DE1011201B - Dehnbarer Bandkoerper fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke - Google Patents
Dehnbarer Bandkoerper fuer Schmuck- und GebrauchszweckeInfo
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- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
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Description
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DES DEUTSCHEN
PATENTAMTES
Die Erfindung bezieht sich auf dehnbare Bandkörper für Schmuckbänder, Uhrarmbänder u. dgl.,
insbesondere auf Scherengliederbänder, welche aus in ihrer Mitte und an ihren Enden sich kreuzenden und
daselbst gelenkig verbundenen Gliedern bestehen, durch in die Gelenke eingebaute Federn zusammengezogen
und gegen die Wirkung derselben dehnbar sind. Es ist bekannt, solche Bandkörper mit lösbaren
Außengelenken zu versehen, um sie zum Anpassen an den Arm durch Herausnehmen oder Einfügen von
Gliederpaaren in ihrer Länge ändern zu können. Bei manchen derartigen Bändern sind die Gelenke aber
nur bei äußerst gestrecktem Band lösbar, was gegen die Wirkung der Federn schwierig ist. Bei anderen
Bändern sind die Gelenke nur nach Abnahme der Deckschalen der Glieder zugänglich und lösbar. Dabei
besteht die Gefahr, daß die Deckschalen verbogen werden oder ihre Befestigungslappen abbrechen. Bei
anderen, ohne diese Schwierigkeiten lösbaren, z.B. auch druckknopfartig ausgebildeten Außengelenken besteht
die Gefahr, daß sie sich ungewünscht aushängen und das Band samt der Uhr verlorengeht. Die geschilderten
Mangel werden durch die Erfindung behoben.
Gemäß der Erfindung sind die lösbaren Außengelenke eines Scherengliederbandes mit von Hand
verschiebbaren Sperren versehen, die Teile der Gelenke hinterfassen.
Vermöge der Sperre können sich die Außengelenke nicht ungewünscht lösen, und der Verlust des Bandes
und der Uhr wird vermieden. Andererseits gestattet die Auslösung der Sperre von Hand jederzeit das
Lösen der Außengelenke und damit die Längenänderung des Bandes. Die Sperre ist dabei so angeordnet,
daß sie bereits bei nur wenig gedehntem Band, also gegen schwache Spannung desselben gelöst werden
kann und daß dazu das Abnehmen von Deckschalen oder Aufbiegen von Gliedteilen nicht nötig ist, diese
also nicht beschädigt werden.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindüngsgegenstandes in fünfzehn Ab-
bildungen dargestellt, welche zeigen in
Abb. 1 ein Scherengliederband in zusammengezogenem Zustand in Draufsicht,
Abb. 2 ein Teil desselben in auseinandergezogenem Zustand, ebenfalls in Draufsicht,
Abb. 3 denselben in gleichem Zustand in Unteransicht,
Abb. 4 eine erste Ausführungsform der lösbaren Gelenkverbindung in Draufsicht, teilweise in parallel
zur Bandebene geführtem Schnitt,
Abb. 5 das Unterglied derselben in senkrechtem Längsschnitt,
Abb. 6 das Oberglied derselben in senkrechtem Längsschnitt,
Dehnbarer Bandkörper für Schmuck- und Gebrauchszwecke
Anmelder:
Rodi & Wienenberger Aktiengesellschaft, Pforzheim, Bleichstr. 58/68
Ludwig Kunzmann und Gerhard Ihringer, Pforzheim, sind als Erfinder genannt worden
Abb. 7 die Gelenkverbindung in Querschnitt,
Abb. 8 eine zweite Ausführungsform der lösbaren Gelenkverbindungen in Draufsicht, teilweise in parallel
zur Bandebene geführtem Längsschnitt durch das Oberglied,
Abb. 9 die Gelenkverbindung in Längsschnitt durch ein vereintes Ober- und Unterglied,
Abb. 10 die zugehörige Sperrplatte in Draufsicht,
Abb. 11 den zugehörigen Gelenkbolzen in Außenansicht,
Abb. 12 eine dritte Ausführungsform der lösbaren Gelenkverbindung in Draufsicht,
Abb. 13 dieselbe in senkrechtem Längsschnitt durch das vereinte Ober- und Unterglied,
Abb. 14 den sperrbaren Hohlbolzen des Untergliedes in Axialschnitt,
Abb. 15 den zugehörigen Sperrbolzen in Außenansicht.
