[go: up one dir, main page]

DE1259955B - Spannungsversorgungsanordnung fuer hintereinandergeschaltete Transistorverstaerker - Google Patents

Spannungsversorgungsanordnung fuer hintereinandergeschaltete Transistorverstaerker

Info

Publication number
DE1259955B
DE1259955B DEW37418A DEW0037418A DE1259955B DE 1259955 B DE1259955 B DE 1259955B DE W37418 A DEW37418 A DE W37418A DE W0037418 A DEW0037418 A DE W0037418A DE 1259955 B DE1259955 B DE 1259955B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
transistor
conductor
amplifier
coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DEW37418A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1259955C2 (de
Inventor
Sherman Theodore Brewer
Robert George Buus
Julius Joseph Kassig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE1259955B publication Critical patent/DE1259955B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1259955C2 publication Critical patent/DE1259955C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/44Arrangements for feeding power to a repeater along the transmission line

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H03f
H04m
Deutsche KL: 21 a2-41/01
Nummer: 1259 955
Aktenzeichen: W 37418 VIII a/21 a2
Anmeldetag: 20. August 1964
Auslegetag: 1. Februar 1968
Die Erfindung betrifft Signalverstärker, insbesondere Verstärker für Nachrichtenübertragungsleitungen, die mit im wesentlichen konstantem Strom versorgt werden.
Signalverstärker werden häufig entfernt voneinander auf einer Nachrichtenübertragungsleitung angeordnet. Zum Beispiel sind bei einem Unterwasserkabelsystem die Verstärker auf dem Boden des Ozeans in periodischen Intervallen entlang des Kabels angeordnet. Bekanntlich sind örtliche Energie quellen für die Verstärker nicht allgemein verfügbar. Dies gilt auch für die Verstärker für manche verhältnismäßig lange Überland-Übertragungsleitungen.
Bei den erwähnten Unterwasserkabel- und Uberland-Übertragungssystemen hat es sich als wünschenswert erwiesen, die Energie an die entfernt voneinander angeordneten Signalverstärker mit Hilfe eines Gleichstroms in der Leitung zuzuführen, der an den Endstellen der Leitung so geregelt wird, daß er im wesentlichen konstant ist. Der Gleichstrom wird im gleichen Leiter übertragen, der eine Signalspannungsänderung gegenüber dem Erd- oder Seepotential zeigt. Da der Gleichstrom an allen Stellen auf der Leitung gleich ist, wird ein normalisierter Verstärkeraufbau verwendet, in dem sämtliche Verstärker in dem Gleichstromweg hintereinandergeschaltet werden.
Wegen der großen Strecken, über die die Energie übertragen werden muß, ist es erwünscht, den Gleichstrom in der Leitung und die Gleichspannungen an den Endstellen der Leitung so niedrig wie möglich zu halten. Deshalb sind Transistoren als wirksame Verstärkungselemente in entfernt voneinander angeordneten Verstärkern von Nachrichteiiübertragungssystemen erwünscht, bei denen ein konstanter Gleichstrom in der Leitung benutzt wird. In diesem Zusammenhang wird »Leitung« als Gattungsbezeichnung verstanden, die sowohl Unterwasserkabel als auch Überlandleitungen umfaßt.
Weiterhin erleichtert die gedrängte Bauweise transistorierter Verstärker, deren Mitführung und Einbau auf den Kabelverlegungsschiffen. Auch aus diesem Grund ist es erwünscht, die Anzahl der Komponenten in jedem Transistorverstärker kleinzuhalten.
Es wurde festgestellt, daß Transistoren trotz ihrer Wirksamkeit und kompakten Bauweise eine verhältnismäßig größere Stabilität ihrer Arbeitspunktspannungen und -ströme als vergleichbare Vakuumröhren erfassen.
