DE10111045A1 - Wirkstoffkombinationen aus alpha-Liponsäure und Flavonen, Flavanonen, Flavonoiden bzw. Isoflavonen - Google Patents
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Abstract
Wirkstoffkombinationen aus DOLLAR A (a) beta-Liponsäure und DOLLAR A (b) einem oder mehreren Wirkstoffen, gewählt aus der Gruppe der Flavone, Flavanone, Isoflavone bzw. Flavonoide.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft kosmetische bzw. dermatologische Zubereitungen, enthal
tend Wirkstoffe zur Pflege und zum Schutze der Haut, insbesondere der empfindlichen Haut
wie auch ganz besonders im Vordergrunde stehend der durch intrinsische und/oder extrinsi
sche Faktoren gealterten oder alternden Haut sowie die Verwendung solcher Wirkstoffe und
Kombinationen solcher Wirkstoffe auf dem Gebiete der kosmetischen und dermatologischen
Hautpflege.
Unter kosmetischer Hautpflege ist in erster Linie zu verstehen, daß die natürliche Funktion
der Haut als Barriere gegen Umwelteinflüsse (z. B. Schmutz, Chemikalien, Mikroorganismen)
und gegen den Verlust von körpereigenen Stoffen (z. B. Wasser, natürliche Fette, Elektrolyte)
gestärkt oder wiederhergestellt wird.
Wird diese Funktion gestört, kann es zu verstärkter Resorption toxischer oder allergener
Stoffe oder zum Befall von Mikroorganismen und als Folge zu toxischen oder allergischen
Hautreaktionen kommen.
Bei alter Haut beispielsweise erfolgt die regenerative Erneuerung verlangsamt, wobei insbe
sondere das Wasserbindungsvermögen der Hornschicht nachläßt. Sie wird deshalb inflexi
bel, trocken und rissig ("physiologisch" trockene Haut). Ein Barriereschaden ist die Folge. Die
Haut wird anfällig für negative Umwelteinflüsse wie die Invasion von Mikroorganismen, Toxi
nen und Allergenen. Als Folge kann es sogar zu toxischen oder allergischen Hautreaktionen
kommen.
Bei pathologisch trockener und empfindlicher Haut liegt ein Barriereschaden a priori vor. Epi
dermale Interzellularlipide werden fehlerhaft oder in ungenügender Menge bzw. Zusammen
setzung gebildet. Die Konsequenz ist eine erhöhte Durchlässigkeit der Hornschicht und ein
unzureichender Schutz der Haut vor Verlust an hygroskopischen Substanzen und Wasser.
Die Barrierewirkung der Haut kann über die Bestimmung des transepidermalen Wasserverlu
stes (TEWL - transepidermal water loss) quantifiziert werden. Dabei handelt es sich um die
Abdunstung von Wasser aus dem Körperinneren ohne Einbeziehung des Wasserverlustes
beim Schwitzen. Die Bestimmung des TEWL-Wertes hat sich als außerordentlich informativ
erwiesen und kann zur Diagnose rissiger oder schrundiger Haut, zur Bestimmung der Ver
träglichkeit chemisch verschiedenartig aufgebauter Tenside und dergleichen mehr herange
zogen werden.
Für die Schönheit und Gepflegtheit der Haut ist der Wasseranteil in der obersten Hautschicht
von größter Bedeutung. Man kann ihn in einem begrenzten Umfang durch Einbringen von
Feuchtigkeitsregulatoren günstig beeinflussen.
Anionische Tenside, welche im allgemeinen Bestandteile von Reinigungszubereitungen sind,
können den pH-Wert in der Hornschicht langanhaltend erhöhen, was regenerative Prozesse,
die der Wiederherstellung und Erneuerung der Barrierefunktion der Haut dienen, stark be
hindert. In diesem Fall stellt sich in der Hornschicht zwischen Regeneration und dem Verlust
essentieller Substanzen durch regelmäßige Extraktion ein neuer, häufig sehr ungünstiger
Gleichgewichtszustand ein, der das äußere Erscheinungsbild der Haut und die physiologi
sche Funktionweise der Hornschicht entscheidend beeinträchtigt.
Schon bei einem einfachen Wasserbade ohne Zusatz von Tensiden kommt es zunächst zu
einer Quellung der Hornschicht der Haut, wobei der Grad dieser Quellung beispielsweise von
der Dauer des Bades und dessen Temperatur abhängt. Zugleich werden wasserlösliche
Stoffe, z. B. wasserlösliche Schmutzbestandteile, aber auch hauteigene Stoffe, die für das
Wasserbindungsvermögen der Hornschicht verantwortlich sind, ab- bzw. ausgewaschen.
Durch hauteigene oberflächenaktive Stoffe werden zudem auch Hautfette in gewissem Aus
maße gelöst und ausgewaschen. Dies bedingt nach anfänglicher Quellung eine nach
folgende deutliche Austrocknung der Haut, die durch waschaktive Zusätze noch verstärkt
werden kann.
Bei gesunder Haut sind diese Vorgänge im allgemeinen belanglos, da die Schutzmechanis
men der Haut solche leichten Störungen der oberen Hautschichten ohne weiteres kompen
sieren können. Aber bereits im Falle nichtpathologischer Abweichungen vom Normalstatus,
z. B. durch umweltbedingte Abnutzungsschäden bzw. Irritationen, Lichtschäden, Altershaut
usw., ist der Schutzmechanismus der Hautoberfläche gestört. Unter Umständen ist er dann
aus eigener Kraft nicht mehr imstande, seine Aufgabe zu erfüllen und muß durch externe
Maßnahmen regeneriert werden.
Darüber hinaus ist bekannt, daß Lipidzusammensetzung und -menge der Hornschicht der
pathologisch veränderten, trockenen und der trockenen, jedoch nichterkrankten Haut jünge
rer und älterer Menschen vom Normalzustand abweicht, der in der gesunden, normal hyd
rierten Haut einer gleichalten Altersgruppe vorgefunden wird. Dabei stellen die Veränderun
gen im Lipidmuster der sehr trockenen, nicht-ekzematösen Haut von Patienten mit atopi
schem Ekzem einen Extremfall für die Abweichungen dar, die in der trockenen Haut hautge
sunder Menschen vorgefunden werden.
