DE10118713A1 - Online-Erfindungsmeldesystem mit Recherchenfunktion - Google Patents
Online-Erfindungsmeldesystem mit RecherchenfunktionInfo
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Abstract
Ein Online-Erfindungsmeldesystem weist einen Benutzer-Computer (14), einen Server (16) und eine an den Server angeschlossene Datenbank (18) auf. Der Server (12) stellt den Benutzern Benutzer-Bildschirmausgaben bereit, die geeignet sind, die Benutzer dazu aufzufordern, dem Server Erfindungsmeldungsinformationen bereitzustellen. Der Server (12) empfängt die Erfindungsmeldungsinformationen von den Benutzern und speichert die Informationen in der Datenbank (18), wobei nach dem Speichern der Information in der Datenbank (18) Zugang zu der Datenbank (18) ermöglicht wird.
Description
Dis Erfindung betrifft ein verbessertes Datenverarbeitungssystem zum Anfertigen und
Einreichen von Erfindungsmeldungen, insbesondere Erfindungsoffenbarungen
(Erfindungsmeldesystem), und zwar ein Online-Erfindungsmeldesystem.
In vielen Unternehmen ist es üblich, Dokumente wie z. B. Erfindungsmeldungen,
insbesondere Erfindungsoffenbarungen, in Papierform weiterzugeben. Üblicherweise
werden die papierenen Erfindungsmeldungen an einen zentralen Ort übermittelt, wo sie
in ein System eingegeben werden und einem Patentsachbearbeiter oder dem
Patentanwalt des Unternehmens vorgelegt werden. In großen Unternehmen mit
mehreren Niederlassungen werden diese Erfindungsmeldungen per Post an die
Patentabteilung oder an einen Patentbeauftragten übersandt. Diese papiergebundenen
Systeme sind für das Personal aufwendig und die Offenbarungsdokumente können
verloren gehen, verlegt oder fehlgeleitet werden.
Es besteht daher ein Bedarf, ein im wesentlichen automatisiertes Verfahren zum
Übermitteln von Erfindungsmeldungen zu schaffen. Verschiedene Gesichtspunkte eines
solchen Verfahrens mögen den US-Patenten 5,247,661, 5,276,869, 5,317,683 und
5,377,355 entnommen werden. Diese Patente beschreiben verschiedene
Gesichtspunkte eines Datenverarbeitungssystems. Ein Nachteil dieses Systems besteht
darin, dass es auf elektronischer Post (E-mails) basiert. Die Dokumente werden
zwischen unterschiedlichen Orten hin- und hergeschickt. Das System erfordert
sogenannte Client-Software, die auf den einzelnen Benutzercomputern installiert ist.
Dies ist in großen Unternehmen, die in zahlreichen Ländern viele Niederlassungen
haben, sehr kompliziert. Wenn eine Umstellung auf eine neue Version der
Softwarepakete durchgeführt wird, kann es passieren, dass nicht alle Benutzer an allen
Standorten die geeignete Software haben, um Zugang zum System zu bekommen. In
Folge dieser Probleme kann es vorkommen, dass bestimmte Erfindungsmeldungen
niemals gemacht werden. Nach den genannten älteren Patenten werden die Dokumente
an den Rechner jedes einzelnen Benutzers gesandt, damit sie dort bearbeitet werden
können. Ein solches System erfordert jedoch eine große Bandbreite, um den Austausch
von Dokumenten zwischen der Zentralstelle und den Benutzern zu gewährleisten. Ein
solches System ist insbesondere in großen Unternehmen unpraktisch, da die Zuteilung
von großen Bandbreiten für ein solches System nicht der gewünschten Ausnutzung der
Systemressourcen zuträglich ist.
Es wäre daher wünschenswert, ein Online-Erfindungsmeldesystem zu schaffen, das
nicht eine große Bandbreite dafür erfordert, dass jeder Benutzer mit einer speziellen
Software ausgestattet ist.
Patentabteilungen von Unternehmen führen ausserdem typischerweise ein
Vorgangsverwaltungssystem (Aktenverwaltungssystem). Das Aktenverwaltungssystem
verwaltet die Erfindungsmeldungen, wenn sie durch die Patentabteilung bearbeitet
werden. Das Aktenverwaltungssystem führt den Status der Erfindungsmeldungen und
jeglicher daraus hervorgehender Patentanmeldungen für die Patentanwälte und die
Patentbeauftragten. Ferner werden Fristen im Rahmen des Aktenverwaltungssystems
verwaltet. Typischerweise müssen die Erfinder die Patentabteilung anrufen, um den
Status ihrer Erfindungsmeldung zu erfahren, da das Aktenverwaltungssystem für sie
nicht zugänglich ist. Diese Vorgänge nehmen einen erheblichen Teil der Arbeitszeit des
Personals in Anspruch.
Typischerweise wird der Gegenstand von Erfindungsmeldungen recherchiert, bevor auf
deren Grundlage eine Patentanmeldung durchgeführt wird. Üblicherweise werden die
Erfindungsmeldungen gelesen und einige Zeit nach dem Einreichen der
Erfindungsmeldung wird eine computergestützte und manuelle Recherche durchgeführt.
Die Erfinder haben typischerweise wenig Einfluß auf den Ablauf.
In papierbasierten Systemen und in den oben genannten Systemen ist ein Erfinder dafür
verantwortlich, die Unterlagen der Erfindungsmeldung vorzubereiten. Es wird davon
ausgegangen, dass bereits Einvernehmen zwischen dem Verfasser der
Erfindungsmeldung und den anderen Erfindern erreicht ist. Häufig ist dies nicht der Fall
und die Erfindungsmeldung wird ohne ein solches Einvernehmen allein entsprechend
der Unternehmenspolitik weiter behandelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein automatisiertes Erfindungsmeldesystem
schaffen, das es ermöglicht, die Ressourcen des Unternehmens besser zu nutzen.
