DE10116623C1 - Magnetresonanzapparatur mit Dämpfung innerer mechanischer Schwingungen - Google Patents
Magnetresonanzapparatur mit Dämpfung innerer mechanischer SchwingungenInfo
- Publication number
- DE10116623C1 DE10116623C1 DE10116623A DE10116623A DE10116623C1 DE 10116623 C1 DE10116623 C1 DE 10116623C1 DE 10116623 A DE10116623 A DE 10116623A DE 10116623 A DE10116623 A DE 10116623A DE 10116623 C1 DE10116623 C1 DE 10116623C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cylinder element
- coil system
- mechanically
- cylinder
- gradient coil
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R33/00—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
- G01R33/20—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
- G01R33/28—Details of apparatus provided for in groups G01R33/44 - G01R33/64
- G01R33/38—Systems for generation, homogenisation or stabilisation of the main or gradient magnetic field
- G01R33/385—Systems for generation, homogenisation or stabilisation of the main or gradient magnetic field using gradient magnetic field coils
- G01R33/3854—Systems for generation, homogenisation or stabilisation of the main or gradient magnetic field using gradient magnetic field coils means for active and/or passive vibration damping or acoustical noise suppression in gradient magnet coil systems
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R33/00—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
- G01R33/20—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
- G01R33/28—Details of apparatus provided for in groups G01R33/44 - G01R33/64
- G01R33/38—Systems for generation, homogenisation or stabilisation of the main or gradient magnetic field
- G01R33/385—Systems for generation, homogenisation or stabilisation of the main or gradient magnetic field using gradient magnetic field coils
- G01R33/3856—Means for cooling the gradient coils or thermal shielding of the gradient coils
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
Abstract
Bei einer Magnetresonanz(= MR)-Apparatur mit einem Hauptfeldmagnetsystem mit einer röhrenförmigen Öffnung zur Aufnahme des zu untersuchenden Objekts und mindestens einer in dieser Öffnung angeordneten röhrenförmigen, mechanisch schwingungsfähigen Komponente, insbesondere einem Gradientenspulensystem, sowie mit mindestens einem von dem Hauptfeldmagnetsystem umschlossenen Zylinderelement aus elektrisch leitfähigem Material, das mechanisch fest mit mindestens einer der mechanisch schwingungsfähigen Komponenten verbunden oder ein integraler mechanischer Bestandteil derselben ist, liegt die Summe der Produkte p aus den elektrischen Leitfähigkeiten sigma, den Zylinderradien R und den Wandstärken d des Zylinderelements pro mechanisch schwingungsfähiger Komponente zwischen 1 Am/V und 10000 Am/V, vorzugsweise zwischen 10 Am/V und 1000 Am/V, besonders bevorzugt zwischen 20 Am/V und 500 Am/V. Dadurch erfolgt eine gute nach innen gerichtete Lärmdämpfung.
Description
Die Erfindung betrifft eine Magnetresonanz(=MR)-Apparatur mit einem
Hauptfeldmagnetsystem mit einer röhrenförmigen Öffnung zur Aufnah
me des zu untersuchenden Objekts und mindestens einer in dieser Öff
nung angeordneten röhrenförmigen, mechanisch schwingungsfähigen
Komponente, nämlich einem Gradientenspulensystem, sowie mit
mindestens einem von dem Hauptfeldmagnetsystem umschlossenen
Zylinderelement aus elektrisch leitfähigem Material, das mechanisch
fest mit mindestens einer der mechanisch schwingungsfähigen Kompo
nenten verbunden oder ein integraler mechanischer Bestandteil dersel
ben ist.
Eine solche Anordnung ist aus der WO 00/25146 A1 bekannt.
Eine MR-Apparatur für medizinische Zwecke wird unter anderem dazu
verwendet, Querschnittsbilder eines Körpers zu erzeugen. Zu diesem
Zweck wird in einem Untersuchungsvolumen der MR-Apparatur ein
starkes, konstantes und gleichmäßiges Magnetfeld erzeugt. Ein Gra
dientenfeld wird dem gleichmäßigen Feld überlagert, um die Stelle zu
bestimmen, die aufgenommen werden soll. Die Atome der sich im Un
tersuchungsvolumen befindlichen Probensubstanz werden dann durch
ein HF-Feld angeregt und das Spinresonanzsignal, das bei der Relaxa
tion der angeregten Atome entsteht, wird verwendet, um ein Bild des
Querschnitts zu rekonstruieren, der durch das Gradientenfeld bestimmt
wurde. Das konstante, gleichmäßige Feld wird durch einen Hauptfeld
magneten erzeugt, der supraleitend sein kann. Zusammen mit der zu
geordneten Umhüllung weist der Hauptfeldmagnet eine röhrenförmige
Öffnung auf, in der das Untersuchungsvolumen angeordnet ist. Der
Durchmesser dieser Röhre wird durch die Größe des zu untersuchen
den Patienten bestimmt und hat daher einen vorgegebenen Minimal
wert, z. B. etwa 90 cm.
Das Gradientensystem zum Erzeugen des magnetischen Gradienten
felds im Untersuchungsvolumen ist innerhalb der genannten Röhre und
um das Untersuchungsvolumen herum angeordnet. Das Gradienten
system umfasst Gradientenspulen zur Erzeugung eines Gradientenfel
des. Für jede der drei Koordinatenrichtungen x, y, und z werden Gra
dienten erzeugt. Während des Messvorgangs werden die Gradienten
spulen mit Stromstößen/impulsen gespeist, so dass infolge der auf die
Gradientenspulen in dem starken Hintergrundfeld des Hauptfeldmag
neten wirkenden Lorentzkräfte Körperschall in dem Gradientensystem
entsteht, welcher von den Oberflächen des Gradientensystems als
akustischer Lärm abgestrahlt wird. Um dies zu verhindern, wird in einer
bevorzugten Ausführungsform der WO 00/25146 A1 das Gradienten
system von einer evakuierten Kapsel umschlossen, welche einerseits
einen röhrenförmigen Zugang zum Arbeitsvolumen und welche andererseits
an der dem Arbeitsvolumen abgewandten Seite des Gradien
tensystems mit der Röhre des Hauptfeldmagneten vakuumdicht ver
bunden ist, welche infolgedessen einen Teil der Kapsel bildet.
Bei dem erwähnten Speisen der Gradientenspulen mit Stromstö
ßen/impulsen werden mitunter mehr oder weniger starke magnetische
Streufelder auch radial außerhalb des Gradientensystems, also im Be
reich des Hauptfeldmagneten erzeugt. Diese Streufelder können Wir
belströme in den elektrisch leitenden Teilen der MR-Apparatur induzie
ren, die in der Nähe der Gradientenspulen angeordnet sind, insbeson
dere in den metallischen Teilen, die zum Erzeugen des Hauptfelds vorgese
hen sind. Beispiele sind der röhrenförmige Teil der Umhüllung des
Spulensystems, jedwede innerhalb der Umhüllung gelegene thermische
Abschirmungen (für den Fall eines supraleitenden Spulensystems) oder
die Spulen des Hauptfelds selbst. Die durch die Wirbelströme erzeug
ten Magnetfelder verursachen erheblichen Lärm, da die Teile, die die
Wirbelströme leiten, in dem Hintergrundfeld des Hauptfeldmagneten
ebenfalls Lorentzkräften unterworfen sind, die Körperschall erzeugen
und auf die Kapsel übertragen.
Um dem entgegen zu wirken, wurde versucht, die Magnetfelder, die au
ßerhalb des Untersuchungsvolumens erzeugt werden, abzuschirmen
oder zu kompensieren. Es wurde beispielsweise vorgeschlagen, eine
die Gradientenspule umgebende Abschirmspule vorzusehen, um die
Streufelder zu kompensieren. Diese Abschirmspule sollte den Raum
außerhalb des Untersuchungsvolumens aktiv abschirmen, indem ein
kompensierendes Feld erzeugt wird. Eine vollständige Abschirmung ist
mit einer Abschirmspule jedoch nicht möglich, da die Abschirmspule
aus diskreten Windungen aufgebaut ist und da aufgrund von Herstel
lungstoleranzen Abweichungen unausweichlich sind, so dass Magnet
fluss zwischen den Windungen nach außen dringen kann.
Zur Verbesserung der aktiven Abschirmung ist in der WO 00/25146
vorgeschlagen, dass das Gradientensystem zusätzlich eine Wirbelstromabschirmung
aufweist, die aus einem elektrisch leitfähigen, im
Wesentlichen geschlossen Zylinderelement besteht und dass das Gra
dientenspulensystem und die Abschirmspule innerhalb des Zylinder
elements angeordnet sind und in Verbindung damit eine mechanisch
starre Einheit bilden. Dadurch wird erreicht, dass die parasitären Felder
der Gradientenspulen beim Speisen mit Stromstößen/impulsen nur
langsam auf- und abgebaut werden. Infolgedessen werden in den elekt
risch leitfähigen Teilen des Hauptfeldmagneten nur in schwachem Ma
ße Wirbelströme und, damit verbunden, mechanische Schwingungen
und Körperschall angeregt. Die Wirkungsweise der Anordnung wird
umso besser, je größer das Produkt p aus der elektrischen Leitfähigkeit,
der Wandstärke d und dem Radius R des Zylinderelements sind. Bei
einem Ausführungsbeispiel beträgt das Produkt p = 80000 Am/V. Es ist
anzumerken, dass die in der WO 00/25146 offenbarte Lehre neben
weiteren Vorteilen der zusätzlichen Reduzierung von Lärm dient, wel
cher bereits durch die bekannte Verwendung einer evakuierten, das
Gradientensystem vollständig umschließenden Kapsel vermindert ist.
Nun liegt ein wesentlicher Nachteil bei der Verwendung einer evaku
ierten Kapsel darin, dass eine solche Kapsel relativ aufwändig herzu
stellen ist. Die Ursache dafür liegt nicht zuletzt darin, dass ein Gra
dientensystem zahlreiche Versorgungsleitungen wie Stromkabel und
Leitungen für Kühlwasser besitzt, welche einerseits vakuumdicht durch
die Kapsel hindurch geführt werden müssen und die andererseits so
beschaffen sein müssen, dass an den vakuumdichten Durchführungen
kein Körperschall durch diese Leitungen von dem mechanisch schwin
genden Gradientensystem auf die Kapsel übertragen wird.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine MR-Apparatur der eingangs
genannten Art mit möglichst einfachen technischen Mitteln derart wei
terzubilden, dass der Lärm schwingungsfähiger Komponenten wir
kungsvoll reduziert werden kann, so dass eine MR-Aufnahme für einen
Patienten erträglicher wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß überraschend einfach und tech
nisch leicht realisierbar dadurch gelöst, dass die Summe der Produkte p
aus den elektrischen Leitfähigkeiten σ, den Zylinderradien R und den
Wandstärken d des Zylinderelements pro mechanisch schwingungsfä
higer Komponente zwischen 1 Am/V und 10.000 Am/V, vorzugsweise
zwischen 10 Am/V und 1000 Am/V, besonders bevorzugt zwischen 20 Am/V
und 500 Am/V liegt.
Ein Zylinderelement, das diesen Anforderungen entspricht, ist elektrisch
relativ schlecht leitfähig. Allgemein werden in einem Zylinderelement
bei mechanischen Schwingungen in dem Hintergrundfeld des Haupt
feldmagneten mehr oder weniger starke Wirbelströme mit der Frequenz
der mechanischen Schwingung induziert, welche grundsätzlich nach
der Lenzschen Regel die ursächliche mechanische Schwingung
dämpfen. Überraschenderweise gelingt dies jedoch nur dann in prak
tisch nutzbarer Weise, wenn das Zylinderelement den genannten An
forderungen entspricht. Da das Zylinderelement mechanisch fest mit
einer schwingungsfähigen Komponente, insbesondere dem Gradien
tensystem verbunden ist, werden so die mechanischen Schwingungen
der schwingungsfähigen Komponente, insbesondere des Gradienten
systems, gedämpft.
Im Gegensatz zum in der WO 00/25146 beschriebenen Stand der
Technik wird bei der erfindungsgemäßen MR-Apparatur die Vibration
des Zylinderelements optimal gedämpft, während bei der WO 00/25146
der zeitliche Anstieg oder der zeitliche Abfall parasitärer Magnetfelder
des Gradientensystems im Bereich des Haupffeldmagneten möglichst
langsam erfolgt. Das Erreichen beider Ziele ist mit derselben Anord
nung nicht möglich. Im Stand der Technik, wie beispielsweise in der
nachveröffentlichten deutschen Patentanmeldung DE 199 47 539.3-42,
wird für den Abschirmzylinder ein Wert für das Produkt p von mindes
tens 20000 Am/V, vorzugsweise 40000 Am/V angegeben. Für den Ab
schirmzylinder der WO 00/25146 lässt sich für die darin als besonders
geeignet erwähnten Materialien Kupfer und Aluminium ein Wert p von
etwa 80000 Am/V berechnen. Diese Abschirmzylinder müssen daher
eine hohe Leitfähigkeit und eine große Zylinderdicke aufweisen, ganz
im Gegensatz zu den erfindungsgemäßen Zylinderelementen. Aus den
angegebenen Produkten p der Abschirmzylinder des Standes der
Technik ergibt sich zweifelsfrei, dass die darin beschriebenen Ab
schirmzylinder eine völlig andere technische Aufgabe lösen als das Zy
linderelement der erfindungsgemäßen MR-Apparatur und umgekehrt
zur Lösung der Aufgabe der vorliegenden Erfindung überhaupt nicht
geeignet sind.
Die erfindungsgemäße Lösung wirkt hauptsächlich und besonders gut
bei Hochfeldmagneten mit magnetischen Flussdichten < 3 Tesla. Bei
solchen hohen Flussdichten treten besonders große Lorentzkräfte auf,
die in einer MR-Apparatur besonders großen Lärm erzeugen. Dieser
Lärm wird durch die erfindungsgemäße Modifikation der MR-Apparatur
stark gedämpft.
Es sei hier noch angemerkt, dass als Zylinderelemente nicht nur Zylin
der im strengen mathematischen Sinne verstanden werden, sondern
auch andere geometrische Formen. So können Formen wie Kegel,
Doppelkegel, Halbkegel und sphärische Formen ebenfalls Verwendung
finden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen MR-
Apparatur sind die mechanisch schwingungsfähige Komponente und
das Zylinderelement mit einer erstarrten und gehärteten Vergussmasse
miteinander vergossen und bilden eine einzige mechanische Einheit.
Auf diese Weise ist die mechanische Verbindung zwischen dem Zylin
derelement und der schwingungsfähigen Komponente besonders gut.
Eine vorteilhafte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass die
Vergussmasse ein mit Glasfasern oder Kohlefasern verstärktes gehär
tetes Kunstharz ist. Auf diese Weise lässt sich eine besonders harte
mechanische Verbindung zwischen dem Zylinderelement und der mechanisch
schwingungsfähigen Komponente mit einer wohlerprobten
Technologie realisieren.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn mindestens ein Zylinderelement
Kohlefasermaterial enthält, insbesondere aus Kohlefasermaterial auf
gebaut ist. Kohlefasern weisen eine schlechte elektrische Leitfähigkeit
auf, haben gute Schalldämpfeigenschaften und eine hohe mechanische
Stabilität. Daher sind sie besonders gut für den Einsatz als Zylinder
element geeignet.
Eine alternative Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, dass mindestens ein Zylinderelement aus einer Metalllegierung,
insbesondere aus einer Kupfer- oder Aluminiumlegierung oder aus un
magnetischem Stahl besteht. Diese Materialien weisen eine relativ
schlechte elektrische Leitfähigkeit auf und können ohne größeren tech
nischen Aufwand in dünnen Wandstärken herstellt werden.
In einer besonderen Ausführungsform ist das Zylinderelement ein
nahtloses Metallrohr. In diesem Falle wird die Erzeugung der kompen
sierenden Wirbelströme durch keine Naht gestört und die Wirksamkeit
des Zylinderelements nicht gemindert.
Wenn mindestens ein Zylinderelement aus mehreren radial aufeinan
derfolgenden Schichten aufgebaut ist, wird ebenfalls eine hochwirksa
me Dämpfung der parasitären Magnetfelder bewirkt. Zusätzlich wird
jedoch eine optimierte mechanische Dämpfung des Lärms aufgrund
des schichtartigen Aufbaus erzielt.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung besteht das Zylinderelement aus
einer in mehreren Lagen gewickelten Metallfolie. Dies ist ein besonders
einfaches Herstellungsverfahren für das Zylinderelement, das wegen
der induktiven Kopplung der verschiedenen Lagen miteinander seine
Dämpfungswirkung auch dann nicht verliert, wenn die übereinander
gewickelten Lagen keinen elektrischen Kontakt miteinander haben. Die
induktive Kopplung eines derartigen Zylinderelements mit dem Haupt
feldmagneten ist dabei gering. Dies bietet den Vorteil, dass man bei
spielsweise Gradientenspulen mit einem derartigen Zylinderelement bei
geladenem Hauptfeldmagneten ohne allzu große Magnetkräfte in den
Magneten ein- und ausbauen kann. Vorzugsweise ist die Metallfolie um
die mechanisch schwingungsfähige Komponente gewickelt.
Bei einer alternativen Ausführungsform besteht das Zylinderelement
aus mehreren getrennten, miteinander großflächig überlappenden Me
tallblechen. Die Vorteile sind ähnlich wie bei dem aus einer in mehreren
Lagen gewickelten Metallfolie bestehenden Zylinderelement.
Bei einer besonders bevorzugten alternativen Ausführungsform ist das
Zylinderelement aus einem mehrlagigen Kunststoff-Compound mit ein
gelagerten elektrisch leitfähigen Strukturen aufgebaut. Die Herstellung
eines Zylinderelement aus diesem Material ist besonders einfach.
Durch die Wahl verschiedener Kunststoff-Compounds kann das Zylin
derelement für eine optimale Dämpfung besonders gut an die jeweils zu
dämpfende schwingungsfähige Komponente angepasst werden.
Wenn eine Kühleinrichtung zur Kühlung mindestens eines Zylinderele
ments vorgesehen ist, kann das Zylinderelement sehr dünnwandig aus
gebildet werden, ohne bei Aufnahme hoher Wirbelströme thermisch
beschädigt zu werden.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen MR-
Apparatur ist mindestens ein Zylinderelement mit dem Gradientenspu
lensystem der MR-Apparatur mechanisch starr verbunden. Die durch
das Gradientenspulensystem verursachten Kräfte können somit nur zu
einer geringfügigen Verwindung der starren Anordnung führen, nicht
jedoch zu einer Lärm verursachenden Verschiebung einzelner Kompo
nenten.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Zylinderelement in thermischem
Kontakt zu einer Kühleinrichtung des Gradientenspulensystems steht.
Die Kühleinrichtung des Gradientenspulensystems kann somit gleich
zeitig zur Kühlung des Zylinderelement verwendet werden. Eine sepa
rate Kühlvorrichtung für das Zylinderelement ist nicht notwendig.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung sind mehrere Kühleinrichtungen
für das Gradientenspulensystem vorgesehen und es ist an jeder Kühlein
richtung ein Zylinderelement mit thermischem Kontakt angeordnet. Mit
einer derartigen Anordnung kann eine effektive Dämpfung mit einer
hochwirksamen Kühlung der Zylinderelemente verbunden werden.
Wenn das Zylinderelement radial außerhalb der Gradientenspulen des
Gradientenspulensystems angeordnet ist, wird die Größe des Untersu
chungsraums nicht durch das Zylinderelement beeinträchtigt. Beson
ders vorteilhaft und überraschend an dieser Anordnung ist, dass die
Ursache für die Dämpfung, nämlich dass das Zylinderelement außerhalb der
lärmverursachenden Gradientenspulen angeordnet ist, jedoch nach
innen, d. h. in den Untersuchungsraum hinein wirkt, so dass dort nahezu
kein Lärm auftritt.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Gradientenspulensystem
aktiv abgeschirmt und umfasst ein Abschirmspulensystem. Dabei ist
eine radial innen liegende Gradientenspule von einer radial äußeren
Spule umgeben, deren Leiterbahnen so angeordnet sind, dass das Ge
samtfeld dieser Anordnung in dem gesamten außerhalb der Abschirm
spule liegenden Raum theoretisch vollständig oder zumindest nähe
rungsweise verschwindet.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus,
dass das Abschirmspulensystem mechanisch starr mit den Gradienten
spulen verbunden ist und dass das Zylinderelement radial außerhalb
des Abschirmspulensystems angeordnet ist. Dadurch wird eine beson
ders gute Lärmdämpfung sowohl nach außen zum Hauptfeldmagneten
als auch nach innen zum Untersuchungsraum erzielt. Der besondere
Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass in diesem Fall in dem Zy
linderelement ausschließlich die durch mechanische Schwingungen
verursachte, diese Schwingungen dämpfende Wirbelströme und theo
retisch keine durch das Speisen der Gradientenspulen mit Stromstö
ßen/impulsen direkt induzierte Wirbelströme auftreten.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist mindestens ein
Zylinderelement mechanisch starr mit einer schallabsorbierenden röh
renförmigen Kapsel verbunden, die ein Gradientenspulensystem der
MR-Apparatur ganz oder teilweise radial und/oder axial umschließt. Die
röhrenförmige Kapsel kann luftgefüllt oder evakuiert sein. Wenn sie
evakuiert ist, werden Schallwellen nicht übertragen. Außerdem kann
das Gradientensystem selbst gedämpft und/oder elastisch gelagert
sein, so dass Schwingungen des Gradientensystems nicht an angren
zende Bauteile weiter geleitet werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Zylinderelement selbst eine me
chanisch schwingungsfähige Komponente und radial innerhalb eines
Gradientenspulensystems der MR-Apparatur angeordnet ist. Ein sol
ches Zylinderelement kann beispielsweise einfach in den Untersu
chungsraum existierender MR-Apparaturen eingeführt werden. Beste
hende MR-Apparaturen können so einfach nachgerüstet werden und
bei neuen MR-Apparaturen ist kein zusätzlicher konstruktiver Aufwand
nötig, um einen lärmarmen Untersuchungsraum in der MR-Apparatur zu
schaffen.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Zeichnungen und der Beschrei
bung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter
aufgeführten Merkmale erfindungsgemäß einzeln für sich und zu meh
reren in beliebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten
und beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende
Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Cha
rakter für die Schilderung der Erfindung.
Die Erfindung ist in Zeichnungen dargestellt und wird anhand von Aus
führungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße MR-Apparatur mit
einer ersten Anordnung des Zylinderelements;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße MR-Apparatur mit
einer zweiten Anordnung des Zylinderelements; und
Fig. 3 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße MR-Apparatur mit
einer dritten Anordnung des Zylinderelements.
Fig. 4 einen Querschnitt eines Zylinderelements.
Fig. 5 den theoretisch ermittelten Verlauf der Dämpfungszeitkonstanten
als Funktion der Frequenz einer mechanischen Schwingung röh
renförmiger Komponenten mit erfindungsgemäßen Zylinderele
mente mit unterschiedlichen Produkten p.
In der Fig. 1 ist eine MR-Apparatur 1 im Längsschnitt dargestellt. Die
MR-Apparatur 1 weist eine röhrenförmige Öffnung 2 auf, in der schwin
gungsfähige Komponenten 3 angeordnet sind. In der Fig. 1 ist die
schwingungsfähige Komponente 3 als Gradientenspule ausgebildet.
Die schwingungsfähige Komponente 3 umschließt ein Untersuchungs
volumen 4. Sie ist mechanisch starr mit einem Zylinderelement 5 ver
bunden, das radial außerhalb der schwingungsfähigen Komponente 3
angeordnet ist. Das Zylinderelement weist den Radius R und die
Wanddicke d auf. Wird ein Gradient geschaltet, dann bewegt sich das
Zylinderelement mit der schwingungsfähigen Komponente, dem Gra
dientensystem mit. Infolge dieser Bewegung des Zylinderelements in
dem möglichst starken Hintergrundfeld des Hauptfeldmagneten werden
in dem elektrisch leitfähigen Zylinderelement Wirbelströme induziert.
Infolge der relativ schlechten elektrischen Leitfähigkeit des Zylinderele
ments, gekennzeichnet durch den spezifizierten Wertebereich für das
Produkt p, wird dabei die mechanische Schwingung der schwingungs
fähigen Komponente optimal gedämpft, so dass der Lärm im Untersu
chungsvolumen 4 deutlich reduziert wird. Dies ist mit der Entwicklung
von Wärme und einem Temperaturanstieg in dem Zylinderelement ver
bunden.
In Fig. 2 ist eine alternative Ausführungsform einer MR-Apparatur 10
gezeigt. In der röhrenförmigen Öffnung 11 ist eine als schallabsorbie
rende röhrenförmige Kapsel ausgebildete schwingungsfähige Kompo
nente 12 vorgesehen. Innerhalb der schwingungsfähigen Komponente
12 ist eine Gradientenspule 13 angeordnet. Die schwingungsfähige
Komponente 13 ist mit einem Zylinderelementen 14a und 14b starr ver
bunden.
Eine weitere alternative Ausführungsform einer MR-Apparatur 20 ist in
der Fig. 3 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist in einer röhren
förmigen Öffnung 21 eine Gradientenspule 22 vorgesehen. In die röh
renförmige Gradientenspule 22 ist ein Zylinderelement 23 eingescho
ben, das in diesem Fall auch die schwingungsfähige Komponente dar
stellt, die gedämpft wird. Der Lärm im Untersuchungsvolumen 24 wird
mit dieser Anordnung erheblich verringert.
Die dämpfende Wirkungsweise eines elektrisch leitfähigen Zylinderele
ments wird, ausgehend von dem in Fig. 4 gezeigten Querschnitt, im fol
genden erläutert. Das Zylinderelement 43 befinde sich in dem Magnet
feld eines Hauptfeldmagneten mit der magnetischen Induktion B in
Richtung der Achse aus der Zeichenebene heraus. Infolge der festen
Verbindung mit einer schwingungsfähigen Komponente führt es eine
radiale Schwingung aus. Die durch die Schwingung verursachte zeitli
che Änderung des Radius betrage r(t) als Funktion der Zeit t. Dabei
wird ein elektrischer Strom i(t) in Umfangsrichtung induziert. Es gilt das
Induktionsgesetz:
dΦ/dt = 2πBRdr/dt + R2πdB/dt = -R*i(t),
und das Durchflutungsgesetz (zeitliche Ableitung)
dB/dt = (1/I)µ0di/dt: zeitliche Ableitung der infolge des Stromes i verur sachten zusätzlichen Induktion. Das Durchflutungsgesetz in dieser Form gilt streng nur für eine unendlich große Länge I des Zylinderele ments.
Φ: von dem Zylinderelement eingeschlossener magnetischer Fluss,
R*: elektrischer Widerstand des Zylinderelements in Umfangsrichtung.
dB/dt = (1/I)µ0di/dt: zeitliche Ableitung der infolge des Stromes i verur sachten zusätzlichen Induktion. Das Durchflutungsgesetz in dieser Form gilt streng nur für eine unendlich große Länge I des Zylinderele ments.
Φ: von dem Zylinderelement eingeschlossener magnetischer Fluss,
R*: elektrischer Widerstand des Zylinderelements in Umfangsrichtung.
Insgesamt ergibt sich für die Beziehung zwischen dem zeitlichen Ver
lauf der radialen Schwingung r(t) und dem induzierten Strom i(t):
2πBRdr/dt = -Ldi/dt - R*i(t)
L: Induktivität des Zylinderelements.
Für sinusförmige Schwingungen der Frequenz f bzw der Kreisfrequenz
ω gilt bei komplexer Schreibweise für r(t) und i(t):
i0 = -(jω2πBR)/((jωL + R*)r0),
i0, r0: komplexe Amplituden, die Beträge entsprechen den jeweiligen
Spitzenwerten,
j: imaginäre Zahl mit Betrag 1.
j: imaginäre Zahl mit Betrag 1.
Damit beträgt die auf die Länge I bezogene elektrische Verlustleistung:
P = (1/2)R*i02/I = (2π/µ0)B2r02ω0ω2/(ω2 + ω0 2),
mit: ω0 = R*/L.
Im Falle hinreichend langer Zylinderelemente gilt:
ω0 = 2/(µ0σRd).
Durch die Wahl der elektrischen Leitfähigkeit σ und der Wandstärke d
des Zylinderelements lässt sich ω0 in weiten Grenzen einstellen. Die
elektrische Verlustleistung P, welche die Dämpfung der Schwingung
bewirkt, wird maximal wenn ω0 den Wert ω annimmt. Dabei ist ω die
Kreisfrequenz der mechanischen Schwingung, welche in der Regel
gleich der Kreisfrequenz einer mechanischen Resonanz ist. Typische
Werte für mechanische Resonanzfrequenzen f = ω/(2π) liegen zwi
schen 500 Hz und 5000 Hz. Von daher ergeben sich die im Vergleich
mit der WO 00/25146 überraschend kleinen Werte für das Produkt p
aus dem Radius R, der Wandstärke d und der elektrischen Leitfähigkeit
σ des Zylinderelements.
Nun ist die mechanische Schwingung der gesamten schwingungsfähi
gen Komponente mit gespeicherter elastischer Energie verbunden. Für
den Momentanwert W(t) der gespeicherten Energie pro Längeneinheit
gilt:
W(t) = (1/2)Gr2(t)
G = 2πDE/R2: Federkonstante pro Längeneinheit für radiale
Schwingungen,
D: Wandstärke der schwingungsfähigen Komponente,
E: mittlerer Elastizitätsmodul der schwingungsfähigen Komponente,
R2: mittlerer Radius der schwingungsfähigen Komponente.
D: Wandstärke der schwingungsfähigen Komponente,
E: mittlerer Elastizitätsmodul der schwingungsfähigen Komponente,
R2: mittlerer Radius der schwingungsfähigen Komponente.
Die mittlere gespeicherte Energie W pro Längeneinheit einer zunächst
ungedämpft angenommenen Schwingung beträgt:
W = πDEr02/(2R2).
Im Falle einer ausschließlich durch die Wirbelströme in dem Zylinder
element gedämpften Schwingung wird die mittlere gespeicherte Energie
W zunächst mit der Leistung P abgebaut. Für die zeitliche Abnahme der
gespeicherten Energie ergibt sich eine Zeitkonstante T1 = W/P. Für die
zeitliche Abnahme der Amplitude r(t) der Schwingung ergibt sich eine
genau doppelt so große Zeitkonstante T2. Es gilt:
T2 = DEµ0(ω2 + ω0 2)/(2R2B2ω0ω2).
In Fig. 5 sind für eine schwingunsfähige Komponente in einer Magnet
resonanzapparatur mit den charakteristischen Werten:
D = 0,05 m,
E = 5 × 1010 Pa,
R2 = 0,2 m,
B = 7 T
Funktionen T2(f) für unterschiedliche Werte für das Produkt p, welches die Kreisfrequenz ω0 bestimmt, dargestellt. Für Frequenzen f oberhalb von 1000 Hz lassen sich mit erfindungsgemäßen Einrichtungen durch aus Dämpfungszeitkonstanten T2 im Bereich zwischen 10 ms und 100 ms erreichen, wodurch Körperschall wirksam reduziert wird.
D = 0,05 m,
E = 5 × 1010 Pa,
R2 = 0,2 m,
B = 7 T
Funktionen T2(f) für unterschiedliche Werte für das Produkt p, welches die Kreisfrequenz ω0 bestimmt, dargestellt. Für Frequenzen f oberhalb von 1000 Hz lassen sich mit erfindungsgemäßen Einrichtungen durch aus Dämpfungszeitkonstanten T2 im Bereich zwischen 10 ms und 100 ms erreichen, wodurch Körperschall wirksam reduziert wird.
Grundsätzlich ist zu beachten, dass natürlich die mit erfindungsgemä
ßen Einrichtungen angestrebten Dämpfungen mit elektrischen Strömen
in dem jeweiligen Zylinderelement verbunden sind, welche im Rahmen
des hier angegebenen Formalismus berechnet werden können und
welche zusätzliche magnetische Störfelder erzeugen, die prinzipiell zu
Störungen der Funktion der Magnetresonanzapparatur führen können.
Diese Ströme bzw. die damit verbundenen Magnetfelder sind jedoch in
der Regel sehr klein im Vergleich mit den von dem Gradientensystem
direkt erzeugten Magnetfeldern. Die Störfelder lassen sich besonders
klein halten, wenn man die Kreisfrequenz ω0 größer wählt als die zu
dämpfende Kreisfrequenz ω. Auch dann kann noch eine gute Dämp
fung erzielt werden, welche für höhere Frequenzen sogar besonders
gut ist. Generell können auch die in der Druckschrift P. Jehenson, M.
Westphal, N. Schuff, J. Magn. Res. 90, 264-278 (1990) beschriebenen
Methoden mit geeigneten Modifikationen verwendet werden, um solche
Störfelder zu kompensieren.
Claims (19)
1. Magnetresonanz(= MR)-Apparatur (1; 10; 20) mit einem Haupt
feldmagnetsystem mit einer röhrenförmigen Öffnung (2; 11; 21)
zur Aufnahme des zu untersuchenden Objekts und mindestens
einer in dieser Öffnung angeordneten röhrenförmigen, mecha
nisch schwingungsfähigen Komponente (3; 12; 23), nämlich ei
nem Gradientenspulensystem, sowie mit mindestens einem von
dem Hauptfeldmagnetsystem umschlossenen Zylinderelement
(5; 14a, 14b; 23; 43) aus elektrisch leitfähigem Material, das me
chanisch fest mit mindestens einer der mechanisch schwin
gungsfähigen Komponenten (3; 12; 23) verbunden oder ein inte
graler mechanischer Bestandteil derselben ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Summe der Produkte p aus den elektrischen Leitfähigkeiten
σ, den Zylinderradien R und den Wandstärken d des Zylinder
elements (5; 14a, 14b; 23; 43) pro mechanisch schwingungsfähi
ger Komponente (3; 12; 23; 43) zwischen 1 Am/V und 10.000 Am/V,
vorzugsweise zwischen 10 Am/V und 1000 Am/V, beson
ders bevorzugt zwischen 20 Am/V und 500 Am/V liegt.
2. MR-Apparatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die mechanisch schwingungsfähige Komponente (3; 12; 23) und
das Zylinderelement (5; 14a, 14b; 23; 43) mit einer erstarrten und
gehärteten Vergussmasse miteinander vergossen sind und eine
einzige mechanische Einheit bilden.
3. MR-Apparatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vergussmasse ein mit Glasfasern oder Kohlefasern ver
stärktes gehärtetes Kunstharz ist.
4. MR-Apparatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Zylinderelement (5;
14a, 14b; 23; 43) Kohlefasermaterial enthält, insbesondere aus
Kohlefasermaterial aufgebaut ist.
5. MR-Apparatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, dass mindestens ein Zylinderelement (5; 14a, 14b;
23; 43) aus einer Metalllegierung, insbesondere aus einer Kup
fer- oder Aluminiumlegierung oder aus unmagnetischem Stahl
besteht.
6. MR-Apparatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
das Zylinderelement (5; 14a, 14b; 23; 43) ein nahtloses Metallrohr
ist.
7. MR-Apparatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Zylinderelement (5;
14a, 14b; 23; 43) aus mehreren radial aufeinanderfolgenden
Schichten aufgebaut ist.
8. MR-Apparatur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
das Zylinderelement (5; 14a, 14b; 23; 43) aus einer in mehreren
Lagen gewickelten Metallfolie besteht.
9. MR-Apparatur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
das Zylinderelement (5; 14a, 14b; 23; 43) aus mehreren ge
trennten miteinander großflächig überlappenden Metallblechen
besteht.
10. MR-Apparatur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
das Zylinderelement (5; 14a, 14b; 23; 43) aus einem mehrlagigen
Kunststoff-Compound mit eingelagerten elektrisch leitfähigen
Strukturen aufgebaut ist.
11. MR-Apparatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass eine Kühleinrichtung zur Kühlung
mindestens eines Zylinderelements (5; 14a, 14b; 23; 43) vorge
sehen ist.
12. MR-Apparatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Zylinderelement (5)
mit dem Gradientenspulensystem (3) der MR-Apparatur (1) me
chanisch starr verbunden ist.
13. MR-Apparatur nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeich
net, dass das Zylinderelement (5) in thermischem Kontakt zu ei
ner Kühleinrichtung des Gradientenspulensystems (3) steht.
14. MR-Apparatur nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere Kühleinrichtungen für das Gradientenspulensystem (3)
vorgesehen sind, und dass an jeder Kühleinrichtung ein Zylin
derelement (5) mit thermischem Kontakt angeordnet ist.
15. MR-Apparatur nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, dass das Zylinderelement (5) radial außerhalb
der Gradientenspulen des Gradientenspulensystems (3) ange
ordnet ist.
16. MR-Apparatur nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, dass das Gradientenspulensystem (3) aktiv ab
geschirmt ist und ein Abschirmspulensystem umfasst.
17. MR-Apparatur nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass
das Abschirmspulensystem mechanisch starr mit den Gradien
tenspulen verbunden ist und dass das Zylinderelement (5) radial
außerhalb des Abschirmspulensystems angeordnet ist.
18. MR-Apparatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Zylinderelement
(14a, 14b) mechanisch starr mit einer schallabsorbierenden röh
renförmigen Kapsel (2) verbunden ist, die ein Gradientenspulen
system (13) der MR-Apparatur (10) ganz oder teilweise radial
und/oder axial umschließt.
19. MR-Apparatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass das Zylinderelement (23) selbst eine
mechanisch schwingungsfähige Komponente und radial inner
halb eines Gradientenspulensystems (22) der MR-Apparatur (20)
angeordnet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10116623A DE10116623C1 (de) | 2001-04-03 | 2001-04-03 | Magnetresonanzapparatur mit Dämpfung innerer mechanischer Schwingungen |
| US10/108,499 US6667619B2 (en) | 2001-04-03 | 2002-03-29 | Magnetic resonance apparatus with damping of inner mechanical vibrations |
| GB0207600A GB2379019B (en) | 2001-04-03 | 2002-04-02 | Magnetic resonance apparatus with damping of inner mechanical vibrations |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10116623A DE10116623C1 (de) | 2001-04-03 | 2001-04-03 | Magnetresonanzapparatur mit Dämpfung innerer mechanischer Schwingungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10116623C1 true DE10116623C1 (de) | 2002-12-05 |
Family
ID=7680244
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10116623A Expired - Lifetime DE10116623C1 (de) | 2001-04-03 | 2001-04-03 | Magnetresonanzapparatur mit Dämpfung innerer mechanischer Schwingungen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6667619B2 (de) |
| DE (1) | DE10116623C1 (de) |
| GB (1) | GB2379019B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004005951A3 (en) * | 2002-07-04 | 2004-03-11 | Koninkl Philips Electronics Nv | An mri system with a conductive member having a damping effect for vibrations |
| DE10310962B3 (de) * | 2003-03-13 | 2004-07-08 | IGAM Ingenieurgesellschaft für angewandte Mechanik mbH | Einrichtung zur Geräuschminimierung für Kernspintomografen |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB0512078D0 (en) * | 2005-06-14 | 2005-07-20 | Gill Steven S | RF Coil structure |
| US7339376B2 (en) * | 2006-04-09 | 2008-03-04 | General Electric Company | MRI/MRS gradient coil with integrated cooling circuits |
| DE102006018650B4 (de) * | 2006-04-21 | 2008-01-31 | Bruker Biospin Gmbh | Supraleitende Magnetanordung mit vermindertem Wärmeeintrag in tiefkalte Bereiche |
| DE102007008513A1 (de) * | 2007-02-21 | 2008-08-28 | Siemens Ag | Anordnung mit einem Grundfeldmagneten und mit einer Gradientenspule eines Magnetresonanzgeräts |
| US20120025829A1 (en) * | 2010-07-27 | 2012-02-02 | General Electric Company | Acoustically damped gradient coil |
| WO2013165470A1 (en) | 2012-04-30 | 2013-11-07 | Cincinnati Children's Hospital Medical Center | Acoustic noise reducing rf coil for magnetic resonance imaging |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000025146A1 (en) * | 1998-10-28 | 2000-05-04 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Mri apparatus with a mechanically integrated eddy current shield in the gradient system |
| DE19947539A1 (de) * | 1999-10-02 | 2001-04-19 | Bruker Analytik Gmbh | Gradientenspulenanordnung mit Dämpfung innerer mechanischer Schwingungen |
Family Cites Families (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3310160A1 (de) * | 1983-03-21 | 1984-09-27 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Geraet zur erzeugung von bildern und ortsaufgeloesten spektren eines untersuchungsobjektes mit magnetischer kernresonanz |
| NL8701947A (nl) * | 1987-08-19 | 1989-03-16 | Philips Nv | Magnetisch resonantie apparaat met geluidsarme gradientspoel. |
| JPH03173530A (ja) | 1989-12-04 | 1991-07-26 | Hitachi Ltd | 磁気共鳴イメージング装置の傾斜磁場コイル |
| US5235283A (en) | 1991-02-07 | 1993-08-10 | Siemens Aktiengesellschaft | Gradient coil system for a nuclear magnetic resonance tomography apparatus which reduces acoustic noise |
| US5530355A (en) * | 1993-05-13 | 1996-06-25 | Doty Scientific, Inc. | Solenoidal, octopolar, transverse gradient coils |
| GB9311321D0 (en) * | 1993-06-02 | 1993-07-21 | British Tech Group | Apparatus for and methods of acoustic and magnetic screening |
| DE4432747C2 (de) * | 1993-09-17 | 1997-03-27 | Hitachi Medical Corp | Vorrichtung und Verfahren zur Geräuschdämpfung in einem Kernspintomographen |
| US5552709A (en) * | 1995-10-17 | 1996-09-03 | Varian Associates, Inc. | NMR sample cell |
| US5986453A (en) * | 1997-11-07 | 1999-11-16 | Varian, Inc. | AC magnetic susceptibility control of superconducting materials in nuclear magnetic resonance (NMR) probes |
| US6054855A (en) * | 1997-11-07 | 2000-04-25 | Varian, Inc. | Magnetic susceptibility control of superconducting materials in nuclear magnetic resonance (NMR) probes |
| US6469604B1 (en) * | 1998-05-15 | 2002-10-22 | Alex Palkovich | Coil for a magnet and a method of manufacture thereof |
-
2001
- 2001-04-03 DE DE10116623A patent/DE10116623C1/de not_active Expired - Lifetime
-
2002
- 2002-03-29 US US10/108,499 patent/US6667619B2/en not_active Expired - Lifetime
- 2002-04-02 GB GB0207600A patent/GB2379019B/en not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000025146A1 (en) * | 1998-10-28 | 2000-05-04 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Mri apparatus with a mechanically integrated eddy current shield in the gradient system |
| DE19947539A1 (de) * | 1999-10-02 | 2001-04-19 | Bruker Analytik Gmbh | Gradientenspulenanordnung mit Dämpfung innerer mechanischer Schwingungen |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| P. Johanson et al. in: J. Magn. Rev. 90 (1990) S. 264-278 * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004005951A3 (en) * | 2002-07-04 | 2004-03-11 | Koninkl Philips Electronics Nv | An mri system with a conductive member having a damping effect for vibrations |
| DE10310962B3 (de) * | 2003-03-13 | 2004-07-08 | IGAM Ingenieurgesellschaft für angewandte Mechanik mbH | Einrichtung zur Geräuschminimierung für Kernspintomografen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2379019B (en) | 2005-03-09 |
| GB2379019A (en) | 2003-02-26 |
| US20020140428A1 (en) | 2002-10-03 |
| US6667619B2 (en) | 2003-12-23 |
| GB0207600D0 (en) | 2002-05-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60130854T2 (de) | Gerät der bildgebenden magnetischen Resonanz mit geringer Lärmemission | |
| EP0462131B1 (de) | Magnetsystem | |
| DE102009045774B4 (de) | Kompakte supraleitende Magnetanordnung mit aktiver Abschirmung, wobei die Abschirmspule zur Feldformung eingesetzt wird | |
| DE19947539B4 (de) | Gradientenspulenanordnung mit Dämpfung innerer mechanischer Schwingungen | |
| DE69431047T2 (de) | Halbmondförmige gradientenspulen | |
| EP0586983B1 (de) | Gradientenspulen für Therapietomographen | |
| DE10229491C2 (de) | Kernspin-Tomographiegerät mit dämpfenden Schichtblechen zur Schwingungsreduktion | |
| EP0123075A1 (de) | Gerät zur Erzeugung von Bildern und ortsaufgelösten Spektren eines Untersuchungsobjektes mit magnetischer Kernresonanz | |
| DE3347597A1 (de) | Hochfrequenz-spulenanordnung zum erzeugen und/oder empfangen von wechselmagnetfeldern | |
| DE102011089445B4 (de) | Verfahren und Gradientensystem zur Reduzierung von mechanischen Schwingungen in einem Magnetresonanzbildgebungssystem | |
| DE10219767B4 (de) | Kernspintomographiegerät mit einer vakuumvergossenen Körperspule | |
| DE10391596B4 (de) | Kapselung eines Magnet-Resonanz-Tomographiegeräts zur Dämpfung niedriger Schallfrequenzen | |
| DE60127114T2 (de) | Magnetisches resonanz-gerät mit einer struktur zur leitung des magnetischen flusses von rf-feldern | |
| DE102006018650B4 (de) | Supraleitende Magnetanordung mit vermindertem Wärmeeintrag in tiefkalte Bereiche | |
| DE10116623C1 (de) | Magnetresonanzapparatur mit Dämpfung innerer mechanischer Schwingungen | |
| CH707701A2 (de) | Aktiv abgeschirmtes zylinderförmiges Gradientenspulensystem mit passiver HF-Abschirmung für NMR-Apparate. | |
| DE112010004900T5 (de) | 0pen-Bore-Magnet zur Verwendung bei Magnetresonanztomographie | |
| DE102018220170A1 (de) | Halbach-Magnetanordnung mit Notch | |
| DE102005044635B4 (de) | Einrichtung zur Magnetfelderzeugung und Magnetresonanzanlage | |
| DE102010040680A1 (de) | Sendespulenanordnung für eine Magnetresonanzeinrichtung und Magnetresonanzeinrichtung | |
| DE19838390A1 (de) | Lärmreduziertes diagnostisches Magnetresonanzgerät | |
| DE19511834A1 (de) | Diagnostisches Magnetresonanzgerät | |
| DE102004007291B4 (de) | Hybrid-Magnetanordnung | |
| DE19545222C2 (de) | Gradientenspulen für Therapietomographen | |
| DE19643116C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Magnetresonanzuntersuchung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R071 | Expiry of right |