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DE10115517C1 - Vorrichtung zur verdeckten Befestigung eines Beschlagelements - Google Patents

Vorrichtung zur verdeckten Befestigung eines Beschlagelements

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DE10115517C1
DE10115517C1 DE2001115517 DE10115517A DE10115517C1 DE 10115517 C1 DE10115517 C1 DE 10115517C1 DE 2001115517 DE2001115517 DE 2001115517 DE 10115517 A DE10115517 A DE 10115517A DE 10115517 C1 DE10115517 C1 DE 10115517C1
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clamping plate
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hinge
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MOEBIUS FRANK WALTER
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/02Parts for attachment, e.g. flaps
    • E05D5/0246Parts for attachment, e.g. flaps for attachment to glass panels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/132Doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Abstract

Vorrichtung zur verdeckten Befestigung eines Beschlagelements an einer Befestigungsfläche, mit einer an der Befestigungsfläche zu fixierenden Klemmplatte, die zwei parallele Seitenränder aufweist, wobei das Beschlagelement eine im montierten Zustand zu der Befestigungsfläche weisende Ausnehmung zur Aufnahme der Klemmplatte aufweist und mit mindestens einem von außen zugänglichen Spannelement versehen ist, mit dem die Klemmplatte kraftschlüssig mit dem Beschlagelement verspannbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur verdeckten Befestigung eines Beschlage­ lements an einer Befestigungsfläche wie bspw. einer Tür. Die Erfindung betrifft ferner eine Befestigungsanordnung, die aus zwei derartigen Vorrichtungen gebildet ist sowie eine Scharniereinheit bestehend aus zwei derartigen Befestigungsanordnungen.
Insbesondere bei der Anbringung von Glastüren, bspw. bei Duschkabinen, besteht die Schwierigkeit, die in der Regel von allen Seiten sichtbaren Beschlagelemente (Griffe, Scharniere usw.) in einer mechanisch und optisch befriedigenden Weise anzubringen.
Die DE 90 12 039 U1 weist eine Vorrichtung zur verdeckten Befestigung eines Be­ schlagelements an einer Befestigungsfläche mit einer an der Befestigungsfläche zu fi­ xierenden Klemmplatte auf. Diese hat zwei parallele Seitenränder und wird mit min­ destens einem von außen zugänglichen Spannelement kraftschlüssig mit dem Beschlagelement verspannt. Ein Nachteil dieser Vorrichtung ist, daß zur Montage minde­ stens zwei Personen notwendig sind und sich eine evtl. Nachjustierung schwierig ge­ staltet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur verdeckten Befesti­ gung eines Beschlagelements, eine Befestigungsanordnung sowie eine Scharnierein­ heit zu schaffen, die einerseits leicht zu montieren sein sollen, andererseits die erforderli­ che Festigkeit für die Anbringung von schweren Teilen wie Glastüren besitzen sollen, ausreichende Verstellmöglichkeiten zur (Fein-)Justierung bieten sollen und schließlich eine optisch befriedigende Anbringung ermöglichen sollen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 ge­ löst. Die Aufgabe der Erfindung wird ferner durch eine Befestigungsanordnung nach Anspruch 17 sowie durch eine Scharniereinheit nach Anspruch 22 gelöst.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgezeigt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezug­ nahme auf einige Zeichnungen erläutert, wobei
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Schar­ niereinheit zeigt;
Fig. 2(a) bis (c) jeweils Schnittansichten von Einzelteilen der erfindungsgemäßen Scharniereinheit nach Fig. 1 zeigen;
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf ein Scharnierelement der Scharniereinheit nach Fig. 1 und 2 zeigt;
Fig. 4 eine Seitenansicht einer in der erfindungsgemäßen Scharniereinheit verwen­ deten Klemmplatte zeigt;
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht eines Teils der Scharniereinheit nach Fig. 1 zeigt;
Fig. 6 und 7 unterschiedliche Winkelstellungen einer Scharniereinheit gemäß Fig. 1 in Draufsicht zeigen; und
Fig. 8 eine Anbringungsvariante der Scharniereinheit nach Fig. 6 und 7 zeigt.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Scharniereinheit, die aus zwei erfindungsgemä­ ßen Befestigungsanordnungen 1, 1' gebildet ist, wobei diese wiederum jeweils aus zwei erfindungsgemäßen Vorrichtungen zur verdeckten Befestigung eines Beschlag­ elements bestehen. Die Beschlagelemente sind in diesem Falle Scharnierelemente 2, 2' sowie Gegenplatten 4, 4', die in Form und Größe den Scharnierelementen entspre­ chen.
