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DE10115234C2 - Nahtverbindung und Verfahren zum Herstellen derselben - Google Patents

Nahtverbindung und Verfahren zum Herstellen derselben

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DE10115234C2
DE10115234C2 DE2001115234 DE10115234A DE10115234C2 DE 10115234 C2 DE10115234 C2 DE 10115234C2 DE 2001115234 DE2001115234 DE 2001115234 DE 10115234 A DE10115234 A DE 10115234A DE 10115234 C2 DE10115234 C2 DE 10115234C2
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nahtverbindung zwischen einem wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebilde und einem textilen Flä­ chengebilde, insbesondere für Wathosen (Anglerhosen) und ähnliche wasserfeste Kleidungsstücke, sowie ein Verfahren zum Herstellen einer derartigen Nahtverbin­ dung. Das entsprechende Kleidungsstück hat üblicherweise einen thermisch isolie­ renden Beinteil aus verstärktem wasserdichten, "atmenden" und laminierten Mate­ rial und einen textilen oberen Teil aus wasserdichtem und atmendem textilen Mate­ rial wie z. B. Nylon oder dergleichen.
Eine Wathose 1 oder ähnliches Freizeit-Bekleidungsstück, wie es beispiels­ weise zum Fischen und Jagen verwendet wird und in Fig. 1 dargestellt ist, wird, von oben nach unten, aus unterschiedlichen Arten von Material A10 wie z. B. "NEO- PREN" hergestellt. Diese herkömmlichen Materialen haben wasserdichte und ther­ misch isolierende Eigenschaften, die es dem Benutzer erlauben, durch Wasser zu waten und sich im kalten Wasser gegen Nässe und Kälte zu schützen.
Das in Fig. 2 dargestellte herkömmliche Material A10 umfasst eine wasser­ dichte, atmungsfähige Lage A11 aus einem geschäumten Material oder syntheti­ schem Gummi, einer äußeren Decklage A12 aus flexiblem Tuchmaterial wie z. B. Nylon-Jersey-Strick- oder Plüschware und einer inneren Futterlage A13 aus Ge­ webe oder Jersey.
Die Naht A14 an der Verbindungsstelle zwischen dem rechtsseitige und linksseitigen Flächengebilde, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, besteht aus einer her­ kömmlichen Nahtverbindung, bei der einfach zwei Ränder des rechts- und linkssei­ tigen Flächengebildes Rand an Rand verbunden und dann von zwei textilen Bän­ dern A15 auf beiden Seiten abgedichtet überdeckt werden. Eine derartige geklebte Nahtverbindung hat eine relativ geringe Festigkeit, da der Verbindungsbereich auf dem Querschnittsbereich der entsprechenden Endränder, d. h. deren Dicke x, be­ schränkt ist.
Aus der DE 297 00 642 U1 ist eine Einrichtung zum Verstärken von Stoffrändern bekannt, bei der an einem Stoffteil längs des Stoffrandes ein Stoffband angeordnet sowie eine Kunststofffolie zwischen dem Stoffteil und dem Stoffband angeordnet und mit diesen verschweißt oder verklebt wird.
Aus der DD 105 121 ist ferner ein Verfahren zum Verbinden textiler Flächengebilde bekannt, bei dem ein Klebstoff im flüssigen Zustand in die Zwischenräume des Textilgewebes eingebracht wird und eine Stabilisierung des Profils des Textilgewebes durch eine Verankerung des abgebundenen Klebstoffes im Textilgewebe über eine formschlüssige Verbindung der Textilflächen erzielt wird. Hierbei können die textilen Flächengebilde mit nicht textilen klebbaren Werkstoffen verbunden werden.
Die US 5,022,096 A offenbart eine andere Art einer Nahtverbindung, bei der ein dehnbares Laminat mit einem nicht dehnbaren Laminat vernäht wird und die Löcher und Zwischenräume in der Naht mit einem Klebeband abgedichtet werden. Die Verbindung zwischen den Laminaten ist jedoch relativ schwach, da die Verbin­ dung auf der Festigkeit der Fäden beruht.
