DE10118417A1 - Flächenkommutator und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Flächenkommutator und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Abstract
Ein Flächenkommutator umfasst eine Vielzahl von aus einer Kohlenstoffverbindung bestehenden Kommutatorsegmenten (1), ein aus Harz bestehendes Nabenelement (3), das einen einen Basisabschnitt (11) der Kommutatorsegmente (1) stützenden Körperabschnitt (31) und einen deren Außenumfang stützenden Außenumfangsabschnitt (33) aufweist, und eine Vielzahl von metallischen Basisplatten (2). Jede metallische Basisplatte weist einen mit dem Basisabschnitt (11) des Kommutatorsegments in Kontakt befindlichen Kontaktabschnitt, einen entlang dem Außenumfangsabschnitt (33) des Nabenelements (3) verlaufenden Axialabschnitt (22) und einen Anschlussabschnitt (23) auf. Der Axialabschnitt (22) der metallischen Basisplatten (2) ist auf einem Außenumfang des Flächenkommutators parallel zu dem Außenumfangsabschnitt (33) des Nabenelements (3) angeordnet, sodass er den Außenumfangsabschnitt (33) von dem Körperabschnitt (31) trennt. Der Außenumfangsabschnitt (33) bewegt sich frei von dem Körperabschnitt (31) weg, wenn sich die Metallbasisplatten (2) thermisch ausdehnen.
Description
Die Erfindung betrifft einen Flächenkommutator, der eine
scheibenförmige Kommutatoroberfläche aufweist, und ein
Verfahren zur Herstellung eines solchen Kommutators.
Ein Flächenkommutator, der eine flache Kommutatoroberfläche
aufweist, wird in einen Motor eingebaut, wie etwa einen
Motor einer Kraftstoffpumpeneinheit mit integriertem Motor.
Der Flächenkommutator setzt sich aus einer Vielzahl von aus
einer gesinterten Kohlenstoffverbindung bestehenden und
durch Schlitze voneinander isolierten Kommutatorsegmenten,
einer Vielzahl von metallischen Basisplatten und einem aus
Harz bestehenden Nabenelement zusammen. Die Vielzahl der
Kommutatoroberflächen bildet eine flache Kommutator
oberfläche, wobei jedes der Kommutatorsegmente mit einer
der metallischen Basisplatten verbunden ist. Da die
Kommutatorsegmente aus einer gesinterten Kohlenstoff
verbindung bestehen, lässt sich bei den Flächenkommutatoren
in einer Massenfertigungsstraße nur unter Schwierigkeiten
eine Schmelzwärmebehandlung realisieren.
Die JP-A-9-46978 offenbart einen Flächenkommutator, der
sich aus einer Vielzahl von Kommutatorsegmenten, einer
metallischen Basisplatte und einem aus Harz bestehenden
Nabenelement zusammensetzt. Die metallische Basisplatte
weist an der zu ihrer Kommutatoroberfläche entgegen
gesetzten Oberfläche einen mit den Kommutatorsegmenten in
Kontakt stehenden Kontaktabschnitt, entlang dem Außenumfang
des Nabenelements verlaufende Axialabschnitte sowie
Anschlussabschnitte auf. Der Kontaktabschnitt der
metallischen Basisplatte hat eine Vielzahl von Öffnungen,
in denen ein Harzmaterial eingefüllt ist.
Wenn mit dem Anschlussabschnitt durch Anschmelzen ein Ende
einer Ankerwicklung verbunden wird, dehnt sich der
Axialabschnitt jedoch thermisch aus und bringt eine
Spannung auf den Umfangsabschnitt des aus Harz bestehenden
Nabenelements auf, das beschädigt werden und brechen kann.
Wenn sich der durch das Harzmaterial des Nabenelements
umschlossene Axialabschnitt beispielsweise in Umfangs
richtung des Nabenelements ausdehnt, kann das Harzmaterial
durch den Axialabschnitt reißen oder beschädigt werden.
