DE10113501A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Simulation eines Seitenaufpralls eines Fahrzeugs auf ein schmales Hindernis - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Simulation eines Seitenaufpralls eines Fahrzeugs auf ein schmales HindernisInfo
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Abstract
Ein Verfahren zur Simulation eines Seitenaufpralls eines Fahrzeugs auf ein schmales Hindernis unter Verwendung von Daten eines vorab durchgeführten Seitenaufprall-Crashtests oder einer vorab durchgeführten Computersimulation, bei dem bzw. bei der der zeitliche Beschleunigungsverlauf an einem Element der Fahrzeugseite und die Eindringtiefe des Hindernisses bestimmt wurden, enthält die Schritte: Bereitstellung eines Hindernisses, das demjenigen des Crashtests bzw. der Computersimulation entspricht, sowie einer Vorrichtung zur Beschleunigung des Hindernisses, Bereitstellung eines Abschnitts einer Fahrzeugseite mit einem Ausschnitt für das Hindernis an der Stelle, an der das Fahrzeug bei dem Crashtest bzw. der Computersimulation auf das Hindernis geprallt ist, Halterung des Fahrzeugseitenabschnitts und eines Sitzes so, daß Hindernis, Fahrzeugseitenabschnitt und Sitz linear relativ zueinander bewegbar sind, und Fahrzeugseite und Sitz zueinander in einer vorgegebenen Position, insbesondere wie bei einem unversehrten Fahrzeug, angeordnet sind, und Beschleunigung des Hindernisses entsprechend dem bei dem Crashtest bzw. dem bei der Computersimulation gemessenen zeitlichen Beschleunigungsverlauf in den Ausschnitt der Fahrzeugseite, wobei nach Erreichen der Eindringtiefe der Fahrzeugseitenabschnitt mitbewegt wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Simulation eines Seitenaufpralls eines Fahrzeugs auf ein schmales Hin
dernis.
Bei Unfällen, bei denen ein Fahrzeug mit einer seiner Seiten auf ein
schmales Hindernis wie einen Pfahl auftrifft, drückt das Hindernis einen
Teil der Fahrzeugseite in den Innenraum des Fahrzeugs, so daß Insassen
nicht nur durch die Beschleunigung, sondern auch durch Kollision mit
der eingedrückten Fahrzeugseite und/oder dem Hindernis verletzt werden
können. Daher sind zum Test und zur Spezifikation von Rückhaltesyste
men in Fahrzeugen, wie z. B. Seitenairbags, sogenannte Crashtests mit
Seitenaufprall auf einen Pfahl (pole impact crash tests) eingeführt worden.
Bei diesen Crashtests wird ein Fahrzeug mit einer seiner Seiten auf einen
feststehenden Pfahl hin beschleunigt, wobei durch die folgende Kollision
zwischen dem Pfahl und der Fahrzeugseite das Fahrzeug zerstört wird.
Diese Tests sind daher sehr aufwendig und teuer, insbesondere da häufig
Prototypen des Fahrzeugs eingesetzt werden müssen, von denen in der
Regel nur wenige unter hohem Zeit- und Kostenaufwand hergestellt wer
den.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein einfaches Verfahren zur Simulation
eines Seitenaufpralls eines Fahrzeugs auf ein schmales Hindernis, insbe
sondere einen Pfahl, bei dem das Eindringen des Hindernisses in die
Fahrgastzelle berücksichtigt wird, bereitzustellen sowie eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren und eine Vorrichtung mit den
Merkmalen der unabhängigen Ansprüche.
Ein Grundgedanke der Erfindung liegt darin, daß bei Eindringen eines
schmalen Hindernisses, insbesondere eines Pfahls, in eine Fahrzeugseite
bei einem Seitenaufprall, insbesondere einem Crashtest mit Seitenauf
prall, die von dem Hindernis bis zum Ende des Eindringens getroffenen
Bereiche weitestgehend flachgedrückt werden und daher die räumlichen
Auswirkungen des Aufpralls, d. h. das Eindringen von Hindernis und de
formierten Bereichen der Fahrzeugseite in die Fahrgastzelle, auch durch
das Eindringen allein des Hindernisses in einen entsprechend breiten
Ausschnitt in der Fahrzeugseite simuliert werden können. Dazu wird die
Eindringtiefe für die Simulation aus den Daten eines Crashtests mit Sei
tenaufprall abgeleitet.
Das erfindungsgemäße Verfahren setzt daher einen vorab durchgeführten
Crashtest voraus, bei dem ein Fahrzeug mit einer seiner Seiten mit einem
entsprechenden schmalen Hindernis kollidiert. Bei diesem Crashtest wer
den Daten, insbesondere der zeitliche Beschleunigungsverlauf an einem
Element der Fahrzeugseite und die Eindringtiefe des Hindernisses be
stimmt.
Alternativ kann statt des Crashtests auch eine Computersimulation ver
wendet werden, um die notwendigen Daten bereitzustellen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden zunächst ein Hindernis,
das demjenigen des Crashtests bzw. der Computersimulation entspricht,
sowie eine Vorrichtung zur Beschleunigung des Hindernisses bereitge
stellt. Unter einem schmalen Hindernis wird in dieser Anmeldung ein
Hindernis verstanden, das unter den Bedingungen des zu simulierenden
Seitenaufpralls zumindest deutlich in die Fahrzeugseite eindringt und die
se nicht nur großflächig leicht verformt. Insbesondere kann es sich um
einen Pfahl handeln, wie er bei Crashtests mit Aufprall eines Pfahls auf
eine Fahrzeugseite (pole impact crash tests) Verwendung findet, die zur
Spezifikation von passiven Insassenrückhaltesystemen dienen.
Bei der Vorrichtung zur Beschleunigung des Hindernisses kann es sich
um eine beliebige Vorrichtung handeln, mit der das Hindernis gemäß ei
nem vorgegebenen zeitlichen Beschleunigungsverlauf bewegt werden
kann. Insbesondere können hydraulische Beschleunigungsvorrichtungen
wie z. B. Hydrokatapultsysteme Verwendung finden. Weiterhin kommen
Vorrichtungen in Betracht, die zur Beschleunigung bei sogenannten HY-
GE-Simulatoren benutzt werden.
In einem nächsten Schritt wird ein Abschnitt einer Fahrzeugseite bereitge
stellt, der an der Stelle, an der das Fahrzeug bei dem Crashtest bzw. der
Computersimulation auf das Hindernis geprallt ist, einen Ausschnitt auf
weist. Der Ausschnitt ist dabei so geformt, daß das Hindernis in den Aus
schnitt eindringen und durch ihn hindurchtreten kann. Dadurch, daß
Gegenstand der Simulation nur die Veränderung des Innenraums der
Fahrgastzelle und die Beschleunigung der Fahrgastzelle sind, und weiter
hin das Hindernis nicht mit dem Fahrzeugseitenabschnitt selbst kollidiert,
sondern durch ihn hindurchtritt, genügt es, nur einen Abschnitt einer
Fahrzeugseite bereitzustellen, der vorzugsweise zumindest den unter
suchten Innenraumbereich begrenzt.
