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DE10122508A1 - Klemmvorrichtung für mobile und stationäre Bearbeitung - Google Patents

Klemmvorrichtung für mobile und stationäre Bearbeitung

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Publication number
DE10122508A1
DE10122508A1 DE2001122508 DE10122508A DE10122508A1 DE 10122508 A1 DE10122508 A1 DE 10122508A1 DE 2001122508 DE2001122508 DE 2001122508 DE 10122508 A DE10122508 A DE 10122508A DE 10122508 A1 DE10122508 A1 DE 10122508A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
screw
clamping device
sleeves
smaller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2001122508
Other languages
English (en)
Inventor
Zdenko Melles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2001122508 priority Critical patent/DE10122508A1/de
Publication of DE10122508A1 publication Critical patent/DE10122508A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/14Clamps for work of special profile
    • B25B5/147Clamps for work of special profile for pipes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B11/00Work holders not covered by any preceding group in the subclass, e.g. magnetic work holders, vacuum work holders
    • B25B11/02Assembly jigs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/006Supporting devices for clamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich vorwiegend auf die Holzbearbeitung mit Handmaschinen. Dafür soll man hier auf einem Gestell oder anderswo ein horizontal befestigtes Kantholz (22, Figur 4) haben. Unter ihm werden mit Schrauben eine oder mehrere Klemmvorrichtungen befestigt, in welchen die runden Spannhülsen vertikal und horizontal (24, 26) geklemmt werden. DOLLAR A Mit Griffmutter eines Klemmringes (27) werden in den Hülsen die Rohre gespannt, die als Schäfte, Träger oder Stämme der verschiedenen Zusätze benutzt werden. DOLLAR A Bei der mobilen Bearbeitung braucht man die auf den Rohren geklemmten langen Spannarme, mit welchen neben dem Kantholz die schmalen und runden Leisten so gut wie die breiten Bretter gesägt und gefräst werden können, wobei eine Seite des Kantholzes als Führung der Anschläge benutzt wird. DOLLAR A Zur stationären Bearbeitung werden die in Spannhülsen vertikal und horizontal geklemmten Vorrichtungen mit angeschlossenen Maschinen und die entsprechenden Zusätze gebraucht.

Description

Die Erfindung bezieht sich vorwiegend auf die Holzbearbeitung mit Handmaschinen, die mobil und stationär gebraucht werden können.
Zum mobilen Gebrauch der Handmaschinen werden die Hobelbänke und Spanntische gebraucht, auf welchen die Werkstücke mit stählernen Spin­ deln zwischen den eingesteckten Backen gespannt werden. Auf den so ge­ spannten Werkstücken ist fast nur die Bearbeitung der Oberflächen (Ho­ beln und Schleifen) möglich. Im Werbungsdruck der Hersteller kann man noch sehen, wie auf einem Spanntisch ein Brett quer oder schräg mit ei­ ner Handsäge gesägt wird. Beim solchen Sägen kann man die auf dem Werk­ stück gespannten Führungen gebrauchen, aber seitdem man in Baumärkten die billigen Kapp- und Gehrungsägen kaufen kann, ist die erwähnte Mög­ lichkeit des Sägens auf einem Spanntisch fast überflüssig geworden.
Wegen der Mängel der herkömmlichen Werktische werden für die wichtig­ sten Arten der Bearbeitung - Sägen und Fräsen - meistens die stationären Einrichtungen gebraucht, obwohl man mit den Seitenanschlägen bei dem mobilen Gebrauch der Handmaschinen die besseren Schnitte ausführen kann, obwohl die mobile Bearbeitung sicherer und angenehmer ist und ob­ wohl man für die mobile Bearbeitung einen wesentlich kleineren Werkstatts­ raum haben soll. Die erwähnten Klemmbacken stören jedoch den freien Lauf der Anschläge, und ausserdem dürfen die Oberflächen der Werktische mit den Sägeblättern und Fräsern nicht beschädigt werden. Wenn die Prob­ leme mit mancher Improvisation schon vermieden werden, erscheint oft das Problem, wo und wie man die Führungen der Anschläge festhalten kann, weil die Kanten der Werkstücke nicht immer als Anschlagsführungen brauchbar sind.
