DE10118427A1 - Netzwand zur Schaffung einer Laderaumsicherung auf einem Fahrzeug-Ladeboden - Google Patents
Netzwand zur Schaffung einer Laderaumsicherung auf einem Fahrzeug-LadebodenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R7/00—Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps
- B60R7/005—Nets or elastic pockets tensioned against walls or backrests
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
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- B60P7/06—Securing of load
- B60P7/08—Securing to the vehicle floor or sides
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Abstract
Eine Wand für eine Laderaumsicherung in einem Kraftfahrzeug enthält ein Netz (1), das an seinem oberen Rand mit einer Querstrebe (8) versehen ist, deren Enden (9, 10) in fahrzeugfesten Schienenhöhen verschiebbar geführt sind. Durch Verschieben der Querstrebe (8) kann die wirksame Höhe des Netzes (1) kontinuierlich den jeweiligen Ansprüchen (Schaffung von Stauraum für großes Ladegut, Anspassung an komplizierte Ladegutkonturen) angepaßt werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Netzwand gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Insbesondere bei durch Kofferraumböden in gebildeten Ladeböden in Kraftfahrzeugen ist
man daran interessiert, im Fahrbetrieb ein ungehindertes Hin- und Herrutschen und
damit auch eine Vermengung von Gegenständen auf dem Ladeboden zu verhindern.
Dazu gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Laderaumsicherungen, die beispielsweise
mittels Verzurrösen an Wänden und/oder Boden des Laderaums befestigbar sind.
Andere Lösungen sehen die unmittelbare Befestigung von Netzwänden am Laderaum
vor.
Die Lösung nach der gattungbildenden DE 197 39 091 A1 weist zwei Besonderheiten
auf: Zum einen bildet die senkrecht angeordnete Netzwand zusammen mit einem
Totraum des Kofferraums des Fahrzeugs ein Ablagebehältnis, und zum anderen enthält
die Netzwand einen unteren, fahrzeugfesten Teil und einen darüber befindlichen
entfernbaren Teil, der mittels eines Rahmens starr ausgebildet ist und dem oberhalb des
erstgenannten Wandteils fahrzeugfeste Schiebeführungen zugeordnet sind. Diese
Konstruktion ermöglicht mithin in einem gewissen Rahmen eine Anpassung an die
jeweiligen Platzverhältnisse im Kofferraum und die jeweilige Form von Ladegut, das von
dem genannten Behältnis aufgenommen werden soll.
Bekannt sind auch Laderaumsicherungen, die rolloartig ausgebildet sind und bei denen
die Rollowelle im Fahrzeug außerhalb des eigentlichen Laderaums untergebracht ist. Soll
die Netzwand "aktiviert" werden, wird sie von der Rollowelle abgezogen, auf der sie
während ihres Nichtgebrauchs aufgewickelt ist.
Rolloartig ausgeführte Laderaumsicherungen sind zwar insofern vorteilhaft, als sie
gestatten, beim Beladen der Ladefläche mit großen Teilen den Laderaum vollständig
freizumachen, da sie beispielsweise unter einer Wandverkleidung untergebracht werden
können. Sie sind jedoch insofern zumindest über lange Betriebszeiten unzuverlässig, als
derartige Rollos der Abnutzung unterliegen und beschädigungsempfindlich sind.
Die Konstruktion nach der gattungbildenden DE 197 39 091 A1 vermeidet zwar
Rollokonstruktionen zur Höhenänderung der Netzwand, bietet aber nur eine konkrete,
nicht kontinuierliche Möglichkeit zur Höhenveränderung, nämlich durch Herausnehmen
des oberen Wandteils auf seinen Führungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Wand zu schaffen, die
mit minimalem zusätzlichen Aufwand die Möglichkeit bietet, die Höhe der Wand praktisch
zwischen dem Wert Null und einem Maximalwert kontinuierlich zu verändern.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs, vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung beschreiben
die Unteransprüche.
An dieser Stelle sei eingefügt, daß die erfindungsgemäße Wand beliebig im Laderaum
eines Fahrzeugs, insbesondere im Kofferraum, angeordnet werden kann, d. h. entweder
so, daß sie sich in einem größeren Abstand von einer Seitenwand des Laderaums
befindet und demgemäß gleichsam eine Unterteilung desselben vornimmt, oder daß sie
so nahe einer benachbarten Wand angeordnet ist, daß sie mit dieser einen gleichsam
taschenartigen Behälter bildet.
Die Bedienung der Erfindung ist sehr einfach: Durch Höhenverstellung der Querstrebe,
d. h. durch Verschieben derselben unter Gleiten ihrer Enden in den seitlichen Schienen
des Rahmens, erfolgt die Einstellung der gewünschten Höhe der Wand. Sollen auf dem
Ladeboden große Gegenstände abgelegt werden, wird man die kleinstmögliche Höhe
der Wand wählen; sollen dagegen Teile durch die Netzwand zurückgehalten werden,
wird man der Netzwand die größtmögliche Höhe geben, d. h. die Querstrebe in ihre
höchstmögliche Stellung verschieben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung
erläutert, die eine Ansicht der Erfindung in horizontaler Richtung wiedergibt.
Man erkennt bei 1 das relativ großmaschige Netz, das an drei Seiten - links, rechts,
unten - an dem fahrzeugfesten U-förmigen Rahmen 2 mit der Basis 3 und den
Schenkeln 4 und 5 befestigt ist. Während die Befestigung an der Basis 3 verschiebefest
sein kann, werden die Seitenränder des Netzes 1 mittels an den Schenkeln 4 und 5
fester Führungsstangen 6 und 7 verschiebbar geführt. Der obere Rand des Netzes 1 ist
an der Querstrebe 8 befestigt, beispielsweise dadurch, das er diese einfach umschlingt.
Die Endbereiche 9 und 10 der Querstrebe 8 laufen in hinter der Zeichenebene
befindlichen senkrechten Führungsschienen an oder in den Schenkeln 4 und 5 des
Rahmens, so daß die Querstrebe 8 in senkrechter Richtung verschoben werden kann.
Die Führungsschienen sind mit Federmitteln versehen, um eine gewisse
Schwergängigkeit bezüglich dieses Verschiebens und eine Klapperfreiheit zu erzielen.
Außerdem sind, wie bei 11 und 12 angedeutet, an den Enden 9 und 10 elastische
Vorsprünge vorgesehen, die in zugeordnete Vertiefungen der besagten Schienen an den
Schenkeln 4 und 5 eingreifen, wodurch definierte Höhenstellungen der Querstrebe 8 und
damit senkrechte Erstreckungen des Netzes 1 gegeben werden.
Die Veränderung der Höhe der Netzwand 1, 8 erfolgt also sehr einfach durch Abwärts-
bzw. Aufwärtsverschieben der Querstrebe 8, wodurch ein Stauchen bzw. ein
Auseinanderziehen des Netzes 1 hervorgerufen wird. Erstreckt sich der Rahmen 2 über
die gesamte Breite bzw. Länge des Ladebodens, so kann bei maximal abgesenkter
Querstrebe 8 über den gesamten Ladeboden eine weitgehend ebene Fläche erzielt
werden; bei maximal ausgezogener Netzwand 1, 8 ergibt sich demgegenüber eine
Unterteilung des Ladebodens bzw. des Laderaums.
Claims (5)
1. Zur Schaffung einer Laderaumsicherung etwa senkrecht auf einem Fahrzeug-
Ladeboden anzuordnete Wand mit einem Netz, einer Spannvorrichtung für dieses
und fahrzeugseitig etwa senkrecht befestigbaren Schienen zur höhenverschiebbaren
Aufnahme der Spannvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spannvorrichtung eine mit einem oberen Randbereich des Netzes (1) verbundene
Querstrebe (8) enthält, deren Enden (9, 10) in den Schienen gegen Federkraft
höhenverschiebbar geführt sind, während der untere Rand des Netzes (1) festgelegt
ist.
2. Wand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Enden (9, 10) der
Querstrebe (8) federnde Rastvorrichtungen (11, 12) zur Definition mehrerer
Höhenlagen der Querstrebe (8) zugeordnet sind.
3. Wand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schienen
Federmaterial zum Spielausgleich angeordnet ist.
4. Wand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein unterer
Randbereich des Netzes (1) an der Basis (3) eines mit seinen Schenkeln (4, 5) die
Schienen bildenden U-förmigen Bauteils (2) befestigt ist.
5. Wand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß seitliche
Randbereiche des Netzes (1) höhenverschiebbar an den Schenkeln (4, 5) gehalten
(6, 7) sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001118427 DE10118427A1 (de) | 2001-04-12 | 2001-04-12 | Netzwand zur Schaffung einer Laderaumsicherung auf einem Fahrzeug-Ladeboden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001118427 DE10118427A1 (de) | 2001-04-12 | 2001-04-12 | Netzwand zur Schaffung einer Laderaumsicherung auf einem Fahrzeug-Ladeboden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10118427A1 true DE10118427A1 (de) | 2002-10-17 |
Family
ID=7681460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001118427 Withdrawn DE10118427A1 (de) | 2001-04-12 | 2001-04-12 | Netzwand zur Schaffung einer Laderaumsicherung auf einem Fahrzeug-Ladeboden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10118427A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20216610U1 (de) | 2002-10-23 | 2003-01-02 | Deutsche Post AG, 53175 Bonn | Vorrichtung zur Sicherung von Ladungen auf Transportflächen |
| DE102016200435A1 (de) * | 2016-01-15 | 2017-07-20 | H.R. Rathgeber Gmbh & Co. Kg | Netztasche |
| US20230173986A1 (en) * | 2021-12-02 | 2023-06-08 | Kubota Corporation | Utility Vehicle |
-
2001
- 2001-04-12 DE DE2001118427 patent/DE10118427A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE20216610U1 (de) | 2002-10-23 | 2003-01-02 | Deutsche Post AG, 53175 Bonn | Vorrichtung zur Sicherung von Ladungen auf Transportflächen |
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| DE102016200435B4 (de) | 2016-01-15 | 2018-10-11 | H.R. Rathgeber Gmbh & Co. Kg | Netztasche |
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