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DE10120621A1 - Befestigung für Polsterbezug - Google Patents

Befestigung für Polsterbezug

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DE10120621A1
DE10120621A1 DE2001120621 DE10120621A DE10120621A1 DE 10120621 A1 DE10120621 A1 DE 10120621A1 DE 2001120621 DE2001120621 DE 2001120621 DE 10120621 A DE10120621 A DE 10120621A DE 10120621 A1 DE10120621 A1 DE 10120621A1
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DE
Germany
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anchoring
fastening
upholstery
anchoring element
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DE2001120621
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DE10120621B4 (de
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Charlotte Leckert
Gerhard Linsenmeier
Hermann Wetzel
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FS Fehrer GmbH and Co KG
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FS Fehrer GmbH and Co KG
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C31/00Details or accessories for chairs, beds, or the like, not provided for in other groups of this subclass, e.g. upholstery fasteners, mattress protectors, stretching devices for mattress nets
    • A47C31/02Upholstery attaching means
    • A47C31/023Upholstery attaching means connecting upholstery to frames, e.g. by hooks, clips, snap fasteners, clamping means or the like

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Befestigung eines Bezugsstoffs (1) an einem Polsterelement (2). Polsterelement (2) und/oder Bezugsstoff (1) sind beispielsweise mit einem Sitzgestell verbindbar und umfassen zumindest ein am Polsterelement (2) anordenbares Verankerungselement (7) und zumindest ein am Bezug (1) polsterseitig anordenbares Befestigungselement (4), das mit dem Verankerungselement (7) verbunden werden kann. DOLLAR A Erfindungsgemäß zeichnet sich die Befestigungsanordnung dadurch aus, dass das Befestigungselement (4) unter Bildung einer Schnapp-, Rast- oder Klemmverbindung mit einer Mehrzahl von im wesentlichen linear beabstandeten Raststufen mit dem Verankerungselement (7) in Eingriff bringbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Befestigung eines Bezugs­ stoffs an einem Polsterelement gemäß dem Oberbegriff des Patentan­ spruchs 1.
Polsterelemente für Sitzmöbel, insbesondere für die Sitze eines Kraft­ fahrzeugs, werden im Allgemeinen in Form eines mit einem beispiels­ weise textilen Bezugsstoff überzogenen Formteils aus Weichschaum hergestellt. Dabei ist es, insbesondere bei den profilierte Konturen aufweisenden Kraftfahrzeugsitzen notwendig, den Bezugsstoff nicht nur an den Rändern des Polsterelements oder am Sitzgestell zu befestigen, sondern es muss der Bezugsstoff zusätzlich auch an verschiedenen Stellen der Polsteroberfläche befestigt werden, um sich der profilierten Kontur des die Polsterung bildenden Schaumstoffformteils anzupassen.
Für die Befestigung des Bezugsstoffs am Polsterelement ist es insbeson­ dere bei Kraftfahrzeugsitzen bekannt, im oder am Polsterelement Veran­ kerungselemente, beispielsweise Verankerungsdrähte anzuordnen, mit denen am Bezugsstoff polsterseitig angeordnete Befestigungselemente durch Einhängen, Einklipsen oder mittels zusätzlicher Verbindungsele­ mente verbindbar sind. Diese bekannten Anordnungen zur Verbindung des Bezugsstoffs mit dem Polsterelement sind einerseits arbeitsaufwen­ dig, insbesondere wenn zusätzliche Verbindungselemente wie beispiels­ weise Drahtklammern verwendet werden, wie dies in vielen Fällen notwendig ist. Die Drahtelemente, von denen eine Vielzahl für die Befestigung des Bezugsstoffs an einem einzigen Polsterelement notwen­ dig ist, müssen dabei jeweils einzeln manuell gehandhabt werden. Wei­ terhin sind zur Anbringung solcher Verbindungselemente wie beispiels­ weise Drahtelemente oftmals Zusatzgeräte oder spezielle Zangen not­ wendig, die ebenfalls nur manuell gehandhabt werden können. Ferner sind die dergestalt hergestellten Verbindungen zwischen Bezugsstoff und Polsterelement im Allgemeinen nicht zerstörungsfrei wieder lösbar, und es ist zudem eine Korrigierbarkeit oder Nachspannbarkeit der Verbin­ dung zwischen Bezugsstoff und Polsterelement, wie sie für eine optimale Polsterung notwendig ist, nur schwer oder überhaupt nicht zu realisieren.
