DE10120368A1 - Gebäude oder Gebäudeteil - Google Patents
Gebäude oder GebäudeteilInfo
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Abstract
Es wird ein Gebäude oder Gebäudeteil mit Doppelwandelementen aus Betonfertigplatten vorgeschlagen, mit im wesentlichen parallel verlaufenden und voneinander beabstandeten Wänden, bei welchen die einzelnen Wände insbesondere mittels Wandgitterträger miteinander verbunden sind. Für mindestens eine der Wände sind Anschlußelemente zur Verbindung mit einer weiteren Wand oder einem Deckenelement zur Bildung eines Gebäudes vorgesehen. Weiter schlägt die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Gebäudes oder Gebäudeteiles mit Doppelwandelementen aus Betonfertigplatten, mit im wesentlichen parallel verlaufenden und voneinander beabstandeten Wänden, vor, bei welchen die einzelnen Wände der Doppelwandelemente mittels Wandgitterträger miteinander verbunden sind. Eine Wand wird mittels Anschlußelementen mit einer weiteren Wand oder einem Deckenelement zur Bildung eines Gebäudes oder Gebäudeteiles verbunden.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gebäude oder einen Gebäudeteil mit
Doppelwandelementen aus Betonfertigplatten sowie ein Verfahren zur Her
stellung eines Gebäudes oder Gebäudeteiles mit Doppelwandelementen aus
Betonfertigplatten. Die Doppelwandelemente weisen dabei im wesentlichen
parallel verlaufende und voneinander beabstandete Wände auf, bei welchen
die einzelnen Wände mittels Wandgitterträger miteinander verbunden sind.
Bekannte Doppelwandelemente werden üblicherweise entsprechend den
Erfordernissen des Gebäudes aufgestellt und provisorisch, beispielsweise
mittels Stützen justiert. Anschießend wird Ortbeton in die Hohlräume zwi
schen die voneinander beabstandeten Wänden eingefüllt. Nach dem Abbin
den des Betons werden fest miteinander verbundene Wände erhalten, wel
che dauerhaft ein Gebäude bilden. Wird das Gebäude nicht mehr benötigt,
so muß es in herkömmlicher Weise abgerissen werden. Die einzelnen Dop
pelwandelemente werden hierbei zerstört.
Für Gebäude, welche zeitlich befristet benötigt werden, ist es bekannt, bei
spielsweise Wohncontainer zu verwenden. Derartige Wohncontainer werden
je nach Größe der einzelnen Räume aneinandergestellt und bilden somit Bo
den, Wand und Decke des Raumes. Die Lebensdauer dieser Wohncontainer
ist relativ kurz, insbesondere bei einem Einsatz, welcher hohen Belastungen
ausgesetzt ist. Nachteilig ist darüber hinaus, daß die Wohnqualität in den
Wohncontainern relativ gering ist, da bezüglich Schall- und Wärmeschutz nur
geringe Möglichkeiten bestehen ohne einen unangemessenen Aufwand zu
betreiben. Weiterhin ist nachteilig, daß die Entsorgung eines Wohncontainers
äußerst aufwendig ist, da ein Wohncontainer aus einer Vielzahl von Materia
lien besteht, welche sorgfältig getrennt werden müssen, um die Kosten für
die Entsorgung niedrig zu halten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nunmehr oben genannte Nachteile
zu vermeiden und einen Wohnraum zu schaffen, welcher insbesondere zeit
lich befristet genutzt werden kann und je nach Bedarf mit geringem Aufwand
abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden kann.
Die vorliegende Erfindung wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen
Patentansprüche.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß Doppelwandelemente aus Betonfer
tigplatten beabstandete Wände aufweisen, welche insbesondere mittels
Wandgitterträgern miteinander verbunden sind. In mindestens einer der
Wände sind Anschlußelemente vorgesehen, mit welchen die Verbindung des
Doppelwandelementes mit einer weiteren Wand- bzw. Doppelwandelement
oder einem Deckenelement erfolgt. Durch die Verbindung dieser Wand-,
Doppelwand- oder Deckenelemente miteinander wird ein Gebäude bzw. ein
Gebäudeteil geschaffen. Wird das Gebäude oder Gebäudeteil nicht mehr
benötigt, so werden die einzelnen Wand- oder Deckenelemente durch Tren
nung an den Anschlußelementen wieder voneinander gelöst und können ein
zeln transportiert oder entsorgt werden. Durch die Anordnung der An
schlußelemente in dem Wandelement wird eine feste Verbindung zwischen
verschiedenen Flächenelementen erzeugt. Die Anschlußelemente stützen
sich dabei an der Wand des Doppelwandelementes ab und weisen nach au
ßen hin eine Gestaltung bzw. ein Material auf, welches geeignet ist mit einem
weiteren Anschlußelement verbunden zu werden.
