DE10119261C1 - Lasttransistor mit Strombegrenzungsanordnung - Google Patents
Lasttransistor mit StrombegrenzungsanordnungInfo
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- H03K17/082—Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage by feedback from the output to the control circuit
- H03K17/0822—Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage by feedback from the output to the control circuit in field-effect transistor switches
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung mit einem Lasttransistor (TL), der einen ersten Laststreckenanschluss (D), einen zweiten Laststreckenanschluss (S) und einen Steueranschluss (G) aufweist, und mit einer Strombegrenzungsanordnung, die folgende Merkmale aufweist: DOLLAR A - einen Messtransistor (TS) mit einem ersten Laststreckenanschluss (D), der an den ersten Laststreckenanschluss (D) des Laststransistors (TL) angeschlossen ist, einem zweiten Laststreckenanschluss (S) und einem Steueranschluss (G), DOLLAR A - eine zwischen den zweiten Laststreckenanschluss (S) des Messtransistors (TS) und den zweiten Laststreckenanschluss (S) des Lasttransistors geschaltete Strommessanordnung (10), die ein von dem Strom (IS) durch den Messtransistor (TS) abhängiges Ansteuersignal (SI) bereitstellt, DOLLAR A - einem zwischen den Steueranschluss (G) und den zweiten Laststreckenanschluss (S) des Lasttransistors (TL) geschalteten steuerbaren Widerstand (R; M), der durch das Ansteuersignal (SI) der Strommessanordnung (10) angesteuert ist, DOLLAR A - eine veränderliche Spannungsquelle (30), die zwischen dem Steueranschluss des Messtransistors (TS) und dem Steueranschluss (G) des Lasttransistors (TL) eine von der Spannung (US) zwischen den zweiten Laststreckenanschlüssen (S) des Messtransistors (TS) und des Lasttransistors (TL) abhängige Spannung (US) bereitstellt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung
mit einem Lasttransistor und einer Strombegrenzungsanordnung.
Derartige Schaltungsanordnungen mit einem Lasttransistor und
einer Strombegrenzungsanordnung sind beispielsweise die von
der Anmelderin unter der Bezeichnung PROFET vertriebenen in
telligenten Leistungsschalter.
Der Lasttransistor dient dabei zum Schalten einer in Reihe zu
dem Lasttransistor anschließbaren Last, wobei die Reihen
schaltung aus Lasttransistor und Last an eine Versorgungs
spannung anschließbar ist. Aufgabe der Strombegrenzungsanord
nung ist es, den Strom durch den Leistungstransistor, insbe
sondere bei einem Kurzschluss der Last, zu begrenzen. Eine
wirksame Strombegrenzung setzt eine möglichst genaue Erfas
sung des Stromes durch den Lasttransistor voraus, um ein wei
teres Ansteigen den Laststromes bei Überschreiten eines
Schwellenwertes zu verhindern.
Die bekannten Leistungsschalter erlauben Ströme bis zu 50 A
bei Einschaltwiderständen des Lasttransistors zwischen 20 mΩ
und 100 mΩ. Eine Strommessung über einen in Reihe zu dem
Lasttransistor geschalteten Shunt-Widerstand scheidet wegen
der auftretenden Verlustleistungen aus.
Die DE 43 15 738 A1 beschreibt eine Schaltungsanordnung mit
einem Lasttransistor und einem Messtransistor, die jeweils
als MOSFET ausgebildet sind, deren Drain-Anschlüsse jeweils
miteinander verbunden sind und die gemeinsam angesteuert
sind. In Reihe zu der Laststrecke des Messtransistors, bzw.
zwischen die Source-Anschlüsse des Last- und Messtransistors
ist eine Strommessanordnung geschaltet, die einen zwischen
den Gate-Anschluss und den Source-Anschluss des Lasttransis
tors geschalteten Transistor ansteuert. Nachteilig ist, dass
aufgrund eines Spannungsabfalles über der Strommessanordnung
der Lasttransistor und der Messtransistor nicht mit identi
schen Gate-Source-Spannungen betrieben werden, so dass der
den Laststransistor durchfließende Laststrom nicht exakt über
das Flächenverhältnis der beiden Transistoren und den den
Messtransistor durchfließenden Messstrom ermittelbar ist.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schaltungsanord
nung mit einem Lasttransistor und einer Strombegrenzungsan
ordnung zur Verfügung zu stellen, bei der die Strombegrenzung
eine Begrenzung des Laststromes ab einem vorgegebenen Last
strom bewirkt, der exakt ermittelbar ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Schaltungsanordnung gemäß den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Die vorliegende Schaltungsanordnung weist einen Lasttransis
tor der einen ersten und zweiten Laststreckenanschluss und
einen Steueranschluss aufweist, und eine Strombegrenzungsan
ordnung auf. Die Strombegrenzungsanordnung weist einen Mess
transistor mit einem ersten Laststreckenanschluss, der an den
ersten Laststreckenanschluss des Lasttransistors angeschlos
sen ist, einem zweiten Laststreckenanschluss und einem Steu
eranschluss auf. Zwischen den zweiten Laststreckenanschluss
des Messtransistors und den zweiten Laststreckenanschluss des
Lasttransistors ist eine Strommessanordnung geschaltet, die
ein von dem Strom durch den Messtransistor abhängiges Ansteu
ersignal bereitstellt. Dieses Ansteuersignal steuert einen
steuerbaren Widerstand an, der zwischen den Steueranschluss
und den zweiten Laststreckenanschluss des Lasttransistors ge
schaltet ist. Ferner weist die Spannungsbegrenzungsanordnung
eine veränderliche Spannungsquelle auf, die zwischen dem
Steueranschluss des Messtransistors und dem Steueranschluss
des Lasttransistors eine von der Spannung zwischen den zwei
ten Laststreckenanschlüssen des Messtransistors und des Last
transistors abhängige Spannung, das heißt ein von der Span
nung über der Strommessanordnung abhängige Spannung, bereit
stellt.