In einem folgenden Schritt werden der Fahrzeugseitenabschnitt und ein
Sitz so gehaltert, daß zum einen Fahrzeugseitenabschnitt und Sitz zuein
ander in einer vorgegebenen Position, insbesondere zum Beispiel wie bei
einem unversehrten Fahrzeug, angeordnet sind und zum anderen das
Hindernis, der Fahrzeugseitenabschnitt und der Sitz linear relativ zuein
ander bewegbar sind. Hierdurch wird erreicht, daß die bei einem realen
Seitenaufprall erfolgende Bewegung des Hindernisses auf den Fahrzeug
seitenabschnitt und den Sitz sowie die durch das Hindernis bewirkte Be
wegung des Fahrzeugseitenabschnitts in Richtung des Sitzes bei der Si
mulation nachgestellt werden können.
Schließlich wird das Hindernis entsprechend dem bei dem Crashtest bzw.
der Computersimulation bestimmten zeitlichen Beschleunigungsverlauf in
den Ausschnitt der Fahrzeugseite beschleunigt, wobei nach Erreichen der
Eindringtiefe die Fahrzeugseite mit dem Hindernis mitbewegt wird. Durch
die Beschleunigung entsprechend dem vorgegebenen zeitlichen Beschleu
nigungsverlauf wird sichergestellt, daß bei der Simulation die Beschleuni
gung des Hindernisses, und nach Erreichen der Eindringtiefe auch des
Fahrzeugseitenabschnitts dem realen Beschleunigungsverhalten nachge
bildet werden kann. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn, wie
meist der Fall, das Hindernis auch auf den Sitz trifft und ihn beschleu
nigt. Hierdurch ist es möglich, einen auf dem Sitz angeordneten Dummy
den bei dem realen Seitenaufprall ausgeübten Beschleunigungen auszu
setzen und dessen Bewegung im Innenraum der Fahrgastzelle nachzu
stellen. Dadurch, daß der Fahrzeugseitenabschnitt erst nach Erreichen
der Eindringtiefe mitbewegt wird, wird der reale Verformungsvorgang gut
wiedergegeben, bei dem zunächst das Hindernis in die Fahrzeugseite ein
dringt, sie zunächst nur lokal verformt und flachdrückt und danach grö
ßere Teile der Fahrzeugseite mitbewegt, so daß sich dann das Hindernis
mit der lokal flachgedrückten Fahrzeugseite und den nach innen ge
drückten benachbarten Bereichen der Fahrzeugseite auf den Sitz zube
wegt.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht damit sowohl eine realisti
sche Simulation der räumlichen Veränderungen im Innenraum eines
Fahrzeugs bei einem Seitenaufprall auf ein schmales Hindernis als auch
eine realistische Simulation der Beschleunigung des Sitzes und eines ge
gebenenfalls darauf angeordneten Dummies. Gleichzeitig wird eine Zerstö
rung von Karosserieteilen vermieden, da das Hindernis nicht mit Fahr
zeugseitenteilen kollidiert. Allenfalls können, je nach Größe der Eindring
tiefe, der Sitz sowie gegebenenfalls Verkleidungsteile durch einen Aufprall
des durch die Fahrzeugseite gedrungenen Hindernisses beschädigt wer
den. Hierdurch ergeben sich erhebliche Kostenvorteile gegenüber
Crashtests, bei denen das Fahrzeug zerstört wird. Angesichts des erhebli
chen Aufwands für Computersimulationen von Crashtests ermöglicht das
erfindungsgemäße Verfahren auch bei Verwendung von Computersimula
tionsdaten eine Simulation bei deutlich reduziertem Aufwand.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden Daten über die interessie
renden Vorgänge, wie z. B. die Bewegung des Hindernisses, der Fahrzeugseite,
des Sitzes und eines gegebenenfalls auf dem Sitz angeordneten
Dummies, mit geeigneten Einrichtungen verfolgt und gegebenenfalls auf
gezeichnet. Bevorzugt ist weiterhin auf dem Sitz ein Dummy angeordnet,
der mit den üblichen Meßsensoren ausgerüstet sein kann.
Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind
in der Beschreibung, den Zeichnungen und den Unteransprüchen be
schrieben.
Der Fahrzeugseitenabschnitt umfaßt in der Regel mehrere Fahrzeugsei
tenteile, wie z. B. Türen und wenigstens Teile des seitlichen, aus Seitenble
chen und Verstärkungen gebildeten seitlichen Rahmens einschließlich der
Türschweller, der Dachrahmenverstärkung und der Säulen sowie optional
Einbau- und Verkleidungsteile. Grundsätzlich kann die Fahrzeugseite als
Ganze gehaltert sein. Nach einer bevorzugten Ausführungsform des Ver
fahrens ist jedoch der Fahrzeugseitenabschnitt aus Fahrzeugseitenteilen
gebildet, wobei die Halterung des Fahrzeugseitenabschnitts durch Halte
rung der Fahrzeugseitenteile erfolgt. Dies ermöglicht es, nur die für das
Geschehen in der Fahrgastzelle wirklich relevanten Fahrzeugseitenteile für
die Simulation zu verwenden und auf andere Fahrzeugseitenteile zu ver
zichten, die nur der Verbindung der relevanten Fahrzeugseitenteile die
nen.
Besonders bevorzugt umfaßt der Fahrzeugseitenabschnitt den Bereich von
der A-Säule bis zur C-Säule, von der A-Säule bis zur B-Säule oder von der
B-Säule bis zur C-Säule einschließlich dieser Säulen, da diese die für das
Geschehen in der Fahrgastzelle relevanten Abschnitte einer Fahrzeugseite
sind.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird die
bei dem Verfahren benutzte Eindringtiefe aus dem bei dem Crashtest bzw.
der Computersimulation gemessenen Beschleunigungsverlauf im wesent
lichen durch Integration bestimmt. Hierdurch ergibt sich eine gute Konsi
stenz der kinematischen Daten.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform wurde die Eindringtiefe
durch statische Vermessung des Fahrzeugs nach dem Crashtest bzw. di
rekt durch Computersimulation bestimmt. Dies stellt eine besonders ein
fache, auch im Nachhinein noch mögliche Bestimmungsmethode für die
Eindringtiefe dar.
