar bestimmt. Nur die Schraube
mit langem Schaft (23) ist sichtbar, die das Herausfallen der zusätzli
chen, kleineren Klemmvorrichtung bei Fehlbedienung hindert. Die Mutter
dieser Schraube soll in einem Sechskantloch (16) gelagert werden. Wie
es zu sehen ist, geht der Schaft der langen Schraube durch die ganze,
kleinere Klemmvorrichtung. Für die feste Verbindung der beiden Vorrich
tungen in gewünschtem Abstand wird die Rohr-Hülse (24) gebraucht, welche
in grossen Bohrungen gespannt wird.
Von den vier in den Klemmvorichtungen horizontal geklemmten Hülsen (26)
sind nur ihre Rohrstirne sichtbar. Die eingesteckten Zusätze werden mit
Klemmringen (31-36) zwischen den Klemmschenkeln festgehalten. Bei dieser
Figur sind sichtbar die schräg ragenden Handgriffe (27) der Klemmringe.
Die Fig. 5 zeigt die vertikale Hülse (Rohr-Hülse 24) mit oben ausge
stanzten Schlitzen (28) zusammen mit Vierkantmuttern (30) und ihren
Schrauben (25) mit sichelförmigen Spannbacken (29), die, alle drei zusammen
geknüpft, in den Klemmvorrichtungen locker eingelagert sind.
Die Fig. 6 zeigt die Klemmfläche der sichelförmigen Backe (29), wobei
auch die Stirn der Schraube (25) sichtbar ist.
Die Fig. 7 zeigt die ausgezogenen Teile des Klemmringes. Das sind eine
Ringschraube (31), ein Köcher (34) mit den der Schraube entsprechenden,
halbrunden Vertiefungen (32, 33) und mit einer (hier unsichtbaren) Bohrung
für den Schaft der Schraube und eine im verbreiteten Teil der Bohrung
von unten eingesteckte Spiralfeder (35).
Die Fig. 8 zeigt den Klemmring mit eingezogener Ringschraube und aus
gezogener Spiralfeder (35). Zwischen dem Köcher und Feder einerseits und
der Griffmutter (27) andererseits wird noch eine runde Zwischenscheibe
(36) eingesteckt. Mit der Griffmutter und der Ringschraube kann man sehr
festes Spannen erreichen. Die aus handelsüblichen, nahtlosen Rohren ge
machten (abgesägten) Hülsen müssen deswegen keine augestanzten Schlitze
oder Langlöcher haben, wenn die Rohrwände nicht überdurchschnittlich
dick sind. Die Feder in dem Klemmring soll nur den Klemmring in gewünsch
ter Neigung halten, wenn die Ringschraube nicht mit der Griffmutter ge
spannt wird.
Die Fig. 9 zeigt in einer Seitenansicht, wie die Klemmvorichtungen
zum Gebrauch einer Handoberfräse und zum Sägen der Platten eingerich
tet werden können. Diese Einrichtung ist nur eine von vielen möglichen.
Die horizontal geklemmten, unteren Hülsen (26) haben hier ein ausgestanz
tes Langloch (37). In ihnen ist ein langes, einerseits rechtwinklig gebo
genes Rohr mit der Griffmutter (27) eines Klemmringes gespannt. Auf dem
geraden Teil des Rohres (38) wird ein Spannarm (39) mit eigener Klemme
im unteren Teil befestigt. Oben endet der Spannarm auch mit einer Klem
me, die in Innengewinden eine Schraube (40) angemessen spannt. Die so ge
spannte Griffschraube wackelt nicht, was zum genauen Spannen vorteil
haft ist. Mit der Schraubenbacke (41) wird das Werkstück (42) seitlich ge
spannt, aber nicht direkt an das Kantholz (22). Dazwischen wird noch eine
Leiste (44) gebraucht. Die Leiste hat eine schräge Quernut (43), die bei
der Bearbeitung der runden Werkstücke benutzt wird. Die Leiste ist zwi
schen den in einem Rohr ausgestanzten Klemmbacken mit einer durchge
steckten Schraube (45) gespannt. Die Gleitplatte (46) der Handoberfräse
liegt teilweise auf dem Kantholz und teilweise auf der Kante des Werk
stücks. Der Anschlag (47) wird mit dem Kantholz geführt.
An der rechten Seite des Kantholzes befinden sich Zusätze, die zum Sägen
der Platten und Bretter benutzt werden können. Hier hat man noch ein
Rohr (48), welches mit dem Klemmring gespannt wird. Das Rohr hat gegen Ende
die Langlöcher, in welchen eine Leiste (49) befestigt wird, die zum Tra
gen der Werkstücke benutzt wird. Ganz am Ende hat das Rohr das Innenge
winde für eine Madenschraube (50), mit welcher die Leiste in den Langlö
chern befestigt wird. Das rechtwinklig gebogene Rohr endet auch mit aus
gestenzten Klemmbacken, in welchen mit einer durchgesteckten Schraube
(51) eine horizontale Leiste (52) geklemmt wird. Zum Halten der Werkstü
cke hat man in den Leisten die Nadelschrauben (53).