Der Lasttransistor und der Messtransistor sind vom selben
Leitungstyp, wobei der Steueranschluss bei Verwendung von
MOS-Transistoren durch den Gate-Anschluss und der erste und
zweite Laststreckenanschluss durch den Source- bzw. Drain-
Anschluss des jeweiligen MOS-Transistors gebildet ist. Die
veränderliche Spannungsquelle, die eine der Spannungsdiffe
renz zwischen den zweiten Laststreckenanschlüssen der Tran
sistoren entsprechende Spannung zwischen den Steueranschlüs
sen der Transistoren bereitstellt, bewirkt, dass der Last
transistor und der Messtransistor mit identischen Steuerspan
nungen zwischen den jeweiligen Steuer- und Laststreckenan
schlüssen, das heißt mit identischen Gate-Source-Spannungen
bei MOS-Transistoren, betrieben werden. Der Strom durch den
Messtransistor ist dann wenigstens annäherungsweise proporti
onal zu dem Strom durch den Lasttransistor, wobei der Propor
tionalitätsfaktor durch das Verhältnis der aktiven Transis
torflächen bestimmt ist. Der Lasttransistor und der Messtran
sistor sind vorzugsweise so dimensioniert, dass der maximale
Strom durch den Messtransistor wenigstens um den Faktor 100
kleiner als der Strom durch den Lasttransistor ist.
Vorzugsweise sind der Lasttransistor und der Messtransistor
in einem gemeinsamen Halbleiterkörper realisiert, wobei man
sich zunutze macht, dass Leistungstransistoren üblicherweise
aus einer Vielzahl gleichartig aufgebauter Transistorzellen
bestehen, die jeweils eine Steuerelektrode und erste und
zweite Anschlusszonen aufweisen. Die Steuerelektroden, näm
lich die Gate-Elektroden bei MOS-Transistoren, und erste An
schlusszonen, nämlich die Drain-Zonen bei MOS-Transistoren,
sind dabei jeweils miteinander verbunden, wobei bei MOS-
Transistoren in vertikaler Bauweise eine Rückseite des Halb
leiterkörpers einen gemeinsamen Drain-Anschluss bildet. Zwei
te Anschlusszonen der Zelle, nämlich Source-Zonen bei MOS-
Transistoren, sind bei dieser Realisierung eines Leistungs
transistors unabhängig voneinander verschaltbar. Zur Bildung
des Lasttransistors werden die meisten der zweiten Anschluss
zonen der Transistorzellen zusammengeschaltet während die
zweiten Anschlusszellen der übrigen Transistorzellen zur Bil
dung des Messtransistors zusammengeschaltet werden. Das Ver
hältnis aus der Anzahl der den Lasttransistor bildenden Tran
sistorzellen und der den Messtransistor bildenden Transistor
zellen bestimmt den Proportionalitätsfaktor zwischen Last
strom und Messstrom, wenn der Lasttransistor und der Mess
transistor bei denselben Steuerspannungen betrieben werden.
Die Spannungsdifferenz zwischen den zweiten Laststreckenan
schlüssen des Lasttransistors und des Messtransistors ist be
dingt durch den Spannungsabfall an der dem Messtransistor
nachgeschalteten Strommessanordnung, die den steuerbaren Wi
derstand zwischen dem Steueranschluss und dem zweiten Last
streckenanschluss des Lasttransistors ansteuert. Das Strom
leitverhalten eines als MOS-Transistor ausgebildeten Leis
tungstransistors ist bestimmt durch die zwischen seinem Steu
eranschluss und seinem zweiten Laststreckenanschluss anlie
gende Steuerspannung, das heißt durch die Gate-Source-
Spannung. Der steuerbare Widerstand beeinflusst diese Steuer
spannung und reduziert die Steuerspannung, um den Lasttran
sistor abzuregeln, wenn der über den Messstrom erfasste Last
strom einen vorgegebenen Wert übersteigt.
Die Strommessanordnung weist vorzugsweise eine Vergleicher
anordnung auf, die ein von dem Messstrom abhängiges Signal
mit einem Referenzsignal vergleicht und die den steuerbaren
Widerstand abhängig von diesem Vergleich ansteuert. Der
steuerbare Widerstand ist dabei vorzugsweise als MOS-
Transistor ausgebildet.
Der Lasttransistor dient vorzugsweise als sogenannter High-
Side-Schalter, der zwischen ein positives Versorgungspotenti
al und eine Last geschaltet ist, wobei ein dem Lasttransistor
abgewandter Anschluss der Last an einem negativen Versor
gungspotential, bzw. Bezugspotential, liegt. Zur Ansteuerung
des Lasttransistors ist an dessen Steueranschluss ein Ansteu
erpotential erforderlich, das größer ist als das positive
Versorgungspotential. Dieses Ansteuerpotential wird durch ei
ne Ladungspumpe bereitgestellt.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbei
spielen anhand von Figuren näher erläutert. In den Figuren
zeigt
Fig. 1 eine grundsätzliche Schaltungsanordnung einer er
findungsgemäßen Schaltungsanordnung, mit einem
Lasttransistor, einem Messtransistor, einer Strom
messanordnung und einer an einen Steueranschluss
des Messtransistors angeschlossenen veränderlichen
Spannungsquelle,
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsge
mäßen Schaltungsanordnung,
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsge
mäßen Schaltungsanordnung,
Fig. 4 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsge
mäßen Schaltungsanordnung
Fig. 5 ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsge
mäßen Schaltungsanordnung.