Es ist daher eine Hauptaufgabe der Erfindung, einen
Flächenkommutator zur Verfügung zu stellen, der selbst dann
nicht beschädigt wird, wenn sich der Axialabschnitt des
metallischen Basiselements thermisch ausdehnt.
Gemäß einer Hauptausgestaltung der Erfindung umfasst der
Flächenkommutator eine Vielzahl von aus einer Kohlenstoff
verbindung bestehenden Kommutatorsegmenten, ein aus Harz
bestehendes Nabenelement und eine Vielzahl von metallischen
Basisplatten und sind Axialabschnitte der metallischen
Basisplatten auf dem Außenumfang des Flächenkommutators
parallel zu dem Außenumfangsabschnitt des Nabenelements
angeordnet, sodass er den Außenumfangsabschnitt von dem
Körperabschnitt des Nabenelements trennt. Da der Außen
umfangsabschnitt des Nabenelements von dem Körperabschnitt
des Nabenelements getrennt ist, kann sich der Außenumfangs
abschnitt frei von dem Körperabschnitt weg bewegen und wird
selbst dann wenig Spannung aufgebracht, wenn sich die
metallischen Basisplatten thermisch ausdehnen.
Bei einer weiteren Ausgestaltung umfasst das Nabenelement
des Flächenkommutators eine Vielzahl von Brücken
abschnitten, die im Wesentlichen senkrecht zu einer
thermischen Ausdehnungsrichtung des Axialabschnitts der
metallischen Basisplatten verlaufen, sodass sie den Außen
umfangsabschnitt und den Körperabschnitt innerhalb der
Axialabschnitte der metallischen Basisplatten verbinden. Da
der Brückenabschnitt flexibel ist, kann sich der Außen
umfangsabschnitt verhältnismäßig frei von dem Körper
abschnitt weg bewegen, während der Außenumfangsabschnitt
fester mit dem Körperabschnitt verankert ist.
Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist ein
Verfahren zur Herstellung eines Flächenkommutators
vorgesehen, das die folgenden Schritte umfasst: Anlöten
eines aus einer gesinterten Kohlenstoffverbindung
bestehenden Scheibenelements an ein zylinderförmiges
Metallelement, um eine Einheit auszubilden, bei der sich
ein Basisabschnitt des Scheibenelements mit einem Kontakt
abschnitt des zylinderförmigen Elements in Kontakt
befindet; Setzen der Einheit in ein Formwerkzeug, um die
Einheit unter Ausbildung eines Nabenelements mit Harz
material auszuformen; Ausbilden eines senkrecht zum Axial
abschnitt des zylindrischen Metallelements verlaufenden
Brückabschnitts, um den Körperabschnitt und den Außen
umfangsabschnitt innerhalb des Axialabschnitts zu
verbinden; und Ausbilden einer Vielzahl von radialen
Schlitzen in dem Scheibenelement und dem zylinderförmigen
Element.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Kennzeichen der Erfindung,
wie auch die Funktion der maßgeblichen Teile der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung,
den Patentansprüchen und den Zeichnungen. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1A im halbseitigen Querschnitt eine Ansicht eines
Flächenkommutators gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung und Fig. 1B im halbseitigen Querschnitt eine
Ansicht einer metallischen Basisplatte;
Fig. 2 im Teilschnitt eine Seitenansicht des in Fig. 1
gezeigten Flächenkommutators von Position A aus betrachtet;
Fig. 3 im halbseitigen Querschnitt eine Ansicht eines
Flächenkommutators gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
Fig. 4 im halbseitigen Querschnitt eine Ansicht eines
Flächenkommutators gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
der Erfindung; und
Fig. 5 im halbseitigen Querschnitt eine Ansicht eines
Flächenkommutators gemäß einer Abänderung des ersten
Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 wird zunächst ein
Flächenkommutator eines in eine Kraftstoffpumpeneinheit
einzubauenden Motors beschrieben, der dem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung entspricht.
