DE1012054B - Schalstein aus zwei miteinander verbundenen Teilen - Google Patents
Schalstein aus zwei miteinander verbundenen TeilenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
- E04B2/14—Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element
-
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Description
- Schalstein aus zwei miteinander verbundenen Teilen Gegenstand der Erfindung ist ein Schalstein aus zwei miteinander verbundenen Teilen, von denen der eine Teil der Isolierung dient und der andere Teil zusammen mit dem eingebrachten Beton und einer gegebenenfalls eingelegten Bewehrung die statischen Aufgaben übernimmt. Der Schalstein ist überall dort anwendbar, wo es auf eine gute Wärmeisolierung ankommt, z. B. bei Wohnbauten, Kühlräumen, Flüssigkeitsbehältern od. dgl. Hierbei ist es gleichgültig, ob der Wärmefluß von innen nach außen oder umgekehrt unterbunden werden soll.
- Es sind bereits zweiteilige Schalsteine bekannt, bei denen der eine Teil der Isolierung dient, während der andere Teil zusammen mit dem Beton die statischen Aufgaben übernimmt. Die bekannten Schalsteine weisen aber nur eine schwache Isolierung auf. Sie bestehen entweder aus einer am Schalstein angebrachten und mit diesem verankerten Isolierplatte oder aus einem mit isolierenden Hohlräumen versehenen Teil. Ferner sind Bausteine bekannt, die aus zwei Teilen bestehen und bei denen zwischen den die beiden Teile verbindenden Stegen Isolierplattenstücke zwischengeschaltet sind. Die Verbindung der beiden Teile erfoIgt durch Anker, Drähte od. dgl., die durch die Isolierstreifen hindurchgeführt und in den Teilen eingegossen sind.
- Es wurde nun gefunden, daß eine bessere Isolierung von Schalsteinen dadurch erreicht werden kann, daß die eine Außenseite des Schalsteinteiles an ihren Enden Falzleisten trägt, die parallel zu seinen Stegen verlaufen. Die Leisten sind der Länge nach durchbohrt. Der andere Steinteil ist spiegelbildlich in bezug auf die Leisten und die die Seiten tragende Außenplatte des Schalsteinteiles ausgebildet. Zwischen den Leisten sind Isolierstreifen eingelegt. Die beiden Steinteile sind durch die Bohrungen hindurch miteinander verrödelt oder anderweitig miteinander verbunden. Das Verbindungsmittel, z: B. der Rödeldraht, ist mit einer Isolierschicht versehen. Diese Anordnung weist bereits für viele Anw endungsgebiete eine ausreichende Isolierung auf.
- Um diese Art der Isolierung noch zu erhöhen, kann man zwischen die Isolierstreifen, die in beliebiger Anzahl angeordnet werden können, auch noch dünne Trennwände aus Stoffen mit einer höheren oder niedrigeren Strahlungszahl einlegen, wodurch einerseits die Wärmestrahlen abgeschirmt werden können und andererseits die Anzahl der isolierenden Lufthohlräume vergrößert wird. Hierdurch wird die Steinisolierung wesentlich erhöht.
- In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, es zeigt Fig. 1 eine Aufsicht auf den Stein und Fig, 2 eine Seitenansicht des Steines.
- Der Stein besteht aus zwei Teilen 1 und 2, von denen der Teil 1 als normaler Schalstein ausgebildet ist, mit .dem Unterschied, daß er an einer Außenseite mit Leisten 3 und 4 versehen ist, die von Bohrungen 5 durchzogen sind. Die Bohrungsmündungen sind mit der Leistenaußenseite durch 'Nuten 6 verbunden. Die Leistenaußenseiten tragen außerdem einen Falz 7, der dem Isolierstreifen 8 als Anschlag dient.
- Der Teil 2, der spiegelbildlich zum Teil 1 ausgebildet ist, weist jedoch keinen Schaltsteinansatz auf. Durch die Bohrungen 5 werden z. B. zweckmäßig isolierte Drähte 9 gezogen und miteinander verrödelt, wodurch die Teile 1 Lind 2 und die zwischen ihnen liegenden Isolierstreifen zu einer Einheit zusammengepreßt werden. -Naturgemäß sind auch andere Verbindungsarten der Steinteile möglich, z. B. Anker od. dgl.
