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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft das Gebiet der Verwaltung von Ausgabedaten. Genauer
gesagt betrifft die Erfindung Mechanismen, die die Verteilung von
Inhalten über
Ausgabekanäle
wie Druckzentren und E-Mail-Vermittler ermöglichen.
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Hintergrund
der Erfindung
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Die
steigende Nachfrage nach Informationen hat Geschäftsfelder angekurbelt, die
Lösungen
zum Übermitteln
von Informationen in verschiedenen Ausgabeformaten an Empfänger bereitstellen.
Eine gemeinsame Eigenschaft solcher Ausgabeverwaltungslösungen ist,
dass sie die Übermittlung
von gleichen oder wenigstens ähnlichen
Inhalten betreffen. In vielen Fällen
besteht der einzige unterscheidende Faktor in den für die Adressierung
des Inhalts an die einzelnen Empfänger notwendigen Kontakt-Informationen (z.B.
die Anschrift oder E-Mail-Adresse). Dieser Umstand ermöglicht die
Verwendung von hochgradig automatisierten Mechanismen, die in Umgebungen
wie Druckzentren, Callcentern und E-Mail-Vermittlern weit verbreitet
sind.
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Allgemein
konzentrieren sich Ausgabeverwaltungslösungen auf eine bestimmte Größenordnung
von Empfängern.
Das bedeutet, dass es beispielsweise eigene Lösungen für die Handhabung von Ausgaben
mit großer
Auflage, wie Massen-Mailings, gibt. Andererseits gibt es auch Lösungen,
die die Ausgabereichweite auf wenige individuell ausgesuchte Empfänger beschränken. Ausgabeverwaltungslösungen sind
allgemein auf einen bestimmten Reichweitenbereich hin optimiert,
weil die Anforderungen an Hardware und Software mit steigender Ausgabegrößenordnung
ansteigen. Es wäre
eine offensichtliche Verschwendung von Betriebsmitteln, würde das
Leistungsvermögen
eines Druckzentrums der oberen Leistungsklasse für einen Druckauftrag verwendet
werden, der nur eine Handvoll von Dokumenten ausgibt. Dies impliziert,
dass Applikationen, die Ausgaben mit großer Auflage wie Massen-Mailings
handhaben, typischerweise Speziallösungen sind, die den zu verteilenden
Inhalt und die Kontakt-Informationen
in Form von Dateien erhalten, während
Ausgaben mit niedriger Auflage oft von der selben Applikation (zum
Beispiel eine Textverarbeitung) verarbeitet werden, die auch den
zu verteilenden Inhalt bestimmt.
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Zusätzlich zu
ihrer Abhängigkeit
von der Größenordnung
sind Ausgabeverwaltungslösungen
normalerweise plattformspezifisch. Das bedeutet, dass eine Lösung, die
die Koordination von Massen-Mailings in einem Druckzentrum ermöglicht,
unterschiedlich von einer Lösung
sein wird, die eine E-Mail-Handhabungskomponente verwendet, um E-Mails über das
Internet zu verteilen.
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Die
EP-A-0 990 972 offenbart ein System und Verfahren zur Handhabung
von Datenschutz in einem Datenbank-Verwaltungssystem. In einer Ausführung greifen
Marketing-Applikationen auf Kunden-Informationen durch eine besondere
Datenansicht zu, die alle Datensätze,
die mit einem aktivierten "opt-out"-Indikator verbunden
sind, entfernt oder ausmaskiert. Auf diese Weise wird jeder Kunde,
der den "opt-out"-Indikator aktiviert hat, in jeder Liste,
die von den Marketing-Applikationen erstellt wird, ausgelassen.
Gemäß den Lehren
von EP-A-0 990 972 werden Datenansichten gemäß den überprüften Identitäten der
anfordernden Einheiten bereitgestellt. Die anfordernden Einheiten
können
dann die zugehörigen
Datenansichten verwenden, um zum Erhalt der angeforderten Daten
auf die Datenbank zuzugreifen.
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In
Garvey C. et al.: "ASD-Views" Proceedings of the
Symposium on Security and Privacy. Oakland, Kalifornien, 18.–21. April
1988, Washington, IEEE COMP. SOC. Press, US, 18. April 1988 (1988-04-18),
Seiten 85–95,
wird ein mehrstufiges sicheres Datenbankverwaltungssystem eingeführt, das
die Trennung von sensiblen Informationen gewährleistet. In diesem Zusammenhang
werden Datenansichten verwendet, um eine obligatorische und ermessensabhängige Sicherheit
durchzusetzen. Dies wird bewerkstelligt, indem jeder Datenansicht ein
obligatorisches Sicherheitsetikett und eine Zugriffskontrollliste
zugeordnet werden. Der Benutzer kann jede Datenansicht benutzen,
die mit seinem von der ermessensabhängigen und obligatorischen
Sicherheitsrichtlinie erlaubten Zugriff übereinstimmt. Datenansichten
filtern automatisch die Daten aus, die der Benutzer nicht sehen
darf und halten sie/ihn davon ab, Daten in Objekte zu schreiben,
die sie/er nicht verändern
darf.
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Dementsprechend
besteht immer noch ein Bedarf an einem effizienten Ausgabeverwaltungsansatz,
der hochgradig schwankende Ausgabegrößenordnungen verarbeiten kann.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung wird dieser Bedarf durch ein Verfahren
des dynamischen Verwaltens der Ausgabe von Inhalt über einen oder
mehrere Ausgabekanäle
wie in Anspruch 1 festgelegt befriedigt.
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Das
Verfahren umfasst den Schritt des Bereitstellens einer Datensammlung
mit Datensätzen, die
wenigstens Kontakt-Informationen beinhalten, wobei die Datensammlung
gemäß einem
hierarchischen Autorisierungsschema, das mehrere Autorisierungsstufen
besitzt, strukturiert ist, den Schritt des Bestimmens einer der
Auswahl-Operation
zugeordneten Autorisierung, den Schritt des Beschränkens der
Auswahl-Operation
auf einen der Autorisierung entsprechenden Teil der Datensammlung,
so dass die Anzahl der ausgewählten
Datensätze
mit der Autorisierungsstufe der der Auswahl-Operation zugrunde liegenden
Autorisierung korreliert, wodurch das Ausgabevolumen durch eine
geeignete Zuordnung von Autorisierungen gesteuert wird, wobei eine
höhere
Autorisierungsstufe die Auswahl eines größeren Volumens von Datensätzen erlaubt
als eine niedrige Autorisierungsstufe, den Schritt des Erzeugens
einer Auswahlliste mit Kontakt-Informationen, die in aus der Datensammlung
ausgewählten
Datensätzen
enthalten sind, und den Schritt des Zur-Verfügung-Stellens der Auswahlliste
zur automatischen Erzeugung einer auf den in der Auswahlliste enthaltenen
Kontakt-Informationen basierenden Ausgabe.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung wird dieser Bedarf durch ein Verfahren
wie in Anspruch 5 festgelegt befriedigt.
