DE1011468B - Gegentaktverstaerker mit zwei vom Speisestrom in Reihe durchflossenen Roehren - Google Patents
Gegentaktverstaerker mit zwei vom Speisestrom in Reihe durchflossenen RoehrenInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
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- H04B1/1607—Supply circuits
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- H—ELECTRICITY
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- H03F3/42—Amplifiers with two or more amplifying elements having their DC paths in series with the load, the control electrode of each element being excited by at least part of the input signal, e.g. so-called totem-pole amplifiers
- H03F3/44—Amplifiers with two or more amplifying elements having their DC paths in series with the load, the control electrode of each element being excited by at least part of the input signal, e.g. so-called totem-pole amplifiers with tubes only
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gegentaktverstärker für Lautsprecheranschluß mit zwei vom
Speisestrom in Reihe durchflossenen Verstärkerröhre^ bei dem die zu verstärkende Signalschwingung
nur der ersten Röhre zugeführt wird, während zwischen der Anode der ersten und der Kathode der
zweiten Röhre ein Widerstand zur Erzeugung der Steuerspannung für die zweite Röhre angeordnet und
der Lautsprecher zwischen die Kathode der zweiten Röhre und einen Pol der Speisequelle geschaltet ist.
Ein derartiger Verstärker liefert eine hohe Ausgangsleistung bei kleiner Verzerrung und besitzt eine verhältnismäßig
niedrige Ausgangsimpedanz, so· daß er für direkten Anschluß des Lautsprechers ohne Ausgangsübertrager
geeignet ist.
Bei derartigen Schaltungen werden, meistens gleichartige
Röhren, z. B. Trioden oder Pentoden, verwendet, deren Kennlinien sich möglichst genau
decken. Die untere Gegentaktendröhre erhält die Steuerspannung unmittelbar, meist von einer vorgeschalteten
Treiberröhre, während das Steuergitter der oberen Gegentaktendröhre an der Anode der
unteren liegt. Deren Steuerspannung entsteht hier durch den Spannungsabfall an ihrem Kathodenwiderstand,
durch den zugleich der Strom der unteren Endröhre fließt. Hierbei sind die Steuerspannungen
der beiden Endröhren tatsächlich gegenphasig, da ja Anodenspannung und Gitterspannung der unteren
Röhre um 180° gegeneinander verschoben sind. Die Röhren arbeiten also im Gegentakt. Da die beiden
Röhren gleichstrommäßig in Reihe liegen, ergibt sich eine einer Gegenkopplung ähnliche Wirkung
auf den Eingangskreis der Endstufe bzw. gegebenenfalls auf die vorgeschaltete Treiberröhre, die den
scheinbaren Ausgangswiderstand der Endröhren verhältnismäßig sehr niedrig werden läßt. Ein Lautsprecher
kann also* ohne Transformator über einen Kondensator von ausreichender Kapazität angekoppelt
werden.
Verwendet man bei solchen Schaltungen Trioden, so ergeben sich aber Schwierigkeiten hinsichtlich der
Leistungsausnutzung, während bei Verwendung von Pentoden die Speisung der Schirmgitter Schwierigkeiten
macht, die ebenfalls den Wirkungsgrad der Schaltung beeinträchtigen.
Bei einer bekannten Schaltung dieser Art (vgl. Fig. 2 der USA.-Patentschrift 2 631 197) ist zwar
die untere Gegentaktröhre als Mehrgitterröhre, die obere als Dreipolröhre ausgebildet. Beide Röhren
sind über den Kathodenwiderstand der oberen Röhre miteinander in Reihe geschaltet. Die zu verstärkende
Spannung wird einem Steuergitter der unteren Röhre zugeführt, die mittels des üblichen überbrückten
Kathodenwiderstands ihre Vorspannung erhält, wäh-Gegentaktverstärker
mit zwei vom Speisestrom
in Reihe durchflossenen Röhren
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Gerard Corneille Wolters, Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
rend die obere Röhre in diesem Fall zwar auch an die Anode der unteren angekoppelt ist, aber über
einen Koppelkondensator mit Ableitwiderstand. Für den Anschluß eines Lautsprechers mit verhältnismäßigniedrigem
Innenwiderstand ist unmittelbar die Kathode der oberen Röhre vorgesehen, an die der
mit seinem einen Pol geerdete Lautsprecher über einen Kondensator angekoppelt wird. Bei dieser bekannten
Schaltung treten aber durchweg auch die vorstehend erwähnten Schwierigkeiten auf.