Wie bereits oben erwähnt, ist das gesamte Kleidungsstück mit einem ge­ schäumten laminierten Material zwecks thermischer Isolierung versehen. Die Be­ nutzer (Angler bzw. Jäger) stehen jedoch die meiste Zeit lediglich mit ihren Beinen im kalten Wasser, während sie mit ihrer Hüfte und ihrem Oberkörper nur selten im Wasser stehen. Insofern ist es gerechtfertigt, dass das geschäumte laminierte Mate­ rial zu Isolierzwecken für die Beinabschnitte verwendet wird. Die Verwendung ei­ nes derartigen thermisch isolierenden Materials für den Oberkörper wie auch nur für den Hüftbereich ist jedoch insbesondere bei warmem Wetter meistens unangenehm für den Benutzer.
Eine Lösung für diesen Nachteil herkömmlicher Wathosen besteht darin, thermisch isolierendes Material nur für die Beinabschnitte zu verwenden, während für den Oberkörperbereich und selbst für den Hüftbereich nur dünnes textiles Mate­ rial verwendet wird. Die oben beschriebenen beklebten bzw. genähten Nahtverbin­ dungen sind jedoch im Hinblick auf Festigkeit und Lebensdauer unbefriedigend. Insbesondere genähte Nahtverbindungen sind zu schwach für extremen Belastungen ausgesetzte Kleidungsstücke. Sowohl die geklebten wie auch genähten Haftverbin­ dungen des Standes der Technik reißen leicht, wenn eine horizontale Kraft auf die beiden Laminate ausgeübt wird. Die herkömmlichen Nahtverbindungen sind daher nicht in der Lage, als hochbelastbare und zuverlässige Verbindungen zwischen dem thermisch isolierenden Flächengebilde und dem textilen Flächengebilde zu dienen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine hochbelastbare und dauer­ feste Nahtverbindung zum Verbinden eines wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes mit einem textilen Flächengebilde sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung zu schaffen, um eine Wathose oder ähnliches wasserfestes Kleidungsstück herzustellen, bei dem insbesondere ein thermisch isolierender Beinabschnitt aus verstärktem wasserdichtem, atmungsfähigen und laminiertem Material und ein oberer Abschnitt aus einem atmungsfähigen dünneren textilen Material besteht.
Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen definiert.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Nahtverbindung kann zum sicheren und dauerhaften Verbinden eines wasserdichten, thermisch isolierenden Beinabschnitts mit einem oberen Abschnitt mit einer Lage aus atmungsfähigen textilen Material für eine Hose oder ein ähnliches wasserfestes Kleidungsstück verwendet werden. Fer­ ner kann die erfindungsgemäß ausgebildete Nahtverbindung zum Herstellen einer brusthohen Wathose oder dergleichen verwendet werden, die in eine hüfthohe Wat­ hose umgewandelt werden kann.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die Nahtverbindung für eine Wathose oder ein ähnliches wasserfestes Kleidungsstück auf:
einen Basis-Verbindungsrand an einem Endabschnitt eines wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes, das aus einer wasserdichten, thermisch isolierenden Hauptlage aus geschäumtem Material oder synthetischem Gummi, ei­ ner vorderseitigen Decklage aus flexiblem Tuchmaterial, das an der Vorderseite der Hauptlage fest angebracht ist, und einer rückseitigen textilen Futterlage, die an der Rückseite der Hauptlage fest angebracht ist, besteht, wobei die Futterlage des End­ abschnittes des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes entfernt ist, um den Basis-Verbindungsrand zu bilden und eine Basis-Verbindungsfläche an der Rückseite des Basis-Verbindungsrandes zu definieren,
einen überlappenden Verbindungsrand, der an einem Endabschnitt eines textilen Flächengebildes aus textilem Material wie z. B. Nylon oder dergleichen, vorgesehen ist, wobei der überlappende Verbindungsrand, dessen Breite gleich der Breite der Basis-Verbindungsfläche ist, an der Basis-Verbindungsfläche des Basis- Verbindungsrandes des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes haftend angebracht ist, um das wasserdichte, thermisch isolierende Flächengebilde mit dem textilen Flächengebilde fest zu verbinden,
ein vorderes Band, das an einer vorderen Verbindungsstelle zwischen der Decklage des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes und dem tex­ tilen Flächengebilde haftend angebracht ist, und
einem hinteren Band, das an einer rückseitigen Verbindungsstelle zwischen der Futterlage des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes und dem textilen Flächengebilde haftend angebracht ist.