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Dieses
Verfahren zur dynamischen Ausgabe-Verwaltung umfasst den Schritt
des Bereitstellens einer Auswahlliste, die wenigstens Kontakt-Informationen
und sich auf ein hierarchisches Autorisierungsschema mit mehreren
Autorisierungsstufen beziehende Hierarchie-Informationen enthält, den
Schritt des Bestimmens der Autorisierung, die einer Anforderung,
auf die Auswahlliste zuzugreifen, zugeordnet ist, den Schritt des
Beschränkens
des Zugriffs auf einen der Autorisierung entsprechenden Teil der
Auswahlliste, so dass der Umfang der Listeneinträge, auf die zugegriffen werden
kann, mit der Autorisierungsstufe der Autorisierung, die der Zugriffsanforderung zugrunde
liegt, korreliert, und den Schritt des automatischen Erzeugens der
Ausgabe auf der Grundlage der in der Auswahlliste enthaltenen Kontakt-Informationen,
wodurch das Ausgabevolumen durch eine geeignete Zuordnung von Autorisierungen
gesteuert wird, wobei eine höhere
Autorisierungsstufe die Erzeugung einer Ausgabe eines größeren Volumens erlaubt
als eine niedrige Autorisierungsstufe.
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Die
Erfindung erlaubt eine gemeinschaftliche Verwendung einer gemeinsamen
Datenquelle (der Datensammlung oder der Auswahlliste), die zur Adressierung
der Ausgabe an einzelne Empfänger erforderliche
Kontakt-Informationen bereitstellt. Die gemeinschaftliche Datenquelle
ist auf einfache Weise verwaltbar und kann zur dynamischen Generierung
von Ausgaben sowohl geringen als auch hohen Volumens ver wendet werden.
Die Ausgabefähigkeiten
werden durch eine Zuordnung eines hierarchischen Autorisierungsschemas
mit dem Universum der von der Datenquelle zur Verfügung gestellten Kontakt-Informationen
gesteuert. Das Ausgabevolumen kann mittels einer geeigneten Zuordnung
von Autorisierungen in effizienter Weise gesteuert werden. Dementsprechend
kann ein höherer
Autorisierungsrang (oder -stufe) die Erzeugung einer Ausgabe eines
größeren Volumens
erlauben als eine niedrige Autorisierungsstufe. Ausgabe-Volumina
werden so abhängig
von der Autorisierung. Ein und dieselbe Applikation kann zur Bereitstellung
der Kontakt-Informationen sowohl für Applikationen mit hohem Ausgabe-Volumen
als auch für
solche mit niedrigem Ausgabe-Volumen verwendet werden.
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Die
die Kontakt-Informationen (wie die Anschrift, die E-Mail-Adresse
oder eine Telefonnummer eines einzelnen Empfängers) enthaltende Auswahlliste
kann derart erzeugt werden, dass ihr Inhalt dem hierarchischen Autorisierungsverfahren
der Datensammlung zugeordnet ist. Wenn beispielsweise die Datensätze in der
Datensammlung Hierarchie-Informationen enthalten, so werden die
Hierarchie-Informationen der für
die Erzeugung der Auswahlliste ausgewählten Datensätze in die
Auswahlliste entnommen (zusätzlich
zu den Kontakt-Informationen und, falls nötig, zu weiteren Informationen).
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Nachdem
eine das hierarchische Autorisierungsverfahren widerspiegelnde Auswahlliste
erzeugt worden ist, kann ein Zugriff auf die Auswahlliste in Übereinstimmung
mit der dem Zugriff zugeordneten (oder zugrunde liegenden) Autorisierung
erlaubt werden. Dementsprechend kann das Autorisierungsschema nicht
nur während
des Auswählens
der Datensätze,
aus denen die Auswahlliste erzeugt wird, durchgesetzt werden, sondern
auch, um den Zugriff auf die Auswahlliste nach ihrer Erzeugung zu beschränken. Ein
solcher Ansatz ist nützlich,
wenn der einer Auswahl-Operation zugeordnete Autorisierungsrang
höher als
der mit dem Zugriff auf die Auswahlliste zugeordnete Autorisierungsrang
ist.
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Die
Autorisierungssteuerung kann auf unterschiedliche Arten durchgeführt werden.
In einer Ausführung
wird die Autorisierung beispielsweise Login-gesteuert durchgesetzt.
Bei jedem Login kann ein Autorisierungssteuerungsmechanismus durchgeführt werden,
der automatisch die dem Login zugewiesene Autorisierung bestimmt
und anschließend diese
Autorisierung beispielsweise Auswahlanforderungen oder Zugriffsanforderungen
zuordnet, die von der Netzwerkkomponente ausgehen, von der aus ein Login
angefordert wurde. Gemäß einer
weiteren Ausführung
wird ein Autorisierungssteuerungsmechanismus jedes Mal durchgeführt, wenn
eine Auswahlanfor derung oder eine Zugriffsanforderung von einer bestimmten
Netzwerkkomponente ausgeht.
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Die
Auswahlliste kann Gegenstand eines kooperativen Arbeitsablaufs sein,
während
dem auf die Auswahlliste von einer Vielzahl von kooperierenden Komponenten
eines Computernetzwerks zugegriffen wird. Der Arbeitsablauf kann
vordefiniert sein oder separat für
eine bestimmte Ausgabekampagne ausgebildet werden. Während des
Arbeitsablaufs können
die Netzwerkkomponenten in die Lage versetzt werden, die Auswahlliste
oder Teile davon zu verändern
und/oder anzuzeigen. Ein Verändern
der Auswahlliste kann das Hinzufügen,
Löschen
oder Verändern
von in ihr enthaltenen Kontakt-Informationen beinhalten.
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Arbeitsablaufsteuerungsdaten
können
wie auch andere Daten in Verwaltungsdatensätzen von Ausgabekampagnen enthalten
sein. Die Arbeitsablaufsteuerungsdaten können eine Spezifikation von einzelnen
am Arbeitsablauf teilnehmenden Netzwerkkomponenten beinhalten. Zusätzlich oder
alternativ hierzu können
die Arbeitsablaufsteuerungsdaten eine Spezifikation eines bestimmten
Teils eines Arbeitsablaufs enthalten, der auf den Empfang einer Ausgabeantwort
hin ausgeführt
werden soll. Diese Ausbildung bedeutet, dass der Arbeitsablauf nicht notwendigerweise
mit der Erzeugung der Ausgabe enden muss, sondern auch weitergehen
könnte, nachdem
Ausgabeantworten empfangen worden sind.
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Die
Verwaltungsdaten für
Ausgabekampagnen können
weiterhin Ausgabekanal-Spezifikationsdaten
beinhalten. Die Ausgabekanal-Spezifikationsdaten können für einen
bestimmten Arbeitsablauf einen oder mehrere Kanäle wie Druckzentren, lokale Drucker,
E-Mail-Vermittler, Callcentern, etc. spezifizieren. Die Ausgabekanal-Spezifikationsdaten
erlauben eine plattformunabhängige
Implementatierung der Erfindung. Während es beispielsweise angemessen
sein mag, einen lokalen Drucker als Ausgabekanal anzugeben, wenn
nur wenige Dokumente erstellt werden müssen, kann ein Druckzentrum
als der Ausgabekanal spezifiziert werden, wenn Massen-Mailings verlangt
sind.
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Zusätzlich oder
alternativ zu Arbeitsablaufs-Steuerungsdaten und Ausgabekanal-Spezifikationsdaten
können
die Ausgabekampagnen-Steuerungsdaten Ausgabe-Inhaltsdaten beinhalten. Die Ausgabe-Inhaltsdaten
spezifizieren den Inhalt, der an die Empfänger ausgeliefert werden soll.
Die Ausgabe-Inhaltsdaten können
einen Link auf eine den tatsächlichen
Ausgabe-Inhalt enthaltende Datei, beispielsweise eine Text- oder
Grafikdatei, enthalten.
