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DE10121191C1 - Kapsel für die Magnetfeldtherapie - Google Patents

Kapsel für die Magnetfeldtherapie

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Publication number
DE10121191C1
DE10121191C1 DE2001121191 DE10121191A DE10121191C1 DE 10121191 C1 DE10121191 C1 DE 10121191C1 DE 2001121191 DE2001121191 DE 2001121191 DE 10121191 A DE10121191 A DE 10121191A DE 10121191 C1 DE10121191 C1 DE 10121191C1
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capsule
housing
cap
capsule according
magnetic field
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DE2001121191
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Inventor
Guenter Duerschinger
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Given Imaging Ltd
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Individual
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N2/00Magnetotherapy
    • A61N2/06Magnetotherapy using magnetic fields produced by permanent magnets
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N2/00Magnetotherapy
    • A61N2/002Magnetotherapy in combination with another treatment

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  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Kapsel für die Magnetfeldtherapie, wie sie in dem deutschen Patent 10018341 beschrieben ist. Es ist vorgesehen, am Gehäuse 2 der Kapsel 1 mittels Kappen 6a, 6b Hohlräume 4a, 4b anzuformen, in welchen Medikamente 5a, 5b untergebracht und somit durch die Kapsel transportiert werden können. Auf diese Weise wird die Magnetfeldtherapie des Verdauungssystems in vorteilhafter Weise mit einer medikamentösen Behandlung kombiniert. In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kapsel werden anstelle von Permanentmagneten 3 Körper aus ferro- oder ferrimagnetischem Material verwendet, so daß die Kapsel vor der oralen Verabreichung noch unmagnetisch ist und erst auf ihrer Wanderung durch den Magen-Darm-Trakt durch ein äußeres Feld magnetisch gemacht wird.