Die Nahtverbindung der vorliegenden Erfindung ist somit zum Verbinden des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes mit dem atmungsfähigen textilen Flächengebilde geeignet, um eine Wathose oder ein ähnliches wasserdichtes Kleidungsstück herzustellen, bei dem das wasserdichte, thermisch isolierende Flä­ chengebilde (aus dem verstärkten wasserdichten und laminierten Material) zum Herstellen eines thermisch isolierenden Beinabschnittes und das textile Flächenge­ bilde (aus dem atmungsfähigen textilen Material wie z. B. Nylon) zum Herstellen eines textilen oberen Abschnittes verwendet werden.
Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung nä­ her erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine herkömmliche Wathose;
Fig. 2 eine Schnittansicht einer herkömmlichen Nahtverbindung;
Fig. 3 eine Schnittansicht einer Nahtverbindung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 eine Schnittansicht einer anderen Ausführungsform einer Nahtverbin­ dung gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine brusthohe Wathose mit einer Nahtverbindung gemäß der vorlie­ genden Erfindung, wobei sowohl der Brustabschnitt wie auch der Hüftabschnitt der Wathose aus dem textilen Flächengebilde hergestellt ist, während der Beinabschnitt der Wathose aus dem wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebilde besteht;
Fig. 6 eine brusthohe Wathose mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Nahtverbindung, bei der der Beinabschnitt und der Hüftabschnitt aus dem wasser­ dichten, thermisch isolierenden Flächengebilde bestehen, während der Brustab­ schnitt aus dem textilen Flächengebilde besteht;
Fig. 7 eine brusthohe Wathose, die mit einer Nahtverbindung in der Weise versehen ist, dass sie in eine hüfthohe Wathose umgewandelt werden kann.
Die in Fig. 3 dargestellte Nahtverbindung 10 für eine Wathose oder ein ähnliches wasserfestes Kleidungsstück besteht aus einem Basis-Verbindungsrand 20 und einem überlappenden Verbindungsrand 30, die einander überlappen und mit­ einander verbunden sind.
Der Verbindungsrand 20 ist an einem Endabschnitt 2A eines wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes 2 vorgesehen. Das Flächengebilde 2 besteht aus einer wasserdichten, thermisch isolierenden Hauptlage 21 aus einem ge­ schäumten Material wie Neopren oder synthetischem Gummi, einer vorderseitigen Decklage 22 aus einem flexiblen textilen Material wie z. B. Nylon, Jersey-Strick­ ware, Plüschware oder Baumwolle, die fest mit der Vorderseite 211 der Hauptlage 21 verbunden ist, und einer rückseitigen Futterlage 23 aus Tuch- bzw. Beklei­ dungsmaterial wie z. B. einem Gewebe oder Nylon, Jersey-Strickware, die an der Rückseite 212 der Hauptlage 21 fest angebracht ist. Die Futterlage 23 des Endab­ schnittes 2A des Flächengebildes 2 ist zur Herstellung des Basis-Verbindungsrandes 20 entfernt, um eine Basis-Verbindungsfläche 201 an der Rückseite des Verbin­ dungsrandes 20 zu bilden.