Die vorliegende Erfindung schafft ein netzwerkbasiertes Online-Erfindungsmeldesystem,
das z. B. im Zusammenwirken mit einem Intranet des Unternehmens verwendet werden
kann.
Nach einem Gesichtspunkt der Erfindung weist ein Online-Erfindungsmeldesystem einen
Benutzer-Computer, einen Server und eine mit dem Server verbundene Datenbank auf.
Der Server stellt den Benutzern Bildschirmausgaben (Schirme) bereit, die geeignet sind,
die Benutzer dazu aufzufordern, dem Server Informationen betreffend eine
Erfindungsmeldung zur Verfügung zu stellen. Der Server empfängt die Informationen
betreffend Erfindungsmeldungen von den Benutzern und speichert die Informationen in
der Datenbank. Nachdem die Informationen in der Datenbank gespeichert sind, erlaubt
er Zugang zu der Datenbank.
Nach einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung weist ein Verfahren des Anfertigens
einer Erfindungsmeldung die folgenden Schritte auf:
- - eine Erfindungsmeldung wird online angefertigt, indem Erfindungsmeldungsinformationen in ein netzwerkbasiertes System eingegeben werden;
- - die Erfindungsmeldungsinformationen werden mit dem Eingeben in einer Datenbank gespeichert;
- - vom Benutzer wird abgefragt, ob eine Recherche durchgeführt werden soll;
- - auf eine zustimmende Antwort des Benutzers hin wird auf der Grundlage von mindestens einem Teil der Erfindungsmeldungsinformationen eine Recherche durchgeführt; und
- - die Recherchenergebnisse werden ausgegeben.
Mit bestimmten Ausführungsformen der Erfindung sind die folgenden Vorteile
verbunden:
Das System kann bei bestimmten Ausführungsformen der Erfindung unabhängig von einer bestimmten Plattform sein. Das bedeutet, PC-, Mac-, oder UNIX-basierte Terminals können alle auf das netzwerkbasierte Online-Erfindungsmeldesystem zugreifen. Ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass ein Dokument an einem Ort gespeichert ist und durch die Erfinder, die Mitarbeiter der Patentabteilung und Mitglieder eines Bewertungs-Komitees eingesehen werden kann. Das Dokument selbst wird nicht, wie in den E-mail-basierten Systemen übertragen.
Das System kann bei bestimmten Ausführungsformen der Erfindung unabhängig von einer bestimmten Plattform sein. Das bedeutet, PC-, Mac-, oder UNIX-basierte Terminals können alle auf das netzwerkbasierte Online-Erfindungsmeldesystem zugreifen. Ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass ein Dokument an einem Ort gespeichert ist und durch die Erfinder, die Mitarbeiter der Patentabteilung und Mitglieder eines Bewertungs-Komitees eingesehen werden kann. Das Dokument selbst wird nicht, wie in den E-mail-basierten Systemen übertragen.
Der Erfinder kann bei bestimmten Ausführungsformen der Erfindung in eine
vorgeschaltete Recherche eingeschaltet werden. Bereits während des Ablaufs, der zum
Einreichen der Erfindungsmeldung führt, kann eine Recherche durchgeführt weden.
Dem Erfinder wird es erlaubt, an der Recherche teilzunehmen oder direkt zu dieser
beizutragen.
Die Erfinder können bei bestimmten Ausführungsformen der Erfindung auf vorbestimmte
Informationen aus einem Online-Aktenverwaltungssystem zugreifen. Die Erfinder
können automatisch informiert werden und/oder es wird den Erfindern erlaubt, einige
oder alle Informationen in einem Aktenverwaltungssystem des Unternehmens
einzusehen, so dass der Status der Erfindungsmeldung seitens der Erfinder selbständig
ermittelt werden kann. Ferner kann das Aktenverwaltungssystem Informationen
betreffend die Erfindungen über das Online-Aktenverwaltungssystem erhalten.
Ein Vorteil bei bestimmten Ausführungsformen der Erfindung besteht darin, dass
Mitglieder eines Bewertungskomitees automatisch Mitteilungen darüber erhalten, dass
bestimmte Erfindungsmeldungen für die Bewertung bereitstehen.
Bei bestimmten Ausführungsformen der Erfindung wird sichergestellt, dass die
Erfindungsmeldung bzw. die Erfindungsoffenbarung nicht weiterverarbeitet wird, bevor
Einverständnis zwischen den einzelnen Erfindern erreicht ist.
Vorzugsweise wird im Rahmen des erfindungsgemäßen netzwerkbasierten Systems und
des erfindungsgemäßen Verfahrens das Internet genutzt.
Ausführungsformen der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die Zeichnung
beschrieben:
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm eines Erfindungsmeldesystems gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 ist ein die Funktionen der Bauelemente wiedergebendes Blockdiagramm eines
Erflndungsmeldesystems gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 ist ein Flussdiagramm des von einem Erfindungsmeldesystems gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung durchgeführten Ablaufs,
Fig. 4 ist ein Flussdiagramm eines Recherchen-Ablaufs gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 5 ist ein Flussdiagramm eines Aktenverwaltungssystems gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung.
Bei der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen wird der Begriff des
Online-Erfindungsmeldesystems verwendet. Damit sind jedoch auch andere Arten von
Systemen gemeint, bei denen mehrere Autoren zusammenwirken und die auf denselben
Prinzipien und Konzepten beruhen, wie etwa das Verfassen von technischen und
anderen Unterlagen. Insbesondere ist die Erfindung nicht auf Systeme für
Erfindungsmeldungen im Sinne des Arbeitnehmererfindungsgesetzes beschränkt.