Aufgabe der Erfindung ist es, Transistorverstärkerstufen mit stabilen Spannungen und einer minimalen Anzahl von Komponenten für Verstärker zu schaffen, die auf einer Nachrichtenübertragungsleitung Spannungsversorgungsanordnung
für hintereinandergeschaltete
Transistorverstärker
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Fecht, Patentanwalt,
6200 Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Als Erfinder benannt:
Sherman Theodore Brewer,
Chatham Township, N. J.;
Robert George Buus, Plainfield, N. J.;
Julius Joseph Kassig,
3e South Plainfield, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 27. September 1963
(312119)
2
angeordnet werden, welche mit einem im wesentlichen konstanten Gleichstrom versorgt wird. Insbesondere soll dabei ein verbesserter Verstärkungswirkungsgrad und ein geringerer Gleiehspannungsabfall auf der Nachrichtenübertragungsleitung von deren einem Ende zum anderen erhalten werden.
Diese Aufgabe ist bei einem Signalverstärker in einer Nachrichtenübertragungsleitung mit zumindest zwei Verstärkerstufen, die an eine im wesentlichen konstante, liefernde Quelle angekoppelt und hintereinandergeschaltet sind, gemäß der Erfindung da-
709 747/403
3 4
durch gelöst, daß die Verstärkerschaltung der End- Die Erfindung wird an Hand der nachfolgenden
stufe einen Konstantspannung-Stromkreis aufweist, eingehenden Erläuterung und der Zeichnungen verder das Verstärkungsbauelement der Endstufe vor- ständlich werden.
spannt und dafür vorgesehen ist, die Gleichvorspan- Fig. 1 zeigt ein Schema einer bevorzugten Ausnungen aller Verstärkungsstufen zu stabilisieren. Es 5 führung der Erfindung;
wird also der Konstantspannung-Stromkreis als Span- F i g. 2 und 3 zeigen Einzelheiten von bevorzugten
mmgsversorgung für andere Stufen im Verstärker Energietrennfiltern zur Verwendung bei der Erfinverwendet. Daher können die anderen Stufen-Tran- dung.
sistorverstärker mit einfachen, billigen Widerstands- In F i g. 1 führt der ankommende Teil einer Nach-
Spannungsversorgungskreisen verwendet werden. io richtenübertragungsleitung oder eines Unterwasserinsbesondere wird der Emitter-Kollektor-Weg des kabeis 10 ein Signal zwischen dem Mittelleiter 27 Hochleistungstransistors mit hohem Strom unmittel- und dem Außenleiter 26 und einen im wesentlichen bar in Reihe mit dem Weg mit geregeltem konstan- konstanten Gleichstrom auf dem Mittelleiter 27. Das tem Gleichstrom der Nachrichtenübertragungsleitung Signal ist eine sich ändernde Spannung zwischen dem geschaltet, ohne daß eine andere Gleichstromimpe- 15 Mittel- und dem Außenleiter, welche einen Informadanz in Reihe liegt. Die Zenerdiode mit konstanter tionsinhalt hat. Das Signal kann z. B. aus einem oder Spannung ergibt die Basisspannung des Hochlei- mehreren Telefongesprächen bestehen, stungstransistors bei einer konstanten Gleichspan- Bekanntlich wird das Signal beim Fortschreiten
nung gegenüber dem Kollektor. Somit bewirkt eine auf einer Nachrichtenübertragungsleitung 10 allmäh-Impedanzstörung im System, welche die Tendenz hat, 20 Hch gedämpft, so daß es notwendig ist, eine Verstärdie Emitter-Kollektor-Gleichspannung des Leistungs- kung in Abständen auf der Leitung vorzusehen, transistors zu ändern, zunächst das Erscheinen einer Der Außenleiter 26 des ankommenden Teils der
Spannungsänderung zwischen seinem Emitter und Leitung 10 wird vorzugsweise auf Erde, d. h. auf seiner Basis. Da eine kleine Emitterbasisstromände- Erd- oder Seepotential gehalten, ebenso der Außenrung eine weit größere Emitter-Kollektor-Strom- 25 leiter 56 des abgehenden Teils der Leitung 10. Ein änderung hervorbringt, wird die Störung beseitigt, großer Teil oder der gesamte Gleichstrom, den die wenn der Leistungstransistor einen geänderten Pro- Mittelleiter 27 und 57 führen, kehrt über die Erde zentsatz des konstanten Gleichstroms auf der Lei- oder die See zurück.