Diese Abweichungen betreffen dabei ganz besonders die Ceramide, die in ihrer Menge stark
reduziert und zusätzlich anders zusammengesetzt sind. Auffallend ist dabei in besonderer
Weise das Defizit an den Ceramiden 1 und 3, wobei insbesondere für das Ceramid 1 be
kannt ist, daß es in besonderer Weise die Ordnung der Lipide in den Interzellularmembran
systemen steigert.
Nachteilige Veränderungen in den Lipidmembranen der vorab geschilderten Art beruhen
möglicherweise auf fehlgesteuerter Lipidbiosynthese und erhöhen ebenfalls im Endeffekt den
transepidermalen Wasserverlust. Eine langanhaltende Barriereschwäche wiederum macht
die an sich gesunde Haut empfindlicher und kann im Einzellfalle zum Entstehen ekzematöser
Vorgänge in der kranken Haut beitragen.
Die Wirkung von Salben und Crèmes auf Barrierefunktion und Hydratation der Hornschicht
besteht in der Regel nicht in einer Wiederherstellung bzw. Stärkung der physika
lisch-chemischen Eigenschaften der Lamellen aus Interzellularlipiden. Ein wesentlicher Teil
effekt beruht auf der bloßen Abdeckung der behandelten Hautbezirke und dem daraus resul
tierenden Wasserstau in der darunterliegenden Hornschicht. Coapplizierte hygroskopische
Substanzen binden das Wasser, so daß es zu einer meßbaren Zunahme des Wasserge
haltes in der Hornschicht kommt. Diese rein physikalische Barriere kann jedoch relativ leicht
wieder entfernt werden. Nach dem Absetzen des Produktes kehrt die Haut dann sehr schnell
wieder den Zustand vor Behandlungsbeginn zurück. Darüber hinaus kann die Hautpfle
gewirkung bei regelmäßiger Behandlung nachlassen, so daß schließlich sogar während der
Behandlung der Status quo wieder erreicht wird. Bei bestimmten Produkten verschlechtert
sich der Zustand der Haut nach Absetzen unter Umständen vorübergehend. Eine nachhaltige
Produktwirkung wird in der Regel also nicht oder nur in einem eingeschränkten Maße er
reicht.
Um die defizitäre Haut bei ihrer natürlichen Regeneration zu unterstützen und ihre phy
siologische Funktion zu stärken, werden topischen Präparaten in neuerer Zeit zunehmend
Interzellularlipidmischungen zugesetzt, die von der Haut zum Wiederaufbau der natürlichen
Barriere verwendet werden sollen. Allerdings handelt es sich bei diesen Lipiden, insbesonde
re aber den Ceramiden, um sehr teure Rohstoffe. Zudem ist ihre Wirkung meist sehr viel ge
ringer als erhofft.
Ziel der vorliegenden Erfindung war es somit, Wege zu finden, die Nachteile des Standes der
Technik zu vermeiden. Insbesondere sollte die Wirkung der Hautpflegeprodukte physiolo
gisch, schnell und nachhaltig sein.
Unter Hautpflege im Sinne der vorliegenden Erfindung ist in erster Linie zu verstehen, daß
die natürliche Funktion der Haut als Barriere gegen Umwelteinflüsse (z. B. Schmutz, Chemi
kalien, Mikroorganismen) und gegen den Verlust von körpereigenen Stoffen (z. B. Wasser,
Lipide, Elektrolyte) gestärkt oder wiederhergestellt wird.
Produkte zur Pflege, Behandlung und Reinigung trockener und strapazierter Haut sind an
sich bekannt. Allerdings ist ihr Beitrag zur Regeneration einer physiologisch intakten, hydra
tisierten und glatten Hornschicht umfangmäßig und zeitlich begrenzt.
Die Wirkung von Salben und Crèmes auf die Barrierefunktion und die Hydratation der Horn
schicht beruht im wesentlichen auf der Abdeckung (Okklusion) der behandelten Hautbezirke.
Die Salbe oder Crème stellt sozusagen eine (zweite) künstliche Barriere dar, die den Was
serverlust der Haut verhindern soll. Entsprechend leicht kann diese physikalische Barriere -
beispielsweise mit Reinigungsmitteln - wieder entfernt werden, wodurch der ursprüngliche,
beeinträchtigte Zustand wieder erreicht wird. Darüber hinaus kann die Hautpflegewirkung bei
regelmäßiger Behandlung nachlassen. Nach dem Absetzen der Produktanwendung kehrt die
Haut sehr schnell wieder in den Zustand vor Behandlungsbeginn zurück. Bei bestimmten
Produkten verschlechtert sich der Zustand der Haut unter Umständen sogar vorübergehend.
Eine nachhaltige Produktwirkung wird in der Regel also nicht oder nur in einem einge
schränkten Maße erreicht.
Die Wirkung einiger pharmazeutischer Zubereitungen auf die Barrierefunktion der Haut be
steht sogar in einer selektiven Barriereschädigung, die ermöglichen soll, daß Wirkstoffe in
bzw. durch die Haut in den Körper eindringen können. Ein gestörtes Erscheinungsbild der
Haut wird dabei als Nebenwirkung teilweise billigend in Kauf genommen.
Die Wirkung von pflegenden Reinigungsprodukten besteht im wesentlichen in einer effizien
ten Rückfettung mit Sebumlipid-ähnlichen Substanzen. Durch die gleichzeitige Verminderung
des Tensidgehalts solcher Zubereitungen läßt sich der Schaden an der Hornschichtbarriere
weiter begrenzen.