Die Scharniereinheit dient insbesondere der Aufhängung einer Glastür, was in Fig. 6 bis 8 weiter erläutert ist. Zunächst werden Klemmplatten 6, 6', die in diesem Ausfüh­ rungsbeispiel miteinander identisch sind, paarweise in fluchtend einander gegen­ überliegender Anordnung beidseitig der aufzuhängenden Tür bzw. eines sie tragen­ den Teils (in Fig. 6 bis 8 mit 28, 28' bezeichnet) an jeweils zwei Befestigungsboh­ rungen (9, 9') mittels Senkkopfschrauben 8 und Senkkopfgewindehülsen 10 in Boh­ rungen 30, s. Fig. 2(b), tragfähig befestigt. Die Klemmplatten 6, 6' sind im wesentli­ chen platten- bzw. quaderförmig und sind an ihren zueinander parallelen Seitenrän­ dern 6a, 6a' mit einer mittig bezüglich der Dicke der Klemmplatten angeordneten Profilierung 6b, 6b' versehen, die einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt aufweist, wobei auf die Querschnittsdarstellung in Fig. 2(b) verwiesen sei. Die an einer Anbringungs- bzw. Befestigungsfläche (in diesem Falle an einer Glastür) anzu­ bringenden Innenflächen der Klemmplatten 6, 6', die in Fig. 1 zueinander weisen, können im Bedarfsfall einer von der ebenen Form abweichenden Oberflächenform der Befestigungsfläche angepaßt sein, bspw. wenn die Befestigungsanordnung an einem zylindrischen Körper angebracht werden soll.
Auf die in dieser Weise an der Befestigungsfläche (z. B. Glastür) fixierten Klemm­ platten 6, 6' sind die Beschlagelemente (Scharnierelemente 2, 2' und Gegenplatten 4, 4') aufschiebbar, wobei jedes der genannten Beschlagelemente 2, 2'; 4, 4' eine Ausnehmung 12, 12' aufweist, die in Form und Größe im wesentlichen den Klemmplat­ ten 6, 6' entspricht, wobei diese mit Spiel darin aufgenommen sind. Wie Fig. 1 er­ kennen läßt, und wie in Fig. 3 und 5 angedeutet ist, sind die Ausnehmungen 12, 12' (außer zu der zu der Befestigungsfläche weisenden Seite hin) zu einer Seite hin of­ fen, nämlich in Fig. 1 an der nach links bzw. rechts hinten weisenden Stirnfläche der Beschlagelemente, so daß diese in Längsrichtung der Seitenränder 6a, 6a' bzw. der Profilierungen 6b, 6b' in Pfeilrichtung 3, 3' auf die Klemmplatten 6, 6' aufgeschoben werden können.
Die in Fig. 1 nach hinten weisenden Stirnflächen der Beschlagelemente 2, 2' bzw. 4, 4' sind mit jeweils zwei Sacklöchern 14 (s. a. Fig. 3, 5) versehen, in die mit entspre­ chenden Zapfen 16, 16' versehene Abdeckplatten 18, 18' nach Abschluß der Monta­ ge eingesetzt werden können, so daß auch die genannten stirnseitigen Endbereiche der Ausnehmungen 12, 12' verschlossen sind.