In den Figuren bezeichnen, sofern nicht anders angegeben,
gleiche Bezugszeichen gleiche Teile mit gleicher Bedeutung.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Verwendung
jeweils eines n-leitenden MOS-Transistors als Lasttransistor
und eines n-leitenden MOS-Transistors als Messtransistor er
läutert. Gate-Anschlüsse dieser MOS-Transistoren bilden Steu
eranschlüsse der Transistoren, Drain-Anschlüsse der MOS-
Transistoren bilden erste Laststreckenanschlüsse dieser Tran
sistoren und Source-Anschlüsse dieser MOS-Transistoren bilden
zweite Laststreckenanschlüsse.
Fig. 1 veranschaulicht das Grundprinzip einer erfindungsge
mäßen Schaltungsanordnung, die einen Lasttransistor TL und
eine Strombegrenzungsanordnung ILIM zur Begrenzung eines
durch den Lasttransistor TL fließenden Laststromes IL auf
weist. Der Lasstransistor TL ist in dem Ausführungsbeispiel
als High-Side-Schalter eingesetzt, dessen Drain-Source-
Strecke D-S ist dementsprechend zwischen eine Klemme für ein
positives Versorgungspotential Vbb und einen Ausgangsan
schluss OUT geschaltet. Zwischen den Ausgangsanschluss OUT
und ein negatives Versorgungspotential, bzw. ein Bezugspoten
tial GND, ist eine Last RL anschließbar, die in Fig. 1 le
diglich zur Erläuterung der Funktionsweise der erfindungsge
mäßen Schaltungsanordnung als ohmscher Widerstand dargestellt
und gestrichelt eingezeichnet ist.
Der Lasttransistor TL leitet, wenn an dessen Gate-Anschluss G
ein Ansteuerpotential angelegt wird, welches vorzugsweise
größer als das obere Versorgungspotential Vbb ist, um auf
diese Weise die zwischen dem oberen Versorgungspotential Vbb
und Bezugspotential GND anliegende Versorgungsspannung an die
Last RL anzulegen. Zur Bereitstellung dieses Ansteuerpotenti
als ist in Fig. 1 beispielhaft eine Ladungspumpe LP darge
stellt, die in Reihe zu einem Schalter S1 zwischen das obere
Versorgungspotential Vbb und den Gate-Anschluss G des Last
transistors TL geschaltet ist. Die Ladungspumpe LP weist eine
Reihenschaltung einer Spannungsquelle Uq, eines Widerstandes
RP und einer Stromquelle Iq1 auf, wobei bei geschlossenem
Schalter S1 an dem Gate-Anschluss G des Lasttransistors TL
ein Potential zur Verfügung gestellt wird, welches um den
Wert der von der Spannungsquelle Uq gelieferten Spannung über
dem Wert des positiven Versorgungspotentials Vbb liegt. Um
den Lasttransistor TL leitend anzusteuern muss dessen nicht
näher eingezeichnete Gate-Kapazität, die sich aus einer Gate-
Source-Kapazität und einer Gate-Drain-Kapazität zusammen
setzt, geladen werden. Die Stromquelle Iq1 bestimmt dabei die
Zeitdauer, innerhalb der diese Gate-Kapazität geladen und der
Lasttransistor TL damit leitend wird. Zum Sperren des Last
transistors TL wird dieser über eine Reihenschaltung eines
zweiten Schalters S2 und einer zweiten Stromquelle Iq2 gegen
Bezugspotential GND entladen.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Ansteuerung des Lasttran
sistors TL mittels einer Ladungspumpe in der in Fig. 1 dar
gestellten Weise hinlänglich bekannt ist und nur zur Zwecken
der Erläuterung der Funktionsweise der Schaltungsanordnung
dargestellt ist.
Bei angesteuertem Lasttransistor TL und einer an die Aus
gangsklemme OUT angeschlossenen Last RL wird der Lasttransis
tor TL von einem Laststrom IL durchflossen. Zur Begrenzung
dieses Laststromes IL, insbesondere bei einem Kurzschluss der
Last RL, ist eine Strombegrenzungsanordnung ILIM vorgesehen,
die einen zwischen den Gate-Anschluss G und den Source-
Anschluss S des Lasttransistors TL geschalteten veränderli
chen Widerstand R aufweist. Dieser Widerstand R ist durch ei
ne Strommessanordnung 10 abhängig von einem Messstrom IS an
gesteuert, wobei dieser Messstrom IS proportional zu dem
Laststrom IL ist, wie im folgenden erläutert werden wird. Die
Strommessanordnung 10 steuert mittels eines Ansteuersignals
SI den veränderlichen Widerstand R derart an, dass der Wider
standswert des veränderlichen Widerstandes R abnimmt, um die
Gate-Source-Spannung des Lasttransistors TL zu reduzieren,
bzw. um dessen Gate-Source-Kapazität wenigstens teilweise zu
entladen, wenn der Laststrom IL einen vorgegebenen Schwellen
wert übersteigt, um dadurch den Lasttransistor TL abzuregeln
und den Laststrom IL zu begrenzen.
Zur Bereitstellung des Messstromes IS ist ein Messtransistor
TS vorgesehen, der vom selben Leitungstyp wie der Lasttran
sistor TL ist und dessen Drain-Anschluss an den Drain-
Anschluss des Lasttransistors TL angeschlossen ist. Bedingt
durch die zwischen den Source-Anschluss S des Messtransistors
TS und den Ausgangsanschluss OUT, bzw. den Source-Anschluss
des Lasttransistors TL, geschaltete Strommessanordnung 10 be
finden sich die Source-Anschlüsse des Lasttransistors TL und
des Messtransistors TS nicht auf demselben Potential. Die
Spannungsdifferenz zwischen diesen Source-Potentialen ent
spricht einer Spannung US, die über der Strommessanordnung 10
anliegt.