Dem Stand der Technik mangelt es allerdings an Zubereitungen, welche die Barrierefunktion
und die Hydratation der Hornschicht positiv beeinflussen und die physikalisch-chemischen
Eigenschaften der Hornschicht und insbesondere der Lamellen aus Interzellularlipiden stär
ken bzw. sogar wiederherstellen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es also, die Nachteile des Standes der Technik zu
beseitigen. Insbesondere sollten hautpflegende Zubereitungen und Zubereitungen zur Rei
nigung der Haut zur Verfügung gestellt werden, welche die Barriereeigenschaften der Haut
erhalten oder wiederherstellen, zumal dann, wenn die natürliche Regeneration der Haut nicht
ausreicht. Sie sollen ferner zur Behandlung und Prophylaxe von Folgeschäden der Hautaus
trocknung, beispielsweise Fissuren oder inflammatorischen oder allergischen Prozessen
oder auch der Neurodermitis, geeignet sein. Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es
auch, stabile hautpflegende kosmetische und/oder dermatologische Mittel zur Verfügung zu
stellen, welche die Haut vor Umwelteinflüssen wie Sonne und Wind schützen. Insbesondere
sollte die Wirkung der Zubereitungen physiologisch, schnell und nachhaltig sein.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform betrifft die vorliegende Erfindung kosmeti
sche und dermatologische Zubereitungen zur Prophylaxe und Behandlung kosmetischer
oder dermatologischer Hautveränderungen wie z. B. der unerwünschten Pigmentierung, bei
spielsweise lokale Hyper- und Fehlpigmentierungen (beispielsweise Leberflecken, Sommer
sprossen), aber auch zur rein kosmetischen Aufhellung größerer, dem individuellen Hauttyp
an sich durchaus angemessen pigmentierter Hautflächen.
Für die Pigmentierung der Haut verantwortlich sind die Melanozyten, welche in der untersten
Schicht der Epidermis, dem Stratum basale, neben den Basalzellen als - je nach Hauttyp
entweder vereinzelt oder aber mehr oder weniger gehäuft auftretende pigmentbildende Zel
len vorzufinden sind. Melanozyten enthalten als charakteristische Zellorganellen Melanoso
men, die bei Anregung durch UV-Strahlung verstärkt Melanin bilden. Dieses wird in die Ke
ratinozyten transportiert und ruft eine mehr oder weniger ausgeprägte bräunliche oder brau
ne Hautfarbe hervor.
Melanin wird als Endstufe eines oxidativen Prozesses gebildet, in welchem Tyrosin unter
Mitwirkung des Enzymes Tyrosinase über 3,4-Dihydroxyphenylalanin (Dopa), Dopa-Chinon,
Leucodopachrom, Dopachrom, 5,6-Dihydroxyindol und Indol-5,6-chinon schließlich in Mela
nin umgewandelt wird.
Probleme mit Hyperpigmentierung der Haut haben vielfältige Ursachen bzw. sind Begleiter
scheinungen vieler biologischer Vorgänge, z. B. UV-Strahlung (z. B. Sommersprossen, Ephe
lides), genetische Disposition, Fehlpigmentierung der Haut bei der Wundheilung bzw. -ver
narbung oder der Hautalterung (z. B. Lentigines seniles).
Es sind Wirkstoffe und Zubereitungen bekannt, welche der Hautpigmentierung entgegen
wirken. Im praktischen Gebrauch sind im wesentlichen Präparate auf der Grundlage von
Hydrochinon, welche aber einesteils erst nach mehrwöchiger Anwendung ihre Wirkung zei
gen, deren übertrieben lange Anwendung andererseits aus toxikologischen Gründen be
denklich ist. Auch die Inhibierung der Tyrosinase mit Substanzen wie Kojisäure, Ascorbinsäu
re und Azelainsäure sowie deren Derivaten ist geläufig, hat aber kosmetische und dermato
logische Nachteile.
Auch diesen Übelständen abzuhelfen, war Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
Ziel der Hautpflege ist es ferner, den durch tägliche Waschen verursachten Fett- und Was
serverlust der Haut auszugleichen. Dies ist gerade dann wichtig, wenn das natürliche Rege
nerationsvermögen nicht ausreicht. Außerdem sollen Hautpflegeprodukte vor Umwelteinflüs
sen, insbesondere vor Sonne und Wind, schützen und die Hautalterung verzögern.
Die chronologische Hautalterung wird z. B. durch endogene, genetisch determinierte Faktoren
verursacht. In Epidermis und Dermis kommt es alterungsbedingt z. B. zu folgenden Struk
turschäden und Funktionsstörungen, die auch unter den Begriff "Senile Xerosis" fallen kön
nen:
- a) Trockenheit, Rauhigkeit und Ausbildung von Trockenheitsfältchen,
- b) Juckreiz und
- c) verminderte Rückfettung durch Talgdrüsen (z. B. nach Waschen).
Exogene Faktoren, wie UV-Licht und chemische Noxen, können kumulativ wirksam sein und
z. B. die endogenen Alterungsprozesse beschleunigen bzw. sie ergänzen. In Epidermis und
Dermis kommt es insbesondere durch exogene Faktoren z. B. zu folgenden Strukturschäden-
und Funktionsstörungen in der Haut, die über Maß und Qualität der Schäden bei chro
nologischer Alterung hinausgehen:
- a) Sichtbare Gefäßerweiterungen (Teleangiektasien, Cuperosis);
- b) Schlaffheit und Ausbildung von Falten;
- c) lokale Hyper-, Hypo- und Fehlpigmentierungen (z. B. Altersflecken) und
- d) vergrößerte Anfälligkeit gegenüber mechanischem Stress (z. B. Rissigkeit).
Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere Produkte zur Pflege der auf natürliche Weise
gealterten Haut, sowie zur Behandlung der Folgeschäden der Lichtalterung, insbesondere
der unter a) bis g) aufgeführten Phänomene.