rung aufnimmt. Somit wird die Gleichspannungs- Um das Signal in der Leitung 10 zu verstärken, hat
änderung, die sonst an dem Verstärker auftreten 30 es sich bisher als zweckmäßig erwiesen, den ankomwürde, klein gehalten; da die Gleichstromänderung menden Teil der Leitung mit einem Energietrennam Leistungstransistor, welche erforderlich ist, um filter 11 zu verbinden, das einen Ausgangsleiter 24 irgendeine auftretende Störung zu stabilisieren, klein aufweist, der im wesentlichen konstanten Gleichim Verhältnis zu seinem Gesamtgleichstrom ist, wird strom führt, jedoch eine vernachlässigbare Wechselder Arbeitspunkt des Leistungstransistors als Ver- 35 Spannungsänderung gegenüber dem Erd- oder Seestärker nicht wesentlich geändert. potential zeigt. Der Leiter 24 und die Erde können
Spezielle Merkmale der Erfindung bestehen in der als Energiekanal des Filters 11 bezeichnet werden. Art und Weise, wie Drosselinduktivitäten im Basis- Der andere Ausgangsleiter 18 des Energietrennfilters kreis jedes Transistors, ferner eine Belastungsinduk- 11 zeigt Wechselspannungsänderungen gegenüber tivität im Kollektorkreis des Leistungstransistors und 40 dem Außenleiter 24, führt jedoch keinen Gleich-Gleichstrom-Sperrkondensatoren, die mit der Basis strom. Die Leiter 18 und 24 können als Signalkanal gekoppelt sind und die als Signalweg vom Kollektor des Filters 11 bezeichnet werden. In gleicher Weise jedes Transistors ausgehen, es ermöglichen, daß die führen die' Eingangsleiter 28 und 29 des Energie-Transistoren auf der Leitung für die Signalverstär- trennfilters 25 das verstärkte Wechselstromsignal, kung als hintereinandergeschaltet erscheinen und für 45 Der Eingangsleiter 28 führt den im wesentlichen kon-Spannungsversorgungszwecke als Parallelkombina- stanten Strom mit einer vernachlässigbaren Spantion, die im Gleichstromweg des Kabels in Reihe ge- nungsänderung gegenüber dem Erd- oder Seepotenschaltet ist. Insbesondere ermöglichen es diese Schal- tial.
tungen, daß der Emitter des Leistungstransistors so- Zwischen die Ausgangsklemmen 18 und 24 des
wohl für Wechselstrom als auch für Gleichstrom am 50 Energietrennfilters 11 und die Eingangsklemmen 28 Verstärkerchassis geerdet ist. Eine derartige Emitter- und 29 des Energietrennfilters 25 ist ein erfinerde hat besondere Vorteile bei der Anwendung der dungsgemäßer transistorisierter Signalverstärker geErfindung auf Unterwasserkabel, indem die Zulei- schaltet.
tungsinduktivität des Emitters verringert und der Die zweite Verstärkerstufe des Verstärkers enthält
kostspielige Energieverlust wie auch der Spannungs- 55 einen Transistor 19, der eine Spannungsversorgungsabfall am Emitter vor Spannungswiderstand vermie- anordnung aufweist, die in neuartiger Weise an ihre den wird, der sonst für die herkömmliche Wider- Umgebung angepaßt ist, insbesondere durch die Tatstands-Spannungsversorgung notwendig ist. Weiter- sache, daß sie einen im wesentlichen konstanten hin kann der Emitter unmittelbar mit dem Transistor- Strom an die Stromversorgungsschaltung der vorgehäuse verbunden werden, das seinerseits unmittel- 60 herigen Stufe abgeben muß.
bar auf dem Verstärkerchassis angebracht ist, das Die Hauptwege für den Strom zwischen den Lei-
hierdurch eine Wärmeableitung für den Leistungs- tern 24 und 28, d. h. zwischen den Punkten A und B, transistor darstellt. sind in F i g. 1 mit starken schwarzen Linien darge-