Description

Die Erfindung betrifft eine Kapsel für die Magnetfeldtherapie nach dem deutschen Patent 100 18 341 des Anmelders.
Die durch dieses Patent geschützte Kapsel kann dem menschlichen oder tierischen Körper oral verabreicht werden; sie enthält mindestens einen Permanentmagneten, so daß sie auf ihrem Weg durch den Verdauungstrakt ihre therapeutische Wirkung ent­ faltet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kapsel anzuge­ ben, welche die Vorteile der Magnetfeldtherapie mit der Mög­ lichkeit einer wirkungsvollen medikamentösen Behandlung verbin­ det.
Diese Aufgabe wird durch eine Kapsel mit den im Anspruch 1 bzw. den im nebengeordneten Anspruch 2 aufgeführten Merkmalen gelöst; vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, an die Kapsel, wie sie in dem eingangs genannten Patent beschrieben ist, min­ destens einen Hohlraum anzuformen, in welchem ein Medikament untergebracht ist. Ein derartiger Hohlraum wird zweckmäßiger­ weise durch eine Kappe erzeugt, welche das Gehäuse der Kapsel ganz oder teilweise umschließt. Dann behält die Kapsel eine Form, die das Schlucken erleichtert und Verletzungen im Magen- Darm-Trakt durch etwa überstehende Kanten zuverlässig verhin­ dert. Die Kappen können beispielsweise aus dem gleichen Mate­ rial wie das Kapselgehäuse bestehen und sind demzufolge eben­ falls gegen sämtliche Verdauungssekrete resistent. Damit das Medikament bzw. die Medikamente austreten können, müssen die Kappen Löcher aufweisen. Man kann die Kappen aber auch aus Materialien herstellen, die sich in den Verdauungssekreten auflösen und somit die eingeschlossenen Medikamente an den Organismus abgeben.
Wenn an den beiden Enden der erfindungsgemäßen Kapsel jeweils eine Kappe vorgesehen ist, dann lassen sich zwei Medikamente zu unterschiedlichen Zeitpunkten und/oder an unterschiedlichen Stellen im Magen-Darm-Trakt verabreichen. Zu diesem Zweck ist sinnvollerweise eine der Kappen aus einem dickeren oder wider­ standsfähigeren Material gebildet. Die eine der beiden Kappen löst sich dann zum Beispiel im Magen auf und gibt dort das in ihr enthaltene Medikament frei. Die Kapsel wandert weiter in den Darm, wo sich dann die andere Kappe auflöst und so das nächste Medikament freisetzt.
Der soeben beschriebene Vorgang kann gezielt dadurch unter­ stützt werden, daß die Kapsel auf ihrem Weg durch das Verdauungssystem mittels eines von außen an den Körper angelegten Magnetfeldes gezielt an Stellen festgehalten wird, an denen das bzw. die Medikamente freigesetzt werden sollen. Die momentane Position der Kapsel kann wegen des in ihr enthaltenen Permanentmagneten übrigens auf sehr einfache Weise mittels einer oder mehrerer Kompaßnadeln ermittelt werden. Selbstverständlich können auch bildgebende Verfahren der Medi­ zin wie z. B. die Röntgentechnik oder die Ultraschalltechnik eingesetzt werden, um die Kapsel auf ihrem Weg durch das Verdauungssystem zu verfolgen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der im deutschen Patent 100 18 341 beschriebenen Kapsel für die Magnetfeld­ therapie ist vorgesehen, den mindestens einen Permanentmagne­ ten erst nach der oralen Verabreichung der Kapsel bereitzu­ stellen, indem anstelle des mindestens einen Permanentmagneten mindestens ein Körper aus ferromagnetischem oder ferrimagneti­ schem Material wie z. B. Eisen, Permalloy, Mü-Metall oder Mag­ netit bzw. Ferrit verwendet wird. Dieser mindestens eine Kör­ per ist zunächst völlig unmagnetisch und wird erst nach dem Verschlucken durch ein entsprechend starkes äußeres Gleichfeld aufmagnetisiert. Nach dem Abschalten dieses Feldes behält der mindestens eine Körper eine gewisse Restmagnetisierung ent­ sprechend seiner ihm eigenen Remanenz bei, verhält sich also wie ein Permanentmagnet, so daß die erfindugsgemäße Kapsel in analoger Weise für die Magnetfeldtherapie und den Transport von Medikamenten eingesetzt werden kann. Die Verwendung von ferromagnetischen oder ferrimagnetischen Körpern ermöglicht es im übrigen auch, die Kapsel innerhalb des Verdauungstraktes durch Anlegen eines äußeren magnetischen Wechselfeldes zu erhitzen, wodurch eine lokal begrenzte Hyperthermiebehandlung ermöglicht wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Figur ge­ zeichneten Ausführungsbeispiels näher erläutert:
Die insgesamt mit 1 bezeichnete Kapsel für die Magnetfeld­ therapie besteht aus einem Gehäuse 2 aus einem gegen sämtliche Verdauungssekrete resistenten Material. Das Gehäuse 2 um­ schließt mindestens einen Permanentmagneten 3 geeigneter Feld­ stärke bzw., wie soeben erörtert, mindestens einen Körper aus ferromagnetischem oder ferrimagnetischem Material. An das Gehäuse 2 sind mittels zweier eng anliegender Kappen 6a, 6b zwei Hohlräume 4a, 4b angeformt, die jeweils ein Medikament 5a, 5b enthalten. Die Kappen 6a, 6b können aus dem gleichen oder einem ähnlichen Material bestehen wie das Gehäuse 2. Dann müssen die Kappen 6a, 6b natürlich kleine Löcher aufweisen, damit die Medikamente 5a, 5b in den Organismus gelangen können. Man kann die Kappen 6a, 6b aber auch aus Materialien fertigen, welche sich in den verschiedenen Verdauungssekreten auflösen. Fertigt man beide Kappen 6a, 6b aus dem gleichen Material aber mit unterschiedlichen Wandstärken, dann wird auf denkbar einfache Weise erreicht, daß die Medikamente 5a, 5b an verschiedenen Stellen im Magen-Darm-Trakt freigesetzt werden, da sich die dünnere Kappe zu einem früheren Zeitpunkt auflösen wird. Die Freigabe der Medikamente kann gezielt dadurch beeinflußt werden, daß von außen ein hinreichend starkes magnetisches Gleichfeld angelegt wird. So kann man beispiels­ weise einen Magneten auf der Bauchdecke plazieren, so daß er die kurz zuvor verschluckte Kapsel dort solange festhält, bis die erwünschte Dauer der Magnetfeldtherapie erreicht und/oder das Medikament 5a für die Behandlung des Magens freigesetzt worden ist. Anschließend wird der von außen angelegte Magnet entfernt und beispielsweise auf dem Unterleib angeordnet. Die Kapsel wandert dann auf natürlichem Wege solange weiter, bis sie durch das Feld dieses Magneten erneut festgehalten wird. Die zweite Kappe 6b löst sich auf und das zweite Medikament 5b wird freigesetzt. Wird anstelle von Permanentmagneten 3 min­ destens ein Körper aus ferro- oder ferrimagnetischem Material verwendet, so empfiehlt es sich, die erfindungsgemäße Kapsel unmittelbar nach der Verabreichung aufzumagnetisieren, was z. B. mittels eines starken Permanentmagneten erfolgen kann, der auf der Speiseröhre plaziert wird.