Nach noch einer anderen Ausführungsform des Verfahrens ergibt sich die
Eindringtiefe aus der Bewegung des Hindernisses relativ zu dem Fahrzeug
oder eines in dem Fahrzeug befindlichen Dummies, wie sie auf einem bei
dem Crashtest aufgenommen Film aufgezeichnet ist bzw. bei der Compu
tersimulation ermittelt wurde. Bei diesem Verfahren sind bei Verwendung
von Daten aus einem Film zwar, wie bei Crashtests üblich, Marken an
entsprechenden Stellen des Fahrzeugs oder des Dummies notwendig, die
ein Vermessen der Positionen erlauben, jedoch ergibt sich bei Verwen
dung einer so bestimmten Eindringtiefe eine besonders gute Simulation
der räumlichen Veränderungen bei einem Seitenaufprall. Besonders be
vorzugt kann die Eindringtiefe durch die Position bestimmt werden, bei
der der Dummy mit einem Teil der Fahrzeugseite oder, wenn das Hinder
nis durch ein Seitenfenster in den Innenraum eindringt, mit dem Hinder
nis zuerst kollidiert.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird ein
zeitlicher Beschleunigungsverlauf verwendet, der bei dem Crashtest bzw.
der Computersimulation an der B-Säule, der Innenseite der Tür oder der
Befestigungseinrichtung des Sitzes gemessen wurde. Hierdurch ergeben
sich für die Simulation der Beschleunigungsverhältnisse im Innenraum
besonders aussagekräftige Daten.
Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Simulation des Eindringens
eines schmalen Hindernisses in eine Fahrzeugseite, mit der das erfin
dungsgemäße Verfahren durchführbar ist, ist ein linear bewegliches Hin
dernis und ein mit dem Hindernis starr verbundenes Aufprallelement vor
gesehen, wobei beide von einer Beschleunigungsvorrichtung gemäß einem
vorgegebenen zeitlichen Beschleunigungsverlauf bewegbar sind. Weiterhin
sind eine Haltevorrichtung für einen Sitz sowie eine Haltevorrichtung für
die Fahrzeugseitenteile vorgesehen, die erfindungsgemäß so ausgebildet
sind, daß durch sie ein Abschnitt der Fahrzeugseite bildbar ist, der an ei
ner vorgegebenen Stelle einen Ausschnitt aufweist, durch den das Hinder
nis bewegbar ist. Diese Haltevorrichtungen sind weiter so ausgebildet, daß
der Sitz und der durch die Fahrzeugseitenteile gebildete Abschnitt der
Fahrzeugseite relativ zu dem Hindernis und relativ zueinander parallel zur
Bewegungsrichtung des Hindernisses beweglich gehalten sind. Weiterhin
ist die Haltevorrichtung für die Fahrzeugseitenteile so ausgebildet und an
geordnet, daß das Hindernis in und durch den Ausschnitt der mit der
Haltevorrichtung befestigten Fahrzeugseitenteile bewegbar ist. Hierdurch
wird es ermöglicht, daß zum einen das Hindernis auf den durch die Fahr
zeugseitenteile gebildeten Fahrzeugseitenabschnitt und den Sitz zubeweg
bar ist, und zum anderen der Fahrzeugseitenabschnitt auf den Sitz zube
wegbar ist.
Weiterhin weist der mit den Fahrzeugseitenteilen verbundene Teil der
Haltevorrichtung für die Fahrzeugseitenteile einen Anschlag für das mit
dem eindringenden Hindernis verbundenen Aufprallelement auf, so daß
das Hindernis um nicht mehr als die Eindringtiefe in bzw. durch den Aus
schnitt des Fahrzeugseitenabschnitts bewegbar ist. Hierdurch wird er
reicht, daß das beschleunigte Hindernis nach Zurücklegen der Eindring
tiefe durch Auftreffen auf den Anschlag den Fahrzeugseitenabschnitt mit
bewegt, so daß Hindernis und/oder Fahrzeugseitenteile gegebenenfalls auf
den Sitz treffen können.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt eine einfache Durchführung
des Verfahrens, da zum einen die notwendigen Beschleunigungsvorrich
tungen, mit denen ein vorgegebener Beschleunigungsverlauf nachfahrbar
ist, bekannt sind und zum anderen durch sehr einfache Mittel die Mit
nahme des Fahrzeugseitenabschnitts durch das Hindernis bei Erreichen
der Eindringtiefe sehr einfach erreicht wird.
Bevorzugte Ausführungsform und Weiterbildungen der erfindungsgemä
ßen Vorrichtung sind in der Beschreibung, in den Zeichnungen und den
Unteransprüchen beschrieben.
Obwohl das Hindernis grundsätzlich aus einem Vollkörper gebildet sein
kann, ist es bevorzugt, das Hindernis als Hohlkörper auszubilden, so daß
die zu beschleunigenden bzw. später abzubremsenden Massen gering ge
halten werden können, was wiederum eine weniger massive Konstruktion
und die Verwendung einer weniger leistungsstarken Beschleunigungsvor
richtung erlaubt.
Grundsätzlich muß die Haltevorrichtung für die Fahrzeugseitenteile nur
zur Befestigung der Fahrzeugseitenteile ausgebildet sein, die an den bei
der Simulation untersuchten Innenraumbereichen angrenzen. In einer be
vorzugten Ausführungsform ist die Haltevorrichtung für die Fahrzeugsei
tenteile jedoch zur Befestigung vorn Fahrzeugseitenteilen ausgebildet, die
einen Abschnitt der Fahrzeugseite von der A- bis zur C-Säule, der A- bis
zur B-Säule oder der A- bis zur C-Säule einschließlich dieser Säulen bil
den. Dies hat den Vorteil, daß mit einer Vorrichtung ein Seitenaufprall
sowohl im Bereich der vorderen Tür als auch im Bereich der hinteren Tür
ohne Wechsel der Halterungen möglich ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrich
tung ist die Haltevorrichtung für die Fahrzeugseitenteile so ausgebildet,
daß die Position der Fahrzeugseitenteile relativ zu der des Anschlags in
einer Richtung parallel und/oder senkrecht zur Bewegungsrichtung des
Hindernisses einstellbar ist. Dies hat den Vorteil, daß mit nur einer Vor
richtung Simulationen für einen Aufprall an verschiedenen Bereichen der
Fahrzeugseite und/oder mit unterschiedlichen Eindringtiefen ermöglicht
werden. Dazu kann insbesondere der Anschlag in einer Richtung parallel,
und/oder senkrecht zur Bewegungsrichtung des Hindernisses an dem mit
den Fahrzeugseitenteilen verbundenen Teil der Haltevorrichtung für die
Fahrzeugseitenteile verstellbar angeordnet sein. Dies hat den Vorteil, daß
die eigentlichen Halteelemente für die Fahrzeugseitenteile nicht verstellbar
ausgebildet sein müssen. Es ist jedoch auch möglich, daß die Halteele
mente für die Fahrzeugseitenteile in einer Richtung parallel und/oder
senkrecht zur Bewegungsrichtung des Hindernisses und damit die Positi
on der Fahrzeugseitenteile relativ zu dem Hindernis einstellbar sind. Diese
Alternative ist besonders bevorzugt, da zum einen durch den Aufprall des
Aufprallelements auf den Anschlag dieser besonders stark belastet wird,
und zum anderen die wegen der starken Belastung notwendige stabile
Verbindung des Anschlags mit der Haltevorrichtung für die Fahrzeugsei
tenteile einfacher gestaltet werden kann. Darüber hinaus muß die relative
Ausrichtung der Bewegungsrichtung des Hindernisses auf den Anschlag
nicht bei Veränderung der anderen Versuchsparameter neu justiert wer
den.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung weist die Haltevorrichtung einen Git
terrohrrahmen auf, an den Fahrzeugseitenteile, zum Beispiel mit Ein
spannvorrichtungen wie beispielsweise Spannpratzen befestigbar sind.