Produkte zur Pflege gealterter Haut sind an sich bekannt. Sie enthalten z. B. Retinoide (Vita
min A-Säure und/oder deren Derivate) bzw. Vitamin A und/oder dessen Derivate. Ihre Wir
kung auf die Strukturschäden ist allerdings umfangsmäßig begrenzt. Daüber hinaus gibt es
bei der Produktentwicklung erhebliche Schwierigkeiten, die Wirkstoffe in ausreichendem Ma
ße gegen oxidativen Zerfall zu stabilisieren. Die Verwendung Vitamin A-Säure-haltiger Pro
dukte bedingt darüber hinaus oft starke erythematöse Hautreizungen. Retinoide sind daher
nur in geringen Konzentrationen einsetzbar.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung kosmetische Zubereitungen mit einem wirk
samen Schutz vor schädlichen Oxidationsprozessen in der Haut, aber auch zum Schutze
kosmetischer Zubereitungen selbst bzw. zum Schutze der Bestandteile kosmetischer Zube
reitungen vor schädlichen Oxidationsprozessen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ferner Antioxidantien, bevorzugt solche, welche in hautpfle
genden kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen eingesetzt werden. Insbeson
dere betrifft die Erfindung auch kosmetische und dermatologische Zubereitungen, solche An
tioxidantien enthaltend. In einer bevorzugten Ausführungsform betrifft die vorliegende Erfin
dung kosmetische und dermatologische Zubereitungen zur Prophylaxe und Behandlung
kosmetischer oder dermatologischer Hautveränderungen wie z. B. der Hautalterung, insbe
sondere der durch oxidative Prozesse hervorgerufenen Hautalterung.
Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung Wirkstoffe und Zubereitungen, solche Wirkstoffe
enthaltend, zur kosmetischen und dermatologischen Behandlung oder Prophylaxe erythema
töser, entzündlicher, allergischer oder autoimmunreaktiver Erscheinungen, insbesondere
Dermatosen.
Die vorliegende Erfindung betrifft in einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform Wirk
stoffkombinationen und Zubereitungen, die zur Prophylaxe und Behandlung der lichtem
pfindlichen Haut, insbesondere von Photodermatosen, dienen.
Die schädigende Wirkung des ultravioletten Teils der Sonnenstrahlung auf die Haut ist all
gemein bekannt. Während Strahlen mit einer Wellenlänge, die kleiner als 290 nm ist (der
sogenannte UVC-Bereich), von der Ozonschicht in der Erdatmosphäre absorbiert werden,
verursachen Strahlen im Bereich zwischen 290 nm und 320 nm, dem sogenannten UVB-
Bereich, ein Erythem, einen einfachen Sonnenbrand oder sogar mehr oder weniger starke
Verbrennungen.
Als ein Maximum der Erythemwirksamkeit des Sonnenlichtes wird der engere Bereich um
308 nm angegeben.
Zum Schutz gegen UVB-Strahlung sind zahlreiche Verbindungen bekannt, bei denen es sich
um Derivate des 3-Benzylidencamphers, der 4-Aminobenzoesäure, der Zimtsäure, der Sali
cylsäure, des Benzophenons sowie auch des 2-Phenylbenzimidazols handelt.
Auch für den Bereich zwischen etwa 320 nm und etwa 400 nm, des sogenannten UVA-
Bereich, ist es wichtig, Filtersubstanzen zur Verfügung zu haben, da dessen Strahlen Reakti
onen bei lichtempfindlicher Haut hervorrufen können. Es ist erwiesen, daß UVA-Strahlung zu
einer Schädigung der elastischen und kollagenen Fasern des Bindegewebes führt, was die
Haut vorzeitig altern läßt, und daß sie als Ursache zahlreicher phototoxischer und photoaller
gischer Reaktionen zu sehen ist. Der schädigende Einfluß der UVB-Strahlung kann durch
UVA-Strahlung verstärkt werden.
Zum Schutz gegen die Strahlen des UVA-Bereichs werden daher gewisse Derivate des Di
benzoylmethans verwendet, deren Photostabilität (Int. J. Cosm. Science 10, 53 (1988)), nicht
in ausreichendem Maße gegeben ist.
Die UV-Strahlung kann aber auch zu photochemischen Reaktionen führen, wobei dann die
photochemischen Reaktionsprodukte in den Hautmetabolismus eingreifen.
Vorwiegend handelt es sich bei solchen photochemischen Reaktionsprodukten um radikali
sche Verbindungen, beispielsweise Hydroxylradikale, Singulettsauerstoff. Auch undefinierte
radikalische Photoprodukte, welche in der Haut selbst entstehen, können aufgrund ihrer ho
hen Reaktivität unkontrollierte Folgereaktionen an den Tag legen. Aber auch Singulettsauer
stoff, ein nichtradikalischer angeregter Zustand des Sauerstoffmoleküls kann bei UV-
Bestrahlung auftreten, ebenso kurzlebige Epoxide und viele andere. Singulettsauerstoff bei
spielsweise zeichnet sich gegenüber dem normalerweise vorliegenden Triplettsauerstoff (ra
dikalischer Grundzustand) durch gesteigerte Reaktivität aus. Allerdings existieren auch ange
regte, reaktive (radikalische) Triplettzustände des Sauerstoffmoleküls.
Ferner zählt UV-Strahlung zur ionisierenden Strahlung. Es besteht also das Risiko, daß auch
ionische Spezies bei UV-Exposition entstehen, welche dann ihrerseits oxidativ in die bioche
mischen Prozesse einzugreifen vermögen.
Um diesen Reaktionen vorzubeugen, können den kosmetischen bzw. dermatologischen For
mulierungen zusätzliche Antioxidantien und/oder Radikalfänger einverleibt werden.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Vitamin E, eine Substanz mit bekannter antioxidativer
Wirkung in Lichtschutzformulierungen einzusetzen, dennoch bleibt auch hier die erzielte Wir
kung weit hinter der erhofften zurück.