Die Erfindung beseitigt die obenerwähnten Nachteile und eliminiert gleichzeitig die von der Speisequelle
herrührende Brummspannung aus dem Lautsprecherkreis. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Röhre eine für die ganze Speisespannung bemessene Schirmgitterröhre und die zweite Röhre
eine für die halbe Speisespannung bemessene:, als Triode geschaltete Röhre ist und daß dem Schirm^
gitter der ersten Röhre die Speisespannung mit einer
derartigen Brummkomponente zugeführt wird, daß die Brummspannung der Speisequelle aus dem Lautsprecherkreis
praktisch eliminiert ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand des Ausführungsbeispiels
nach der Zeichnung beschrieben.
Die zu verstärkenden) Signalschwingungen werden mit einer geeigneten negativen Vorspannung dem
Steuergitter g einer ersten Verstärkerröhre 1 zugeführt, die in Reihe mit einer zweiten Röhre 2 vom
Speisestrom durchflossen wird. Die Steuerspannung für diese zweite Röhre wird mittels eines zwischen
der Anode der ersten und der Kathode der zweiten Röhre angeordneten Widerstandes' 3 erzeugt. Ein
Lautsprecher 4 ist über einen Trennkondensator 5
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1 Oil
zwischen die Kathode der Röhre 2 und einen der Pole der Speisequelle geschaltet. Die Speisespannung wird
durch einen Kondensator 6 gesiebt, und zum Abgriff der Speisespannung weiterer Röhrenstufen sind die
Widerstände 7 und 8 und der Kondensator 9 vorgesehen.
Falls die Röhren 1 und 2 Trioden wären, wäre bekanntlich nur eine verhältnismäßig niedrige
Leistungsausnutzung erzielbar. Überdies hätte man darauf zu achten, daß ein Teil der Brummspannung
der Speisequelle sich im Lautsprecherkreis bemerkbar machen kann. Wären die Röhren aber beide
Pentoden, so> wären Schirmgitterspeisewiderstand und Entkopplungskondensator auch für die Röhre 2
erforderlich, so daß der Verstärker komplizierter und sein Wirkungsgrad durch Leistungsverlust im Schirmgitterwiderstand
herabgesetzt wäre.
Gemäß der Erfindung ist nur die Röhre 1 eine Schirmgitterröhre und zur Vermeidung zusätzlicher
Schirmgitterschaltungselemente für die ganze Speisespannung bemessen, so· daß ihrem Schirmgitter ohne
Bedenken die am Verbindungspunkt der Widerstände 7 und 8 erzeugte Speisespannung zugeführt
werden kann. Die zweite Röhre 2 ist aber eine Triode oder z. B. eine als Triode geschaltete Pentode, und,
da zwischen ihrer Kathode und Anode etwa die halbe Speisespannung wirksam ist, für diese Spannung
bemessen. Durch geeignete Bemessung der Widerstände? und 8 kann daher erreicht werden, daß die
Brummspannung der Speisequelle aus dem Lautsprecherkreis praktisch eliminiert ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal weist die Röhre 2 gegenüber der Röhre 1 eine gekrümmte Kennlinie
auf, so daß durch geeignete Bemessung der zugeordneten Schaltungselemente, namentlich des Wider-Standes
3, erreicht werden kann, daß sich die Verzerrungen der beiden, Röhren im Lautsprecherkreis
weitgehend kompensieren.