Hierdurch ist eine besonders einfache und zugleich variable Halterung der
Fahrzeugseitenteile möglich.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Aufprallelement
zur Einstellung der Eindringtiefe in Bewegungsrichtung des Hindernisses
verstellbar. Dies ermöglicht es, an der Haltevorrichtung für die Fahrzeug
seitenteile einstellbare, und damit kompliziertere Halteelemente bzw. ei
nen einstellbaren Anschlag zu vermeiden.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Aufprallelement
durch einen Teil des Hindernisses gebildet, wodurch eine besonders sta
bile Verbindung zwischen Hindernis und Aufprallelement gegeben ist.
Besonders bevorzugt ist das Hindernis an dem Aufprallelement gehalten,
da das Aufprallelement grundsätzlich sehr stabil ausgelegt sein muß und
so das Hindernis, das zur Vermeidung großer Beschleunigungskräfte
leicht ausgelegt sein kann, sicher und einfach befestigbar ist.
Bevorzugt sind Anschlag und Aufprallelement so ausgebildet, daß der
Aufprall an mindestens drei verschiedenen nicht kollinearen Stellen er
folgt. Dazu können Anschlag und/oder Aufprallelement entsprechende
Vorsprünge oder auch jeweils mindestens zwei verschiedene Anschlagteile
und/oder Aufprallelementteile aufweisen. Hierdurch werden auf die Halte
vorrichtung bei dem Aufprall keine Drehmomente ausgeübt, so daß diese
einfacher gelagert werden können.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist am Ende der Ein
dringstrecke und/oder an dem Aufprallelement mindestens ein Hochge
schwindigkeitsdämpfer zum Dämpfen des Aufpralls des Aufprallelements
auf den Anschlag angeordnet. Hierdurch werden die sehr hohen mechani
schen Spitzenbelastungen bei dem Aufprall vermieden, so daß die Vor
richtung weniger massiv ausgelegt werden kann bzw. ihre Lebensdauer
erhöht wird.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform weisen die Haltevorrich
tungen für die Fahrzeugseitenteile und den Sitz relativ zu dem Hindernis
und relativ zueinander parallel zur Bewegungsrichtung des Hindernisses
bewegbare Aufnahmen zur Montage der Fahrzeugseitenteile bzw. des Sit
zes sowie Führungen auf, in denen die Aufnahmen beweglich geführt sind.
Durch die Führungen wird eine gradlinige Bewegung der Aufnahmen und
damit der Fahrzeugseitenteile und des Sitzes sichergestellt, was sonst nur
durch sehr breite Aufprallelemente und einen sehr breit ausgebildeten
Anschlag bzw. durch mehrere Aufprallelemente bzw. Anschläge, die senkrecht
zur Bewegungsrichtung angeordnet sind, erreichbar wäre. Bei den
Führungen kann es sich insbesondere um Führungsschienen handeln.
Die Aufnahmen sind dabei besonders bevorzugt auf den Führungsschie
nen durch Gleitlager geführt.
Besonders bevorzugt weist die Haltevorrichtung für die Fahrzeugseiten
teile mindestens ein erstes und ein zweites Führungselement auf, wobei
das zweite Führungselement zumindest in vertikaler Richtung gegenüber
dem ersten Führungselement versetzt ist. Dies gewährleistet eine beson
ders gute Führung der Aufnahme mit den Fahrzeugseitenteilen, die da
durch erforderlich wird, daß die Massen von Aufnahme und daran befe
stigten Fahrzeugseitenteilen nicht unbedingt symmetrisch zu dem oder
den Anschlägen verteilt sind, wodurch bei Beschleunigung unter Umstän
den erhebliche Drehmomente auftreten können.
In einer bevorzugten Weiterbildung wird der Anschlag durch einen Teil der
Aufnahme für die Fahrzeugseitenteile gebildet, so daß eine besonders
einfache geteilte Vorrichtung resultiert. Besonders bevorzugt liegt dabei
mindestens ein Aufprallbereich auf etwa halber Höhe einer Fahrzeugtür,
um Drehmomente auf die Aufnahme und die Fahrzeugseitenteile, die
sonst bei einem Aufprall entstehen können, zu reduzieren. Ebenso können
bei entsprechender Ausbildung des Anschlags mehrere Aufprallbereiche,
die mindestens in vertikaler Richtung gegeneinander versetzt sind, ver
wendet werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind das Hindernis und das Auf
prallelement auf einem linear beweglichen Schlitten angebracht, der von
der Beschleunigungsvorrichtung beschleunigbar ist. Dabei kann insbesondere
das Hindernis an dem Aufprallelement gehalten sein. Dies ermög
licht eine sehr einfache und doch stabile Halterung des Hindernisses und
des Aufprallelements, die beide bei der Beschleunigung wie auch bei dem
Aufprall extremen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sind die Haltevorrichtungen für die Fahrzeugseitenteile und den Sitz auf
dem Schlitten, der das Hindernis und das Aufprallelement trägt, so ange
ordnet und gelagert, daß bei plötzlicher Beschleunigung des Schlittens mit
dem Hindernis Fahrzeugseite und Sitz aufgrund ihrer Trägheit nicht we
sentlich mitbeschleunigt werden. Dabei werden unter "plötzlichen Be
schleunigungen" Beschleunigungen verstanden, wie sie typischerweise bei
einem Seitenaufprall, insbesondere bei Seitenaufprall-Crashtests, auftre
ten. Während grundsätzlich das Hindernis mit Aufprallelement, die Halte
vorrichtung für die Seitenteile und die Haltevorrichtung für den Sitz un
abhängig voneinander ausgebildet und, bis auf die Ausrichtung der Bewe
gungsrichtungen aufeinander, angeordnet sein können, erweist sich diese
Ausführungsform als besonders platzsparend und einfach. Der Schlitten
kann dazu in Bewegungsrichtung vor dem Hindernis mit dem Aufpralle
lement eine hinreichend große Fläche aufweisen, auf der die Haltevor
richtungen für die Fahrzeugseitenteile und den Sitz, insbesondere ihre
Führungen, befestigt sein können.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun beispielhaft
anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipskizze einer Simulationsanordnung in einer Sei
tenansicht zu Beginn der Simulation;
Fig. 2 dieselbe Anordnung wie in Fig. 1 in einer Draufsicht;
Fig. 3 die Anordnung aus Fig. 1 am Ende der Simulation in einer
Seitenansicht;
Fig. 4 die Anordnung in Fig. 3 in einer Draufsicht;
Fig. 5 eine Vorrichtung zur Simulation mit ausgefahrenem Hindernis
in einer schematischen, perspektivischen Darstellung;
Fig. 6 die Vorrichtung in Fig. 5 in einer Seitenansicht;
Fig. 7 die Vorrichtung in Fig. 5 in einer Draufsicht;
Fig. 8 die Vorrichtung in Fig. 5 mit eingefahrenem Hindernis in einer
schematischen, perspektivischen Darstellung; und
Fig. 9 die Vorrichtung in Fig. 8 in einer schematischen Seitenan
sicht.