Insbesondere bei Verbindungen zwischen Polsterelement und Bezugs­ stoff, die einen in das Polsterelement eingebetteten Verankerungsdraht und gegebenenfalls zusätzlich einen zweiten, am Bezugsstoff beispiels­ weise in einem Nahtbereich angeordneten Metalldraht umfassen, ist zudem die Forderung nach möglichst sortenreiner Stofftrennung und Rezyklierbarkeit nach dem Ende der Lebensdauer eines dergestalt aufge­ bauten Sitzes nur mit hohem Aufwand zu erfüllen. Schließlich kann es auch vorkommen, dass aufgrund der begrenzten Nachgiebigkeit bekann­ ter Verbindungsmethoden zwischen Bezugsstoff und Polsterelement und wegen der dort oft eingesetzten metallischen Verbindungs- und/oder Verankerungselemente die Komforteigenschaften eines dergestalt aufge­ polsterten Sitzpolsters beeinträchtigt werden können.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Befestigungsan­ ordnung zur Verbindung von Polsterbezug und Polsterelement zu schaf­ fen, die eine flexible, korrigierbare und ggf. lösbare Verbindung von Polsterbezug und Polsterelement ermöglicht, die zudem auf einfache Weise ohne spezielle Montagewerkzeuge von Hand oder auch teil- bzw. vollautomatisiert durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung nach der Lehre des Patentan­ spruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unter­ ansprüche.
Die erfindungsgemäße Anordnung zur Befestigung eines Bezugsstoffs an einem Polsterelement weist in zunächst an sich bekannter Weise zumin­ dest ein am Polsterelement anordenbares Verankerungselement sowie zumindest ein am Bezug anordenbares Befestigungselement auf. Dabei ist das am Polsterbezug anordenbare Befestigungselement auf der zum Polsterelement weisenden Innenseite des Bezugs mit dem Bezug ver­ bindbar und kann mit dem am Polsterelement angeordneten Veranke­ rungselement in Eingriff gebracht werden, wodurch die Befestigung des Bezugsstoffs am Polsterelement entsteht. Gemäß der Erfindung wird das Befestigungselement jedoch, ohne dass hierzu die nach dem Stand der Technik notwendigen zusätzlichen Verbindungselemente notwendig sind, unter direkter Bildung einer Schnapp-, Rast- oder Steckverbindung mit dem am Polsterelement angeordneten Verankerungselement in Eingriff gebracht. Die so zwischen Befestigungselement und Verankerungsele­ ment gebildete Schnapp-, Rast- oder Steckverbindung weist dabei erfin­ dungsgemäß mehrere Raststufen auf, die im Wesentlichen linear vonein­ ander beabstandet angeordnet sind.
Durch eine dergestalt gebildete mehrstufige Schnapp-, Rast- oder Steck­ verbindung zwischen Verankerungselement und Befestigungselement wird einerseits die Montage des Bezugsstoffs am Polsterelement erleich­ tert und beschleunigt, wodurch Kosten eingespart werden können, und es wird andererseits eine optimale Aufpolsterung mit gleichmäßiger Span­ nung und regelmäßiger Formgebung von Bezugsstoff und Sitzoberfläche dadurch ermöglicht, dass mit der mehrstufigen Schnapp-, Rast- oder Steckverbindung beim Aufpolstern die jeweils optimale Lage und Span­ nung des Bezugsstoffs einstellbar ist.
Auf welche Weise oder durch welche Elemente die Schnapp-, Rast- oder Steckverbindung gebildet wird, ist so lange beliebig, als damit eine sichere Verbindung zwischen Bezugsstoff und Polsterelement, die mehrere Raststufen aufweist, erzielbar ist. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung jedoch wird die Schnapp-, Rast- oder Steckverbindung dadurch gebildet, dass das am Bezugsstoff anordenbare Befestigungselement mit einer mehrstufigen Rastverzahnung versehen ist. Bevorzugt weist dabei das Verankerungselement, mit dem das Befes­ tigungselement unter Bildung der mehrstufigen Schnapp-, Rast- oder Steckverbindung in Eingriff bringbar ist, eine Hinterschneidungsanord­ nung auf, die dergestalt formkomplementär zur Rastverzahnung des Befestigungselements ausgebildet ist, dass mittels Eingriff der Rastver­ zahnung des Befestigungselements in die Hinterschneidungsanordnung des Verankerungselements eine sichere Verbindung zwischen Befesti­ gungselement und Verankerungselement gebildet werden kann.
Um einerseits die leichte Einführbarkeit der Rastverzahnung des Befesti­ gungselements in den Bereich der Hinterschneidungsanordnung des Verankerungselements zu ermöglichen und andererseits ein selbsttätiges Lösen der so gebildeten Verbindung zwischen Befestigungselement und Verankerungselement zu verhindern, ist es gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass die Rastverzahnung des Befestigungselements nicht-symmetrische Zahnflankenpaare auf­ weist, wobei die dem Bezugsstoff zugewandte Zahnflanken der Rastver­ zahnung des Befestigungselements zur sicheren Verankerung des Bezugs am Polsterelement vorzugsweise eine zur Selbstsperrung führende Zahngeometrie bzw. einen Selbstsperrung bewirkenden Zahnwinkel aufweisen. Die Größe des Zahnwinkels, der zur Selbstsperrung der Rastverzahnung des Befestigungselements in der Hinterschneidungsanordnung des Verankerungselements führt, ist von der Verzahnungsgeo­ metrie und insbesondere vom Reibkoeffizienten des für die Elemente der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung verwendeten Materials abhängig, liegt jedoch vorzugsweise zwischen ca. 0° und ca. 10°.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das am Polsterelement anordenbare Verankerungselement eine Schneiden- bzw. Klemmeinrichtung auf, mit der das am Polsterbezug angeordnete Befes­ tigungselement unter Bildung einer selbstsperrenden Verbindung in Eingriff gebracht werden kann. Die Schneiden- bzw. Klemmeinrichtung des Verankerungselements kann dabei insbesondere so ausgebildet sein, dass die Rastverzahnung am Befestigungselement entfallen kann. Dies bedeutet mit anderen Worten, dass ein Befestigungselement mit im Wesentlichen glatter Oberfläche verwendet werden kann, wodurch die prinzipielle Begrenzung der Anzahl an Raststufen einer mehrstufigen Rastverzahnung entfällt und eine stufenlos einstellbare Verbindung zwischen Befestigungselement und Verankerungselement entsteht.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist am Polsterbezug des Sitzes eine Mehrzahl von Befestigungselementen jeweils polsterseitig anordenbar, wobei die einzelnen Befestigungsele­ mente beispielsweise entlang eines Nahtbereichs des Polsterbezugs positionierbar sind und dort mit dem Polsterbezug verbindbar sind. Vorzugsweise erfolgt dabei die Verbindung der Befestigungselemente mit dem Polsterbezug durch Annähen, insbesondere in einem Nahtbe­ reich des Polsterbezugs. Dabei können die einzelnen Befestigungsele­ mente in festgelegten Abständen direkt mit dem Polsterbezug verbunden, beispielsweise an den Polsterbezug angenäht werden. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung jedoch ist ent­ lang des Nahtbereichs des Polsterbezugs polsterseitig ein zusätzliches, vorzugsweise biegeelastisches und im Wesentlichen prismatisch geform­ tes Profilelement anordenbar, mit dem wiederum eine Mehrzahl an Befestigungselementen, entlang des Profilelements positionierbar, in Eingriff bringbar sind. Dabei wird das biegeelastische Profilelement vorzugsweise im Nahtbereich an den Bezug angenäht oder beim Zusam­ mennähen des Bezugs in eine Naht des Bezugs mit eingenäht.
Auf welche Weise die Befestigungselemente mit dem am Bezug angeord­ neten Profilelement verbunden werden, ist zunächst unwesentlich; für eine erleichterte Montage und im Sinne einer schnellen Herstellung der Verbindung zwischen Profilelement und Befestigungselementen ist es jedoch vorteilhaft, wenn Befestigungselemente und Profilelemente mittels einer Steck- oder Schnappeinrichtung verbindbar sind. Dies ist insbesondere insofern vorteilhaft, als die Befestigungselemente hier­ durch an beliebigen Stellen des prismatischen Profilelements anordenbar sind und bei entsprechender Gestaltung der Steck- oder Schnappverbin­ dung sogar im mit dem Profilelement verbundenen Zustand noch frei entlang des Profilelements verschoben werden können.
Zur Herstellung der Verbindung zwischen Polsterbezug und Polsterele­ ment mittels Befestigungselement und Verankerungselement ist es weiterhin notwendig, dass das Verankerungselement so am Polsterele­ ment angeordnet wird, dass die Verbindungskräfte in das Polsterelement eingeleitet werden können. Hierzu ist es sinnvoll, wenn das Veranke­ rungselement auf der dem Polsterbezug abgewandten Seite des Polster­ elements oder im Inneren des Polsterelements angeordnet wird. Um das Befestigungselement auf einfache Weise mit dem auf der Rückseite oder im Inneren des Polsterelements angeordneten Verankerungselement in Eingriff bringen zu können und so die Verbindung zwischen Polsterbe­ zug und Polsterelement herstellen zu können, weist das Polsterelement gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zumindest im Bereich jedes Verankerungselements eine das Polsterelement durchgrei­ fende Ausnehmung auf, wodurch jeweils ein Befestigungselement, die zugeordnete Ausnehmung des Polsterelements durchgreifend, mit dem Verankerungselement in Eingriff gebracht werden kann. Dabei kann die das Polsterelement durchgreifende Ausnehmung beispielsweise sacklochartig ausgebildet sein, insbesondere wenn das Verankerungselement im Inneren des Polsterelements angeordnet ist; sie kann jedoch auch das Polsterelement in seinem gesamten Dickenmaß durchgreifen, insbesonde­ re dann, wenn das Verankerungselement auf der dem Bezug abgewandten Seite des Polsterelements angeordnet ist. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Verankerungselement im Wesent­ lichen plattenförmig ausgebildet und wird beispielsweise in einer sitzge­ stellseitigen Vertiefung des Polsterelements angeordnet. Alternativ kann das Verankerungselement jedoch auch in das Innere des Polsterelements eingebettet, insbesondere bei der Herstellung des Polsterelements in das Polsterelement eingeschäumt werden, wie dies gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist.
Bei einem in einer sitzgestellseitigen Vertiefung des Polsterelements anordenbaren Verankerungselement kann das Verankerungselement gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit haft-, form- oder kraftschlüssigen Mitteln zur Befestigung in der Vertie­ fung des Polsterelements ausgestattet sein, um so ein unerwünschtes Herausfallen bei der Handhabung des mit Verankerungselementen verse­ henen Polsterelements zu verhindern. Zu diesem Zweck kann vorteilhaft insbesondere eine am Verankerungselement angeordnete Widerhaken­ anordnung eingesetzt werden.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind zumindest zwei, bevorzugt jedoch mehrere und besonders bevorzugt alle Verankerungselemente (7) beispielsweise netz- oder gitterartig miteinan­ der verbunden. Auch eine beispielsweise flächenartige Verbindung mehrerer bis aller Verankerungselemente (7) ist möglich und als erfin­ dungsgemäße Ausführungsform vorgesehen. Die Verbindung der Veran­ kerungselemente (7) untereinander kann dabei beispielsweise mittels separater oder angeformter Verbindungselemente oder aber anhand vorzugsweise einstückiger Ausbildung mehrerer bis aller Verankerungs­ elemente (7) erfolgen. Eine solche einstückige Ausbildung von Verankerungselementen (7) kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass mehrere oder alle Verankerungselemente (7) an ein flächen- oder schalenartiges Element an- oder eingeformt bzw. in ein solches flächen- oder schalenar­ tiges Element funktionell vollständig integriert werden. Hierdurch lässt sich eine weitere wesentliche Vereinfachung und damit Kostenreduktion bei Teileproduktion und Sitzmontage erzielen, insbesondere wird es damit auch denkbar, dass mehrere bis alle Verankerungselemente (7) in einen oftmals ohnehin bereits vorhandenen bzw. zu Aufnahme und Halt eines Sitzpolsters notwendigen schalenartigen Sitzunterbau integriert werden.
Um das Einführen des Befestigungselements in die Hinterschneidungsan­ ordnung des Verankerungselements und damit die Herstellung der Ver­ bindung zwischen Verankerungselement und Befestigungselement zu erleichtern und zu beschleunigen, kann das Verankerungselement gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung eine insbesondere trich­ terartige Einführschräge aufweisen, mit der ein nicht exakt auf die Hinterschneidungsanordnung ausgerichtetes Befestigungselement beim Einführen in das Verankerungselement selbsttätig ausgerichtet und zentriert wird.
In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, dass die Verbindung zwi­ schen dem Polsterbezug und dem Polsterelement lösbar gestaltet ist. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Bezugsstoff nach einiger Gebrauchsdauer aus Gründen der Abnutzung, oder aus dem Wunsch nach Änderung der Farbgestaltung des Sitzes heraus ausgewechselt werden soll, bringt aber auch Vorteile im Fall eventuell notwendiger Korrektu­ ren der Position des Bezugsstoffes beim Bespannen des Polsterelements. Daher ist es gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass das Versankerungselement eine Einrichtung zum Lösen der Verbindung zum Befestigungselement aufweist. Die Einrichtung zum Lösen der Verbindung zwischen Verankerungselement und Befestigungs­ element kann dabei so gestaltet sein, dass sie beispielsweise manuell oder unter Zuhilfenahme eines mechanischen oder maschinellen Hilfs­ mittels gelöst werden kann. Vorzugsweise jedoch besitzt die Einrichtung zum Lösen der Verbindung zwischen Verankerungselement und Befesti­ gungselement ein insbesondere hebelartiges Betätigungselement, mit dessen Betätigung die Hinterschneidungsanordnung des Verankerungs­ elements aus dem Eingriff mit dem Befestigungselement gebracht werden kann.
Gemäß einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Hinterschneidungsanordnung des Verankerungselements Teil eines im Wesentlichen ringartig ausgebildeten Verankerungsbereichs des Verankerungselements, wobei der ringartige Verankerungsbereich elas­ tisch verformbar ausgebildet ist dergestalt, dass die Hinterschneidungs­ anordnung des Verankerungselements durch ein quer zur Hinterschnei­ dungsrichtung erfolgendes Zusammenpressen des ringartigen Bereichs quer zur Hinterschneidungsrichtung aus dem Eingriff mit der Rastver­ zahnung des Befestigungselements gebracht werden und auf diese Weise die Verbindung zwischen Verankerungselement und Befestigungselement gelöst werden kann.
In bestimmten Fällen kann es notwendig sein, nach dem Aufpolstern und Fertigstellen des Polsterelements ein selbsttätiges Nachrasten der mehr­ stufigen Verbindung zwischen Polsterbezug und Polsterelement, das beispielsweise beim Beaufschlagen des Polsters mit dem Gewicht einer Person vorkommen kann, zu verhindern. Dies kann insbesondere in den Fällen, in denen ein späteres Lösen der Verbindung zwischen Polsterbe­ zug und Polsterelement nicht vorgesehen ist, gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in besonders einfacher Weise dadurch geschehen, dass der durch die Verbindung zwischen Verankerungsele­ ment und Befestigungselement gebildete Schnapp-, Rast- oder Steckbe­ reich nach Beendigung des Polsterprozesses unlösbar fixiert wird. Dies kann insbesondere dadurch erzielt werden, dass im Schnapp-, Rast- oder Steckbereich eine zusätzliche haft- oder stoffschlüssige Verbindung zwischen Verankerungselement und Befestigungselement beispielsweise dadurch hergestellt wird, dass Verankerungselement und Befestigungs­ element miteinander verklebt oder verschweißt werden.
Um insbesondere den Sitzkomfort eines unter Verwendung einer erfin­ dungsgemäßen Befestigungsanordnung hergestellten Sitzpolsters weiter zu verbessern, ist es gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfin­ dung vorgesehen, dass zwischen Bezugsstoff und dem mit dem Bezugs­ stoff verbundenen Befestigungselement Mittel zur Erhöhung der Elastizi­ tät anordenbar sind. Es kann sich bei den Mitteln zur Erhöhung der Elastizität beispielsweise um ein Elastomergelenk handeln, wodurch dem Bezugsstoff im Bereich der Verankerung am Polsterelement ein erhöhter Bewegungsfreiheitsgrad verliehen wird, wodurch Komforteigenschaften und Elastizität eines dergestalt ausgeführten Sitzpolsters verbessert werden können.
Im folgenden wird die Erfindung anhand lediglich Ausführungsbeispiele darstellender Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in schematischer perspektivischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße An­ ordnung zur Befestigung eines Bezugsstoffs an einem Polsterelement;
Fig. 2 in schematischer seitlicher Schnittdarstellung einen Längsschnitt durch ein Befestigungselement und ein Verankerungselement einer Befestigungsanordnung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 in schematischer Darstellung einen Querschnitt durch ein Polsterelement im Bereich einer erfindungsgemä­ ßen Befestigungsanordnung, mit einem prismatischen Hilfsprofil;
Fig. 4 in einer der Fig. 3 entsprechenden Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemä­ ßen Befestigungsanordnung durch ein Polsterelement;
Fig. 5 in einer den Fig. 3 und 4 entsprechenden Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsge­ mäßen Befestigungsanordnung mit Mitteln zur Befes­ tigung des Verankerungselements in der Ausnehmung des Polsterelements;
Fig. 6 in einer den Fig. 3 bis 5 entsprechenden Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Be­ festigungsanordnung mit im Polsterelement eingebettetem Verankerungselement;
Fig. 7 in einer den Fig. 3 bis 6 entsprechenden Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsge­ mäßen Befestigungsanordnung mit einem Elastomerge­ lenk zwischen Bezugsstoff und Befestigungselement;
Fig. 8 in einer den Fig. 3 bis 7 entsprechenden Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer Befestigungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem zusätzli­ chen bandartigen elastischen Bereich zwischen Be­ zugsstoff und Befestigungselement;
Fig. 9 in einer den Fig. 1 bis 8 entsprechenden Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Be­ festigungsanordnung mit einem zusätzlichen Tiefenan­ schlag;
Fig. 10 in schematisch geschnittener Detaildarstellung den Eingriffsbereich von Verankerungselement und Befes­ tigungselement mit einer durch ein Betätigungselement bewegbaren Hinterschneidungsanordnung;
Fig. 11 in einer Fig. 10 entsprechenden Darstellung ein weite­ res Ausführungsbeispiel für eine mittels Betätigungs­ element außer Eingriff bringbare Hinterschneidungs­ anordnung;
Fig. 12 in einer den Fig. 10 und 11 entsprechenden Darstel­ lung ein Ausführungsbeispiel für eine im Wesentlichen stufenlos einstellbare Verbindung zwischen Befesti­ gungselement und Verankerungselement;
Fig. 13 in einer den Fig. 10 bis 12 entsprechenden Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine mehrstufige Rastverbindung zwischen Verankerungselement und Befestigungselement;
Fig. 14 in schematischer Darstellung den Schnitt A-A durch eine mehrstufige Rastverbindung gemäß Fig. 13; und
Fig. 15 in einer den Fig. 10 bis 13 entsprechenden Darstellung einen nach Fertigstellung der Aufpolsterung unlösbar verschweißten Verbindungsbereich zwischen Veranke­ rungselement und Befestigungselement.
In Fig. 1 ist in schematischer Weise dargestellt, wie unter Einsatz einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung ein Polsterbezug 1 an einem Polsterelement 2 befestigt werden kann. Hierzu wird, beispielsweise in einem Nahtbereich des Polsterbezugs 1 ein prismatisches Hilfsprofil 3 mit dem Polsterbezug 1 verbunden, was durch Kleben, Schweißen, insbesondere jedoch durch Annähen erfolgen kann. An dem mit dem Bezugsstoff verbundenen prismatischen Hilfsprofil 3 können im Wesent­ lichen frei entlang des Hilfsprofils 3 positionierbar Befestigungselemen­ te 4 durch Aufschnappen oder Aufklipsen befestigt werden. Um die beim Aufschnappen bzw. Aufklipsen der Befestigungselemente 4 auf das prismatische Hilfsprofil 3 gebildeten Verbindungsbereiche zwischen Befestigungselementen 4 und Hilfsprofil 3 aufnehmen zu können, ist das Polsterelement 2 mit einer im Bereich des Hilfsprofils 3 verlaufenden Aussparung oder Nut S versehen. Zusätzlich weist das Polsterelement 2 in den Bereichen, in denen Befestigungselemente 4 angeordnet werden sollen, das Polsterelement 2 durchgreifende Ausnehmungen 6 auf. Nach dem Aufklipsen au das Hilfsprofil 3 kann das Befestigungselement 4 durch die das Polsterelement 2 durchgreifende Ausnehmung 6 hindurch­ gesteckt werden und im dargestellten Ausführungsbeispiel auf der Unterseite des Polsterelements 2 mit einem dort anordenbarem Veranke­ rungselement 7 in Eingriff gebracht werden, wodurch die Befestigung des Bezugsstoffs 1 am Polsterelement 2 entsteht.
In Fig. 2 ist in Schnittdarstellung eine das Hilfsprofil 3, das Befesti­ gungselement 4 und das Verankerungselement 7 umfassende Detailan­ sicht einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung gemäß Fig. 1 dargestellt. Man erkennt sowohl die durch Einschnappen bzw. Auf­ klipsen gebildete Verbindung zwischen Befestigungselement 4 und Hilfsprofil 3, als auch die aus einer mehrstufigen Rastverzahnung am Befestigungselement 4 mit korrespondierender Hinterschneidungsanord­ nung am Verankerungselement 7 gebildete mehrstufige Rastverbindung zwischen Verankerungselement 7 und Befestigungselement 4.
Fig. 3 zeigt in höchst schematischer geschnittener Darstellung einen Bereich eines Polsterelements 2, der eine erfindungsgemäße Befesti­ gungsanordnung mit Befestigungselement 4 und Verankerungselement 7 umfasst. Dabei ist das Verankerungselement 7 in einer auf der dem Bezug abgewandten Seite angeordneten Vertiefung 8 im Polsterelement 2 angeordnet und weist zur Erleichterung des Einführens des Befestigungs­ elements 4 eine trichterartige Einführschräge 9 auf. Weiterhin ist die durch Aufschnappen bzw. Einrasten gebildete Verbindung zwischen dem Befestigungselement 4 und dem am Polsterbezug 1 angenähten Hilfspro­ fil 3 gut zu erkennen.
Fig. 4 zeigt in ebenfalls schematischer Darstellung einen Bereich eines Polsterelements 2 mit einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung. Dabei ist das Befestigungselement 4 in diesem Ausführungsbeispiel unmittelbar am Polsterbezug 1 befestigt, beispielsweise angenäht.
Die Fig. 5 und 6 stellen Möglichkeiten zur Befestigung des Veranke­ rungselements 7 am Polsterelement 2 dar. In Fig. 5 sind hierzu am Verankerungselement 7 widerhakenartige Fortsätze 10 angeordnet, die ein unerwünschtes Herausfallen des Verankerungselements 7 aus der Vertiefung 8 des Polsterelements 2, beispielsweise beim Hantieren mit dem Polsterelement 2 vor Anbringen von Polsterbezug 1 und Befesti­ gungselementen 4, zu vermeiden. Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung, bei der das Verankerungs­ element 7 im Polsterelement 2 eingebettet und auf diese Weise unver­ lierbar mit dem Polsterelement 2 verbunden ist. Dies kann insbesondere dadurch geschehen, dass das Verankerungselement 7 im Schäumwerk­ zeug des Polsterelements 2 angeordnet wird beim Aufschäumen des das Polsterelement 2 bildenden Weichschaums somit in das Polsterelement 2 eingebettet wird.
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung, bei der im Bereich zwischen Polsterbezug 1 und Befestigungselement 4 ein zusätzliches elastisches Element 11 angeord­ net ist, das im dargestellten Ausführungsbeispiel in Form eines bei­ spielsweise durch Koextrusion oder Mehrkomponentenspritzguss her­ stellbaren Elastomergelenks 12a vorliegt. Eine weitere Ausführungsform einer elastischen Verbindung zwischen Bezugsstoff 1 und Befestigungs­ element 4 zeigt Fig. 8, in der zwischen Befestigungselement 4 und Bezugsstoff 1 ein bandartig ausgebildeter elastischer Materialstreifen 12b angeordnet ist, der beispielsweise aus einem thermoplastischen Elastomer oder aus einem elastischen Textilmaterial bestehen kann. Dergestalt ausgebildete elastische Bereiche zwischen Bezugsstoff 1 und Befestigungselement 4 können die Komforteigenschaften eines unter Verwendung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung hergestell­ ten Sitzpolsters dadurch weiter verbessern, dass die Beweglichkeit und Nachgiebigkeit des Bezugsstoffs 1 und des Polsterelements 2 im Bereich der Befestigung des Bezugsstoffs 1 am Polsterelement 2 erhöht wird. Eine zusätzliche Wirkung eines dergestalt angeordneten elastischen Bereichs zwischen Bezugsstoff 1 und Befestigungselement 4 liegt in der damit verringerten Wahrscheinlichkeit eines unerwünschten selbsttätigen Nachrastens des Befestigungselements 4 im Verankerungselement 7, beispielsweise beim Belasten des Sitzpolsters durch das Körpergewicht einer Person.
Fig. 9 zeigt eine weitere Möglichkeit, ein unerwünschtes Nachrasten des Befestigungselements 4 im Verankerungselement 7 zu begrenzen. Es ist hierzu eine bewegliche oder feststehende Anschlageinrichtung 13 bei­ spielsweise am Befestigungselement 4 angeordnet, die durch Kontakt mit am Polsterelement 2 angeordneten Vorsprüngen 14 die Eindringtiefe des Befestigungselements 4 in das Polsterelement 2 und in das Veranke­ rungselement 7 begrenzt. Die Anschlageinrichtung 13 kann dabei bei­ spielsweise einstückig am Befestigungselement 4 angeordnet sein, sie kann jedoch ebensogut beispielsweise mittels einer Schnapp- oder Gelenkverbindung mit dem Befestigungselement 4 in Verbindung stehen oder auch mittels eines Verfahrens wie zum Beispiel Koextrusion, zwar einstückig mit dem Befestigungselement 4 verbunden sein, jedoch aus einem Material mit gegenüber denjenigen des Befestigungselements 4 unterschiedlichen Eigenschaften, insbesondere unterschiedlicher Härte oder Elastizität hergestellt werden.
Die Fig. 10 bis 14 zeigen in schematischer Detaildarstellung Ausfüh­ rungsformen für eine lösbare Verbindung zwischen Verankerungsele­ ment 7 und Befestigungselement 4, die dann zum Einsatz kommen können, wenn der Bezugsstoff 1, beispielsweise nach einiger Gebrauchs­ dauer, wieder vom Polsterelement 2 gelöst werden soll. Die Fig. 10 und 11 zeigen dabei zwei mögliche Ausführungsformen für eine mittels Betätigungselement 15 aus dem Eingriff mit dem Befestigungselement 4 bringbare Hinterschneidungsanordnung 16 des Verankerungselements 7.
Fig. 12 zeigt eine alternative Ausführungsform für eine lösbare Verbin­ dung zwischen Befestigungselement 4 und Verankerungselement 7, die im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 12 eine Klemmschneideneinrich­ tung 17 umfasst, mit deren Einsatz auf eine Rastverzahnung am Befesti­ gungselement 4 verzichtet werden kann. Dies bedeutet mit anderen Worten, dass das Befestigungselement 4 in diesem Ausführungsbeispiel eine im Wesentlichen glatte Oberfläche besitzt und dass die Verbindung zwischen Verankerungselement 7 und Befestigungselement 4 bei Ver­ wendung einer Klemmschneideneinrichtung 17 eine im Wesentlichen stufenlose Einstellung der durch die Eintauchtiefe des Befestigungsele­ ments 4 in das Verankerungselement 7 bestimmten Spannung des Be­ zugsstoffs 1 ermöglicht.
Fig. 13 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine am Veranke­ rungselement 7 angeordnete Hinterschneidungsanordnung 16, die mit der am Befestigungselement 4 angeordneten mehrstufigen Rastverzahnung 18 in verschiedenen Stufen in Eingriff bringbar ist. Fig. 14 zeigt den Schnitt entlang der in Fig. 13 strichlierten Schnittlinie A - A. Man erkennt den in etwa ringartig ausgebildeten Verbindungsbereich 19 des Verankerungselements 7 aus Fig. 13 sowie den bogenförmig gekrümmten Eingriffsbereich 20 zwischen der Hinterschneidungsanordnung 16 des Verankerungselements 7 und der Rastverzahnung 18 des Befestigungs­ elements 4. Durch Zusammenpressen des ringartigen Verbindungsbe­ reichs 19 quer zur Richtung der Hinterschneidung im Verbindungsbe­ reich 17, mit anderen Worten durch Aufbringen von Kräften in den mit Pfeilen F gekennzeichneten Bereichen des ringförmigen Verbindungsbe­ reichs 19 lässt sich der elastisch ausgebildete ringförmige Verbindungs­ bereich 19 des Verankerungselements 7 dergestalt deformieren, dass die Hinterschneidungsanordnung 16 des Verankerungselements 7 und die Rastverzahnung 18 des Befestigungselements 4 bei 20 aus dem verbindenden Eingriff geraten und die Verbindung zwischen Befestigungsele­ ment 4 und Verankerungselement 7 dergestalt gelöst werden kann.