Ausführungsformen der Erfindung können aber speziell auf die Verarbeitung von
Erfindungsmeldungen ausgerichtet sein, die dem Arbeitnehmererfindergesetz genügen.
Es wird Bezug auf Fig. 1 genommen, aus der ein Online-Erfindungsmeldesystem 10
ersichtlich ist. Bei dem Online-Erfindungsmeldesystem 10 handelt es sich um ein
Netzwerk-basiertes System, das einen Netzwerk-Server 12 aufweist, an den eine
Mehrzahl von Benutzern angeschlossen ist. Einer dieser Benutzer ist durch den
Benutzer-Computer 14 wiedergegeben. Der Netzwerk-Server 12, der unten im einzelnen
beschrieben ist, kann an einen Verzeichnis-Server 16 angeschlossen sein, der
Informationen über Benutzer aufweist, sowie an eine Datenbank 18. Die Datenbank 18
kann sowohl Informationen betreffend Aktenverwaltung als auch Informationen
betreffend die Erfindungsmeldung aufweisen. Obwohl die Datenbank 18 in Fig. 1 als ein
Element dargestellt ist, kann sie zwei oder mehr miteinander verbundene Datenbanken
aufweisen. In der Datenbank 18 sind verschiedene Tabellen vorgesehen und einige der
in den Tabellen für Aktenverwaltung vorhandenen Informationen können über Verweise
(Links) mit den Tabellen betreffend die Erfindungsmeldung verknüpft sein, wie weiter
unten beschrieben wird.
Der Netzwerk-Server 12 weist einen Dateienspeicher 20 auf, in dem verschiedene
Dateien speicherbar sind. Der Dateienspeicher 20 ist an den Internet-Informations-
Server (IIS) 22 angeschlossen. Der Internet-Informations-Server 22 steuert den Ablauf
des Systems. Der Internet-Informations-Server 22 kann z. B. ein Leichtgewicht-
Verzeichnis-Zugangs-Verfahren (lightweight directory access process, LDAP) 24, aktive
Serverseiten (activ server pages, ASP) 26, ein Ausgangsmail-Übertragungs-Protokoll
(send mail transfer protocol, SMTP) 28, einen Netzwerk-Einzelzugang (web single login,
WSL) 30 und ein SAFile-up 32 vorsehen.
LDAP 24 ist ein Protokoll für den Zugriff auf den Verzeichnis-Server 16. Das LDAP 24
erlaubt das Herausholen verschiedener Informationen über Benutzer aus dem
Verzeichnis-Server 16, wie z. B. dem Arbeitsort eines Arbeitnehmers, Telefonnummern,
etc. auf das Eingeben von Identifikationsdaten hin. ASP 26 stellt das Skript für die
verschiedenen Seiten her, die von dem Benutzer eingesehen werden. Die Skripts
steuern außerdem, wie die Information aus der Datenbank 18 herausgeholt wird und wie
darin Information gespeichert wird. Verschiedene Skripts können unter verschiedenen
Bedingungen in unterschiedlichen Unternehmen verwendet werden. Vorzugsweise
fordern die Skripts den Benutzer zu einer vollständigen Erfindungsmeldung auf, die eine
kurze Zusammenfassung des gelösten Problems und eine Beschreibung der
vorgelegten Lösung sowie die Angabe, wie die Lösung das Problem löst, aufweisen.
Selbstverständlich können viele weitere Arten von Informationen verlangt werden.
Das SMTP 28 ermöglicht das Formatieren für das unternehmensspezifische E-mail-
System. Verschiedene Arten von E-mail-Formatierungen erkennt der Fachmann als
verwendbar. WSL 30 sorgt für ein Teilsystem zur Identifizierung, bei der Identifizierungs-
Daten wie z. B. die ID (d. h. das unternehmensinterne Kürzel) und das Passwort,
überprüft werden. Es kann während der ersten Eingabe in das System für jede
Erfindungsmeldung ein Passwort eingeführt werden. Das Passwort kann dann
verwendet werden, um die Erfindungsmeldung einzusehen und deren Status
abzufragen. SAFile-up 32 ist ein von Software-Fachleuten zur Verfügung gestelltes
Softwarepaket, das es erlaubt, dass der Benutzer-PC verschiedene Dokumente an die
Erfindungsmeldung ankoppeln kann. LDAP 24 ist mit dem Verzeichnis-Server 16
verknüpft.
ASP 26 ist mit dem COM 34 verknüpft. COM 34 sind die auf dem Server 12 ablaufenden
Objekte. COM 34 ist mit dem ADO 36 verknüpft, das mit dem Active X 38 verknüpft ist.
ADO 36 und Active X 38 sind bekannten Typen der Objektformatierung, die es erlauben,
Informationen in einem gut handhabbaren Format auszugeben. ADO 36 ist mit dem
ODBC 40 verknüpft, einem bekannten Typ eines Datenbanktreibers. OBDC 40 ist mit
dem Aktenverwaltungssystem 18 verknüpft.
Der IIS 22 kann ferner mit einem Berichts-Server 42 verknüpft sein. Der Berichts-Server
42 kann an das Aktenverwaltungssystem 18 angeschlossen sein. Der Berichts-Server
42 stellt druckbare Berichte für die unterschiedlichen Systembenutzer zur Verfügung.