Wenn die Klemmplatten 6, 6' mechanisch präzise in die Ausnehmungen 12, 12' ein­ greifen würden, wäre eine paßgenaue Anbringung der Scharnierelemente 2, 2' und eine sauber ausgerichtete gegenüberliegende Anbringung der Gegenplatten 4, 4' schwierig und sehr zeitaufwendig, da die Lage der Klemmplatten nach Aufschieben der Scharnierelemente bzw. Gegenplatten nicht mehr verändert werden kann (die Befestigungsschrauben sind abgedeckt) und ein allmähliches Anpassen erforderlich wäre. Aus diesem Grunde weisen die Klemmplatten mit ihren Profilierungen 6b, 6b' das bereits genannte Spiel in Bezug auf die im wesentlichen komplementär dazu ausgebildeten Ausnehmungen 12, 12' auf, wobei diese mit entsprechenden Längs­ nuten 12b, 12b' in ihren Randbereichen versehen sind. Bevorzugtermaßen ist hierbei Spiel in einer Richtung quer zur Längsrichtung der Profilierungen 6b, 6b' bzw. der Nuten 12b, 12b' und parallel zu der Befestigungsfläche vorgesehen, so daß die Be­ schlagelemente 2, 2'; 4, 4' bei einer Verlagerung zwecks Justierung der Anbrin­ gungsposition innerhalb des Spielbereichs stets dicht an der Befestigungsfläche an­ liegen. Dieses Spiel ergibt sich einerseits daraus, daß die Querabmessung B1 der Klemmplatten (Fig. 2) kleiner ist als die der Ausnehmungen, H1, und andererseits daraus, daß die Abmessung B2 des Schulterbereichs der Klemmplatten geringer ist als die entsprechende Abmessung H2 der Ausnehmungen, während die Breite a der Profilierung der Breite b der Nut genau (spielfrei) entspricht.
Weiterhin ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß die Länge L1 der Klemmplatten 6, 6' (in Längsrichtung der Profilierungen 6b, 6b') geringer ist als die entsprechende Länge L2 der Ausnehmungen 12, 12' (in Längsrichtung der Nuten 12b, 12b'), so daß auch in Längsrichtung der Profilierungen bzw. Nuten eine begrenzte Verlagerbarkeit der Beschlagelemente relativ zu den Klemmplatten besteht.
Jedes Beschlagelement 2, 2'; 4, 4' ist mit insgesamt sechs Gewindebohrungen 20, 20' versehen, die jeweils der Aufnahme von nicht dargestellten Klemmschrauben dienen, deren Wirkungslinie quer zur Längsrichtung der Nuten 12b, 12b' (und damit auch quer zur Längsrichtung der Profilierungen 6b, 6b' im montierten Zustand) und parallel zur Ebene der Befestigungsfläche verläuft.
Wie Fig. 2 verdeutlicht, dienen die Klemmschrauben nicht nur der Fixierung bzw. Arretierung der Beschlagelemente an den Klemmplatten, sondern ermöglichen auf­ grund des genannten Spiels außerdem eine Positionseinstellung der Beschlagele­ mente relativ zu den Klemmplatten mit mehreren Freiheitsgraden. Zunächst einmal kann jedes Beschlagelement in Längsrichtung der Nuten eingestellt werden, da die Klemmplatten 6, 6' kürzer als die Ausnehmungen 12, 12' sind. Außerdem kann die Neigung jedes einzelnen Beschlagelements relativ zu der entsprechenden Klemm­ platte in den Grenzen des jeweils vorgesehenen Spiels eingestellt werden, d. h. das Be­ schlagelement kann ausgehend von einer (insbesondere horizontalen) Ausgangsstel­ lung in zwei entgegengesetzten Drehrichtungen um einen gewissen Winkelbetrag verstellt werden. Zusätzlich ist im Rahmen des Spiels eine Höheneinstellung jedes einzelnen Beschlagelements relativ zu der jeweiligen Klemmplatte möglich. Mit Ausnahme der Verschiebung in Längsrichtung verlagern sich hierbei die Profilierun­ gen 6b, 6b' der Klemmplatten 6, 6' innerhalb der Nuten 12b, 12b' quer zu ihren je­ weiligen Längsrichtungen, wobei aufgrund der parallelen Außenflächen der im we­ sentlichen quadratischen bzw. rechteckigen, vorstehenden Profilierungen 6b, 6b' und der ebenfalls parallelen Seitenflächen der Nuten 12b, 12b' eine präzise Führung der Beschlagelemente parallel zur Befestigungsfläche gewährleistet ist.
Wie aus Fig. 1 und 5 hervorgeht, ist in das eine Scharnierelement 2 ein zylindrischer und in seinem Endbereich mit einer Rändelung versehener Scharnierstift 24 einge­ setzt, der mit seinem freien Endabschnitt in das andere Scharnierelement 2' eingreift, wobei sich dazwischen eine Buchse 26 und eine Unterlegscheibe 27, die aus Kunst­ stoff bestehen können, befinden. Alternativ oder zusätzlich kann im Bereich zwi­ schen den beiden Scharnierelementen 2, 2' ein an sich bekannter Hebe- und Senkme­ chanismus vorgesehen sein, der in Form eines Einsatzes mit einer schraubenförmigen Führung zwischen den Scharnierelementen anzubringen ist und dafür sorgt, daß sich die Tür o. ä. beim Verschwenken (Öffnen) geringfügig anhebt, bspw. um eine Tür über einen Teppich, eine Abdichtungskante o. ä. hinweg öffnen zu können.
Wie insbesondere Fig. 3 und die Ansichten nach Fig. 6 bis 8 zeigen, sind die Schar­ nierelemente 2, 2' im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit zylindrischen Schar­ nierköpfen 2a, 2a' versehen, die in Bezug auf den im wesentlichen plattenförmigen Grundkörper der Scharnierelemente geringfügig seitlich versetzt sind, damit ein gro­ ßer Öffnungswinkel einer Tür o. ä. erreicht werden kann. Bei der Anordnung nach Fig. 6 ergibt sich ein Bewegungsbereich von etwa 225°. Bei der Anordnung nach Fig. 7 sind die Befestigungsanordnungen 1, 1' etwas weiter vom Rand der Türen 28, 28' verlagert, so daß sich in der dargestellten 180°-Stellung ein relativ kleiner Spalt zwischen den miteinander verbundenen (Tür-)Elementen 28, 28' ergibt. Dieser Spalt kann später durch eine Profildichtung geschlossen werden.
Fig. 8 zeigt eine weitere Variante, in der die aneinander angeschlossenen Elemente 28, 28' überlappend angeordnet sind.
Wesentliche Vorteile der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung liegen darin, daß eine einfache Montage auch durch eine Einzelperson möglich ist, wobei inner­ halb des Verstellbereiches, der sich aufgrund des Spiels zwischen Beschlagele­ ment(en) und Klemmplatte(n) ergibt, eine variable Einstellung und jederzeitige Nachjustierung erfolgen kann. Die Erfindung ermöglicht eine verdeckte Befestigung beliebiger Beschlagelemente an einer Befestigungsfläche, wobei lediglich eine trag­ fähige Befestigung einer Klemmplatte gewährleistet sein muß. Im Falle der Anbrin­ gung von Scharnieren, Griffen o. ä. an flächigen Teilen wie Türen o. ä. bietet es sich an, in Form einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung zwei Klemmplatten beidseitig und einander gegenüberliegend, insbesondere mittels die Tür durchgreifen­ den, Befestigungselementen anzubringen, wodurch sich gerade bei Glastüren o. ä. ein besonders vorteilhaftes äußeres Erscheinungsbild ergibt.
Aufstellung der Bezugszeichen
1
,
1
' Befestigungsanordnung
2
,
2
' Scharnierelement
3
,
3
' Pfeil
4
,
4
' Gegenplatte
6
,
6
' Klemmplatte
6
a,
6
a' Seitenrand
6
b,
6
b' Profilierung
8
Senkkopfschraube
9
,
9
' Befestigungsbohrung
10
Senkkopf-Gewindehülse
12
,
12
' Ausnehmung
12
b,
12
b' Nut
14
Sackloch
16
,
16
' Zapfen
18
,
18
' Abdeckplatte
20
,
20
' Gewindebohrung
24
Scharnierstift
26
Kunststoffbuchse
27
Unterlegscheibe
28
,
28
' Befestigungsfläche oder -element (Tür o. ä.)
30
Bohrung in
28
a Breite des Vorsprungs
6
b,
6
b'
b Breite von
12
b
B1 Breite von
6
,
6
'
B2 Breite von
6
,
6
' abzüglich
6
b,
6
b'
H1 größte Breite von
12
,
12
'
H2
;Breite von
12
,
12
' ohne
12
b
L1 Länge von
6
,
6
'
L2 Länge von
12
,
12
'

Claims (25)

1. Vorrichtung zur verdeckten Befestigung eines Beschlagelements (2, 2'; 4, 4') an einer Befestigungsfläche (28, 28'), mit einer an der Befestigungsfläche (28, 28') zu fixierenden Klemmplatte (6, 6'), die zwei parallele Seitenränder (6a, 6a') auf­ weist, wobei das Beschlagelement (2, 2'; 4, 4') eine im montierten Zustand zu der Befestigungsfläche (28, 28') weisende Ausnehmung (12, 12') zur Aufnahme der Klemmplatte (6, 6') aufweist und mit mindestens einem von außen zugängli­ chen Spannelement (20, 20') versehen ist, mit dem die Klemmplatte (6, 6') kraft­ schlüssig mit dem Beschlagelement (2, 2'; 4, 4') verspannbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (6, 6') mit Spiel in der Ausnehmung (12, 12') des Beschlagelements (2, 2'; 4, 4') aufnehmbar ist, so daß eine Einstellbewegung der Position des Beschlagelements relativ zu der Klemmplatte innerhalb einer die Seitenränder (6a, 6a') enthalten­ den Ebene möglich ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Form und Größe der Ausnehmung (12, 12') des Beschlagelements (2, 2'; 4, 4') im wesent­ lichen denen der Klemmplatte (6, 6') entsprechen.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (6, 6') in Längsrichtung der Seitenränder (6a, 6a') kürzer ist (L1) als die Ausnehmung (12, 12') (L2), so daß sie in der Ausnehmung begrenzt lageveränderbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (12, 12') des Beschlagelements (2, 2'; 4, 4') zumindest ein­ seitig offen ist, so daß das Beschlagelement in Längsrichtung der Seitenränder der Klemmplatte auf diese aufschiebbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (12, 12') mit einem Abdeckteil (18, 18') verschlossen ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Seitenränder (6a, 6a') der Klemmplatte (6, 6') mit einem ersten Vorsprung (6b, 6b') und/oder einer ersten Aussparung versehen ist, und das Be­ schlagelement (2, 2'; 4, 4') in einem dem Seitenrand (6a, 6a') entsprechenden Randbereich der Ausnehmung (12, 12') mit einer korrespondierenden zweiten Aussparung (12b, 12b') und/oder einem korrespondierenden zweiten Vorsprung versehen ist, wobei der erste Vorsprung (6b, 6b') und/oder die erste Aussparung, wenn die Klemmplatte (6, 6') in der Ausnehmung (12, 12') des Beschlagele­ ments (2, 2'; 4, 4') aufgenommen ist, formschlüssig verriegelnd mit dem zweiten Vorsprung und/oder der zweiten Aussparung (12b, 12b') zusammenwirkt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide Seitenränder (6a, 6a') der Klemmplatte (6, 6') mit jeweils einem ersten Vorsprung (6b, 6b') und/oder einer ersten Aussparung versehen sind, und das Beschlagelement (2, 2'; 4, 4') in zwei gegenüberliegenden Randbereichen der Ausnehmung (12, 12') mit jeweiligen korrespondierenden zweiten Aussparungen (12b, 12b') und/oder zweiten Vorsprüngen versehen ist, wobei die ersten Vor­ sprünge (6b, 6b') und/oder die ersten Aussparungen, wenn die Klemmplatte (6, 6') in der Ausnehmung (12, 12') des Beschlagelements (2, 2'; 4, 4') aufgenom­ men ist, formschlüssig verriegelnd mit den zweiten Vorsprüngen und/oder den zweiten Aussparungen (12b, 12b') zusammenwirken.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Seitenrand (6a, 6a') und ein diesem entsprechender Randbe­ reich der Ausnehmung (12, 12') des Beschlagelements (2, 2'; 4, 4') über minde­ stens einen Teil ihrer Länge (L1, L2) komplementär zueinander hinterschnei­ dungsartig profiliert sind (6b, 6b'); 12b, 12b').