Die in dieser Anmeldung dargestellten Lösungen sind Resultat der Bemü­ hungen, die Unterlagen für die Werkstücke zu erfinden, die für die Benu­ tzung der Handmaschinen bedeutend geeigneter als die herkömmlichen Werktische sind. Durch diese Bemühungen ist die Idee entstanden, ein Kantholz zu gebrauchen, unter welchem eine kombinierte Klemmvorrichtung geschraubt wird, in welcher die runden Rohre bzw. die runden Schäfte der verschiedenen Zusätze horizontal und vertikal geklemmt werden können. Auf dieser Idee basierend, ist die im ersten Patentanspruch dargestellte Klemmvorrichtung entwickelt worden, die aus zwei einfachen Klemmhälften besteht. Nachdem diese Hälften unter das Kantholz befestigt worden sind, kann man dazwischen zwei horizontal parallele Rohre und ein vertikales Rohr klemmen.
Mit den Klemmhälften kann man auch die aus den nahtlosen Rohren ge­ schnittene Hülsen klemmen und in ihnen andere Rohre bzw. die runden Schäfte der verschiedenen Zusätze klemmen. Deswegen kann man nicht nur die aus Metall sondern auch die aus Kunststoff hergestellten Klemmhälf­ ten gebrauchen. Der wichtigste Vorzug der Klemmvorichtungen ist die Mög­ lichkeit, viele Bearbeitungselemente in verschiedenen Verhältnissen (Abständen, Richtungen, Neigungen) benutzen zu können.
Die weiteren Vorzüge der hier dargestellten Lösungen werden zuerst durch die kurze Beschreibung der Zeichnungen klargemacht, wonach die Beschreibung aller Figuren folgt. Fast alle Figuren sind hier klare, perspektivische Darstellungen, mit welchen zuerst die Möglichkeiten des Spannens mit den zusammengeschraubten Hälften (1 und 2) und mit den in ihnen eingelager­ ten, sichelförmigen Spannbacken (29) klar gemacht werden.
Die handlichste Lösung hat man dann, wenn die zwischen den zusammenge­ schraubten Hälften horizontal geklemmten Hülsen (26) gebraucht werden, in welchen die eingesteckten Rohre bzw. die Schäfte der Zusätze mit Hand­ griff (27) eines Klemmringes (31-36) geklemmt werden. Diese Lösung kann man auch bei einer zusätzlichen, kleineren Klemmvorrichtung anwenden, die aus zwei kleineren Klemmhälften (2) besteht, die an einer Klemmhülse (24) hängt, die in der oberen bzw. grösseren Klemmvorrichtung geklemmt worden ist. Ganz oben hat die Klemmhülse zwei gegenseitig ausgestanzte Schli­ tze (28), zwischen welchen die vertikalen Zusätze geklemmt werden.
Man hat also zwei breite, horizontale Klemmhülsen unter dem Kantholz und noch zwei breiten, hocheinstellbaren Klemmhülsen weiter unten. Alle in diese Hülsen geklemmten Rohre und mit ihnen verbundenen Zusätze kann man miteinander und mit den vertikal geklemmten Zusätzen kombinieren.
Zum mobilen Gebrauch von Handsägen und Oberfräsen kann man schon die her­ kömmlichen Einsteckzwingen (Klemmhacken) gebrauchen, die sonst in die Bohrungen in den Hobelbänken eingesteckt werden und mit Griffschrauben die Werkstücke spannen. Hier kann man diese Einsteckzwingen in die Klemmhülsen einstecken, und wenn die Hülsen dafür zu breit sind, kann man zusätzlich noch die Reduzierhülsen benutzen, die billig aus Kunststoff hergestellt werden können.
