DE10112005C2 - 1-substituiertes 2,5-Dithienopyrrol-Derivat und dessen Verwendung zur Herstellung von filmbildenden Materialien - Google Patents
1-substituiertes 2,5-Dithienopyrrol-Derivat und dessen Verwendung zur Herstellung von filmbildenden MaterialienInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft 1-substituierte 2,5-Dithienopyrrol-Derivate, die stabile
Molekülaggregate und filmbildende Materialien bilden.
Verbindungen, die Filme mit Metallic-Farben bilden, werden in großem
Umfang als Materialien zur Bildung von Filmen mit Metallic-Farbe verwendet. Bis
heute werden die Filme gewöhnlich mit verschiedenen Arten von Färbemitteln auf
der Basis eines Pulvers eines Metalls, wie Aluminium, gefärbt. Jedoch könnte
eine Bildung von Filmen, die eine metallisch glänzende Farbe besitzen, lediglich
aus organischen Materialien und ohne ein Metall Filme bereitstellen, die eine
Metallic-Farbe besitzen und keinen schädlichen Einfluss auf die Umwelt
aufweisen, da die Filme durch Verbrennen entsorgt werden können.
Es war bereits früher bekannt, dass Polymer-Verbindungen mit π-
Elektronensystemen, wie Polyacetylen und Polydiacetylen, einen metallischen
Glanz zeigen, wenn sie mit Iod oder dergleichen dotiert werden. Verbindungen
wie Polyschwefelnitrid, in denen Radikale vorliegen, zeigen metallischen Glanz.
Jedoch sind die Polymer-Verbindungen wie Polyacetylen und Polydiacetylen
an Luft instabil, und zwar nicht nur, wenn sie dotiert sind, sondern auch, wenn sie
nicht dotiert sind. Demgemäß sind derartige Polymer-Verbindungen nicht
verwendbar.
Die Verbindungen, in denen Radikale vorliegen, wie Polyschwefelnitrid, sind
an Luft sogar noch instabiler.
Damit die obigen Verbindungen als filmbildende Materialien verwendet
werden können, wird die Handhabung erleichtert, indem man die Löslichkeit in
einem organischen Lösungsmittel bei der Herstellung verbessert. Jedoch ist es
erforderlich, dass die Verbindungen nach der Bildung des Filmes weniger
Löslichkeit in dem Lösungsmittel aufweisen. Jedoch ist ein filmbildendes Material
mit derartigen Eigenschaften bis jetzt noch nicht gefunden worden.
Aus JP 11260553 A, Tetrahedron Letters 1999, 40, 8887-8891 und J. Org. Chem.
1999, 64, 313-315 sind 1-substituierte 2,5-Dithienopyrrol-Derivate bekannt, die eine
gewisse Ähnlichkeit zu den Verbindungen der vorliegenden Erfindung aufweisen.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, organische Verbindungen
bereitzustellen, die an Luft stabil sind und einen metallischen Glanz aufweisen.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, filmbildende Materialien bereit
zustellen, welche die obigen organischen Verbindungen enthalten.
Um die obigen Probleme zu lösen, fand der Erfinder
Verbindungen mit niedrigem Molekulargewicht mit π-Elektronensystemen, welche
stabil und leicht zu handhaben sind, und ging das Problem für die Erzeugung
einer Metallic-Farbe durch Bildung eines stabilen Aggregats mittels
Selbstassoziierung an, um eine intermolekulare Wechselwirkung von π-
Elektronensystemen zu verwirklichen. Als Ergebnis wurden die folgenden
Verbindungen gemäß der vorliegenden Erfindung gefunden. Die Derivate gemäß
der vorliegenden Erfindung sind 1-substituierte 2,5-Dithienylpyrrol-Derivate mit
der folgenden Formel (I):
in der R eine Alkyl- oder Cyclohexylgruppe oder eine substituierte oder unsubstituierte
Phenylgruppe ist, Y unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine
Cyanogruppe ist und n eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin die Verwendung der vorstehend
genannten Verbindung zur Herstellung von filmbildenden Materialien.
Für ein besseres Verständnis der Erfindung wird auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug genommen, in denen:
die Fig. 1(A), 1(B) und 1(C) Fotografien von Kristallen von 1-Phenyl-2,5-bis
[5-(tricyanoethenyl)-2-thienyl]pyrrol als Verbindung in Beispiel 1 sind, welche
jeweils aus DMF umkristallisiert, unter Vakuum getrocknet und aus Aceton
umkristallisiert wurden;
Fig. 2 eine Fotografie eines Kristalls von 1-(4-Chlorphenyl)-2,5-bis[5-(tri
cyanoethenyl)-2-thienyl]pyrrol als Verbindung in Beispiel 5 ist (umkristallisiert
aus DMF);
die Fig. 3(A) und 3(B) Fotografien von Kristallen von 1-(2-Bromphenyl)-2,5-
bis[5-(tricyanoethenyl)-2-thienyl]pyrrol als Verbindung in Beispiel 7 sind (um
kristallisiert aus Aceton); und
Fig. 4 eine Fotografie von Kristallen von 1-(2-Bromphenyl)-2,5-bis[5-(tri
cyanoethenyl)-2-thienyl]pyrrol als Verbindung in Beispiel 7 ist (umkristallisiert aus
Aceton).
Die Erfinder entdeckten, dass, da die oben erwähnten 1-sub
stituierten 2,5-Dithienylpyrrol-Derivate eine hohe Haltbarkeit aufweisen, diese für
Beschichtungsmaterialien, organische Metallplattierungsmittel, organische
Halbleiter, organische EL-Materialien usw. verwendet werden können.
Die 1-substituierten 2,5 Dithienylpyrrol-Derivate gemäß der vorliegenden
Erfindung, die in der Formel (I) gezeigt sind, sind Verbindungen, die im Zustand
von Kristallen oder dünnen Filmen Metallic-Farben zeigen. Diese Verbindungen
können in allgemeinen organischen Lösungsmitteln gelöst werden, wie Aceton,
Benzol, Chloroform, Tetrahydrofuran, N,N-Dimethylformamid (DMF) und Toluol,
und dann leicht aus derartigen organischen Lösungsmitteln umkristallisiert
werden. Wenn man die Lösung der oben erwähnten Verbindung in einem
organischen Lösungsmittel bei Raumtemperatur stehen lässt, werden Kristalle
abgeschieden, die eine Metallic-Farbe aufweisen. Da die Verbindungen gemäß
der vorliegenden Erfindung gegenüber Wärme stabil sind, können Kristalle auch
erhalten werden, indem man sie über ihre Schmelzpunkte zum Schmelzen
erwärmt und dann die Schmelze allmählich auf Raumtemperatur abkühlt.
Wenn eine Lösung der obigen Verbindung in einem organischen
Lösungsmittel auf einem geeigneten Filmunterlagenmaterial ausgebreitet und
aufgetragen und dann getrocknet wird, kann leicht ein Film mit metallischem
Glanz gebildet werden. Da die Verbindungen gemäß der vorliegenden Erfindung
gegen Wärme äußerst stabil sind, können derartige Filme auch unter
Verwendung von Vakuumaufdampfen oder Schleuderbeschichtung gebildet
werden.
In der oben erwähnten Formel (I) ist R Wasserstoff, eine
Alkyl- oder Cyclohexylgruppe, eine substituierte
oder unsubstituierte Phenylgruppe. Die Alkylgruppe, die R
bildet, ist vorzugsweise eine C1-C30-Alkylgruppe und besonders bevorzugt eine
C1-C18-Alkylgruppe.
Als substituierende Gruppen der Phenylgruppe
können eine C1-C18-Alkylgruppe, eine C1-C18-Alkoxygruppe, eine
Phenoxygruppe, eine Naphthyloxygruppe, Brom, Iod, Chlor, Fluor, eine
Monoalkylaminogruppe, eine Dialkylaminogruppe, eine Monoarylaminogruppe,
eine Diarylaminogruppe und eine Thioalkylgruppe aufgeführt werden. Die Zahl
der Kohlenstoffatome der Alkylgruppe, welche die Thioalkylgruppe aufbaut,
beträgt bevorzugt 1 bis 18.
Die Verbindung der Formel (I), in der Y = CN, kann hergestellt werden,
indem man ein 1-substituiertes 2,5-Dithienylpyrrol-Derivat, das durch die folgende
Formel (II) dargestellt wird, mit 2 oder mehr Moläquivalenten Tetracyanoethylen in
einem organischen Lösungsmittel umsetzt.
worin R eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe oder eine substituierte
oder unsubstituierte aromatische Gruppe ist und n eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist.
Was die substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe und die substituierte oder
unsubstituierte aromatische Gruppe betrifft, können diejenigen, die in Verbindung
mit Formel (I) erwähnt worden sind, verwendet werden.
Alternativ kann die Verbindung gemäß der vorliegenden Erfindung
hergestellt werden, indem man die durch die obige Formel (II) dargestellte
Verbindung durch Wirkung einer Base, wie Butyllithium oder
Lithiumdiisopropylamid, in eine Verbindung der folgenden Formel (III) überführt
und dann die resultierende Verbindung mit Tetracyanoethylen umsetzt.
worin R eine Alkyl- oder Cyclohexylgruppe oder eine substituierte
oder unsubstituierte Phenylgruppe ist und n eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist.
Was die substituierte oder
unsubstituierte Phenylgruppe betrifft, können diejenigen, die in Verbindung
mit der Formel (I) erwähnt worden sind, verwendet werden.
Die Verbindung gemäß der vorliegenden Erfindung, in der Y = H, kann leicht
synthetisiert werden, indem man die durch die obige Formel (III) dargestellte
Metallverbindung mit einem Derivat von Formamid, wie Dimethylformamid,
umsetzt und das resultierende Diformyl-Produkt mit Malononitril in Anwesenheit
einer Base umsetzt.
worin R eine Alkyl- oder Cyclohexylgruppe oder eine substituierte
oder unsubstituierte Phenylgruppe ist und n eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist.
Was die substituierte oder
unsubstituierte Phenylgruppe betrifft, können diejenigen, die in Verbindung
mit Formel (I) erwähnt worden sind, verwendet werden.
Weiter kann die Verbindung gemäß der vorliegenden Erfindung, in der eines
der Y eine Cyanogruppe ist und das andere Wasserstoff ist, leicht durch
Umsetzung von einem Mol oder mehr einer Verbindung der folgenden Formel (V),
die an einer Seite eine 2,2-Dicyanoethenylgruppe enthält, in einem Lösungsmittel
erzeugt werden.
worin R eine Alkyl- oder Cyclohexylgruppe oder eine substituierte
oder unsubstituierte Phenylgruppe ist und n eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist.
Was die substituierte oder
unsubstituierte Phenylgruppe betrifft, können diejenigen, die in Verbindung
mit Formel (I) erwähnt worden sind, verwendet werden.
Nachstehend werden Beispiele für die vorliegende Erfindung erklärt, aber
die Erfindung ist nicht darauf beschränkt.
In N,N-Dimethylformamid (10 ml) wurde 1-Phenyl-2,5-di-(2-thienyl)pyrrol
(215 mg) gelöst, und Tetracyanoethylen (359 mg; 4 Moläquivalente) wurde zu der
Lösung gegeben, die dann 24 Stunden bei 80°C gerührt wurde. Als die
Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abgekühlt wurde, wurden goldene bis
bronzefarbene Kristalle von 1-Phenyl-2,5-(5-tricyanoethenyl-2-thienyl)pyrrol
abgeschieden. Die Kristalle wurden durch Filtration abgetrennt, mit Aceton und
Chloroform gewaschen und getrocknet, was grünlich-goldene Kristalle (261 mg)
ergab. Danach wurde das Filtrat zu einer gesättigten wässrigen Natriumchlorid-
Lösung gegeben, und die Mischung wurde einer Extraktion mit Toluol unterzogen.
Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet,
unter verringertem Druck eingedampft, durch Säulenchromatographie (Kieselgel,
Toluol) aufgetrennt und aus Aceton umkristallisiert, was goldene Kristalle von 1-
Phenyl-2,5-(5-tricyanoethenyl)-2-thienyl)pyrrol (74 mg) ergab. Das
Gesamtgewicht des Produkts betrug 335 mg (die Gesamtausbeute 95%). Das
Produkt zeigte die folgenden physikalischen Werte:
Schmelzpunkt: nicht weniger als 300°C.
1H-NMR (CDCl3): δ 7,09 (d, J = 4,5 Hz, 2H), 7,11 (s, 2H), 7,47 (d, J = 8,7 Hz, 2H), 7,71 (t, J = 8,0 Hz, 2H), 7,80 (t, J = 7,4H, 2H), 7,82 (d, J = 4,5 Hz, 2H)
IR-Absorptionsspektrum (KBr): 2382, 2218, 1502, 1406, 1379, 1358, 1200, 1120, 778, 696 cm-1
UV-sichtbares Licht-Absorptionsspektrum (THF, 3 × 10-5 M): λmax (ε/M-1 cm-1), 644 (63300)
Berechnet für C28H11N7S2: C, 66,0; H, 2,18; N, 19,24%.
Gemessen: C, 65,82; H 2,06; N, 19,27%
Schmelzpunkt: nicht weniger als 300°C.
1H-NMR (CDCl3): δ 7,09 (d, J = 4,5 Hz, 2H), 7,11 (s, 2H), 7,47 (d, J = 8,7 Hz, 2H), 7,71 (t, J = 8,0 Hz, 2H), 7,80 (t, J = 7,4H, 2H), 7,82 (d, J = 4,5 Hz, 2H)
IR-Absorptionsspektrum (KBr): 2382, 2218, 1502, 1406, 1379, 1358, 1200, 1120, 778, 696 cm-1
UV-sichtbares Licht-Absorptionsspektrum (THF, 3 × 10-5 M): λmax (ε/M-1 cm-1), 644 (63300)
Berechnet für C28H11N7S2: C, 66,0; H, 2,18; N, 19,24%.
Gemessen: C, 65,82; H 2,06; N, 19,27%
In einem Lösungsmittelgemisch aus Methanol (30 ml) und Chloroform (10 ml)
wurden 1-(4-Methoxyphenyl)-2,5-bis(5-formyl-2-thienyl)pyrrol (64,5 mg, 0,164 ml)
und Malononitril (35,8 mg, 0,381 mMol) gelöst. Nachdem mehrere Tropfen
Triethylamin zu der Lösung gegeben worden waren, wurde diese 1 Stunde bei
Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 50 ml Wasser zu der Lösung gegeben,
welche mit Chloroform (50 ml × 3) extrahiert wurde. Die Chloroform-Extrakte
wurden gesammelt und über wasserfreiem Magnesiumsulfat einer Trocknung
unterzogen und unter verringertem Druck eingedampft. Der resultierende
Rückstand wurde durch Säulenchromatographie (Kieselgel, Chloroform)
aufgetrennt, und rötlichbraune Kristalle von 1-(4-Methoxyphenyl)-2,5-bis[(5-(2,2-
dicyanoethenyl)-2-thienyl]pyrrol (75,2 mg, 0,154 mMol, 94%) wurden erhalten.
Das Produkt zeigt die folgenden physikalischen Werte.
Schmelzpunkt: 276,0-276,5°C
1H-NMR (CDCl3, 300 MHz): δ 3,95 (s, 3H), 6,96 (s, 2H), 7,02 (d, J = 4,4 Hz, 2H), 7,13 (d, J = 8,9 Hz, 2H), 7,33 (d, J = 8,8 Hz, 2H), 7,50 (d, J = 4,3 Hz, 2H), 7,59 (s, 2H)
IR-Absorptionsspektrum (KBr): 2220, 1565, 1520, 1460, 1415, 1380, 1340, 1260, 1090, 1075 cm-1
Schmelzpunkt: 276,0-276,5°C
1H-NMR (CDCl3, 300 MHz): δ 3,95 (s, 3H), 6,96 (s, 2H), 7,02 (d, J = 4,4 Hz, 2H), 7,13 (d, J = 8,9 Hz, 2H), 7,33 (d, J = 8,8 Hz, 2H), 7,50 (d, J = 4,3 Hz, 2H), 7,59 (s, 2H)
IR-Absorptionsspektrum (KBr): 2220, 1565, 1520, 1460, 1415, 1380, 1340, 1260, 1090, 1075 cm-1
In N,N-Dimethylformamid (50 ml) wurde 5,5'-Bis[5-(2-thienyl)-1-(4-dodecyl-phenyl)-1-
pyrrolyl]-2,2'-dithienyl (350 mg) gelöst. Danach wurde Tetracyanoethylen (94 mg;
2 Moläquivalente) zu der Lösung gegeben. Sie wurde 24 Stunden bei Raum
temperatur gerührt. Eine gesättigte wässrige Natriumchlorid-Lösung wurde zu der
Reaktionsmischung gegeben, die dann mit Toluol extrahiert wurde. Die
organische Schicht wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und
unter verringertem Druck eingedampft. Die resultierende Lösung wurde durch
Säulenchromatographie (Kieselgel, Chloroform) aufgetrennt, und 5,5'-Bis[5-(5-
tricyanoethenyl-2-thienyl-1-(4-dodecylphenyl)-2-pyrrolyl)]-2,2'-dithienyl wurde
erhalten. Das Gewicht betrug 73 mg (eine Ausbeute von 17%). Das Produkt wies
die folgenden physikalischen Werte auf.
Schmelzpunkt: 206,0-206,5°C
1H-NMR (CDCl3): δ 0,88 (t-artig, 6H), 1,20-1,48 (m, 36H), 1,68-1,80 (m, 4H), 2,77 (t-artig, 4H), 6,58 (d, J = 4,0 Hz, 2H), 6,72 (d, J = 4,3 Hz, 2H), 6,76 (d, J = 4,0 Hz, 2H), 6,99 (d, J = 4,5 Hz, 2H), 7,05 (d, J = 4,3 Hz, 2H), 7,29 (d, J = 8,3 Hz, 4H), 7,41 (d, J = 8,3 Hz, 2H), 7,73 (d, J = 4,5 Hz, 2H)
IR-Absorptionsspektrum (KBr): 2205, 1510, 1500, 1495, 1460, 1450, 1420, 1402, 1320, 1105 cm-1
Schmelzpunkt: 206,0-206,5°C
1H-NMR (CDCl3): δ 0,88 (t-artig, 6H), 1,20-1,48 (m, 36H), 1,68-1,80 (m, 4H), 2,77 (t-artig, 4H), 6,58 (d, J = 4,0 Hz, 2H), 6,72 (d, J = 4,3 Hz, 2H), 6,76 (d, J = 4,0 Hz, 2H), 6,99 (d, J = 4,5 Hz, 2H), 7,05 (d, J = 4,3 Hz, 2H), 7,29 (d, J = 8,3 Hz, 4H), 7,41 (d, J = 8,3 Hz, 2H), 7,73 (d, J = 4,5 Hz, 2H)
IR-Absorptionsspektrum (KBr): 2205, 1510, 1500, 1495, 1460, 1450, 1420, 1402, 1320, 1105 cm-1
In N,N-Dimethylformamid (10 ml) wurde 1-(4-Methoxyphenyl)-2-[5-(2,2-
dicyanoethenyl)-2-thienyl]-5-(2-thienyl)pyrrol (53,7 mg) gelöst. Nachdem
Tetracyanoethylen (35,3 mg; 2,1 Moläquivalente) zu der Lösung gegeben worden
waren, wurde diese 21 Stunden bei Raumtemperatur und weiter 18 Stunden bei
80°C gerührt. Zu der Reaktionsmischung wurden 50 ml Wasser gegeben, welche
dann mit Chloroform (50 ml × 3) extrahiert wurde. Die vereinigten organischen
Schichten wurden einer Trocknung über wasserfreiem Magnesiumsulfat und einer
Konzentration unter verringertem Druck unterzogen. Der resultierende Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie (Kieselgel, Chloroform) aufgetrennt, und 1-
(Methoxyphenyl)-2-[5-(2,2-dicyanoethenyl)-2-thienyl]-5-[5-(tricyanoethenyl)-2-
thienyl]pyrrol wurde erhalten (31,8 mg, 0,0618 mMol, 48%). Das Produkt wies die
folgenden physikalischen Werte auf.
Schmelzpunkt: nicht weniger als 300°C
1H-NMR (CDCl3): δ, 7,80 (d, J = 4,8 Hz, 1H), 7,61 (s, 1H), 7,53 (d, J = 9,0 Hz, 2H), 7,34 (d, J = 9,0 Hz, 2H), 7,20 (d, J = 4,5 Hz, 1H), 7,17 (d, J = 4,1 Hz, 1H), 7,15 (d, J = 9,0 Hz, 2H), 7,09 (d, J = 4,6 Hz, 1H), 7,00 (d, J = 4,4 Hz, 1H), 3,94 (s, 3H)
IR-Absorptionsspektrum (KBr): 2220, 1560, 1508, 1495, 1420, 1410, 1360, 1350, 1320, 1100 cm-1
Schmelzpunkt: nicht weniger als 300°C
1H-NMR (CDCl3): δ, 7,80 (d, J = 4,8 Hz, 1H), 7,61 (s, 1H), 7,53 (d, J = 9,0 Hz, 2H), 7,34 (d, J = 9,0 Hz, 2H), 7,20 (d, J = 4,5 Hz, 1H), 7,17 (d, J = 4,1 Hz, 1H), 7,15 (d, J = 9,0 Hz, 2H), 7,09 (d, J = 4,6 Hz, 1H), 7,00 (d, J = 4,4 Hz, 1H), 3,94 (s, 3H)
IR-Absorptionsspektrum (KBr): 2220, 1560, 1508, 1495, 1420, 1410, 1360, 1350, 1320, 1100 cm-1
Die Verbindung in den Beispielen 5 bis 22 in den Tabellen 1 und 2
wurden gemäß dem gleichen Verfahren wie diejenigen hergestellt, die in den
Beispielen 1, 2 oder 3 beschrieben sind. In den Tabellen 1 und 2 sind der
Substituent R, der Schmelzpunkt und die physikalischen Eigenschaften von jeder
der Verbindungen aufgeführt. In den Tabellen 1 und 2 sind R, Y und n diejenigen
in der folgenden Formel (I).
Da die organischen Verbindungen gemäß der vorliegenden Erfindung
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln aufweisen, können ihre Kristalle leicht
erhalten werden.
Weiter zeigen die organischen Verbindungen gemäß der vorliegenden Er
findung vorteilhaft einen stabilen metallischen Glanz.
Claims (2)
1. 1-substituiertes 2,5-Dithienopyrrol-Derivat mit der folgenden Formel (I):
in der R eine Alkyl- oder Cyclohexylgruppe oder eine substituierte oder unsub stituierte Phenylgruppe ist, Y unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine Cyanogruppe ist und n eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist.
in der R eine Alkyl- oder Cyclohexylgruppe oder eine substituierte oder unsub stituierte Phenylgruppe ist, Y unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine Cyanogruppe ist und n eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist.
2. Verwendung eines 1-substituierten 2,5-Dithienopyrrol-Derivates nach An
spruch 1 zur Herstellung von filmbildenden Materialien.
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| JP2828055B2 (ja) * | 1996-08-19 | 1998-11-25 | 日本電気株式会社 | フリップチップの製造方法 |
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Patent Citations (1)
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| JPH11260553A (ja) * | 1998-03-12 | 1999-09-24 | Futaba Corp | 有機エレクトロルミネッセンス素子 |
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