In den Fig. 1 bis 4 ist grob schematisch das Prinzip der Simulation darge
stellt. Dabei stellen die Fig. 1 und 2 grob schematisch eine Simulati
onsanordnung mit einem Schlitten 10, der ein Hindernis 12 an einer Stüt
ze 13 trägt, einer Tür 14 als Fahrzeugseitenteil und einem Sitz 16 in einer
Seiten- bzw. Draufsicht vor Beginn der Simulation dar. Durch Rollen 18,
20 und 22 angedeutet sind der Schlitten 10 gegenüber dem Untergrund
und das Fahrzeugseitenteil 14 und der Sitz 16 relativ zueinander und gegenüber
dem Schlitten 10 und dann mit dem Hindernis 12 beweglich an
geordnet. Wie in Fig. 2 angedeutet, ist in der Fahrzeugtür 14 ein Aus
schnitt 24 vorgesehen, durch den das Hindernis 12 hindurch bewegbar
ist. Zur Simulation, bei der in der Regel auf dem Sitz ein Dummy (in den
Figuren nicht gezeigt) plaziert wird, wird der Schlitten 10 mit dem Hinder
nis 12 entsprechend einem vorgegebenen zeitlichen Beschleunigungsver
lauf von einem in den Fig. 1 bis 4 nicht gezeigten Hydrokatapultsystem
beschleunigt. Durch ihre Trägheit werden die Fahrzeugtür 14 und der Sitz
16 zunächst nicht mitbeschleunigt. Ab einer vorgegebenen Position, die
der bei einem zuvor durchgeführten Crashtest bestimmten Eindringtiefe
entspricht, wird die Tür 14 von dem Hindernis 12 mitgenommen, worauf
hin sich beide auf den Sitz 16 zu bewegen und dort gestoppt werden. Die
Situation am Ende der Simulation ist in den Fig. 3 und 4 gezeigt. Die Vor
richtungen, die bewirken, daß das Fahrzeugseitenteil, d. h. die Tür 14, von
dem Schlitten und dem Hindernis mitbewegt wird, sind in den Fig. 1 bis 4
nicht gezeigt, werden aber bei der folgenden Beschreibung einer bevor
zugten Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfah
rens beschrieben.
In den Fig. 5, 6 und 7 ist eine bevorzugte Ausführungsform einer Vor
richtung zur Simulation dargestellt, bei der sich das Hindernis in ausge
fahrener Position (entsprechend der Position in den Fig. 3 und 4) befindet.
Die Fig. 8 und 9 zeigen die Vorrichtung in den Fig. 5 bzw. 6, wobei aller
dings die Aufnahme in einer Position ist, die der zu Beginn der Simulation
(vgl. Fig. 1 und 2) entspricht.
Ein Schlitten 26 trägt ein Hindernis 28, eine Aufnahme 30 zur Halterung
von Fahrzeugseitenteilen sowie eine Sitzaufnahme 32 zur Halterung eines
Fahrzeugsitzes. Während sich in den Fig. 5 bis 7 das Hindernis 28 in Be
schleunigungsrichtung vor der Aufnahme befindet, befindet es sich in den
Fig. 8 und 9 hinter bzw. in der Aufnahme. Der Schlitten ist durch ein nur
in den Fig. 6, 7 und 9 schematisch und teilweise dargestelltes Hydrokata
pultsystem 34 mit einem vorgegebenen zeitlichen Beschleunigungsverlauf
beschleunigbar. Weiterhin ist der Schlitten 26 entlang der Beschleuni
gungsrichtung des Hydrokatapultsystems 34 gleitend in in den Figuren
der Übersichtlichkeit halber nicht gezeigten Führungen gelagert.
Die Grundstruktur des Schlittens 26 wird durch Längsträger 36a und 36b
und diese Längsträger verbindende Querträger 38a, 38b und 38c gebildet.
An der dem Hydrokatapultsystem zugewandten Seite ist ein Stempel 40
angeordnet, an dem das Hydrokatapultsystem 34 angreift (vgl. Fig. 6, 7
und 9). Die auf den Stempel 40 ausgeübten Kräfte werden über Stempel
streben 42a bis 42e auf den Schlitten bzw. seine Grundstruktur übertra
gen.
Auf dem Grundgerüst des Schlittens sind weiterhin Träger 44a, 44b und
44c angeordnet, die einen aus Trägern 46a bis 46i sowie weiteren in den
Figuren nicht sichtbaren Trägern gebildeten Aufprallbock tragen (vgl. Fig.
5, 6, 8 und 9). Der Aufprallbock weist zur Stabilisierung gegen die bei der
Beschleunigung auftretenden Kräfte weiterhin Stabilisierungsstreben auf,
von denen nur die Streben 48a bis 48e in den Figuren sichtbar sind.
An dem Aufprallbock ist über Träger 50a und 50b und die Verlängerung
der Strebe 48c das Hindernis 28 gehalten, das zur Simulation eines Pfahls
als langgestreckter Körper mit im wesentlichen halbkreisförmigem Quer
schnitt ausgebildet ist, wobei die Wölbung natürlich in Beschleunigungsrichtung
angeordnet ist. Zur Führung der Aufnahme 30 sind auf den Trä
gern 46b und 46f des Aufprallbocks Schienen 52a und 52b und auf dem
Schlittengrundgerüst auf den Trägern 44a und 44c sowie auf dem Schlit
ten angebrachten weiteren Trägern 54a und 54b untere Schienen 55a und
55b vorgesehen. Der Querschnitt dieser Schienen ist im wesentlichen
kreisförmig, so daß auch eine Führung in vertikaler Richtung möglich ist.