Aufgabe der Erfindung war es daher auch, kosmetische, dermatologische und pharmazeuti
sche Wirkstoffe und Zubereitungen sowie Lichtschutzformulierungen zu schaffen, die zur
Prophylaxe und Behandlung lichtempfindlicher Haut, insbesondere Photodermatosen, be
vorzugt PLD dienen.
Weitere Bezeichnungen für die polymorphe Lichtdermatose sind PLD, PLE, Mallorca-Akne
und eine Vielzahl von weiteren Bezeichnungen, wie sie in der Literatur (z. B. A. Voelckel et al.,
Zentralblatt Haut- und Geschlechtskrankheiten (1989), 156, S. 2), angegeben sind.
Hauptsächlich werden Antioxidantien als Schutzsubstanzen gegen den Verderb der sie ent
haltenden Zubereitungen verwendet. Dennoch ist bekannt, daß auch in der menschlichen
und tierischen Haut unerwünschte Oxidationsprozesse auftreten können. Solche Prozesse
spielen eine wesentliche Rolle bei der Hautalterung.
Im Aufsatz "Skin Diseases Associated with Oxidative lnjury" in "Oxidative Stress in Der
matology", S. 323 ff. (Marcel Decker Inc., New York, Basel, Hong Kong, Herausgeber: Jür
gen Fuchs, Frankfurt, und Lester Packer, Berkeley/Californien), werden oxidative Schäden
der Haut und ihre näheren Ursachen aufgeführt.
Auch aus dem Grunde, solchen Reaktionen vorzubeugen, können kosmetischen oder der
matologischen Formulierungen zusätzlich Antioxidantien und/oder Radikalfänger einverleibt
werden.
Zwar sind einige Antioxidantien und Radikalfänger bekannt. So ist bereits in den US-Patent
schriften 4,144,325 und 4,248,861 sowie aus zahlreichen anderen Dokumenten vorgeschla
gen worden, Vitamin E, eine Substanz mit bekannter antioxidativer Wirkung in Lichtschutz
formulierungen einzusetzen, dennoch bleibt auch hier die erzielte Wirkung weit hinter der
erhofften zurück.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es somit, Wege zu finden, die die Nachteile des
Standes der Technik vermeiden. Insbesondere soll die Wirkung der Behebung der mit der
endogenen, chronologischen und exogenen Hautalterung verbundenen Schäden und die
Prophylaxe dauerhaft, nachhaltig und ohne das Risiko von Nebenwirkungen sein.
Erfindungsgemäß werden die Übelstände des Standes der Technik beseitigt durch Wirkstoff
kombinationen aus
- a) α-Liponsäure und
- b) einem oder mehreren Wirkstoffen, gewählt aus der Gruppe der Flavone, Flavanone, Isoflavone bzw. Flavonoide.
Die Wirkstoffkombinationen gemäß der Erfindung bzw. kosmetische oder dermatologische
Zubereitungen, solche Wirkstoffkombinationen enthaltend, sind in jeglicher Hinsicht überaus
befriedigende Präparate. Es war für den Fachmann nicht vorauszusehen, daß die Zube
reitungen gemäß der Erfindung
- - besser die Barriereeigenschaften der Haut erhalten oder wiederherstellen,
- - besser der Hautaustrocknung entgegenwirken,
- - besser gegen Pigmentstörungen wirken,
- - besser gegen die Hautalterung wirken und
- - die Haut besser vor Umwelteinflüssen schützen
als die Zubereitungen des Standes der Technik.
Bei Anwendung der erfindungsgemäß verwendeten Wirkstoffkombinationen bzw. kosmeti
scher oder topischer dermatologischer Zubereitungen mit einem wirksamen Gehalt an erfin
dungsgemäß verwendeten Wirkstoffkombinationen ist in überraschender Weise eine wirksa
me Behandlung, aber auch eine Prophylaxe
- - von defizitären, sensitiven oder hypoaktiven Hautzuständen oder defizitären, sensitiven oder hypoaktiven Zustände von Hautanhangsgebilden
- - von Erscheinungen vorzeitiger Alterung der Haut (z. B. Falten, Altersflecken, Teleangie ktasien) und/oder der Hautanhangsgebilde,
- - von umweltbedingten (Rauchen, Smog, reaktive Sauerstoffspecies, freie Radikale) und insbesondere lichtbedingten negativen Veränderungen der Haut und der Hautan hangsgebilde,
- - von lichtbedingten Hautschäden,
- - von Pigmentierungsstörungen,
- - von Juckreiz,
- - von trockenen Hautzuständen und Hornschichtbarrierestörungen,
- - von Haarausfall und für verbessertes Haarwachstum,
- - von entzündlichen Hautzuständen sowie atopischem Ekzem, seborrhoischem Ekzem, polymorpher Lichtdermatose, Psoriasis, Vitiligo
möglich. Der erfindungsgemäße Wirkstoffes bzw. kosmetischer oder topischer dermato
logischer Zubereitungen mit einem wirksamen Gehalt an erfindungsgemäßem Wirkstoff dient
aber auch in überraschender Weise
- - zur Beruhigung von empfindlicher oder gereizter Haut,
- - zur Stimulation der Kollagen-, Hyaluronsäure-, Elastinsynthese,
- - zur Stimulation der Ceramidsynthese der Haut,
- - zur Stimulation der intrazellulären DNA-Synthese, insbesondere bei defizitären oder hypoaktiven Hautzuständen,
- - zur Steigerung der Zellerneuerung und Regeneration der Haut,
- - zur Steigerung der hauteigenen Schutz- und Reparaturmechanismen (beispielsweise für dysfunktionelle Enzyme, DNA, Lipide, Proteine),
- - zur Vor- und Nachbehandlung bei topischer Anwendung von Laser- und Abschleif behandlungen, die z. B. der Reduzierung von Hautfalten und Narben dienen, um den resultierenden Hautreizungen entgegenzuwirken und die Regenerationsprozesse in der verletzten Haut zu fördern.
