DE10114005A1 - Verbindungsbauelement für Arbeitsbühnen oder Tragwerke - Google Patents
Verbindungsbauelement für Arbeitsbühnen oder TragwerkeInfo
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Abstract
Das Verbindungsbauelement (1) zur Herstellung einer Arbeitsbühne weist einen rohrförmigen Zentralkörper (4) und an dessen Enden Flansche (5, 6) auf, die mit Ausformungen (7, 8) versehen sind. Diese Ausformungen (7, 8) sind durch Verbindungsplatten (9) miteinander verbunden, die außerdem durch Stützstege (10) mit dem Zentralkörper (4) in Verbindung stehen. Diese Stützstege (10) verbinden auch die Flansche (5, 6) untereinander. Die Flansche (5, 6) und die Verbindungsplatten (9) weisen Löcher (11) auf, um Stützen und Streben miteinander in einem Knotenpunkt zu verbinden, um hierdurch eine Arbeitsbühne aufzubauen.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungsbauelement für
Stützen und Streben zur Herstellung von Arbeitsbühnen oder
Tragwerken.
Verbindungsbauelemente dienen als Knotenpunkte bei Gerü
sten oder sonstigen Tragwerken, wobei in erster Linie auf den
schnellen Zusammenbau für vorläufig aufgestellte Gerüste ge
achtet wird. Solche Verbindungsbauelemente und die daraus
hergestellten Gerüste sind für die Verwendung von Arbeits
bühnen bei verfahrenstechnischen Anlagen insbesondere in
der Kunststoffherstellung wenig geeignet, da häufig nicht die
notwendige Stabilität des Gerüstes zu erwarten ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verbindungsbauelement zu
schaffen, das zur Herstellung von Arbeitsbühnen oder
Tragwerken, für den langfristigen Einsatz geeignet ist, die
Herstellung solcher Arbeitsbühnen mit der entsprechenden
Stabilität gestattet und trotzdem eine einfache Montage
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einem Verbindungsbauelement für
Stützen und Streben zur Herstellung von Arbeitsbühnen oder
Tragwerken gelöst durch einen rohrförmigen Zentralkörper mit
an seinen Enden angeordneten Flanschen, die miteinander
fluchtende Ausformungen aufweisen, die durch Verbindungs
platten miteinander verbunden sind und durch Öffnungen in
den Flanschen und Verbindungsplatten zur Aufnahme von
Verbindungselementen.
Bei dieser Ausgestaltung besteht die Möglichkeit den rohrför
migen Zentralkörper hinsichtlich seiner Abmessungen den tra
genden Stützen anzupassen, so daß die erforderliche Stabilität
gewährleistet ist. Das Verbindungsbauelement bildet somit
nicht den Schwachpunkt der Arbeitsbühne, sondern ermöglicht
eine Verbindung, die hinsichtlich ihrer Stabilität den Tragfä
higkeiten der verwendeten Stützen und Streben angepaßt ist.
Dies ist in erster Linie dadurch begründet, daß der rohrför
mige Zentralkörper hinsichtlich seiner Abmessungen den Stüt
zen angepaßt werden kann und die Verbindungsplatten eine
Höhe aufweisen, die der Höhe des Zentralkörpers entspricht,
da sie die Endflansche miteinander verbinden, so daß genü
gend Fläche vorhanden ist, an der horizontale oder schräg
verlaufende Streben mit der gewünschten Festigkeit ange
schlossen, d. h. mit den Verbindungsplatten verbunden werden
können.
Ein besonderer Vorteil dieser Ausgestaltung besteht darin, daß
hierdurch eine vorteilhafte Weiterbildung ermöglicht wird, die
darin besteht, daß die Anzahl der Ausformungen und deren
Winkelabstand untereinander in Abhängigkeit von der Gestal
tung der gitterartigen Arbeitsbühnen oder Tragwerke gestaltet
ist, d. h. das Verbindungsbauelement ist nicht nur für Arbeits
bühnen oder Tragwerke geeignet, bei denen die Stützen und
Streben im rechten Winkel zueinander Stehen, sondern das
Verbindungsbauelement kann auch so aufgebaut sein, daß die
Streben unter einem Winkel, der vom rechten Winkel abweicht,
zu den Stützen angeordnet werden können.