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Gemäß einer
modularen Ausführung
der Erfindung werden die Auswahllisten und die Kampagnen-Verwaltungsdaten
von separaten, miteinander verbundenen Modulen bereitgestellt und
gehandhabt. In einer solchen Ausführung kann ein einzelner Satz
von Kampagnen-Verwaltungsdaten mit einer oder mehreren vorher definierten
Auswahllisten verlinkt werden, und die Ausgabe kann wie von den Kampagnen-Verwaltungsdaten
auf der Basis von den in der oder den Auswahllisten beinhalteten
Kontakt-Informationen definiert erzeugt werden.
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Ein
Satz von Auswahllisten kann auf zentrale Art und Weise bereitgestellt
werden. Eine oder mehrere einzelne Auswahllisten aus dem Satz der
Auswahllisten kann dann für
eine bestimmte Ausgabekampagne ausgewählt werden. In einer Ausführung wird
ein Mechanismus für
das altersbedingte Aussondern einzelner Auswahllisten aus dem Satz
von Auswahllisten bereitgestellt. Dieser Mechanismus kann Listen
löschen
oder anderweitig die Verwendung von Auswahllisten blockieren (z.B.
nachdem eine vorher definierte oder vom Benutzer gewählte Zeitspanne
seit der Erzeugung der Auswahlliste verstrichen ist). Alternativ
oder zusätzlich
hierzu kann der altersbedingte Aussonderungsmechanismus eine Warnung
bereitstellen, wenn eine altersbedingte ausgesonderte Auswahlliste
für eine
Ausgabekampagne ausgewählt
wird. Der Mechanismus zum altersbedingten Aussondern stellt sicher,
dass in vor einiger Zeit erstellten (und möglicherweise nicht mehr aktuellen)
Auswahllisten enthaltene Kontakt-Informationen nicht für die Ausgabe-Erzeugung
verwendet werden. Stattdessen kann eine neue Auswahlliste erstellt
werden müssen.
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Wenn
der Arbeitsablauf eine erwartete Ausgabeantwort spezifiziert, dann
kann ein Mechanismus zur automatischen Analyse der Ausgabeantwort bereitgestellt
werden. Die Datensammlung kann in Abhängigkeit einer Auswertung der
Ausgabeantwort aktualisiert oder ergänzt werden oder beides.
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In
einer Ausführung
der Erfindung wird ein Kampagnenverwaltungs-Autorisierungsschema
zusätzlich
zum hierarchischen Autorisierungsschema definiert. Weiterhin kann
ein Satz von Kampagnen-Verwaltungsfunktionen bereitgestellt werden, der
beim Definieren einer Ausgabekampagne verwendet werden kann. Die
Kampagnen-Verwaltungsfunktionen
können
dem Kampagnenverwaltungs-Autorisierungsschema zugeordnet werden
und können beispielsweise
auf Aspekte wie Antwortverwaltung, Einladungsverwaltung oder Auswahllistenverwaltung bezogen
sein. In dieser Ausführung
kann (lediglich) eine Teilmenge der Kampagnenverwaltungsfunktionen
durch den eine Ausgabekampagne erzeugenden oder verändernden
Benutzer verwendet werden, und zwar in Abhängigkeit von seiner Autorisierung
innerhalb des Kampagnenverwaltungs-Autorisierungsschemas.
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Die
Erfindung kann als eine Hardware-Lösung oder als eine auf einer
oder mehreren Komponenten eines Computernetzwerks laufende Software ausgeführt werden.
Dementsprechend bezieht sich die Erfindung auch auf ein Computerprogrammprodukt,
welches Programmcode-Abschnitte zur Durchführung der oben angegebenen
Schritte umfasst, wenn das Computerprogrammprodukt auf einer oder mehreren
Komponenten eines Computernetzwerks abläuft.
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Was
eine Hardware-Lösung
angeht, bezieht sich die Erfindung auf ein Auswahlsystem zur Unterstützung der
dynamischen Ausgabeverwaltung wie in Anspruch 22 spezifiziert.
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Das
System umfasst eine Datensammlung mit Datensätzen, die wenigstens Kontakt-Informationen enthalten,
wobei die Datensammlung gemäß einem
hierarchischen Autorisierungsschema, das mehrere Autorisierungsstufen
besitzt, strukturiert ist, einen Autorisierungsmechanismus, der
dazu ausgeführt
ist, die einer Auswahloperation zugeordnete Autorisierung zu bestimmen,
eine Einheit, die dazu ausgeführt
ist, die Auswahloperation auf einen der Autorisierung entsprechenden
Teil der Datensammlung zu beschränken,
so dass die Anzahl der ausgewählten
Datensätze
mit der Autorisierungsstufe der der Auswahloperation zugrunde liegenden
Autorisierung korreliert, wodurch das Ausgabevolumen durch eine geeignete
Zuordnung von Autorisierungen gesteuert wird, wobei eine höhere Autorisierungsstufe
die Auswahl eines größeren Volumens
von Datensätzen
erlaubt als eine niedrige Autorisierungsstufe, einen Generator,
der dazu ausgeführt
ist, eine Auswahlliste mit Kontakt-Informationen zu erzeugen, die
in den Datensätzen
enthalten sind, die aus der Untermenge der Datenbank ausgewählt wurden,
auf den die Auswahloperation beschränkt war, und eine Schnittstelle, die
dazu ausgeführt
ist, die Auswahlliste für
die automatische Erzeugung einer Ausgabe auf der Grundlage der in
der Auswahlliste enthaltenden Kontakt-Informationen zur Verfügung zu
stellen.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt bezieht sich die Erfindung auf ein Ausgabeverwaltungssystem
zum dynamischen Verwalten der Ausgabe von Inhalte, wie in Anspruch
23 spezifiziert.
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Das
System umfasst eine Auswahlliste, die wenigstens Kontakt-Informationen
und sich auf ein hierarchisches Autorisierungsverfahren mit mehreren
Autorisierungsstu fen beziehende Hierarchie-Informationen enthält, einen
Autorisierungsmechanismus, der dazu ausgeführt ist, die Autorisierung,
die einer Anforderung, auf die Auswahlliste zuzugreifen, zugeordnet
ist, zu bestimmen, eine Einheit, die dazu ausgeführt ist, den Zugriff auf einen
Teil der Auswahlliste zu beschränken,
welcher der der Zugriffsanforderung zugeordneten Autorisierung entspricht,
so dass die Anzahl der Listeneinträge, auf die zugegriffen werden
kann, mit der Autorisierungsstufe der der Zugriffsanforderung zugrunde
liegenden Autorisierung korreliert, und Mittel, die dazu ausgeführt sind, auf
der Grundlage der in der Auswahlliste enthaltenen Kontakt-Informationen automatisch
die Ausgabe zu erzeugen, wodurch das Ausgabevolumen durch ein geeignete
Zuordnung von Autorisierungen gesteuert wird, wobei eine höhere Autorisierungsstufe die
Erzeugung einer Ausgabe eines größeren Volumens
erlaubt als eine niedrige Autorisierungsstufe.