Diese über der Strommessanordnung 10 anliegende Spannung US
wird mittels einer Spannungsmessanordnung 20 erfasst. Ein
Ausgangssignal SU der Spannungsmessanordnung 20 steuert eine
Spannungsquelle 30 an, die zwischen den Gate-Anschluss G des
Messtransistors TS und den Gate-Anschluss G des Lasttransis
tors TL geschaltet ist. Die Ansteuerung der veränderlichen
Spannungsquelle 30 über die Spannungsmessanordnung 20 erfolgt
derart, dass die von der veränderlichen Spannungsquelle 30
bereitgestellte Spannung der über der Strommessanordnung 10
anliegenden Spannung US entspricht. Das Gate-Potential des
Messtransistors TS liegt damit um den Wert der Spannung US
über dem Gate-Potential des Lasttransistors TL. Da das Sour
ce-Potential des Messtransistors TS ebenfalls um den Wert der
Spannung US über dem Wert des Source-Potentials des Lasttran
sistors TL liegt, bewirkt die veränderliche Spannungsquelle
30, dass die Gate-Source-Spannung des Messtransistors TS der
Gate-Source-Spannung des Lasttransistors TL entspricht. Der
Lasttransistor TL und der Messtransistor TS werden dadurch
annäherungsweise in denselben Arbeitspunkten betrieben. Die
Arbeitspunkte sind deshalb nicht völlig identisch, weil die
Drain-Source-Spannung des Messtransistors TS um den Wert der
Spannung US geringer als die Drain-Source-Spannung des Last
transistors TL ist.
Davon ausgehend, dass die Drain-Source-Spannung des Messtran
sistors TS stets größer als die Spannung US über der Strom
messanordnung 10 ist, kann jedoch davon ausgegangen werden,
dass der den Messtransistor TS durchfließende Messstrom IS
annäherungsweise proportional zu dem Laststrom IL ist. Der
Proportionalitätsfaktor zwischen dem Laststrom IL und dem
Messstrom IS wird durch das Verhältnis der aktiven Transis
torfläche des Lasttransistors TL zu der aktiven Transistor
fläche des Messtransistors TS, bzw. durch das Verhältnis der
Anzahl der den Lasttransistor TL bildenden Transistorzellen
zu der Anzahl der den Messtransistor TS bildenden Transistor
zellen bestimmt.
Die Strommessanordnung 10 weist eine Vergleicheranordnung
auf, welche den von dem Laststrom IL abhängigen Messstrom IS
mit einem Referenzwert vergleicht und die abhängig von diesem
Vergleich den veränderlichen Widerstand R über das Ansteuer
signal SI ansteuert, um so den Lasttransistor TL bei Errei
chen eines Schwellenwertes abzuregeln. Dieser Schwellenwert
ist vorzugsweise veränderlich, um unterschiedlichste Anwen
dungszwecke für die Schaltungsanordnung zu ermöglichen. Übli
cherweise dient die Strombegrenzungsanordnung zum Schutz des
Lasttransistors bei Störungen in der Last. Die Strombegren
zungsanordnung kann jedoch auch zum Schutz der Last dienen,
wenn sichergestellt werden soll, dass der durch den Lasttran
sistor TL in die Last fließende Strom IL einen vorgegebenen
Wert nicht überschreiten darf. Dieser von der Last abhängige
Wert kann bei der Einstellung des Schwellenwertes in der
Strombegrenzungsanordnung ILIM berücksichtigt werden.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung, wobei Ausführungsbeispiele für die
Strommessanordnung 10, die veränderliche Spannungsquelle 30
und die Spannungsmessanordnung 20 im Detail dargestellt sind.
Auf eine Darstellung der das Gate G des Lasttransistors TL
entladenden Anordnung mit der Stromquelle Iq2 und dem Schal
ter S2 gemäß Fig. 1, bzw. auf die Darstellung des Schalters
S1 gemäß Fig. 1, ist in Fig. 2 aus Gründen der Übersicht
lichkeit verzichtet.
Die in Fig. 2 dargestellte Strommessanordnung 10 weist einen
ersten n-leitenden MOS-Transistor M3 und einen zweiten n-
leitenden MOS-Transistor M4 auf, deren Gate-Anschlüsse und
deren Source-Anschlüsse jeweils miteinander verbunden sind.
Die Drain-Source-Strecke des ersten Transistors M3 ist zwi
schen den Source-Anschluss S des Messtransistors TS und die
Ausgangsklemme OUT bzw. den Source-Anschluss S des Lasttran
sistors TL geschaltet. Der erste Transistor M3 ist als Diode
verschaltet, d. h. dessen Drain-Anschluss ist an dessen Gate-
Anschluss angeschlossen. Der zweite Transistor M4 ist in Rei
he zu einer Stromquelle Iref zwischen den Gate-Anschluss G
des Lasttransistors TL und die Ausgangsklemme OUT, bzw. den
Source-Anschluss S des Lasttransistors TL geschaltet. Der
steuerbare Widerstand ist in dem Ausführungsbeispiel als p-
Kanal MOS-Transistor M ausgebildet, dessen Drain-Source-
Strecke zwischen den Gate-Anschluss G des Lasttransistors TL
und dessen Source-Anschluss S, bzw. die Ausgangsklemme OUT
geschaltet ist. Der Source-Anschluss S des Transistors M ist
dabei an den Gate-Anschluss G des Lasttransistors TL ange
schlossen. Ein der Stromquelle Iref und dem zweiten Transis
tor M4 gemeinsamer Knoten ist an den Gate-Anschluss G des
Transistors M angeschlossen.
