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DE10111193A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Festlegung eines Demodulationsverfahrens in einem digitalen Mobilfunksystem - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Festlegung eines Demodulationsverfahrens in einem digitalen Mobilfunksystem

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Publication number
DE10111193A1
DE10111193A1 DE2001111193 DE10111193A DE10111193A1 DE 10111193 A1 DE10111193 A1 DE 10111193A1 DE 2001111193 DE2001111193 DE 2001111193 DE 10111193 A DE10111193 A DE 10111193A DE 10111193 A1 DE10111193 A1 DE 10111193A1
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DE
Germany
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data packet
individual data
receiver
data packets
transmitter
Prior art date
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Pending
Application number
DE2001111193
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English (en)
Inventor
Lutz Finn
Holger Kunze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE2001111193 priority Critical patent/DE10111193A1/de
Publication of DE10111193A1 publication Critical patent/DE10111193A1/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)
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Abstract

In einer Empfangsanlage eines digitalen Mobilfunksystems ankommende und gemäß einem senderspezifischen Modulationsverfahren modulierte Einzeldatenpakete werden jeweils gemäß einem nach Empfangsgütequalitätskriterien einzeldatenpaketspezifisch gewählten Demodulationsverfahren demoduliert und anschließend zu einem Gesamtdatenpaket zusammengefügt. Dem Gesamtdatenpaket wird ein von der Gesamtgüte aller empfangenen Einzeldatenpakete abhängiges gesamtdatenpaketempfängerspezifisches Demodulationsverfahren zugeordnet. Einzeldatenpakete, die nach einem hiervon abweichenden einzeldatenpaketspezifischen Demodulationsverfahren demoduliert wurden, werden verworfen.

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betreiben eines digitalen Mobilfunknetzes, und insbesondere auf ein Verfahren zum Betreiben eines digitalen Mobilfunknet­ zes, bei dem empfängerseitig Demodulationsverfahren ohne vor­ hergehende Kenntnis der senderseitig gewählten Modulationsart für modulierte digitale Datensignale ausgewählt werden. Wei­ terhin betrifft die vorliegende Erfindung Vorrichtungen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die vorliegen­ de Erfindung ist insbesondere für ein nach dem GSM Standard betriebenes digitales Mobilfunksystem bestimmt, bei dem emp­ fängerseitig nicht vorab bekannt ist, nach welchem sendersei­ tig gewählten Modulationsverfahren eintreffende digitale Sig­ nale moduliert worden sind.
Ein solches Verfahren, bei dem empfängerseitig die Art der Modulation der eintreffenden senderseitig modulierten Signale nicht vorab bekannt ist, wird in der Fachsprache auch als "Blind Detection" bezeichnet, da der Empfänger "blind", also in Unkenntnis der Modulationsart der eintreffenden Signale, diese demodulieren muss.
In digitalen Mobilfunksystemen, insbesondere solchen nach dem GSM Standard, werden digitale Daten in Form von Einzelbits in in komplexstrukturierten Gesamtdatenpaketen vorspezifizierter Zeitdauer und Bitzahl zusammengefasst.
Fig. 1 zeigt beispielhaft den Aufbau solcher komplex struktruierter Datenpakete, wie sie z. B. in der GSM-Norm 05.02 V 8.0.1 (1999-07) näher spezifiziert sind. Dabei werden z. B. im GSM Standard zunächst 148 Bits zu einem Einzeldaten­ paket in Form eines sogenannten "Normalburst" zusammenge­ fasst. Dem GSM Standard liegt ein Zeitmultiplex-Verfahren (TDMA - time division multiplex access) bei der Übertragung von Datenpaketen zugrunde, welches vorsieht, dass Datenpakete in spezifizierten Zeitschlitzen ausgesendet werden. Das kleinste zusammenhängend in einem Zeitschlitz von 577 µs aus­ gesandte Einzeldatenpaket wird dabei in der GSM Spezifikation als "Burst" bezeichnet. Mehrere Bursts können gemeinsam in überlagerten Strukturen (z. B. in Fig. 1 in einem in acht Zeitschlitzen ausgesendeten "TDMA-Rahmen" oder in einem "Mul­ tirahmen") zusammengefasst werden.
Insbesondere in GSM Systemen wurde bisher nur das bekannte GMSK Modulationsverfahren zur Kodierung einzelner zu übertra­ gender Einzeldatenpakete ("Bursts") angewendet.