Anders ausgedrückt, besteht der Verbindungsrand 20, wie in Fig. 3 darge­ stellt, lediglich aus zwei Lagen, d. h. der Hauptlage 21 und der Decklage 22. Der Verbindungsrand 20 hat einen Endabschnitt 203 und einen angrenzenden Abschnitt 202. Die Hauptlage 21 des angrenzenden Abschnittes 202 hat eine allmählich ge­ ringer werdende Dicke, um einen inneren geneigten Abschnitt 201A der Verbin­ dungsfläche 201 zu bilden. Die Hauptlage 21 des Endabschnittes 203 hat eine ge­ ringere Dicke, um einen äußeren flachen Abschnitt 201B zu bilden.
Der überlappende Verbindungsrand 30 ist an einem Endabschnitt 3A eines textilen Flächengebildes 3 vorgesehen. Der Verbindungsrand 30, dessen Breite, vorzugsweise zwischen 5 und 10 cm (1-2 inch) gleich der Breite der Verbindungs­ fläche 201 ist, ist an der Verbindungsfläche 201 des Verbindungsrandes 20 des Flä­ chengebildes 2 haftend angebracht, um das Flächengebilde 2 mit dem Flächenge­ bilde 3 überlappend fest zu verbinden.
Es ist erwähnenswert, dass der Flächenbereich der Verbindungsfläche 201 wesentlich größer als der Querschnittsbereich des Flächengebildes 2 ist. Die Haft­ kraft zwischen dem überlappenden Verbindungsrand 30 und dem Basis-Verbin­ dungsrand 20 ist daher sehr groß, um eine hochbelastbare und dauerfeste Verbin­ dung zwischen den Flächengebilden 2 und 3 herzustellen.
Die Nahtverbindung 10 weist ferner ein textiles vorderes Band 40 und ein textiles vorderes Band 50 auf. Das vordere Band 40 ist an einer vorderseitigen Ver­ bindungsstelle 41 der Decklage 22 des Flächengebildes 2 und dem Flächengebilde 3 haftend angebracht. Das andere Band 50 ist an einer rückseitigen Verbindungsstelle 51 der Decklage 23 des Flächengebildes 2 und des Flächengebildes 3 haftend ange­ bracht. Die beiden Bänder 40, 50 haben beispielsweise dekorative, kratzschonende und wasserabdichtende Zwecke.
Die Nahtverbindung 10 dient zum Verbinden des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes 2 mit dem atmungsfähigen textilen Flächengebilde 3 zum Herstellen einer Wathose 60 oder ähnlichen wasserfesten Kleidungsstückes, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, bei dem das Flächengebilde 2 zum Herstellen eines thermisch isolierenden Beinabschnittes 61 verwendet wird und das Flächengebilde 3 zum Herstellen eines textilen oberen Abschnittes in Form eines Hüftabschnittes 62 und eines Brustabschnittes 63 verwendet wird.
Die allmähliche Verringerung der Dicke der Nahtverbindung 10 sorgt für einen angenehmen und glatten Übergang zwischen dem Beinabschnitt 61 und dem Hüftabschnitt 62.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform einer Wathose 60' mit Nahtverbindung 10, bei der das wasserdichte thermisch isolierende Flächengebilde 2 zum Herstellen sowohl des Beinabschnittes 61' wie auch des Hüftabschnittes 62' dient und das textile Flächengebilde 3 zum Herstellen des Brustabschnittes 63' ver­ wendet wird. Die Nahtverbindung 10 dient dazu, den Hüftabschnitt 62' aus dem wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebilde 2 mit dem Brustabschnitt 63' aus dem textilen Flächengebilde 3 fest und dauerhaft zu verbinden.
Da zumindest der Brustabschnitt 63 bzw. 63' der brusthohen Wathose 60 bzw. 60' aus dem dünnen textilen Flächengebilde 3 besteht, kann der Benutzer die brusthohe Wathose 60 bzw. 60' problemlos in eine hüfthohe Wathose, wie in Fig. 7 gezeigt, umwandeln, indem der dünne Brustabschnitt 63' ins Innere des Hüftab­ schnittes 62' gefaltet wird.