Die Funktionsweise dieser Strommessanordnung 10 zur Ansteue
rung des Transistors M wird im folgenden kurz erläutert.
Der erste Transistor M3 wird von dem Messstrom IS des Mess
transistors TS durchflossen. Der zweite Transistor M4, wird
aufgrund der beschriebenen Verschaltung mit dem ersten Tran
sistor M3 mit derselben Gate-Source-Spannung wie der erste
Transistor M3 betrieben. Ist der durch die Referenzstromquel
le Iref gelieferte Strom größer als der Messstrom IS, so
fällt annäherungsweise die gesamte Spannung Ugs zwischen dem
Gate-Anschluss G und dem Source-Anschluss S des Lasttransis
tors TL über der Drain-Source-Strecke des zweiten Transistors
M4 an, wodurch das Gate des p-leitenden MOS-Transistors M
annäherungsweise auf dem Gate-Potential des Lasttransistors
TL liegt. Die Gate-Source-Spannung des Transistors M ist
damit annäherungsweise Null, der Transistor M sperrt. Ist der
durch die Referenzstromquelle Iref gelieferte Strom kleiner
als der Messstrom IS, so fällt ein Großteil der Gate-Source-
Spannung Ugs über der Stromquelle Iref an, wodurch der
Transistor M leitet und die Gate-Source-Kapazität des
Lasttransistors TL entlädt, um den Lasttransistor abzuregeln.
Die Anordnung mit den beiden Transistoren M3, M4 und der Re
ferenzstromquelle Iref bildet eine Vergleicheranordnung, die
abhängig davon, ob der Messstrom IS größer oder kleiner als
der Referenzstrom Iref ist, den Transistor M leitend oder
sperrend ansteuert. Die Referenzstromquelle Iref ist vorzugs
weise derart ausgebildet, dass der Referenzstrom einstellbar
ist, um den Laststrom IL, ab welchem der Lasttransistor TL
abregeln soll, einstellbar ist, um die erfindungsgemäße
Schaltungsanordnung für unterschiedlichste Einsatzzwecke ver
wenden zu können.
Die veränderliche Spannungsquelle weist im Ausführungsbei
spiel eine Reihenschaltung eines p-leitenden MOS-Transistors
M6 und eines n-leitenden MOS-Transistors M2 auf, wobei diese
Reihenschaltung zwischen einen Knoten N1 für ein Versorgungs
potential und den Gate-Anschluss G des Lasttransistors TL ge
schaltet ist. Der Knoten N1 für Versorgungspotential wird in
dem Ausführungsbeispiel durch einen dem Widerstand R und der
Stromquelle Iq1 der Ladungspumpe LP gemeinsamen Knoten gebil
det, wobei das an diesem Knoten N1 anliegende Potential annä
herungsweise um dem Wert der von der Spannungsquelle Uq ge
lieferten Spannung über dem Wert des positiven Versorgungspo
tentials Vbb liegt. Der Transistor M2 der Reihenschaltung aus
den beiden Transistoren M6, M2 ist als Diode verschaltet,
d. h. dessen Drain-Anschluss ist an dessen Gate-Anschluss an
geschlossen. Des weiteren ist die Drain-Source-Strecke dieses
Transistors M2 zwischen den Gate-Anschluss G des Messtransis
tors TS und den Gate-Anschluss G des Lasttransistors TL ge
schaltet.
Die Reihenschaltung aus den Transistoren M6 und M2 der Span
nungsquelle 30 wird von einem Strom durchflossen, welcher dem
Messstrom IS durch den ersten Transistor M3 der Strommessan
ordnung 10 entspricht. Der Transistor M2 der Spannungsquelle
30 ist vorzugsweise identisch dimensioniert wie der erste
Transistor M3 der Strommessanordnung 10. Die über der Drain-
Source-Strecke des Transistors M2 anliegende Spannung ent
spricht daher der über der Drain-Source-Strecke des ersten
Transistors M3 anliegenden Spannung US. Das Gate-Potentials
des Messtransistors TS liegt somit um den Wert dieser Span
nung US über dem Wert des Gate-Potentials des Lasttransistors
TL.
Die Ansteuerung der veränderlichen Spannungsquelle 30 erfolgt
über den Gate-Anschluss des Transistors M6. Zu dessen Ansteu
erung ist eine Reihenschaltung eines Transistors M5 und eines
Transistors M1 zwischen den Knoten N1 und die Ausgangsklemme
OUT geschaltet. Der Transistor M1 ist vom selben Leitungstyp
wie der Transistor M3 und vorzugsweise identisch dimensio
niert. Der Gate-Anschluss des Transistors M1 ist an den Gate-
Anschluss des Transistors M3 angeschlossen und die Source-
Anschlüsse dieser beiden Transistoren M1, M3 sind miteinander
verbunden. Der Transistor M5 ist vom selben Leitungstyp wie
der Transistor M6 und diese beiden Transistoren M5, M6 sind
identisch dimensioniert. Der Transistor M5 ist als Diode ver
schaltet, d. h. dessen Drain-Anschluss ist an dessen Gate-
Anschluss angeschlossen. Der Transistor M1, der mit der sel
ben Gate-Source-Spannung wie der Transistor M3 der Strommess
anordnung 10 betrieben wird, ruft durch den Transistor M5 ei
nen Strom hervor, der dem Messstrom IS durch den Transistor
M3 entspricht. Der Transistor M5, dessen Gate-Anschluss an
den Gate-Anschluss des Transistors M6 angeschlossen ist und
dessen Source-Anschluss an den Source-Anschluss des Transis
tors M6 angeschlossen ist, überträgt diesen Strom IS auf die
Reihenschaltung aus dem Transistor M6 und dem Transistor M2,
um über dem Transistor M2 die Spannung US hervorzurufen.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Schaltungsanordnung, die sich von der in Fig. 2
dargestellten dadurch unterscheidet, dass die veränderliche
Spannungsquelle 30 anstelle des Transistors M2 einen ohmschen
Widerstand R2 aufweist, der in Reihe zu dem Transistor M6 und
zwischen die Gate-Anschlüsse des Messtransistors TS und des
Lasttransistors TL geschaltet ist.