Das Kantholz kann man auch als Führung der Seitenanschläge (47) benutzen, was sich als wichtige Möglichkeit zeigt. Das Werkstück soll jedoch nicht an der Kante des Kantholzes gespannt werden. Viel geeigneter in dem Fall sind beim Spannen der Werkstücke die Leisten (44), die von unten an den Kantholzkanten gehalten werden. Vorzüglich kann man an den Leisten noch die aus Kunststoff hergestellten Kneifklemmen (54) gebrauchen, was in der Beschreibung der neunten Figur sichtbar sein wird. Rechts von dem Kantholz sieht man da noch eine Einrichtung zum Sägen der Platten mit einer Handsäge, die auch zum Sägen mit einer Stichsäge und zum Fräsen mit einer Oberfräse benutzt werden kann. Als Unterlagen der Werkstücke werden hier die Holzleisten (49, 52) gebraucht, die gelegentlich auch be­ schädigt und nach mehrfacher Abnutzung ersetzt werden können. Die Bear­ beitung auf den hölzernen Leisten ist auch deswegen günstig, weil man in den Leisten die Nadelschrauben (53) benutzen kann, die die Werkstücke auch bei dem mobilen Gebrauch der Stichsägen halten können. Am Ende der Arbeit können die Nadeln durch Zurückdrehen wieder in der Leiste ver­ schwinden. Für die Spanner (Klemmen) der Leisten und ihre Benutzung mit den Nadelschrauben wird hier kein Schutzrecht gesucht, und das bezieht sich auch auf meine vorherigen Patentanmeldungen, in welchen die Klem­ men der Unterlegsleisten und die Nadelschrauben dargestellt worden sind.
Für die stationäre Bearbeitung hat man hier keine in Einzelheiten dar­ gestellte Vorrichtung. Es ist vorstellbar, dass man auch hier die be­ kannten Arten der stationären Bearbeitung benutzen kann, wobei zwischen den Klemmhälften auch die Spindeln gedreht werden können. Es ist auch vorstellbar, dass die in den Klemmvorrichtungen vertikal eingesteckten Rohre als Träger der Spanner gebraucht werden können, in welchen man die herumdrehbaren und hocheinstellbaren Schraubstöcke, Handbohrmaschinen und andere Elemente der Bearbeitung benutzen kann.
In der übriggebliebenen Beschreibung aller Figuren werden noch manche Einzelheiten klargemacht.
Die Fig. 1 zeigt die gegossenen Hälften der Klemmvorrichtung (1, 2). In der oberen bzw. grösseren Hälfte sieht man vier Sechskantlöcher (3) für die Muttern der Schrauben, mit welchen die Hälften von unten miteinan­ der zusammengeschraubt werden. Neben jedem Sechskantloch sieht man noch die Bohrungen (4, 5) für die Schrauben, mit welchen die obere Hälfte mit dem Kantholz (22) verbunden wird. So miteinander und mit dem Kantholz festverbundene Hälften bilden eine feste Klemmvorrichtung für die Zusä­ tze, die zwischen den halbrunden Ausschnitten (6, 7) eingesteckt und geklemmt werden. Dafür braucht man noch die Klemmschrauben, deren Muttern in Enden der oberen Klemmschenkel (8) die Lager (9) haben. In den unteren Schenkeln (10) befinden sich die Bohrungen (17) für die erwähn­ ten Klemmschrauben.
In der Mitte der ganzen Klemmvorrichtung befindet sich eine grosse, durchgehende Bohrung (11) für die vertikal eingesteckten Zusätze. Neben dieser Bohrung befinden sich noch die Lager (12, 13, 14) für die Vier­ kantmuttern (30) und zylindekopfförmigen Schrauben (25) mit sichelför­ migen Spannbacken (29), mit welchen die vertikal eingesteckten Rohr-Hül­ sen (24) gespannt werden.
