DE10121535A1 - Vorrichtung zum Auskoppeln eines vorgegebenen Teils eines hochfrequenten Ausgangssignals - Google Patents
Vorrichtung zum Auskoppeln eines vorgegebenen Teils eines hochfrequenten AusgangssignalsInfo
- Publication number
- DE10121535A1 DE10121535A1 DE2001121535 DE10121535A DE10121535A1 DE 10121535 A1 DE10121535 A1 DE 10121535A1 DE 2001121535 DE2001121535 DE 2001121535 DE 10121535 A DE10121535 A DE 10121535A DE 10121535 A1 DE10121535 A1 DE 10121535A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- directional coupler
- output
- match
- resistor
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims abstract description 18
- 230000009466 transformation Effects 0.000 claims abstract description 6
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 8
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 8
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 8
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000008859 change Effects 0.000 claims description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 230000036039 immunity Effects 0.000 description 3
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 2
- 238000010295 mobile communication Methods 0.000 description 2
- 241000881711 Acipenser sturio Species 0.000 description 1
- 206010065929 Cardiovascular insufficiency Diseases 0.000 description 1
- 230000032683 aging Effects 0.000 description 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000001413 cellular effect Effects 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000006866 deterioration Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000005265 energy consumption Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 239000012212 insulator Substances 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
- 230000001131 transforming effect Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H7/00—Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
- H03H7/48—Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency or frequency band, to a common load or source
Landscapes
- Transmitters (AREA)
Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auskoppeln eines vorgegebenen Teils eines hochfrequenten Ausgangssignals. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung auch eine Sende- und/oder Empfangseinheit, insbesondere für einen Einsatz in einem Bereich des Mobilfunks. DOLLAR A Um eine Vorrichtung und eine Sende- und/oder Empfangseinheit zu schaffen, durch die bei geringem Schaltungsaufwand ein höherer Grad an Störfestigkeit erreicht wird, wird vorgeschlagen, daß die Koppeleinrichtung als Richtkoppler DIR ausgebildet ist, dessen isoliertes Tor 3 mit einem Widerstand Z¶match¶ abgeschlossen ist, dessen Größe sich im wesentlichen aus einem Ausgangswiderstand Z¶PA¶ der Schaltung PA und einem Bezugswiderstand Z¶o¶ des Richtkopplers DIR bestimmt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aus
koppeln eines vorgegebenen Teils eines hochfrequenten Aus
gangssignals. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung auch
eine Sende- und/oder Empfangseinheit, insbesondere für einen
Einsatz im einem Bereich des Mobilfunks.
Bei Vorrichtungen und Einheiten der genannten Art ist be
kannt, daß ein vorgegebener Teil eines hochfrequenten Aus
gangssignals mittels einer Koppeleinrichtung ausgekoppelt
wird, die zwischen einem Ausgang einer Schaltung und einer
Schnittstelle eines Übertragungskanals angeordnet ist. Von
besonderem Interesse sind Antennen als Schnittstellen draht
loser elektromagnetischer Übertragungskanäle, wie sie im sta
tionären und auch mobilen Einsatz im Bereich der Mobilfunk
technik Verwendung finden. In kompakter und vorzugsweise
hochintegrierter Bauform werden sie so u. a. in Schnurlos-
Telefonen und Mobiltelefonen bzw. Handys und deren Systemen
eingesetzt.
Hier muß ein Sendesignal als hochfrequentes Signal in dem
Spezialfall einer Verarbeitung in einem TDMA-(Time Division
Multiple Access bzw. Zeitmultiplex) Mobilfunkgerät unter an
derem die Systemspezifikation erfüllen, wonach ein vorgegebe
ner zeitlicher Verlauf der Sendeleistung während eines Auf-
und Abregelns des Senders einzuhalten ist. Um die Anforderun
gen einer jeweiligen TDMA-Spezifikation in Abhängigkeit von
Temperatur, Betriebsspannungsschwankung, Frequenz, Alterung
etc. einhalten zu können, wird im allgemeinen am Schaltungs
ausgang vor einer Antenne eine Leistungsregelung vorgesehen.