Man kann also sehen, daß ein erfindungsgemäßer stellt. Bei weitem der größte Strom fließt durch den transistorisierter Signalverstärker besonders für die 65 Emitter-Kollektor-Weg des Transistors 19 und die Verwendung auf einer Nachrichtenübertragungslei- Spule 20. Der Strom durch den Emitter-Basis-Übertung geeignet ist, die mit einem im wesentlichen kon- gang des Transistors 19 und die Zenerdiode 21 ist stanten Strom versorgt wird. ■ wegen der Stromverstärkung durch den Transistor 19
5 6
kleiner als der Kollektorstrom; doch ist er im Ver- diode 21. Infolge des diodenartigen Verhaltens des
gleich zu dem durch die vorangegangenen Verstärker- Basis-Emitter-Übergangs des Transistors 19 nimmt
stufen verbrauchten Strömen noch wesentlich. der Basiselektrodenstrom des Transistors 19 um
Die Emitterelektrode des Transistors 19 ist mit einen größeren Prozentsatz zu, als die Emitter-Basisdem Gleichstromleiter 24 des Energietrennfilters 11 5 Spannung. Durch den vergrößerten Basiselektrodenverbunden, der außerdem mit dem Verstärkerchassis strom des Transistors 19 wird die Emitter-Kollektorverbunden ist. Es sei bemerkt, daß entsprechend Impedanz des Transistors 19 verringert, wobei wegen einem Merkmal der Erfindung kein Emitterwider- der Stromverstärkungseigenschaft des Transistors 19 stand erforderlich ist. Wenn ferner das Gehäuse des der Kollektorgleichstrom des Transistors 19 um einen Transistors 19 mit seinem Emitter verbunden ist, io weit größeren Prozentsatz zunimmt als der Basiskann es in inniger Berührung mit dem Verstärker- strom. Der zusätzliche Strom, den der Emitter des chassis angeordnet sein, das dann die Wärmeablei- Transistors 19 infolgedessen von dem konstanten tung für den Leistungstransistor 19 darstellt. Wenn Strom im Leiter 24 fordert, wird den Widerständen das Gehäuse des Transistors 19 mit seinem Kollektor 15 und 13 entnommen und verringert die Spannunverbunden ist, muß es gegen das Verstärkerchassis 15 gen, welche die Störung der Emitter-Basis-Impedanz isoliert werden. des Transistors 12 sonst an ihnen hervorbringen
Eine Kollektorbelastungsspule 20 mit vernachläs- würde. Es ist wichtig, festzustellen, daß die Differenz sigbarem Gleichstromwiderstand liegt zwischen der zwischen diesen Spannungen an den Widerständen Kollektorelektrode des Transistors 19 und der Lei- 13 und 15, welche die Basis-Emitter-Spannung des tung 28. Es sei bemerkt, daß die Belastungsspule 20 20 Transistors 12 darstellt, nicht so viel zunimmt, wie eine sehr geringe Widerstandserwärmung hervor- bei NichtVorhandensein der Regelung der Spannung bringt und einen sehr kleinen Gleichspannungsabfall zwischen den Leitern 24 und 28 durch den Tranverbraucht. Die Signalfrequenzdrossel 23 und die sistor 19 und die Zenerdiode 21. Es ist ferner zu Zenerdiode 21 sind in Reihe zwischen die Basiselek- sehen, daß die Spannung zwischen den Punkten A trode des Transistors 19 und die Leitung geschaltet, 25 und B nicht so viel zunimmt, wie bei Nichtvorhanwobei die Kathode der Zenerdiode mit der Drossel densein des Transistors 19 und der Zenerdiode 21 23 und ihre Anode mit dem Leiter 28 verbunden oder wenn der Transistor 19 eine gewöhnliche Widersind. Da ein Basisspannungsteiler gleich den Wider- stands-Spannungsversorgung hätte. Der letzte Verständen 15 und 16 des Transistors 12 vom Transistor gleich ist offensichtlich, weil die Ohmschen Wider-19 nicht benötigt wird, sind die Strom- und Energie- 30 stände der Zenerdiode 21 und des Transistors 19 sich anforderungen des Verstärkers verringert. beide umgekehrt mit dem Gleichstrom ändern, wäh-