Die Fig. 2 zeigt die kleinere Hälfte der Klemmvorrichtung mit der inne­ ren Klemmfläche. Neben der grossen Bohrung (11) befinden sich vier Boh­ rungen (15) für die Schäfte der Schrauben, mit welchen die Vorrichtungs­ hälften zusammengeschraubt werden. Neben diesen Bohrungen befinden sich Sechskantlöcher (16) für die Muttern einer langen Schraube (23), deren Funktion bei der vierten Figur sichtbar und beschrieben ist. In schon erwähnten Klemmschenkeln (10) befinden sich die Bohrungen (17) für die Schäfte der Klemmschrauben.
Die Fig. 3 zeigt die innere Fläche der oberen Klemmhälfte (1), die hier in umgekehrter Lage dargestellt worden ist. Die acht Sechskantlöcher (18, 19) sind für die Muttern der Schrauben vorgesehen, die von oben durch Kantholz eingeschraubt werden sollen. Dafür braucht man acht Senkkopf­ schrauben, die auch für die vorläufige oder dauernde Befestigung mancher Zusätze auf dem Kantholz benutzt werden können. Die vier Bohrungen (20) in der Mitte sind für die Schrauben vorgesehen, mit welchen die Vorrich­ tungshälften zusammengeschraubt werden, und die Bohrungen (21) in den Schenkelenden sind für die Schäfte der Klemmschrauben vorgesehen.
Die Fig. 4 zeigt in der Vorderansicht die ganze Klemmvorrichtung und noch eine zusätzliche, kleinere Klemmvorrichtung, die aus zwei kleineren Klemmvorrichtungshälften besteht. Weil bei dieser Figur nur die Aussen­ ansicht gezeichnet ist, ist die Lage der Schrauben unsichtbar. Ihre Lage ist jedoch mit den vorherigen Figuren klar bestimmt. Nur die Schraube mit langem Schaft (23) ist sichtbar, die das Herausfallen der zusätzli­ chen, kleineren Klemmvorrichtung bei Fehlbedienung hindert. Die Mutter dieser Schraube soll in einem Sechskantloch (16) gelagert werden. Wie es zu sehen ist, geht der Schaft der langen Schraube durch die ganze, kleinere Klemmvorrichtung. Für die feste Verbindung der beiden Vorrich­ tungen in gewünschtem Abstand wird die Rohr-Hülse (24) gebraucht, welche in grossen Bohrungen gespannt wird.
Von den vier in den Klemmvorichtungen horizontal geklemmten Hülsen (26) sind nur ihre Rohrstirne sichtbar. Die eingesteckten Zusätze werden mit Klemmringen (31-36) zwischen den Klemmschenkeln festgehalten. Bei dieser Figur sind sichtbar die schräg ragenden Handgriffe (27) der Klemmringe.
Die Fig. 5 zeigt die vertikale Hülse (Rohr-Hülse 24) mit oben ausge­ stanzten Schlitzen (28) zusammen mit Vierkantmuttern (30) und ihren Schrauben (25) mit sichelförmigen Spannbacken (29), die, alle drei zusammen geknüpft, in den Klemmvorrichtungen locker eingelagert sind.
Die Fig. 6 zeigt die Klemmfläche der sichelförmigen Backe (29), wobei auch die Stirn der Schraube (25) sichtbar ist.
Die Fig. 7 zeigt die ausgezogenen Teile des Klemmringes. Das sind eine Ringschraube (31), ein Köcher (34) mit den der Schraube entsprechenden, halbrunden Vertiefungen (32, 33) und mit einer (hier unsichtbaren) Bohrung für den Schaft der Schraube und eine im verbreiteten Teil der Bohrung von unten eingesteckte Spiralfeder (35).
