DE10115517C1 - Vorrichtung zur verdeckten Befestigung eines Beschlagelements - Google Patents
Vorrichtung zur verdeckten Befestigung eines BeschlagelementsInfo
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Abstract
Vorrichtung zur verdeckten Befestigung eines Beschlagelements an einer Befestigungsfläche, mit einer an der Befestigungsfläche zu fixierenden Klemmplatte, die zwei parallele Seitenränder aufweist, wobei das Beschlagelement eine im montierten Zustand zu der Befestigungsfläche weisende Ausnehmung zur Aufnahme der Klemmplatte aufweist und mit mindestens einem von außen zugänglichen Spannelement versehen ist, mit dem die Klemmplatte kraftschlüssig mit dem Beschlagelement verspannbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur verdeckten Befestigung eines Beschlage
lements an einer Befestigungsfläche wie bspw. einer Tür. Die Erfindung betrifft ferner
eine Befestigungsanordnung, die aus zwei derartigen Vorrichtungen gebildet ist sowie
eine Scharniereinheit bestehend aus zwei derartigen Befestigungsanordnungen.
Insbesondere bei der Anbringung von Glastüren, bspw. bei Duschkabinen, besteht die
Schwierigkeit, die in der Regel von allen Seiten sichtbaren Beschlagelemente (Griffe,
Scharniere usw.) in einer mechanisch und optisch befriedigenden Weise anzubringen.
Die DE 90 12 039 U1 weist eine Vorrichtung zur verdeckten Befestigung eines Be
schlagelements an einer Befestigungsfläche mit einer an der Befestigungsfläche zu fi
xierenden Klemmplatte auf. Diese hat zwei parallele Seitenränder und wird mit min
destens einem von außen zugänglichen Spannelement kraftschlüssig mit dem Beschlagelement
verspannt. Ein Nachteil dieser Vorrichtung ist, daß zur Montage minde
stens zwei Personen notwendig sind und sich eine evtl. Nachjustierung schwierig ge
staltet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur verdeckten Befesti
gung eines Beschlagelements, eine Befestigungsanordnung sowie eine Scharnierein
heit zu schaffen, die einerseits leicht zu montieren sein sollen, andererseits die erforderli
che Festigkeit für die Anbringung von schweren Teilen wie Glastüren besitzen sollen,
ausreichende Verstellmöglichkeiten zur (Fein-)Justierung bieten sollen und schließlich
eine optisch befriedigende Anbringung ermöglichen sollen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 ge
löst. Die Aufgabe der Erfindung wird ferner durch eine Befestigungsanordnung nach
Anspruch 17 sowie durch eine Scharniereinheit nach Anspruch 22 gelöst.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgezeigt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezug
nahme auf einige Zeichnungen erläutert, wobei
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Schar
niereinheit zeigt;
Fig. 2(a) bis (c) jeweils Schnittansichten von Einzelteilen der erfindungsgemäßen
Scharniereinheit nach Fig. 1 zeigen;
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf ein Scharnierelement der Scharniereinheit
nach Fig. 1 und 2 zeigt;
Fig. 4 eine Seitenansicht einer in der erfindungsgemäßen Scharniereinheit verwen
deten Klemmplatte zeigt;
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht eines Teils der Scharniereinheit nach Fig. 1
zeigt;
Fig. 6 und 7 unterschiedliche Winkelstellungen einer Scharniereinheit gemäß Fig. 1
in Draufsicht zeigen; und
Fig. 8 eine Anbringungsvariante der Scharniereinheit nach Fig. 6 und 7 zeigt.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Scharniereinheit, die aus zwei erfindungsgemä
ßen Befestigungsanordnungen 1, 1' gebildet ist, wobei diese wiederum jeweils aus
zwei erfindungsgemäßen Vorrichtungen zur verdeckten Befestigung eines Beschlag
elements bestehen. Die Beschlagelemente sind in diesem Falle Scharnierelemente 2,
2' sowie Gegenplatten 4, 4', die in Form und Größe den Scharnierelementen entspre
chen.