Die Unterglieder A und die Oberglieder B bestehen jeweils aus einer länglichen Platte 1 bzw. 2 und aus
einer auf deren Umfangsrändern aufgeschobenen Schale 3 bzw. 4. Das Mittelgelenk zwischen den
Untergliedern A und den Obergliedern B wird beispielsweise, wie bekannt, von einem aus der Platte 1
der Unterglieder A herausgezogenen Hohlniet 5 gebildet. Einige Gliedpaare A, B sind mit ihren Gliedenden
an denen benachbarter Gliedpaare A, B mittels lösbarer Gelenke angeschlossen.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 4 bis 7 weisen die Untergliedert an den Enden ihrer Platte!
einen aus derselben gezogenen Hohlzapfen 7 von quadratischem Querschnitt auf, für dessen Eingriff in das
Oberglied B beim Ende dessen Platte 2 eine entsprechend große kreisrunde Bohrung 8 vorgesehen ist.
709 55080
1 Oil
Über dieser Bohrung 8 liegt eine Scheibe 9 mit quadratischer
Bohrung 10. In dieser Bohrung hängt eine Schlaufe 11 aus Metallband mit ihren oberen, waagerecht
nach außen sich erstreckenden Schenkeln 11'. Diese Schlaufe 11 wird in den Hohlzapfen 7 von oben
eingeführt. Infolge des quadratischen Querschnittes des Hohlzapfens 7 und desjenigen des unteren, erweiterten
Teiles 11" der Schlaufe 11 kann diese sich im Höhlzapfen nicht drehen. Die Schlaufe 11 wird so in
auseinander, so daß beim Aufschieben der Sperrplatte
22 auf die Eindrehung 19 des Bolzens 16 die Teile 22', 22" seitlich auseinandergedrängt werden, und dann
denselben mit ihrem kreisförmigen Ausschnitt 25 umschließen, wie das bei Bolzensicherungen od. dgl. bekannt
ist. Dadurch unterfaßt die Sperrplatte 22 zugleich den oberen Bund 20 des Bolzens 16 und sichert
auf diese Weise den Eingriff desselben im Oberglied B. Die Sperrplatte 22 ragt mit einem an ihrer Hinter-
den Hohlzapfen eingeführt^ daß der Durchgang durch ίο kante abgebogenen Ansatz 27 durch einen Längs-
ihren erweiterten Teil 11" in der Längsrichtung des schlitz 28 in der Oberteilplatte 2 und kann mittels des-
Untergliedes A liegt. In den Hohlraum 12 zwischen selben längs verschoben werden. Einer Sicherung für
der Platte 1 des Untergliedes Ä und dessen Schale 3 die Sperrplatte 22 bedarf es hier nicht. Wird die
ist eine Sperrplatte 13 in der Gliedlängsrichtung ver- Sperrplatte 22 an dem Ansatz 27 zurückgezogen, so
schiebbar eingesetzt. An ihrem Vorderende weist sie 15 gleitet sie mit ihrem die Eindrehung 19 des Bolzens
einen Bolzen 14 auf, welcher bei vorgeschobener 16 um- und den Bund 20 desselben untergreifenden
Sperrplatte 13 in die untere Erweiterung 11" der Schlaufe 11 eingreift und damit den Zusammenhang
des zwischen Unterglied A-und Oberglied B gebildeten
Gelenkes sichert. Aus der Sperrplatte 13 ist am hinteren Teil ein Ansatz 13' aufgebogen, welcher
durch einen passenden Längsschlitz 1' der Platte 1 ragt. Der Ansatz 13" ermöglicht esT die Sperrplatte 13 mit
einem spitzen, in den Plattenlängsschlitz 1' einführbaren Werkzeug zu verschieben und so mit ihrem a5
Zapfen 14 in die Schlaufe 11 einzuführen oder aus derselben zurückzuziehen. Um ein unerwünschtes Zurückschieben
der Sperrplatte 13 zu verhüten, greift einer der an den Rändern der Schale 2 angesetzten, zu
Teilen aus dem Bereich des Bolzens 16, so daß derselbe aus dem Oberglied B gezogen und das mit ihm
gebildete Gelenk gelöst werden kann.