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Kurze Beschreibung
der Figuren
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Im
Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf in den Figuren
dargestellte beispielhafte Ausführungen
beschrieben, von denen:
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1 eine
schematische Darstellung ist, die eine Anordnung zur dynamischen
Ausgabe-Verwaltung gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht;
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2 schematisch
ein hierarchisches Autorisierungsschema und eine gemäß dem hierarchischen
Autorisierungsschema strukturierte Datensammlung darstellt;
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3 schematisch
die Erzeugung einer Auswahlliste aus einzelnen in der Datensammlung von 2 enthaltenen
Datensätzen
zeigt;
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4 ein
Prozessflussdiagramm gemäß einer
zweiten Ausführung
der Erfindung ist;
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5 ein
Prozessflussdiagramm gemäß einer
dritten Ausführung
der Erfindung ist;
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6 ein
Prozessflussdiagramm gemäß einer
vierten Ausführung
der Erfindung ist; und
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7 ein
einen beispielhaften Arbeitsablauf gemäß einer fünften Ausführung der Erfindung zeigendes
schematisches Diagramm ist.
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Ausführliche
Beschreibung bevorzugter Ausführungen
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In 1 ist
ein Ausgabeverwaltungssystem 10 gemäß einer ersten Ausführung der
Erfindung gezeigt.
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Das
Ausgabeverwaltungssystem 10 ist als Computernetzwerk konfiguriert,
welches eine Mehrzahl verschiedener Netzwerkkomponenten beinhaltet.
Genauer gesagt beinhaltet das System 10 eine Mehrzahl von
benutzer-betriebenen Frontkomponenten 12, Autorisierungsverwaltungskomponenten 14, 16 und
ein Ausgabeerzeugungstool 18. Die Frontkomponenten 12 sind
so gestaltet, dass sie mit dem Ausgabeerzeugungstool 18 mittels
eines Autorisierungs-Controllers 14 der Ausgabeverwaltungskomponente
kommunizieren. Die Autorisierungsverwaltungskomponente umfasst ferner
eine Autorisierungsdatenbank 16, in der vom Autorisierungs-Controller 14 durchgesetzte
Autorisierungsmechanismen betreffende Informationen gespeichert
sind. Im vorliegenden Fall beziehen sich die in der Autorisierungsdatenbank 16 gespeicherten
Autorisierungs-Informationen auf ein hierarchisches Autorisierungsschema,
das unten unter Bezugname auf 2 detaillierter
beschrieben wird.
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Das
Ausgabeerzeugungstool 18 beinhaltet eine Datensammlung 20,
eine Auswahlkomponente 22, eine Ausgabeverwaltungskomponente 24 und eine
Analyse/Historisierungs-Komponente 26. Die Ausgabeverwaltungskomponente 24 hat
Zugriff auf eine Datenbank 28 zum Speichern eines Satzes
vorher erzeugter Auswahllisten 30. Weiterhin ist die Ausgabeverwaltungseinheit 24 dazu
ausgelegt, in selektiver Weise Ausgabedaten zu erzeugen, die über einen
oder mehrere Ausgabekanäle
wie einen E-Mail-Vermittler 32 und Druckeinrichtungen 34 verteilt
werden. Die Druckeinrichtungen 34 können als Druckzentrum für Massenversendungen
oder als ein lokaler Drucker für
Versenden mit geringem Volumen gestaltet sein.
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Die
Datensammlung 20 beinhaltet eine Vielzahl von einzelnen
Datensätzen,
von denen jeder Kontakt-Informationen, Hierarchie-Informationen
und weitere Informationen, wie unten unter Bezugnahme auf 3 genauer
beschrieben, beinhaltet. Die Datensammlung 20 ist als Data-Warehouse-Lösung gestaltet,
die eine auf Information-Cubes basierende online-analytische Datenverarbeitung
(OLAP) erlaubt. Alternativ hierzu könnte die Datensammlung 20 als
konventionelle relationale Datenbank oder ein beliebiges anderes
in der Branche bekanntes Datenspeicherschema ausgestaltet sein.
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Die
Datensammlung 20 und die Auswahlkomponente 22 arbeiten
zusammen, um als Antwort auf über
den Autorisierungs-Controller 14 von den Frontkomponenten 12 empfangene
Auswahlanforderungen Auswahllisten 30 zu erzeugen. Die
Auswahlkomponente 22 ist ein eigenes Modul, welches mittels
eines vordefinierten Interface (nicht gezeigt) mit der Ausgabeverwaltungskomponente 24 kommuniziert.
Diese Kommunikation beinhaltet prinzipiell die asynchrone Übermittlung
von Auswahllisten 30 an die Ausgabeverwaltungskomponente 24 oder
direkt an die Datenbank 28 zum Speichern eines Satzs (oder
einer Bibliothek) von Auswahllisten 30. Obwohl die Datenbank 28 als
eine von der Ausgabeverwaltungskomponente 24 getrennte
Komponente gezeigt ist, könnte
sie auch in ihr enthalten sein.
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Basierend
auf einer oder mehreren in der Datenbank 28 gespeicherte
Auswahllisten und von den Frontkomponenten 12 empfangenen
Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten steuert die Ausgabeverwaltungskomponente 24 den
E-Mail-Agenten 32 und/oder die Druckeinrichtung 34,
um die gewünschte
Ausgabe zu erzeugen.
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Ausgabeantworten,
die beispielsweise von den Frontkomponenten 12 mittels
E-Mail oder auf eine andere Art und Weise erhalten werden, werden von
der Analyse/Historisierungskomponente 26 analysiert und
bewertet. Falls erforderlich, kann die Analyse/Historisierungskomponente 26 Datensätze in der
Datensammlung 20 abhängig
von einer Bewertung der Ausgabeantwort verändern, hinzufügen oder
entfernen. Während
der Historisierung werden Daten über
eine Ausgabekampagne und/oder Ausgabeantwortdaten in eine Log-Datei
geschrieben, um die Historie einer bestimmten Ausgabekampagne zu dokumentieren.
Diese Log-Datei kann für
eine automatische Kollisionsverwaltung in nachfolgenden Ausgabekampagnen
verwendet werden. Die Log-Datei oder Teile von ihr können in
der Datensammlung 20 gespeichert werden. Weiterhin können der
Inhalt der Log-Datei oder Teile davon mit den an der Ausgabekampagne,
für die
die Log-Datei erstellt wurde, beteiligten Datensätze zugeordnet werden. Eine
derartige Zuordnung kann die Aufnahme von von der Analyse/Historisierungskomponente 26 gespeicherten
Daten in Datensätze,
die in der Datensammlung 20 gespeichert sind, beinhalten.
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2 zeigt
schematisch die Struktur der Datensammlung 20. Wie aus 2 ersichtlich,
ist die Datensammlung 20 gemäß einem hierarchischen Autorisierungsschema 40 strukturiert.
In der vorliegenden Ausführung
beinhaltet das hierarchische Autori sierungsschema 40 drei
verschiedene Hierarchie-Ebenen. Die höchste Hierarchie-Ebene (Ebene A) spezifiziert
eine Autorisierung, die die Auswahl und den Zugriff auf den gesamten
Inhalt der Datensammlung 20 erlaubt. Eine mittlere Hierarchie-Ebene (Ebene
B) ist einer Autorisierung zugeordnet, die lediglich die Auswahl
und den Zugriff auf Teile der Datensammlung 20 erlaubt.
Die niedrigste Ebene (Ebene C) erlaubt nur die Auswahl und den Zugriff
auf einen Unter-Teil des Teils der Datensammlung, die einer bestimmten
Autorisierung der Ebene B zugeordnet ist. Zusätzlich ist eine äußere Ebene
(Ebene D) im Autorisierungsschema definiert. Ebene D liegt jedoch
außerhalb
der Hierarchie (hat also keine höhere oder
niedrigere Ebene).