Die Fig. 8 zeigt den Klemmring mit eingezogener Ringschraube und aus­ gezogener Spiralfeder (35). Zwischen dem Köcher und Feder einerseits und der Griffmutter (27) andererseits wird noch eine runde Zwischenscheibe (36) eingesteckt. Mit der Griffmutter und der Ringschraube kann man sehr festes Spannen erreichen. Die aus handelsüblichen, nahtlosen Rohren ge­ machten (abgesägten) Hülsen müssen deswegen keine augestanzten Schlitze oder Langlöcher haben, wenn die Rohrwände nicht überdurchschnittlich dick sind. Die Feder in dem Klemmring soll nur den Klemmring in gewünsch­ ter Neigung halten, wenn die Ringschraube nicht mit der Griffmutter ge­ spannt wird.
Die Fig. 9 zeigt in einer Seitenansicht, wie die Klemmvorichtungen zum Gebrauch einer Handoberfräse und zum Sägen der Platten eingerich­ tet werden können. Diese Einrichtung ist nur eine von vielen möglichen. Die horizontal geklemmten, unteren Hülsen (26) haben hier ein ausgestanz­ tes Langloch (37). In ihnen ist ein langes, einerseits rechtwinklig gebo­ genes Rohr mit der Griffmutter (27) eines Klemmringes gespannt. Auf dem geraden Teil des Rohres (38) wird ein Spannarm (39) mit eigener Klemme im unteren Teil befestigt. Oben endet der Spannarm auch mit einer Klem­ me, die in Innengewinden eine Schraube (40) angemessen spannt. Die so ge­ spannte Griffschraube wackelt nicht, was zum genauen Spannen vorteil­ haft ist. Mit der Schraubenbacke (41) wird das Werkstück (42) seitlich ge­ spannt, aber nicht direkt an das Kantholz (22). Dazwischen wird noch eine Leiste (44) gebraucht. Die Leiste hat eine schräge Quernut (43), die bei der Bearbeitung der runden Werkstücke benutzt wird. Die Leiste ist zwi­ schen den in einem Rohr ausgestanzten Klemmbacken mit einer durchge­ steckten Schraube (45) gespannt. Die Gleitplatte (46) der Handoberfräse liegt teilweise auf dem Kantholz und teilweise auf der Kante des Werk­ stücks. Der Anschlag (47) wird mit dem Kantholz geführt.
An der rechten Seite des Kantholzes befinden sich Zusätze, die zum Sägen der Platten und Bretter benutzt werden können. Hier hat man noch ein Rohr (48), welches mit dem Klemmring gespannt wird. Das Rohr hat gegen Ende die Langlöcher, in welchen eine Leiste (49) befestigt wird, die zum Tra­ gen der Werkstücke benutzt wird. Ganz am Ende hat das Rohr das Innenge­ winde für eine Madenschraube (50), mit welcher die Leiste in den Langlö­ chern befestigt wird. Das rechtwinklig gebogene Rohr endet auch mit aus­ gestenzten Klemmbacken, in welchen mit einer durchgesteckten Schraube (51) eine horizontale Leiste (52) geklemmt wird. Zum Halten der Werkstü­ cke hat man in den Leisten die Nadelschrauben (53).
Die Fig. 10 zeigt nur eine Kneifklemme (54), die auf den Leisten zur Hocheinstellung und Halten der Werkstücke benutzt wird. In manchen Fäl­ len kann man sie auch auf den horizontalen Leisten benutzen.
Die Fig. 11 zeigt teilweise die Einrichtungsmöglichkeiten für die sta­ tionäre Bearbeitung. Das aus dem Kantholz ragende Rohr (55) kann als Säule eines Ständers zum Bohren und Fräsen gebraucht werden. In der Klemmvor­ richtung unter dem Kantholz sind die horizontalen Rohre (56) geklemmt. Linkseitig ist nur oberflächlich ein Tischlein (57) zum Fräsen darge­ stellt, und anderseits sieht man auf den Rohren eine weitere Klemmvor­ richtung, die mit den Klemmschenkeln (10) auf den Rohren gehalten wird. In den Rohren werden mit den Klemmringen (27) weitere, engere Rohre ge­ halten, die auch für manche, hier nicht dargestellte Zwecke benutzt wer­ den können. In der Mitte der rechten Klemmvorrichtung wird der Schaft eines Tischleins (58) geklemmt, auf welchem ein Schraubstock (59) mit einem Werkstück (60) liegt, welches zum Bohren vorbereitet ist.