Zur Erzeugung einer stabilen, tragfähigen Wand des Doppelwandelementes
ist eine Wandbewehrung vorgesehen. Die Wandbewehrung verstärkt die ein
zelnen Betonfertigplatten, so daß einerseits ein stabiler Transport der Dop
pelwandelemente erfolgen kann und andererseits eine große Festigkeit er
zielt wird.
Vorteilhafterweise werden die Anschlußelemente miteinander verschweißt.
Durch das Verschweißen entsteht eine Verbindung, über welche Schubkräfte
übertragbar sind. Hierdurch ist es möglich ein stabiles Gebäude zu schaffen.
An einzelnen Knotenstellen kann es vorteilhaft sein, wenn die Anschlußele
mente miteinander verschraubt sind. Eine derartige Verbindung kann beson
ders einfach wieder gelöst werden.
Ist das Anschlußelement in die Betonfertigplatte eingegossen, so ist eine be
sonders vorteilhafte und kräftige Verbindung des Anschlußelements mit der
Betonfertigplatte erreicht.
Vorteilhafterweise ist das Anschlußelement mit dem Wandgitterträger
und/oder der Wandbewehrung verbunden. Durch diese Verbindung, welche
insbesondere durch einen Draht, welcher über das Anschlußelement und
den Wandgitterträger oder die Wandbewehrung gewickelt ist, oder durch ei
ne Verschweißung geschaffen ist, kann ebenfalls eine besonders wider
standsfähige Einleitung der Kräfte über das Anschlußelement in die Wand
des Doppelwandelementes eingeleitet werden.
Um die Doppelwand besonders dauerhaft auszubilden, insbesondere auch
zu ermöglichen, daß die Doppelwand des öfteren verwendet werden kann, ist
es vorteilhaft, wenn die Wandgitterträger zwischen den Wänden korrosions
geschützt, beispielsweise feuerverzinkt sind oder aus Edelstahl ausgebildet
sind. Hierdurch wird vermieden, daß die Festigkeit der Doppelwand durch
Korrosion der Wandgitterträger im Laufe der Zeit eingeschränkt wird. Sind
die Wandgitterträger zwischen den Wandelementen korrosionsgeschützt
oder aus Edelstahl ausgeführt, so wird eine deutlich längere Nutzungsdauer
der Doppelwandplatten erzielt als ohne Korrosionsschutz.
Ist das Anschlußelement an der Stirnseite einer Wand des Doppelwandele
mentes angeordnet, so ist die stirnseitige Verbindung mit einer weiteren
Wand besonders einfach durchzuführen. Für einen T-förmigen Stoß ver
schiedener Wände kann es auch vorteilhaft sein, daß das Anschlußelement
auf der Fläche der Wand angeordnet ist. Vorteilhafterweise verläuft das An
schlußelement über die gesamte Länge der Wand bzw. über den Bereich, an
welchem eine weitere Wand angesetzt werden soll. Oft ist es aber auch aus
reichend, wenn das Anschlußelement nur abschnittsweise angeordnet ist.
Ist zwischen den Anschlußelementen zweier Wände und/oder Deckenele
mente ein Zwischenstück angeordnet, so ist die Verbindung der Anschluße
lemente miteinander besonders einfach, insbesondere mit ein oder zwei
Schweißnähten, durchzuführen.
Ist zwischen den Anschlußelementen und/oder Stirnflächen von Wänden
und/oder Deckenelementen ein Mörtelbett angeordnet, so wird eine beson
ders hohe Festigkeit der Verbindung erzielt.
Um Wärmedehnungen auszugleichen ist vorteilhafterweise zwischen den
Anschlußelementen und/oder Stirnflächen von Wänden und/oder Dec
kenelementen eine elastische Zwischenfuge angeordnet.
Sind die Anschlußelemente über das Zwischenstück miteinander verbunden,
insbesondere miteinander verschweißt, so ist eine lagegenaue Anordnung
der Teile zueinander und eine gute Verbindung miteinander geschaffen.
Für eine besonders kräftige, formschlüssige Verbindung der Anschlußele
mente mit der Wand ist vorgesehen, daß die Anschlußelemente Kopfbolzen
aufweisen, welche in den Wand- oder Deckenelementen verankert sind.
Zur Erzielung besonderer Eigenschaften der Doppelwände ist vorgesehen,
daß der Hohlraum zwischen den beabstandeten Wänden mit einem insbe
sondere schüttfähigen Material ausgefüllt wird. Besonders vorteilhaft ist es
für Wände, welche im Außenbereich vorgesehen sind, daß Dämmaterial in
den Hohlraum eingefüllt ist. Als Füllmaterial für den Hohlraum kann Sand
und/oder Kies verwendet werden, was eine besonders gute Schalldämmung
bewirkt.
Wird in den Hohlraum Schaumglasgranulat oder Blähtonkugeln eingefüllt, so
wird hierdurch eine besonders hohe thermische Dämmung geschaffen.
Bei dem Verfahren zur Herstellung eines Gebäudes oder Gebäudeteiles mit
Doppelwänden aus Fertigteilplatten werden mehrere Doppelwände oder
Doppelwände mit Deckenbauteilen mittels Anschlußelementen miteinander
verbunden. Hierdurch ist es möglich, Gebäude oder Gebäudeteile mit derar
tigen Bauteilen zu schaffen, die nach Ablauf einer vorgesehenen Nutzungs
zeit wieder an den Anschlußelementen getrennt werden können.
Werden die Wände über darin angeordnete Anschlußelemente miteinander
verbunden, insbesondere miteinander verschweißt werden, so wird eine be
sonders feste Verbindung erzielt.
Besonders vorteilhaft für die Nutzung des Gebäudes ist es, wenn der Hohl
raum zwischen den Wänden eines Doppelwandelementes mit Füllmaterial,
insbesondere Dämmaterial aufgefüllt wird.
Vorteilhafterweise wird der Hohlraum nach dem Verbinden mehrerer Dop
pelwandelemente mit dem Dämmaterial aufgefüllt. Dies erleichtert die Hand
habung der Bauteile beim Aufbau und ermöglicht eine individuelle Füllung
der Hohlräume je nach Bedarf.
Werden nach dem Auffüllen der Hohlräume Deckenelemente mit den Dop
pelwandelementen verbunden, insbesondere verschweißt oder verschraubt,
so kann die Befüllung der Hohlräume sehr einfach erfolgen.
Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Abbau eines Gebäudes oder
Gebäudeteiles mit Doppelwandelementen aus Betonfertigplatten, mit im we
sentlichen parallel verlaufenden und voneinander beabstandeten Wänden,
sind die einzelnen Wände der Doppelwandelemente insbesondere mittels
Wandgitterträger miteinander verbunden. Die Doppelwandelemente und/oder
Deckenelemente werden an Anschlußelementen, an denen sie mit einer
weiteren Wand oder einem Deckenelement zur Bildung eines Gebäudes
oder Gebäudeteiles verbunden sind, getrennt und können somit weitgehend
bruchfrei rückgebaut werden. Dies ergibt den besonderen Vorteil, daß die
Teile wiederverwendet werden können oder sortiert entsorgt werden können.
Bei dem Verfahren zum Abbau eines Gebäudes oder Gebäudeteiles werden
die Doppelwände an den Anschlußelementen voneinander getrennt. Befindet
sich eine Füllung in den Hohlräumen der Doppelwände, so kann diese durch
Anheben der Doppelwand entfernt werden, wodurch die Füllung der Doppel
wand aus dem Hohlraum an der Unterseite der Doppelwand entnommen
werden kann bzw. selbständig aus der Doppelwand fließt. An einem neuen
Einsatzort der Elemente kann eine neue oder andersartige Füllung der Hohl
räume erfolgen.
Die Doppelwandelemente können vorteilhafterweise nach dem Trennen für
ein weiteres Gebäude verwendet werden.
Die Doppelwandelemente können nach dem Trennen für ein weiteres Ge
bäude wieder eingesetzt werden und mit Füllmaterial aufgefüllt werden.