Ferner kann der IIS 22 mit dem Benutzercomputer 14 verknüpft sein, der einen Browser
44 und ein Aktenverwaltungssystem-Programm 46 aufweist, das über eine ODBC 47 an
das Aktenverwaltungssystem 18 angeschlossen ist. Der Browser 44 kann einer von den
zahlreichen Typen von Browsern sein, die geeignet sind, über das übliche http-Protokoll
zu kommunizieren. Es ist möglich, dass die Mitarbeiter der Patentabteilung und die in
den Fachabteilungen eingesetzten Koordinatoren die einzigen Benutzer mit direktem
Zugang zu der Aktenverwaltungs-Datenbank über das Aktenverwaltungssystem-
Programm 46 und ODBC 47 sind. Die typischen Benutzer können ausgewählte
Aktenverwaltungs-Information von dem Aktenverwaltungssystem über den Server 12
erhalten, wie unten beschrieben wird. Der Browser 44 kann ferner mit Datei-
Ansichtssystemen, wie einem CAD-Datei-Viewer 48 verknüpft sein. Einige
computerunterstützte Konstruktionssysteme (CAD-Systeme) können eine Schnittstelle
erforderlich machen, um mit einem Netz-Browser zusammenzuarbeiten. Der CAD-Datei-
Viewer 48 kann eines der Systeme sein, die typischerweise auf diesen Typen von
Geräten eingesetzt werden. Wie weiter unten beschrieben wird, sind die verschiedenen
Dokumente normalerweise auf dem Netzwerk-Server 12 gespeichert, während die
Benutzer-Computer 14 ausgewählte Teile des Dokuments einsehen können, ohne dass
die Dokumente zwischen unterschiedlichen Benutzern hin und her übertragen werden
müssen.
Es wird nun auf Fig. 2 Bezug genommen, aus der ein Blockschaltbild des Ablaufs einer
Ausführungsform der Erfindung ersichtlich ist. Wie unten beschrieben wird, kann ein
Benutzer ein Erfinder oder ein einfacher Verfasser sein, der Informationen in das
Erfindungsmeldesystem 10 eingibt. Benutzer und Erfinder werden als austauschbare
Begriffe benutzt, da in den meisten Fällen der Benutzer ein Erfinder ist, jedoch nicht
einer sein muß. Das Verfasser-System erlaubt es dem Personal des Unternehmens,
Erfindungen in das System einzugeben, die nicht von dem Unternehmenspersonal
gemacht worden sind. In Block 50 wird die Erfindungsmeldung Online vorbereitet.
Passworte und andere Zugangsbeschränkungsmitte) können durch das Identifizierungs-
Teilsystem abgefragt werden, bevor Zugang zu dem System gewährt wird.
Vorzugsweise können ein Unternehmens-Adress-Dienst oder andere
Adressinformationen verwendet werden, um den Benutzer beim Erstellen der
Erfindungsmeldung zu unterstützen. Z. B. kann ein Modul zum Aufnehmen von
Informationen über den Arbeitnehmer 52 mit dem Modul 50 zum Online-Vorbereiten der
Erfindungsmeldung verknüpft sein, so dass die benutzerbezogenen Informationen auf
Abruf durch den Benutzer nach Eingabe von Identifizierungsdaten wie einer E-Mail ID,
einer Arbeitnehmernummer oder ähnlichem bereitgestellt werden. Diese Arbeitnehmer-
Benutzerdaten werden mit der bestimmten in Vorbereitung befindlichen
Erfindungsmeldung in Beziehung gebracht. Das Modul 50 kann dem Benutzer ferner
erlauben, Miterfinder zu benennen und von den Miterfindern, die durch den Block 54
repräsentiert werden, die Zustimmung einzuholen. Die Miterfinder von Modul 44 werden
vorzugsweise über eine E-mail darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Verfasser eine
Erfindungsmeldung angefertigt hat, die sie als Miterfinder benennt und dass sie
entweder dabei mitwirken sollen, die Erfindungsmeldung zu verfassen oder den
endgültigen Entwurf absegnen sollen. Zu Zwecken der Handhabbarkeit kann die E-mail-
Kenntnisgabe einen Hyperlink beinhalten, über den ein Zugriff auf die
Erfindungsmeldung und eine Verbindung zu dem Server ermöglicht werden. Im Modul
50 kann der Erfinder aufgefordert werden, vorbestimmte Informationen für die
Erfindungsmeldung anzugeben, wie eine kurze Beschreibung oder bestimmte
Kommentierungen, eine Kommentierung des Standes der Technik, eine
Kurzbeschreibung der durch die Erfindung geschaffenen neuen Technologie,
verschiedene Erfindungsdaten, Informationen für die Klassifizierung, wie
unternehmensinterne Klassifizierungsnummern sowie verschiedene andere Erfindungs-
Informationen, z. B. ob die Erfindung im Rahmen eines mit staatlichen Institutionen
abgeschlossenen Vertrages zustande gekommen ist oder ob die Erfindung Personen
außerhalb des Unternehmens mitgeteilt worden ist. Das Modul 50 zum Online-
Vorbereiten der Erfindungsmeldung kann außerdem eine Abfrage beinhalten, ob andere
Dokumente vorhanden sein, so dass diese als angehängte Dateien der
Erfindungsmeldung hinzugefügt werden können. Bei den angehängten Dateien kann es
sich um Textverarbeitungsdokumente, CAD-Dateien, Präsentations-Unterlagen oder
andere Typen von Dateien handeln.