Fig. 4 zeigt eine gegenüber der Nahtverbindung 10 abgewandelte Nahtverbindung 10', die zwar im wesentlichen den gleichen Aufbau hat, der jedoch die Basis-Verbindungsfläche 201' einer Schrägfläche ist. Mit anderen Worten, be­ steht der Hauptunterschied darin, dass die Hauptlage 21' des Verbindungsrandes 20' eine allmählich kleiner werdende Dicke hat, so dass der Verbindungsrand 20' einen V-förmigen Querschnitt erhält. Der Verbindungsrand 30' des Flächengebildes 3', der an der Verbindungsfläche 201 haftend angebracht ist, kann daher so ange­ ordnet und ausgebildet werden, dass er sich kontinuierlich und eben von der Futter­ lage 23' des Flächengebildes 2' wegerstreckt.
Die Nahtverbindung 10' kann auch, wie in den Fig. 5 bis 7 dargestellt ist, in die Wathose 60 bzw. 60' eingesetzt werden. Sie verleiht der Wathose 60 bzw. 60' eine angenehmere bequemere ebene Innenseite.
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Nahtverbindung 10 bzw. 10' lässt sich in der folgenden Weise herstellen:
  • a) Ausschneiden eines Endabschnittes einer Futterlage 23 bzw. 23' eines wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes 2 bzw. 2', das eine Haupt­ lage 21, 21' mit einer von einer Decklage 22, 22' bedeckten Vorderseite und einer von der Futterlage 23, 23' bedeckten Rückseite aufweist;
  • b) Verringern der Dicke eines Endabschnittes der Hauptlage 21, 21', um einen Basis-Verbindungsrand 20, 20' mit einer Basis-Verbindungsfläche 201, 201' auf ihrer Rückseite zu bilden;
  • c) Auftragen einer Schicht aus Klebestoff auf der Verbindungsfläche 201, 201' des Verbindungsrandes 20, 20' und einem überlappenden Verbindungsrand 30, 30', der einen Endabschnitt eines textilen Flächengebildes 3, 3' bildet;
  • d) haftend anbringen des Verbindungsrandes 30, 30' des Flächengebildes 3, 3' an der Verbindungsfläche 201, 201' des Verbindungsrandes 20, 20', um den Verbindungsrand 20, 20' des Flächengebildes 2, 2' mit dem Verbindungsrand 30, 30' des Flächengebildes 3, 3' fest zu verbinden;
  • e) haftend Anbringen eines vorderen Bandes 40, 40' an einer vorderseiti­ gen Verbindungsstelle 41, 41' zwischen der Decklage 22, 22' des Flächengebildes 2, 2' und dem Flächengebilde 3, 3'; und
  • f) haftend Anbringen eines hinteren Bandes 50, 50' an einer rückseitigen Verbindungsstelle 51, 51' zwischen der Futterlage 23, 23' des Flächengebildes 2, 2' und dem Flächengebilde 3, 3'.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird der Klebstoff gleichmäßig sowohl auf der Verbindungsfläche 201, 201' des Verbin­ dungsrandes 20, 20' und dem Verbindungsrand 30, 30' aufgetragen, um die Flä­ chengebilde 3, 3' und 2, 2' miteinander zu verbinden. Anschließend wird der Ver­ bindungsrand 30, 30' gegen den Verbindungsrand 20, 20' gepresst, bis sie fest an­ einander haften, so dass der Verbindungsrand 30, 30' mit dem Verbindungsrand 20, 20' überlappend verbunden ist, um die Nahtverbindung 10, 10' zu bilden.