Claims (4)

1. Klemmvorrichtung für mobile und stationäre Bearbeitung, vorwiegend für die Holzbearbeitung mit den Handmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass unter einem Kantholz mit den durch dasselbe gesteckten Schrauben eine aus Metall oder Kunststoff gegossene Klemmhälfte (1) befestigt wird, die mit einer kleineren, von unten mit Schrauben gebundenen Klemm­ hälfte (2) eine Klemmvorrichtung bildet, die seitens je zwei Klemmschen­ kel hat, in welchen zwischen halbrunden Vertiefungen (6, 7) in jeder Hälf­ te die runden Rohre oder die Spannhülsen (26) mit den durch die Schen­ kelenden (8, 10) gesteckten Schrauben geklemmt werden und dass sich in der Mitte der Klemmvorrichtung zwischen den Bohrungen (4, 5) für die Schraubenschäfte und den sechskantigen Löchern (3) für die Muttern eine breite Bohrung befindet (11), die zum Spannen der durch das Kantholz (22) vertikal eingesteckten Rohre oder Hülsen gebraucht wird, wofür die vor­ gesehenen Spanner oben unter dem Kantholz und in der Mitte zwischen den Klemmhälften die zum Einstecken und Lagern entsprechenden Vertiefungen (12, 13, 14) haben.
2. Klemmvorrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Spannen der durch Kantholz in die Klemmvorrichtung vertikal eingesteck­ ten Rohre oder Hülsen und zum Spannen der in ihnen eingesteckten Zusä­ tze unter dem Kantholz und in der Mitte der Klemmvorrichtung (12, 13, 14) die gleichen Spanner gebraucht werden, die aus einer Vierkantmutter (30) und in ihr horizontal eingedrehter Schraube (25) bestehen, die eine si­ chelförmige, locker genietete Spannbacke (29) an den eingesteckten Roh­ ren oder Hülsen spannt.
3. Klemmvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Klemmvorrichtung eine Klemmhülse (24) mit gegenseitig ausge­ stanzten Schlitzen (28) und die oben zwischen den Schlitzen eingesteckten Zusätze mit den sichelförmigen Spannbacken (29) festgehalten werden, dass die Klemmhülse einen langen, nach unten ragenden Teil hat, an welchem noch eine kleinere Klemmvorrichtung sich selbst mit der sichelförmigen Spann­ backe (29) hält, die zusammen mit der Schraube (25) in der Vierkantmutter (30) zwischen den Klemmhälften gelagert ist, die gleich der kleineren Klemmhälfte der oberen, grösseren Klemmvorichtung (2) sind und dass als Sicherung gegen das Herunterfallen der kleineren Klemmvorrichtung eine Schraube mit langem Schaft (23) gebraucht wird, welche neben der vertika­ len Hülse (24) durch die kleinere Vorrichtung gesteckt und in der oberen, grösseren Vorrichtung in eine Mutter eingeschraubt wird.
4. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Spannen der in den horizontalen Hülsen (26) gesteckten Zusätze ein Klemmring gebraucht wird, der aus einer aus Rundstahl gemachten Ring­ schraube (31), aus einem Köcher (34), der dem Ring der Schraube entspre­ chende, halbrunde Vertiefungen (32, 33) und eine dem Schaft der Schraube entsprechende Bohrung hat, aus einer Spiralfeder, die in Verbreiterung der Bohrung im unteren Teil des Köchers eingesteckt wird (35), aus einer runden Scheibe (36) unter der Feder und aus einer Griffmutter (27) be­ steht, mit welcher die Ringschraube festgespannt wird.
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