Wenn die Zustimmung von jedem der Miterfinder eingeholt werden ist, sperrt das Modul
56 zum Freigeben des Einreichens der Erfindungsmeldung das Dokument, so dass
keine weiteren Änderungen mehr durchgeführt werden können und erhält eine
Aktenverwaltungs-ID-Nummer von einem Aktenverwaltungssystem 58. Das
Erfindungsmeldungssystem stellt eine Anfrage und das Aktenverwaltungssystem liefert
die nächste zur Verfügung stehende Aktenverwaltungs-Nummer. Das
Aktenverwaltungssystem kann außerdem über Modul 60 an das Erfindungsmeldesystem
derart angeschlossen sein, dass verschiedene andere Informationen mit dem Online-
Erfindungsmeldesystems 10 ausgetauscht werden können.
Über das Annehmen von Erfindungsmeldungen über ein Online-System 56 hinaus
können außerdem Vorkehrungen dafür vorhanden sein, schriftlich eingehende
Erfindungsmeldungen anzunehmen, wie dies herkömmlich üblich war. In diesem Fall
können Erfindungsmeldungen durch die Mitarbeiter der Patentabteilung in das System
eingescannt werden und über das Post-Modul 62 in das System aufgenommen werden.
Sobald die Erfindungsmeldungs-Informationen fertiggestellt und akzeptiert sind, kann
Modul 64 ausgeführt werden, wodurch die Erfindungsmeldungen in ein Rangsystem
eingeordnet werden. Es kann vorgesehen sein, dass eine Bewerterperson über E-mail
darüber eine Nachricht erhält, dass in ihrem Technologie-Bereich eine
Erfindungsmeldung vorliegt. Die Erfindungsmeldungen können durch ein Patent-
Komitee in das Rangsystem eingeordnet werden, das auf der Grundlage von
Rangsystemkriterien die Erfindungsmeldung bewertet. Einzelheiten der
Rangsystemkriterien und des Rangsystems können von Firma zu Firma variieren. Die
Bewertung wird der Aktenverwaltungs-Datenbank in Block 60 zur Verfügung gestellt.
Sobald die Einordnung in das Rangsystem erfolgt ist, können die Erfinder den Rang
über Modul 66 einsehen. Indem sie sich über einen Netz-Browser oder ein anderes
Verfahren in das System einloggen, können die Erfinder die Erfindungsmeldung über
dieses Verfahren einsehen. Verschiedene Erfinder, Miterfinder und Patent-Komitees, die
durch Block 68 wiedergegeben sind, können mit verschiedenen Informationen über den
Status der Erfindungsmeldung versorgt werden. Dies kann automatisch geschehen,
indem von dem Server 12 erzeugte Standardbriefe oder E-mails versandt werden, die
einen Hyperlink auf die Erfindungsmeldung bzw. die Statusinformationen aufweisen. Die
Klassifizierung der Erfindungsmeldung kann ferner den Erfindern, Miterfindern und den
verantwortlichen Anwälten zur Verfügung gestellt werden, die durch Block 70
wiedergegeben sind.
Nach der Einordnung in das Rangsystem kann der verantwortliche Anwalt die
Erfindungsmeldung über das Modul 72 im Hinblick auf die Patentfähigkeit bewerten. Das
Modul 72 ist mit dem Modul 66 derart verknüpft, dass der Bewertungsstatus der
Erfindungsmeldung auch den Erfindern, Miterfindern und Patent-Komitees, die durch
Block 68 repräsentiert sind, zur Verfügung gestellt wird. Die Bewertung der
Erfindungsmeldung kann ferner der Aktenverwaltungs-Datenbank 60 zur Verfügung
stehen. Die Bewertung der Erfindungsmeldung gemäß Modul 72 und die eingereichte
Offenbarung der Erfindungsmeldung 56 können in Block 74 einem Kontrolleur, Erfinder
oder Miterfinder mittels E-mail zur Verfügung gestellt werden. Die E-mails weisen
vorzugsweise Hyperlinks auf, so dass die Erfindung mit wenig Aufwand durch Klicken
auf den Hyperlink eingesehen werden kann. Weitere Einzelheiten des Systems werden
weiter unten beschrieben.
Es wird nun Bezug auf Fig. 3 genommen. In Schritt 100 wird die Erfindungsmeldung
Online angefertigt. Ein Verfasser oder Erfinder kann die Erfindungsmeldung erstellen.
Vorzugsweise erhalten der Verfasser oder Erfinder oder beide über ein Intranet des
Unternehmens oder das Internet Zugang. In Schritt 102 gibt der Benutzer
Identifikationsdaten (ID) für das System ein. Diese können in einem Passwort bestehen
oder in anderen zugangsbeschränkenden Mitteln, falls dies ein nachgeordneter Zugriff
auf das System ist. Der nachfolgende Ablauf basiert auf einer anfänglichen Einreichung
einer Erfindungsmeldung. In Schritt 104 kann Information betreffend den Erfinder von
einer zentralen Datenbank oder von einem Verzeichnis-Server, der in der Firma geführt
wird, eingeholt werden. Verschiedene, die Erfindung betreffende Daten werden in Schritt
106 der Erfindungsmeldung hinzugefügt. Dabei handelt es sich vorzugsweise um Daten,
so detailliert wie sie der Erfinder bereitstellen kann. Die erfindungsbezogenen Daten
können von dem Online-Erfindungsmeldesystem abgefragt werden, indem entweder
eine Serie von Entscheidungsfragen (direkten Fragen) gestellt und beantwortet wird
oder der Benutzer zu verschiedenen abzufragenden Themen geführt wird, zu denen
jeweils indirekte bzw. offene Fragen beantwortet werden und der Erfinder die
Gelegenheit hat, Dinge ausführlich zu erläutern. Ebenfalls ist eine Kombination beider
Varianten möglich. Falls irgendwelche zusätzlichen Dokumente, wie Ausdrucke,
Flussdiagramme, CAD-Dateien oder andere Informationen bei der Anfertigung einer
Patentanmeldung auf der Grundlage der Erfindungsmeldung hilfreich sind, werden in
Schritt 107 diese Dokumente angehängt, so dass sie in dem System zusammen mit der
Erfindungsmeldung gespeichert werden.