Zwar beschreiben einige Schriften die Verwendung von NO-Synthasehemmern und Ascor
bylverbindungen wie beispielsweise die WO 98/09653, die WO 97/15280 und die WO
96/26711. Dennoch konnte der Stand der Technik nicht den Weg in die Richtung der vorlie
genden Erfindung weisen.
Erfindungsgemäß ist demnach auch die Verwendung von Wirkstoffkombinationen aus
- 1. α-Liponsäure und
- 2. einem oder mehreren Wirkstoffen, gewählt aus der Gruppe der Flavone, Flavanone, Isoflavone bzw. Flavonoide,
zur Prophylaxe und Behandlung von entzündlichen Hautzuständen - auch dem atopischen
Ekzem - und/oder zum Hautschutz bei empfindlich determinierter trockener Haut.
Erfindungsgemäß ist ferner auch die Verwendung von Wirkstoffkombinationen aus
- 1. α-Liponsäure und
- 2. einem oder mehreren Wirkstoffen, gewählt aus der Gruppe der Flavone, Flavanone, Isoflavone bzw. Flavonoide,
zur Herstellung von kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen zur Herstellung von
kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen zur Behandlung und/oder Prophylaxe
von Pigmentierungsstörungen.
Erfindungsgemäß ist ferner auch die Verwendung von Wirkstoffkombinationen aus
- a) α-Liponsäure und
- b) einem oder mehreren Wirkstoffen, gewählt aus der Gruppe der Flavone, Flavanone, Isoflavone bzw. Flavonoide,
zur Herstellung von kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen zur Behandlung
und/oder Prophylaxe der Symptome der intrinsischen und/oder extrinsischen Hautalterung
sowie zur Behandlung und Prophylaxe der schädlichen Auswirkungen ultravioletter Strahlung
auf die Haut.
Erfindungsgemäß ist ferner auch die Verwendung von Wirkstoffkombinationen aus
- a) α-Liponsäure und
- b) einem oder mehreren Wirkstoffen, gewählt aus der Gruppe der Flavone, Flavanone, Isoflavone bzw. Flavonoide,
zur Herstellung von kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen zur Steigerung der
Ceramidbiosynthese.
Erfindungsgemäß ist ferner auch die Verwendung von Wirkstoffkombinationen aus
- a) α-Liponsäure und
- b) einem oder mehreren Wirkstoffen, gewählt aus der Gruppe der Flavone, Flavanone, Isoflavone bzw. Flavonoide,
zur Herstellung von kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen zur Stärkung der
Barrierefunktion der Haut.
Die Wirkstoffkombinationen gemäß der Erfindung wirken in all diesen Verwendungen syner
gistisch in bezug auf die einzelnen Komponenten.
α-Liponsäure wurde 1952 aus Lebergewebe isoliert und ihre Struktur als schwefelhaltige
Fettsäure aufgeklärt.
Bakterien, Pflanzen und höhere Organismen können α-Liponsäure in ihrem Stoffwechsel
selbst herstellen, für den Menschen ist die Frage einer eigenen Biosynthese noch offen.
α-Liponsäure wird zur Therapie der Polyneuropathie, einer Sensibilitätsstörung an Händen
und Füßen als Spätfolge des Diabetes eingesetzt. 200 bis 600 Milligramm α-Liponsäure pro
Tag führen zu einer signifikanten Verminderung der Schmerzintensität. Der Energiestoff
wechsel der Hand- und Fußnerven wird durch α-Liponsäure aktiviert, dadurch kommt es zu
einer besseren Nervenleitfähigkeit und damit zu weniger Taubheitsgefühlen und Reflexaus
fällen.
α-Liponsäure senkt pathologisch erhöhte Leberwerte und fördert die Ausheilung der Hepati
tis. α-Liponsäure ist in den meisten Nahrungsmitteln in geringen Mengen enthalten, nur im
Fleisch sind relativ hohe Werte zu finden. Es gilt als anerkannt, daß α-Liponsäure stark anti
oxidative Eigenschaften besitzt.
In der WO 97/10808 und US-5,472,698 wird die kosmetische Verwendung der α-Liponsäure
gegen Symptome der Hautalterung beschrieben. Die DE-42 42 876 beschreibt Wirkstoffkom
binationen aus Biotin und Antioxidantien mit α-Liponsäure zur kosmetischen und/oder derma
tologischen Pflege der Haut und/oder der Hautanhangsgebilde sowie kosmetische und/oder
dermatologische Zubereitungen, solche Wirkstoffkombinationen enthaltend.
Vorteilhaft enthalten die erfindungsgemäßen Zubereitungen 0,001-10 Gew.-% an α-
Liponsäure, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen.
Flavon und seine Derivate (oft auch kollektiv "Flavone" genannt) sind durch folgende Grund
struktur gekennzeichnet (Substitutionspostitionen angegeben):
Einige der wichtigeren Flavone, welche auch in der belebten Natur aufzufinden sind, sind in
der nachstehenden Tabelle aufgeführt:
In der Natur kommen Flavone in der Regel in glycosidierter Form vor.
Flavonoide sind Glycoside der Flavone, der Flavanone, deren Grundgerüst durch die folgen
de Struktur gekennzeichnet ist:
der 3-Hydroxyflavone (Flavonole), deren Grundgerüst durch die folgende Struktur gekenn
zeichnet ist:
der Aurone, deren Grundgerüst durch die folgende Struktur gekennzeichnet ist:
sowie der Isoflavone, deren Grundgerüst durch die folgende Struktur gekennzeichnet ist:
Erfindungsgemäß werden die Flavonoide bevorzugt gewählt gewählt aus der Gruppe der
Substanzen der generischen Strukturformel
wobei Z1-Z7 unabhängig voneinander gewählt werden aus der Gruppe H, OH, Alkoxy- so
wie Hydroxyalkoxy-, wobei die Alkoxy- bzw. Hydroxyalkoxygruppen verzweigt und unver
zweigt sein und 1-18 C-Atome aufweisen können, und wobei Gly gewählt wird aus der
Gruppe der Mono- und Oligoglycosidreste.