In die Träger 46a, 46b und 46g sowie einen in den Figuren nicht gezeig
ten, entsprechend dem Träger 46a auf der anderen Seite des Schlittens
angeordneten Träger sind vier in Richtung der Aufnahme weisende Hoch
geschwindigkeitsdämpfer, von denen nur die Hochgeschwindigkeits
dämpfer 56a und 56b in den Trägern 46b und 46g in den Figuren sichtbar
sind, eingebaut, die den Aufprall zwischen Aufnahme 30 und Aufprallbock
abdämpfen.
Die Aufnahme 30 weist einen im wesentlichen senkrecht angeordneten
Gitterrohrrahmen 57 auf, der in der Mitte einen Ausschnitt aufweist,
durch den das Hindernis 28 hindurchtreten kann. Der Gitterrohrrahmen
57 ist so gegenüber dem Aufprallbock angeordnet, daß er bzw. zwei seiner
Rohre als Anschlag für die vier Hochgeschwindigkeitsdämpfer des Auf
prallbocks, von denen nur die Hochgeschwindigkeitsdämpfer 56a und 56b
sichtbar sind, dienen, so daß ein Aufprall an vier nicht kollinearen
Punkten stattfindet. Weiterhin sind an ihm durch entsprechende Klemm
befestigungen 58 in der Höhe verstellbar befestigte Halteprofile 60a und
60b vorgesehen. Der Gitterrohrrahmen 57 ist weiterhin direkt und über
Streben 62a bis 62j mit einem durch Träger 64a bis 64d gebildeten paral
lel zu den Schienen 52a und 52b angeordneten Führungsrahmen verbun
den. Die Aufnahme 30 weist an den Trägern 64a und 64c des Führungs
rahmens auf den Schienen 52a und 52b laufende Gleitlager 66a, 66b bzw.
66c, 66d sowie an der Unterkante des Gitterrohrrahmens auf den Schie
nen 55a und 55b laufende Gleitlager 68a und 68b auf. Die Aufnahme 30
ist daher auf zwei, in vertikaler Richtung versetzt angeordneten Paaren
von Schienen 52a, 52b bzw. 55a, 55b geführt, die die bei den hohen Be
schleunigungen auftretenden Kräfte und Drehmomente aufnehmen kön
nen und ein die Beweglichkeit des Rahmens beeinträchtigtes Verkanten
der Aufnahme verhindern.
Die Sitzaufnahme 32 weist zwei Querträger 70a und 70b zur Befestigung
eines Fahrzeugsitzes auf, die über einen Längsträger 72 verbunden sind,
so daß sich eine Struktur in der Form eines H ergibt. An den Querträgern
70a und 70b sind Gleitlager 74a und 74b bzw. 74c und 74d angebracht,
die auf Schienen 76a und 76b mit im wesentlichen kreisförmigem Quer
schnitt laufen, die wiederum auf Trägern 78a und 78b auf den Querträ
gern 38a und 38b des Schlittens befestigt sind. Die Schienen 66a und 66b
sind dabei unterhalb der Schienen 55a und 55b, auf denen die Aufnahme
30 läuft, und zwischen diesen angeordnet. Weiterhin ist der Abstand der
Schienen 55a und 55b quer zur Beschleunigungsrichtung so groß, daß
ein auf den Querträgern 70a und 70b befestigter Sitz nicht mit den Schie
nen in Berührung kommen kann. Die Bewegung der Sitzaufnahme 32
wird durch einen auf der sich entlang des gesamten Schlittens erstrec
kenden Stempelstrebe 42c angebrachten Stopper 80 begrenzt, der so an
geordnet ist, daß er die Sitzaufnahme 32 durch Aufprall des Längsträgers
72 stoppt.
Insgesamt sind somit die Aufnahme 30 und die Sitzaufnahme 32 relativ
zu dem Schlitten 26 mit dem Hindernis 28 und zueinander beweglich ge
führt.
Zur Simulation werden an der Vorrichtung, wie sie in der Fig. 8 gezeigt ist,
zunächst Fahrzeugseitenteile an dem Gitterrohrrahmen 57 und den Hal
teprofilen 60a und 60b mittels nicht gezeigter Spannpratzen befestigt, wo
bei die Fahrzeugseitenteile so ausgebildet sind, daß sie unter Ausbildung
eines Ausschnitts im Bereich des Hindernisses an dem Gitterrohrrahmen
57 montierbar sind. Da, wie in Fig. 9 gezeigt, der Abstand zwischen Gitter
rohrrahmen 57 und Aufprallbock und damit dem Hindernis 28 zu Beginn
der Simulation fest vorgegeben ist, wird die Eindringtiefe des Hindernisses
dadurch festgelegt, daß die Fahrzeugseitenteile an dem Gitterrohrrahmen
56 und den Halteprofilen 60a und 60b mittels entsprechender Spannprat
zen, die in der Figur nicht gezeigt sind, in einem einstellbaren Abstand vor
dem Rahmen halten lassen. Die Fahrzeugseitenteile werden in einem sol
chen Abstand von dem Gitterrohrrahmen 57 montiert, daß bei Aufprall
des Aufprallbocks auf den Gitterrohrrahmen das Hindernis entsprechend
einer vorgegebenen Eindringtiefe in den Ausschnitt zwischen den Fahr
zeugseitenteilen eingedrungen ist. Auf die Sitzaufnahme 32 wird weiterhin
ein Sitz montiert. Daraufhin wird über das Hydrokatapultsystem 34 der
Schlitten 26 beschleunigt. Bei Beschleunigung des Schlittens bleiben zu
nächst die Aufnahme 30 mit den daran befestigten Fahrzeugseitenteilen
und die Sitzaufnahme 32 mit dem darauf gehaltenen Sitz bedingt durch
ihre Trägheit in ihrer Anfangsposition, wodurch sich der durch die Träger
46a bis 46i sowie weitere in den Figuren nicht sichtbare Träger gebildete
Aufprallbock auf den Gitterrohrrahmen 57 zubewegt, auf den er gedämpft
durch die vier Hochgeschwindigkeitsdämpfer, von denen nur die Hochge
schwindigkeitsdämpfer 56a und 56b sichtbar sind, auftrifft. Bei der weite
ren Bewegung des Schlittens wird dann die Aufnahme 30 von dem Schlit
ten mitgenommen, so daß sich das Hindernis und die Aufnahme mit den
daran gehalterten Fahrzeugseitenteilen auf den Sitz zu bewegen. Am Ende
der Simulation befinden sich Aufnahme 30, Sitzaufnahme 32 und Schlit
ten 26 zusammen mit Hindernis 28 im wesentlichen in einer Anordnung,
wie sie in Fig. 5 dargestellt ist.