Ferner können die optionalen Schritte 108 und 109 durchgeführt werden. In Schritt 108
wird die Erfindungsmeldung auf der Grundlage der eingegebenen Informationen
klassifiziert. Schritt 108 ist weiter unten im einzelnen erläutert. In Schritt 109 kann eine
Recherche unter Verwendung der unterschiedlichen im System vorgesehenen
Informationen verlangt werden. Die Recherche kann auch interaktiv mit dem Erfinder
durchgeführt werden, um festzustellen, ob bei der Recherche geeignete Informationen
ermittelt werden. Der Recherchen-Schritt 109 ist ebenfalls unten weiter beschrieben.
In Schritt 110 wird die Erfindungsmeldung von dem Verfasser in Form eines Entwurfs
übermittelt/eingereicht. Diese Entwurfsübermittlung stellt eine Genehmigung durch den
Verfasser/Erfinder dar. In Schritt 122 werden die anderen Erfinder in Kenntnis gesetzt,
so dass sie die Erfindungsmeldung ebenfalls genehmigen können. Wie oben erwähnt,
kann die Kenntnisgabe eine E-mail mit einem Hyperlink auf die Erfindungsmeldung in
dem Netzwerk-basierten Online-System sein. Falls nicht alle Erfinder die
Erfindungsmeldung genehmigen, was in Schritt 124 überprüft wird, wird Schritt 122
erneut ausgeführt. Falls andere Erfinder die Erfindungsmeldung verändern, sollte
vorgesehen sein, dass eine Genehmigung für den veränderten Entwurf von allen
anderen Erfindern, einschließlich dem Verfasser der ersten Erfindermeldung erfolgen
muss. Wenn alle Erfinder das Dokument genehmigt haben, wird das Dokument
geschützt, so dass weitere Veränderungen verhindert werden. Vorzugsweise wird die
Erfindungsmeldung in Schritt 126 mit einem Genehmigungsmarker versehen, sobald alle
Erfinder die Erfindungsmeldung genehmigt haben. Der Genehmigungsmarker zeigt an,
dass alle Erfinder die Erfindungsmeldung durchgesehen haben und dieselbe endgültige
Version der Erfindungsmeldung (Offenbarung) genehmigt haben. Die Genehmigung in
Schritt 124 kann außerdem eine Mehrzahl von anderen Funktionen einschließen,
einschließlich der Zustimmung zu einem in Zusammenhang mit der Erfindung stehenden
Dokument, wie z. B. zu einer Übertragungserklärung betreffend die Erfindung, einer
Anwalts-Vollmacht oder anderer Verwaltungsdokumente.
Nach der Genehmigung wird die Erfindungsmeldung dauerhaft und gegen
Veränderungen geschützt in das System aufgenommen, in dem ihr in Schritt 128 eine
Aktenverwaltungsnummer zugewiesen wird, so dass die Erfindungsmeldung verwaltet
werden kann. Die Aktenverwaltungsnummer wird von dem Aktenverwaltungssystem
bereitgestellt. In Schritt 130 werden alle Erfinder von der Aktenverwaltungs-Nummer in
Kenntnis gesetzt. In Schritt 132 können die Erfinder den Status der Erfindung abfragen.
Vorzugsweise wird die Kenntnisgabe mittels E-mail durchgeführt und kann aus einem
Formbrief mit einem Hyperlink bestehen. Der Hyperlink kann verwendet werden, um
schnellen Zugang zu dem System über das unternehmensinterne Intranet oder das
Internet zu gewähren.
In Schritt 133 werden ein oder mehrere Erfindungs-Rangsystem-Komitees in Kenntnis
gesetzt, damit sie die Erfindungsmeldung in das Rangsystem einordnen. Falls eine
Mehrzahl von Komitees vorgesehen ist, wird das geeignete Komitee über eine Eingabe
des Erfinders/Verfassers betreffend den unternehmensinternen Klassifizierungscode
ausgewählt. In Schritt 134 ordnet das Komitee die Erfindung in das Rangsystem ein.
Das System kann ferner eine Bewertungs-Besprechung verschiedener Komitee-
Mitglieder zum Einordnen der Erfindungsmeldung in das Rangsystem anberaumen. Um
die Erfindungsmeldung einzusehen, kann es vorgesehen sein, dass die Komitee-
Mitglieder auf einen Hyperlink einer E-mail klicken oder auf andere geeignete Weiss
Zugang zu dem Erfindungsmeldesystem erhalten. Ein Rangsystem-Formblatt oder eine
Maske mit unterschiedlichen Rangsystem-Kriterien kann mit der Erfindungsmeldung
verknüpft werden. Die Rangsystem-Einordnung, die durch das Komitee durchgeführt
worden ist, kann den Erfindern über eine Mitteilung wie z. B. eine E-mail zur Kenntnis
gebracht werden oder die Erfinder können Zugriff darauf über eine frühere Mitteilung
erhalten.
In Schritt 136 kann die Erfindungsmeldung automatisch einem Mitglied der
Patentabteilung zur Bewertung zugeordnet werden auf der Grundlage des
unternehmensinternen Klassifizierungs-Codes. Bevorzugt erhalten die Mitarbeiter der
Patentabteilung, die Erfinder und die Komitee-Mitglieder jederzeit Zugang zu dem
System, um Informationen wie z. B. den Status des Systems betreffend abzufragen.