Von GSM-Geräten (Global standard for mobile communication)
her sind Hardware-Regelungseinrichtungen zur Leistungsrege
lung oder Stromregelung bekannt. Ferner ist ein Verfahren be
kannt, in dem die Amplitudenmodulation getrennt von der Pha
senmodulation auf das Sendesignal aufgebracht wird, der s. g.
Polar-Loop Sender. Dies kann z. B. durch Modulation der Ver
sorgungsspannung eines im C-, D- oder E-Betrieb stark nicht
linear arbeitenden Leistungsverstärkers geschehen. Bei den
vorstehend beispielhaft genannten Verfahren und Vorrichtungen
kann die Sendeleistungskontrolle auf dem gleichen Weg gesche
hen. Dazu wird in bekannten Vorrichtungen wird zur Regelung
der Leistung an einem Ausgang eines Verstärkers ein Teil ei
nes Ausgangssignals ausgekoppelt und in einem Rückkopplungs
zweig zu einer Stellgröße aufbereitet zurückgeführt. Nach
diesem Prinzip wird auch in genannten Hochfrequenzsendern o
der Mobilfunksendern ein Teil der von einem Sendeverstärker
erzeugten Ausgangsleistung als Signal bzw. als s. g. FEEDBACK
ausgekoppelt, um die Ausgangsleistung oder die Modulation
etc. zu regeln. Die Regelung wird aber durch Störsignale, die
dem Signal FEEDBACK beigemischt sind, negativ beeinflußt. Im
allgemeinen ist für die Störwirkung die relative Größe der
Störleistung zur ausgekoppelten Sendeleistung entscheidend,
so daß die Störempfindlichkeit bei geringster Sendeleistung
am höchsten ist.
Die generell beim Einsatz von Koppeleinrichtungen auftreten
den Probleme werden im Detail zusammen mit der Darstellung
einer bekannten Lösung nachfolgend unter Bezugnahme auf die
Zeichnung beschrieben.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung und eine Sende- und/oder Empfangseinheit vorzu
schlagen, durch die bei geringem Schaltungsaufwand ein höhe
rer Grad an Störfestigkeit erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 und eine Sende- und/oder Emp
fangseinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 5 gelöst. Die
Unteransprüche definieren jeweils bevorzugte und vorteilhafte
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt als Koppeleinrich
tung einen Richtkoppler, dessen isoliertes Tor mit einem Wi
derstand Zmatch abgeschlossen ist. Im Gegensatz zu einem übli
chen Abschluß eines Richtkopplers entspricht Zmatch jedoch
nicht einem Bezugswiderstand Zo des Richtkopplers. Zmatch be
stimmt sich erfindungsgemäß vielmehr im wesentlichen aus ei
nem Ausgangswiderstand ZPA einer dem Richtkoppler vorangehen
den Schaltung und dem Bezugswiderstand Zo des Richtkopplers
gemäß folgender Formel:
In einer wesentlichen Weiterbildung der Erfindung ist der
Abschlußwiderstand Zmatch des isolierten Tors des Richtkopp
lers als komplexer Widerstand ausgeführt, also als Z match. Da
mit wird in vorteilhafter Weise der Tatsache Rechnung getra
gen, daß Richtkoppler zwar im Regelfall rein reelle Bezugswi
derstände Zo aufweisen, ein Ausgangswiderstand Z PA einer dem
Richtkoppler vorangehenden Schaltung jedoch diesem Bezugswi
derstand nicht entspricht und zudem noch in der Regel komplex
ist. Erfindungsgemäß können nun alle beteiligten Größen kom
plex sein.
Vorzugsweise ist an einem Tor des Richtkopplers als einer
Koppeleinrichtung ein Leistungsstück einer bestimmten Länge l
angeschlossen. Das Leitungsstück ist zur Widerstandstransfor
mation vorgesehen, so daß der Abschlußwiderstand Z match des
isolierten Tors des Richtkopplers in jedem Fall als platzspa
rendes, passives Netzwerk realisierbar ist. Zudem kann so in
einer Großserie ein Feinabgleich beispielsweise über eine
Einstellung von Z match oder Z PA erfolgen. In an sich bekannter
Weise kann Z PA durch Transformation an einem Anschluß des
Richtkopplers auch zu einem rein reellen Widerstand umgeformt
werden.