Die Fig. 10 zeigt nur eine Kneifklemme (54), die auf den Leisten zur
Hocheinstellung und Halten der Werkstücke benutzt wird. In manchen Fäl
len kann man sie auch auf den horizontalen Leisten benutzen.
Die Fig. 11 zeigt teilweise die Einrichtungsmöglichkeiten für die sta
tionäre Bearbeitung. Das aus dem Kantholz ragende Rohr (55) kann als Säule
eines Ständers zum Bohren und Fräsen gebraucht werden. In der Klemmvor
richtung unter dem Kantholz sind die horizontalen Rohre (56) geklemmt.
Linkseitig ist nur oberflächlich ein Tischlein (57) zum Fräsen darge
stellt, und anderseits sieht man auf den Rohren eine weitere Klemmvor
richtung, die mit den Klemmschenkeln (10) auf den Rohren gehalten wird.
In den Rohren werden mit den Klemmringen (27) weitere, engere Rohre ge
halten, die auch für manche, hier nicht dargestellte Zwecke benutzt wer
den können. In der Mitte der rechten Klemmvorrichtung wird der Schaft
eines Tischleins (58) geklemmt, auf welchem ein Schraubstock (59) mit
einem Werkstück (60) liegt, welches zum Bohren vorbereitet ist.
Claims (4)
1. Klemmvorrichtung für mobile und stationäre Bearbeitung, vorwiegend
für die Holzbearbeitung mit den Handmaschinen, dadurch gekennzeichnet,
dass unter einem Kantholz mit den durch dasselbe gesteckten Schrauben
eine aus Metall oder Kunststoff gegossene Klemmhälfte (1) befestigt
wird, die mit einer kleineren, von unten mit Schrauben gebundenen Klemm
hälfte (2) eine Klemmvorrichtung bildet, die seitens je zwei Klemmschen
kel hat, in welchen zwischen halbrunden Vertiefungen (6, 7) in jeder Hälf
te die runden Rohre oder die Spannhülsen (26) mit den durch die Schen
kelenden (8, 10) gesteckten Schrauben geklemmt werden und dass sich in
der Mitte der Klemmvorrichtung zwischen den Bohrungen (4, 5) für die
Schraubenschäfte und den sechskantigen Löchern (3) für die Muttern eine
breite Bohrung befindet (11), die zum Spannen der durch das Kantholz (22)
vertikal eingesteckten Rohre oder Hülsen gebraucht wird, wofür die vor
gesehenen Spanner oben unter dem Kantholz und in der Mitte zwischen den
Klemmhälften die zum Einstecken und Lagern entsprechenden Vertiefungen
(12, 13, 14) haben.
2. Klemmvorrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum
Spannen der durch Kantholz in die Klemmvorrichtung vertikal eingesteck
ten Rohre oder Hülsen und zum Spannen der in ihnen eingesteckten Zusä
tze unter dem Kantholz und in der Mitte der Klemmvorrichtung (12, 13, 14)
die gleichen Spanner gebraucht werden, die aus einer Vierkantmutter (30)
und in ihr horizontal eingedrehter Schraube (25) bestehen, die eine si
chelförmige, locker genietete Spannbacke (29) an den eingesteckten Roh
ren oder Hülsen spannt.
3. Klemmvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass in der Klemmvorrichtung eine Klemmhülse (24) mit gegenseitig ausge
stanzten Schlitzen (28) und die oben zwischen den Schlitzen eingesteckten
Zusätze mit den sichelförmigen Spannbacken (29) festgehalten werden, dass
die Klemmhülse einen langen, nach unten ragenden Teil hat, an welchem noch
eine kleinere Klemmvorrichtung sich selbst mit der sichelförmigen Spann
backe (29) hält, die zusammen mit der Schraube (25) in der Vierkantmutter
(30) zwischen den Klemmhälften gelagert ist, die gleich der kleineren
Klemmhälfte der oberen, grösseren Klemmvorichtung (2) sind und dass als
Sicherung gegen das Herunterfallen der kleineren Klemmvorrichtung eine
Schraube mit langem Schaft (23) gebraucht wird, welche neben der vertika
len Hülse (24) durch die kleinere Vorrichtung gesteckt und in der oberen,
grösseren Vorrichtung in eine Mutter eingeschraubt wird.
4. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum
Spannen der in den horizontalen Hülsen (26) gesteckten Zusätze ein
Klemmring gebraucht wird, der aus einer aus Rundstahl gemachten Ring
schraube (31), aus einem Köcher (34), der dem Ring der Schraube entspre
chende, halbrunde Vertiefungen (32, 33) und eine dem Schaft der Schraube
entsprechende Bohrung hat, aus einer Spiralfeder, die in Verbreiterung
der Bohrung im unteren Teil des Köchers eingesteckt wird (35), aus einer
runden Scheibe (36) unter der Feder und aus einer Griffmutter (27) be
steht, mit welcher die Ringschraube festgespannt wird.
Priority Applications (1)
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| DE2001122508 DE10122508A1 (de) | 2001-05-10 | 2001-05-10 | Klemmvorrichtung für mobile und stationäre Bearbeitung |
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2001
- 2001-05-10 DE DE2001122508 patent/DE10122508A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |