DE10120621A1 - Befestigung für Polsterbezug - Google Patents
Befestigung für PolsterbezugInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Befestigung eines Bezugsstoffs (1) an einem Polsterelement (2). Polsterelement (2) und/oder Bezugsstoff (1) sind beispielsweise mit einem Sitzgestell verbindbar und umfassen zumindest ein am Polsterelement (2) anordenbares Verankerungselement (7) und zumindest ein am Bezug (1) polsterseitig anordenbares Befestigungselement (4), das mit dem Verankerungselement (7) verbunden werden kann. DOLLAR A Erfindungsgemäß zeichnet sich die Befestigungsanordnung dadurch aus, dass das Befestigungselement (4) unter Bildung einer Schnapp-, Rast- oder Klemmverbindung mit einer Mehrzahl von im wesentlichen linear beabstandeten Raststufen mit dem Verankerungselement (7) in Eingriff bringbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Befestigung eines Bezugs
stoffs an einem Polsterelement gemäß dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1.
Polsterelemente für Sitzmöbel, insbesondere für die Sitze eines Kraft
fahrzeugs, werden im Allgemeinen in Form eines mit einem beispiels
weise textilen Bezugsstoff überzogenen Formteils aus Weichschaum
hergestellt. Dabei ist es, insbesondere bei den profilierte Konturen
aufweisenden Kraftfahrzeugsitzen notwendig, den Bezugsstoff nicht nur
an den Rändern des Polsterelements oder am Sitzgestell zu befestigen,
sondern es muss der Bezugsstoff zusätzlich auch an verschiedenen
Stellen der Polsteroberfläche befestigt werden, um sich der profilierten
Kontur des die Polsterung bildenden Schaumstoffformteils anzupassen.
Für die Befestigung des Bezugsstoffs am Polsterelement ist es insbeson
dere bei Kraftfahrzeugsitzen bekannt, im oder am Polsterelement Veran
kerungselemente, beispielsweise Verankerungsdrähte anzuordnen, mit
denen am Bezugsstoff polsterseitig angeordnete Befestigungselemente
durch Einhängen, Einklipsen oder mittels zusätzlicher Verbindungsele
mente verbindbar sind. Diese bekannten Anordnungen zur Verbindung
des Bezugsstoffs mit dem Polsterelement sind einerseits arbeitsaufwen
dig, insbesondere wenn zusätzliche Verbindungselemente wie beispiels
weise Drahtklammern verwendet werden, wie dies in vielen Fällen
notwendig ist. Die Drahtelemente, von denen eine Vielzahl für die
Befestigung des Bezugsstoffs an einem einzigen Polsterelement notwen
dig ist, müssen dabei jeweils einzeln manuell gehandhabt werden. Wei
terhin sind zur Anbringung solcher Verbindungselemente wie beispiels
weise Drahtelemente oftmals Zusatzgeräte oder spezielle Zangen not
wendig, die ebenfalls nur manuell gehandhabt werden können. Ferner
sind die dergestalt hergestellten Verbindungen zwischen Bezugsstoff und
Polsterelement im Allgemeinen nicht zerstörungsfrei wieder lösbar, und
es ist zudem eine Korrigierbarkeit oder Nachspannbarkeit der Verbin
dung zwischen Bezugsstoff und Polsterelement, wie sie für eine optimale
Polsterung notwendig ist, nur schwer oder überhaupt nicht zu realisieren.
Insbesondere bei Verbindungen zwischen Polsterelement und Bezugs
stoff, die einen in das Polsterelement eingebetteten Verankerungsdraht
und gegebenenfalls zusätzlich einen zweiten, am Bezugsstoff beispiels
weise in einem Nahtbereich angeordneten Metalldraht umfassen, ist
zudem die Forderung nach möglichst sortenreiner Stofftrennung und
Rezyklierbarkeit nach dem Ende der Lebensdauer eines dergestalt aufge
bauten Sitzes nur mit hohem Aufwand zu erfüllen. Schließlich kann es
auch vorkommen, dass aufgrund der begrenzten Nachgiebigkeit bekann
ter Verbindungsmethoden zwischen Bezugsstoff und Polsterelement und
wegen der dort oft eingesetzten metallischen Verbindungs- und/oder
Verankerungselemente die Komforteigenschaften eines dergestalt aufge
polsterten Sitzpolsters beeinträchtigt werden können.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Befestigungsan
ordnung zur Verbindung von Polsterbezug und Polsterelement zu schaf
fen, die eine flexible, korrigierbare und ggf. lösbare Verbindung von
Polsterbezug und Polsterelement ermöglicht, die zudem auf einfache
Weise ohne spezielle Montagewerkzeuge von Hand oder auch teil- bzw.
vollautomatisiert durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung nach der Lehre des Patentan
spruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unter
ansprüche.
Die erfindungsgemäße Anordnung zur Befestigung eines Bezugsstoffs an
einem Polsterelement weist in zunächst an sich bekannter Weise zumin
dest ein am Polsterelement anordenbares Verankerungselement sowie
zumindest ein am Bezug anordenbares Befestigungselement auf. Dabei
ist das am Polsterbezug anordenbare Befestigungselement auf der zum
Polsterelement weisenden Innenseite des Bezugs mit dem Bezug ver
bindbar und kann mit dem am Polsterelement angeordneten Veranke
rungselement in Eingriff gebracht werden, wodurch die Befestigung des
Bezugsstoffs am Polsterelement entsteht. Gemäß der Erfindung wird das
Befestigungselement jedoch, ohne dass hierzu die nach dem Stand der
Technik notwendigen zusätzlichen Verbindungselemente notwendig sind,
unter direkter Bildung einer Schnapp-, Rast- oder Steckverbindung mit
dem am Polsterelement angeordneten Verankerungselement in Eingriff
gebracht. Die so zwischen Befestigungselement und Verankerungsele
ment gebildete Schnapp-, Rast- oder Steckverbindung weist dabei erfin
dungsgemäß mehrere Raststufen auf, die im Wesentlichen linear vonein
ander beabstandet angeordnet sind.
Durch eine dergestalt gebildete mehrstufige Schnapp-, Rast- oder Steck
verbindung zwischen Verankerungselement und Befestigungselement
wird einerseits die Montage des Bezugsstoffs am Polsterelement erleich
tert und beschleunigt, wodurch Kosten eingespart werden können, und es
wird andererseits eine optimale Aufpolsterung mit gleichmäßiger Span
nung und regelmäßiger Formgebung von Bezugsstoff und Sitzoberfläche
dadurch ermöglicht, dass mit der mehrstufigen Schnapp-, Rast- oder
Steckverbindung beim Aufpolstern die jeweils optimale Lage und Span
nung des Bezugsstoffs einstellbar ist.
Auf welche Weise oder durch welche Elemente die Schnapp-, Rast- oder
Steckverbindung gebildet wird, ist so lange beliebig, als damit eine
sichere Verbindung zwischen Bezugsstoff und Polsterelement, die
mehrere Raststufen aufweist, erzielbar ist. Gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung jedoch wird die Schnapp-, Rast- oder
Steckverbindung dadurch gebildet, dass das am Bezugsstoff anordenbare
Befestigungselement mit einer mehrstufigen Rastverzahnung versehen
ist. Bevorzugt weist dabei das Verankerungselement, mit dem das Befes
tigungselement unter Bildung der mehrstufigen Schnapp-, Rast- oder
Steckverbindung in Eingriff bringbar ist, eine Hinterschneidungsanord
nung auf, die dergestalt formkomplementär zur Rastverzahnung des
Befestigungselements ausgebildet ist, dass mittels Eingriff der Rastver
zahnung des Befestigungselements in die Hinterschneidungsanordnung
des Verankerungselements eine sichere Verbindung zwischen Befesti
gungselement und Verankerungselement gebildet werden kann.
Um einerseits die leichte Einführbarkeit der Rastverzahnung des Befesti
gungselements in den Bereich der Hinterschneidungsanordnung des
Verankerungselements zu ermöglichen und andererseits ein selbsttätiges
Lösen der so gebildeten Verbindung zwischen Befestigungselement und
Verankerungselement zu verhindern, ist es gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass die Rastverzahnung
des Befestigungselements nicht-symmetrische Zahnflankenpaare auf
weist, wobei die dem Bezugsstoff zugewandte Zahnflanken der Rastver
zahnung des Befestigungselements zur sicheren Verankerung des Bezugs
am Polsterelement vorzugsweise eine zur Selbstsperrung führende
Zahngeometrie bzw. einen Selbstsperrung bewirkenden Zahnwinkel
aufweisen. Die Größe des Zahnwinkels, der zur Selbstsperrung der
Rastverzahnung des Befestigungselements in der Hinterschneidungsanordnung
des Verankerungselements führt, ist von der Verzahnungsgeo
metrie und insbesondere vom Reibkoeffizienten des für die Elemente der
erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung verwendeten Materials
abhängig, liegt jedoch vorzugsweise zwischen ca. 0° und ca. 10°.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das am
Polsterelement anordenbare Verankerungselement eine Schneiden- bzw.
Klemmeinrichtung auf, mit der das am Polsterbezug angeordnete Befes
tigungselement unter Bildung einer selbstsperrenden Verbindung in
Eingriff gebracht werden kann. Die Schneiden- bzw. Klemmeinrichtung
des Verankerungselements kann dabei insbesondere so ausgebildet sein,
dass die Rastverzahnung am Befestigungselement entfallen kann. Dies
bedeutet mit anderen Worten, dass ein Befestigungselement mit im
Wesentlichen glatter Oberfläche verwendet werden kann, wodurch die
prinzipielle Begrenzung der Anzahl an Raststufen einer mehrstufigen
Rastverzahnung entfällt und eine stufenlos einstellbare Verbindung
zwischen Befestigungselement und Verankerungselement entsteht.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
am Polsterbezug des Sitzes eine Mehrzahl von Befestigungselementen
jeweils polsterseitig anordenbar, wobei die einzelnen Befestigungsele
mente beispielsweise entlang eines Nahtbereichs des Polsterbezugs
positionierbar sind und dort mit dem Polsterbezug verbindbar sind.
Vorzugsweise erfolgt dabei die Verbindung der Befestigungselemente
mit dem Polsterbezug durch Annähen, insbesondere in einem Nahtbe
reich des Polsterbezugs. Dabei können die einzelnen Befestigungsele
mente in festgelegten Abständen direkt mit dem Polsterbezug verbunden,
beispielsweise an den Polsterbezug angenäht werden. Gemäß einer
besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung jedoch ist ent
lang des Nahtbereichs des Polsterbezugs polsterseitig ein zusätzliches,
vorzugsweise biegeelastisches und im Wesentlichen prismatisch geform
tes Profilelement anordenbar, mit dem wiederum eine Mehrzahl an
Befestigungselementen, entlang des Profilelements positionierbar, in
Eingriff bringbar sind. Dabei wird das biegeelastische Profilelement
vorzugsweise im Nahtbereich an den Bezug angenäht oder beim Zusam
mennähen des Bezugs in eine Naht des Bezugs mit eingenäht.
Auf welche Weise die Befestigungselemente mit dem am Bezug angeord
neten Profilelement verbunden werden, ist zunächst unwesentlich; für
eine erleichterte Montage und im Sinne einer schnellen Herstellung der
Verbindung zwischen Profilelement und Befestigungselementen ist es
jedoch vorteilhaft, wenn Befestigungselemente und Profilelemente
mittels einer Steck- oder Schnappeinrichtung verbindbar sind. Dies ist
insbesondere insofern vorteilhaft, als die Befestigungselemente hier
durch an beliebigen Stellen des prismatischen Profilelements anordenbar
sind und bei entsprechender Gestaltung der Steck- oder Schnappverbin
dung sogar im mit dem Profilelement verbundenen Zustand noch frei
entlang des Profilelements verschoben werden können.
Zur Herstellung der Verbindung zwischen Polsterbezug und Polsterele
ment mittels Befestigungselement und Verankerungselement ist es
weiterhin notwendig, dass das Verankerungselement so am Polsterele
ment angeordnet wird, dass die Verbindungskräfte in das Polsterelement
eingeleitet werden können. Hierzu ist es sinnvoll, wenn das Veranke
rungselement auf der dem Polsterbezug abgewandten Seite des Polster
elements oder im Inneren des Polsterelements angeordnet wird. Um das
Befestigungselement auf einfache Weise mit dem auf der Rückseite oder
im Inneren des Polsterelements angeordneten Verankerungselement in
Eingriff bringen zu können und so die Verbindung zwischen Polsterbe
zug und Polsterelement herstellen zu können, weist das Polsterelement
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zumindest im
Bereich jedes Verankerungselements eine das Polsterelement durchgrei
fende Ausnehmung auf, wodurch jeweils ein Befestigungselement, die
zugeordnete Ausnehmung des Polsterelements durchgreifend, mit dem
Verankerungselement in Eingriff gebracht werden kann. Dabei kann die
das Polsterelement durchgreifende Ausnehmung beispielsweise sacklochartig
ausgebildet sein, insbesondere wenn das Verankerungselement im
Inneren des Polsterelements angeordnet ist; sie kann jedoch auch das
Polsterelement in seinem gesamten Dickenmaß durchgreifen, insbesonde
re dann, wenn das Verankerungselement auf der dem Bezug abgewandten
Seite des Polsterelements angeordnet ist. Gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung ist das Verankerungselement im Wesent
lichen plattenförmig ausgebildet und wird beispielsweise in einer sitzge
stellseitigen Vertiefung des Polsterelements angeordnet. Alternativ kann
das Verankerungselement jedoch auch in das Innere des Polsterelements
eingebettet, insbesondere bei der Herstellung des Polsterelements in das
Polsterelement eingeschäumt werden, wie dies gemäß einer alternativen
Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist.
Bei einem in einer sitzgestellseitigen Vertiefung des Polsterelements
anordenbaren Verankerungselement kann das Verankerungselement
gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit
haft-, form- oder kraftschlüssigen Mitteln zur Befestigung in der Vertie
fung des Polsterelements ausgestattet sein, um so ein unerwünschtes
Herausfallen bei der Handhabung des mit Verankerungselementen verse
henen Polsterelements zu verhindern. Zu diesem Zweck kann vorteilhaft
insbesondere eine am Verankerungselement angeordnete Widerhaken
anordnung eingesetzt werden.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind
zumindest zwei, bevorzugt jedoch mehrere und besonders bevorzugt alle
Verankerungselemente (7) beispielsweise netz- oder gitterartig miteinan
der verbunden. Auch eine beispielsweise flächenartige Verbindung
mehrerer bis aller Verankerungselemente (7) ist möglich und als erfin
dungsgemäße Ausführungsform vorgesehen. Die Verbindung der Veran
kerungselemente (7) untereinander kann dabei beispielsweise mittels
separater oder angeformter Verbindungselemente oder aber anhand
vorzugsweise einstückiger Ausbildung mehrerer bis aller Verankerungs
elemente (7) erfolgen. Eine solche einstückige Ausbildung von Verankerungselementen
(7) kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass mehrere
oder alle Verankerungselemente (7) an ein flächen- oder schalenartiges
Element an- oder eingeformt bzw. in ein solches flächen- oder schalenar
tiges Element funktionell vollständig integriert werden. Hierdurch lässt
sich eine weitere wesentliche Vereinfachung und damit Kostenreduktion
bei Teileproduktion und Sitzmontage erzielen, insbesondere wird es
damit auch denkbar, dass mehrere bis alle Verankerungselemente (7) in
einen oftmals ohnehin bereits vorhandenen bzw. zu Aufnahme und Halt
eines Sitzpolsters notwendigen schalenartigen Sitzunterbau integriert
werden.
Um das Einführen des Befestigungselements in die Hinterschneidungsan
ordnung des Verankerungselements und damit die Herstellung der Ver
bindung zwischen Verankerungselement und Befestigungselement zu
erleichtern und zu beschleunigen, kann das Verankerungselement gemäß
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung eine insbesondere trich
terartige Einführschräge aufweisen, mit der ein nicht exakt auf die
Hinterschneidungsanordnung ausgerichtetes Befestigungselement beim
Einführen in das Verankerungselement selbsttätig ausgerichtet und
zentriert wird.
In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, dass die Verbindung zwi
schen dem Polsterbezug und dem Polsterelement lösbar gestaltet ist. Dies
ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Bezugsstoff nach einiger
Gebrauchsdauer aus Gründen der Abnutzung, oder aus dem Wunsch nach
Änderung der Farbgestaltung des Sitzes heraus ausgewechselt werden
soll, bringt aber auch Vorteile im Fall eventuell notwendiger Korrektu
ren der Position des Bezugsstoffes beim Bespannen des Polsterelements.
Daher ist es gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
vorgesehen, dass das Versankerungselement eine Einrichtung zum Lösen
der Verbindung zum Befestigungselement aufweist. Die Einrichtung zum
Lösen der Verbindung zwischen Verankerungselement und Befestigungs
element kann dabei so gestaltet sein, dass sie beispielsweise manuell
oder unter Zuhilfenahme eines mechanischen oder maschinellen Hilfs
mittels gelöst werden kann. Vorzugsweise jedoch besitzt die Einrichtung
zum Lösen der Verbindung zwischen Verankerungselement und Befesti
gungselement ein insbesondere hebelartiges Betätigungselement, mit
dessen Betätigung die Hinterschneidungsanordnung des Verankerungs
elements aus dem Eingriff mit dem Befestigungselement gebracht werden
kann.
Gemäß einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist die Hinterschneidungsanordnung des Verankerungselements Teil
eines im Wesentlichen ringartig ausgebildeten Verankerungsbereichs des
Verankerungselements, wobei der ringartige Verankerungsbereich elas
tisch verformbar ausgebildet ist dergestalt, dass die Hinterschneidungs
anordnung des Verankerungselements durch ein quer zur Hinterschnei
dungsrichtung erfolgendes Zusammenpressen des ringartigen Bereichs
quer zur Hinterschneidungsrichtung aus dem Eingriff mit der Rastver
zahnung des Befestigungselements gebracht werden und auf diese Weise
die Verbindung zwischen Verankerungselement und Befestigungselement
gelöst werden kann.
In bestimmten Fällen kann es notwendig sein, nach dem Aufpolstern und
Fertigstellen des Polsterelements ein selbsttätiges Nachrasten der mehr
stufigen Verbindung zwischen Polsterbezug und Polsterelement, das
beispielsweise beim Beaufschlagen des Polsters mit dem Gewicht einer
Person vorkommen kann, zu verhindern. Dies kann insbesondere in den
Fällen, in denen ein späteres Lösen der Verbindung zwischen Polsterbe
zug und Polsterelement nicht vorgesehen ist, gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung in besonders einfacher Weise dadurch
geschehen, dass der durch die Verbindung zwischen Verankerungsele
ment und Befestigungselement gebildete Schnapp-, Rast- oder Steckbe
reich nach Beendigung des Polsterprozesses unlösbar fixiert wird. Dies
kann insbesondere dadurch erzielt werden, dass im Schnapp-, Rast- oder
Steckbereich eine zusätzliche haft- oder stoffschlüssige Verbindung
zwischen Verankerungselement und Befestigungselement beispielsweise
dadurch hergestellt wird, dass Verankerungselement und Befestigungs
element miteinander verklebt oder verschweißt werden.
Um insbesondere den Sitzkomfort eines unter Verwendung einer erfin
dungsgemäßen Befestigungsanordnung hergestellten Sitzpolsters weiter
zu verbessern, ist es gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfin
dung vorgesehen, dass zwischen Bezugsstoff und dem mit dem Bezugs
stoff verbundenen Befestigungselement Mittel zur Erhöhung der Elastizi
tät anordenbar sind. Es kann sich bei den Mitteln zur Erhöhung der
Elastizität beispielsweise um ein Elastomergelenk handeln, wodurch dem
Bezugsstoff im Bereich der Verankerung am Polsterelement ein erhöhter
Bewegungsfreiheitsgrad verliehen wird, wodurch Komforteigenschaften
und Elastizität eines dergestalt ausgeführten Sitzpolsters verbessert
werden können.
Im folgenden wird die Erfindung anhand lediglich Ausführungsbeispiele
darstellender Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in schematischer perspektivischer Darstellung ein
Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße An
ordnung zur Befestigung eines Bezugsstoffs an einem
Polsterelement;
Fig. 2 in schematischer seitlicher Schnittdarstellung einen
Längsschnitt durch ein Befestigungselement und ein
Verankerungselement einer Befestigungsanordnung
gemäß Fig. 1;
Fig. 3 in schematischer Darstellung einen Querschnitt durch
ein Polsterelement im Bereich einer erfindungsgemä
ßen Befestigungsanordnung, mit einem prismatischen
Hilfsprofil;
Fig. 4 in einer der Fig. 3 entsprechenden Darstellung ein
weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemä
ßen Befestigungsanordnung durch ein Polsterelement;
Fig. 5 in einer den Fig. 3 und 4 entsprechenden Darstellung
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsge
mäßen Befestigungsanordnung mit Mitteln zur Befes
tigung des Verankerungselements in der Ausnehmung
des Polsterelements;
Fig. 6 in einer den Fig. 3 bis 5 entsprechenden Darstellung
ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Be
festigungsanordnung mit im Polsterelement
eingebettetem Verankerungselement;
Fig. 7 in einer den Fig. 3 bis 6 entsprechenden Darstellung
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsge
mäßen Befestigungsanordnung mit einem Elastomerge
lenk zwischen Bezugsstoff und Befestigungselement;
Fig. 8 in einer den Fig. 3 bis 7 entsprechenden Darstellung
ein Ausführungsbeispiel einer Befestigungsanordnung
gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem zusätzli
chen bandartigen elastischen Bereich zwischen Be
zugsstoff und Befestigungselement;
Fig. 9 in einer den Fig. 1 bis 8 entsprechenden Darstellung
ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Be
festigungsanordnung mit einem zusätzlichen Tiefenan
schlag;
Fig. 10 in schematisch geschnittener Detaildarstellung den
Eingriffsbereich von Verankerungselement und Befes
tigungselement mit einer durch ein Betätigungselement
bewegbaren Hinterschneidungsanordnung;
Fig. 11 in einer Fig. 10 entsprechenden Darstellung ein weite
res Ausführungsbeispiel für eine mittels Betätigungs
element außer Eingriff bringbare Hinterschneidungs
anordnung;
Fig. 12 in einer den Fig. 10 und 11 entsprechenden Darstel
lung ein Ausführungsbeispiel für eine im Wesentlichen
stufenlos einstellbare Verbindung zwischen Befesti
gungselement und Verankerungselement;
Fig. 13 in einer den Fig. 10 bis 12 entsprechenden Darstellung
ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine mehrstufige
Rastverbindung zwischen Verankerungselement und
Befestigungselement;
Fig. 14 in schematischer Darstellung den Schnitt A-A durch
eine mehrstufige Rastverbindung gemäß Fig. 13; und
Fig. 15 in einer den Fig. 10 bis 13 entsprechenden Darstellung
einen nach Fertigstellung der Aufpolsterung unlösbar
verschweißten Verbindungsbereich zwischen Veranke
rungselement und Befestigungselement.
In Fig. 1 ist in schematischer Weise dargestellt, wie unter Einsatz einer
erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung ein Polsterbezug 1 an einem
Polsterelement 2 befestigt werden kann. Hierzu wird, beispielsweise in
einem Nahtbereich des Polsterbezugs 1 ein prismatisches Hilfsprofil 3
mit dem Polsterbezug 1 verbunden, was durch Kleben, Schweißen,
insbesondere jedoch durch Annähen erfolgen kann. An dem mit dem
Bezugsstoff verbundenen prismatischen Hilfsprofil 3 können im Wesent
lichen frei entlang des Hilfsprofils 3 positionierbar Befestigungselemen
te 4 durch Aufschnappen oder Aufklipsen befestigt werden. Um die beim
Aufschnappen bzw. Aufklipsen der Befestigungselemente 4 auf das
prismatische Hilfsprofil 3 gebildeten Verbindungsbereiche zwischen
Befestigungselementen 4 und Hilfsprofil 3 aufnehmen zu können, ist das
Polsterelement 2 mit einer im Bereich des Hilfsprofils 3 verlaufenden
Aussparung oder Nut S versehen. Zusätzlich weist das Polsterelement 2
in den Bereichen, in denen Befestigungselemente 4 angeordnet werden
sollen, das Polsterelement 2 durchgreifende Ausnehmungen 6 auf. Nach
dem Aufklipsen au das Hilfsprofil 3 kann das Befestigungselement 4
durch die das Polsterelement 2 durchgreifende Ausnehmung 6 hindurch
gesteckt werden und im dargestellten Ausführungsbeispiel auf der
Unterseite des Polsterelements 2 mit einem dort anordenbarem Veranke
rungselement 7 in Eingriff gebracht werden, wodurch die Befestigung
des Bezugsstoffs 1 am Polsterelement 2 entsteht.
In Fig. 2 ist in Schnittdarstellung eine das Hilfsprofil 3, das Befesti
gungselement 4 und das Verankerungselement 7 umfassende Detailan
sicht einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung gemäß Fig. 1
dargestellt. Man erkennt sowohl die durch Einschnappen bzw. Auf
klipsen gebildete Verbindung zwischen Befestigungselement 4 und
Hilfsprofil 3, als auch die aus einer mehrstufigen Rastverzahnung am
Befestigungselement 4 mit korrespondierender Hinterschneidungsanord
nung am Verankerungselement 7 gebildete mehrstufige Rastverbindung
zwischen Verankerungselement 7 und Befestigungselement 4.
Fig. 3 zeigt in höchst schematischer geschnittener Darstellung einen
Bereich eines Polsterelements 2, der eine erfindungsgemäße Befesti
gungsanordnung mit Befestigungselement 4 und Verankerungselement 7
umfasst. Dabei ist das Verankerungselement 7 in einer auf der dem
Bezug abgewandten Seite angeordneten Vertiefung 8 im Polsterelement 2
angeordnet und weist zur Erleichterung des Einführens des Befestigungs
elements 4 eine trichterartige Einführschräge 9 auf. Weiterhin ist die
durch Aufschnappen bzw. Einrasten gebildete Verbindung zwischen dem
Befestigungselement 4 und dem am Polsterbezug 1 angenähten Hilfspro
fil 3 gut zu erkennen.
Fig. 4 zeigt in ebenfalls schematischer Darstellung einen Bereich eines
Polsterelements 2 mit einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung.
Dabei ist das Befestigungselement 4 in diesem Ausführungsbeispiel
unmittelbar am Polsterbezug 1 befestigt, beispielsweise angenäht.
Die Fig. 5 und 6 stellen Möglichkeiten zur Befestigung des Veranke
rungselements 7 am Polsterelement 2 dar. In Fig. 5 sind hierzu am
Verankerungselement 7 widerhakenartige Fortsätze 10 angeordnet, die
ein unerwünschtes Herausfallen des Verankerungselements 7 aus der
Vertiefung 8 des Polsterelements 2, beispielsweise beim Hantieren mit
dem Polsterelement 2 vor Anbringen von Polsterbezug 1 und Befesti
gungselementen 4, zu vermeiden. Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung, bei der das Verankerungs
element 7 im Polsterelement 2 eingebettet und auf diese Weise unver
lierbar mit dem Polsterelement 2 verbunden ist. Dies kann insbesondere
dadurch geschehen, dass das Verankerungselement 7 im Schäumwerk
zeug des Polsterelements 2 angeordnet wird beim Aufschäumen des das
Polsterelement 2 bildenden Weichschaums somit in das Polsterelement 2
eingebettet wird.
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Befestigungsanordnung, bei der im Bereich zwischen Polsterbezug 1 und
Befestigungselement 4 ein zusätzliches elastisches Element 11 angeord
net ist, das im dargestellten Ausführungsbeispiel in Form eines bei
spielsweise durch Koextrusion oder Mehrkomponentenspritzguss her
stellbaren Elastomergelenks 12a vorliegt. Eine weitere Ausführungsform
einer elastischen Verbindung zwischen Bezugsstoff 1 und Befestigungs
element 4 zeigt Fig. 8, in der zwischen Befestigungselement 4 und
Bezugsstoff 1 ein bandartig ausgebildeter elastischer Materialstreifen
12b angeordnet ist, der beispielsweise aus einem thermoplastischen
Elastomer oder aus einem elastischen Textilmaterial bestehen kann.
Dergestalt ausgebildete elastische Bereiche zwischen Bezugsstoff 1 und
Befestigungselement 4 können die Komforteigenschaften eines unter
Verwendung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung hergestell
ten Sitzpolsters dadurch weiter verbessern, dass die Beweglichkeit und
Nachgiebigkeit des Bezugsstoffs 1 und des Polsterelements 2 im Bereich
der Befestigung des Bezugsstoffs 1 am Polsterelement 2 erhöht wird.
Eine zusätzliche Wirkung eines dergestalt angeordneten elastischen
Bereichs zwischen Bezugsstoff 1 und Befestigungselement 4 liegt in der
damit verringerten Wahrscheinlichkeit eines unerwünschten selbsttätigen
Nachrastens des Befestigungselements 4 im Verankerungselement 7,
beispielsweise beim Belasten des Sitzpolsters durch das Körpergewicht
einer Person.
Fig. 9 zeigt eine weitere Möglichkeit, ein unerwünschtes Nachrasten des
Befestigungselements 4 im Verankerungselement 7 zu begrenzen. Es ist
hierzu eine bewegliche oder feststehende Anschlageinrichtung 13 bei
spielsweise am Befestigungselement 4 angeordnet, die durch Kontakt mit
am Polsterelement 2 angeordneten Vorsprüngen 14 die Eindringtiefe des
Befestigungselements 4 in das Polsterelement 2 und in das Veranke
rungselement 7 begrenzt. Die Anschlageinrichtung 13 kann dabei bei
spielsweise einstückig am Befestigungselement 4 angeordnet sein, sie
kann jedoch ebensogut beispielsweise mittels einer Schnapp- oder
Gelenkverbindung mit dem Befestigungselement 4 in Verbindung stehen
oder auch mittels eines Verfahrens wie zum Beispiel Koextrusion, zwar
einstückig mit dem Befestigungselement 4 verbunden sein, jedoch aus
einem Material mit gegenüber denjenigen des Befestigungselements 4
unterschiedlichen Eigenschaften, insbesondere unterschiedlicher Härte
oder Elastizität hergestellt werden.
Die Fig. 10 bis 14 zeigen in schematischer Detaildarstellung Ausfüh
rungsformen für eine lösbare Verbindung zwischen Verankerungsele
ment 7 und Befestigungselement 4, die dann zum Einsatz kommen
können, wenn der Bezugsstoff 1, beispielsweise nach einiger Gebrauchs
dauer, wieder vom Polsterelement 2 gelöst werden soll. Die Fig. 10
und 11 zeigen dabei zwei mögliche Ausführungsformen für eine mittels
Betätigungselement 15 aus dem Eingriff mit dem Befestigungselement 4
bringbare Hinterschneidungsanordnung 16 des Verankerungselements 7.
Fig. 12 zeigt eine alternative Ausführungsform für eine lösbare Verbin
dung zwischen Befestigungselement 4 und Verankerungselement 7, die
im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 12 eine Klemmschneideneinrich
tung 17 umfasst, mit deren Einsatz auf eine Rastverzahnung am Befesti
gungselement 4 verzichtet werden kann. Dies bedeutet mit anderen
Worten, dass das Befestigungselement 4 in diesem Ausführungsbeispiel
eine im Wesentlichen glatte Oberfläche besitzt und dass die Verbindung
zwischen Verankerungselement 7 und Befestigungselement 4 bei Ver
wendung einer Klemmschneideneinrichtung 17 eine im Wesentlichen
stufenlose Einstellung der durch die Eintauchtiefe des Befestigungsele
ments 4 in das Verankerungselement 7 bestimmten Spannung des Be
zugsstoffs 1 ermöglicht.
Fig. 13 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine am Veranke
rungselement 7 angeordnete Hinterschneidungsanordnung 16, die mit der
am Befestigungselement 4 angeordneten mehrstufigen Rastverzahnung 18
in verschiedenen Stufen in Eingriff bringbar ist. Fig. 14 zeigt den
Schnitt entlang der in Fig. 13 strichlierten Schnittlinie A - A. Man
erkennt den in etwa ringartig ausgebildeten Verbindungsbereich 19 des
Verankerungselements 7 aus Fig. 13 sowie den bogenförmig gekrümmten
Eingriffsbereich 20 zwischen der Hinterschneidungsanordnung 16 des
Verankerungselements 7 und der Rastverzahnung 18 des Befestigungs
elements 4. Durch Zusammenpressen des ringartigen Verbindungsbe
reichs 19 quer zur Richtung der Hinterschneidung im Verbindungsbe
reich 17, mit anderen Worten durch Aufbringen von Kräften in den mit
Pfeilen F gekennzeichneten Bereichen des ringförmigen Verbindungsbe
reichs 19 lässt sich der elastisch ausgebildete ringförmige Verbindungs
bereich 19 des Verankerungselements 7 dergestalt deformieren, dass die
Hinterschneidungsanordnung 16 des Verankerungselements 7 und die
Rastverzahnung 18 des Befestigungselements 4 bei 20 aus dem verbindenden
Eingriff geraten und die Verbindung zwischen Befestigungsele
ment 4 und Verankerungselement 7 dergestalt gelöst werden kann.
Fig. 15 zeigt schließlich ein Beispiel für die permanente Fixierung der
Verbindung zwischen Befestigungselement 4 und Verankerungsele
ment 7, die dadurch gebildet wird, dass nach dem Fertigstellen der
Aufpolsterung eine unlösbare Verbindung zwischen Verbankerungsele
ment 7 und Befestigungselement 4, beispielsweise durch Verschweißen
des Eingriffsbereichs von Verankerungselement 7 und Befestigungsele
ment 4 erfolgt.
Claims (21)
- I. Anordnung zur Befestigung eines Bezugsstoffs an einem Polsterele ment, wobei Polsterelement und/oder Bezugsstoff mit einem Sitzge stell verbindbar sind, mit zumindest einem am Polsterelement anor denbaren Verankerungselement und zumindest einem am Bezug pols terseitig anordenbaren, mit dem Verankerungselement verbindbaren Befestigungselement, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) unter Bildung einer Schnapp-, Rast- oder Klemmverbindung mit dem Verankerungselement (7) in Eingriff bringbar ist, wobei die Schnapp-, Rast- oder Klemmverbin dung mehrere im wesentlichen linear beabstandete Raststufen auf weist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) eine mehrstufige Rastverzah nung (18) aufweist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7) eine Hinterschneidungsanord nung (16) aufweist.
- 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastverzahnung (18) nicht-symmetrische Zahnflankenpaare aufweist.
- 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die bezugsstoffseitigen Zahnflanken der Rastverzahnung (18) eine selbstsperrende Zahngeometrie aufweisen.
- 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis S. dadurch gekennzeichnet, dass die Rastverzahnung (18) des Befestigungselements (4) mit der Hinterschneidungsanordnung (16) des Verankerungselements in meh reren Stufen in selbstsperrenden Eingriff bringbar ist.
- 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) mit einer am Verankerungsele ment (7) angeordneten selbsthemmenden Schneiden- bzw. Klemmein richtung (17) in Eingriff bringbar ist.
- 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Befestigungselementen (4) am Polsterbe zug (1) anordenbar ist, wobei die einzelnen Befestigungselemente (4) beispielsweise entlang eines Nahtbereichs des Polsterbezugs (1) posi tionierbar mit dem Polsterbezug (1) verbindbar sind.
- 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass entlang eines Nahtbereichs des Bezugs (1) polsterseitig ein bie geelastisches, im wesentlichen prismatisches Profilelement (3) anor denbar, insbesondere an den Bezug (1) annähbar ist, mit dem eine Mehrzahl von Befestigungselementen (4), entlang des Profilele ments (3) im wesentlichen frei positionierbar in Eingriff bringbar sind.
- 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (4) mit dem Profilelement (3) jeweils mittels Steck- oder Schnappeinrichtung verbindbar sind.
- 11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement (2) im Bereich des Verankerungselements (7) eine das Polsterelement (2) durchgreifende Ausnehmung (6) aufweist, wobei jeweils ein Befestigungselement (4) die Ausnehmung (6) des Polsterelements (2) durchgreifend mit dem Verankerungselement (7) in Eingriff bringbar ist.
- 12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7) im wesentlichen plattenförmig ausgebildet und in einer sitzgestellseitigen Ausnehmung oder Vertie fung (8) des Polsterelements (2) anordenbar ist.
- 13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7) in das Polsterelement (2) einbett bar, insbesondere einschäumbar ist.
- 14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7) haft-, form- oder kraftschlüssige Mittel zur Befestigung in der Vertiefung (8) des Polsterelements (2), insbesondere eine Widerhakenanordnung (10) aufweist.
- 15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei, bevorzugt mehrere, besonders bevorzugt alle Verankerungselemente (7) miteinander beispielsweise netz-, gitter-, oder flächenartig verbunden sind.
- 16. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7) eine im wesentlichen trichterartige Einführschräge (9) aufweist.
- 17. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7) eine Einrichtung zum Lösen der Verbindung mit dem Befestigungselement (4) aufweist.
- 18. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Lösen der Verbindung ein insbesondere he belartiges Betätigungselement (15) umfasst.
- 19. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterschneidungsanordnung (16) Teil eines im wesentli chen ringartigen Bereichs (19) des Verankerungselements (7) ist, wobei die Verbindung zwischen Verankerungselement (7) und Befes tigungselement (4) durch Zusammenpressen des ringartigen Be reichs (19) quer zur Hinterschneidungsrichtung lösbar ist.
- 20. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriff des Befestigungselements (4) mit dem Veranke rungselement (7) mittels zusätzlicher haft- oder stoffschlüssiger Ver bindung, insbesondere durch Verschweißen des Schnapp-, Rast- oder Steckbereichs unlösbar fixierbar ist.
- 21. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Bezugsstoff (1) und Befestigungselement (4) ein Mit tel zur Erhöhung der Elastizität, insbesondere ein Elastomer gelenk (12a) oder ein elastisches Bandelement (12b) anordenbar ist.
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