Vorteilhafterweise ist der Abschlußwiderstand Z match des iso
lierten Tors des Richtkopplers als Anpassungsnetzwerk mit
komplexem Widerstand und einer bestimmten frequenzabhängigen
Änderung ausgebildet. Damit kann der Abschlußwiderstand Z match
einem jeweils erfindungsgemäß bestimmten Widerstandswert über
einen vorgegebenen Frequenzbereich folgen oder aber er kann
in sonstiger Weise nachgeführt werden, mindestens um einen
Arbeitspunkt herum.
Um die mögliche Datenrate einer Mobilfunkverbindung bei
gleichbleibender beanspruchter Bandbreite steigern zu können,
kommen auch zunehmend Modulationsverfahren mit variierender
Hüllkurve des Ausgangssignals zum Einsatz. So ist für die Zu
kunft von GSM das Modulationsverfahren EDGE GSM (enhanced
data rate for GSM evolution, 3π/8-shifted 8PSK) vorgesehen.
Hier ist dementsprechend innerhalb des Mobilfunkbereichs ein
wesentliches Einsatzgebiet von Ausführungsformen der vorlie
genden Erfindung zu sehen. Eine erfindungsgemäße Vorrichtung
ist jedoch im Bereich hoher Frequenzen unter weitgehender
Wahrung aller genannter Vorteile in jeder Art von Auskopp
lungsschaltung und/oder Rückkopplungsnetzwerk oder auch sons
tiger linearer Verstärkerschaltung einsetzbar.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung gegenüber Vorrichtungen nach dem
Stand der Technik anhand eines bevorzugten Ausführungsbei
spiels erläutert.
Fig. 1 zeigt ein vereinfachtes Blockschaltbild zur Darstel
lung der Störeinflüsse bei einer bekannten Leistungs
regelung;
Fig. 2 zeigt anhand des Blockschaltbildes von Fig. 1 eine be
kannt Lösung;
Fig. 3 stellt als Blockschaltbild eine erfindungsgemäße Aus
führungsform dar und
Fig. 4 zeigt ein konkretes Ausführungsbeispiel gemäß vorlie
gender Erfindung.
Bei der Schaltung von Fig. 1 ist die Grundfunktion einer Re
gelung der Sendeleistung in Form einer bekannten Regelschlei
fe L als vereinfachtes Blockschaltbild dargestellt. Zur Rege
lung der Verstärkung wird an einem Ausgang eines Sendever
stärkers PA ein Teil eines Ausgangssignals, also der vorlau
fenden Sendeleistung, ausgekoppelt und als Signal FEEDBACK in
einem Rückkopplungszweig in eine Regelschaltung einer Hoch
frequenz erzeugenden Schaltung RF zurückgeführt. Zu einer
Stellgröße PA_CTRL aufbereitet wird das ausgekoppelte Signal
auf den Sendeverstärkers PA mit steuerbarer Verstärkung gege
ben.
Die Leistungs- oder Modulationsregelung wird aber durch Stör
signale, die dem Signal FEEDBACK beigemischt sind, negativ
beeinflußt. Diese Störsignale können dabei sowohl aus einem
Teil der Sendeleistung, die an der Antenne ANT reflektiert
wird, als auch aus von anderen Quellen EXT stammenden und ü
ber eine Sendeantenne ANT aufgenommenen Signalen bestehen. Um
vor allem die von dem Hochfrequenzverstärker PA in Richtung
Sendeantenne ANT laufende Welle, nicht aber die von der An
tenne ANT kommende Welle als Signal FEEDBACK zu selektieren,
wird zur Auskopplung gewöhnlich ein Richtkoppler DIR verwen
det. Durch die Richtwirkung des Richtkopplers DIR wird die
Störfestigkeit gegen Reflexionen und externe Quellen EXT
deutlich verbessert. Diese vorteilhafte Wirkung wird jedoch
nur dann erreicht, wenn das von der Antenne ANT kommende
Störsignal C nicht vom Sendeverstärker PA reflektiert wird
und den Richtkoppler DIR erneut durchläuft. Diese Reflexion
am Sendeverstärkerausgang findet jedoch insbesondere in Mo
bilfunksendern im hohen Maße statt, da keine Impedanzanpas
sung vorliegt.