Anstelle des Transistors M1 gemäß Fig. 2 ist in der Span
nungsmessanordnung eine Anordnung mit einem Transistor M7,
einem ohmschen Widerstand R3 und einem Operationsverstärker
OPV vorgesehen, wobei der Transistor M7 als n-leitender MOS-
Transistor ausgebildet ist und in Reihe zu dem Widerstand R3
und dem bereits in Fig. 3 beschriebenen Transistor M5 zwi
schen den Knoten N1 und die Ausgangsklemme OUT geschaltet
ist. Der Operationsverstärker OPV weist eine Ausgangsklemme
auf, die den Gate-Anschluss des Transistors M7 ansteuert. Ein
erster Eingang des Operationsverstärkers OPV ist an einen dem
Transistor M7 und dem ohmschen Widerstand R3 gemeinsamen Kno
ten angeschlossen. Ein zweiter Eingang des Operationsverstär
kers OPV ist an den Drain-Anschluss bzw. den Gate-Anschluss
des Transistors M3 der Strommessanordnung 10 angeschlossen.
Der Operationsverstärker OPV steuert den Transistor M7 so an,
dass die über dem Widerstand R3 anliegende Spannung der
Drain-Source-Spannung US des Transistors M3 der Strommessan
ordnung 10 entspricht. Die Reihenschaltung aus den Transisto
ren M5, M7 und dem ohmschen Widerstand R3 wird dabei von ei
nem Strom I1 durchflossen. Der Transistor M5 überträgt diesen
Strom I1 auf die Reihenschaltung aus dem Transistor 6 und dem
ohmschen Widerstand R2. Der ohmsche Widerstand R2 besitzt bei
einem Übersetzungsverhältnis 1 : 1 der beiden Transistoren M5
und M6 den selben Widerstandswert wie der Widerstand R3, so
dass die über dem Widerstand R2 durch den Strom I1 hervorge
rufene Spannung der Spannung US über der Drain-Source-Strecke
des ersten Transistors M3 der Strommessanordnung 10 ent
spricht. Ist das Übersetzungsverhältnis der Transistoren M5
und M6 nicht 1 : 1, so ist das Verhältnis der Widerstandswerte
der Widerstände R2 und R3 entsprechend dem Übersetzungsver
hältnis zu wählen.
Die Funktionsweise der Ansteuerung des Transistors M mittels
der Strommessanordnung 10 entspricht der Funktionsweise bei
der in Fig. 2 dargestellten und oben beschriebenen Schal
tung.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Schaltungsanordnung, welche sich von den in den
Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispielen durch den
Aufbau und die Funktionsweise der veränderlichen Spannungs
quelle und der Spannungsmessanordnung unterscheidet. Der Auf
bau und die Funktionsweise der in Fig. 4 dargestellten
Strommessanordnung entspricht der in den Fig. 2 und 3 dar
gestellten und beschriebenen Strommessanordnung.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 ist ein Kondensator
C vorgesehen, dessen eine Anschlussklemme über einen Schalter
S1 an den Drain-Anschluss des ersten Transistors M3 der
Strommessanordnung 10 angeschlossen ist und dessen zweite An
schlussklemme über einen zweiten Schalter S2 an den Source-
Anschluss des ersten Transistors M3 der Strommessanordnung 10
angeschlossen ist. Die beiden Schalter S1, S2 werden gleich
zeitig nach Maßgabe eines Ansteuersignals MS geöffnet oder
geschlossen, um den Kondensator C bei geschlossenen Schalter
S1, S2 parallel zu der Drain-Source-Strecke des Transistors
M3 zu schalten und den Kondensator C auf den Wert der über
der Drain-Source-Strecke des Transistors M3 anliegenden Span
nung US aufzuladen.
Die zweite Anschlussklemme des Kondensators C ist weiterhin
über einen dritten Schalter S3 an den Gate-Anschluss G des
Lasttransistors TL angeschlossen und die erste Anschlussklem
me des Kondensators C ist über einen Schalter S4 an den Gate-
Anschluss G des Messtransistors TS angeschlossen. Die beiden
Schalter S3, S4 werden jeweils gemeinsam geöffnet oder ge
schlossen, wobei diese Schalter S3, S4 geöffnet werden, wenn
die Schalter S1, S2 geschlossen werden und umgekehrt. Die
Schalter S3, S4 sind dementsprechend durch ein Ansteuersignal
angesteuert, welches durch Invertierung aus dem Ansteuersig
nal MS hervorgeht.
Die Funktionsweise der dargestellten Schaltungsanordnung wird
im folgenden kurz beschrieben. Bei geschlossenen Schaltern
S1, S2 wird der Kondensator C auf die an dem ersten Transis
tor M3 der Strommessanordnung 10 anliegende Spannung US auf
geladen. Die Schalter S3, S4 sind dabei geöffnet. Bei an
schließend geöffneten Schaltern S1, S2 und geschlossenen
Schaltern S3, S4 wird an das Gate G des Messtransistors TS
ein Potential angelegt, welches um den Wert der über dem Kon
densator C anliegenden Spannung US über dem Wert des Gate-
Potentials des Lasttransistors TL liegt. Der Messtransistor
TS bleibt auch bei anschließend geöffneten Schaltern S3, S4
leitend, da dessen Gate-Source-Kapazität nicht entladen wer
den kann.