Claims (13)

1. Kapsel für die Magnetfeldtherapie nach dem deutschen Patent 100 18 341, welche Kapsel (1) ein Gehäuse (2) umfaßt, das aus einem gegen sämtliche Verdauungssekrete des menschlichen oder tierischen Organismus resistenten Material besteht, wobei das Gehäuse (2) mindestens einen Permanentmagneten (3) vollständig umschließt und wobei am Gehäuse (2) mindestens ein Hohlraum (4a, 4b) zur Aufnahme mindestens eines Medikaments (5a, 5b) angeformt ist.
2. Kapsel für die Magnetfeldtherapie nach dem deutschen Patent 100 18 341, welche Kapsel (1) ein Gehäuse (2) umfaßt, das aus einem gegen sämtliche Verdauungssekrete des menschlichen oder tierischen Organismus resistenten Material besteht, wobei am Gehäuse (2) mindestens ein Hohlraum (4a, 4b) zur Aufnahme mindestens eines Medikaments (5a, 5b) angeformt ist, wobei das Gehäuse (2) mindestens einen Körper aus ferromagnetischem oder ferrimagnetischem Material vollständig umschließt und wobei dieser mindestens eine Körper nach der oralen Verabreichung der Kapsel (1) durch das Anlegen eines äußeren Magnetfeldes zum Permanentmagneten (3) wird.
3. Kapsel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Hohlraum (4a, 4b) durch mindestens eine Kappe (6a, 6b) gebildet wird, welche das Gehäuse (2) ganz oder teilweise umschließt.
4. Kapsel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Kappe (6a, 6b) aus dem gleichen oder einem ähnlichen Material wie das Gehäuse besteht und Löcher zum Durchtritt des mindestens einen Medikaments (5a, 5b) auf­ weist.
5. Kapsel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Kappe (6a, 6b) aus einem Material besteht, das von den Verdauungssekreten aufgelöst werden kann.
6. Kapsel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kappen (6a, 6b) aus dem gleichen Material mit unterschied­ lichen Wandstärken vorgesehen sind.
7. Kapsel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kappen (6a, 6b) vorgesehen sind, die aus Materialien bestehen, die sich in den Verdauungssekreten unterschied­ lich schnell lösen.
8. Kapsel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die erste Kappe (6a) im Magen und die zweite Kappe (6b) im Darm auflöst.
9. Kapsel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die erste Kappe (6a) im Dünndarm und die zweite Kappe (6b) im Dickdarm auflöst.
10. Kapsel nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Körper aus Eisen besteht.
11. Kapsel nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Körper aus Permalloy, Mü-Metall oder einer ferromagnetischen Nickel- oder Kobaltlegierung besteht.
12. Kapsel nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Körper aus Magnetit Fe3O4 besteht.
13. Kapsel nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Körper aus einem Ferrit mit der chemischen Formel MeO[n.Fe2O3] (Me = Metall) besteht.
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