In vorteilhafter Weise sind die Öffnungen in den Flanschen
und Verbindungplatten als Löcher zur Aufnahme von Verbin
dungselementen wie Schrauben oder Nieten ausgebildet. Diese
Art der Ausgestaltung in Verbindung mit Verbindungselemen
ten in Form von Schrauben oder Nieten bietet eine hohe Fe
stigkeit bei geringeren Kosten. Sollte ein häufiger Umbau er
forderlich sein, so können die Öffnungen zur Aufnahme von
bekannten Schnellspannelementen ausgebildet sein.
Um die Steifigkeit noch weiter zu erhöhen, kann in weiterer
Ausbildung der Erfindung vorgesehen sein, daß die Verbin
dungsplatten durch mindestens einen in Längsrichtung des
rohrförmigen Zentralkörpers verlaufenden Stützsteg mit dem
Mantel des Zentralkörpers verbunden sind.
Wenn in weiterer Ausgestaltung jeder Stützsteg sowohl die
Verbindungsplatte mit dem Zentralkörper als auch die gegen
überliegenden Flansche an den Enden des Zentralkörpers mit
einander verbindet, so wird hierdurch nicht nur die Steifigkeit
der Verbindungsplatten, sondern auch diejenige des Zentral
körpers erhöht. Die Steifigkeit der Verbindungsplatten wird
dadurch erhöht, daß der Stützsteg jede Verbindungsplatte mit
dem Zentralkörper verbindet. Die Steifigkeit des Zentralkör
pers wird dadurch erhöht, daß die Flansche nicht nur durch
die Verbindungsplatten gegenseitig abgestütz sind, sondern
auch zusätzlich durch den Stützsteg. Damit werden die Stütz
kräfte nicht nur auf den rohrförmigen Zentralkörper, sondern
auch auf die außen liegenden Stege verteilt. Damit die Verbin
dungsbauelemente exakt auf die statischen Erfordernisse an
gepaßt werden können, ist es vorteilhaft, wenn der rohrförmige
Zentralkörper einen dem Querschnitt der Stützen entspre
chenden Querschnitt aufweist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn
der rohrförmige Zentralkörper kreiszylindrischen Querschnitt
aufweist, da die Stützen häufig aus Gründen der Festigkeit
und auch aus Kostengründen diesen Querschnitt aufweisen.
Die Verbindungsplatten können in Frontalansicht eine Form
aufweisen, die der Form der Enden der Streben der Arbeitsbühne
oder der Tragwerke angepaßt ist, wodurch die
Verbindung zwischen dem Verbindungsbauelement und den
Streben nicht nur hinsichtlich der Festigkeit, sondern auch im
Hinblick auf eine optisch günstige Gestaltung angepaßt ist.
Zur Steigerung der Belastungsfähigkeit des Verbindungsbau
elementes können längs einer jeweiligen Mantellinie des Zen
tralkörpers außerhalb der Ausformungen Stützstege zur Ver
bindung der Flansche vorgesehen sein.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Arbeitsbühne oder
ein Tragwerk, welche oder welches gekennzeichnet ist durch
Verbindungsbauelemente nach einem der Ansprüche 1 bis 9 in
den Knotenpunkten von Stützen und Streben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine schaubildliche Darstellung eines Verbin
dungsbauelementes, umfassend einen Zen
tralkörper, Endflansche und Verbindungs
platten;
Fig. 2: eine Seitenansicht des Verbindungsbauele
mentes nach Fig. 1 in Frontalansicht einer
Verbindungsplatte;
Fig. 3: einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2;
Fig. 4: einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2;
Fig. 5: eine Seitenansicht einer Arbeitsbühne oder
eines Tragwerkes unter Verwendung von Verbindungs-bauelementen
nach den Fig. 1
bis 4; und
Fig. 6: eine Draufsicht auf die Arbeitsbühne oder das
Tragwerk nach Fig. 5.