Bei der beschriebenen Ausführungsform kann der Bolzen 16 natürlich auch umgekehrt angeordnet, d. h.
im Oberglied B unlösbar und im Unterglied A lösbar und dieses mit der entsprechenden lösbaren Sperrvorrichtung
versehen sein.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 12 bis 15 kommen wieder druckknopfartig ausgebildete Außengelenke
zur Anwendung, jedoch in abgewandelter Ausbildung. Dabei weist das Unterglied A nahe dem
Ende seiner Platte 1 einen aus derselben gezogenen
deren Verbindung mit der Platte 1 dienenden Lappen 30 Hohlzapfen 29 auf, der fast aus seiner ganzen Länge
15 hinter das Oberende des aufgebogenen Ansatzes ebenfalls durch kreuzweise angeordnete Längsschlitze
13'. Zum Lösen des Gelenkes wird der Lappen 15 30 in seinem Durchmesser federnd gestaltet ist. Nahe
leicht aufgebogen, so daß er den Ansatz 13" unter sich seinem Oberrand 31 besitzt der Hohlzapfen 29 einen
durchpassieren läßt. nach außen vorspringenden Ringwulst 32, und der
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 8 bis 11 35 Oberrand 31 ist nach einwärts gebördelt. Die Ringwird
eine druckknopf artige Gelenkverbindung zwi- flächen der Teile 31 und 32 liegen um etwa 45 Grad
sehen dem Untergliedyi und dem Oberglied.3 verwen- geneigt gegen die Längsmittelachse des Hohlzapfens
det. Ein massiver Bolzen 16 ist von hinten in die Boh- 29, so daß innerhalb des Ringwulstes 32 eine nach
rung 17 nahe dem Ende der Platte 1 eingeführt und auswärts gerichtete Ringnut 33 entsteht. In dem Hohllegt
sich mit dem einen Bund 18 an deren Unterseite 4° zapfen 29 ist ein Massivzapfen 34 gelagert. Derselbe
an. An seinem anderen Ende weist der Bolzen 16 eine weist nahe seinem Unterende eine Ringnut35 mit aus-Eindrehung
19 und einen Bund 20 mit einem etwas gerundetem Grund auf. In seiner oberen Hälfte hat er
'größeren Durchmesser als die zu seiner Einführung in einen Hals 38 und einen Bund 39, welcher einen etwas
der Platte 2 des Obergliedes B vorgesehene Bohrung größeren Durchmesser hat als er selbst. Bevor das
21 auf. Der Rand des Bundes 20 ist abgerundet. Der 45 Unterglied A mit dem Oberglied B in Verbindung geBolzen
16 ist durch kreuzweise angeordnete Schlitze bracht wird, ist der Massivzapfen 34 so in den Hohlzapfen
29 eingesetzt, daß die Ringnut 35 sich unterhalb der Bohrung 36 in dem hochgepreßten Teil 37 der
Unterschale 3 befindet, der Rand der letzteren also auf 5° dem Umfang des Massivzapfens 34 anliegt. Dabei befindet
sich der am oberen Ende des Massivzapfens 34 vorgesehene Bund 39 innerhalb der inneren Ringnut 33
des Hohlzapfens 29. Da in dieser Stellung der Bund 39 des Massivzapfens 34 nicht gegen den Hohlzapfenseiner
Breite gegen Federwirkung in eine öffnung im 55 oberrand 31 drückt, kann er unter Reduzierung seines
Oberglied einführbar ist und diese hinterfaßt, sind be- Durchmessers in eine Bohrung 40 am Außenende der
reits vorgeschlagen worden. Dabei ist aber keine zu- Platte 2 des Obergliedes B knapp eingeführt werden,
sätzliche, von Hand verschiebbare Sperre vorgesehen. Wird nun der Massivbolzen 34 so weit eingeschoben,
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 8 bis 11 dient daß sein oberer Bund 39 auf die Innenkante des Obernun
eine Sperrplatte 22, die in dem Hohlraum 23 6o randes 31 des Hohlzapfens 29 aufgleitet und dadurch
zwischen der Platte 2 und der Schale 4 des Ober- den gespaltenen Teil 29 desselben, insbesondere dessen
gliedes B längs beweglich ist. Diese Sperrplatte 22 ist Ringwulst 32, in seinem Durchmesser vergrößert,
auf dem größeren vorderen Teil ihrer Länge ge- hinterfaßt derselbe den Rand der Bohrung 40 der
schlitzt. Die durch den Längsschlitz 24 entstehenden Platte 2 des Obergliedes B. Damit ist die Gelenk-Teile
22', 22" weisen einen kreisförmigen Ausschnitt 65 verbindung zwischen dem Unterglied A und dem
25 auf, welcher dem Durchmesser der Eindrehung 19 Oberglied B hergestellt. Die Verbindung ist dadurch
des Bolzens 16 entspricht. Von zwei Punkten dieses gesichert, daß der Rand der Bohrung 36 der UnterAusschnittes 25 aus, deren Entfernung kleiner ist als schale 3 in die Ringnut 35 des Massivzapfens 34
der Durchmesser der Emdrehung 19 des Bolzen 16, druckknopfartig einschnappt. Soll die Gelenkverbinlaufen
die Innenkanten der Teile 22', 22" keilförmig 70 dung gelöst werden, so wird der Massivzapfen 34
16' aufgeteilt, so daß der gespaltene Teil, insbesondere der abgerundete Bund 20, seinen Durchmesser vermindern
kann, wenn er durch die Bohrung 21 der Quergliedplatte 2 gegen Widerstand eingeführt wird.