In Zukunft sollen jedoch bei digitalen Mobilfunksystemen, insbesondere auch solchen nach dem GSM Standard, mindestens zwei unterschiedliche Modulationsverfahren auf der Luft­ schnittstelle, also der freien Funkübertragungsstrecke, zwi­ schen einem Sender und einem Empfänger eingesetzt werden. Dies sind z. B. GMSK-Modulation und 8-PSK-Modulation für die Sig­ nalkodierung. Einzelheiten zu diesen beiden Modulationsver­ fahren finden sich z. B. in der GSM-Norm 05.04 V 8.1.0 (1999- 12).
Bei einem GMSK-Verfahren können Folgen einzelner Bits bi∈{0,1} in einer komplexen Bildebene z. B. auf je zwei relativ weit voneinander beabstandete Bildpunkte (Symbolvektoren) auf den Einheitskreis abgebildet werden. Beim 8-PSK Verfahren werden hingegen Folgen einzelner Bits bi∈{0,1} in einer komplexen Bildebene auf acht letztlich näher beieinander liegende Bild­ punkte auf dem Einheitskreis abgebildet. Dadurch können mit einem solchen 8-PSK Modulationsverfahren wesentlich höhere Datenraten übertragen werden als mit einem GMSK- Modulationsverfahren. Dies ist insbesondere bei Anwendungen nützlich, wo sehr hohe Datenübertragungsraten benötigt wer­ den, wie z. B. dann, wenn von einer Mobilstation in einem di­ gitalen Mobilfunknetz eine Datenverbindung mit dem Internet aufgebaut werden soll. Wegen des geringeren Abstands der Bildpunkte in der komplexen Ebene zueinander bei 8-PSK ist dieses Modulationsverfahren aber empfindlicher gegenüber Stö­ rungen auf der Luftschnittstelle zwischen Mobilstation und Basisstation. Bei 8-PSK können schon geringfügigere atmosphä­ rische Störungen auf dem Übertragungsweg zu einem "Abdriften" eines Bildpunktes auf einen benachbarten Bildpunkt in der komplexen Ebene führen, was empfängerseitig zu Fehlinterpre­ tationen der zu übertragenden Bitfolge führt. Deshalb ist es wünschenswert, in einem digitalen Mobilfunknetz zu einem Ver­ bindungsaufbau gleichzeitig zumindest zwei Modulationsverfah­ ren zur Verfügung zu haben. Je nach atmosphärischen Übertra­ gungsbedingungen kann dann zwischen störunempfindlicheren Mo­ dulationsverfahren mit geringerer Datenübertragungsrate (z. B. GMSK) und störempfindlicheren Modulationsverfahren mit höhe­ rer Datenübertragungsrate (z. B. 8-PSK) umgeschaltet werden. Hat eine Mobilstation z. B. bei günstigen Übertragungsbedin­ gungen unter Verwendung eines 8-PSK Modulationsverfahrens Verbindung zum Internet aufgenommen, so kann bei Verschlech­ terung der Übertragungsbedigungen unter Umschaltung auf das langsamere GMSK Modulationsverfahren die Verbindung aufrecht erhalten werden.
Um in Zukunft digitale Mobilfunksysteme mit mehr als nur ei­ nem Übertragungsverfahren betreiben zu können, und um insbe­ sondere GSM Systeme mit GMSK-Modulation oder 8-PSK-Modulation betreiben zu können, ist es notwendig, einen Empfänger in ei­ nem digitalen Mobilfunknetz in die Lage zu versetzen, digita­ le Daten, von denen der Empfänger noch nicht weiß, nach wel­ chem Kodierungs- und Modulationsverfahren sie senderseitig kodiert und moduliert worden sind, zu empfangen und empfän­ gerseitig korrekt zu demodulieren und dekodieren.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, entsprechende Ver­ fahren und Vorrichtungen zur Verfügung zu stellen.
Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche gelöst. Die abhängigen Ansprüche betreffen bevorzugte Ausführungsfor­ men der vorliegenden Erfindung.
Erfindungsgemäß werden senderseitig nach einem einheitlichen Modulationsverfahren modulierte Einzeldatenpakete (z. B. die "Bursts" in einem GSM Mobilfunksystem), die bei einem Empfän­ ger in einem digitalen Mobilfunksystem ankommen, unabhängig voneinander entsprechend einem jeweils einzeldatenpaketspezi­ fisch wahrscheinlicheren Demodulationsverfahren entzerrt und demoduliert. Die Festlegung eines einzeldatenpaketspezifisch wahrscheinlicheren Demodulationsverfahrens geschieht aufgrund von Qualitätsparametern, die aus dem aktuell empfangenen Ein­ zeldatenpaket ermittelt werden. Die für diese Festlegung re­ laventen Qualitätskriterien werden zusammen mit den Einzelda­ tenpaketdaten zu einem Deinterleaver ("Entwürfe­ ler")weitergereicht. Erst nachdem mehrere zu übertragende Einzeldatenpakete im Deinterleaver vorliegen, wird dort z. B. aufgrund eines Algorithmusses, der die Gesamtheit aller ein­ zeldatenpaketspezifischen Qualitätskriterien auswertet, eine Entscheidung darüber getroffen, welche senderseitige Modula­ tionsart im vorliegenden Falle bei den eingetroffenen Einzel­ datenpaketen mit höchster Wahrscheinlichkeit vorgelegen haben dürfte. Dem Gesamtdatenpaket im Empfänger wird dann diese Mo­ dulationsart als gesamtdatenpaketempfängerspezifische Demodu­ lationsart, d. h. als "eigentlich richtige" Demodulationsart für das Gesamtdatenpaket zugewiesen. Diese gesamtdatenpaket­ empfängerspezifische Demodulationsart ist also die Demodula­ tionsart, die der senderspezifischen Modulationsart aufgrund der Gesamtheit der Qualitätskriterien der eingegangenen Ein­ zeldatenpakete mit größter Wahrscheinlichkeit entspricht. Sollten senderseitig im Deinterleaver dabei Einzeldatenpake­ te vorliegen, die vorab nach ihrem Eintreffen beim Empfänger aufgrund ihrer einzeldatenpaketspezifischen Qualitätskrite­ rien mit einzeldatenpaketspezifischen Demodulationsverfahren demoduliert worden sind, welche nicht dem später zugewiesenen gesamtdatenpaketempfängerspezifischen Demodulationsverfahren entsprechen, so werden die Daten in solchen "falsch" demodu­ lierten Einzeldatenpaketen durch Datensymbole ersetzt, die den weiteren Dekodiervorgang in einem Dekodierer nicht beein­ flussen. Dadurch reduziert sich lediglich die Redundanz des dekodierten Gesamtdatenpakets. Bei ausreichender Qualität der übrigen, richtig entzerrten Einzeldatenpakete ist dann eine fehlerfreie Dekodierung des Gesamtdatenpakets möglich.
Die Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich auch aus den nachfolgenden Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen.
Es zeigen:
Fig. 1 die Anordnung von mehreren Einzeldatenpaketen ("Bursts" in der GSM Terminologie) welche in einem nach dem GSM Standard betriebenen digitalen Mobilfunknetz verwendet werden;
Fig. 2 eine Vorrichtung zur Durchführung eines erfindungsge­ mäßen Verfahrens;
Fig. 3 ein Ablaufschema für ein erfindungsgemäßes Verfahren.
In der Fig. 1 ist ein Zeit-Multiplexschema (TDMA = time divi­ dion multiplex access) für die Datenübertragung zwischen ei­ ner Mobilstation und einer Basisstation in einem nach der GSM Norm betriebenen Mobilfunksystem gezeigt. In einem sogenann­ ten TDMA Rahmen stehen dabei acht Zeitschlitze für unter­ schiedliche Teilnehmer zur Verfügung. Ein Teilnehmer A be­ kommt z. B. jeweils den ersten Zeitschlitz ("0") zugewiesen, d. h. er kann im Zeitschlitz "0" ein erstes Einzeldatenpaket an eine Basisstation senden. Ein Teilnehmer B bekommt den zweiten Zeitschlitz ("1") zugeordnet, usw. bis alle acht Zeitschlitze 0 bis 7 vergeben sind. Die Anordnung dieser Zeitschlitze 0 bis 7 wiederholt sich dabei zyklisch. Nach Ab­ lauf des mit ("7") gekennzeichneten achten Zeitschlitzes ist also wieder der Teilnehmer A am Zuge, und kann nun ein zwei­ tes Einzeldatenpakt ("Burst") an eine Basisstation senden.
Dabei entsprechen die Einzeldatenpakete Folgen von aus Bits bi∈{0,1} durch Kodierung und Modulation erzeugten digitalen Signalen.
Die in Fig. 2 gezeigte Vorrichtung zur Durchführung eines er­ findungsgemäßen Verfahrens umfasst eine Sendeanlage und eine Empfangsanlage.
In der Sendeanlage einer Basisstation oder Mobilstation in einem digitalen Mobilfunknetz werden von einem Kodierer 1 stammende kodierte und mit Redundanz aufgefüllte Daten über einen Interleaver ("Verwürfeler") zu einem Modulator 3 gelei­ tet und dort wahlweise z. B. gemäß einem GMSK- oder einem 8- PSK-Verfahren moduliert. Das dabei gewählte Modulationsver­ fahren wird als senderspezifisches Modulationsverfahren be­ zeichnet. In dem in Fig. 2 gezeigten Modulator 3 liegen bei­ spielhaft vier durch durchgezogene Striche symbolisierte Einzelburts an, die alle einheitlich mit einem GMSK- Modulationsverfahren moduliert worden sind.
Die Auswahl, welches Modulationsverfahren senderseitig anzu­ wenden ist, wird nach Kriterien getroffen, die vorab festge­ legt sind. Wichtig dabei ist, das für eine größere Gruppe von Einzeldatenpaketen (z. B. vier, wie in Fig. 2 im Block "3 Mo­ dulator" schematisch angedeutet), jeweils ein einheitliches senderseitiges Modulationsverfahren angewandt wird. Erst wenn eine größere Anzahl von Einzeldatenpaketen versendet worden ist, wird dieses einheitliche Modulationsverfahren eventuell geändert. Dies kann z. B. dadurch geschehen, dass eine Rück­ meldung über die Qualität der empfängerseitig dekodierten Da­ ten von einem sich in einer im folgenden noch eingehender be­ schriebenen Empfangsanlage befindlichen Dekodierer 6 zurück auf den Kodierer 1 in der Sendeanlage stattfindet, wie durch die gestrichelte Linie in Fig. 2 symbolisiert ist. Geschieht eine solche Rückmeldung, so wird im Modulator 3 in Fig. 2 z. B. von GMSK auf 8-PSK umgeschaltet, falls anhand der Quali­ tätsrückmeldung senderseitig festgestellt wird, dass auch mit 8-PSK anstelle von GMSK gesendet werden könnte.
Die kodierten und gemäß einem einheitlichen Modulationsver­ fahren im Modulator 2 modulierten Einzeldatenpakete werden in passenden Sendezeitschlitzen über eine Sendeantenne Tx zu ei­ ner Empfangsantenne Rx über eine Luftschnittstelle (Funküber­ tragungsstrecke) geleitet.
Von der Empfangsantenne Rx gelangen die Einzeldatenpakete in einen Einzeldatenpaketentzerrer/Demodulator 4, wo übertra­ gungswegbedingte Signalverzerrungen kompensiert ("entzerrt") werden. Der Demodulator 4 entscheidet sich bei jedem neu ein­ treffenden Einzeldatenpaket anhand von vorab bestimmten Qua­ litätskriterien für ein für den aktuell eingetroffenen Ein­ zeldatenpaket individuell auszuwählendes einzeldatenpaketemp­ fängerspezifisches Demodulationsverfahren, mit dem dann das aktuell eingetroffene Einzeldatenpaket demoduliert wird. Ein solches Qualitätskriterium kann z. B. das Signal- Rauschverhältnis sein, mit dem das Einzeldatenpaket einge­ troffen ist.
Bei den in Fig. 2 beim Demodulator 4 eingetroffenen vier Ein­ zeldatenpaketen hat sich der Demodulator beispielsweise dafür entschieden, dass erste, dritte und vierte Einzeldatenpaket nach GMSK zu demodulieren. Beim zweiten Einzeldatenpaket hat sich der Demodulator aber dafür entschieden, nach 8-PSK zu demodulieren.
Die nacheinander auf diese Weise, also möglicherweise indivi­ duell unterschiedlich demodulierten (vier) Einzeldatenpakete, werden sodann vom Demodulator 4 auf einen Deinterleaver 5 ("Entwürfeler") weitergegeben und zwar mitsamt den die jewei­ lige Einzelentscheidung bei der Einzeldatenpaketdemodulierung repräsentierenden Qualitätskriterien. Der Deinterleaver 5 sammelt zunächst alle (in Fig. 2: vier) entzerrten Einzelda­ tenpakete mitsamt den sie jeweils repräsentierenden Quali­ tätskriterien der Reihe nach auf und fügt die nach einzelda­ tenpaketempfängerspezifischen Demodulationsverfahren demodu­ lierten Einzeldatenpakete zu einem Gesamtdatenpaket zusammen.
Erst nach Vorliegen einer bestimmten Anzahl von Einzeldaten­ paketen wird im Deinterleaver 6 anhand der Gesamtbewertung der Qualitätskriterien der Einzeldatenpakete eine Entschei­ dung darüber getroffen, welches (einheitliche) Modulations­ verfahren senderseitig zur Modulation der Einzeldatenpakete mit höchster Wahrscheinlichkeit angewendet worden war. Mit anderen Worten: aufgrund der Gesamtheit der Qualitätskrite­ rien aller empfängerseitig individuell entzerrten und demodu­ lierten Einzeldatenpakete wird letztlich empfängerseitig ein gesamtdatenpaketempfängerspezifisches Demodulationsverfahren ausgewählt, welches dem senderseitigen Modulationsverfahren mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit entsprechen sollte.
Mögliche Entscheidungskriterien für die Auswahl des gesamtda­ tenpaketempfängerspezifischen Demodulationsverfahrens können sein:
Majorität (d. h. im vorliegenden Beispiel mit vier Einzelda­ tenpaketen, dass zumindest drei der Einzeldatenpakete nach ein und demselben einzeldatenpaketempfängerspezifischen Demo­ dulationsverfahren demoduliert worden sind), normiertes Sig­ nal-Rauschverhältnis, Signalleistung oder andere.
Empfängerseitig werden also Einzeldatenpakete unabhängig voneinander entsprechend einem individuell wahrscheinlicheren einzeldatenpaketempfängerspezifischen Demodulationsverfahren entzerrt und demoduliert, und die für die jeweilige Auswahl eines einzeldatenpaketempfängerspezifischen Demodulationsver­ fahrens relevanten Qualitätskriterien werden zusammen mit den Einzeldatenpaketdaten zum Deinterleaver 5 weitergereicht. Erst nach Vorhandensein mehrerer Einzeldatenpakete entschei­ det der Deinterleaver 6 über ein für mehrere Einzeldatenpake­ te als Gesamtheit als "richtig", wählendes gesamtdatenpaket­ empfängerspezifisches Demodulationsverfahren, welches mit größter Wahrscheinlichkeit mit dem senderseitig gewählten Mo­ dulationsverfahren übereinstimmt.
In dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel entscheidet der Deinter­ leaver 5 nach dem "Majoritätskriterium" also, dass GMSK mit höchster Wahrscheinlichkeit als senderseitiges Modulations­ verfahren verwendet worden ist.
Daten in den nicht gemäß dem so festgelegten gesamtpaketemp­ fängerspezifischen Demodulationsverfahren entzerrten und de­ modulierten Einzeldatenpaketen werden dabei durch "neutrale" Datensymbole ersetzt, die den weiteren Dekodiervorgang in einem Dekodierer 6 nicht beeinflussen. In Fig. 2 heißt das, dass im Deinterleaver 5 das zweite, im Demodulator 4 fälsch­ licherweise gemäß 8-PSK demodulierte Einzeldatenpaket verwor­ fen wird, und durch neutrale Datensymbole ersetzt wird. Durch diese Vorgehensweise reduziert sich lediglich die Redundanz des kanalkodierten Datenpakets. Bei ausreichender Qualität der in zutreffender Weise demodulierten Einzeldatenpaketdaten ist dann eine fehlerfreie Dekodierung des gesamten Datenpa­ kets trotzdem noch möglich.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat zwei wesentliche Vorteile. Zum einen ergeben sich empfängerseitig bei der Verarbeitung eintreffender Einzeldatenpakete keine zusätzlichen Verzöge­ rungszeiten, da jedes Einzeldatenpaket nach Auswahl des für ihn wahrscheinlicheren einzeldatenpaketempfängerspezifischen Demodulationsverfahrens nur einmal entzerrt und demoduliert wird. Desweiteren entscheidet der Deinterleaver 5 erst nach Vorlage aller Einzeldatenpakete endgültig über das gesamtda­ tenpaketempfängerspezifische Demodulationsverfahren für ein mehrere Einzeldatenpakete umfassendes Gesamtdatenpaket.
Die Auswahl eines gesamtdatenpaketempfängerspezifischen De­ modulationsverfahrens wird also vom einzeldatenpaketweise operierenden Demodulator/Entzerrer 4 zum gesamtdatenpaketweise operierenden Deinterleaver 5 verlagert, der das für das Ge­ samtdatenpaket plausibelste Demodulationsverfahren auswählen kann.
Fig. 3 veranschaulicht den Ablauf eines erfindungsgemäßen Verfahrens nochmals anhand eines Ablaufdiagramms, welches aus einzelnen Funktionsblöcken besteht.
Im Funktionsblock 10 werden Bitfolgen in digitale und Redun­ danz enthaltene Signalfolgen kodiert (dies geschieht in Fig. 2 im Kodierer 1) und anschließend in Einzeldatenpakete aufge­ spaltet (dies geschieht in Fig. 2 im Interleaver 2).
Im Funktionsblock 11 werden die Einzeldatenpakete nach einem festzulegenden senderspezifischen Modulationsverfahren, also z. B. GMSK oder 8-PSK, moduliert (dies geschieht in Fig. 2 im Modulator 3), wobei dieses Modulationsverfahren für mehrere aufeinanderfolgende Einzeldatenpakete einheitlich ist.
Im Funktionsblock 12 wird ein so moduliertes Einzeldatenpaket in einem zugeordneten Zeitschlitz von einer Sendeanlage zu einer Empfangsanlage übertragen (dies geschieht in Fig. 2 auf der Funkübertragungsstrecke von der Sendeantenne Tx zur Emp­ fangsantenne Rx).
Im Funktionsblock 13 wird ein ausgestrahltes und von einer Empfangseinheit empfangenes Einzeldatenpaket in einem Einzel­ datenpaketentzerrer entzerrt, d.h. übertragungswegbedingte Verzerrungen der digitalen Signale werden gemäß vordefinier­ ter Korrekturalgorithmen kompensiert, um Empfangssignale zu reproduzieren, die mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit den Sendesignalen entsprechen (dies geschieht in Fig. 2 in einem Entzerrerfunktionsblock im Demodulator 4).
Die Qualität des entzerrten Einzeldatenpakets wird anhand von Signalqualitätsdaten wie z. B. einem Signal-Rauschverhältnis im Funktionsblock 14 bewertet (dies geschieht in Fig. 2 eben­ falls im Demodulator 4).
Anhand der ermittelten Qualitätskriterien wird im Funktions­ block 15 ein bestimmtes einzeldatenpaketempfängerspezifisches Demodulationsverfahren (z. B. GMSK) aus einer Gruppe von emp­ fängerseitig potentiell zur Verfügung stehenden Demodulati­ onsverfahren festlegt, welches dabei nicht notwendigerweise dem senderseitig gewählten, für mehrere Einzeldatenpakete einheitlichen Modulationsverfahren entspricht (dies geschieht in Fig. 2 ebenfalls im Demodulator 4).
Im Funktionsblock 16 wird das entzerrte Einzeldatenpaketsig­ nal anhand des im Funktionsblock 15 festgelegten Demodulati­ onsverfahrens demoduliert (dies geschieht in Fig. 2 ebenfalls im Demodulator 4).
Das so demodulierte Einzeldatenpaket wird zur weiteren Verar­ beitung an den Funktionsblock 17 mitsamt Angaben zu dem ihm individuell zugeordneten einzeldatenpaketempfängerspezifi­ schen Demodulationsverfahren und den ihn individuell charak­ terisierenden Qualitätskriterien weitergereicht (dies ge­ schieht in Fig. 2 im Deinterleaver 5).
Gleichzeitig verzweigt das Ablaufschema zurück zum Funktions­ block 12. Weitere Einzeldatenpakete werden gemäß dem Ablauf nach den Funktionsblöcken 11 bis 16 bearbeitet, bis mehrere senderseitig nach einem einheitlichen Verfahren modulierte Einzeldatenpakete von der Sendeeinheit zur Empfangseinheit übertragen worden sind, dort entzerrt worden sind, ihre je­ weils individuellen Qualitätskriterien ermittelt worden sind, das jeweilige Einzeldatenpaket nach einem von Einzeldatenpa­ ket zu Einzeldatenpaket möglicherweise verschiedenen und je­ weils individuell anhand seiner individuellen Qualitätskrite­ rien festgelegten einzeldatenpaketempfängerspezifischen Demo­ dulationsverfahren demoduliert worden ist und mitsamt seinen individuellen Qualitätskriterien an den Funktionsblock 17 weitergereicht worden ist.
Im Funktionsblock 17 werden die demodulierten Einzeldatenpa­ kete der Reihe nach mitsamt ihren Qualitätskriterien aufge­ sammelt (dies geschieht in Fig. 2 im Deinterleaver 5).
Im Funktionsblock 18 werden die zu den Einzeldatenpaketen in­ dividuell ermittelten Qualitätskriterien nochmals in ihrer Gesamtheit bewertet und in Abhängigkeit von diesem Gesamter­ gebnis eine Entscheidung getroffen über ein mehreren Einzel­ datenpaketen in ihrer Gesamtheit mit größter Plausibilität zuzuordnende gesamtdatenpaketempfängerspezifischen Demodula­ tionsverfahren, welches mit höchster Wahrscheinlichkeit dem senderspezifischen Modulationsverfahren entspricht.
Im Funktionsblock 19 werden die aufgesammelten demodulierten Einzeldatenpakete zu einem Gesamtdatenpaket zusammengefügt (dies geschieht in Fig. 2 ebenfalls im Deinterleaver 5).
Einzeldatenpakete, für die im Funktionsblock 15 ein individu­ elles einzeldatenpaketempfängerspezifisches Demodulations­ verfahren angewandt worden ist, welches nicht dem im Funkti­ onsblock 19 für das Gesamtpaket gewählten gesamtdatenpaket­ empfängerspezifischen Demodulationsverfahren entspricht, wer­ den im Funktionsblock 20 durch "neutrale" Symbole ersetzt (dies geschieht in Fig. 2 ebenfalls im Deinterleaver 5).
Mit anderen Worten: ein im Funktionsblock 16 mit einem ein­ zeldatenpaketempfängerspezifischen Demodulationsverfahren de­ modulierter Einzeldatenpaket, dessen einzeldatenpaketempfän­ gerspezifisches Demodulationsverfahren von dem für das Ge­ samtpaket im Funktionsblock 19 gewählten gesamtdatenpaket­ empfängerspezifischen Demodulationsverfahren abweicht, wird in dem Sinne verworfen, dass es durch Symbole ersetzt wird, die das Ergebnis der weiteren Dekodierung (in Fig. 2 ge­ schieht die Dekodierung im Dekodierer 6) der übrigen Einzel­ datenpakete im Gesamtdatenpaket nicht beeinflussen.
Im Funktionsblock 21 findet die endgültige Dekodierung der in einem solchen Gesamtdatenpaket vorliegenden Daten statt.
Der Verlust der in einem bestimmten Gesamtdatenpaket verwor­ fenen Einzeldatenpakete kann dabei dadurch kompensiert wer­ den, dass in anderen Gesamtdatenpaketen redundante Informati­ onen erhalten sind, die den Informationsverlust kompensieren.

Claims (9)

1. Verfahren zum Betreiben eines digitalen Mobilfunknetzes, insbesondere eines nach dem GSM Standard operierenden digita­ len Mobilfunknetzes, welches folgende Schritte umfasst:
  • a) kodierte Einzeldatenpakete werden senderseitig jeweils nach einem einheitlichen, aus einer Gruppe von mehreren möglichen senderseitigem Modulationsverfahren zu wählen­ den senderspezifischen Modulationsverfahren moduliert;
  • b) die modulierten Einzeldatenpakete werden von einem Sender zu einem Empfänger übertragen;
  • c) für jedes vom Empfänger empfangene Einzeldatenpaket wird ein individuelles einzeldatenpaketempfängerspezifisches Demodulationsverfahren aus einer Gruppe von mehreren emp­ fängerseitig zur Verfügung stehenden Demodulationsverfah­ ren anhand von vom Empfänger aus dem eingehenden Einzel­ datenpaket ermittelten Qualitätskriterien ausgewählt, wo­ bei jedes einzelne einzeldatenpaketempfängerspezifische Demodulationsverfahren aus der Gruppe von mehreren emp­ fängerseitig zur Verfügung stehenden Demodulationsver­ fahren jeweils genau einem der senderseitigen Modulati­ onsverfahren entspricht, wobei aber das für ein bestimm­ tes Einzeldatenpaket anhand der Auswertung seiner einzel­ datenpaketempfängerspezifischen Empfangsqualitätskrite­ rien festgelegte einzeldatenpaketempfängerspezifische De­ modulationsverfahren nicht notwendigerweise dem in Schritt a) angewandten senderspezifischen Modulationsver­ fahren entspricht;
  • d) mehrere einzelne nach Schritt c) demodulierten Einzelda­ tenpakete werden in ihrer Gesamtheit zu einem empfänger­ seitigen Gesamtdatenpaket zusammengefügt;
  • e) ein aufgrund der Gesamtheit der einzeldatenpaketspezifi­ schen Qualitätskriterien als am wahrscheinlichsten dem in Schritt a) angewandten senderspezifischen Modulations­ verfahren entsprechendes gesamtdatenpaketempfängerspezi­ fische Demodulationsverfahren wird festgelegt;
  • f) in dem empfängerseitigen Gesamtdatenpaket werden Einzel­ datenpakete, deren nach Schritt c) ausgewähltes einzelda­ tenpaketempfängerspezifisches Demodulationsverfahren nicht dem in Schritt e) festgelegten gesamtdatenpaketemp­ fängerspezifischen Demodulationsverfahren entspricht, im empfängerseitigen Gesamtdatenpaket durch Informationen ersetzt, die sich nicht auf eine weitere Dekodierung der in den übrigen Einzeldatenpaketen des empfängerseitigen Gesamtdatenpakets enthaltenen Informationen auswirken.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass senderseitig genau zwei mögliche Modulationsverfahren und empfängerseitig genau zwei entsprechende Demodulations­ verfahren bereitgestellt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sender- und empfängerseitig jeweils GMSK und 8-PSK als Modulations- bzw. Demodulationsverfahren bereitgestellt wer­ den.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Dekodierung in Schritt f) eine Rückmeldung von der Empfängerseite zur Senderseite über die Qualität der emp­ fängerseitig dekodierten Daten erfolgt, und dass senderseitig in Abhängigkeit von dieser Qualitätsrückmeldung das sender­ seitige Modulationsverfahen überprüft und gegebenenfalls ge­ ändert wird.
5. Digitales Mobilfunksystem, bestehend aus einer Sendeanlage und einer Empfangsanlage, wobei die Sendeanlage umfasst:
Kodiermittel (1) zum Kodieren digitaler mit Redundanz verse­ hener Daten;
einen Interleaver (Verwürfeler 2) zum Bereitstellen von ko­ dierten Einzeldatenpaketen aus den von den Kodiermitteln ko­ dierten Daten;
Modulationsmittel (3) zum Modulieren der kodierten Einzelda­ tenpakete gemäß einem einheitlichen senderspezifischen Modu­ lationsverfahren, welches aus einer Gruppe von mehreren mög­ lichen senderseitigem Modulationsverfahren gewählt ist;
Sendemittel (Tx) zum Aussenden der modulierten und kodier­ ten Einzeldatenpakete;
wobei die Empfangsanlage umfaßt:
Empfangsmittel (Rx) zum Empfangen von von den Sendemitteln (Rx) ausgesandten Einzeldatenpaketen;
einen Demodulator (4), zum Entzerren und Demodulieren der empfangenen Einzeldatenpaketen gemäß einem anhand von Quali­ tätskriterien für den Einzeldatenpaketempfang aus einer Grup­ pe von mehreren empfängerseitig zu Verfügung stehenden Demo­ dulationsverfahren ausgewähltem einzeldatenpaketempfängerspe­ zifischen Demodulationsverfahren;
einen Deinterleaver (Entwürfeler 5) zum Zusammenfügen mehre­ rer demodulierter Einzeldatenpakete zu einem Gesamtdatenpa­ ket unter Einfügen dekodierneutraler Daten anstelle von Ein­ zeldatenpaketen, die gemäß einem einzeldatenpaketempfänger­ spezifischen Demodulationsverfahren im Demodulator (4) demo­ duliert wurden, welches nicht einem anhand von Qualitätskri­ terien für die Gesamtheit der Einzeldatenpakete ausgewählten gesamtdatenpaketempfängerspezifischen Demodulationsverfahren entspricht, welches mit höchster Wahrscheinlichkeit dem sen­ derseitigen Modulationsverfahren entspricht;
einen Dekodierer (6) zum Dekodieren der vom Deinterleaver (5) bereitgestellten Gesamtdatenpakete.
6. Digitales Mobilfunksystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Modulationsmittel (3) einen GMSK- und 8-PSK Modula­ tor enthalten, und der Demodulator (4) entsprechend einen GMSK- und 8-PSK-Demodulator.
7. Digitales Mobilfunksystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um vom Dekodierer (6) eine Rück­ meldung über die Qualität der empfängerseitig dekodierten Da­ ten auf den Modulator (3) in der Sendeanlage zu geben.
8. Sendeanlage für ein digitales Mobilfunksystem nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bestehend aus Kodierer (1), Interlea­ ver (2), Modulator (3) und Sendemitteln (Tx).
9. Empfangsanlage für ein digitales Mobilfunksystem nach ei­ nem der Ansprüche 5 bis 7, bestehend aus Empfangsmitteln (Rx), Demodulierer (4), Deinterleaver (5) und Dekodierer (6).
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