Ein insgesamt mit 1 bezeichnetes Verbindungsbauelement, das
zur Verbindung von Stützen 2 und Streben 3 zur Herstellung
einer aus den Fig. 5 und 6 ersichtlichen Arbeitsbühne oder
einem Tragwerk dient, weist einen rohrförmigen Zentralkörper
4 auf. An den Enden des rohrförmigen Zentralkörpers sind
Flansche, 5, 6, beispielsweise durch Schweißen befestigt, die
zur Herstellung einer aus den Fig. 5 und 6 ersichtlichen
Arbeitsbühne vier Ausformungen 7 bzw. 8 aufweisen, die hin
sichtlich ihrer Winkelverteilung am Umfang des Zentralkörpers
4 einen gegenseitigen Winkelabstand von 90° aufweisen. Die
Enden der Ausformungen 7 und 8 sind durch Verbindungs
platten 9 miteinander verbunden. Weiterhin sind die Verbin
dungsplatten 9 mit dem Zentralkörper 4 durch Stützstege 10
miteinander verbunden, die auch die Flansche 5 und 6
miteinander verbinden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Flansche und
die Verbindungsplatten mit Löchern 11 zur Aufnahme von Ver
bindungsschrauben versehen. Der rohrförmige Zentralkörper 4
weist einen kreiszylindrischen Querschnitt auf, der dem Quer
schnitt der Stützen 2 angepaßt ist. Die Verbindungsplatten 9
weisen in Frontalansicht gesehen die gleiche Form auf, wie
Endplatten 12 an den Enden der Streben 3, um diese Streben
über die Endplatten 2 mit den Verbindungsplatten und damit
mit dem Verbindungsbauelement zu verbinden.
Claims (10)
1. Verbindungsbauelement für Stützen und Streben
zur Herstellung von Arbeitsbühnen oder Tragwerken, gekenn
zeichnet durch einen rohrförmigen Zentralkörper (4) mit an
seinen Enden angeordneten Flanschen (5, 6), die miteinander
fluchtende Ausformungen (7, 8) aufweisen, die durch Verbin
dungsplatten (9) miteinander verbunden sind und gekenn
zeichnet durch Öffnungen (1 l) in den Flanschen (5, 6) und
Verbindungsplatten (9) zur Aufnahme von Verbindungsele
menten.
2. Verbindungsbauelement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anzahl der Ausformungen (7) und
deren Winkelabstand untereinander in Abhängigkeit von der
Gestaltung der gitterartigen Arbeitsbühne oder Tragwerke ge
staltet ist.
3. Verbindungsbauelement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen in den Flan
schen (5, 6) und Verbindungsplatten (9) als Löcher (11) zur
Aufnahme von Verbindungselementen, wie Schrauben oder
Nieten, ausgebildet sind.
4. Verbindungsbauelement nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsplatten
(9) durch mindestens einen in Längsrichtung des rohrförmigen
Zentralkörpers (4) verlaufenden Stützsteg (10) mit dem Mantel
des Zentralkörpers (4) verbunden sind.
5. Verbindungsbauelement nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stützsteg (6) so
wohl die Verbindungsplatte (9) mit dem Zentralkörper (4) als
auch die gegenüberliegenden Flansche (5, 6) an den Enden des
Zentralkörpers (4) miteinander verbindet.
6. Verbindungsbauelement nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Zen
tralkörper (4) einen dem Querschnitt der Stützen (2) entspre
chenden Querschnitt aufweist.
7. Verbindungsbauelement nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Zen
tralkörper (4) kreiszylindrischen Querschnitt aufweist.
8. Verbindungsbauelement nach einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsplatten
(9) in frontaler Ansicht eine Form aufweisen, die der Form der
Enden (12) der Streben (3) der Arbeitsbühne oder des Trag
werks angepaßt ist.
9. Verbindungsbauelement nach einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß längs einer jeweiligen
Mantellinie des Zentralkörpers (4) außerhalb der Ausformun
gen (7) Stützstege zur Verbindung der Flansche (5, 6) vorgese
hen sind.
10. Arbeitsbühne oder Tragwerk, gekennzeichnet
durch Verbindungsbauelemente (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 9 in den Knotenpunkten von Stützen (2) und Streben (3).
Priority Applications (1)
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| DE2001114005 DE10114005B4 (de) | 2001-03-22 | 2001-03-22 | Verbindungsbauelement für Arbeitsbühnen oder Tragwerke |
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Publications (2)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3023568A1 (fr) * | 2014-07-10 | 2016-01-15 | Gerard Guyonnet | Dispositif de charpente metallique pour assembler des poutres metalliques sur des poteaux metalliques |
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2001
- 2001-03-22 DE DE2001114005 patent/DE10114005B4/de not_active Expired - Fee Related
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