Die Scharniereinheit dient insbesondere der Aufhängung einer Glastür, was in Fig. 6
bis 8 weiter erläutert ist. Zunächst werden Klemmplatten 6, 6', die in diesem Ausfüh
rungsbeispiel miteinander identisch sind, paarweise in fluchtend einander gegen
überliegender Anordnung beidseitig der aufzuhängenden Tür bzw. eines sie tragen
den Teils (in Fig. 6 bis 8 mit 28, 28' bezeichnet) an jeweils zwei Befestigungsboh
rungen (9, 9') mittels Senkkopfschrauben 8 und Senkkopfgewindehülsen 10 in Boh
rungen 30, s. Fig. 2(b), tragfähig befestigt. Die Klemmplatten 6, 6' sind im wesentli
chen platten- bzw. quaderförmig und sind an ihren zueinander parallelen Seitenrän
dern 6a, 6a' mit einer mittig bezüglich der Dicke der Klemmplatten angeordneten
Profilierung 6b, 6b' versehen, die einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt
aufweist, wobei auf die Querschnittsdarstellung in Fig. 2(b) verwiesen sei. Die an
einer Anbringungs- bzw. Befestigungsfläche (in diesem Falle an einer Glastür) anzu
bringenden Innenflächen der Klemmplatten 6, 6', die in Fig. 1 zueinander weisen,
können im Bedarfsfall einer von der ebenen Form abweichenden Oberflächenform
der Befestigungsfläche angepaßt sein, bspw. wenn die Befestigungsanordnung an
einem zylindrischen Körper angebracht werden soll.
Auf die in dieser Weise an der Befestigungsfläche (z. B. Glastür) fixierten Klemm
platten 6, 6' sind die Beschlagelemente (Scharnierelemente 2, 2' und Gegenplatten 4,
4') aufschiebbar, wobei jedes der genannten Beschlagelemente 2, 2'; 4, 4' eine Ausnehmung
12, 12' aufweist, die in Form und Größe im wesentlichen den Klemmplat
ten 6, 6' entspricht, wobei diese mit Spiel darin aufgenommen sind. Wie Fig. 1 er
kennen läßt, und wie in Fig. 3 und 5 angedeutet ist, sind die Ausnehmungen 12, 12'
(außer zu der zu der Befestigungsfläche weisenden Seite hin) zu einer Seite hin of
fen, nämlich in Fig. 1 an der nach links bzw. rechts hinten weisenden Stirnfläche der
Beschlagelemente, so daß diese in Längsrichtung der Seitenränder 6a, 6a' bzw. der
Profilierungen 6b, 6b' in Pfeilrichtung 3, 3' auf die Klemmplatten 6, 6' aufgeschoben
werden können.
Die in Fig. 1 nach hinten weisenden Stirnflächen der Beschlagelemente 2, 2' bzw. 4,
4' sind mit jeweils zwei Sacklöchern 14 (s. a. Fig. 3, 5) versehen, in die mit entspre
chenden Zapfen 16, 16' versehene Abdeckplatten 18, 18' nach Abschluß der Monta
ge eingesetzt werden können, so daß auch die genannten stirnseitigen Endbereiche
der Ausnehmungen 12, 12' verschlossen sind.
Wenn die Klemmplatten 6, 6' mechanisch präzise in die Ausnehmungen 12, 12' ein
greifen würden, wäre eine paßgenaue Anbringung der Scharnierelemente 2, 2' und
eine sauber ausgerichtete gegenüberliegende Anbringung der Gegenplatten 4, 4'
schwierig und sehr zeitaufwendig, da die Lage der Klemmplatten nach Aufschieben
der Scharnierelemente bzw. Gegenplatten nicht mehr verändert werden kann (die
Befestigungsschrauben sind abgedeckt) und ein allmähliches Anpassen erforderlich
wäre. Aus diesem Grunde weisen die Klemmplatten mit ihren Profilierungen 6b, 6b'
das bereits genannte Spiel in Bezug auf die im wesentlichen komplementär dazu
ausgebildeten Ausnehmungen 12, 12' auf, wobei diese mit entsprechenden Längs
nuten 12b, 12b' in ihren Randbereichen versehen sind. Bevorzugtermaßen ist hierbei
Spiel in einer Richtung quer zur Längsrichtung der Profilierungen 6b, 6b' bzw. der
Nuten 12b, 12b' und parallel zu der Befestigungsfläche vorgesehen, so daß die Be
schlagelemente 2, 2'; 4, 4' bei einer Verlagerung zwecks Justierung der Anbrin
gungsposition innerhalb des Spielbereichs stets dicht an der Befestigungsfläche an
liegen. Dieses Spiel ergibt sich einerseits daraus, daß die Querabmessung B1 der
Klemmplatten (Fig. 2) kleiner ist als die der Ausnehmungen, H1, und andererseits
daraus, daß die Abmessung B2 des Schulterbereichs der Klemmplatten geringer ist
als die entsprechende Abmessung H2 der Ausnehmungen, während die Breite a der
Profilierung der Breite b der Nut genau (spielfrei) entspricht.
Weiterhin ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß die Länge L1 der Klemmplatten
6, 6' (in Längsrichtung der Profilierungen 6b, 6b') geringer ist als die entsprechende
Länge L2 der Ausnehmungen 12, 12' (in Längsrichtung der Nuten 12b, 12b'), so daß
auch in Längsrichtung der Profilierungen bzw. Nuten eine begrenzte Verlagerbarkeit
der Beschlagelemente relativ zu den Klemmplatten besteht.
Jedes Beschlagelement 2, 2'; 4, 4' ist mit insgesamt sechs Gewindebohrungen 20,
20' versehen, die jeweils der Aufnahme von nicht dargestellten Klemmschrauben
dienen, deren Wirkungslinie quer zur Längsrichtung der Nuten 12b, 12b' (und damit
auch quer zur Längsrichtung der Profilierungen 6b, 6b' im montierten Zustand) und
parallel zur Ebene der Befestigungsfläche verläuft.
Wie Fig. 2 verdeutlicht, dienen die Klemmschrauben nicht nur der Fixierung bzw.
Arretierung der Beschlagelemente an den Klemmplatten, sondern ermöglichen auf
grund des genannten Spiels außerdem eine Positionseinstellung der Beschlagele
mente relativ zu den Klemmplatten mit mehreren Freiheitsgraden. Zunächst einmal
kann jedes Beschlagelement in Längsrichtung der Nuten eingestellt werden, da die
Klemmplatten 6, 6' kürzer als die Ausnehmungen 12, 12' sind. Außerdem kann die
Neigung jedes einzelnen Beschlagelements relativ zu der entsprechenden Klemm
platte in den Grenzen des jeweils vorgesehenen Spiels eingestellt werden, d. h. das Be
schlagelement kann ausgehend von einer (insbesondere horizontalen) Ausgangsstel
lung in zwei entgegengesetzten Drehrichtungen um einen gewissen Winkelbetrag
verstellt werden. Zusätzlich ist im Rahmen des Spiels eine Höheneinstellung jedes
einzelnen Beschlagelements relativ zu der jeweiligen Klemmplatte möglich. Mit
Ausnahme der Verschiebung in Längsrichtung verlagern sich hierbei die Profilierun
gen 6b, 6b' der Klemmplatten 6, 6' innerhalb der Nuten 12b, 12b' quer zu ihren je
weiligen Längsrichtungen, wobei aufgrund der parallelen Außenflächen der im we
sentlichen quadratischen bzw. rechteckigen, vorstehenden Profilierungen 6b, 6b' und
der ebenfalls parallelen Seitenflächen der Nuten 12b, 12b' eine präzise Führung der
Beschlagelemente parallel zur Befestigungsfläche gewährleistet ist.
Wie aus Fig. 1 und 5 hervorgeht, ist in das eine Scharnierelement 2 ein zylindrischer
und in seinem Endbereich mit einer Rändelung versehener Scharnierstift 24 einge
setzt, der mit seinem freien Endabschnitt in das andere Scharnierelement 2' eingreift,
wobei sich dazwischen eine Buchse 26 und eine Unterlegscheibe 27, die aus Kunst
stoff bestehen können, befinden. Alternativ oder zusätzlich kann im Bereich zwi
schen den beiden Scharnierelementen 2, 2' ein an sich bekannter Hebe- und Senkme
chanismus vorgesehen sein, der in Form eines Einsatzes mit einer schraubenförmigen
Führung zwischen den Scharnierelementen anzubringen ist und dafür sorgt, daß sich
die Tür o. ä. beim Verschwenken (Öffnen) geringfügig anhebt, bspw. um eine Tür
über einen Teppich, eine Abdichtungskante o. ä. hinweg öffnen zu können.
Wie insbesondere Fig. 3 und die Ansichten nach Fig. 6 bis 8 zeigen, sind die Schar
nierelemente 2, 2' im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit zylindrischen Schar
nierköpfen 2a, 2a' versehen, die in Bezug auf den im wesentlichen plattenförmigen
Grundkörper der Scharnierelemente geringfügig seitlich versetzt sind, damit ein gro
ßer Öffnungswinkel einer Tür o. ä. erreicht werden kann. Bei der Anordnung nach
Fig. 6 ergibt sich ein Bewegungsbereich von etwa 225°. Bei der Anordnung nach
Fig. 7 sind die Befestigungsanordnungen 1, 1' etwas weiter vom Rand der Türen 28,
28' verlagert, so daß sich in der dargestellten 180°-Stellung ein relativ kleiner Spalt
zwischen den miteinander verbundenen (Tür-)Elementen 28, 28' ergibt. Dieser Spalt
kann später durch eine Profildichtung geschlossen werden.
Fig. 8 zeigt eine weitere Variante, in der die aneinander angeschlossenen Elemente
28, 28' überlappend angeordnet sind.
Wesentliche Vorteile der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung liegen darin,
daß eine einfache Montage auch durch eine Einzelperson möglich ist, wobei inner
halb des Verstellbereiches, der sich aufgrund des Spiels zwischen Beschlagele
ment(en) und Klemmplatte(n) ergibt, eine variable Einstellung und jederzeitige
Nachjustierung erfolgen kann. Die Erfindung ermöglicht eine verdeckte Befestigung
beliebiger Beschlagelemente an einer Befestigungsfläche, wobei lediglich eine trag
fähige Befestigung einer Klemmplatte gewährleistet sein muß. Im Falle der Anbrin
gung von Scharnieren, Griffen o. ä. an flächigen Teilen wie Türen o. ä. bietet es sich
an, in Form einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung zwei Klemmplatten
beidseitig und einander gegenüberliegend, insbesondere mittels die Tür durchgreifen
den, Befestigungselementen anzubringen, wodurch sich gerade bei Glastüren o. ä. ein
besonders vorteilhaftes äußeres Erscheinungsbild ergibt.
1
,
1
' Befestigungsanordnung
2
,
2
' Scharnierelement
3
,
3
' Pfeil
4
,
4
' Gegenplatte
6
,
6
' Klemmplatte
6
a,
6
a' Seitenrand
6
b,
6
b' Profilierung
8
Senkkopfschraube
9
,
9
' Befestigungsbohrung
10
Senkkopf-Gewindehülse
12
,
12
' Ausnehmung
12
b,
12
b' Nut
14
Sackloch
16
,
16
' Zapfen
18
,
18
' Abdeckplatte
20
,
20
' Gewindebohrung
24
Scharnierstift
26
Kunststoffbuchse
27
Unterlegscheibe
28
,
28
' Befestigungsfläche oder -element (Tür o. ä.)
30
Bohrung in
28
a Breite des Vorsprungs
6
b,
6
b'
b Breite von
b Breite von
12
b
B1 Breite von
B1 Breite von
6
,
6
'
B2 Breite von
B2 Breite von
6
,
6
' abzüglich
6
b,
6
b'
H1 größte Breite von
H1 größte Breite von
12
,
12
'
H2
H2
;Breite von
12
,
12
' ohne
12
b
L1 Länge von
L1 Länge von
6
,
6
'
L2 Länge von
L2 Länge von
12
,
12
'
Claims (25)
1. Vorrichtung zur verdeckten Befestigung eines Beschlagelements (2, 2'; 4, 4') an
einer Befestigungsfläche (28, 28'), mit einer an der Befestigungsfläche (28, 28')
zu fixierenden Klemmplatte (6, 6'), die zwei parallele Seitenränder (6a, 6a') auf
weist, wobei das Beschlagelement (2, 2'; 4, 4') eine im montierten Zustand zu
der Befestigungsfläche (28, 28') weisende Ausnehmung (12, 12') zur Aufnahme
der Klemmplatte (6, 6') aufweist und mit mindestens einem von außen zugängli
chen Spannelement (20, 20') versehen ist, mit dem die Klemmplatte (6, 6') kraft
schlüssig mit dem Beschlagelement (2, 2'; 4, 4') verspannbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (6,
6') mit Spiel in der Ausnehmung (12, 12') des Beschlagelements (2, 2'; 4, 4')
aufnehmbar ist, so daß eine Einstellbewegung der Position des Beschlagelements
relativ zu der Klemmplatte innerhalb einer die Seitenränder (6a, 6a') enthalten
den Ebene möglich ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Form und
Größe der Ausnehmung (12, 12') des Beschlagelements (2, 2'; 4, 4') im wesent
lichen denen der Klemmplatte (6, 6') entsprechen.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmplatte (6, 6') in Längsrichtung der Seitenränder (6a, 6a') kürzer ist
(L1) als die Ausnehmung (12, 12') (L2), so daß sie in der Ausnehmung begrenzt
lageveränderbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausnehmung (12, 12') des Beschlagelements (2, 2'; 4, 4') zumindest ein
seitig offen ist, so daß das Beschlagelement in Längsrichtung der Seitenränder
der Klemmplatte auf diese aufschiebbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung
(12, 12') mit einem Abdeckteil (18, 18') verschlossen ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der Seitenränder (6a, 6a') der Klemmplatte (6, 6') mit einem ersten
Vorsprung (6b, 6b') und/oder einer ersten Aussparung versehen ist, und das Be
schlagelement (2, 2'; 4, 4') in einem dem Seitenrand (6a, 6a') entsprechenden
Randbereich der Ausnehmung (12, 12') mit einer korrespondierenden zweiten
Aussparung (12b, 12b') und/oder einem korrespondierenden zweiten Vorsprung
versehen ist, wobei der erste Vorsprung (6b, 6b') und/oder die erste Aussparung,
wenn die Klemmplatte (6, 6') in der Ausnehmung (12, 12') des Beschlagele
ments (2, 2'; 4, 4') aufgenommen ist, formschlüssig verriegelnd mit dem zweiten
Vorsprung und/oder der zweiten Aussparung (12b, 12b') zusammenwirkt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
beide Seitenränder (6a, 6a') der Klemmplatte (6, 6') mit jeweils einem ersten
Vorsprung (6b, 6b') und/oder einer ersten Aussparung versehen sind, und das
Beschlagelement (2, 2'; 4, 4') in zwei gegenüberliegenden Randbereichen der
Ausnehmung (12, 12') mit jeweiligen korrespondierenden zweiten Aussparungen
(12b, 12b') und/oder zweiten Vorsprüngen versehen ist, wobei die ersten Vor
sprünge (6b, 6b') und/oder die ersten Aussparungen, wenn die Klemmplatte (6,
6') in der Ausnehmung (12, 12') des Beschlagelements (2, 2'; 4, 4') aufgenom
men ist, formschlüssig verriegelnd mit den zweiten Vorsprüngen und/oder den
zweiten Aussparungen (12b, 12b') zusammenwirken.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Seitenrand (6a, 6a') und ein diesem entsprechender Randbe
reich der Ausnehmung (12, 12') des Beschlagelements (2, 2'; 4, 4') über minde
stens einen Teil ihrer Länge (L1, L2) komplementär zueinander hinterschnei
dungsartig profiliert sind (6b, 6b'); 12b, 12b').
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Seitenrand (6a, 6a') in Form einer vorstehenden Profilschiene
(6b, 6b') ausgebildet ist und mindestens ein entsprechender Randbereich der
Ausnehmung (12, 12') eine die Profilschiene (6b, 6b') aufnehmende Profilnut
(12, 12b') aufweist, oder umgekehrt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß beide Seitenränder
(6a, 6a') jeweils einen, insbesondere mittig angeordneten, im Querschnitt rechtec
kigen oder quadratischen Profilvorsprung (6b, 6b') und die Randbereiche der
Ausnehmung (12, 12') jeweils eine komplementäre Profilnut (12b, 12b') aufwei
sen.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmplatte (6, 6') zwei mit Abstand angeordnete, angesenkte Befesti
gungsbohrungen (9, 9') zur Fixierung an der Befestigungsfläche (28, 28') mit
tels Senkkopfschrauben (8, 10) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungselement (2, 2'; 4, 4') in zumindest einem Randbereich der
Ausnehmung (12, 12') mit mindestens einer von außen zugänglichen Gewinde
bohrung (20, 20') zur Aufnahme mindestens einer Klemmschraube versehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeboh
rung(en) (20, 20'), bezogen auf den an der Befestigungsfläche (28, 28') fixierten
Zustand, parallel zu der Befestigungsfläche (28, 28') ausgerichtet ist (sind).
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Randbe
reich mindestens zwei Gewindebohrungen (20, 20') angeordnet sind, um einan
der entgegengerichtete Klemmschrauben aufzunehmen, so daß eine definierte
Relativposition zwischen Klemmplatte (6, 6') und Beschlagelement (2, 2'; 4, 4')
einstellbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Beschlagelement (2, 2'; 4, 4') als Griff, Aufhänge- oder Scharnierele
ment oder als Gegenplatte ausgebildet ist.
17. Befestigungsanordnung (1, 1') zur verdeckten Befestigung eines Beschlagele
ments (2, 2'; 4, 4'), insbesondere eines Scharniers, mit zwei Vorrichtungen nach
einem der vorangehenden Ansprüche, die beiderseits eines plattenförmigen An
bringungsteils (28, 28'), insbesondere einer Tür, insbesondere einer Glas- bzw.
Duschsystemtür, zu fixieren sind, wobei die Klemmplatten (6, 6') der beiden
Vorrichtungen mittels das Anbringungsteil (28, 28') durchgreifender Befesti
gungselemente (8, 10) unter gegenseitiger Verspannung an dem Anbringungsteil
(28, 28') fixiert sind.
18. Befestigungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß eines
der Beschlagelemente (2, 2') als mit einem Scharnierkopf (2a, 2a') versehene
Scharnierplatte und das andere Beschlagelement als im wesentlichen mit der
Scharnierplatte deckungsgleiche Gegenplatte (4, 4') ausgebildet ist.
19. Befestigungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der
Scharnierkopf (2a, 2a') im wesentlichen zylindrisch ist.
20. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Klemmplatten (6, 6') beider Vorrichtungen identisch sind.
21. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Klemmplatten (6, 6') mittels Senkkopfschrauben (8) und Senk
kopf-Gewindehülsen (10) aneinander und an dem Anbringungsteil (28, 28') fi
xiert sind.
22. Scharniereinheit zum Aufhängen einer Tür, insbesondere Glas- bzw. Duschsy
stemtür, mit zwei Befestigungsanordnungen (1, 1') nach einem der Ansprüche 18
bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierkopf (2a) einer Befestigungs
anordnung (1) einen Scharnierstift (24) trägt, der in einer Aufnahmeöffnung des
Scharnierkopfs (2a') der anderen Befestigungsanordnung (1') drehbar aufnehm
bar ist.
23. Scharniereinheit nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnier
stift (24) mit einer Rändelung versehen und in dem Scharnierkopf (2a) der einen
Befestigungsanordnung (1) fixiert ist.
24. Scharniereinheit nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Aufnahmeöffnung des Scharnierkopfs (2a') der anderen Befestigungsanordnung
(1') eine Kunststoffbuchse (26) angeordnet ist.
25. Scharniereinheit nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Befestigungsanordnungen (1, 1') ein Hebe- und Senkeinsatz
zum Anheben der einen Befestigungsanordnung (1) relativ zu der anderen Befe
stigungsanordnung (1') beim Verschwenken angeordnet ist.
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|---|---|
| DE (1) | DE10115517C1 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9012039U1 (de) * | 1990-08-21 | 1991-01-17 | Dorma-Glas Gesellschaft für Glastürbeschläge und -Konstruktionen mbH, 4902 Bad Salzuflen | Duschabtrennung |
-
2001
- 2001-03-28 DE DE2001115517 patent/DE10115517C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9012039U1 (de) * | 1990-08-21 | 1991-01-17 | Dorma-Glas Gesellschaft für Glastürbeschläge und -Konstruktionen mbH, 4902 Bad Salzuflen | Duschabtrennung |
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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