DE10118298A1 - Diebstahlsicherung für eine in einem Kraftfahrzeug eingebaute, von einem programmierbaren integrierten Schaltkreis gesteuerte elektronische Komponente - Google Patents
Diebstahlsicherung für eine in einem Kraftfahrzeug eingebaute, von einem programmierbaren integrierten Schaltkreis gesteuerte elektronische KomponenteInfo
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Abstract
Vorgeschlagen wird eine einfache, kostengünstige und zuverlässige Diebstahlsicherung zum Verhindern des unbefugten Ausbaus und Wiedereinbaus von elektronischen Komponenten eines Kraftfahrzeugs. DOLLAR A Hierzu ist ein im programmierbaren integrierten Schaltkreis angeordnetes elektronisches Sicherungselement und ein mit dem Gehäuse der elektronischen Komponente verbundenes Betätigungselement vorgesehen, dessen beim Ausbau der elektronischen Komponente automatisch erfolgende Betätigung den Funktionszustand des Schaltelements ändert. DOLLAR A Diebstahlsicherung für von einem Mikrocontroller gesteuerte Steuergeräte von Kraftfahrzeugen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Diebstahlsicherung für eine in einem Kraftfahrzeug einge
baute, von einem programmierbaren integrierten Schaltkreis gesteuerte elektroni
sche Komponente.
Von einem programmierbaren integrierten Schaltkreis gesteuerte elektronische
Komponenten, bsp. durch Mikroprozessoren oder Mikrocontroller gesteuerte elek
tronische Komponenten, werden in Kraftfahrzeugen zur Realisierung bestimmter
Funktionen oder Abläufe eingesetzt. Diese in einem Kraftfahrzeug eingebauten elek
tronischen Komponenten können jedoch unbefugt aus dem Kraftfahrzeug ausgebaut
und bsp. in einem anderen Kraftfahrzeug wieder verwendet werden. Bsp. können
zum Diebstahl von Kraftfahrzeugen mit elektronischen Wegfahrsperren diese Kraft
fahrzeuge (bsp. durch Abschleppen oder Aufladen) abtransportiert und anschließend
durch Einbau einer aus einem baugleichen Kraftfahrzeug stammenden kompletten
elektronischen Wegfahrsperre wieder fahrbereit gemacht werden.
Ein Austausch derartiger elektronischer Komponenten und deren Verwendung in
einem anderen Kraftfahrzeug, d. h. der unbefugte Einbau und Ausbau elektronischer
Komponenten eines Kraftfahrzeugs, muß daher erkannt und insbesondere die un
befugte Inbetriebnahme der elektronischen Komponenten verhindert werden. Hierzu
ist aus der nicht vorveröffentlichten DE 100 21 810 eine Ausbausicherung für ein in
ein Kraftfahrzeug eingebautes elektrisches Gerät bekannt; diese Ausbausicherung
weist ein am oder im elektrischen Gerät angeordnetes, mechanisch arbeitendes
bistabiles Sicherheitselement auf, in dessen EIN-Stellung das Gerät funktioniert und
in dessen AUS-Stellung das Gerät nicht funktioniert, einen am oder im Gerät ange
ordneten Aktuator, der mittels eines autorisierten Sicherheitssignals betätigbar ist
und bei seiner Betätigung das Sicherheitselement einschaltet sowie ein Betäti
gungselement, das beim Ausbauen des Gerätes das Sicherheitselement ausschaltet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Diebstahlsicherung anzugeben, durch
die der Ausbau der in einem Kraftfahrzeug eingebauten, von einem programmierba
ren integrierten Schaltkreis gesteuerten elektronischen Komponenten erkannt und
deren Mißbrauch in einem anderem Kraftfahrzeug wirksam und auf einfache Weise
verhindert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1
gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Diebstahlsicherung sind Bestandteil der weiteren
Patentansprüche.