Bei einem Sendeverstärker PA stellt auch ein dem Endstufen
transistor nachgeschaltetes und hier nicht weiter dargestell
tes Transformationsnetzwerk im allgemeinen keine Leistungsan
passung her. Daher ist der Richtkoppler DIR am Eingang bzw.
Tor 1 nicht mit der Systemimpedanz abgeschlossen. Dieses
führt zu o. g. Problemen der Reflexion und rücklaufender Wel
len bis hin zu einer Ausbildung stehender Wellen im Bereich
des Richtkopplers DIR. Damit koppeln Störung D in das Signal
FEEDBACK ein. Herkömmliche Richtkoppler DIR werden zudem nur
für übliche reelle Systemimpedanzen wie z. B. 50 Ω angeboten.
Zur Abhilfe müßte so beispielsweise jeweils ein individuelles
Transformationsnetzwerk dem Sendeverstärker PA nachgeschaltet
werden. Hierbei muß jedoch eine wesentliche Verschlechterung
des Wirkungsgrades in Kauf genommen werden.
In einer in Fig. 2 dargestellten bekannten Lösung wird auf
bauend auf die Schaltung von Fig. 1 das von der Sendeantenne
ANT kommende Störsignal C durch nichtreziproke Bauelemente
gedämpft. Hierzu wird hier ein als Isolator geschalteter Zir
kulator ISO zwischen Verstärker PA und Antenne ANT eingefügt.
Derartige Bauelemente werden also in den Sendepfad eingefügt
und weisen stark unterschiedliche, richtungsabhängige Dämp
fungen auf. Nachteilig wirkt sich jedoch bei derartigen Lö
sungen neben den erhöhten Kosten und einem zusätzlichen
Platzbedarf dieser Bauelemente die Restdämpfung in Durchlaß
richtung aus, durch die auch die vom Sender bzw. von dem End
verstärker PA aufzubringende Leistung erhöht werden muß. Wei
terhin sind Isolatoren im allgemeinen nur sehr schmalbandige
Bauelemente.
In Fig. 3 ist eine erfindungsgemäße Ausführungsform als ver
einfachtes Blockschaltbild dargestellt. Weiterhin ist der
Richtkoppler DIR an allen Toren nicht reflexionsfrei abge
schlossen, so daß auch ein Signalpegel an dem eigentlich iso
lierten Tor 3 des Richtkopplers DIR auftritt. Ausgehend von
der Schaltung gemäß Fig. 1 kann durch Abschluß des Richtkopp
lers DIR an dem isolierten Tor 3 mit einer geeigneten Impe
danz Z MATCH die Funktion des Richtkopplers DIR derart geändert
werden, daß die Reflexion des Störsignals C am Sendeverstär
kerausgang und das anschließende erneute Durchlaufen des
Richtkopplers DIR idealerweise nicht zu einer Auskopplung ei
nes Signals D führt. Damit gelangt ein Störsignal D durch die
Direktivität des Richtkopplers DIR in jedem Fall nur wesent
lich gedämpft in das Signal FEEDBACK des Rückkopplungszweigs.
Die Impedanz Z MATCH kann aus der Ausgangsimpedanz des Sende
verstärkers nach folgendem Zusammenhang ermittelt werden
(Fig. 3):
mit Z PA als komplexer Sendeverstärker Ausgangsimpedanz und Z 0
als Bezugsimpedanz des Richtkopplers, die hier sogar komplex
angesetzt werden kann.
Bei Fehlabschluß des Senderverstärkers PA oder Reflexionen
des eigenen Sendesignals gelangt das Signal teilweise in den
Sender zurück. Dort kann es bei der bekannten Lösung gemäß
Darstellung von Fig. 1 nicht mehr von dem ursprünglichen vor
laufenden Signal unterschieden werden. Damit wird z. B. eine
korrekte Messung der Vorlaufleistung unmöglich. Ferner werden
weitere Schaltungsteile, die die vorlaufende Leistung als
Eingangssignal benötigen, werden störend beeinflußt. So wird
eine verstärkte Regeltätigkeit ausgelöst mit negativen Aus
wirkungen auf den Energieverbrauch und auch das Zeitverhalten
wie das Frequenzspektrum des Ausgangssignals.