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In
der in 2 gezeigten Ausführung beinhaltet das hierarchische
Autorisierungsschema 40 eine einzigen Autorisierung auf
Ebene A, drei Autorisierungen auf Ebene B und sieben Autorisierungen auf
Ebene C. Der der Autorisierung B1 zugeordnete Teil der Datensammlung
ist in drei Unter-Teile unterteilt, und jeder Unter-Teil ist genau
einer der Autorisierungen C1, C2 und C3 zugeordnet. Die den Autorisierungen
B2 und B3 zugeordneten Teile der Datensammlung sind ähnlich strukturiert.
Die den Teilen oder Unter-Teilen der Datensammlung zugeordneten Autorisierungen
schreiben vor, dass für
den Zugriff auf die Teile oder Unter-Teile der Datensammlung bestimmte
Rechte erforderlich sind. Auf einen der Autorisierung C1 zugeordneten
Teil der Datensammlung kann beispielsweise nur von einer Netzwerkkomponente
zugegriffen werden, der genau diese Autorisierung C1 (oder eine
entsprechende Autorisierung einer höheren Ebene wie B1 oder A)
zugeordnet ist. Eine solche Zuordnung kann während einer Login-Prozedur
durchgeführt
werden, wie unten beschrieben werden wird.
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Der
der Autorisierung D zugeordnete Teil der Datensammlung entspricht
der dem Unter-Teil der Datensammlung zugeordneten Autorisierung
C7 und einem Teil des der Autorisierung C6 zugeordneten Teils der
Datensammlung. Autorisierung D, obwohl innerhalb des Autorisierungsschemas
definiert, ist nicht in die Autorisierungshierarchie eingeschlossen. Sie
kann daher flexibel Zugriffen oder Auswahl-Operationen, beispielsweise
von äußeren Komponenten oder
Einheiten, die keinen (dauernden) Rang in der Autorisierungshierarchie
haben, zugeordnet werden.
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In
der in Zusammenhang mit 2 diskutierten Ausführungsform
umfasst die Datensammlung 20 eine Vielzahl von Datensätzen 42.
Jeder Datensatz 42 ist einer oder mehreren Autorisierungen
des hierarchischen Autorisierungsschemas 40 zugeordnet.
Diese Zuordnung kann auf verschiedene Arten realisiert werden. Ein
Beispiel für
die Zuordnung von Datensätzen 42 zu
Autorisierungen des hierarchischen Autorisie rungsschemas 40 ist
in 3 gezeigt. Wie aus 3 ersichtlich,
beinhaltet der Datensatz 42 Hierarchie-Identifikationsdaten
(oder Hierarchie-Informationen), die dazu beitragen, die Datensammlung 20 gemäß dem hierarchischen
Autorisierungsschemas 40 zu strukturieren.
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Die
hierarchischen Identifikationsdaten bezeichnen die Autorisierung,
der ein bestimmter Datensatz zugeordnet ist. Wie in 3 gezeigt,
ist der die Datensatznummer 123 456 789 tragende Datensatz 42 der
Autorisierung C5 auf der unteren Hierarchie-Ebene und der Autorisierung
B2 auf der mittleren Hierarchie-Ebene zugeordnet. Da die Zuordnungen
zwischen Autorisierung C5 und Autorisierung B2 aus dem hierarchischen
Autorisierungsschema 40 (das in der Autorisierungsdatenbank 16 gespeichert ist)
bekannt sind, würde
es prinzipiell genügen,
im Datensatz 42 eine einzelne Autorisierung auf der untersten
Ebene (Ebene C) anzugeben und die "Eltern" (d.h. Autorisierung B2 und Autorisierung
A) aus der Autorisierungsdatenbank 16 abzuleiten. Der Datensatz 42 muss
nicht (und wird nicht) explizit der Autorisierung A der höchsten Hierarchie-Ebene
zugeordnet werden, weil Autorisierung A eine Autorisierung ist,
die vollen Zugriff und Selektionsrechte in Bezug auf alle Datensätze 42 der
Datensammlung 20 gestattet.
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Wie
aus 3 ersichtlich, beinhaltet der Datensatz 42 Zusatz-Informationen.
Genauer gesagt beinhaltet der Datensatz 42 Informationen über den Vornamen
und den Nachnamen einer Person namens Fred Meier (Name Info1, Name
Info2), sowie diese Person betreffende Kontakt-Informationen. Die Kontakt-Informationen
beinhalten die E-Mail-Adresse von Fred Meier (Kontakt Info1) und
die in Kontakt Info2 und Kontakt Info3 angegebene Anschrift. Bezüglich der
Anschrift können
der durch Name Info1 und Name Info2 festgelegte Vorname und Nachname als
zusätzliche
Kontakt-Informationen angesehen werden. Falls erforderlich, könnte der
Datensatz 42 weitere, nicht explizit in 3 angegebene
Informationen enthalten.
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Wie
Bezug nehmend auf 1 bereits erklärt wurde,
ist die Auswahlkomponente 22 so gestaltet, dass sie Datensätze oder
Teile davon aus der Datensammlung 20 selektiv entnimmt,
um die Auswahlliste 30 zu erzeugen, die (wenigstens) Kontakt-Informationen
beinhaltet. 3 zeigt exemplarisch einen Teil 44 eines
ausgewählten
Datensatzes 42, der aus dem ausgewählten Datensatz 42 vererbt
und in die Auswahlliste 30 überführt wurde. Der vererbte Teil 44 des
Datensatzes beinhaltet Hierarchie-Informationen in Form einer Spezifikation
der Autorisierungen C5 und B2, die erforderlich sind, um auf den
Datensatz 42 zuzugreifen, sowie Kontakt-Informationen in
Form einer E-Mail-Adresse. Zusätzlich
werden der Vorname und der Nachname der Person, an die eine E-Mail
versandt werden soll, von dem ausgewählten Datensatz 42 vererbt.
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Dementsprechend
beinhaltet die Auswahlliste 30 eine Vielzahl von von der
Auswahlkomponente 22 während
einer bestimmten Auswahl-Operation ausgewählten Datensatzteilen 44 von
Datensätzen 42.
Es sollte erwähnt
werden, dass die Auswahlliste 30 alternativ hierzu die
kompletten Datensätze 42 beinhalten
könnte.
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Wegen
der in den Datensatzteilen 44, aus denen die Auswahlliste 30 gebildet
ist, enthaltenen Hierarchie-Informationen spiegelt die Auswahlliste 30 zu
einem gewissen Ausmaß das
der Struktur der Datensammlung 20 zugrunde liegende hierarchische Autorisierungsschema 40 wieder.
Wie weiter unten genauer beschrieben wird, können die in der Auswahlliste 30 enthaltenen
Hierarchie-Informationen später
verwendet werden, um selektiv Zugriff auf diejenigen Datensatzteile 44 der
Auswahlliste 30 zu gestatten, die der der Autorisierung
zugrunde liegenden Zugriffsanforderungen entsprechen.
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Jetzt
wird eine weitere Ausführung
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm 400 in 4 beschrieben
werden. Das Ablaufdiagramm 400 zeigt schematisch die Schritte, die
durchgeführt
werden, um die Ausgabe von Inhalten unter Verwendung eines Ausgabeverwaltungssystems ähnlich dem
in 1 gezeigten dynamisch zu verwalten. Dementsprechend
werden die Bezugszeichen der in 1 gezeigten
Komponenten beim Verweis auf ähnliche
Komponenten verwendet.
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Das
Verfahren beginnt in Schritt 410 mit der Bereitstellung
einer Datensammlung 20, die Datensätze umfasst, welche Kontakt-Informationen
wie E-Mail-Adresse, Anschrift oder eine Telefonnummer umfassen.
Die Datensammlung ist so strukturiert, dass sie ein hierarchisches
Autorisierungsschema widerspiegelt. Dieses hierarchische Autorisierungsschema
ist so gestaltet, dass eine höhere
Autorisierungsebene (oder Rang) im Allgemeinen einer größeren Anzahl
von auswählbaren
Datensätzen
zugeordnet ist als eine niedrigere Autorisierungsebene. Dementsprechend
wird eine höhere
Autorisierungsebene zur Verwaltung einer Ausgabekampagne hohen Volumens
erforderlich sein, während
eine niedrige Autorisierungsebene lediglich das Veranlassen einer Ausgabekampagne
niedrigen Volumens erlaubt. Auf diese Weise wird die gleiche Datenquelle
(hier die Datensammlung 20) für Ausgabekampagnen hochgradig
dynamischer Ausgabevolumina verwendet. Unabhängig davon, ob eine bestimmte
Ausgabe an eine Million Empfänger
verschickt werden soll oder nur eine Handvoll Empfänger mittels
eines Callcenters erreicht werden soll, brauchen die hierfür erforderlichen
Kontakt-Informationen aus nur einer einzigen Datenquelle abgeleitet
werden.
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In
einem folgenden Schritt 420 wird die einer angeforderten
Auswahl-Operation zugrunde liegende Autorisierung bestimmt. Diese
Bestimmung der Autorisierung ist notwendig, um die Auswahl-Operation
auf einen Teil der Datensammlung 20 (d. h. auf Datensätze) zu
beschränken,
welcher der der Auswahl-Operation zugrunde liegenden Autorisierung (Schritt 430)
entspricht. Dies bedeutet in dem in 2 gezeigten
Beispiel, dass dann, wenn eine Netzwerkkomponente mit der Autorisierung
C5 eine Auswahl-Operation anfordert, diese Operation nur in der
Untermenge der Datensammlung 20 durchgeführt wird,
die der Autorisierung C5 zugeordnet ist.
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In
einem folgenden Schritt 440 wird eine Auswahlliste generiert,
die Kontakt-Informationen umfasst,
welche in denjenigen Datensätzen
enthalten sind, die in der Auswahl-Operation spezifiziert wurden
und in dem Teil der Datensammlung enthalten sind, auf den die Auswahl-Operation
beschränkt wurde.
Zusätzlich
zu den Kontakt-Informationen kann
die Auswahlliste dem hierarchischen Autorisierungsschema zugeordnete
Informationen und weitere Hierarchie-Informationen beinhalten.
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Wird
ein Zugriff auf die Auswahlliste angefordert, so wird die der Zugriffsanforderung
zugrunde liegende Autorisierung in Schritt 450 bestimmt.
Es sollte erwähnt
werden, dass die Netzwerkkomponente, die Zugriff auf die Auswahlliste
in Schritt 450 anfordert, von der Netzwerkkomponente, die
die Auswahl-Operation in Schritt 420 angefordert hat, verschieden
sein kann. Insbesondere kann der einen Zugriff auf die Auswahlliste
anfordernden Netzwerkkomponente eine niedrigere Hierarchie-Ebene
zugewiesen sein als der Netzwerkkomponente, die die Erzeugung der
Auswahlliste veranlasst hat. Sollte dies der Fall sein, so wird
der Zugriff der den Zugriff auf eine Auswahlliste anfordernden Netzwerkkomponente
auf den Teil der Auswahlliste (z.B. Auswahllisten-Einträge) beschränkt, der
der Zugriffsanforderung (Schritt 460) zugeordnet ist, die
der Autorisierung zugrunde liegt.
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Die
Zugriffsanforderung kann durch einen Bedarf eines Arbeitsablaufs,
den Inhalt der Auswahlliste anzuzeigen oder zu verändern, motiviert
sein. Die Veränderung
der Auswahlliste kann das Hinzufügen,
Entfernen oder Verändern
von Kontakt-Informationen beinhalten.
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In
einem letzten Schritt 470 wird die Ausgabe automatisch
auf der Basis der in der Auswahlliste enthaltenen Kontakt-Informationen
(die in Schritt 460 verändert
worden sein können)
erzeugt. Die in Schritt 470 erzeugte Ausgabe kann beispielsweise
eine Vielzahl von individuell in Übereinstimmung mit den aus der
Auswahlliste abgeleiteten Kontakt-Informationen adressierten Dokumenten,
eine oder mehrere individuell adressierte E-Mails, eine eine Vielzahl
von in den Kontakt-Informationen beinhalteten Telefonnummern umfassende
Call-Center-Liste, usw. umfassen.
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Eine
weitere Ausführung
der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm 500 in 5 beschrieben.
Das Flussdiagramm in 5 zeigt eine Vielzahl von Schritten,
die durchgeführt werden
können,
sobald eine oder mehrere Auswahllisten erzeugt worden sind.
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Das
Verfahren beginnt in Schritt 510, wenn über eine benutzerbetreibbare
Netzwerkkomponente eine Login-Prozedur angefordert wird. Während dieser
Login-Prozedur, die eine Authentisierung des Benutzers beinhalten
kann, wird die dem Login zugrunde liegende Autorisierung bestimmt
und entsprechende Autorisierungs-Informationen der gerade erst eingeloggten
Netzwerkkomponente zugeordnet (und beispielsweise in der in 1 gezeigten
Autorisierungsdatenbank 16 gespeichert).
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Nach
dem Autorisierungsschritt 510 werden (von der Ausgabeverwaltungskomponente 24)
Kampagnenverwaltungsdaten in Schritt 520 empfangen. Die
Ausgabekampagnenverwaltungsdaten beinhalten Arbeitsablauf-Verwaltungsdaten,
die die einzelnen an dem Arbeitsablauf teilnehmenden Netzwerkkomponenten,
Ausgabekanal-Bezeichnungsdaten und Inhaltsdaten, die ausgegeben
werden sollen, bezeichnen. Die Inhaltsdaten können durch einen Pfad zu einer
Datei und einen Dateinamen bezeichnet werden.
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Die
Kampagnenverwaltungsdaten können
in einem Satz von Kampagnendaten beinhaltet sein. Bezug nehmend
auf 1 kann der Satz von Kampagnendaten von den Frontkomponenten 12 unmittelbar
bereitgestellt werden oder innerhalb des Ausgabeerzeugungstools 18 (z.
B. in der Datenbank 28) gespeichert sein. Das Ausgabeerzeugungstool 18 kann
mehrere Sätze
von Kampagnendaten bereitstellen und eine Benutzerauswahl eines
einzelnen Satzes von Kampagnendaten erlauben. Jeder Satz von Kampagnendaten
kann einen einzigartigen Kampagnen-Identifizierer (Kampagnen-ID)
beinhalten, der es dem Ausgabeerzeugungstool 18 erlaubt,
zwischen mehreren parallel bearbeiteten Ausgabekampagnen zu unterscheiden.
Auf die Auswahl eines Satzes von Kampagnendaten hin (und auf den
Empfang der darin enthaltenen Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten
durch die Ausgabeverwaltungskomponente 24) können die
Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten Auswahllisten oder Teilen davon
zugeordnet werden, wie jetzt genauer beschrieben wird.
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Sobald
die Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten empfangen worden sind, wird
in Schritt 530 die Auswahl einer oder mehrerer Auswahllisten in
Abhängigkeit
von der in Schritt 510 bestimmten Autorisierung gestattet.
Wie zuvor erwähnt,
können eine
oder mehrere einzelne Auswahllisten aus einer Bibliothek von gespeicherten
Auswahllisten ausgewählt
werden (z.B. in der Datenbank 28 (1)). Um zu
verhindern, dass Auswahllisten, die vor langer Zeit erzeugt wurden
(und daher möglicherweise
veraltete Kontakt-Informationen enthalten), ausgewählt werden,
ist ein altersbedingter Aussonderungsmechanismus bereitgestellt,
der sicherstellt, dass Auswahllisten nicht mehr ausgewählt werden
können,
wenn sie vor zu langer Zeit erzeugt wurden.
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Die
Auswahl von Auswahllisten wird so durchgeführt, dass sie durch die Autorisierung
gesteuert ist. Das bedeutet, dass nur solche Listen ausgewählt werden
können,
die der der auswählenden Netzwerkkomponente
zugeordneten Autorisierung entsprechen oder, alternativ hierzu für die Auswahlrechte
an die auswählende
Netzwerkkomponente verliehen worden sind. Die Auswahllisten können ein(e/n)
die Netzwerkkomponente bezeichnende(s/n) Attribut, Autorisierung
und/oder Benutzer, der eine bestimmte Netzwerkliste erzeugt hat,
enthalten. Dieser Ansatz erleichtert die Verwendung von zuvor generierten
(und z. B. benutzerspezifischen) Auswahllisten für eine neue Ausgabekampagne.
Er erlaubt insbesondere das Entkoppeln der Generierung von Auswahllisten
von der Definition von Ausgabekampagnen.
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Nach
der Auswahl von einer oder mehreren Auswahllisten fährt das
Verfahren mit Schritt 540 fort. In Schritt 540 wird
ein Anzeigen und/oder ein Verändern
der einen oder mehreren ausgewählten
Listen erlaubt. Wiederum können
Auswahllisten nur in dem Ausmaß angezeigt
und/oder verändert
werden, wie eine bestimmten Netzwerkkomponente autorisiert ist. Das
bedeutet in dem in 2 gezeigten Beispiel, dass eine
der Autorisierung C4 zugeordnete Netzwerkkomponente diejenigen Teile
der Auswahlliste nicht anzeigen und/oder verändern könnte, die aus dem der Autorisierung
C5 zugeordneten Teil der Datensammlung abgeleitet wurden.
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In
einem folgenden Schritt 550 werden die eine oder mehreren
ausgewählten
Listen den empfangenen Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten zugeordnet.
In Abhängigekit
vom Inhalt der Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten fährt das
Verfahren entweder mit Schritt 560 oder mit Schritt 570 fort.
Das Verfahren kann bei Schritt 560 abschließen, falls
die Ausgabe in Übereinstimmung
mit den Ausgabekampagnen- Verwaltungsdaten
auf der Basis der in der einen oder mehreren Auswahllisten enthaltenen
Kontakt-Informationen erzeugt ist.
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Falls
die Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten festlegen, dass Ausgabekampagnenanforderungen
an eine einzelne an einer bestimmten Ausgabekampagne teilnehmende
Netzwerkkomponente gesendet werden sollen, fährt das Verfahren mit Schritt 570 fort.
In Schritt 570 werden die Ausgabekampagnenanforderungen
an die Netzwerkkomponenten gesendet, die in den Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten
festgelegt sind. Die Ausgabekampagneanforderungen können automatisch
an teilnehmende Netzwerkkomponenten (z.B. in der Form von E-Mails) übermittelt
werden.
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Die
Ausgabekampagnenanforderungen können
sich auf verschiedene Aspekte beziehen. Beispielsweise können sie
einfach eine Benachrichtigung, dass eine Ausgabekampagne veranlasst
werden soll, enthalten. Zusätzlich
oder alternativ hierzu können
sie die teilnehmenden Netzwerkkomponenten dazu auffordern, die in
der Auswahlliste beinhalteten Kontakt-Informationen zu überprüfen und/oder zu
aktualisieren.
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Als
Antwort auf die Übermittlung
der Ausgabekampagneanforderungen wird der Empfang von Ausgabekampagnenbestätigungen
erwartet. Die Ausgabekampagnenbestätigungen werden in Schritt 580 gesammelt.
Sobald eine Ausgabekampagnenbestätigung
für jede
ausgegebene Kampagnenanforderung empfangen worden ist, fährt das
Verfahren mit Schritt 590 fort. In Schritt 590 wird
die Ausgabe automatisch in Übereinstimmung
mit den Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten auf Basis der in der einen
oder mehreren Listen, die in Schritt 550 den Kampagnen-Verwaltungsdaten
zugeordnet worden sind, enthaltenen Informationen erzeugt.
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Eine
weitere Ausführung
der Erfindung wird Bezug nehmend auf das Flussdiagramm 600 in 6 beschrieben.
Die in 6 beschriebenen Schritte werden von einer Netzwerkkomponente durchgeführt, die
eine Ausgabekampagnenanforderung, wie in Schritt 570 von 6 gezeigt,
empfängt.
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Das
Verfahren beginnt in Schritt 610 mit der Bestimmung der
der Login-anfordernden Netzwerkkomponente zugeordneten Autorisierung.
Schritt 610 entspricht dem in 5 gezeigten
Schritt 510, und daher wird dessen genaue Beschreibung
weggelassen.
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In
einem nächsten
Schritt 520 kann die eingeloggte Netzwerkkomponente eine
Anzeige aller ihr momentan zugeordneten Ausgabekampagnenanforderungen
veranlassen. In Schritt 630 wird eine Auswahl einer durch
eine Ausgabekampagnenanforderung bezeichnete einzelne Ausgabekampagne
erlaubt. Auf die Auswahl einer einzelnen Ausgabekampagne hin werden
die eine oder mehreren der gewählten
Ausgabekampagne zugeordneten Auswahllisten in Schritt 640 abgerufen.
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In
Schritt 650 ist das Anzeigen und/oder Verändern der
abgerufenen Auswahlliste in Abhängigkeit
von der einzelnen Autorisierung gestattet. Diese Erlaubnis bedeutet
in dem in 2 gezeigten Beispiel, dass eine
der Autorisierung C5 zugeordnete Netzwerkkomponente Teile der Liste,
die beispielsweise für
der Autorisierung C4 zugeordnete Datensätze erzeugt wurden, weder anzeigen
noch verändern
darf (obwohl solche Teile von Auswahllisten in einer Auswahlliste
enthalten sein können).
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Wurde
die Auswahlliste so verändert
wie verlangt, oder waren keine Änderungen
nötig,
so wird eine Ausgabekampagnenbestätigung an die Ausgabekampagnenanforderung
in Schritt 660 geschickt.
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Wie
oben erwähnt,
können
die einzelnen insbesondere Bezug nehmend auf die 5 und 6 oben
beschriebenen Schritte innerhalb eines kooperativen Arbeitsablaufs
ausgeführt
werden, in dem die Auswahlliste einer Vielzahl kooperierender Komponenten
eines Computernetzwerks zugänglich
ist. Solch ein kooperativer Arbeitsablauf ist schematisch in 7 gezeigt.
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Der
in 7 gezeigte Arbeitsablauf bezieht die Netzwerkkomponenten
mit den Autorisierungen A, B1 und C3 mit ein. Der Arbeitsablauf 700 beginnt in
Schritt 702 mit der Eingabe von Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten,
die die Arbeitsablauf-Definitionsdaten
beinhalten. Die Arbeitsablauf-Definitionsdaten bezeichnen die am
Arbeitsablauf 700 teilnehmenden Netzwerkkomponenten (im
dargestellten Fall sind nur die der Autorisierung B1 zugeordnete Netzwerkkomponente,
und daher implizit auch die den Autorisierungen C1, C2 und C3 zugeordneten Netzwerkkomponenten,
bezeichnet), sowie temporäre
Informationen, die eine Arbeitsablauf-Freigabezeit beinhalten.
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Die
Definition der Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten (oder der darin
definierten Arbeitsabläufe)
kann eine oder mehrere Funktionen eines vordefinierten Satzes von
Kampagnenverwaltungsfunktionen involvieren. Die Kampagnenverwaltungsfunktionen
können
in Übereinstimmung
mit einem Kampagnenverwaltungs-Autorisierungs schema strukturiert
sein. Jeder Benutzer, der die Rechte hat, eine Ausgabenkampagne
zu erzeugen, zu ändern
oder zu ergänzen,
kann eine eigene Kampagnenverwaltungs-Autorisierung besitzen, so
dass der Benutzer lediglich Zugriff auf eine Teilmenge der Kampagnenverwaltungsfunktionen
in Abhängigkeit
von seiner Autorisierung innerhalb des Kampagnenverwaltungs-Autorisierungsschemas
hat.
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Sobald
die Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten in Schritt 702 definiert
und an die Ausgabeverwaltungskomponente 24 aus 1 versandt worden
ist, können
eine oder mehrere Auswahllisten 42 durch die Ausgabeverwaltungskomponente 24 ausgewählt und
den im Schritt 704 neu definierten und ausgewählten Kampagnenverwaltungsdaten
zugewiesen werden.
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Wie
in den Arbeitsablauf-Definitionsdaten festgelegt, werden Informationen über die
neu definierte Ausgabekampagne automatisch zur Freigabezeit an die
der Autorisierung B1 zugeordnete Netzwerkkomponente geschickt (Schritt 706).
In Schritt 708 wird die Netzwerkkomponente B1 (also die
der Autorisierung B1 zugeordnete Netzwerkkomponente) aufgefordert,
die teilnehmenden Netzwerkkomponenten der Ebene C anzugeben.
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In
Schritt 710 werden Ausgabekampagnenanforderungen automatisch
an die von der Netzwerkkomponente B1 ausgewählten Netzwerkkomponenten der
Ebene C übermittelt.
Im vorliegenden Fall werden daher Ausgabekampagnenanforderungen
an die Netzwerkkomponenten C1 und C3 gesandt. Im Folgenden werden
die von der Netzwerkkomponente C1 als Antwort auf den Empfang einer
Ausgabekampagnenanforderung von Netzwerkkomponente B1 durchgeführten Schritte
detaillierter beschrieben.
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Die
Ausgabekampagnenanforderung veranlasst die Netzwerkkomponente C1,
die in der Auswahlliste 42 enthaltenen Kontakt-Informationen
anzugeben, die für
die Ausgabekampagne ausgewählt werden
soll. Zu diesem Zweck ruft die Netzwerkkomponente C1 die vorher
von der Netzwerkkomponente A ausgewählte (und möglicherweise erstellte) Auswahlliste 42 ab.
Die Netzwerkkomponente C1 ist nur autorisiert, die zu ihrer Autorisierung
C1 (schematisch dargestellt als der am weitesten links stehende Teil
der Datensammlung 20 in 2) gehörenden Kontakt-Informationen
anzuzeigen.
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Die
Netzwerkkomponente C1 verändert
den Teil der Auswahlliste, die seiner Autorisierung C1 entspricht,
indem sie anzeigt, welche Kontakt-Informationen für die Ausgabekampagne
verwendet werden sollen. Indem sie die Kontakt-Informationen in Schritt 712 auswählt, definiert
die Netzwerkkomponente C1 einzeln die ihrer Autorisierung zugeordneten
Empfänger
der Ausgabekampagne (Schritt 714). In einem folgenden Schritt 716 kann
die Netzwerkkomponente C1 einen lokalen Drucker 34 ansteuern,
eines oder mehrere der den in Schritt 702 angegebenen Kontakt-Informationen
zugeordnete Dokumente 50 zu erzeugen. Das Dokument 50 kann
beispielsweise eine Anrufliste sein.
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In
den Arbeitsablauf-Definitionsdaten ist angegeben, dass, sobald die
Auswahlliste verarbeitet worden ist, die Netzwerkkomponente C1 eine
Ausgabekampagnenbestätigung
zurück
an die Netzwerkkomponente B1 in Schritt 718 senden muss.
In Schritt 720 überwacht
die Netzwerkkomponente B1 den Empfang der Ausgabekampagnenbestätigung der
in Schritt 708 spezifizierten Netzwerkkomponenten der Ebene
C.
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Sobald
Ausgabekampagnenbestätigungen von
allen in Schritt 708 bezeichneten Netzwerkkomponenten empfangen
worden sind, kann die Ausgabe auf Basis der von den Netzwerkkomponenten
C1 und C3 verarbeiteten Auswahlliste erzeugt werden. Als letzter
Schritt wird die aktualisierte Auswahlliste von einem Druckzentrum 34 als
Basis zur Generierung von Massenversendungen verwendet. Der Ausgabekanal
(Druckzentrum) ist in den von der Netzwerkkomponente A definierten
Ausgabekampagnen-Verwaltungsdaten angegeben worden. In diesem Zusammenhang
sollte angemerkt werden, dass die physische Ausgabe einer Ausgabekampagne nicht
notwendigerweise am Ende eines Arbeitsablaufs erzeugt werden muss.
Wie oben unter Bezugnahme auf Schritt 716 bemerkt, kann
eine Kampagnenausgabe bereits in einer früheren Phase des Arbeitsablaufs 700 erzeugt
werden.
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Obwohl
nicht in 7 gezeigt, könnte der Arbeitsablauf 700 weitere
Schritte enthalten, die nach dem Empfang einer Antwort auf eine
bestimmte Ausgabekampagne durchgeführt werden. Diese Antwort kann
beispielsweise den Empfang von E-Mails oder Ähnlichem beinhalten. Dementsprechend
können
die Arbeitsablauf-Verwaltungsdaten eine Angabe eines Teils eines
Arbeitsablaufs enthalten, der auf den Empfang einer Ausgabeantwort
hin durchgeführt wird.
Wie in 1 angedeutet, kann dieser Teil eines Arbeitsablaufs
eine durch die Analyse/Historisierungs-Komponente 26 durchgeführte Analyse
oder Historisierung beinhalten. Die Analyse kann den Erfolg der
Ausgabekampagne anzeigen, und die Historisierung kann zur Kollisionsverwaltung
in kommenden Ausgabekampagnen verwendet werden (z.B. um zu vermeiden,
dass ein bestimmter Datensatz oder in ihm enthaltene Daten in ähnlichen
oder widersprechenden Ausgabekampagnen verwendet werden). Die Historisierung
kann ebenfalls durchgeführt
werden, um die in der Datensammlung 20 gespeicher ten Datensätze in Einklang
mit den als Ausgabeantwort empfangenen Informationen zu bringen
(z. B. Änderung
von Kontakt-Informationen).
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Nachdem
viele mögliche
Ausführungen
der Erfindung realisiert werden können, ohne von ihrem Geltungsbereich
abzuweichen, versteht es sich, dass alles oben oder in den begleitenden
Zeichnungen angegebene Material als veranschaulichend und nicht in
einem einschränkenden
Sinn interpretiert werden soll.