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Seitenrand (6a, 6a') in Form einer vorstehenden Profilschiene (6b, 6b') ausgebildet ist und mindestens ein entsprechender Randbereich der Ausnehmung (12, 12') eine die Profilschiene (6b, 6b') aufnehmende Profilnut (12, 12b') aufweist, oder umgekehrt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß beide Seitenränder (6a, 6a') jeweils einen, insbesondere mittig angeordneten, im Querschnitt rechtec­ kigen oder quadratischen Profilvorsprung (6b, 6b') und die Randbereiche der Ausnehmung (12, 12') jeweils eine komplementäre Profilnut (12b, 12b') aufwei­ sen.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (6, 6') zwei mit Abstand angeordnete, angesenkte Befesti­ gungsbohrungen (9, 9') zur Fixierung an der Befestigungsfläche (28, 28') mit­ tels Senkkopfschrauben (8, 10) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (2, 2'; 4, 4') in zumindest einem Randbereich der Ausnehmung (12, 12') mit mindestens einer von außen zugänglichen Gewinde­ bohrung (20, 20') zur Aufnahme mindestens einer Klemmschraube versehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeboh­ rung(en) (20, 20'), bezogen auf den an der Befestigungsfläche (28, 28') fixierten Zustand, parallel zu der Befestigungsfläche (28, 28') ausgerichtet ist (sind).
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Randbe­ reich mindestens zwei Gewindebohrungen (20, 20') angeordnet sind, um einan­ der entgegengerichtete Klemmschrauben aufzunehmen, so daß eine definierte Relativposition zwischen Klemmplatte (6, 6') und Beschlagelement (2, 2'; 4, 4') einstellbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschlagelement (2, 2'; 4, 4') als Griff, Aufhänge- oder Scharnierele­ ment oder als Gegenplatte ausgebildet ist.
17. Befestigungsanordnung (1, 1') zur verdeckten Befestigung eines Beschlagele­ ments (2, 2'; 4, 4'), insbesondere eines Scharniers, mit zwei Vorrichtungen nach einem der vorangehenden Ansprüche, die beiderseits eines plattenförmigen An­ bringungsteils (28, 28'), insbesondere einer Tür, insbesondere einer Glas- bzw. Duschsystemtür, zu fixieren sind, wobei die Klemmplatten (6, 6') der beiden Vorrichtungen mittels das Anbringungsteil (28, 28') durchgreifender Befesti­ gungselemente (8, 10) unter gegenseitiger Verspannung an dem Anbringungsteil (28, 28') fixiert sind.
18. Befestigungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Beschlagelemente (2, 2') als mit einem Scharnierkopf (2a, 2a') versehene Scharnierplatte und das andere Beschlagelement als im wesentlichen mit der Scharnierplatte deckungsgleiche Gegenplatte (4, 4') ausgebildet ist.
19. Befestigungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierkopf (2a, 2a') im wesentlichen zylindrisch ist.
20. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Klemmplatten (6, 6') beider Vorrichtungen identisch sind.
21. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Klemmplatten (6, 6') mittels Senkkopfschrauben (8) und Senk­ kopf-Gewindehülsen (10) aneinander und an dem Anbringungsteil (28, 28') fi­ xiert sind.
22. Scharniereinheit zum Aufhängen einer Tür, insbesondere Glas- bzw. Duschsy­ stemtür, mit zwei Befestigungsanordnungen (1, 1') nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierkopf (2a) einer Befestigungs­ anordnung (1) einen Scharnierstift (24) trägt, der in einer Aufnahmeöffnung des Scharnierkopfs (2a') der anderen Befestigungsanordnung (1') drehbar aufnehm­ bar ist.
23. Scharniereinheit nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnier­ stift (24) mit einer Rändelung versehen und in dem Scharnierkopf (2a) der einen Befestigungsanordnung (1) fixiert ist.
24. Scharniereinheit nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aufnahmeöffnung des Scharnierkopfs (2a') der anderen Befestigungsanordnung (1') eine Kunststoffbuchse (26) angeordnet ist.
25. Scharniereinheit nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Befestigungsanordnungen (1, 1') ein Hebe- und Senkeinsatz zum Anheben der einen Befestigungsanordnung (1) relativ zu der anderen Befe­ stigungsanordnung (1') beim Verschwenken angeordnet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9012039U1 (de) * 1990-08-21 1991-01-17 Dorma-Glas Gesellschaft für Glastürbeschläge und -Konstruktionen mbH, 4902 Bad Salzuflen Duschabtrennung

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