Die erfindungsgemäße Lösung mindert dieses Problem je nach
dem Maß, in dem der Widerstand Z MATCH genau eingestellt werden
kann. Bei beliebigen Lastimpedanzen Z ANT kann somit die vor
laufende Leistung bestimmt werden und weiteren Schaltungstei
len korrekt zur Verfügung gestellt werden. Damit kann die
Richtwirkung des Richtkopplers DIR effizient zur Erhöhung der
bei kleinen Leistungen kritischen Störfestigkeit gegen äußere
Störsignale genutzt werden. Ein besonderer Vorteil einer er
findungsgemäßen Lösung besteht in der im Vergleich zur be
kannten Lösung breitbandigeren Wirkungsweise.
Ein konkret aufgebautes und durchgemessenes Ausführungsbei
spiel ist in der Abbildung von Fig. 4 skizziert. Das Prinzip
schaltbild zeigt ein Beispiel für die Dimensionierung von
ZMATCH bei einer gegebenen Quellimpedanz Z PA = (80 - j21,6)Ω
für eine Betriebsfrequenz fo von 900 MHz. Die Systemimpedanz
des Richtkopplers DIR ist rein reell und beträgt 500. Der
Abschlußwiderstand Z MATCH des Isolationspfades 3 weist nach
obiger Formel berechnet einen reellen ohmschen und einen ima
ginären induktiven Anteil auf. Z MATCH ergibt sich bei der Fre
quenz fo zu Z MATCH = (29 + j7,9)Ω.
Ferner ist über das Einfügen eines Leitungsabschnitts einer
bestimmten Länge l zwischen dem Ausgang des regelbaren Leis
tungsverstärkers PA und dem Richtkoppler zur Transformation
des Ausgangswiderstandes Z PA eine im Smith-Diagramm rechts
drehende Kompensation zur Senkung eventuell zu hoher imaginä
rer Anteile der Impedanz Z MATCH möglich. Es kann auch eine
vollständige Kompensation eines imaginären Anteils bewirkt
werden, so daß die Impedanz Z MATCH dann nur aus einem reellen
ohmschen Widerstand besteht. Diese Maßnahme ist in dem hier
vorliegenden Beispielfall jedoch nicht erforderlich.
In einer weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsform
der Erfindung ist Z MATCH als Zweipol mit komplexem Widerstand
ausgebildet. Das Zweipol wirkt als Funktion der Frequenz, so
daß sich Z MATCH als Z MATCH(f) mit einer bestimmten frequenzab
hängigen Änderung der Abschlußimpedanz zum Folgen bzw. Nach
führen eines erfindungsgemäß bestimmten komplexen Wider
standswertes über einen vorgegebenen Frequenzbereich um einen
Arbeitspunkt herum ergibt.
Aufgrund der sehr effektiven Senkung des Einflusses von Stör
größen auf die Funktion der Regelschleife bei geringer Bau
größe und vergleichsweise kostengünstiger Fertigung trägt ei
ne erfindungsgemäße Schaltung auch wesentlich zur Einhaltung
der sehr strengen Spezifikationen des Zeit- und Frequenzver
laufes des Ausgangssignals ein, wobei sie in weiten Bereichen
frei an diverse TDMA-Signal-Standards und/oder Mehr-Band-
Systeme angepaßt werden kann. Zusammen mit der prinzipiellen
Eignung für energiesparende und hochintegrierte monolytische
Hochfrequenz-Schaltkreise wird für eine erfindungsgemäße
Schaltung ein Einsatz in mobilen Endgeräte bzw. Sende-
und/oder Empfangseinheiten einer Datenübertragungseinrichtung
oder eines Kommunikationssystems oder Mobiltelefone bevor
zugt. Auch ist ein Einsatz unter Verwendung diskreter Elemen
te in einer hybriden Mikro-Streifenleitungs-Anordnung direkt
auf einer Platine möglich. Damit wird jedoch ein vorteilhaf
ter Einsatz einer erfindungsgemäßen Schaltung in sonstigen
Anwendungen zur Verstärkung höher- und/oder hochfrequenter
Signale außerhalb des Mobilfunkbereichs nicht ausgeschlossen.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Auskoppeln eines vorgegebenen Teils eines
hochfrequenten Ausgangssignals mittels einer Koppelein
richtung, die zwischen einem Ausgang einer Schaltung (PA)
und einer Schnittstelle eines Übertragungskanals, insbe
sondere einer Antenne (ANT), angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Koppeleinrichtung als Richtkoppler (DIR) ausgebil
det ist, dessen isoliertes Tor (3) mit einem Widerstand
(Zmatch) abgeschlossen ist, dessen Größe sich im wesentli
chen aus einem Ausgangswiderstand (ZPA) der Schaltung (PA)
und einem Bezugswiderstand (Zo) des Richtkopplers (DIR) zu
bestimmt.
bestimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abschlußwiderstand (Z match) des isolierten Tors (3)
des Richtkopplers (DIR) komplex ist.
3. Vorrichtung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet,
daß an einem Tor der Koppeleinrichtung ein Leistungsstück
einer bestimmten Länge (l) zur Widerstandstransformation
angeschlossen ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abschlußwiderstand (Z match) des isolierten Tors (3)
der Koppeleinrichtung als Zweipol mit einer bestimmten
frequenzabhängigen Änderung zum Folgen bzw. Nachführen ei
nes erfindungsgemäß bestimmten Widerstandswertes über ei
nen vorgegebenen Frequenzbereich ausgebildet ist.
5. Sende- und/oder Empfangseinheit, insbesondere für einen
Einsatz im Mobilfunkbereich, wobei
die Einheit eine Regelschleife (L) zur Regelung des Leis tungspegels eines zu verstärkenden hochfrequenten Signals umfaßt,
und die Regelschleife (L) eine Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche umfaßt.
die Einheit eine Regelschleife (L) zur Regelung des Leis tungspegels eines zu verstärkenden hochfrequenten Signals umfaßt,
und die Regelschleife (L) eine Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche umfaßt.
6. Sende- und/oder Empfangseinheit nach dem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Polar-Loop-Leistungsregelung vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001121535 DE10121535A1 (de) | 2001-05-03 | 2001-05-03 | Vorrichtung zum Auskoppeln eines vorgegebenen Teils eines hochfrequenten Ausgangssignals |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001121535 DE10121535A1 (de) | 2001-05-03 | 2001-05-03 | Vorrichtung zum Auskoppeln eines vorgegebenen Teils eines hochfrequenten Ausgangssignals |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10121535A1 true DE10121535A1 (de) | 2002-11-07 |
Family
ID=7683505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001121535 Withdrawn DE10121535A1 (de) | 2001-05-03 | 2001-05-03 | Vorrichtung zum Auskoppeln eines vorgegebenen Teils eines hochfrequenten Ausgangssignals |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10121535A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008005204A1 (de) | 2008-01-18 | 2009-07-23 | Hüttinger Elektronik Gmbh + Co. Kg | Koppler mit elektronisch variierbarem Abschluss |
| DE102008051914A1 (de) * | 2008-10-16 | 2010-04-22 | Rohde & Schwarz Gmbh & Co. Kg | Richtkoppler mit Kompensation der Richtschärfe durch gezielte Fehlanpassung |
| US8203398B2 (en) | 2007-02-08 | 2012-06-19 | Huettinger Elektronik Gmbh + Co. Kg | Measuring power |
| DE102014101705A1 (de) * | 2013-03-15 | 2014-09-18 | Agilent Technologies, Inc. - A Delaware Corporation - | Einstellbare Richtkopplerschaltung |
| US11586956B2 (en) | 2013-05-28 | 2023-02-21 | Keysight Technologies, Inc. | Searching apparatus utilizing sub-word finite state machines |
-
2001
- 2001-05-03 DE DE2001121535 patent/DE10121535A1/de not_active Withdrawn
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8203398B2 (en) | 2007-02-08 | 2012-06-19 | Huettinger Elektronik Gmbh + Co. Kg | Measuring power |
| DE102008005204A1 (de) | 2008-01-18 | 2009-07-23 | Hüttinger Elektronik Gmbh + Co. Kg | Koppler mit elektronisch variierbarem Abschluss |
| DE202008017972U1 (de) | 2008-01-18 | 2011-01-13 | Hüttinger Elektronik Gmbh + Co. Kg | Koppler mit elektronisch variierbarem Abschluss |