Ein unerwarteter Effekt entsteht dadurch, dass, wenn das vordere Band 40, 40' an der vorderseitigen Verbindungsstelle 41, 41' festgeklebt ist, eine Druck auf das vordere Band 40, 40' ausgeübt wird, um an der Decklage 22 des Flächengebil­ des 2 und dem Flächengebilde 3 fest zu haften. Das vordere Band 40, 40' sorgt nicht nur für eine bessere Isolierung und Wasserabdichtung, sondern schützt auch die Nahtverbindung 10, 10' gegen äußere Einflüsse. Da das Flächengebilde 2 dicker als das Flächengebilde 3 ist, dichten das vordere Band 40, 40' und das hintere Band 50, 50', wenn der Verbindungsrand 20, 20' mit dem Verbindungsrand 30, 30' überlappend verbunden ist, die Verbindungsstelle ab, um nicht nur die vorderseitige Verbindungsstelle 41, 41' und die rückseitige Verbindungsstelle 51, 51' abzudich­ ten, sondern um auch die Wärmeisolierung und Wasserdichtung weiter sicherzu­ stellen.
Die beschriebene Nahtverbindung 10, 10' hat einen größeren Haftflächenbereich, d. h. eine größere Basis-Verbindungsfläche 201, 201', im Ver­ gleich zu der in Fig. 2 dargestellten herkömmlichen Nahtverbindung. Je größer der Haftflächenbereich ist, umso größer ist bekanntlich die Verbindungskraft. Die Ver­ bindungskräfte, die zwischen den Verbindungsrändern 20, 20' und 30, 30' erzeugt werden, wirken in der gleichen Richtung, um die Flächengebilde 2, 2' und 3, 3' zu­ sammenzuhalten. Anders ausgedrückt, können die Trennkräfte, die den Verbin­ dungskräften entgegenwirken, um die Verbindungsränder 20, 20' und 30, 30' aus­ einander zuziehen und dadurch die Nahtverbindung 10, 10' zu lösen, von der Naht­ verbindung 10, 10' aufgenommen werden, da die Trennkräfte durch die Verbin­ dungsfläche aufgeteilt werden. Je größer die Verbindungskräfte sind, desto kleiner werden die Trennkräfte; die beschriebene Nahtverbindung 10, 10' kann daher die Flächengebilde 2, 2' und 3, 3' fest miteinander verbinden.
Ferner lässt sich die Größe der Trennkräfte, die erforderlich ist, um die Nahtverbindung 10, 10' zu lösen, in der Praxis bestimmen. Durch einfaches Ver­ größern oder Verkleinern der Verbindungsfläche 201, 201' des Verbindungsrandes 20, 20' lassen sich die Verbindungskräfte zum Zusammenhalten der Flächengebilde 2, 2' und 3, 3' entsprechend vergrößern bzw. verkleinern. Anders ausgedrückt, lässt sich durch einfaches Einstellen des Verbindungsbereiches der Verbindungsfläche 201, 201' die Festigkeit der Nahtverbindung entsprechend praktischen Anforderun­ gen einstellen. Außerdem lässt sich durch Vergrößern des Verbindungsbereiches eine bessere Isolierung und Wasserabdichtung erzielen, da dies der Bereich des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes 2, 2' ist, der sich mit dem textilen Flächengebilde 3, 3' überlappt.

Claims (9)

1. Nahtverbindung (10) zwischen einem wasserdichten, thermisch isolie­ renden Flächengebilde (2) und einem textilen Flächengebilde, die aufweist:
einen Basis-Verbindungsrand (20), der an einem Endabschnitt (2A) des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes (2) vorgesehen ist, welches eine wasserdichte, thermisch isolierende Hauptlage (21), eine vorderseitige Deck­ lage (22), die an der Vorderseite der Hauptlage (21) fest angebracht ist, und eine rückseitige Futterlage (23), die an der Rückseite der Hauptlage (21) fest angebracht ist, umfasst, wobei die Futterlage (23) des Endabschnittes (2A) des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes (2) entfernt ist, um den Basis-Verbindungs­ rand (20) zu bilden und eine Basis-Verbindungsfläche (201) auf der Rückseite des Basis-Verbindungsrandes (20) zu bilden, und
einen überlappenden Verbindungsrand (30), der an einem Endabschnitt (3A) des textilen Flächengebildes (3) vorgesehen ist, wobei der überlappende Ver­ bindungsrand (30), dessen Breite gleich der Breite der Basis-Verbindungsfläche (201) ist, an der Basis-Verbindungsfläche (201) des Basis-Verbindungsrandes (200) des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes (2) haftend angebracht ist, um das wasserdichte, thermisch isolierende Flächengebilde (2) mit dem textilen Flächengebilde (3) überlappend fest zu verbinden.
2. Nahtverbindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein vorderes Band (40), das an einer vorderseitigen Verbindungsstelle (41) der Decklage (22) des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes (2) und des textilen Flä­ chengebildes (3) haftend angebracht ist.
3. Nahtverbindung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein hinteres Band (50), das an einer rückseitigen Verbindungsstelle (51) der Futterlage (23) des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes (2) und des textilen Flächengebildes (3) haftend angebracht ist.
4. Nahtverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Basis-Verbindungsrand (20) von der Hauptlage (21) und der Decklage (22) gebildet wird, dass der Basis-Verbindungsrand (20) einen Endab­ schnitt (203) und einen angrenzenden Abschnitt (202) aufweist, dass die Hauptlage (21) des angrenzenden Abschnittes (202) eine allmählich abnehmende Dicke hat, um einen inneren schräg verlaufenden Abschnitt (201A) der Basis-Verbindungsflä­ che (201) zu bilden, und dass die Hauptlage (21) des Endabschnittes (203) eine klei­ nere gleichmäßige Dicke hat, um einen äußeren flachen Abschnitt (201B) zu bilden.
5. Nahtverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis-Verbindungsfläche (201') eine schräg verlaufende Fläche ist, und die Hauptlage (21') des Basis-Verbindungsrandes (20') eine allmäh­ lich kleiner werdende Dicke hat, um einen V-förmigen Querschnitt zu bilden.
6. Verfahren zum Herstellen einer Nahtverbindung zwischen einem wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebilde und einem textilen Flächengebilde, welches folgende Schritte aufweist:
  • a) Ausschneiden eines Endabschnittes einer Futterlage des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes, welches eine vorderseitige Fläche, die von einer Decklage bedeckt ist, und einer rückseitige Fläche, die von der Futterlage be­ deckt ist, umfasst,
  • b) Verringern der Dicke eines Endabschnittes der Hauptlage, um einen Basis-Verbindungsrand zu bilden, welcher auf seiner Rückseite eine Basis-Verbin­ dungsfläche hat,
  • c) Aufbringen einer Schicht aus Klebstoff auf der Basis-Verbindungsfläche des Basis-Verbindungsrandes und einem überlappenden Verbindungsrand, der von einem Endabschnitt des textilen Flächengebildes gebildet wird, und
  • d) Andrücken des überlappenden Verbindungsrandes des textilen Flächengebildes gegen die Basis-Verbindungsfläche des Basis-Verbindungsrandes, um den Basis-Verbindungsrand des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächen­ gebildes mit dem überlappenden Verbindungsrand des textilen Flächengebildes fest zu verbinden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Schritt (d) ein vorderes Band an einer vorderseitigen Verbindungsstelle zwischen der Decklage des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes und des textilen Flächengebildes haftend angebracht wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Schritt (d) ein hinteres Band an einer rückseitigen Verbindungsstelle der Fut­ terlage des wasserdichten, thermisch isolierenden Flächengebildes und des textilen Flächengebildes haftend angebracht wird.
9. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein hinteres Band an einer rückseitigen Verbindungsstelle der Futterlage des wasser­ dichten, thermisch isolierenden Flächengebildes und des textilen Flächengebildes haftend angebracht wird.
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US5022096A (en) * 1990-01-18 1991-06-11 W. L. Gore & Associates, Inc. Waterproof breathable wader
DE29700642U1 (de) * 1997-01-15 1998-05-14 F+E Gesellschaft für Bekleidungsinnovation mbH & Co. KG, 83098 Brannenburg Einrichtung zum Verstärken von Stoffrändern

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