Erfindungsgemäß können die Flavonoide aber auch vorteilhaft gewählt werden aus der
Gruppe der Substanzen der generischen Strukturformel
wobei Z1-Z6 unabhängig voneinander gewählt werden aus der Gruppe H, OH, Alkoxy- so
wie Hydroxyalkoxy-, wobei die Alkoxy- bzw. Hydroxyalkoxygruppen verzweigt und unver
zweigt sein und 1-18 C-Atome aufweisen können, und wobei Gly gewählt wird aus der
Gruppe der Mono- und Oligoglycosidreste.
Bevorzugt können solche Strukturen gewählt werden aus der Gruppe der Substanzen der
generischen Strukturformel
wobei Gly1, Gly2 und Gly3 unabhängig voneinander Monoglycosidreste oder darstellen. Gly2
bzw. Gly3 können auch einzeln oder gemeinsam Absättigungen durch Wasserstoffatome
darstellen.
Bevorzugt werden Gly1, Gly2 und Gly3 unabhängig voneinander gewählt aus der Gruppe der
Hexosylreste, insbesondere der Rhamnosylreste und Glucosylreste. Aber auch andere He
xosylreste, beispielsweise Allosyl, Altrosyl, Galactosyl, Gulosyl, Idosyl, Mannosyl und Talosyl
sind gegebenenfalls vorteilhaft zu verwenden. Es kann auch erfindungsgemäß vorteilhaft
sein, Pentosylreste zu verwenden.
Vorteilhaft werden Z1-Z5 unabhängig voneinander gewählt aus der Gruppe H, OH, Me
thoxy-, Ethoxy- sowie 2-Hydroxyethoxy-, und die Flavonglycoside haben die Struktur
Besonders vorteilhaft werden die erfindungsgemäßen Flavonglycoside aus der Gruppe, wel
che durch die folgende Struktur wiedergegeben werden:
wobei Gly1, Gly2 und Gly3 unabhängig voneinander Monoglycosidreste oder darstellen. Gly2
bzw. Gly3 können auch einzeln oder gemeinsam Absättigungen durch Wasserstoffatome
darstellen.
Bevorzugt werden Gly1, Gly2 und Gly3 unabhängig voneinander gewählt aus der Gruppe der
Hexosylreste, insbesondere der Rhamnosylreste und Glucosylreste. Aber auch andere He
xosylreste, beispielsweise Allosyl, Altrosyl, Galactosyl, Gulosyl, Idosyl, Mannosyl und Talosyl
sind gegebenenfalls vorteilhaft zu verwenden. Es kann auch erfindungsgemäß vorteilhaft
sein, Pentosylreste zu verwenden.
Besonders vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung ist, das oder die Flavonglycoside
zu wählen aus der Gruppe α-Glucosylrutin, α-Glucosylmyricetin, α-Glucosylisoquercitrin, α-
Glucosylisoquercetin und α-Glucosylquercitrin.
Ein erfindungsgemäß besonders vorteilhaftes Flavonoid ist α-Glucosylrutin. Es zeichnet sich
durch folgende Struktur aus:
Ein weiteres erfindungsgemäß besonders vorteilhaftes Flavonoid ist Naringin (Aurantiin, Na
ringenin-7-rhamnoglucosid). Es zeichnet sich durch folgende Struktur aus:
Ein weiteres erfindungsgemäß besonders vorteilhaftes Flavonoid ist Hesperidin (3',5,7-
Trihydroxy-4'-methoxyflavanon-7-rutinosid, Hesperidosid, Hesperetin-7-O-rutinosid). Es
zeichnet sich durch folgende Struktur aus:
Ein weiteres erfindungsgemäß besonders vorteilhaftes Flavonoid ist Rutin (3,3',4',5,7-
Pentahydroxyflyvon-3-rutinosid, Quercetin-3-rutinosid, Sophorin, Birutan, Rutablon, Taurutin,
Phytomelin, Melin). Es zeichnet sich durch folgende Struktur aus:
Ein weiteres erfindungsgemäß besonders vorteilhaftes Flavonoid ist Troxerutin (3,5-Di
hydroxy-3',4,7-tris(2-hydroxyethoxy)-flavon-3-(6-O-(6-deoxy-α-L-mannopyranosyl)-β-D
glucopyranosid)). Es zeichnet sich durch folgende Struktur aus:
Ein weiteres erfindungsgemäß besonders vorteilhaftes Flavonoid ist Monoxerutin (3,3',4',5-
Tetrahydroxy-7-(2-hydroxyethoxy)-flavon-3-(6-O-(6-deoxy-α-L-mannopyranosyl)-β-D-glu
copyrariosid)). Es zeichnet sich durch folgende Struktur aus:
Ein weiteres erfindungsgemäß besonders vorteilhaftes Flavonoid ist Dihydrorobinetin
(3,3',4',5',7-Pentahydroxyflavanon). Es zeichnet sich durch folgende Struktur aus:
Ein weiteres erfindungsgemäß besonders vorteilhaftes Flavonoid ist Taxifolin (3,3',4',5,7-
Pentahydroxyflavanon). Es zeichnet sich durch folgende Struktur aus:
Ein weiteres erfindungsgemäß besonders vorteilhaftes Flavonoid ist Eriodictyol-7-glucosid
(3',4',5,7-Tetrahydroxyflavanon-7-glucosid). Es zeichnet sich durch folgende Struktur aus:
Ein weiteres erfindungsgemäß besonders vorteilhaftes Flavonoid ist Flavanomareïn
(3',4',7,8-Tetrahydroxyflavanon-7-glucosid). Es zeichnet sich durch folgende Struktur aus:
Ein weiteres erfindungsgemäß besonders vorteilhaftes Flavonoid ist Isoquercetin (3,3',4',5,7-
Pentahydroxyflavanon-3-(β-D-Glucopyranosid). Es zeichnet sich durch folgende Struktur
aus:
Isoflavone sind zu den Flavonoiden zählende, gelegentlich auch als Isoflavonoide bezeichne
te Gruppe von meist gelblich gefärbten Pflanzenfarbstoffen, die sich von Isoflavon ableiten.