10
Schlitten
12
Hindernis
13
Stütze
14
Fahrzeugtür
16
Sitz
18
Rollen
20
Rollen
22
Rollen
24
Ausschnitt
26
Schlitten
28
Hindernis
30
Aufnahme
32
Sitzaufnahme
34
Hydrokatapultsystem
36a, b Längsträger
38a, b, c Querträger
36a, b Längsträger
38a, b, c Querträger
40
Stempel
42a, b, c, d, e Stempelstreben
44a, b, c Träger
42a, b, c, d, e Stempelstreben
44a, b, c Träger
46
a-i Träger
48a, b, c, d, e Stabilisierungsstreben
50a, b Träger
52a, b Schiene
54a, b Träger
55a, b Schiene
56a, b Hochgeschwindigkeitsdämpfer
48a, b, c, d, e Stabilisierungsstreben
50a, b Träger
52a, b Schiene
54a, b Träger
55a, b Schiene
56a, b Hochgeschwindigkeitsdämpfer
57
Gitterrohrrahmen
5
g Klemmvorrichtungen
60a, b Halteprofil
60a, b Halteprofil
62
a-j Streben
64a, b, c, d Träger
66a, b, c, d obere Gleitlager
68a, b untere Gleitlager
70a, b Querträger
64a, b, c, d Träger
66a, b, c, d obere Gleitlager
68a, b untere Gleitlager
70a, b Querträger
72
Längsträger
74a, b, c, d Gleitlager
76a, b Schiene
78a, b Träger
74a, b, c, d Gleitlager
76a, b Schiene
78a, b Träger
80
Stopper
X Beschleunigungsrichtung
X Beschleunigungsrichtung
Claims (22)
1. Verfahren zur Simulation eines Seitenaufpralls eines Fahrzeugs auf
ein schmales Hindernis (12, 28) unter Verwendung von Daten eines
vorab durchgeführten Crashtests oder einer vorab durchgeführten
Computersimulation, bei dem bzw. bei der ein Fahrzeug mit einer
seiner Seiten mit einem entsprechenden, schmalen Hindernis kolli
diert und bei dem bzw. bei der der zeitliche Beschleunigungsverlauf
an einem Element der Fahrzeugseite und die Eindringtiefe des Hin
dernisses bestimmt wurden, mit den Schritten:
Bereitstellung eines Hindernisses, das demjenigen des Crashtests bzw. der Computersimulation entspricht, sowie einer Vorrichtung (34) zur Beschleunigung des Hindernisses,
Bereitstellung eines Abschnitts (14) einer Fahrzeugseite mit einem Ausschnitt (24) für das Hindernis an der Stelle, an der das Fahrzeug bei dem Crashtest bzw. der Computersimulation auf das Hindernis geprallt ist,
Halterung des Fahrzeugseitenabschnitts (14) und eines Sitzes (16) so, daß Hindernis, Fahrzeugseitenabschnitt und Sitz linear re lativ zueinander bewegbar sind, und Fahrzeugseite und Sitz zuein ander in einer vorgegebenen Position, insbesondere wie bei einem unversehrten Fahrzeug, angeordnet sind, und
Beschleunigung des Hindernisses entsprechend dem bei dem Crashtest bzw. der Computersimulation gemessenen zeitlichen Be schleunigungsverlauf in den Ausschnitt der Fahrzeugseite, wobei nach Erreichen der Eindringtiefe der Fahrzeugseitenabschnitt mit bewegt wird.
Bereitstellung eines Hindernisses, das demjenigen des Crashtests bzw. der Computersimulation entspricht, sowie einer Vorrichtung (34) zur Beschleunigung des Hindernisses,
Bereitstellung eines Abschnitts (14) einer Fahrzeugseite mit einem Ausschnitt (24) für das Hindernis an der Stelle, an der das Fahrzeug bei dem Crashtest bzw. der Computersimulation auf das Hindernis geprallt ist,
Halterung des Fahrzeugseitenabschnitts (14) und eines Sitzes (16) so, daß Hindernis, Fahrzeugseitenabschnitt und Sitz linear re lativ zueinander bewegbar sind, und Fahrzeugseite und Sitz zuein ander in einer vorgegebenen Position, insbesondere wie bei einem unversehrten Fahrzeug, angeordnet sind, und
Beschleunigung des Hindernisses entsprechend dem bei dem Crashtest bzw. der Computersimulation gemessenen zeitlichen Be schleunigungsverlauf in den Ausschnitt der Fahrzeugseite, wobei nach Erreichen der Eindringtiefe der Fahrzeugseitenabschnitt mit bewegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Sitz (16) ein Dummy angeordnet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abschnitt der Fahrzeugseite aus Fahrzeugseitenteilen (14)
gebildet ist und die Halterung des Fahrzeugseitenabschnitts durch
Halterung der Fahrzeugseitenteile erfolgt.
4. Verfahren nach einem der vorgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fahrzeugseitenabschnitt den Bereich von der A-Säule bis
zur C-Säule, von der A- bis zur B-Säule oder von der B- bis zur C-
Säule einschließlich dieser Säulen umfaßt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eindringtiefe aus dem bei dem Crashtest oder der Compu
tersimulation gemessenen Beschleunigungsprofil bestimmt wurde.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eindringtiefe durch statische Vermessung des Fahrzeugs
nach dem Crashtest oder durch Computersimulation bestimmt
wurde.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eindringtiefe aus der Bewegung des Hindernisses relativ zu
dem Fahrzeug oder eines in dem Fahrzeug befindlichen Dummys,
wie sie auf einem bei dem Crashtest aufgenommenen Film aufge
zeichnet ist oder aus einer Computersimulation ermittelt wurde, be
stimmt wurde.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zeitliche Beschleunigungsverlauf bei dem Crashtest bzw.
der Computersimulation an der B-Säule, der Innenseite der Tür
oder der Befestigungseinrichtung des Sitzes gemessen wurde.