Es wird nun Bezug auf Fig. 4 genommen, indem Schritt 109 detaillierter erläutert wird. In
Schritt 109 ist für das Online-Erfindungsmeldesystem eine optionale Recherchenfunktion
vorgesehen. Die Recherche wird vorgesehen, um den mit der Bewertung betrauten
Personen den Stand der Technik bereitzustellen, damit dieser bei der Bewertung
genutzt werden kann. In Schritt 200 wird ein Recherchenbefehl eingegeben. Der
Recherchenbefehl kann entweder per Hand eingegeben werden oder von der
Erfindungsmeldung selbst werden Recherchen-Begriffe abgeleitet. Es kann eine
Boole'sche Recherche ausgeführt werden. Vorzugsweise wird eine Recherche auf der
Grundlage von natürlichen Sprachbegriffen durchgeführt, indem ausgewählte Abschnitte
der Erfindungsmeldung verwendet werden, zu denen z. B. die Abschnitte gehören, in
denen eine detaillierte Beschreibung der Erfindung oder die Aufgabe bzw. die Lösung
wiedergegeben werden. Ferner kann der Benutzer dazu aufgefordert werden,
Suchbegriffe einzugeben, die zusätzlich zu den Informationen aus der
Erfindungsmeldung verwendet werden. Geeignete Typen von Suchmaschinen für die
Suche auf der Grundlage natürlicher Sprache können verwendet werden.
Typsicherweise ordnen diese auf der Grundlage der natürlichen Sprache arbeitenden
Suchmaschinen die unterschiedlichen Begriffe der Such-Befehle, z. B. Teile der
Erfindungsmeldung, in ein Rangsystem ein und führen über verschiedene Online-
Suchmaschinen verschiedener Suchmaschinen-Anbieter Recherchen auf der Grundlage
natürlicher Sprache durch, wie mit Bezugszeichen 202 gekennzeichnet ist. Die Online-
Suchmaschinen 204 stellen die Ergebnisse der Recherche dem Benutzer bereit. Dies ist
vorzugsweise ein zwingender Teilschritt. In dem Online-Erfindungsmeldesystem kann
dieser Schritt jedoch auch nur optional vorgesehen sein. Die Online-Suchmaschine kann
z. B. auch einen Zugriff auf die Internet-Seiten des Patentamts vorsehen ist oder einen
Zugriff auf Internetseiten verschiedener anderer kommerzieller Internet-Recherchen-
Anbieter, die dem Fachmann bekannt sind. Viele Unternehmen sind bei kommerziellen
Recherchendienst-Anbietern eingeschrieben. In Schritt 204 werden die Ergebnisse der
Recherche dem Erfinder zur Verfügung gestellt. Als Ergebnisse können z. B. die zehn
hochrangigsten bei der Recherche ermittelten Textstellen sein. In Schritt 208 kann der
Erfinder dazu aufgefordert werden, eine Einengung der Suche durchzuführen. In Schritt
208 kann die Recherche verfeinert werden, in dem verschiedene Begriffe, die aus den
bei der ersten Suche oder bei früheren Recherchen ausgeworfenen Dokumenten
stammen, sowie die Suchbegriffe aus dem Erfindungsmeldungs-Dokument verwendet
werden. In Ergänzung der früheren Suche können z. B. in Schritt 210 verschiedene
Dokumente ausgewählt werden, die die Sache auf den Punkt treffen, die Wortwahl
dieser Dokumente kann dann gewichtet werden. Andere Dokumente, die nicht relevant
sind, können eine abweisende Gewichtung erhalten, so dass ähnliche Dokumente in der
Liste der relevantesten Dokumente nicht auftauchen. Die Informationen aus der
Erfindungsmeldung können dann in Schritt 212 auf der Grundlage überarbeiteter
Begriffe erneut recherchiert werden. Nachdem die Suche bzw. Recherche ausreichend
verfeinert worden ist, indem in Form einer Schleife auf Schritt 208 zurückgegangen wird,
werden die Ergebnisse in Schritt 214 zusammen mit der Erfindungsmeldung
abgespeichert.
Es wird Bezug auf Fig. 5 genommen. Das Erfindungsmeldesystem kann außerdem mit
einem Online-Aktenverwaltungssystem gekoppelt werden. Verschiedene Informationen
können von dem Aktenverwaltungssystem und dem Online-Erfindungsmeldesystem
geteilt werden. Es können z. B. gewöhnliche Informationen wie ein Datumsstempel oder
andere Informationen, z. B. Titel, Klassifikations-Code, Name des Erfinders,
Anerkennungserklärung der Erfinderstellung, Übertragungserklärung oder ähnliches
vorgesehen sein. Diese Information kann dem Aktenverwaltungssystem in Schritt 300
zur Verfügung gestellt werden. Auf Genehmigung kann das Aktenverwaltungssystem
z. B., wie oben erwähnt wurde, dem Erfindungsmeldesystem eine Aktenverwaltungs-
Nummer zur Verfügung stellen. In Schritt 302 können Hyperlinks auf die
Erfindungsmeldung zur Benutzung durch die verschiedenen Komitees, durch den
Bewerter in der Patentabteilung und durch die Erfinder erzeugt werden. Dieser Hyperlink
kann auch die Einrichtung eines Passworts zum Aufrufen des Systems und zum
Zugreifen auf die spezielle Erfindungsmeldung fordern. Vorzugsweise hat jeder Erfinder
nur Zugang zu seinen eigenen Erfindungsmeldungen. Vorzugsweise haben Mitglieder
der Patent-Komitees Zugang zu allen von verschiedenen Erfindern übermittelten
Erfindungsmeldungen, deren Technologiebereich (unternehmensinterner Klassifikations-
Code) dem bestimmten Komitees zugeordnet ist. In Schritt 304 können Hyperlinks auf
das Aktenverwaltungssystem eingerichtet werden. In Schritt 306 können verschiedene
Mitteilungen an die Erfinder und die Patent-Komitee-Mitglieder über E-mails oder auf
andere Weise mit Hyperlinks auf die entsprechenden Seiten vorgesehen sein.