Ist die Korrosion bereits weit fortgeschritten, so kann das Doppelwandele
ment nach dem Trennen für ein weiteres Gebäude mit Beton aufgefüllt wer
den und somit in herkömmlicher Weise verwendet werden.
Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbei
spielen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Gebäude;
Fig. 2 einen Grundriß eines erfindungsgemäßen Gebäudes;
Fig. 3 eine Detaildarstellung eines Traufknotens;
Fig. 4 eine Schnittdarstellung der Verbindung eines Doppelwandele
mentes mit einem Fundament;
Fig. 5 eine Seitenansicht der Fig. 4.
In Fig. 1 ist eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Gebäudes
gezeigt. Doppelwandelemente 1 bilden jeweils die Seitenwände der einzel
nen Räume des Gebäudes. Die Doppelwandelemente 1 sind im Erdgeschoß
mit einer Decke 2 verbunden. Die jeweiligen Elemente der Decke 2 liegen
auf Wänden 3 der Doppelwandelemente 1 auf. Sie bestehen im vorliegenden
Ausführungsbeispiel aus einer Filigranplatte 4, auf welcher ein schwimmen
der Estrich 5 aufgebracht wurde. Der Estrich 5 kann in einem Ausführungs
beispiel der Erfindung in die Fugen zwischen den Doppelwandelementen 1
und der Decke 2 hineinlaufen und somit eine formschlüssige Verbindung
schaffen. Hierdurch wird eine zusätzliche Stabilität des Plattenverbundes
erzeugt.
Auf den Doppelwandelementen 1 der ersten Etage des Gebäudes liegt eine
Dachdecke 6 auf. Die Dachdecke 6 ist eine Elementdecke mit verschweißten
Stößen. Sie bildet dadurch eine schubfeste Scheibe für die Bauwerksaus
steifung. Die Decke überspannt freitragend die Räume und wird durch ein
betonierte Spezialgitterträger mit ausbetonierten Druckgurten 7 biegesteif
gemacht. Auf den oberen Druckgurt 7 sind Pfettensparren 8 angeordnet, auf
welchen sich wiederum ein Blech 9 befindet zur Abdeckung des Gebäudes.
Die Doppelwandelemente 1 weisen einen Hohlraum zwischen ihren Wänden
3 auf. Der Hohlraum wird erfindungsgemäß nach dem Aufbau der Doppel
wandelemente mit Füllmaterial ausgefüllt. Je nach Bedarf können unter
schiedliche Füllmaterialien zur Anwendung kommen. Wichtig ist jedenfalls,
daß das Füllmaterial in den Hohlraum zwischen die Wandgitterträger einge
bracht werden kann. So ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel das
Füllmaterial der Außenwand als Dämmaterial ausgeführt. Das Dämmaterial,
welches beispielsweise aus Schaumglasgranulat, Blähtonkugeln oder ande
ren thermische Dämmaterialien bestehen kann, sorgt dafür, daß eine opti
male Wärmedämmung des Gebäudes erfolgt. An den Stößen zwischen den
Decken 2 und den Doppelwandelementen 1 ist aufgrund der geringeren
Ausdehnung des Hohlraums der Einsatz anderer Dämmaterialien mit einer
höheren Dämmwirkung möglich. Eingesetzt werden können hierbei bei
spielsweise Polyurethan-Dämmungen, welche bei einer geringeren Dicke
vergleichbare Dämmwerte, wie die in den übrigen Hohlräumen eingesetzten
Dämmaterialien aufweisen.
Für die Dämmung der Innenwände ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ein Sand-Kies-Gemisch verwendet, welches als Schalldämmaterial 11 einge
setzt wird. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn das Gebäude beispielsweise
als Schulgebäude eingesetzt wird, um hier eine ausreichende Schalldäm
mung zwischen den einzelnen Räumen zu bewirken.
Die Doppelwandelemente 1 des Erdgeschosses sitzen auf einem Fundament
14 auf. Der Boden des Erdgeschosses besteht aus einer Wärmedämmung
12 und einer darauf angeordneten Stahlbetonplatte 13. Es wird hiermit eine
ausreichend dicke Wärmedämmung gegen das Erdreich hin erzielt.
Auf der Elementdecke der Dachdecke 6 wird eine lose Schüttung aus
Schaumglasgranulat oder Blähtonkugeln angeordnet, um einen Wärme
schutz für das Gebäude zu bieten.