Es sei bemerkt, daß die erste Verstärkerstufe des rend dies bei den normalen Reihenspannungswider-Verstärkers einen Transistor 12 enthält, der eine ständen nicht der Fall sein würde.
Widerstands-Spannungsversorgungsschaltung der in Es sei bemerkt, daß, wenn auch die Wirkung, der Transistortechnik bekannten Art aufweist. Von 35 welche die Basis-Emitter-Spannung des Transistors Interesse in bezug auf die vorliegende Erfindung ist 12 zu korrigieren sucht, den Emitterelektrodenstrom die Tatsache, daß die Widerstände 13,14,15 und 16, des Leistungsverstärkertransistors 19 ändert, diese welche die Widerstands-Spannungsversorgungsschal- Änderung relativ vernachlässigbar ist, weil der Leitung bilden, einen Teil eines Stromwegs zwischen den stungsverstärkertransistor 19 weit größere Ströme als Punkten A und B darstellen. Mit anderen Worten, 40 der Vorverstärkertransistor 12 verbraucht. Es wurde die Widerstands-Spannungsversorgungsschaltung liegt festgestellt, daß, wenn auch mehrere Vorverstärkerparallel zu den Hauptstromwegen, die sich durch den stufen mit Schaltungen ähnlich derjenigen des Tran-Transistor 19 zwischen den Punkten A und B er- sistors 12 benutzt werden, die Stabilität der Verstärgeben. kungseigenschaften des Transistors 19 im wesent-
Erfindungsgemäß hat das Zusammenarbeiten der 45 liehen unbeeinträchtigt bleibt. Eine mögliche Erklä-Zenerdiode21 mit dem Transistor 19 die Tendenz, rung hierfür ist die folgende: Die Basis-Emitter-Änderungen der Spannung für den Vorverstärker- Gleichspannung des Transistors 19 ändert sich in transistor 12 entgegenzuwirken. Es sei angenommen, jedem Fall um einen kleineren Betrag als der Basisdaß infolge Erwärmung oder Alterung die Basis- strom. In dieser Hinsicht ist der Basis-Emitter-Über-Emitter-Impedanz des Transistors 12 zunimmt. Bei 50 gang einer in Vorwärtsrichtung vorgespannten Diode NichtVorhandensein des Transistors 19 und der ähnlich. Daher muß die Summe der Spannung an der Zenerdiode 21 fließt ein größerer Teil des konstanten Zenerdiode 21 und der Spannung an dem Basis-Stroms vom Leiter 24 über den Widerstand 15 und Emitter-Übergang des Leistungstransistors 19 gegenein geringerer Teil über den Emitterwiderstand 13. über Stromänderungen in ihnen im wesentlichen kon-Durch beide Effekte wird die Emitter-Basis-Span- 55 stant bleiben. Infolgedessen muß die Gleichspannung nung des Transistors 12 erhöht. Ferner wird bei zwischen den Punkten A und B, welche den Gleich-Nichtvorhandensein des Transistors 19 und der Spannungsabfall an dem Emitter und dem Kollektor Zenerdiode 21 die Gesamtspannung zwischen den des Transistors 19 bestimmt, ebenfalls konstant Leitern 24 und 28 infolge des vergrößerten gesamten bleiben.
Widerstands zunehmen, der zwischen ihnen durch 60 In dem bevorzugten Fall, daß der Ohmsche Widerden Transistor 12 und seine Spannungsversorgungs- stand der Spule 20 kleiner oder sogar vernachlässigwiderstände entsteht. bar gegenüber dem Emitter-Kollektor-Widerstand
Jedoch erhöht bei Einschalten des Leistungsver- des Transistors 19 ist, hat sich herausgestellt, daß der
Stärkertransistors 19 und der Zenerdiode 21 in der Anstieg des Kollektorelektrodengleichstroms im we-
vorher beschriebenen Weise eine Spannungszunahme 65 sentlichen proportional einem Anstieg des Basiselek-
zwischen den Leitern 24 und 28 ihrerseits die Emit- trodengleichstroms ist. So ist anzunehmen, daß das
ter-Basis-Spannung des Leistungsverstärkertransistors Fehlen von Ohmschem Widerstand in Reihe mit den
19 infolge der konstanten Spannung an der Zener- Emitter- und Kollektorelektroden zu der Tatsache

Claims (1)

  1. 7 8
    beiträgt, daß die Verstärkungseigenschaften des seispule 30, welche zur Kombination des Kondensa-
    Transistors 19 verhältnismäßig unabhängig von An- tors 35 und der Spule 36 parallel liegt, das Problem
    derungen ihrer Gleichspannungen sind, die durch die der Gleichstromsättigung des Kerns der Spulen 36
    Regelwirkung hervorgerufen werden. und 37.
    Die Aspekte der Anordnung und die Arbeitsweise 5 Im Ausgangsenergietrennfilter 25, das den Gleich-
    der Schaltung der bevorzugten Ausführung der Erfin- strom und das Signal wieder vereinigt, geht das Signal
    dung werden nachfolgend eingehend erklärt. leicht über die gekoppelten Spulen 46 und 47, weil
    Zwischen den Emitter des pnp-Transistors 12 und die Selbstinduktivität jeder Spule im wesentlichen
    den Gleichstromausgangsleiter 24 ist ein Emitter- durch die Gegeninduktivität zwischen den Spulen widerstand 13 geschaltet. Zwischen den Kollektor io neutralisiert wird, wie es oben für das Energietrenn-
    des Transistors 12 und den Gleichstromeingangs- filter 11 der F i g. 2 erklärt wurde. Das Signal geht
    leiter 28 des Energietrennfilters 25 ist ein Kollektor- weiterhin über die Kondensatoren 42, 45 und 44
    belastungswiderstand 14 geschaltet. Am Emitter- ohne merkbare Dämpfung und wird an die Leiter 56
    widerstand 13 liegt der Kondensator 9, um den Wi- und 57 des abgehenden Teils der Nachrichtenüberderstand 13 für Signalströme zu überbrücken. Ferner 15 tragungsleitung 10 angelegt.
    ist ein aus den Widerständen 15 und 16 bestehender Der im wesentlichen konstante Gleichstrom im
    Spannungsteiler zwischen die Gleichstromleiter 24 Eingangsleiter 28 des Filters 25 geht über die Signal-
    und 28 geschaltet und ein Signalstromüberbrückungs- drosselspule 40 und die Spule 41 zum Mittelleiter 57
    kondensator 43 ist den Widerständen 15 und 16 par- des abgehenden Teils der Übertragungsleitung 10, so allel geschaltet. Die Signalfrequenzdrossel 17 h'egt ao daß es mit dem verstärkten Signal wieder vereinigt
    zwischen der Basiselektrode des Transistors 12 und wird. Der gleiche, im wesentlichen konstante Gleich-
    dem Verbindungspunkt der Widerstände 15 und 16. strom kann in aufeinanderfolgenden Verstärkern, die
    Der Signalleiter 18 ist mit einem Punkt zwischen der im Gleichstromweg der Leitung 10 in Reihe liegen,
    Signalfrequenzdrossel 17 und der Basiselektrode des für Spannungsversorgungszwecke benutzt werden,
    Transistors "12 geschaltet, um das Signal vom Filter 25 wie es für einen einzigen erfindungsgemäßen Verstär-
    11 dem Transistor 12 zuzuführen. ker besehrieben wurde.
    Das verstärkte Signal zwischen dem Kollektor des Es sei bemerkt, daß ein erfindungsgemäßer VerTransistors 12 und dem Leiter 24 geht über den stärker auch im Zusammenhang mit Richtungsfiltern Kopplungskondensator 8 an den Basis-Emitter-Über- verwendet werden kann, um in beiden Richtungen gang des Leistungsverstärkertransistors 19. Das Aus- 30 fortschreitende Signale zu verstärken,
    gangssignal an der Belastungsspule 20 geht über die Es können verschiedene Abänderungen der Erfin-Leiter 28 und 29 zum Energietrennfilter 25. dung vorgenommen werden, z. B. ist zur Durchfüh-Der Kondensator 22 liegt zwischen der Kathode rung der Erfindung eine Erdrückführung nicht notder Zenerdiode 21 und dem Gleichstromleiter 24, um wendig. Ferner können für die Erfindung andere irgendwelche Signalströme, welche vom Kopplungs- 35 Energietrennfilter die Filter 11 und 25 ersetzen. Die kondensator 8 über die Drossel 23 gehen, zur Chassis- Transistoren 12 und 19 können npn-Transistoren erde abzuleiten. Die Kondensatoren 22 und 43 filtern sein, wobei entsprechende Schaltungsänderungen vordurch die Zenerdiode 21 erzeugten Rausch aus. genommen werden, wenn z. B. die Richtung des Eine bevorzugte Form des Energietrennfilters 11 Gleichstroms umgekehrt wird. Wenn die Stromrichist in F i g. 2 und eine bevorzugte Form des Energie- 40 tung und der Typ des Transistors 19 geändert sind, trennfilters 25 in F i g. 3 dargestellt. Die in den wird die Polarität der Zenerdiode 21 umgekehrt. Mit F i g. 2 und 3 gezeigten Energietrennfilter 11 und 25 den Transistoren 12 und 19 können weitere hintersind so aufgebaut^ daß sie Streukapazitätseffekte zwi- einandergeschaltete Verstärkerstufen ähnlich der sehen den Signal- und den Energiekanälen vermin- Stufe mit dem Transistor 12 hintereinandergeschaltet dem. Wie aus F i g. 2 hervorgeht, schließt der Gleich- 45 werden. Ferner können andere Schaltungen, die in strom vom Leiter 27 über die Induktivitäten 31 und der Nähe des Verstärkers angeordnet sind, durch die 30 und dann über den Leiter 24 zum Ausgang des konstante Spannung versorgt werden, die zwischen Energietrennfilters 11. Der Kondensator 34 bewirkt, den Leitern 24 und 28, d. h. zwischen den Punkten A daß im wesentlichen die gesamte Signalspannung an und B, erscheint,
    die Spule 31 angelegt wird, während der Filterkon- 50
    densator 33 eine etwaige restliche Signalspannung Patentansprüche:
    gegenüber der Erde beseitigt, welche die Tendenz
    hat, am Gleichstromleiter 24 zu erscheinen. Die Ver- 1. Signalverstärker in einer Nachrichtenübertrabindung der Reihenkombination des Kondensators gungsleitung mit zumindest zwei Verstärkerstuf en, 35 und der Spule 36 von der einen Seite der Spule 31 55 die an eine im wesentlichen konstanten Strom liezum Leiter 24 sowie die Verbindung der Reihenkom- fernde Quelle angekoppelt und hintereinanderbination des Kondensators32 und der Spule37 von geschaltet sind, dadurch gekennzeiehder anderen Seite der Spule31 zum Ausgangsleiter net, daß die Verstärkerschaltung der Endstufe 18 macht die Leiter 18 und 24 zum Signalweg am einen Konstantspannung-Stromkreis (21, 22) aufAusgang des Energietrennfilters 11. Die Spulen 36 60 weist, der das Verstärkungsbauelement (19) der und 37 bilden keine wesentliche Impedanz im Signal- Endstufe vorspannt und dafür vorgesehen ist, die weg, weil ihre Gegeninduktivität die Tendenz hat, Gleichvorspannungen aller Verstärkungsstufen zu die Wirkung ihrer Selbstinduktivitäten zu neutralisie- stabilisieren.
    ren. Jedoeh werden Signalströme daran gehindert, 2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch ge-
    nur über eine der Spulen 36 und 37 zu fließen und 65 kennzeichnet, daß das Verstärkungsbauelement
    über einen Nebenweg zurückzukehren. Bei dem in ein in Emitterschaltung betriebener Transistor
    Fig. 2 dargestellten Energietrennfilter 11 beseitigen (19) ist, daß der Konstantspannung-Stromkreis
    der Gleichstrom-Sperrkondensator 35 und die Dros- erne signalblockierende Impedanz (23) und ein
    Konstantspannungselement (21) aufweist, die in Serie zwischen der Basis des Transistors und dem Ausgang (28) der letzten Stufe liegen.
    3. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Konstantspannungselement eine Zenerdiode (21) ist und die signalblockierende Impedanz eine Drosselspule (23).
    4. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verstärkerstufe einen in
    10
    Emitterschaltung betriebenen Transistor aufweist und daß die signalblockierende Impedanz durch je eine mit der Basis jedes Transistors verbundene Drosselspule (17) gebildet ist.
    5. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstufe ein induktives Impedanzelement (20) zwischen dem Kollektor des Transistors (19) dieser Stufe und dem Ausgang (28) aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1964W0037418 1963-09-27 1964-08-20 Signalverstaerker in einer nachrichtenuebertragungsleitung Expired DE1259955C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US312119A US3254303A (en) 1963-09-27 1963-09-27 Cascaded transistor amplifier biasing arrangement