- Zwischen die Isolierstreifen 8 und gegebenenfalls auch zwischen den Teilen 1 und 2 und den Isolierstreifen 8 können auch noch dünne Trennwände 10 eingelegt werden. Ferner können die Teile 2 an ihren Stoßseiten auch noch mit Ausgußrillen 11 versehen sein.
- Die Steine werden, wie bei Schalsteinen üblich, trocken übereinandergesetzt und verputzt oder angestrichen.
- Der Schalstein nach der Erfindung hat gegenüber den bekannten Steinen auch noch den Vorzug, daß er den jeweiligen Erfordernissen entsprechend aus vereinheitlichten Teilen zusammengebaut werden kann, ohne daß eine große Lagerhaltung von platzbeanspruchenden Einzelteilen erforderlich ist.
- Die Teile 1 und 2 können aus allen für Steine bekannten Materialien hergestellt werden, z. B. aus Leicht- oder Schwerbeton, aus Metall, Kunststoffen od. dgl.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schalstein aus zwei miteinander verbundenen. Teilen, von denen der eine Teil als Isolierung dient und -der andere Teil zusammen mit dem eingebrachten Beton die statischen Aufgaben übernimmt, dadurch gekennzeichnet, saß die beiden Steinteile (1, 2) in an sich bekannter Weise durch Isolierstreifen (8) voneinander getrennt und durch Anker, Drähte (9) od. dgl. miteinander zu einer Einheit verbunden sind.
- 2. Schalstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, saß die Steinteile (1, 2) Leisten (3, 4) tragen, die zur Anlage der Isolierstreifen (8) dienen, und saß die Anker, Drähte (9) od. dgl. mit einer Isolierung versehen sind.
- 3. Schalstein nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, saß die Anker, Drähte (9) od. dgl. nach außen hin unsichtbar angeordnet sind und seine Sichtseiten eine ebene und glatte Oberfläche aufweisen.
- 4. Schalstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, saß zwischen den Isolierstreifen (8) und/oder zwischen den Steinteilen (1, 2) und den Isolierstreifen (8) dünne Trennwände eingelegt sind, die die Größe einer Seitenwand haben und aus Stoffen mit einer hohen oder auch niedrigen Strahlungszahl bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 913 815, 880 930; französische Patentschrift Nr. 923 831: L?SA.-Patentschriften Nr. 2 540 349, 2 194 047.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER17868A DE1012054B (de) | 1955-12-01 | 1955-12-01 | Schalstein aus zwei miteinander verbundenen Teilen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DER17868A DE1012054B (de) | 1955-12-01 | 1955-12-01 | Schalstein aus zwei miteinander verbundenen Teilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1012054B true DE1012054B (de) | 1957-07-11 |
Family
ID=7400085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER17868A Pending DE1012054B (de) | 1955-12-01 | 1955-12-01 | Schalstein aus zwei miteinander verbundenen Teilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1012054B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4263765A (en) * | 1978-09-13 | 1981-04-28 | One Design Inc. | High mass wall module for environmentally driven heating and cooling system |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2194047A (en) * | 1938-10-13 | 1940-03-19 | Sidney H Markle | Building block |
| FR923831A (fr) * | 1946-03-14 | 1947-07-18 | élément de construction aggloméré | |
| US2540349A (en) * | 1946-09-19 | 1951-02-06 | Robert S Reed | Reinforced building block |
| DE880930C (de) * | 1950-03-10 | 1953-06-25 | Josef Proksch | Grossformatiger Hohlformstein fuer ein aufgehendes Mauerwerk |
| DE913815C (de) * | 1952-04-08 | 1954-06-21 | Ekkehard Brucker | Schalstein |
-
1955
- 1955-12-01 DE DER17868A patent/DE1012054B/de active Pending
Patent Citations (5)
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| US2194047A (en) * | 1938-10-13 | 1940-03-19 | Sidney H Markle | Building block |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4263765A (en) * | 1978-09-13 | 1981-04-28 | One Design Inc. | High mass wall module for environmentally driven heating and cooling system |
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