Die Verbindung der einzelnen Bauelemente miteinander wird in den folgen
den Ausführungen näher beschrieben. Ein wesentliches Kriterium der Ver
bindungen ist, daß einerseits eine feste Verbindung der einzelnen Bauele
mente erfolgt. Andererseits ist es aber auch erforderlich, daß gewisse Wär
medehnungen, welche durch die Erhitzung oder Abkühlung der Außenhaut
des Gebäudes im Vergleich zu den inneren Wänden entstehen können, ab
gefangen werden. Hierzu ist neben den später noch beschriebenen ver
schweißten Verbindungsstellen vereinzelt auch vorteilhaft und teilweise so
gar erforderlich, daß elastische Zwischenfugen zwischen einzelnen Bauele
menten eingefügt werden.
Die Dämmaterialien, welche in die Hohlräume eingebracht werden, werden
vorteilhafterweise verdichtet. Hierdurch wird eine spätere Setzung des Mate
rials verhindert und eine über den Nutzungszeitraum gleichbleibende Däm
mung erzielt.
In Fig. 2 ist ein Grundriß eines Gebäudeteiles dargestellt, welches aus er
findungsgemäßen Doppelwandelementen 1 zusammengesetzt ist. In den
Doppelwandelementen 1 sind je nach Bedarf Fenster 16 oder Türen 17 vor
gesehen. An einem der Doppelwandelemente 1 ist darüber hinaus ein
Waschbecken 18 mit einer entsprechenden Wasserzuleitung 19 vorgesehen.
Die Installation kann in dem Doppelwandelement 1 bereits vor dem Zusam
menbau der einzelnen Doppelwandelemente 1 vorbereitet sein, so daß die
Endmontage an der Baustelle sehr schnell erfolgen kann. Außerdem ist das
Doppelwandelement 1 bei einem erneuten Zusammenbau für ein anderes
Gebäude zusammen mit dessen Installationseinrichtung einsetzbar.
In den Bereichen, in welchen die Doppelwandelemente 1 als Außenwand
des Gebäudes eingesetzt werden, ist eine Wärmeisolierung 10 vorgesehen.
Das Isoliermaterial ist als Schüttgut ausgebildet und wird nach dem Aufstel
len der Doppelwandelemente 1 in die Hohlräume zwischen die Wände 3 ein
gefüllt. Die Doppelwandelemente 1, welche im Inneren des Gebäudes vorge
sehen sind, weisen als Füllmaterial Schalldämmung auf. Es wird hier bei
spielsweise ein Sand-Kies-Gemisch in die Hohlräume eingefüllt, welches für
eine wirkungsvolle Schalldämmung zwischen den einzelnen Räumen sorgt.
Das Gebäude ist durch eine derartige Ausstattung ideal als behelfsmäßiges
Schulgebäude einsetzbar, da es äußerst widerstandsfähig ist und individuell
auf den jeweiligen Bedarf eingerichtet werden kann.
Die Stöße der einzelnen Doppelwandelemente 1 werden an den Anschluße
lementen miteinander verschweißt. Alternativ kann auch eine Verbindung
zwischen den verschiedenen Doppelwandelementen 1 durch Verschraubung
oder durch ein dünnes Mörtelbett erfolgen, welches an den Stirnflächen der
Wände 3 der Doppelwandelemente 1 angebracht wird. An einzelnen Berei
chen, in denen insbesondere Spannungen durch Wärmedehnungen sehr
stark sein können, kann vorgesehen werden, daß eine elastische Zwischen
fuge zwischen zwei Doppelwandelementen 1 eingefügt ist. Hierdurch können
die Wärmedehnungen aufgefangen werden, ohne daß es zu wesentlichen
Verspannungen des Gebäudes führt.
In Fig. 3 ist eine Detaildarstellung eines Traufknotens gezeigt. Auf einem
Doppelwandelement 1 liegt die Dachdecke 6 auf. Die Dachdecke 6 besteht
aus zwei Gurten 7, welche mittels Gitterträgern 29 beabstandet sind. Zumin
dest in dem unteren Gurt 7 ist eine Bewehrung 27 vorgesehen, welche eine
zusätzliche Festigkeit der Dachdecke 6 bringt. Der Hohlraum zwischen den
beiden Gurten 7 kann mit Dämmaterial ausgefüllt sein. Auf dem oberen Gurt
7 ist die Pfettensparre 8 angeordnet, auf welcher sich das Blech 9 als wet
terfeste Abdeckung befindet. In dem unteren Gurt 7 ist ein Anschlußelement
24 einbetoniert. Das Anschlußelement 24 ist über Kopfbolzen 25 mit dem
Beton des Gurtes 7 verankert. Das Anschlußelement 24 besteht aus Stahl
und ist somit schweißfähig.