Claims (18)
1. Verfahren des Anfertigens einer Erfindungsmeldung aufweisend die Schritte:
- - eine Erfindungsmeldung wird online angefertigt, indem Erfindungsmeldungsinformationen in ein netzwerkbasiertes System eingegeben werden;
- - die Erfindungsmeldungsinformationen werden mit dem Eingeben in einer Datenbank gespeichert;
- - vom Benutzer wird abgefragt, ob eine Recherche durchgeführt werden soll;
- - auf eine zustimmende Antwort des Benutzers hin wird auf der Grundlage von mindestens einem Teil der Erfindungsmeldungsinformationen eine Recherche durchgeführt; und
- - die Recherchenergebnisse werden ausgegeben.
2. Verfahren des Anfertigens einer Erfindungsmeldung aufweisend die Schritte:
- - eine Erfindungsmeldung wird online angefertigt, indem Erfindungsmeldungsinformationen in ein netzwerkbasiertes System eingegeben werden;
- - die Erfindungsmeldungsinformationen werden, indem sie eingegeben werden, in einer Datenbank gespeichert;
- - auf der Grundlage von mindestens einem Teil der Erfindungsmeldungsinformationen wird eine Recherche durchgeführt; und
- - die Recherchenergebnisse werden ausgegeben.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei einschlägige Recherchenergebnisse
ausgewählt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei die einschlägigen Recherchenergebnisse nach
einem Rangsystem geordnet werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei eine zweite Recherche in
Abhängigkeit der einschlägigen Recherchenergebnisse durchgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei im Rahmen der Recherche ein
Recherchenanbieter kontaktiert wird und an diesen Suchbegriffe übermittelt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei im Rahmen der Recherche eine
Recherche auf der Grundlage einer natürlichen Sprache durchgeführt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Recherchenergebnisse mit
der Erfindungsmeldung verknüpft werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Benutzer aufgefordert wird,
einen Recherchebegriff einzugeben, und die Recherche auf der Grundlage des
eingegebenen Suchbegriffs und der Erfindungsmeldungsinformationen erfolgt.
10. Erfindungsmeldesystem aufweisend:
einen Benutzer-Computer (14);
einen Server (12);
eine mit dem Server (12) verbundene Datenbank (18);
wobei der Server (12) derart eingerichtet ist, dass er
den Benutzern Benutzer-Bildschirmausgaben bereitstellt, die die Benutzer dazu auffordern, dem Server (12) Erfindungsmeldungsinformationen bereitzustellen;
Erfindungsmeldungsinformationen von den Benutzern empfängt;
die Information in der Datenbank (18) speichert; und
eine Recherche auf der Grundlage der Erfindungsmeldungsinformationen veranlasst.
einen Benutzer-Computer (14);
einen Server (12);
eine mit dem Server (12) verbundene Datenbank (18);
wobei der Server (12) derart eingerichtet ist, dass er
den Benutzern Benutzer-Bildschirmausgaben bereitstellt, die die Benutzer dazu auffordern, dem Server (12) Erfindungsmeldungsinformationen bereitzustellen;
Erfindungsmeldungsinformationen von den Benutzern empfängt;
die Information in der Datenbank (18) speichert; und
eine Recherche auf der Grundlage der Erfindungsmeldungsinformationen veranlasst.
11. Erfindungsmeldesystem nach Anspruch 10, aufweisend eine mit dem Server (12)
gekoppelte externe Suchmaschine.
12. Erfindungsmeldesystem nach Anspruch 10 oder 11, das dazu eingerichtet ist,
einschlägige Recherchenergebnisse auszuwählen.
13. Erfindungsmeldesystem nach Anspruch 12, das dazu eingerichtet ist, die
einschlägigen Recherchenergebnisse nach einem Rangsystem zu ordnen.
14. Erflndungsmeldesystem nach einem der Ansprüche 11 bis 13, das dazu eingerichtet
ist, eine zweite Recherche in Abhängigkeit der einschlägigen Recherchenergebnisse
durchzuführen.
15. Erfindungsmeldesystem nach einem der Ansprüche 10 bis 14, das dazu eingerichtet
ist, im Rahmen der Recherche einen Recherchenanbieter zu kontaktieren und an diesen
Suchbegriffe zu übermitteln.
16. Erfindungsmeldesystem nach einem der Ansprüche 10 bis 15, das dazu eingerichtet
ist, im Rahmen der Recherche eine Recherche auf der Grundlage einer natürlichen
Sprache durchzuführen.
17. Erfindungsmeldesystem nach einem der Ansprüche 10 bis 16, das dazu eingerichtet
ist, die Recherchenergebnisse mit der Erfindungsmeldung zu verknüpfen.
18. Erfindungsmeldesystem nach einem der Ansprüche 10 bis 17, das dazu eingerichtet
ist, den Benutzer aufzufordern, einen Recherchebegriff einzugeben, und die Recherche
auf der Grundlage des eingegebenen Suchbegriffs und der
Erfindungsmeldungsinformationen zu veranlassen.
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|---|---|---|---|
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ID=24192758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10118713A Ceased DE10118713A1 (de) | 2000-04-14 | 2001-04-12 | Online-Erfindungsmeldesystem mit Recherchenfunktion |
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| Country | Link |
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2001
- 2001-03-22 GB GB0107165A patent/GB2368673A/en not_active Withdrawn
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