Fig. 15 zeigt schließlich ein Beispiel für die permanente Fixierung der Verbindung zwischen Befestigungselement 4 und Verankerungsele­ ment 7, die dadurch gebildet wird, dass nach dem Fertigstellen der Aufpolsterung eine unlösbare Verbindung zwischen Verbankerungsele­ ment 7 und Befestigungselement 4, beispielsweise durch Verschweißen des Eingriffsbereichs von Verankerungselement 7 und Befestigungsele­ ment 4 erfolgt.

Claims (21)

  1. I. Anordnung zur Befestigung eines Bezugsstoffs an einem Polsterele­ ment, wobei Polsterelement und/oder Bezugsstoff mit einem Sitzge­ stell verbindbar sind, mit zumindest einem am Polsterelement anor­ denbaren Verankerungselement und zumindest einem am Bezug pols­ terseitig anordenbaren, mit dem Verankerungselement verbindbaren Befestigungselement, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) unter Bildung einer Schnapp-, Rast- oder Klemmverbindung mit dem Verankerungselement (7) in Eingriff bringbar ist, wobei die Schnapp-, Rast- oder Klemmverbin­ dung mehrere im wesentlichen linear beabstandete Raststufen auf­ weist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) eine mehrstufige Rastverzah­ nung (18) aufweist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7) eine Hinterschneidungsanord­ nung (16) aufweist.
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastverzahnung (18) nicht-symmetrische Zahnflankenpaare aufweist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die bezugsstoffseitigen Zahnflanken der Rastverzahnung (18) eine selbstsperrende Zahngeometrie aufweisen.
  6. 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis S. dadurch gekennzeichnet, dass die Rastverzahnung (18) des Befestigungselements (4) mit der Hinterschneidungsanordnung (16) des Verankerungselements in meh­ reren Stufen in selbstsperrenden Eingriff bringbar ist.
  7. 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) mit einer am Verankerungsele­ ment (7) angeordneten selbsthemmenden Schneiden- bzw. Klemmein­ richtung (17) in Eingriff bringbar ist.
  8. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Befestigungselementen (4) am Polsterbe­ zug (1) anordenbar ist, wobei die einzelnen Befestigungselemente (4) beispielsweise entlang eines Nahtbereichs des Polsterbezugs (1) posi­ tionierbar mit dem Polsterbezug (1) verbindbar sind.
  9. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass entlang eines Nahtbereichs des Bezugs (1) polsterseitig ein bie­ geelastisches, im wesentlichen prismatisches Profilelement (3) anor­ denbar, insbesondere an den Bezug (1) annähbar ist, mit dem eine Mehrzahl von Befestigungselementen (4), entlang des Profilele­ ments (3) im wesentlichen frei positionierbar in Eingriff bringbar sind.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (4) mit dem Profilelement (3) jeweils mittels Steck- oder Schnappeinrichtung verbindbar sind.
  11. 11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement (2) im Bereich des Verankerungselements (7) eine das Polsterelement (2) durchgreifende Ausnehmung (6) aufweist, wobei jeweils ein Befestigungselement (4) die Ausnehmung (6) des Polsterelements (2) durchgreifend mit dem Verankerungselement (7) in Eingriff bringbar ist.
  12. 12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7) im wesentlichen plattenförmig ausgebildet und in einer sitzgestellseitigen Ausnehmung oder Vertie­ fung (8) des Polsterelements (2) anordenbar ist.
  13. 13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7) in das Polsterelement (2) einbett­ bar, insbesondere einschäumbar ist.
  14. 14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7) haft-, form- oder kraftschlüssige Mittel zur Befestigung in der Vertiefung (8) des Polsterelements (2), insbesondere eine Widerhakenanordnung (10) aufweist.
  15. 15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei, bevorzugt mehrere, besonders bevorzugt alle Verankerungselemente (7) miteinander beispielsweise netz-, gitter-, oder flächenartig verbunden sind.
  16. 16. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7) eine im wesentlichen trichterartige Einführschräge (9) aufweist.
  17. 17. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7) eine Einrichtung zum Lösen der Verbindung mit dem Befestigungselement (4) aufweist.
  18. 18. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Lösen der Verbindung ein insbesondere he­ belartiges Betätigungselement (15) umfasst.
  19. 19. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterschneidungsanordnung (16) Teil eines im wesentli­ chen ringartigen Bereichs (19) des Verankerungselements (7) ist, wobei die Verbindung zwischen Verankerungselement (7) und Befes­ tigungselement (4) durch Zusammenpressen des ringartigen Be­ reichs (19) quer zur Hinterschneidungsrichtung lösbar ist.
  20. 20. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriff des Befestigungselements (4) mit dem Veranke­ rungselement (7) mittels zusätzlicher haft- oder stoffschlüssiger Ver­ bindung, insbesondere durch Verschweißen des Schnapp-, Rast- oder Steckbereichs unlösbar fixierbar ist.
  21. 21. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Bezugsstoff (1) und Befestigungselement (4) ein Mit­ tel zur Erhöhung der Elastizität, insbesondere ein Elastomer­ gelenk (12a) oder ein elastisches Bandelement (12b) anordenbar ist.
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