Bei der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 4 findet jeweils
zeitlich aufeinanderfolgend eine Erfassung der über dem ers
ten Transistor M3 anliegenden Spannung US durch Aufladen des
Kondensators C und ein Anlegen der erfassten Spannung des
Kondensators C zwischen die Gate-Anschlüsse des Messtransis
tors TS und des Lasttransistors TL statt. Die Frequenz, mit
welcher die Schalter S1 bis S4 geöffnet und geschlossen wer
den bestimmt die Anzahl der pro Zeiteinheit vorgenommenen
Messvorgänge.
Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Schaltungsanordnung mit einer gegenüber den Aus
führungsbeispielen gemäß der Fig. 2 bis 4 geänderten
Strommessanordnung 10. Die veränderliche Spannungsquelle 30
und die Spannungsmessanordnung 20 in Fig. 5 entspricht der
in Fig. 3 dargestellten und erläuterten.
Die Strommessanordnung 10 weist einen ohmschen Widerstand R4
auf, der zwischen den Source-Anschluss S des Messtransistors
TS und den Source-Anschluss S des Lasttransistors TL geschal
tet ist. Der den Messtransistor TS durchfließende Messstrom
IS ruft über diesem Widerstand R3 eine Spannung US hervor,
die in der anhand von Fig. 2 beschriebenen Weise auch an dem
Widerstand R2 hervorgerufen wird, um das Gate-Potential des
Transistors TS um den Wert der Spannung US über dem Gate-
Potential des Lasttransistors TL zu halten. Als veränderli
cher Widerstand zwischen dem Gate-Anschluss G und dem Source-
Anschluss S des Lasttransistors TL ist ein Bipolartransistor
B vorgesehen, der durch einen Operationsverstärker OPV2, der
als Transkonduktanzverstärker ausgebildet ist, angesteuert
ist. Dieser Operationsverstärker OPV2 vergleicht die über dem
Widerstand R3 anliegende Spannung US mit einer von einer Re
ferenzspannungsquelle Uref gelieferten Spannung. Dazu ist ein
dem Source-Anschluss S des Messtransistors TS und dem Wider
stand R3 gemeinsamer Knoten an einen ersten Anschluss des O
perationsverstärkers OPV2 angeschlossen und die Referenzspan
nungsquelle Uref ist an einen zweiten Eingang des Operations
verstärkers OPV2 angeschlossen, wobei eine dem Operationsver
stärker OPV2 abgewandte Klemme der Referenzspannungsquelle
Uref an den Ausgangsanschluss OUT angeschlossen ist. Der Ope
rationsverstärker OPV2 steuert den Bipolartransistor leitend
an, wenn die Spannung US die von der Referenzspannungsquelle
Uref gelieferte Spannung übersteigt, um dadurch den Lasttran
sistor abzuregeln.
C Kondensator
D Drain-Anschluss
G Gate-Anschluss
GND Bezugspotential
IL Laststrom
ILIM Strombegrenzungsanordnung
Iq1 Stromquelle
Iq2 Stromquelle
Iref Referenzstromquelle
IS Messstrom
LP Ladungspumpe
M MOS-Transistor
M3, M4, M5, M6, M7 MOS-Transistoren
OPV, OPV2 Operationsverstärker
OUT Ausgangsklemme
R veränderlicher Widerstand
RL Last
RP Widerstand
R2, R3 Widerstände
S Source-Anschluss
S1 bis S4 Schalter
TL Lasttransistor
TS Messtransistor
Uq Stromquelle
Uref Referenzspannungsquelle
US Spannung
Vbb Versorgungspotential
D Drain-Anschluss
G Gate-Anschluss
GND Bezugspotential
IL Laststrom
ILIM Strombegrenzungsanordnung
Iq1 Stromquelle
Iq2 Stromquelle
Iref Referenzstromquelle
IS Messstrom
LP Ladungspumpe
M MOS-Transistor
M3, M4, M5, M6, M7 MOS-Transistoren
OPV, OPV2 Operationsverstärker
OUT Ausgangsklemme
R veränderlicher Widerstand
RL Last
RP Widerstand
R2, R3 Widerstände
S Source-Anschluss
S1 bis S4 Schalter
TL Lasttransistor
TS Messtransistor
Uq Stromquelle
Uref Referenzspannungsquelle
US Spannung
Vbb Versorgungspotential
10
Strommessanordnung
20
Spannungsmessanordnung
30
veränderliche Stromquelle
40
veränderliche Spannungsquelle
Claims (11)
1. Schaltungsanordnung mit einem Lasttransistor (TL), der ei
nen ersten Laststreckenanschluss (D), einen zweiten Laststre
ckenanschluss (S) und einen Steueranschluss (G) aufweist, und
mit einer Strombegrenzungsanordnung (ILIM), die folgende
Merkmale aufweist:
- - einen Messtransistor (TS) mit einem ersten Laststreckenan schluss (D), der an den ersten Laststreckenanschluss (D) des Lasttransistors (TL) angeschlossen ist, einem zweiten Last streckenanschluss (S) und einem Steueranschluss (G),
- - eine zwischen den zweiten Laststreckenanschluss (S) des Messtransistors (TS) und den zweiten Laststreckenanschluss (S) des Lasttransistors geschaltete Strommessanordnung (10), die ein von dem Strom (IS) durch den Messtransistor (TS) ab hängiges Ansteuersignal (SI) bereitstellt,
- - einen zwischen den Steueranschluss (G) und den zweiten Laststreckenanschluss (S) des Lasttransistors (TL) geschalte ten steuerbaren Widerstand (R; M), der durch das Ansteuersig nal (SI) der Strommessanordnung (10) angesteuert ist,
- - eine veränderliche Spannungsquelle (30), die zwischen dem Steueranschluss des Messtransistors (TS) und dem Steueran schluss (G) des Lasttransistors (TL) eine von der Spannung (US) zwischen den zweiten Laststreckenanschlüssen (S) des Messtransistors (TS) und des Lasttransistors (TL) abhängige Spannung (US) bereitstellt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei dem der steuerba