Derartige drucknopfartige Verbindungen für Außengelenke von Scherengliederarmbändern mit
einem am Unterglied angebrachten gespaltenen Zapfen mit verbreitertem Kopf, welcher unter Reduktion
1 Oil
etwas in die Unterschale eingedrückt, was durch den gerundeten Grund der Ringnut 35 erleichtert wird. Infolge
der Verschiebung des Massivzapfens 34 drückt dessen Bund 39 nicht mehr auf die Innenkante des
Oberrandes 31 des Hohlzapfens 29, so daß sich durch Rückfedern der gespaltenen Teile desselben sein Ringwulst
32 im Durchmesser derart vermindert, daß er aus der Bohrung 40 der Platte 2 des Obergliedes B
herausgezogen werden kann. Damit ist die Gelenkverbindung zwischen den Enden eines Untergliedes A
und eines Obergliedes B gelöst.
Claims (12)
1. Dehnbarer Bandkörper für Schmuck- und Gebrauchszwecke, insbesondere Scherengliederband,
welcher aus in ihrer Mitte und an ihren Enden sich kreuzenden und daselbst gelenkig verbundenen ao
Gliedern besteht, durch in die Gelenke eingebaute Federn zusammengezogen und gegen die Wirkung
derselben dehnbar ist und dessen Außengelenke lösbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbaren
Außengelenke mit von Hand ausrückbaren Sperren, die Teile der Gelenke hinterfassen, gesichert
sind.
2. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre aus einer im
einen Glied eines Gliederpaares (A, B) verschiebbaren Sperrplatte (13 bzw. 22) besteht.
3. Dehnbarer Bandkörper nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sperrplatte (13 bzw. 22) einen mittleren aufgebogenen Ansatz (13" bzw. 27) aufweist, welcher
durch einen Schlitz (1') in der Gliedplatte (1) ragt.
4. Dehnbarer Bandkörper nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gliedplatte (1) des Untergliedes (A) nahe ihren Enden je einen aus derselben gezogenen Vierkanthohlzapfen
(7) und das Oberglied (B) eine in ihm drehbar gelagerte, in den Vierkanthohlzapfen (7)
einführbare Metallbandschlaufe (11) mit erweitertem Unterteil (H") und die Sperrplatte (13) einen
in den letzteren einführbaren Zapfen (14) aufweist.
5. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallbandschlaufe
(H) mit ihren seitlich abgebogenen Enden (H') in einer zu ihrem Durchtritt mit einem Vierkantloch
(10) versehenen Scheibe (9) aufgehängt und diese über einer zur Einführung des Vierkanthohlzapfens
(7) geeigneten Bohrung (8) beim Ende der Obergliedplatte (2) angeordnet ist.
6. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aufgebogene Ansatz
(13") der Sperrplatte (13) bei deren Sperrstellung von einem am Rand der Glieddeckschale
(3) angesetzten Lappen (15) hinterfaßt ist.
7. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1 mit druckknopfartig ausgebildeten Außengelenken, die
am Unterglied einen gespaltenen federnden Zapfen mit verbreitertem Kopf aufweisen, welcher unter
Reduktion seiner Breite gegen Federwirkung in einer öffnung im Oberglied einführbar ist und
diese hinterfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde massive Zapfen (16) in der Gliedplatte
(1) des einen Gliedes in einer passenden Bohrung (17) gelagert und durch einen die erstere unterfassenden
Bund (18) darin gehalten, an seinem anderen Ende mit einer Eindrehung (19) und
einem Bund (20) von etwas größerem Durchmesser als der Zapfen (16) und mit stark gerundetem
Rand versehen, und nach Einführen in eine ihm entsprechende Bohrung (21) der Gliedplatte
(2) in der eingeführten Lage durch die in die Eindrehung (19) und unter den Bund (20)
greifenden Sperrplatte (22) gesichert ist.
8. Dehnbarer Bandkörper nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß di,e
Sperrplatte (22) auf dem größten Teil ihrer Länge geschlitzt ist, mit einem im Bereich des Schlitzes
angeordneten kreisförmigen Ausschnitt (25) versehen ist, der die Eindrehung (19) des Zapfens (16)
um- und dessen Bund (20) unterfaßt und sich von zwei Punkten der Ausnehmung (25) aus, deren
Abstand kleiner ist als der Durchmesser der Eindrehung (19) des Zapfens (16) nach ihrem Ende
hin keilförmig öffnet.
9. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1 mit druckknopfartig ausgebildeten Außengelenken, die
am Unterglied einen gespaltenen federnden Zapfen mit verbreitertem Kopf aufweisen, welcher unter
Reduktion seiner Breite gegen Federwirkung in eine Öffnung im Oberglied einführbar ist und diese
hinterfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gliedplatte (1) des Untergliedes (A) bei ihren
Enden je ein zylindrischer, durch kreuzweise angeordnete Längsschlitze (30) aufgeteilter Hohlzapfen
(29) mit einer vor seinem einwärts gebördelten oberen Rand (31) angeordneten, nach außen
gerichteten Ringwulst (32) und einer am Zapfeninnenumfang gebildeter Ringnut (33) vorgesehen
ist, welcher unter federndem Reduzieren des Durchmessers seines Ringwulstes (32) in eine Bohrung
(40) der Gliedplatte (2) des Obergliedes (B) eingeführt wird und in der eingeführten Lage
durch einen in den Hohlzapfen (29) eingeschobenen Massivzapfen (34) gesichert ist.
10. Dehnbarer Bandkörper nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Massivzapfen (34) bei einer Stellung, die durch druckknopfartiges Einschnappen einer an seinem
unteren Ende angeordneten Ringnut (35) in den Rand einer Bohrung (36) in einem hochgepreßten
Teil (37) der Untergliedschale (3) bestimmt ist, mit seinem oberen Bund (39) an der Innenkante
des oberen Randes (31) des Hohlzapfens (29) anliegt und dadurch dessen Ringwulst (32) in seinem
vergrößerten, die Bohrung (40) der Obergliedplatte (2) hinterfassenden Durchmesser sperrt.
11." Dehnbarer Bandkörper nach den Ansprüchen 1, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Massivzapfen (34) unter Auslösung der Verrasterung zwischen dem Rand der Bohrung (36)
der Untergliedschale (3) und der Ringnut (35) in dem Hohlzapfen (29) längs verschiebbar ist und
dadurch beim Verschieben mit seinem oberen Bund (39) über die Innenkante des oberen Randes (31)
des Hohlzapfens (29) hinausgleitet, so daß sich der Durchmesser des Ringwulstes (32) des Hohlzapfens
(29) federnd reduzieren kann und so den Hohlzapfen (29) aus der Bohrung (40) der Obergliedplatte
(2) herausziehbar ist.
12. Dehnbarer Bandkörper nach den Ansprüchen 1 und 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Einführen des Hohlzapfens (29) in die Bohrung (40) der Obergliedplatte (2) der Massivzapfen
(34) so in den Hohlzapfen eingesetzt ist, daß der Bund (39) des Massivzapfens (34) in die
1 Oil 201
7 8
Ringnut (33) des Hohlzapfens (29) zu liegen schweizerische Patentschrift Nr. 287 957;
kommt und so eine federnde Reduzierung des USA.-Patentschriften Nr. 2 515 817, 2 344 455,
Durchmessers des Ringwulstes (32) ermöglicht. 2 249 086, 2 225 746.
In Betracht gezogene Druckschriften: S Entgegengehaltene ältere Rechte:
Deutsche Patentschriften Nr. 868 985, 672 993; Deutsche Patentschrift Nr. 952 848.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 550/30 6.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER11550A DE1011201B (de) | 1953-04-29 | 1953-04-29 | Dehnbarer Bandkoerper fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER11550A DE1011201B (de) | 1953-04-29 | 1953-04-29 | Dehnbarer Bandkoerper fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1011201B true DE1011201B (de) | 1957-06-27 |
Family
ID=7398594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER11550A Pending DE1011201B (de) | 1953-04-29 | 1953-04-29 | Dehnbarer Bandkoerper fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1011201B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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