Der Flächenkommutator setzt sich aus einer Vielzahl von
Kommutatorsegmenten 1, einer Vielzahl von metallischen
Basisplatten 2 und einem aus Harz bestehenden Nabenelement
3 zusammen.
Die Kommutatorsegmente 1 bestehen aus einer gesinterten
Kohlenstoffverbindung und sind in Radialrichtung mit
gleichen Abständen angeordnet, um als Ganzes ein scheiben
förmiges Element auszubilden, das an seinem einen Ende eine
Kommutatoroberfläche 10 und an dem anderen Ende einen
Basisabschnitt 11 hat.
Jede metallische Basisplatte 2 ist so angeordnet, dass sie
mit einem der Kommutatorsegmente 1 übereinstimmt. Jede
metallische Basisplatte 2 hat einen Kontaktabschnitt 21,
einen Axialabschnitt 22 und einen Anschlussabschnitt 23.
Der Kontaktabschnitt 21 ist ebenso wie bei dem in Fig. 3
gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel am Basisabschnitt 11
mit einem Lötmittel 4 an eines der Kommutatorsegmente 1
angelötet. Der Axialabschnitt 22 verläuft von dem Kontakt
abschnitt 21 aus entlang dem Außenumfang des Nabenelements
3 nach unten, und der Anschlussabschnitt 23 verläuft von
dem Axialabschnitt 22 aus radial nach außen und oben. An
den Abschlussabschnitt 23 ist durch Anschmelzen, Anlöten
oder dergleichen ein Wicklungsende einer Ankerwicklung
anzuschließen.
Das Nabenelement 3 setzt sich aus einem Körperabschnitt 31,
einem Innenumfangsabschnitt 32, einem Außenumfangsabschnitt
33 und einer Vielzahl von Brückenabschnitten 34 zusammen.
Der Körperabschnitt 31 stützt den Basisabschnitt 11 der
Kommutatorsegmente 1. Der Innenumfangsabschnitt 32 stützt
den Innenumfang der Segmente 1.
Der Außenumfangsabschnitt 33 ist auf dem Außenumfang des
Kommutators parallel zu den Axialabschnitten 22 angeordnet,
sodass er die Axialabschnitte 22 in Radialrichtung
überlappt, um den Außenumfang der Kommutatorsegmente 1 zu
stützen.
Jeder Kontaktabschnitt 21 weist eine zweistufige Öffnung 24
und 25 auf, in die Harzmaterial eingefüllt ist. Die größere
und oben gelegene Öffnung 25 ist mit einem Eckenschliff
abschnitt 220 des Axialabschnitts 22 verbunden, sodass der
Brückenabschnitt 34 den Körperabschnitt 31 und den Außen
umfangsabschnitt 33 über den Eckenschliffabschnitt 220
verbinden kann. Mit anderen Worten sind die Brücken
abschnitte 34 jeweils innerhalb der metallischen Basis
platten 2 ausgebildet, sodass sie einen Querschnitt haben,
der senkrecht zu der Axialrichtung, in der sich die
metallische Basisplatte thermisch ausdehnt, für
ausreichende Elastizität sorgt. Der Eckenschliffabschnitt
220 hat eine abgeschrägte Oberfläche, um eine Abtrennung
des Brückenabschnitts 34 zu verhindern.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind der Körperabschnitt 31 und
der Außenumfangsabschnitt 33 durch die Axialabschnitte 22
und die Schlitze s an der Außenfläche des Kommutators
voneinander getrennt, obwohl sie durch die Brücken
abschnitte 34 an Abschnitten innerhalb der metallischen
Basisplatten 2 verbunden sind.
Selbst wenn sich die Axialabschnitte 22 beim Anschmelzen
eines Wicklungsendes an die Anschlussabschnitte 23
thermisch ausdehnen, kann sich der Außenumfangsabschnitt
33, der mit dem Körperabschnitt 31 lediglich durch die
Brückenabschnitte 34 verbunden ist, relativ zum Körper
abschnitt 31 bewegen und die Spannung abbauen, da sich der
Brückenabschnitt der durch die Axialabschnitte 22 hervor
gerufenen Bewegung des Außenumfangabschnitts 33 folgend
biegt. Auch wenn einige der Brückenabschnitte 34 abgetrennt
werden, sind die Probleme gering.
Die Kommutatorsegmente 1 und Kontaktabschnitte 21 der
metallischen Basisplatten 2 sind in Vertiefungen 38 des
Nabenelements 3 angeordnet. Die Umfangsenden jeder
Vertiefung 38 sind jeweils Schlitzen s zugewandt. Das
Nabenelement 3 hat in seiner Mitte ein Wellenloch 30. Das
Nabenelement 3 bedeckt daher sämtliche Abschnitte der
metallischen Basisplatten 2 außer der Kommutatoroberfläche
und den Oberflächen, die den Schlitzen s zugewandt sind.
Bei der Herstellung wird ein aus einer gesinterten Kohlen
stoffverbindung bestehendes Scheibenelement, das einer
Vielzahl von Kommutatorsegmenten 1 entspricht, durch ein
Lötmittel 4 an ein zylinderförmiges Metallelement
angelötet, das einer Vielzahl der metallischen Basisplatten
entspricht, sodass sich der Basisabschnitt 11 mit dem
Kontaktabschnitt 21 in Kontakt befindet. Danach wird das
Scheibenelement und das zylinderförmige Element in einer
Einheit in ein Formwerkzeug gegeben, um die Einheit mit
Harzmaterial auszuformen und das Nabenelement 3
auszubilden. Bei diesem Schritt ist der Axialabschnitt des
zylinderförmigen Elements am Außenumfang des Nabenelements
3 angeordnet. Schließlich wird in Radialrichtungen des
Scheibenelements und des zylinderförmigen Elements eine
Vielzahl von Schlitzen s ausgebildet, um eine Vielzahl der
Kommutatorsegmente 1 und eine Vielzahl der metallischen
Basisplatten 2 auszubilden, wie in Fig. 2 gezeigt ist. In
das Wellenloch 30 ist eine (nicht gezeigte) Welle eines
Motors einzusetzen und an jedem Anschlussabschnitt 23 ein
Wicklungsende einer Ankerspule anzuschweißen.
Als eine Abänderung des metallischen Basiselements kann der
Kontaktabschnitt 21 auch, wie in Fig. 5 gezeigt ist, mit
dem Axialabschnitt 22 durch ein diagonal verlaufendes
Element 24 verbunden sein. Dieses Metallelement erlaubt
eine leichtere Ausbildung des Brückenabschnitts 34 durch
das Harzmaterial des Nabenelements 3.
Wie auch in den folgenden Zeichnungen bezeichnen hierbei
gleiche Bezugszahlen gleiche oder im Wesentlichen gleiche
Abschnitte oder Teile wie bei dem ersten Ausführungs
beispiel.
Unter Bezugnahme auf Fig. 3 folgt nun eine Beschreibung
eines Flächenkommutators gemäß einem zweiten Ausführungs
beispiel der Erfindung.
Anstelle des Brückenabschnitts 34 ist in einer Vertiefung
221, die an einer an dem Außenumfangsabschnitt 33
angrenzenden Oberfläche des Axialabschnitts 22 ausgebildet
ist, ein Fußabschnitt 341 ausgebildet. Die Vertiefung 221
hat an ihrer Öffnung einen Hals, um den Fußabschnitt 341
festzuhalten. Der mit dem Außenumfangsabschnitt 33 in
Kontakt befindliche Außenumfang der Kommutatorsegmente 1
ist aufgeraut, um die Haftfestigkeit zu erhöhen.
Da der Außenumfangsabschnitt 33 vollständig von dem Körper
abschnitt 31 getrennt ist, kann sich der Außenumfangs
abschnitt 33 leichter bewegen, wenn sich die Axial
abschnitte 22 der metallischen Basisplatten 2 ausdehnen.
Unter Bezugnahme auf Fig. 4 wird nun ein Flächenkommutator
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung
beschrieben. Die Kontaktoberfläche des Körperabschnitts 31
mit dem Axialabschnitt 22 ist an dessen von dem Außen
umfangsabschnitt 33 entfernten Seite kleiner, wodurch die
Kraft verringert wird, mit der der Körperabschnitt 31 den
Axialabschnitt 22 an der von dem Außenumfangsabschnitt 33
entfernten Seite hält. Infolgedessen kann sich der Axial
abschnitt thermisch nach unten ausdehnen, sodass die durch
die Ausdehnung bedingte Spannung nicht auf den Außen
umfangsabschnitt 33 aufgebracht wird.
In der vorstehenden Beschreibung der Erfindung wurde die
Erfindung unter Bezugnahme auf bestimmte Ausführungs
beispiele offenbart. Es ist jedoch klar, dass bei diesen
Ausführungsbeispielen der Erfindung verschiedene
Abwandlungen und Änderungen vorgenommen werden können, ohne
vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, wie er durch
die Patentansprüche definiert wird. Die Beschreibung der
Erfindung ist demnach eher im veranschaulichenden als im
einschränkenden Sinne zu verstehen.
Claims (5)
1. Flächenkommutator, mit:
einer Vielzahl von aus einer Kohlenstoffverbindung bestehenden Kommutatorsegmenten (1), die voneinander beabstandet sind und an einem ihrer Enden eine Kommutator oberfläche (10) und an dem anderen Ende einen Basis abschnitt (11) haben;
einem aus Harz bestehenden Nabenelement (3), das einen den Basisabschnitt (11) der Vielzahl von Kommutator segmenten (1) stützenden Körperabschnitt (31) und einen den Außenumfang der Vielzahl von Kommutatorsegmenten (1) stützenden Außenumfangsabschnitt (33) aufweist; und
einer Vielzahl von metallischen Basisplatten (2), die jeweils einen mit einem der Kommutatorsegmente (1) an dem Basiselement (11) in Kontakt befindlichen Kontaktabschnitt (21), einen von dem Kontaktabschnitt aus entlang einem Umfangsabschnitt (33) des Körperabschnitts verlaufenden Axialabschnitt (22) und einen von dem Axialabschnitt aus radial nach außen verlaufenden Anschlussabschnitt (23) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass der Axialabschnitt (22) auf einem Außenumfang des Flächenkommutators parallel zu dem Außenumfangsabschnitt (33) angeordnet ist, sodass er den Außenumfangsabschnitt (33) von dem Körperabschnitt (31) trennt.
einer Vielzahl von aus einer Kohlenstoffverbindung bestehenden Kommutatorsegmenten (1), die voneinander beabstandet sind und an einem ihrer Enden eine Kommutator oberfläche (10) und an dem anderen Ende einen Basis abschnitt (11) haben;
einem aus Harz bestehenden Nabenelement (3), das einen den Basisabschnitt (11) der Vielzahl von Kommutator segmenten (1) stützenden Körperabschnitt (31) und einen den Außenumfang der Vielzahl von Kommutatorsegmenten (1) stützenden Außenumfangsabschnitt (33) aufweist; und
einer Vielzahl von metallischen Basisplatten (2), die jeweils einen mit einem der Kommutatorsegmente (1) an dem Basiselement (11) in Kontakt befindlichen Kontaktabschnitt (21), einen von dem Kontaktabschnitt aus entlang einem Umfangsabschnitt (33) des Körperabschnitts verlaufenden Axialabschnitt (22) und einen von dem Axialabschnitt aus radial nach außen verlaufenden Anschlussabschnitt (23) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass der Axialabschnitt (22) auf einem Außenumfang des Flächenkommutators parallel zu dem Außenumfangsabschnitt (33) angeordnet ist, sodass er den Außenumfangsabschnitt (33) von dem Körperabschnitt (31) trennt.
2. Flächenkommutator, bei dem das aus Harz bestehende
Nabenelement (3) außerdem eine Vielzahl von Brücken
abschnitten (34) umfasst, die im Wesentlichen senkrecht zu
einer thermischen Ausdehnungsrichtung des Axialabschnitts
der metallischen Basisplatten (2) verlaufen, sodass sie den
Außenumfangsabschnitt (33) und den Körperabschnitt (31)
innerhalb der Axialabschnitte (22) der metallischen Basis
platten (2) verbinden.
3. Flächenkommutator nach Anspruch 2, bei dem die Axial
abschnitte (22) der metallischen Basisplatten (2) durch das
Nabenelement (3) gestützt werden, sodass sich die Axial
abschnitte (22) in entgegengesetzter Richtung zu der
Kommutatoroberfläche (10) bewegen können.
4. Flächenkommutator nach Anspruch 2, bei dem der Körper
abschnitt (31) des Nabenelements (3) einen Seiten des
Anschlussabschnitts (23) umgebenden Abschnitt umfasst.
5. Verfahren zur Herstellung eines Flächenkommutators mit
einer Vielzahl von radial ausgerichteten, an einem ihrer
Enden eine Flächenkommutatoroberfläche (10) und an dem
anderen Ende einen Basisabschnitt (11) ausbildenden
Kommutatorsegmenten (1), mit einem aus Harz bestehenden
Nabenelement (3), das einen den Basisabschnitt (11)
stützenden Körperabschnitt (31) und einen einen Außenumfang
der Vielzahl von Kommutatorsegmenten (1) stützenden Außen
umfangsabschnitt (33) aufweist, und mit einer Vielzahl von
metallischen Basisplatten (2), die entlang einem Umfangs
abschnitt (33) des Körperabschnitts (31) verlaufende
Axialabschnitte (22) aufweisen, wobei das Verfahren die
Schritte umfasst:
Anlöten eines aus einer gesinterten Kohlenstoff verbindung bestehenden Scheibenelements an ein zylinder förmiges Metallelement, um eine Einheit auszubilden, bei der sich ein Basisabschnitt (11) des Scheibenelements mit einem Kontaktabschnitt des zylinderförmigen Elements in Kontakt befindet;
Setzen der Einheit in ein Formwerkzeug, um die Einheit unter Ausbildung des Nabenelements (3) mit Harzmaterial auszuformen;
Ausbilden einer Vielzahl von senkrecht zum Axial abschnitt verlaufenden Brückenabschnitten (34), um den Körperabschnitt (31) und den Außenumfangsabschnitt (33) innerhalb der Axialabschnitte (22) zu verbinden; und
Ausbilden einer Vielzahl von radialen Schlitzen (s) in dem Scheibenelement und dem zylinderförmigen Element, um die Kommutatorsegmente (1) und die Axialabschnitte (22) auszubilden.
Anlöten eines aus einer gesinterten Kohlenstoff verbindung bestehenden Scheibenelements an ein zylinder förmiges Metallelement, um eine Einheit auszubilden, bei der sich ein Basisabschnitt (11) des Scheibenelements mit einem Kontaktabschnitt des zylinderförmigen Elements in Kontakt befindet;
Setzen der Einheit in ein Formwerkzeug, um die Einheit unter Ausbildung des Nabenelements (3) mit Harzmaterial auszuformen;
Ausbilden einer Vielzahl von senkrecht zum Axial abschnitt verlaufenden Brückenabschnitten (34), um den Körperabschnitt (31) und den Außenumfangsabschnitt (33) innerhalb der Axialabschnitte (22) zu verbinden; und
Ausbilden einer Vielzahl von radialen Schlitzen (s) in dem Scheibenelement und dem zylinderförmigen Element, um die Kommutatorsegmente (1) und die Axialabschnitte (22) auszubilden.
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