re Widerstand (R; M; B) als Transistor ausgebildet ist, des
sen Laststrecke zwischen den Steueranschluss (G) und den
zweiten Laststreckenanschluss (S) des Lasttransistors (TL)
geschaltet ist und dessen Steueranschluss (G) das Ansteuer
signal (SI) zugeführt ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die
Strommessanordnung (10) einen ersten und zweiten Transistor
(M3, M4) mit jeweils einem ersten und zweiten Laststreckens
anschluss (D, S) und einem Steueranschluss (G) aufweist, de
ren Steueranschlüsse (G) miteinander verbunden sind und deren
zweite Laststreckenanschlüsse (S) miteinander verbunden sind,
wobei der erste Laststreckenanschluss (D) des ersten Transis
tors (M3) an den zweiten Laststreckenanschluss (S) des Mess
transistors (TS) angeschlossen ist und wobei der zweite Last
streckenanschluss (D) des zweiten Transistors (M4) über eine
Stromquelle (Iref) an einen Knoten für ein erstes Versor
gungspotential angeschlossen ist, und wobei das Ansteuersig
nal (Si) an einem der Stromquelle (Iref) und dem zweiten
Transistor (M4) gemeinsamen Knoten abgreifbar ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, bei der der Knoten
für das erste Versorgungspotential der Steueranschluss (G)
des Lasttransistors (TL) ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die
Strommessanordnung (10) einen zwischen die zweiten Laststre
ckenanschlüsse (S) des Lasttransistors (TL) und des Messtran
sistors (TS) geschalteten Widerstand (R3) und einen Operati
onsverstärker (OPV2) aufweist, wobei ein erster Eingang des
Operationsverstärkers an einen dem Messtransistor (TS) und
dem Widerstand (R3) gemeinsamen Knoten angeschlossen ist und
wobei ein zweiter Eingang des Operationsverstärkers (OPV2) an
ein Referenzpotential (Uref) angeschlossen ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprü
che, bei der die Spannungsquelle (30) eine Reihenschaltung
eines Transistors (M6) und eines Widerstandes (M2; R2) zwi
schen einem Knoten für ein zweites Versorgungspotential und
dem Steueranschluss (G) des Lasttransistors (TL) aufweist,
wobei der Steueranschluss (G) des Messtransistors (TS) an ei
nen dem Transistor (M6) und dem Widerstand (M2; R2) gemeinsa
men Knoten angeschlossen ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, bei der der Wider
stand als Transistor (M2) ausgebildet ist, der als Diode ver
schaltet ist.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, bei der die
Dimensionierung des als Widerstand dienenden Transistors (M2)
der Spannungsquelle (30) der Dimensionierung des ersten Tran
sistors (M3) der Strommessanordnung (10) entspricht.
9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, die
eine Stromspiegelanordnung aufweist, die einen von dem Strom
(IS) durch die Strommessanordnung (10) abhängigen Strom durch
den Widerstand der Spannungsquelle (M2; R2) hervorruft.
10. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprü
che, bei der eine an die Steueranschlüsse (G) des Lasttran
sistors (TL) und des Messtransistors (TS) gekoppelte Ladungs
pumpenschaltung (LP) vorgesehen ist.
11. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprü
che, die einen Kondensator (C) aufweist, der über eine Schal
teranordnung (S1, S2) parallel zu dem ersten Transistor (M3)
oder dem Widerstand (R3) der Strommessanordnung (10) schalt
bar ist und der mittels einer zweiten Schalteranordnung (S3,
S4) zwischen die Steueranschlüsse (G) des Lasttransistors und
des Messtransistors (TL, TS) schaltbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001119261 DE10119261C1 (de) | 2001-04-20 | 2001-04-20 | Lasttransistor mit Strombegrenzungsanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001119261 DE10119261C1 (de) | 2001-04-20 | 2001-04-20 | Lasttransistor mit Strombegrenzungsanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10119261C1 true DE10119261C1 (de) | 2002-12-05 |
Family
ID=7682011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001119261 Expired - Lifetime DE10119261C1 (de) | 2001-04-20 | 2001-04-20 | Lasttransistor mit Strombegrenzungsanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10119261C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2782232A4 (de) * | 2011-11-15 | 2015-07-22 | Sumitomo Electric Industries | Transistorschutzschaltung |
| CN113228513A (zh) * | 2018-12-20 | 2021-08-06 | 法雷奥电机设备公司 | 包括限流装置的开关系统 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4315738A1 (de) * | 1992-05-12 | 1993-11-18 | Fuji Electric Co Ltd | Strombegrenzungsschaltung und Konstantspannungsquelle für diese |
| DE19731836A1 (de) * | 1997-07-24 | 1999-01-28 | Asea Brown Boveri | Verfahren und Vorrichtung zum Ansteuern eines Abschaltthyristors |
-
2001
- 2001-04-20 DE DE2001119261 patent/DE10119261C1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
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| CN113228513A (zh) * | 2018-12-20 | 2021-08-06 | 法雷奥电机设备公司 | 包括限流装置的开关系统 |
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