In einer günstigen Ausführung war 1 eine Röhre der Type EL 84 und 2 eine Röhre der Type UL 41
mit Verbindung von Schirmgitter und Anode, der Widerstand 3 betrug 270 Ohm, der Widerstand des
Lautsprechers 4 war 800 Ohm, der Kondensator 5 war von 8 μΈ, die Kondensatoren 6 und 9 waren von
μΉ, der Widerstand 7 betrug 270 Ohm und der Widerstand 8 600 Ohm.
Die Schaltung ermöglicht des weiteren die Verwendung
einer Mehrfachröhre, d. h., daß die Röhren 1 und 2 innerhalb desselben Kolbens angeordnet sind.
Die Kennlinien der Mehrfachröhre können dann zwecks Erzielung des angestrebten Effekts noch
besser aufeinander abgestimmt werden.
Claims (3)
1. Gegentaktverstärker für Lautsprecheranschluß mit zwei vom Speisestrom in Reihe durchflossenen
Verstärkerröhren, deren ersten die zu verstärkende Signalschwingung zugeführt wird, bei dem
zwischen der Anode der ersten und der Kathode der zweiten Röhre ein Widerstand zur Erzeugung
der Steuerspannung für die zweite Röhre angeordnet und der Lautsprecher zwischen die Kathode
der zweiten Röhre und einen Pol der Speisequelle geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Röhre (1) eine für die ganze Speisespannung bemessene Schirmgitterröhre und die zweite
Röhre (2) eine für die halbe Speisespannung be^
messene, als Triode geschaltete Röhre ist und daß dem Schirmgitter der ersten Röhre die Speisespannung
mit einer derartigen Brummkomponente zugeführt wird, daß die Brummspannung;i.:i;,der
Speisequelle aus dem Lautsprecherkreis praktisch
eliminiert ist.
2. \rerstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kennlinien der beiden Röhren und deren zugeordneten Schaltelemente
derart bemessen sind, daß sich die Signalverzerrungen beider Röhren im Lautsprecherkreis
weitgehend kompensieren.
3. Verstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Röhren innerhalb
desselben Kolbens angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 631 197;
»Funk-Technik« 1954/Heft 11, S. 303;
»Radio and Television News«, 1953/März, S. 45 bis 47.
USA.-Patentschrift Nr. 2 631 197;
»Funk-Technik« 1954/Heft 11, S. 303;
»Radio and Television News«, 1953/März, S. 45 bis 47.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 586/290 6.57
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN10478A DE1011468B (de) | 1955-04-09 | 1955-04-09 | Gegentaktverstaerker mit zwei vom Speisestrom in Reihe durchflossenen Roehren |
| FR1145091D FR1145091A (fr) | 1955-04-09 | 1956-04-06 | Amplificateur push-pull |
| GB1058256A GB798731A (en) | 1955-04-09 | 1956-04-06 | Improvements in or relating to electronic amplifiers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN10478A DE1011468B (de) | 1955-04-09 | 1955-04-09 | Gegentaktverstaerker mit zwei vom Speisestrom in Reihe durchflossenen Roehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1011468B true DE1011468B (de) | 1957-07-04 |
Family
ID=7339303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN10478A Pending DE1011468B (de) | 1955-04-09 | 1955-04-09 | Gegentaktverstaerker mit zwei vom Speisestrom in Reihe durchflossenen Roehren |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1011468B (de) |
| FR (1) | FR1145091A (de) |
| GB (1) | GB798731A (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2631197A (en) * | 1949-03-01 | 1953-03-10 | Rca Corp | Multiple load amplification system |
-
1955
- 1955-04-09 DE DEN10478A patent/DE1011468B/de active Pending
-
1956
- 1956-04-06 GB GB1058256A patent/GB798731A/en not_active Expired
- 1956-04-06 FR FR1145091D patent/FR1145091A/fr not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2631197A (en) * | 1949-03-01 | 1953-03-10 | Rca Corp | Multiple load amplification system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1145091A (fr) | 1957-10-22 |
| GB798731A (en) | 1958-07-23 |
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