In dem Doppelwandelement 1, welches aus den beiden Wänden 3 besteht,
ist in dem Hohlraum zwischen den beiden Wänden 3 ein Wärmedämmaterial
10 eingefüllt. Die beiden Wände 3 sind mittels Wandgitterträger 28 vonein
ander beabstandet und weisen eine ausreichende Festigkeit auf. Die Wand
gitterträger 28 können korrosionsgeschützt, beispielsweise verzinkt sein. Es
ist auch eine Ausführung der Wandgitterträger 28 in Edelstahl möglich. Hier
durch wird eine besonders langlebige Konstruktion geschaffen. Zu berück
sichtigen ist aber jeweils, daß die Konstruktion des Gebäudes derart ist, daß
ein Rückbau nach einer gewissen Zeit erfolgen soll, so daß es üblicherweise
ausreichend ist die Wandgitterträger 28 in herkömmlicher Ausführung auszu
bilden. Im Bedarfsfall können in den Wänden 3 Inspektionsöffnungen vorge
sehen sein, durch welche die Wandgitterträger 28 hinsichtlich ihrer Korrosion
regelmäßig überprüft werden können.
Das Anschlußelement 24 der Dachdecke 6 wirkt mit einem Anschlußelement
23 des Doppelwandelementes 1 zusammen. Das Anschlußelement 23 ist an
der Stirnseite der Wand 3 einbetoniert. Es besteht gemäß diesem Ausfüh
rungsbeispiel aus einem u-förmigen Eisen, welches mittels Kopfbolzen 25 in
der Wand 3 verankert ist. Die Kopfbolzen 25 sind darüber hinaus mit einer
Bewehrung 27 der Wand 3 verbunden, so daß hier eine zusätzliche Festig
keit des Anschlußelements 23 in der Wand 3 erhalten wird. Zwischen dem
Anschlußelement 23 und dem Anschlußelement 24 ist ein Zwischenstück 30
angeordnet. Das Zwischenstück 30, welches gemäß dem vorliegenden Aus
führungsbeispiel aus einem Stahldraht besteht, dient einer gewissen Beab
standung der beiden Anschlußelemente 23 und 24. Die Anschlußelemente
23 und 24 sind über das Zwischenstück 30 miteinander verschweißt. Der
Abstand in dem Anschlußstück 23 und 24 ist mit einem Mörtelbett 31 aus
gefüllt. Hierdurch entsteht eine zusätzliche kraft- und formschlüssige Verbin
dung zwischen der Dachdecke 7 und dem Doppelwandelement 1. Die Iso
lierschicht 10, welche zwischen den Wänden 3 des Doppelwandelementes 1
vorgesehen ist, kann üblicherweise aus Schüttgut bestehen. Im Bereich, in
welchem der Gurt 7 an die äußere Wand 3 angrenzt, ist für eine optimale
Wärmedämmung nicht genügend Platz vorhanden. Es ist deshalb vorgese
hen in diesem Bereich eine andere Dämmung 1 W vorzusehen, welche eine
höhere Dämmwirkung als das Schüttmaterial aufweist. Als geeignet hat sich
hierfür eine eingelegte Polyurethan-Dämmung erwiesen.
In Fig. 4 ist die Anordnung eines Doppelwandelementes 1 auf einem Fun
dament 14 dargestellt. Eine Wand 3 des Doppelwandelementes 1 weist an
ihrer Stirnseite ein Anschlußelement 23' auf. Das Anschlußelement 23', wel
ches ein u-förmiges Stahlprofil ist, ist mit Kopfbolzen 25' in der Wand 3 ver
ankert. Als zusätzliche Befestigung der Wand 3 dient die Bewehrung 27,
welche mit dem Anschlußelement 23' über die Kopfbolzen 25' verbunden ist.
Im Fundament 14 ist ein weiteres Anschlußelement 32 vorgesehen, welches
ebenfalls mit Kopfbolzen 33 in dem Fundament 14 eingelassen ist.
Zur Verbindung der Wand 3 mit dem Fundament 14 ist das Anschlußelement
23' mit dem Anschlußelement 32 über ein Zwischenstück 30 verschweißt.
Das Zwischenstück 30, welches ein Eisenstab ist, eignet sich sehr gut zum
Verschweißen mit den Stahlteilen der Anschlußelemente 23' und 32. Außer
dem ist ein späteres Trennen der Schweißnähte sehr einfach möglich, indem.
beispielsweise das Zwischenstück 30 durchtrennt wird. Um eine flächige und
formschlüssige Verbindung zwischen der Wand 3 und dem Fundament 14 zu
erhalten, ist ein Mörtelbett 31 vorgesehen, auf welchem die Wand 3 im we
sentlichen ruht.
Aus Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Darstellung der Fig. 4 zu entnehmen.
Es ist daraus ersichtlich, daß die Anschlußelemente 23' und 32 nicht über die
komplette Länge der Wand 3 hinweg verlaufen, sondern relativ kurz im Ver
gleich zu der Länge der Wand 3 ausgebildet sind. Dies ist üblicherweise, ins
besondere in. Verbindung mit dem Mörtelbett 31 ausreichend für eine gute
Verbindung der Doppelwandelemente 1 mit dem Fundament 14. Aus der
vorliegenden Darstellung ist außerdem zu entnehmen, daß pro Anschluße
lement 23' bzw. 32 jeweils zwei Kopfbolzen 25' bzw. 33 vorgesehen sind.
Hierdurch ist eine ausreichend gute Verankerung der jeweiligen Anschluße
lemente in ihren Bauteilen bewirkt.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbei
spiele beschränkt. Entsprechende gezeigte Verbindungen sind selbstver
ständlich auch zwischen zwei Doppelwandelementen 1 möglich. Die An
schlußelemente sind dabei entweder nur an einer Wand 3 oder an beiden
Wänden 3 des Doppelwandelementes 1 anordenbar. Anstelle der festen Fu
ge, wie sie mittels des Zwischenstücks 30 dargestellt wurde, kann auch eine
elastische Fuge geschaffen werden, um Wärmedehnungen auszugleichen.
Der wesentliche, aber nicht einzige Vorteil der vorliegenden Erfindung be
steht darin, daß weitgehend herkömmliche Doppelwandelemente verwendet
werden können, um ein Gebäude zu schaffen, welches mit geringem Auf
wand nach einer entsprechenden Nutzungszeit nahezu zersörungsfrei wieder
rückgebaut werden kann, wobei die einzelnen Bauteile weitgehend wieder
verwendet werden können. Auch bei einer Vernichtung der Bauteile ist eine
Trennung der Bauteile, insbesondere der Dämmaterialien mit den Doppel
wandelementen sehr einfach möglich, so daß auch die Entsorgung kosten
günstig erfolgen kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die rückgebau
ten Doppelwandelemente auch für den Einsatz in herkömmlichen Verwen
dungen der Doppelwandelemente verwendet werden können. Dies bedeutet,
daß die in dem erfindungsgemäßen Gebäude verwendeten Doppelwandele
mente für weitere Gebäude eingesetzt werden können, in welchen sie an
schließend mit Beton vergossen werden. Eine möglicherweise eingetretene
Korrosion der Wandgitterträger ist in diesem Fall unbedeutend. Die Kosten
für das erfindungsgemäße Gebäude sind durch die Wiederverwendung der
Bauteile somit weiter reduzierbar.
Claims (27)
1. Gebäude oder Gebäudeteil mit Doppelwandelementen aus Betonfertig
platten, mit im wesentlichen parallel verlaufenden und voneinander beab
standeten Wänden, bei welchen die einzelnen Wände insbesondere mit
tels Wandgitterträger miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeich
net, daß in mindestens einer der Wände Anschlußelemente zur Verbin
dung mit einer weiteren Wand oder einem Deckenelement zur Bildung ei
nes Gebäudes vorgesehen sind.
2. Gebäude oder Gebäudeteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Wand des Doppelwandelementes eine Wandbe
wehrung aufweist.
3. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente zweier Doppelwande
lemente und/oder eines Doppelwandelementes und eines Deckenele
mentes miteinander verschweißt sind.
4. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente zweier Doppelwande
lemente und/oder eines Doppelwandelementes und eines Deckenele
mentes miteinander verschraubt sind.
5. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement in die Betonfertigplatte
eingegossen ist.
6. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement mit dem Wandgitterträ
ger und/oder der Wandbewehrung verbunden, insbesondere verdrahtet
oder verschweißt ist.
7. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Wandgitterträger zwischen den Wande
lementen korrosionsgeschützt oder aus Edelstahl sind.
8. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement an der Seitenfläche ei
ner Wand des Doppelwandelementes angeordnet ist.
9. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement an der Stirnseite einer
Wand des Doppelwandelementes angeordnet ist.
10. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß zwischen den Anschlußelementen zweier
Wände und/oder Wand und Deckenelement ein Zwischenstück angeord
net ist.
11. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß zwischen den Anschlußelementen und/oder
Stirnflächen von Wänden und/oder Deckenelementen ein Mörtelbett an
geordnet ist.
12. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß zwischen den Anschlußelementen und/oder
Stirnflächen von Wänden und/oder Deckenelementen eine elastische
Zwischenfuge angeordnet ist.
13. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente über das Zwischen
stück miteinander verbunden, insbesondere miteinander verschweißt
sind.
14. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente mit Kopfbolzen in der
Wand und/oder den Deckenelementen verankert sind.
15. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß in den Hohlraum zwischen die beabstandeten
Wände Füll-, insbesondere Dämmmaterial eingefüllt ist.
16. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß in den Hohlraum zwischen die beabstandeten
Wände Sand und/oder Kies eingefüllt ist.
17. Gebäude oder Gebäudeteil nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß in den Hohlraum zwischen die beabstandeten
Wände Schaumglasgranulat oder Blähtonkugeln eingefüllt ist bzw. sind.
18. Verfahren zur Herstellung eines Gebäudes oder Gebäudeteiles mit Dop
pelwandelementen aus Betonfertigplatten, mit im wesentlichen parallel
verlaufenden und voneinander beabstandeten Wänden, bei welchen die
einzelnen Wände der Doppelwandelemente mittels Wandgitterträger mit
einander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand mit
tels Anschlußelementen mit einer weiteren Wand oder einem Dec
kenelement zur Bildung eines Gebäudes oder Gebäudeteiles verbunden
wird.
19. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wände über darin angeordnete Anschlußelemente miteinander ver
bunden, insbesondere miteinander verschweißt werden.
20. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß der Hohlraum zwischen den Wänden eines Doppelwandele
mentes mit Füllmaterial, insbesondere Dämmmaterial aufgefüllt wird.
21. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß der Hohlraum nach dem Verbinden mehrerer Doppelwandele
mente mit dem Dämmmaterial aufgefüllt wird.
22. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß nach dem Auffüllen der Hohlräume Deckenelemente mit den
Doppelwandelementen verbunden, insbesondere verschweißt oder ver
schraubt werden.
23. Verfahren zum Abbau eines Gebäudes oder Gebäudeteiles mit Doppel
wandelementen aus Betonfertigplatten, mit im wesentlichen parallel ver
laufenden und voneinander beabstandeten Wänden, bei welchen die ein
zelnen Wände der Doppelwandelemente insbesondere mittels Wandgit
terträger miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Doppelwandelemente und/oder Deckenelemente an Anschlußelementen,
an denen sie mit einer weiteren Wand oder einem Deckenelement zur
Bildung eines Gebäudes oder Gebäudeteiles verbunden sind, getrennt
werden und somit weitgehend bruchfrei rückgebaut werden können.
24. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß
die Doppelwandelemente, nach dem Trennen voneinander, angehoben
und das darin befindliche Füllmaterial entleert wird.
25. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Doppelwandelemente nach dem Trennen für ein weiteres
Gebäude verwendet werden.
26. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Doppelwandelemente nach dem Trennen für ein weiteres
Gebäude wieder mit Füllmaterial aufgefüllt werden.
27. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Doppelwandelemente nach dem Trennen für ein weiteres
Gebäude mit Beton aufgefüllt werden.
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|---|---|---|---|
| DE2001120368 DE10120368B4 (de) | 2001-04-25 | 2001-04-25 | Gebäude oder Gebäudeteil sowie Verfahren zu dessen Herstellung und Abbau |
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