Erfindungsgemäß wird beim Ausbau einer von einem programmierbaren integrierten
Schaltkreis (bsp. von einem Mikroprozessor, einem Mikrocontroller oder einer pro
grammierbaren logischen Einheit) gesteuerten elektronischen Komponente aus dem
Kraftfahrzeug ein mit der elektronischen Komponente verbundenes Betätigungsele
ment betätigt (bsp. wird ein Schalter geschlossen); hierdurch wird bei einem in der
elektronischen Komponente angeordneten elektronischen Sicherheitselement der
Funktionszustand geändert. Diese Änderung des Funktionszustands kann je nach
verwendetem elektronischen Sicherheitselement entweder reversibel sein, d. h. ggf.
wieder durch eine autorisierte Stelle rückgängig gemacht werden, oder aber irrever
sibel sein, d. h. nicht mehr rückgängig gemacht werden. Als elektronisches Sicher
heitselement kann bsp. zur Realisierung einer reversiblen Änderung des Funktions
zustands ein Thyristor und zur Realisierung einer irreversiblen Änderung des Funkti
onszustands eine Sicherung vorgesehen werden. Um Manipulationen zu verhindern,
darf einerseits die Änderung des Funktionszustands des elektronischen Schaltele
ments von außen nicht beeinflußt werden können, andererseits muß das Betäti
gungselement für das elektronische Sicherheitselement so angebracht sein, daß es
bei eingebauter elektronischer Komponente nicht zugänglich ist. Hierzu ist das elek
tronische Sicherheitselement im programmierbaren integrierten Schaltkreis inte
griert, d. h. unzugänglich im Inneren (innerhalb des Gehäuses) des programmierbaren
integrierten Schaltkreises angeordnet, insbesondere in der zentralen Prozes
soreinheit (CPU) des programmierbaren integrierten Schaltkreises integriert; das
Betätigungselement darf im eingebauten Zustand nicht manipulierbar sein, was
durch eine vom Einbauort der elektronischen Komponente abhängige Ausgestaltung
des Gehäuses für die elektronische Komponente erreicht wird (bsp. ist das Gehäuse
als in allen Richtungen geschlossene, das Betätigungselement abschirmende Schale
ausgebildet). Das Betätigungselement ist so an der elektronischen Komponente
angebracht, daß es bei einem Ausbau oder beim Versuch des Ausbaus der elektro
nischen Komponente in jedem Fall betätigt wird; bsp. kann hierzu das Betätigungs
element auf der für den Einbau in das Kraftfahrzeug vorgesehenen Oberfläche (der
Montageseite) des Gehäuses der elektronischen Komponente angebracht sein oder
mit einem für den Einbau in das Kraftfahrzeug dienenden Befestigungselement (bsp.
einer Befestigungsschraube) gekoppelt sein.
In Abhängigkeit des Funktionszustands des elektronischen Schaltelements wird vom
programmierbaren integrierten Schaltkreis ein Steuersignal generiert, das die Funk
tionsfähigkeit mindestens einer (insbesondere zum Betrieb des Kraftfahrzeugs erfor
derlichen) elektronischen Komponente des Kraftfahrzeugs steuert. Bei ordnungsge
mäß eingebauter elektronischer Komponente wird durch das entsprechende Steuer
signal die Funktionsfähigkeit der elektronischen Komponenten des Kraftfahrzeugs
gewährleistet und damit ein ordnungsgemäßer Betrieb des Kraftfahrzeugs ermög
licht. Beim Wiedereinbau einer (unbefugt) ausgebauten elektronischen Komponente
und dem Versuch der Inbetriebnahme dieser elektronischen Komponente wird an
hand des Funktionszustands des elektronischen Schaltelements erkannt, daß die
elektronische Komponente zuvor (unbefugt) ausgebaut wurde; hierdurch wird durch
das Steuersignal des programmierbaren integrierten Schaltkreises entweder diese
elektronische Komponente und/oder mindestens eine weitere (insbesondere zum
Betrieb des Kraftfahrzeugs erforderliche) elektronische Komponente des Kraftfahr
zeugs derart deaktiviert, daß sie ihre Funktion nicht mehr ausführen. Insbesondere
kann somit ein weiterer Betrieb der elektronischen Komponente des Kraftfahrzeugs
und/oder mindestens einer weiteren elektronischen Komponente des Kraftfahr
zeugs oder des gesamten Kraftfahrzeugs erschwert oder unterbunden werden (bsp.
durch Verweigerung der Fahrberechtigung).
Je nach verwendetem Betätigungselement kann eine erneute Inbetriebnahme der
elektronischen Komponente nach Durchlaufen eines vorgegebenen Sicherheits
procederes ermöglicht werden (reversible Änderung des Funktionszustands des
Sicherheitselements, bsp. durch Übermittlung eines gesicherten Codes an den die
elektronische Komponente steuernden programmierbaren integrierten Schaltkreis)
oder aber ausgeschlossen werden (irreversible Änderung des Funktionszustands des
Sicherheitselements), d. h. eine erneute Inbetriebnahme der elektronischen Kompo
nente ist nicht mehr möglich. Eine erneute Inbetriebnahme der elektronischen Kom
ponente wird somit ggf. nur dann zugelassen, falls ein eine reversible Änderung des
Funktionszustands ermöglichendes elektronisches Sicherheitselement eingesetzt
wird und falls dieses durch Übertragung eines gesicherten Codes an den program
mierbaren integrierten Schaltkreis durch ein entsprechendes Steuersignal vom pro
grammierbaren integrierten Schaltkreis wieder in den ursprünglichen Funktionszu
stand versetzt wird.
Vorteilhafterweise kann mit der vorgestellten Diebstahlsicherung ein Ausbau elek
tronischer Komponenten eines Kraftfahrzeugs sicher erkannt werden. Nach dem
Ausbau einer elektronischen Komponente kann deren Mißbrauch wirksam verhin
dert werden. Somit kann auf einfache und kostengünstige Weise eine manipulati
onssichere und zuverlässige Diebstahlsicherung realisiert werden.
Im Zusammenhang mit der Zeichnung soll das Verfahren weiter erläutert werden.
Hierbei zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Diebstahlsicherung,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der Diebstahlsicherung.
Als von einem programmierbaren integrierten Schaltkreis gesteuerte elektronische
Komponente 1 ist bsp. ein von einem Mikrocontroller 3 gesteuertes Steuergerät
eines Kraftfahrzeugs vorgesehen, das mittels Steuerdaten die Ablaufsteuerung einer
Bedienfunktion des Kraftfahrzeugs übernimmt.
Gemäß der Fig. 1 weist der im Gehäuse 2 der als Steuergerät ausgebildeten elek
tronischen Komponente 1 angeordnete, als (gehäuster) integrierter Schaltkreis (IC)
ausgebildete und mit der Versorgungsspannung VS (bsp. 5 V) versorgte Mikrocon
troller 3 eine zentrale Prozessoreinheit 10 (CPU), ein als Thyristor TY ausgebildetes
elektronisches Sicherheitselement 30 und eine aus den Widerständen 41, 42 beste
hende Eingangsbeschaltung auf. Die zentrale Prozessoreinheit 10 (CPU) des Mikro
controllers 3 ist über den Steuerausgang 11 und den Schalteingang 12 mit dem
Thyristor TY verbunden: über den Steuerausgang 11 kann der Thyristor TY mittels
eines Steuersignals angesteuert und damit gezündet werden (dies ist die einzige
Möglichkeit den Thyristor TY in den leitenden Zustand zu bringen); über den Schalt
eingang 12 wird der Funktionszustand des elektronischen Schaltelements 30 abge
fragt, d. h. ob der Thyristor TY leitend (gezündet) oder nicht leitend (gesperrt) ist. Zur
Versorgung des Thyristors TY ist ein aus dem als Schalter S ausgebildeten Betäti
gungselement 20, einer Spannungsquelle und den beiden Widerständen 41, 42 der
Eingangsbeschaltung bestehender Versorgungskreis vorgesehen; als Spannungs
quelle dient hierbei entweder eine externe Spannungsquelle 51, insbesondere das
von der Batterie des Kraftfahrzeugs gespeiste Bordnetz (Spannung UB des Bordnet
zes bsp. 12 V) oder eine im Steuergerät 1 angeordnete interne Spannungsquelle 52,
insbesondere die im Steuergerät 1 angeordnete Batterie B (Spannung UBAT der Batte
rie B bsp. 9 V).
Nach dem Einbau und der Inbetriebnahme des vom Mikrocontroller 3 gesteuerten
Steuergeräts 1 wird der Thyristor TY über ein Zündsignal als Steuersignal am Steu
erausgang 11 gezündet; nach seiner Zündung bleibt der Thyristor TY solange leitend,
wie er an eine Spannungsquelle angeschlossen ist (d. h. so lange der Versorgungs
kreis nicht unterbrochen ist). Der Strom fließt hierbei im Normalfall bei geschlosse
nem Schalter S als Betätigungselement 20 von der Batterie des Kraftfahrzeugs als
externer Spannungsquelle 51 über die Diode 53 und bei einer Trennung des Steuer
geräts 1 von der externen Spannungsquelle 51 (bsp. bei einem Wechsel der Batterie
des Kraftfahrzeugs) von der internen Spannungsquelle 52 (Batterie B) des Steuerge
räts 1 über die Diode 54.
Beim Ausbau des Steuergeräts 1 wird der Schalter S als Betätigungselement 20
geöffnet und hierdurch der Versorgungskreis und damit die Spannungsversorgung
des Thyristors TY unterbrochen; der Schalter S ist hierzu bsp. auf der Montageseite
des Gehäuses 2 des Steuergeräts 1 (d. h. auf der zur Befestigung des Steuergeräts 1
beim Einbau ins Kraftfahrzeug dienenden Seite des Gehäuses 2 des Steuergeräts 1)
angebracht, d. h. der Schalter S ist bei eingebautem Steuergerät 1 von außen nicht
zugänglich und wird beim Ausbau des Steuergeräts 1 zwangsweise geöffnet. Beim
Unterbrechen des Versorgungskreises wird der Thyristor TY ausgeschaltet; dies wird
über den Schalteingang 12 von der zentralen Prozessoreinheit 10 (CPU) des Mikro
controllers 3 erkannt.
Beim Versuch der unbefugten Wiederinbetriebnahme des Steuergeräts 1 wird vom
Mikrocontroller 3 ein Steuersignal abgegeben, mit dem einerseits das Steuergerät 1
außer Funktion gesetzt wird und andererseits die Wegfahrsperre des Kraftfahrzeugs
aktiviert wird, wodurch eine Inbetriebnahme des Kraftfahrzeugs verhindert wird. Eine
Wiederinbetriebnahme des Steuergeräts 1 kann allerdings durch ein von der zen
tralen Prozessoreinheit 10 (CPU) des Mikrocontrollers 3 am Steuerausgang 11 an
den Thyristor TY abgegebenes Steuersignal als Zündsignal erreicht werden; dieses
Zündsignal wird allerdings erst dann ermöglicht, wenn dem Mikrocontroller 3 über
eine abgesicherte Funktion ein gesicherter Code übermittelt wurde.
Gemäß der Fig. 2 weist der im Gehäuse 2 der als Steuergerät ausgebildeten elek
tronischen Komponente 1 angeordnete, als (gehäuster) integrierter Schaltkreis (IC)
ausgebildete und mit der Versorgungsspannung VS (bsp. 5 V) versorgte Mikrocon
troller 3 eine zentrale Prozessoreinheit 10 (CPU), ein als Sicherung SI ausgebildetes
elektronisches Sicherheitselement 30 und eine aus den Widerständen 43, 44 beste
hende Eingangsbeschaltung auf. Die zentrale Prozessoreinheit 10 (CPU) des Mikro
controllers 3 ist über den Schalteingang 13 mit der Sicherung SI verbunden, über
den der Funktionszustand des elektronischen Schaltelements 30 abgefragt wird,
d. h. ob die Sicherung SI leitend ist (der Schalteingang 13 ist in diesem Falle über
den Widerstand 43 mit der Versorgungsspannung VS und über den Widerstand 44
mit Bezugspotential GND verbunden) oder durchgebrannt ist (der Schalteingang 13
ist in diesem Falle nur noch über den Widerstand 44 mit Bezugspotential GND ver
bunden).
Nach dem Einbau und der Inbetriebnahme des vom Mikrocontroller 3 gesteuerten
Steuergeräts 1 ist die Sicherung SI leitend und der Schalter S als Betätigungsele
ment 20 geöffnet; somit fließt im eingebauten Zustand nur ein geringer Strom über
die Sicherung SI.
Beim Ausbau des Steuergeräts 1 wird der Schalter S als Betätigungselement 20
geschlossen und hierdurch auch der Stromkreis über die Sicherung SI geschlossen;
der Schalter S ist hierzu bsp. auf der Montageseite des Gehäuses 2 des Steuerge
räts 1 (d. h. auf der zur Befestigung des Steuergeräts 1 beim Einbau ins Kraftfahr
zeug dienenden Seite des Gehäuses 2 des Steuergeräts 1) angebracht und mit einer
beim Einbau des Steuergeräts 1 zur Befestigung des Gehäuses 2 des Steuergeräts 1
am Kraftfahrzeug verwendeten Befestigungsschraube verbunden, d. h. der Schalter S
ist bei eingebautem Steuergerät geöffnet und von außen nicht zugänglich und wird
beim Ausbau des Steuergeräts 1 beim Lösen der Befestigungsschraube auf jeden
Fall geschlossen. Hierdurch fließt bei geschlossenem Schalter S als Betätigungs
element 20 entweder ein Strom von der Batterie des Kraftfahrzeugs als externer
Spannungsquelle 51 durch die Diode 53, die Sicherung SI und den Widerstand 44
oder bei einer Trennung des Steuergeräts 1 von der externen Spannungsquelle 51
(d. h. beim Abklemmen der Batterie des Kraftfahrzeugs als externer Spannungsquelle
51 vor dem Ausbau des Steuergeräts 1) ein Strom von der Batterie B als interner
Spannungsquelle 52 des Steuergeräts 1 durch die Diode 54, die Sicherung SI und
den Widerstand 44. Durch diesen Strom brennt die Sicherung SI (irreversibel) durch;
dies wird über den Schalteingang 13 von der zentralen Prozessoreinheit 10 (CPU)
des Mikrocontrollers 3 erkannt, der daraufhin ein Steuersignal abgibt, mit dem beim
Versuch der Wiederinbetriebnahme des Steuergeräts 1 einerseits das Steuergerät 1
außer Funktion gesetzt wird und andererseits die Wegfahrsperre des Kraftfahrzeugs
aktiviert wird, wodurch eine Inbetriebnahme des Kraftfahrzeugs verhindert wird.
Claims (10)
1. Diebstahlsicherung für eine in einem Kraftfahrzeug eingebaute, von einem pro
grammierbaren integrierten Schaltkreis (3) gesteuerte elektronische Komponen
te (1), mit einem im programmierbaren integrierten Schaltkreis (3) angeordneten
elektronischen Sicherheitselement (30) und mit einem Betätigungselement (20),
dessen beim Ausbau der elektronischen Komponente (1) automatisch erfolgen
de Betätigung den Funktionszustand des Schaltelements (30) ändert.
2. Diebstahlsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der pro
grammierbare integrierte Schaltkreis (3) ein vom Funktionszustand des elektro
nischen Schaltelements (30) abhängiges Steuersignal generiert, mit dem minde
stens eine elektronische Komponente des Kraftfahrzeugs beaufschlagt wird.
3. Diebstahlsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim
Einbau der elektronischen Komponente (1) nach vorherigem Ausbau durch das
vom Funktionszustand des elektronischen Schaltelements (30) abhängige Steu
ersignal mindestens eine elektronische Komponente (1) des Kraftfahrzeugs au
ßer Funktion gesetzt wird.
4. Diebstahlsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das elektronische Sicherheitselement (30) in der zentralen Prozessoreinheit
(10) des programmierbaren integrierten Schaltkreises (3) integriert ist.
5. Diebstahlsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die beim Ausbau der elektronischen Komponente (1) erfolgende Änderung
des Funktionszustands des elektronischen Schaltelements (30) durch einen an
den programmierbaren integrierten Schaltkreis (3) übertragenen gesicherten
Code rückgängig gemacht wird.
6. Diebstahlsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Betätigungselement (20) mit dem Gehäuse (2) der elektronischen Kom
ponente (1) verbunden ist.
7. Diebstahlsicherung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Betäti
gungselement (20) auf der zum Einbau der elektronischen Komponente (1) ins
Kraftfahrzeug dienenden Seite des Gehäuses (2) der elektronischen Komponen
te (1) angeordnet ist.
8. Diebstahlsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (2) der elektronischen Komponente (1) mittels eines lösbaren
Befestigungselements am Kraftfahrzeug befestigt ist, und daß durch ein Lösen
des Befestigungselements beim Ausbau der elektronischen Komponente (1) das
Betätigungselement (20) betätigt wird.
9. Diebstahlsicherung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Befesti
gungselement eine Befestigungsschraube ist, mit der das Gehäuse (2) der elek
tronischen Komponente (1) am Kraftfahrzeug verschraubt ist.
10. Diebstahlsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektronische Komponente (1) ein Steuergerät des Kraftfahrzeugs ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001118298 DE10118298A1 (de) | 2001-04-12 | 2001-04-12 | Diebstahlsicherung für eine in einem Kraftfahrzeug eingebaute, von einem programmierbaren integrierten Schaltkreis gesteuerte elektronische Komponente |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001118298 DE10118298A1 (de) | 2001-04-12 | 2001-04-12 | Diebstahlsicherung für eine in einem Kraftfahrzeug eingebaute, von einem programmierbaren integrierten Schaltkreis gesteuerte elektronische Komponente |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10118298A1 true DE10118298A1 (de) | 2002-11-07 |
Family
ID=7681372
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001118298 Ceased DE10118298A1 (de) | 2001-04-12 | 2001-04-12 | Diebstahlsicherung für eine in einem Kraftfahrzeug eingebaute, von einem programmierbaren integrierten Schaltkreis gesteuerte elektronische Komponente |
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