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1259955B true DE1259955B (de) 1968-02-01
DE1259955C2 DE1259955C2 (de) 1975-05-22

Family

ID=23209961

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1964W0037418 Expired DE1259955C2 (de) 1963-09-27 1964-08-20 Signalverstaerker in einer nachrichtenuebertragungsleitung

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3254303A (de)
BE (1) BE652997A (de)
DE (1) DE1259955C2 (de)
GB (1) GB1067351A (de)
NL (1) NL150976B (de)
SE (1) SE322559B (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3530393A (en) * 1968-03-11 1970-09-22 Bell Telephone Labor Inc High frequency ground isolation filter for line powered repeater circuits
DE3565034D1 (en) * 1984-04-30 1988-10-20 Siemens Ag Rough overvoltage protection circuit for a repeater or regenerator
US5196809A (en) * 1991-03-01 1993-03-23 Fogal William J High gain, low distortion, faster switching transistor
US7932783B2 (en) * 2008-07-25 2011-04-26 Park Larry A Resonant operating mode for a transistor
US8067985B2 (en) * 2008-08-29 2011-11-29 Park Larry A Resonant operating mode for a transistor

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2850650A (en) * 1956-03-29 1958-09-02 Bell Telephone Labor Inc Transistor current limiter
US3028509A (en) * 1959-06-02 1962-04-03 Sperry Rand Corp Transistorized wave shape converter
US3050644A (en) * 1959-12-10 1962-08-21 Honeywell Regulator Co Transistor decision amplifier with temperature compensating means
US3080528A (en) * 1960-04-21 1963-03-05 Rca Corp Transistor amplifier circuits utilizing a zener diode for stabilization
US3089968A (en) * 1961-06-22 1963-05-14 Gen Precision Inc Non-linear amplifier

Also Published As

Publication number Publication date
DE1259955C2 (de) 1975-05-22
NL150976B (nl) 1976-09-15
US3254303A (en) 1966-05-31
GB1067351A (en) 1967-05-03
NL6410482A (de) 1965-03-29
SE322559B (de) 1970-04-13
BE652997A (de) 1964-12-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3123735C2 (de) Schaltung zur Zuführung eines Stromes an eine Last
DE932435C (de) Verstaerkerschaltung mit Transistoren
DE2146418B2 (de) Gegentaktverstärker mit verbesserter Stromverstärkung bei hohen Frequenzen
DE2653624A1 (de) Videosignalverstaerker
DE3225405C2 (de) Spannungs/Strom-Wandlerschaltung
DE1958620B2 (de) Differentialverstaerker
DE69725277T2 (de) Rauscharmer Verstärker
DE3011835C2 (de) Leistungsverstärker
DE1909721C3 (de) Schaltungsanordnung zur Gleichspannungsteilung
DE2708055C3 (de) Direkt koppelnder Leistungsverstärker
DE1259955B (de) Spannungsversorgungsanordnung fuer hintereinandergeschaltete Transistorverstaerker
DE2328402A1 (de) Konstantstromkreis
DE69112104T2 (de) Verstärkerschaltung.
DE1512752B2 (de) Digital und analog arbeitende verknuepfungsschaltung
DE2409929B2 (de) Verzerrungsarmer, niederfrequenter Gegentakt-Leistungsverstärker
DE1180000B (de) Transistor-Leistungsverstaerkerstufe
DE2360648C3 (de) Verstärkelschaltung mit hoher Eingangsimpedanz
DE3032675C2 (de) Tonfrequenz-Leistungsverstärker-Schaltung.
DE2307514C3 (de) Verstärker mit hoher Eingangsimpedanz
DE2257222B2 (de) Rückgekoppelter Gabel verstärker
EP0011705A1 (de) Mikrofonverstärker, insbesondere für Fernsprechanlagen
DE1243727B (de) Transistorverstaerker, insbesondere Transistorleistungsverstaerker, der eine Vorspannungsstabilisierung und direkte Kopplung verwendet
DE2554770C2 (de) Transistor-Gegentaktverstärker
DE4233475C2 (de) Schaltungsanordnung zum Stummschalten von Tonteilen
DE2436255C3 (de) Dämpfungsfreier elektronischer Schalter

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977