| DE102008051914A1 (de) * | 2008-10-16 | 2010-04-22 | Rohde & Schwarz Gmbh & Co. Kg | Richtkoppler mit Kompensation der Richtschärfe durch gezielte Fehlanpassung |
| DE102014101705A1 (de) * | 2013-03-15 | 2014-09-18 | Agilent Technologies, Inc. - A Delaware Corporation - | Einstellbare Richtkopplerschaltung |
| US9312592B2 (en) | 2013-03-15 | 2016-04-12 | Keysight Technologies, Inc. | Adjustable directional coupler circuit |
| US11586956B2 (en) | 2013-05-28 | 2023-02-21 | Keysight Technologies, Inc. | Searching apparatus utilizing sub-word finite state machines |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102012102993B4 (de) | Antennentuner in kombination mit einem modifizierten rückkopplungsempfänger zur verbesserten antennenanpassung | |
| DE60128311T2 (de) | Adaptive Abstimmungsvorrichtung und Verfahren für ein drahtloses Kommunikationsgerät | |
| EP2118812B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur unterdrückung eines sendesignals in einem empfänger eines rfid-schreib-/ lesegeräts | |
| EP1012899B1 (de) | Vorrichtung zur kontaktlosen übertragung elektrischer signale und/oder energie | |
| EP2101278A2 (de) | Kompensationsschaltung für eine RFID-Readereinheit und RFID-Readereinheit | |
| DE102004026133A1 (de) | Sendeanordnung, Empfangsanordnung, Transceiver sowie Verfahren zum Betreiben einer Sendeanordnung | |
| DE112011105817B4 (de) | Mehrantennen-Kommunikationseinrichung mit verbesserter Abstimmbarkeit | |
| DE102011111737A1 (de) | Modul für mobiles Kommunikationsendgerät und mobiles Kommunikationsendgerät | |
| DE102010064396A1 (de) | HF-Rückkopplungsempfängeranordnung, HF-Sendeanordnung und HF-Sende-Empfangsanordnung | |
| WO2009115310A1 (de) | Detektoreinrichtung | |
| EP0790660A2 (de) | Richtkoppler für den Hochfrequenzbereich | |
| DE102010047440A1 (de) | Vorrichtung zur drahtlosen Informationsübertragung, Kommunikationsendgerät zur drahtlosen Informationsübertragung sowie Verfahren zur Impedanzanpassung | |
| DE69601044T2 (de) | Sende- und Empfangsgerät | |
| DE10202699B4 (de) | Nichtreziprokes Schaltungsbauelement und Kommunikationsvorrichtung, die dasselbe enthält | |
| EP0061582A2 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Kompensation der Nichtlinearitäten von Übertragungsgliedern in einem Richtfunkübertragungssystem | |
| DE10121535A1 (de) | Vorrichtung zum Auskoppeln eines vorgegebenen Teils eines hochfrequenten Ausgangssignals | |
| DE102006046190B4 (de) | Schaltungsanordnung, Verfahren zum Betreiben einer Schaltungsanordnung und Verfahren zum Betreiben eines Dual-Mode-UMTS/GSM-Mobiltelefons | |
| EP0505391B1 (de) | Kammgenerator sowie kalibrierungeinrichtung und verfahren zur kalibrierung von messstrecken fuer stoerfeldstaerkemessungen | |
| EP3279681A1 (de) | Hochfrequenz-interface-schaltkreis, hochfrequenzsystem und magnetresonanzapparatur mit einem hochfrequenz-interface-schaltkreis | |
| US6924716B2 (en) | Method and apparatus for reduction of electromagnetic feed through in a SAW filter | |
| DE10100152A1 (de) | Sendevorrichtung | |
| DE102008005204A1 (de) | Koppler mit elektronisch variierbarem Abschluss | |
| EP0854585B1 (de) | Sende- und Empfangsanordnung für Hochfrequenzsignale | |
| DE10340808A1 (de) | Verfahren zum Betrieb und eine Schaltungsanordnung eines Leistungsverstärkers in einem Mobilfunkendgerät | |
| DE10246103A1 (de) | Hochfrequenz-Oszillationsschaltung, Hochfrequenzmodul und Kommunikationsvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |