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DE60127114T2 - Magnetisches resonanz-gerät mit einer struktur zur leitung des magnetischen flusses von rf-feldern - Google Patents

Magnetisches resonanz-gerät mit einer struktur zur leitung des magnetischen flusses von rf-feldern Download PDF

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DE60127114T2
DE60127114T2 DE60127114T DE60127114T DE60127114T2 DE 60127114 T2 DE60127114 T2 DE 60127114T2 DE 60127114 T DE60127114 T DE 60127114T DE 60127114 T DE60127114 T DE 60127114T DE 60127114 T2 DE60127114 T2 DE 60127114T2
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DE
Germany
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magnetic
magnetic resonance
coil
arrangement
permeability
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Ian Robert Malborough YOUNG
Michael Charles Keogh High Wycombe WILTSHIRE
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Koninklijke Philips Electronics NV
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verbesserung des Störabstands in Magnetresonanzgeräten, beispielsweise in Magnetresonanz-Bildgebungsgeräten oder Magnetresonanz-Spektroskopiegeräten.
  • Ein typisches Magnetresonanz-Bildgebungsgerät ist in 1 dargestellt. Ein Patient 1 auf einer Liege 2 wird in die Öffnung 3 eines ringförmigen Elektromagneten, typischerweise eines supraleitenden Elektromagneten, geschoben. Ein Hauptmagnetfeld wird ausgerichtet zur Achse der Öffnung erzeugt und Gradientenspulen (nicht dargestellt) sind vorgesehen, um Magnetfeldgradienten beispielsweise in der z-Richtung entlang der Achse der Öffnung und in der x- und y-Richtung in der Radialebene einzurichten. Eine Sendespule 4 umgibt den Patienten und sendet Impulse mit HF-Energie, um magnetisch resonante aktive Nuklei, wie beispielsweise Protonen, in der zu untersuchenden Region des Patienten zu Resonanz anzuregen. Diese Sendespule 4 ist normalerweise von einer HF-Abschirmspule 5 umgeben, die die Öffnung 3 des Elektromagneten gegen unerwünschte HF-Störsignale von außen abschirmt. Die Sendespule 4 kann auch dazu verwendet werden, die Magnetresonanzsignale zu empfangen, die durch die in Resonanz schwingenden Protonen in der interessierenden Region erzeugt werden, es wird jedoch oft eine getrennte Empfangsspule vorgesehen. Bei vielen Untersuchungen wird eine auf der Oberfläche des Patienten platzierte Spule dazu verwendet, die Magnetresonanzsignale zu empfangen, wie beispielsweise die Spule 6 (in 2 in vergrößertem Maßstab dargestellt).
  • Das von der Empfangsspule 6 aufgenommene Signal ist natürlich sehr klein. Es könnte erforderlich sein, Daten von einer Region des Körpers mehrmals zu erfassen, um einen zufrieden stellenden Störabstand in dem resultierenden Bild zu erzielen, wodurch sich jedoch die Abtastzeit verlängert.
  • Es existieren mehrere Störquellen, die das gewünschte Magnetresonanzsignal in dem von der Empfangsspule 6 aufgenommenen Signal begleiten.
  • Bei allen Werten des Hauptmagnetfeldes mit Ausnahme der niedrigsten wird das dominante Rauschen tatsächlich eher vom Körper als von der Spule abgeleitet. Ein Großteil dieses Rauschens kommt aus Regionen, die den Spulenwicklungen am nächsten liegen, was einen unverhältnismäßig großen Anteil in Bezug auf den Wert der aus ihnen erhaltenen Daten darstellt. Der Körper weist elektrische Widerstände und dazu gehörige Störspannungen und somit Ströme auf, die die von der Spule detektierten Störsignale erzeugen.
  • Wenn sich die abzubildende Region in einiger Tiefe im Patenten befindet, wie es oft der Fall ist (beispielsweise die Region 7), wird die Spule 6 normalerweise so dicht wie möglich an die Haut des Patienten gedrückt, da die Stärke des Signals aus der Region 7 (vereinfacht gesagt) umgekehrt proportional zum Abstand der Region 7 von der Spule 6 ist (wobei die Signalstärke von dem so genannten Füllfaktor abhängig ist).
  • Der Nachteil dabei besteht darin, dass das Rauschen aus Regionen des Körpers in der Nähe der Spule zunimmt.
  • Die einzelnen thermischen Störquellen weisen zwar eine geringe Intensität auf, es befinden sich jedoch viele davon in der Nähe der Spule. Beispielsweise koppelt der Fluss 9 (gestrichelt dargestellt) von einer speziellen Störquelle 8 mit der Empfangsspule 6 (2). Es existiert eine Vielzahl derartiger Störquellen 8. Von einer Signalquelle 12 in der interessierenden Region 7 ausgehende stärkere Flüsse 10, 11 koppeln ebenfalls mit der Empfangsspule 6.
  • Das Rauschen würde erheblich reduziert, wenn die Spule 6 von der Oberfläche des Patienten beispielsweise in die gestrichelt dargestellte Position abgehoben würde, das Signal würde jedoch ebenfalls in dem Maße abfallen, dass der Störabstand genau genommen schlechter wäre. Nimmt man die Signalquelle 12 als Beispiel, würde ein Teil des Flusses, beispielsweise 10, immer noch mit der Ebene der Empfangsspule 6 koppeln, der andere Fluss 11 jedoch nicht.
  • Eine weitere Störquelle in dem durch die Spule 6 aufgenommenen Signal stammt von den Spulenwicklungen selbst, und dies kann reduziert werden, indem die Spulen gekühlt oder supraleitende Spulen eingesetzt werden. Aufgrund der Kühlung ist zwischen ihnen und dem Patienten eine beträchtliche Wärmeisolierung erforderlich, wodurch sie von der Oberfläche des Patienten entfernt werden, und während das Rauschen vom Körper somit auch reduziert wird, zeigt sich jedoch immer noch eine Gesamtabnahme des Störabstands aufgrund der Abnahme des Füllfaktors.
  • Die Anmelder sind sich der Tatsache bewusst, dass Mikrostrukturen, die eine Gruppe von kapazitiven Elementen aus nicht-magnetischem leitendem Werkstoff umfassen, bei Hochfrequenzen magnetische Permeabilität aufweisen können (IEEE Transacti ons an Microwave Theory and Techniques, Band 47, Nr. 11, November 1999, Magnetism from Conductors and Enhanced Non-linear Phenomena, von J. B. Pendry, A. J. Holden, D. J. Robbins und W. J. Stewart).
  • Die Erfindung schafft ein Magnetresonanzgerät, bei dem im Betrieb in magnetisch resonanten aktiven Nuklei in einer Region eines Objekts in Gegenwart eines Hauptmagnetfeldes Resonanz angeregt wird, das eine HF-Spule und eine Anordnung zum Leiten magnetischen Flusses zwischen dem Objekt und der HF-Spule umfasst, wobei die Anordnung aus Material mit einer magnetischen Permeabilität besteht, die bei der Frequenz von magnetischer Kernresonanz größer ist als diejenige von Vakuum, und in stationären Magnetfeldern eine magnetische Permeabilität von Vakuum aufweist, wobei das Material eine Gruppe aus kapazitiven Elementen umfasst, bei denen es sich entweder um ebene Ringe oder Spiralen handelt oder die leitende Folien als Rollen auf isolierende Substrate gewickelt umfassen, wobei die magnetische Komponente der elektromagnetischen Strahlung bei magnetischer Resonanzfrequenz einen elektrischen Strom in den genannten ebenen Ringen, Spiralen bzw. leitenden Folien induziert, wobei der Abstand der Elemente kleiner ist als die Wellenlänge der Strahlung in dem vorgegebenen Frequenzband, und wobei die Abmessungen der Elemente und ihr Abstand voneinander so gewählt werden, dass die magnetische Permeabilität geschaffen wird, die bei magnetischer Resonanzfrequenz größer ist als diejenige von Vakuum.
  • Die Anordnung bietet eine Flexibilität bei der Platzierung von Komponenten in dem Magnetresonanzgerät.
  • Vorteilhafterweise wird die Anordnung zwischen dem Objekt und einer HF-Spule zum Empfangen von durch die magnetisch resonanten aktiven Nuklei erzeugten Magnetresonanzsignalen angeordnet, um den Magnetfluss zur HF-Spule zu leiten. Die HF-Spule hat vorzugsweise einen Abstand zur Oberfläche des Objekts.
  • Die Anordnung ermöglicht es, dass die Empfangsspule von der Oberfläche des untersuchten Objekts abgehoben wird, ohne dass der übliche Verlust des gewünschten Signals verursacht durch den Abstand zwischen der Empfangsspule und dem Objekt auftritt.
  • Die Abmessungen der Anordnung können typischerweise nicht größer als diejenigen der Spule in axialer Projektion über mindestens einen Teil der Anordnung sein, auch wenn bei einigen Anordnungen die Fläche der in diese Richtung projizierten Anordnung kleiner als die Fläche der Spule sein kann.
  • Vorteilhafterweise weist die Anordnung einen ersten Bereich auf, in dem die magnetische Permeabilität im Wesentlichen in einer axialen Richtung in Bezug auf die Spule größer als diejenige von Vakuum ist. Die Anordnung weist vorzugsweise einen zweiten Bereich auf, in dem die magnetische Permeabilität in einer zur axialen Richtung parallelen Richtung größer als diejenige von Vakuum ist, wobei der erste und der zweite Bereich einen Abstand voneinander haben und durch einen dritten Bereich miteinander verbunden sind, so dass sie ein U bilden, wobei die magnetische Permeabilität des dritten Bereichs in einer Richtung, die von dem ersten Bereich zu dem zweiten Bereich verläuft, größer ist als diejenige von Vakuum.
  • Der dritte Bereich ist so ausgelegt, dass er den Fluss in eine Richtung parallel zum Objekt leitet, und der erste und der zweite Bereich sind so ausgelegt, dass sie den Fluss in eine Richtung senkrecht zur Oberfläche des Objekts leiten. Es können weitere Bereiche mit einer größeren magnetischen Permeabilität als derjenigen von Vakuum parallel zur Spulenachse geschaffen werden, die mit dem ersten Bereich durch in geeigneter Weise ausgerichtete Bereiche mit einer höheren magnetischen Permeabilität als derjenigen von Vakuum verbunden sind.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel kann die Anordnung einen schmaleren Bereich, um den eine HF-Empfangsspule gewickelt ist, zwischen zwei Enden aufweisen, die in Kontakt mit einem Patienten zu bringen sind.
  • Das geeignete Material für die Anordnung ist in dem oben zitierten IEEE-Artikel beschrieben.
  • Die magnetische Permeabilität der Anordnung kann 2, vorzugsweise 3 und vorteilhafterweise 5 übersteigen. Der hohe Wert der magnetischen Permeabilität tritt aufgrund eines steilen Anstiegs des Graphen der magnetischen Permeabilität mit der Frequenz auf, der dadurch ermöglicht wird, dass die magnetische Permeabilität in einem Teil des vorher festgelegten Frequenzbandes negativ ist.
  • Im Folgenden werden Möglichkeiten zur Ausführung der Erfindung beispielhaft unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Endansicht von einem Teil eines bekannten Magnetresonanz-Bildgebungsgerätes;
  • 2 eine Schnittansicht durch die Ebene der Empfangsspule aus 1:
  • 3 eine Schnittansicht durch die Ebene der Empfangsspule und das dazu gehörige erfindungsgemäße magnetisch permeable Material;
  • 4 eine Draufsicht der Empfangsspule und des erfindungsgemäßen magnetisch permeablen Materials;
  • 5 eine Schnittansicht des magnetisch permeablen Materials, das 3 entspricht, in einer Implementierung;
  • 6 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Anordnung mit magnetischen Eigenschaften zum Leiten von magnetischem Fluss, die zur Bildgebung über einem Abdomen positioniert ist;
  • 7 eine Vorderansicht der in 6 dargestellten Anordnung;
  • 8 eine schematische axiale Schnittansicht durch einen Teil des Magnetresonanz-Bildgebungsgerätes, das eine bekannte HF-Abschirmung verwendet; und
  • 9 (kein Ausführungsbeispiel der Erfindung) eine vergrößerte Querschnittsansicht, verglichen mit 8, eines Teils eines Magnetresonanz-Bildgebungsgerätes, das eine Anordnung mit magnetischen Eigenschaften zum Leiten des Magnetflusses verwendet.
  • Gleiche Teile sind in allen Figuren durchweg mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • Die in den 3 und 4 dargestellte erfindungsgemäße Empfangsspule und Anordnung mit magnetischen Eigenschaften (magnetisch permeables Material) werden in dem bekannten Magnetresonanz-Bildgebungsgerät wie oben in Bezug auf 1 beschrieben eingesetzt. Anstatt die Empfangsspule 6 jedoch gegen die Oberfläche des Patienten zu drücken, wie es in 2 dargestellt ist, hat die Empfangsspule 6 einen Abstand vom Patienten. Wie in Bezug auf 2 beschrieben wurde, wäre dies die Ursache für eine Reduzierung des Körperrauschens in dem von der Empfangsspule 6 empfangenen Signal, jedoch auf Kosten einer Abnahme der Signalstärke aus der gewünschten Region 7.
  • Bei der Anordnung in den 3 und 4 wird jedoch eine Platte 13 zwischen der HF-Spule 6 und der Oberfläche des Patienten 1 platziert, wobei die Platte eine magnetische Permeabilität aufweist, die bei der magnetischen Kernresonanzfrequenz im Wesentlichen in einer Richtung, die senkrecht zu der Ebene der Spule 6 verläuft, viel größer ist als diejenige von Vakuum, während sie in anderen Richtungen bei magnetischer Resonanzfrequenz und bei stationären Magnetfeldern in allen Richtungen die magnetische Permeabilität von Vakuum, d.h. eine relative Permeabilität von Eins aufweist, d.h. nicht- magnetisch ist. Die Platte wird überragt von einem Block 14, der ebenfalls eine Permeabilität aufweist, die bei der magnetischen Kernresonanzfrequenz im Wesentlichen in einer Richtung parallel zur Ebene der Empfangsspule 6 und parallel zur Länge des Blocks wesentlich größer als diejenige von Vakuum ist, während er bei der Resonanzfrequenz in anderen Richtungen und in allen Richtungen in stationären Magnetfeldern nicht-magnetisch ist.
  • Die Anordnung von Material mit hoher Permeabilität bei der magnetischen Resonanzfrequenz wird vervollständigt durch zwei weitere Platten 15 und 16, die sich von den Enden des Blockes zur Oberfläche des Patienten erstrecken. Die Platten 15 und 16 weisen eine Permeabilität auf, die bei der magnetischen Kernresonanzfrequenz im Wesentlichen in einer Richtung, die vom Block 14 um Patienten 1 verläuft, wesentlich größer ist als diejenige von Vakuum, sind jedoch in anderen Richtungen bei der magnetischen Resonanzfrequenz und in allen Richtungen in stationären Magnetfeldern nicht-magnetisch.
  • Es ist somit ersichtlich, dass die doppelte U-förmige Anordnung mit magnetischen Eigenschaften, die die Platten 13, 15 und 16 und den Block 14 umfasst, als HF-Fluss-Leitanordnung fungiert, die den HF-Fluss durch die Platten 13, 15, 16 und entlang des Blockes 14 konzentriert.
  • Als Beispiel wird der Fluss 10 von einer Signalquelle 12 in einer interessierenden Region 7 die zentrale Platte 13 hinauf, den Block 14 entlang und die Platte 16 hinunter geleitet (oder in umgekehrter Richtung). Zusätzlich wird der Fluss 11, der nicht mit der Spule 6 koppeln konnte, als die Spule von der Oberfläche des Patienten abgehoben war, wie es in 2 dargestellt ist (der in 3 dargestellte gestrichelte Pfad), nun entlang der Platte 13, dem Block 14 und der Platte 16 geleitet, und koppelt nun daher mit der Spule 6.
  • Die Störsignale von nahe der Oberfläche des Patienten werden nicht in erheblichem Maß durch die Platten 13, 15, 16 und den Block 14 kanalisiert, da der magnetische Widerstand dieser Pfade (beispielsweise Flusspfad 17 von der Störquelle 8) größer ist als bei Pfaden durch Luft und Gewebe (beispielsweise Flusspfad 9 von der Störquelle 8). Der magnetische Widerstand der Pfade, denen der Fluss von tiefer liegenden Signal-(und Stör-)Quellen folgt, wird im schlimmsten Fall durch den Pfad durch die Platten 13, 15, 16 und den Block 14 sehr geringfügig erhöht und kann, wenn sie nicht vorhanden sind, von dem entsprechenden Pfad erheblich reduziert werden. Infolgedessen ergibt sich eine effek tive Zunahme des Störabstands, da die Störquellen, wie die Quelle 8, die hauptsächlichen Erzeuger von Rauschen sind.
  • Da die Empfangsspule 6 einen Abstand zur Oberfläche des Patienten hat, ist es nun möglich, sie zu kühlen oder durch eine supraleitende Spule zu ersetzen und somit den zusätzlich verfügbaren Platz für die Spule zu nutzen und dadurch eine weitere Reduzierung des Rauschens zu erzielen.
  • Die Verbesserung des Störabstands in den empfangenen Magnetresonanzsignalen ermöglicht die Erzeugung besserer Bilder oder eine Verkürzung der Abtastzeit oder beides. Da das Mikrostrukturmaterial so abgestimmt ist, dass es eine magnetische Permeabilität lediglich bei der Frequenz magnetischer Kernresonanz aufweist, wird das Material nicht durch das Hauptmagnetfeld oder durch Gradientenmagnetfelder beeinträchtigt.
  • Die Form der Flussleitungsanordnung 13, 15, 16, 14 kann natürlich abgewandelt werden. Der Block 14 könnte also beispielsweise kreisförmig sein, und die Platten 15 und 16 könnten durch eine hohle zylindrische Wand ersetzt werden, die sich vom äußeren Rand des kreisförmigen Blocks 14 bis zu einem ringförmigen Bereich am Patenten erstreckt. Die Platte hätte eine hohe magnetische Permeabilität bei der magnetischen Resonanzfrequenz in einer Richtung zum Patienten hin, während der Block 14 eine hohe magnetische Permeabilität in radialen Richtungen in seiner Ebene aufweisen würde.
  • Als eine weitere Alternative könnte der rechteckige Block in den 3 und 4 bogenförmig im Vergleich zu der in 3 dargestellten flachen Form sein. Genau genommen könnte die Platte 14 in Längsrichtung verlängert werden und über einer Platte ähnlich den Platten 13, 15, 16 enden, und eine weitere Spule 6 könnte zu der Platte 15 zentriert werden. Dies könnte genau genommen um die Oberfläche des Patienten herum in jeglichem gewünschten Maße fortgesetzt werden. Es wäre eine Anordnung möglich, bei der der Block 14 in Längsrichtung verlängert würde, bis er den gesamten Umfang des Patienten oder einen Teil der Anatomie des Patienten umgibt, mit Platten, die den Platten 13, 15, 16 entsprechen und in Intervallen zwischen dem Umfangsblock und dem Patienten angeordnet sind und sich in radialer Richtung vom Block 14 bis zum Patienten erstrecken. Es könnte dann eine Gruppe von Spulen geschaffen werden, wobei um jede radiale Platte eine andere Spule vorgesehen würde.
  • Die Platten und Blöcke können aus Mikrostrukturmaterial hergestellt werden, das aus nicht-magnetischem leitendem Werkstoff besteht, jedoch eine hohe magrieti sche Permeabilität bei der magnetischen Resonanzfrequenz aufweist, wie es in der IEEE-Veröffentlichung beschrieben ist. Beispielsweise könnte der Block 14 aus einer Gruppe von Rollen aus nicht-magnetischen leitenden Folien bestehen, deren Achsen in Längsrichtung in Bezug auf den Block angeordnet sind. Wäre der Block bogenförmig, könnten die Rollen entlang dem Block die gleiche Krümmung wie der Block aufweisen, oder die Rollen könnten als Alternative in kurzen geraden Abschnitten angeordnet werden, die in einem Winkel zueinander stehen. Die Platten könnten aus Gruppen von Rollen aus nicht-magnetischen leitenden Folien bestehen, die parallel zu den Achsen der Platten angeordnet sind, oder die Platten könnten aus Gruppen von kapazitiven Elementen bestehen, die aus mindestens einer Windung bestehen und in Spalten angeordnet sind.
  • Der Fluss folgt dem Pfad der Rollen oder der Spalten, und zur Realisierung der Richtungsänderung zwischen dem vertikalen Flusspfad der Platten und dem horizontalen Flusspfad des Blocks (wie in 3 dargestellt) können die Rollen oder Spalten am Übergang gekrümmt sein. Bei einer weiteren mbglichen Implementierung (5) sind die oberen Enden der Platten 13, 15, 16 abgeschrägt, und der Block besteht aus zwei Teilen mit entsprechend abgeschrägten Enden. Ein paar Rollen 13a16a sind schematisch in jedem der Teile dargestellt, um ihre Ausrichtung zu zeigen.
  • Als Beispiel für geeignete Abmessungen könnte eine typische kleine Oberflächenspule für das Ausführungsbeispiel aus den 2 bis 4 einen quadratischen Querschnitt mit ein, zwei oder drei Windungen an ihrem Rand aufweisen. Hätte die innere Windung Maße von 100 mm × 100 mm, könnte der Block einen Querschnitt von ungefähr 90 mm × 90 mm haben (Ansicht in 4) und sich aus dem engen Packen von Rollen aus nicht-magnetischem leitenden Werkstoff auf einem dünnen, nicht leitenden Substrat mit einen Außendurchmesser von ungefähr 11 mm ergeben, wobei die Achsen der Rollen parallel zu den Achsen der Platten (und der Spulen 6) verlaufen. Die Platten könnten jeweils eine 8×8-Matrix mit einer Höhe von 25 mm sein. Die wirksame magnetische Permeabilität wäre bei 21,3 MHz (der Resonanzfrequenz von Protonen in einem 0,5-Tesla-Magnetresonanz-Bildgebungsgerät) größer als Eins.
  • Für den Fall, dass die Platten aus Schichten mit Wicklungen bestehen, die auf einer gedruckten Schaltung hergestellt werden könnten, würden die Platten aus beispielsweise 25 jeweils 1 mm dicken Schichten bestehen, um die Höhe der Platten zu bilden, und bei dieser Ausführung könnte die wirksame magnetische Permeabilität bei der magnetischen Resonanzfrequenz den Wert 40 erreichen.
  • BEISPIEL
  • Bei einem Beispiel mit Rollen besteht das Material aus zylindrischen Komponenten, wobei jeder Zylinder eine „Biskuitrolle" ist. Sie bestehen aus 37, auf einen nicht-magnetischen Kern (Stab aus glasverstärktem Kunststoff, engl. glass-reinforced plastic, GRP) mit einem Durchmesser von 8 mm gewickelten Wicklungen von Folie. Die Folie ist ein Markenmaterial bekannt als ProFilm (Markenzeichen), das aus einem Trägermaterial aus Mylar (Markenzeichen) besteht, das mit ungefähr 10 nm Aluminium und einer Klebstoffschicht beschichtet ist und insgesamt ungefähr 50 μm dick ist. Der Schichtwiderstand der Aluminiumschicht beträgt ungefähr 2,7
    Figure 00090001
    . Der Außendurchmesser der Zylinder beträgt 11,4 mm, und das Material ist in einem hexagonal dicht gepackten Gitter angeordnet (d.h. so dicht gepackt wie möglich). Dieser Aufbau bietet eine maximale Permeabilität von = 3 bei 21,3 MHz und eine Permeabilität von Luft bei anderen Frequenzen und stationären Feldern.
  • Bei einem anderen Beispiel wird eine alternative Folie durch die in supraleitenden Magnetsystemen verwendete so genannte „Superinsulation" (Markenzeichen) geschaffen. Dies ist eine Mylarfolie (Markenzeichen) mit einer Stärke von 6,4 μm, die mit bis zu 50 nm dickem Aluminium beschichtet ist. Der Schichtwiderstand einer derartigen Schicht beträgt ungefähr
    Figure 00090002
    . Wird dieses Material in 18,7 Wicklungen auf einen Dorn mit 6 mm Durchmesser gewickelt, ergibt sich ein Außendurchmesser von 6,4 mm, und die maximale Permeabilität beträgt μ = 4,9 bei 21,3 MHz und diejenige von Luft bei anderen Frequenzen und stationären Feldern.
  • Eine erheblich höhere Permeabilität kann erreicht werden, indem eine zusätzliche Mylar-Zwischenschicht vorgesehen wird. Ist die Zwischenschicht 50 μm dick, so dass die Gesamtschichtdicke 56,4 μm beträgt, erreicht man eine Permeabilität von μ = 19,2 bei 58,62 Wicklungen auf einem 6-mm-Dorn mit einem Außendurchmesser von 12,6 mm.
  • Noch größere Permeabilitäten können erzielt werden, indem mehr leitende Folien verwendet werden. In dem obigen Bespiel würde, wenn der Schichtwiderstand auf 0,1
    Figure 00090003
    reduziert würde, indem entweder eine dickere Aluminiumfolie oder ein anderes Metall (beispielsweise Silber) verwendet würde, die Permeabilität auf 76,7 erhöht.
  • Die erreichbare Permeabilität hängt von der Frequenz ab: je niedriger die Frequenz, desto höher die Permeabilität und umgekehrt. Nimmt man das obige Beispiel mit einer 56,5 μm dicken Schicht, einem Schichtwiderstand von 0,5
    Figure 00090004
    , gewickelt auf einen Dorn mit 6 mm Durchmesser, ergeben 113 Wicklungen einen Außendurchmesser von 18,8 mm und eine Permeabilität von 23,8 bei 10,6 MHz, während 14,5 Wicklungen (mit einem Außendurchmesser von 7,6 mm) μ = 11 ergeben. Es ist offensichtlich, dass eine Reduzierung des Schichtwiderstandes durch Erhöhen der Metalldicke die erreichbare Permeabilität erhöht. Wiederum entspricht die Permeabilität derjenigen von Vakuum bei anderen Frequenzen und in stationären Feldern.
  • Eine zu der in den 35 dargestellten Form der Flussleitung alternative Form ist in den 6 und 7 dargestellt, in denen ein Teil eines menschlichen Abdomen 18 in der Bildgebungsregion eines Magnetresonanz-Bildgebungsgerätes gezeigt ist.
  • Zum Abbilden einer empfindlichen Region 25 werden anstelle einer Oberflächenspule, die auf der nächsten Region der Oberfläche des Patienten platziert wird, plattenförmige Flussleitelemente 19, 20, 21 auf der Oberfläche des Patienten platziert, um den Fluss von den Regionen der Enden der Leitelemente durch die Leitelemente und insbesondere durch den engen Halsbereich zu leiten, um den eine Empfangsspule 22, 23, 24 gewickelt ist, wo das Magnetresonanzsignal aufgenommen werden kann.
  • Eine derartige Anordnung hat zwei Vorteile: Die Empfangsspulen 22 bis 24 haben einen Abstand von der Oberfläche des Patienten und können daher gekühlt werden. Zweitens bleibt die Region des Patienten unmittelbar über der empfindlichen Region 25 frei für die Durchführung möglicher chirurgischer Eingriffe, die durch Betrachten des Magnetresonanzbildes in Echtzeit überwacht werden können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass keine gegenseitige Induktivität zwischen den Leitelementen 19, 20, 21 besteht, so dass die Empfangsspulen zusammen mit Verfahren eingesetzt werden können, die eine Gruppe von Spulen verwenden, um eine Unterabtastung des Bildraums zu ermöglichen, indem auf die Position der Spule und Empfindlichkeitsprofile gesetzt wird, um fehlende Daten zu erzeugen (Simultaneous Acquisition of Spatial Harmonics (SMASH): Fast Imaging with Radio Frequency Coil Arrays von Daniel K. Sodickson, Warren J. Manning, MRM 38, S. 591–603, 1997).
  • Typische Werte der magnetischen Permeabilität übersteigen den Wert 4. Die Anordnung mit magnetischen Eigenschaften wurde zwar unter Bezugnahme auf die Leitung von Fluss zu einer HF-Empfangsspule beschrieben, sie kann jedoch auch eingesetzt werden, um Sendefluss von einer HF-Spule für die Bildgebung oder für die Spektroskopie zu leiten.
  • Bezug nehmend auf 8, die ein Magnetresonanz-Bildgebungsgerät darstellt, wird die magnetische Resonanz also in einem Ganzkörper angeregt, typischerweise unter Verwendung einer so genannten Birdcage-Spule, die aus einer Anzahl Leiter 26 besteht, die entlang der Oberfläche eines fiktiven Zylinders verlaufen und an jedem Ende des fiktiven Zylinders durch Ringe zusammengeführt werden. Dies wird dazu verwendet, HF-Anregungsimpulse zu erzeugen, um Resonanz in einer abzubildenden empfindlichen Region anzuregen. Es ist offensichtlich, dass eine derartige Birdcage-Spule auch HF-Strahlung sowohl nach außen als auch nach innen zur gewünschten Region abgibt, und eine derartige Strahlung würde mit dem Metall des die Spule umgebenden Bildgebungsgerätes koppeln, wodurch die HF-Magnetfelder verzerrt und die Geräteleistung beeinträchtigt würden. Aus diesem Grund ist es in der Praxis üblich, eine Siebabschirmung 27 einzusetzen, um die Energie von den HF-Impulsen durch Wirbelströme in der Abschirmung abzuleiten. In der Praxis kann eine derartige herkömmliche Abschirmung nicht zu nahe bei den Leitern platziert werden, da dann der Großteil der HF-Energie in der Abschirmung abgeleitet wird.
  • Bezug nehmend auf 9, die einen stark vergrößerten Maßstab im Vergleich zu 8 aufweist, ist ein einzelner Leiter 29 einer Birdcage-Spule dargestellt und eine den Fluss leitende Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung zum Durchführen der Funktion einer Abschirmung 30 und kreisförmig wie diejenige in 8 ist näher hierzu angeordnet als die Abschirmung 27 der Anordnung nach dem Stand der Technik aus 8. Die Flächenanordnung 30 fungiert als Flussleitanordnung, so dass, sofern es die Flusslinie 31 betrifft, ein Pfad mit geringerem magnetischen Widerstand entlang der Leitanordnung als entlang dem (gestrichelt dargestellten) Pfad, den der Fluss nehmen würde, wenn keine Abschirmung vorhanden wäre, existiert. Diese Anordnung ist jedoch keine Ausführungsform der Erfindung.
  • Typische magnetische Permeabilitäten für diesen Fall wären wesentlich größer als 1, vorzugsweise größer als 2 und vorteilhafterweise größer als 4.
  • Ein Vorteil der abschirmenden Flächenanordnung 30 besteht darin, dass die Anordnung näher zum Leiter 29 der Birdcage-Spule platziert werden kann als bisher. Ein zweiter Vorteil besteht darin, dass der Fluss um die abschirmende Flächenanordnung herum geleitet wird und nicht abgeleitet wird, so dass weniger Energie in dem Mitteln zum Erzeugen des HF-Anregungsimpulses erforderlich ist.
  • Die Empfangsspule und die zugehörige Flussleitanordnung wurden zwar unter Bezugnahme auf einen ringförmigen Elektromagneten beschrieben, die Erfindung kann jedoch ebenso auf andere Konfigurationen von Magneten, beispielsweise offene oder Permanentmagneten, angewandt werden. Die Erfindung ist auch auf die Magnetresonanzspektroskopie anwendbar. Die Platte und der Block können in Tonfrequenz-Magnetfeldern auch nicht-magnetisch sein. Der in den Beispielen verwendete Ausdruck „Permeabilität" bedeutet „relative Permeabilität".
  • 8
  • Prior art
    Stand der Technik

Claims (7)

  1. Magnetresonanzgerät, bei dem im Betrieb in magnetisch resonanten aktiven Nuklei in einer Region eines Objekts in Gegenwart eines Hauptmagnetfeldes Resonanz bei einer vorher festgelegten Frequenz angeregt wird; das eine HF-Spule und eine Anordnung (1316, 1921, 30) zum Leiten magnetischen Flusses zwischen dem Objekt und der HF-Spule umfasst, wobei die Anordnung aus Material mit einer magnetischen Permeabilität besteht, die bei der Frequenz von magnetischer Kernresonanz größer ist als diejenige von Vakuum und in stationären Magnetfeldern eine magnetische Permeabilität von Vakuum aufweist, wobei das Material eine Gruppe aus kapazitiven Elementen umfasst, bei denen es sich entweder um ebene Ringe oder Spiralen handelt oder die leitende Folien als Rollen auf isolierende Substrate gewickelt umfassen, wobei die magnetische Komponente der elektromagnetischen Strahlung bei der magnetischen Resonanzfrequenz einen elektrischen Strom in den genannten ebenen Ringen, Spiralen bzw. leitenden Folien induziert, wobei der Abstand der kapazitiven Elemente kleiner ist als die Wellenlänge der Strahlung in dem vorgegebenen Frequenzband, und wobei die Abmessungen der kapazitiven Elemente und ihr Abstand voneinander so gewählt werden, dass die magnetische Permeabilität geschaffen wird, die bei der magnetischen Resonanzfrequenz größer ist als diejenige von Vakuum.
  2. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 1, wobei die Anordnung eine erste und eine zweite Platte (15, 16) zum Leiten des magnetischen Flusses zum Objekt und einen Block (14) umfasst, der die erste und die zweite Platte so verbindet, dass eine U-Form gebildet wird, wobei die magnetische Permeabilität des Blocks (14) in einer Richtung, die von der ersten Platte zur zweiten Platte verläuft, größer ist als diejenige von Vakuum.
  3. Magnetresonanzgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die HF-Spule gekühlt wird.
  4. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 1, wobei die Anordnung (1921) zwei äußere Teile zum Leiten des magnetischen Flusses zu dem Objekt und einen mittleren Teil mit kleinerem Durchmesser umfasst, der die genannten äußeren Teile verbindet und um den die HF-Spule gewickelt ist.
  5. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 4, bei dem eine Vielzahl derartiger Anordnungen nebeneinander angeordnet ist.
  6. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 1, wobei die als ebene Ringe oder Spiralen ausgelegten kapazitiven Elemente in Spalten gestapelt sind.
  7. Magnetresonanzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Gerät ein Magnetresonanz-Bildgebungsgerät ist.
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