9. Vorrichtung zur Simulation des Eindringens eines schmalen Hin
dernisses in eine Fahrzeugseite mit
einem linear beweglichen Hindernis (12, 28), und einem mit dem Hindernis starr verbundenen Aufprallelement (46a bis 46i), die von einer Beschleunigungsvorrichtung (34) gemäß einem vorgegebe nen Beschleunigungsverlauf bewegbar sind,
einer Haltevorrichtung (32, 76a, 76b) für einen Sitz sowie
einer Haltevorrichtung (30, 50a, 50b, 52a, 52b) für Fahrzeug seitenteile, die so ausgebildet sind, daß durch sie ein Abschnitt der Fahrzeugseite bildbar ist, der an einer vorgegebenen Stelle einen Ausschnitt aufweist, durch den das Hindernis bewegbar ist, wobei
die Haltevorrichtungen für den Sitz und die Fahrzeugseiten teile so ausgebildet sind, daß der Sitz und der durch die Fahrzeug seitenteile gebildete Abschnitt der Fahrzeugseite relativ zu dem Hin dernis und relativ zueinander, parallel zur Bewegungsrichtung des Hindernisses beweglich gehalten sind,
die Haltevorrichtung für die Fahrzeugseitenteile weiter so aus gebildet und angeordnet ist, daß das Hindernis in und durch den Ausschnitt der befestigten Fahrzeugseitenteile bewegbar ist und
der mit den Fahrzeugseitenteilen verbundene Teil der Halte vorrichtung für die Fahrzeugseitenteile einen Anschlag (57) für das mit dem eindringenden Hindernis verbundene Aufprallelement auf weist, so daß das Hindernis um nicht mehr als die Eindringtiefe in bzw. durch den Ausschnitt des Fahrzeugseitenabschnitts bewegbar ist.
einem linear beweglichen Hindernis (12, 28), und einem mit dem Hindernis starr verbundenen Aufprallelement (46a bis 46i), die von einer Beschleunigungsvorrichtung (34) gemäß einem vorgegebe nen Beschleunigungsverlauf bewegbar sind,
einer Haltevorrichtung (32, 76a, 76b) für einen Sitz sowie
einer Haltevorrichtung (30, 50a, 50b, 52a, 52b) für Fahrzeug seitenteile, die so ausgebildet sind, daß durch sie ein Abschnitt der Fahrzeugseite bildbar ist, der an einer vorgegebenen Stelle einen Ausschnitt aufweist, durch den das Hindernis bewegbar ist, wobei
die Haltevorrichtungen für den Sitz und die Fahrzeugseiten teile so ausgebildet sind, daß der Sitz und der durch die Fahrzeug seitenteile gebildete Abschnitt der Fahrzeugseite relativ zu dem Hin dernis und relativ zueinander, parallel zur Bewegungsrichtung des Hindernisses beweglich gehalten sind,
die Haltevorrichtung für die Fahrzeugseitenteile weiter so aus gebildet und angeordnet ist, daß das Hindernis in und durch den Ausschnitt der befestigten Fahrzeugseitenteile bewegbar ist und
der mit den Fahrzeugseitenteilen verbundene Teil der Halte vorrichtung für die Fahrzeugseitenteile einen Anschlag (57) für das mit dem eindringenden Hindernis verbundene Aufprallelement auf weist, so daß das Hindernis um nicht mehr als die Eindringtiefe in bzw. durch den Ausschnitt des Fahrzeugseitenabschnitts bewegbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung (30, 52a, 52b, 55a, 55b) für die Fahrzeug
seitenteile zur Befestigung von Fahrzeugseitenteilen ausgebildet ist,
die einen Abschnitt der Fahrzeugseite von der A-Säule bis zur C-
Säule, von der A- bis zur B-Säule oder von der B- bis zur C-Säule
einschließlich dieser Säulen bilden.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung (30, 52a, 52b, 55a, 55b) für die Fahrzeug
seitenteile so ausgebildet ist, daß die Position der Fahrzeugseiten
teile relativ zu der des Anschlags (57) in einer Richtung parallel
und/oder senkrecht zur Bewegungsrichtung des Hindernisses ein
stellbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung (30, 52a, 52b, 55a, 55b) einen Gitterrohr
rahmen (57) aufweist, an dem Fahrzeugseitenteile befestigbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufprallelement (46a bis 46i) in Bewegungsrichtung des
Hindernisses (28) verstellbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufprallelement durch einen Teil des Hindernisses gebildet
ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Hindernis (28) an dem Aufprallelement (46a bis 46i) gehal
ten ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß Anschlag (57) und Aufprallelement (46a bis 46i) so ausgebildet
sind, daß ein Aufprall des Aufprallelements auf den Anschlag an
mindestens drei verschiedenen nicht kollinearen Stellen erfolgt.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Ende der Eindringstrecke und/oder an dem Aufprallelement
(46a bis 46i) mindestens ein Hochgeschwindigkeitsdämpfer (56a,
56b) zur Dämpfung des Aufpralls des Aufprallelements auf den An
schlag angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtungen (30, 52a, 52b, 55a, 55b; 32, 76a, 76b)
relativ zu dem Hindernis (28) und relativ zueinander, parallel zur
Bewegungsrichtung des Hindernisses bewegbare Aufnahmen (30;
32) zur Montage der Fahrzeugseitenteile bzw. des Sitzes sowie Füh
rungen (52a, 52b, 55a, 55b; 76a, 76b) aufweisen, in denen die Auf
nahmen (30; 32) beweglich geführt sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag (57) durch einen Teil der Aufnahme (30) für die
Fahrzeugseitenteile gebildet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Hindernis (12, 28) und das Aufprallelement (46a bis 46i)
auf einem linear beweglichen Schlitten (10, 26)angebracht sind, der
von der Beschleunigungsvorrichtung (34) beschleunigbar ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtungen (30, 52a, 52b, 55a, 55b) für die Fahr
zeugseitenteile und den Sitz (32, 76a, 76b) auf dem Schlitten so an
geordnet und gelagert sind, daß bei plötzlicher Beschleunigung des
Schlittens mit dem Hindernis Fahrzeugseite und Sitz aufgrund ihrer
Trägheit nicht wesentlich mitbeschleunigt werden.
22. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder einem der Ansprüche 19 bis 21
in Verbindung mit Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
die Haltevorrichtung (30, 52a, 52b, 55a, 55b) für die Fahrzeugsei
tenteile mindestens ein erstes und ein zweites Führungselement
(52a, 52b; 55a, 55b) aufweist, wobei das zweite Führungselement
(55a, 55b) in vertikaler Richtung gegenüber dem ersten Führungse
lement (52a, 52b) versetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2001113501 DE10113501A1 (de) | 2001-03-20 | 2001-03-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Simulation eines Seitenaufpralls eines Fahrzeugs auf ein schmales Hindernis |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2001113501 DE10113501A1 (de) | 2001-03-20 | 2001-03-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Simulation eines Seitenaufpralls eines Fahrzeugs auf ein schmales Hindernis |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10113501A1 true DE10113501A1 (de) | 2002-09-26 |
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ID=7678222
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001113501 Withdrawn DE10113501A1 (de) | 2001-03-20 | 2001-03-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Simulation eines Seitenaufpralls eines Fahrzeugs auf ein schmales Hindernis |
Country Status (1)
| Country | Link |
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