Der unsubstituierte Grundkörper, das eigentliche Isoflavon (3-Phenylchromon, 3-Phenyl-4H-
1-benzopyran-4-on) kommt in Kleearten vor.
Einige bekanntere Isoflavone sind Daidzeïn (4',7-Dihydroxy-Isoflavon), als 7-O-Glucosid
Daidzin in Sojamehl; Genistein (4',5,7-Trihydroxy-Isoflavon) aus Sojabohnen und Rotklee;
Prunetin (4',5-Dihydroxy-7-methoxy-Isoflavon) aus der Rinde von Pflaumenbäumen; Biocha
nin A (5,7-Dihydroxy-4'-methoxy-Isoflavon) aus Kichererbsen, Rotklee und anderen Kleear
ten; Orobol (3',4',5,7-Tetrahydroxy-Isoflavon); Santal (3',4',5-Trihydroxy-7-methoxy-Isoflavon)
aus Sandelholz, Rotholz und anderen Hölzern; Pratenseïn (3',5,7-Trihydroxy-4'-methoxyiso
flavon) aus frischem Rot- oder Wiesenklee. Einige dieser in Kleearten und Leguminosen wie
Luzerne vorkommenden Isoflavone zeigen Östrogenwirkung auf Weidetiere und können un
ter Umständen zu Fortpflanzungsstörungen bei diesen führen.
Im folgenden sind Substitutionsschemata einiger natürlich vorkommender Isoflavone aufge
führt:
Als erfindungsgemäß einzusetzende Isoflavone kommen vorzugsweise die in der vorstehen
den Tabelle aufgeführten Isoflavone in Betracht.
Das oder die Flavonderivate und/oder Flavanonderivate, insbesondere Flavonoide sind er
findungsgemäß vorteilhaft in kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen bevorzugt
zu 0,001 Gew.-% bis 10 Gew.-%, bevorzugt zu 0,05 Gew.-% bis 5 Gew.-%, insbesondere
bevorzugt zu 0,1-2,0 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen, enthal
ten.
Es ist erfindungsgemäß vorteilhaft, das molare Verhältnis der unter (a) und (b) genannten
Substanzen aus dem Bereich von 100 : 1 bis 1 : 100, bevorzugt 50 : 1 bis 1 : 50, insbeson
dere bevorzugt 20 : 1 bis 1 : 20 zu wählen.
Es ist erfindungsgemäß insbesondere äußerst vorteilhaft, die erfindungsgemäß verwendete
Wirkstoffkombination bzw. kosmetische oder topische dermatologische Zubereitungen mit ei
nem wirksamen Gehalt an erfindungsgemäß verwendeter Wirkstoffkombination zur kosme
tischen oder dermatologischen Behandlung oder Prophylaxe unerwünschter Hautzustände
zu verwenden.
Erfindungsgemäß können Zubereitungen, welche die erfindungsgemäßen Wirkstoffkom
binationen enthalten, übliche Antioxidantien eingesetzt werden.
Vorteilhaft werden die Antioxidantien gewählt aus der Gruppe bestehend aus Aminosäuren
(z. B. Glycin, Histidin, Tyrosin, Tryptophan) und deren Derivate, Imidazole (z. B. Urocaninsäu
re) und deren Derivate, Peptide wie D,L-Carnosin, D-Carnosin, L-Carnosin und deren De
rivate (z. B. Anserin), Carotinoide, Carotine (z. B. α-Carotin, β-Carotin, Lycopin) und deren De
rivate, Aurothioglucose, Propylthiouracil und andere Thiole (z. B. Thioredoxin, Glutathion, Cy
stein, Cystin, Cystamin und deren Glycosyl-, N-Acetyl-, Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Amyl-, Butyl-
und Lauryl-, Palmitoyl-, Oleyl-, y-Linaleyl-, Cholesteryl- und Glycerylester) sowie deren Salze,
Dilaurylthiodipropionat, Distearylthiodipropionat, Thiodipropionsäure und deren Derivate
(Ester, Ether, Peptide, Lipide, Nukleotide, Nukleoside und Salze) sowie Sulf
oximinverbindungen (z. B. Buthioninsulfoximine, Homocysteinsulfoximin, Buthioninsulfone,
Penta-, Hexa-, Heptathioninsulfoximin) in sehr geringen verträglichen Dosierungen (z. B. pmol
bis µmol/kg), ferner (Metall)-Chelatoren (z. B. α-Hydroxyfettsäuren, Palmitinsäure, Phytin
säure, Lactoferrin), α-Hydroxysäuren (z. B. Citronensäure, Milchsäure, Apfelsäure), Humin
säure, Gallensäure, Gallenextrakte, Bilirubin, Biliverdin, EDTA, EGTA und deren Derivate,
ungesättigte Fettsäuren und deren Derivate (z. B. γ-Linolensäure, Linolsäure, Ölsäure), Fol
säure und deren Derivate, Alanindiessigsäure, Flavonoide, Polyphenole, Catechine, Vitamin
C und Derivate (z. B. Ascorbylpalmitat, Mg-Ascorbylphosphat, Ascorbylacetat), Tocopherole
und Derivate (z. B. Vitamin-E-acetat), sowie Koniferylbenzoat des Benzoeharzes, Rutinsäure
und deren Derivate, Ferulasäure und deren Derivate, Butylhydroxytoluol, Butylhydroxyanisol,
Nordihydroguajakharzsäure, Nordihydroguajaretsäure, Trihydroxybutyrophenon, Harnsäure
und deren Derivate, Mannose und deren Derivate, Zink und dessen Derivate (z. B. ZnO,
ZnSO4) Selen und dessen Derivate (z. B. Selenmethionin), Stilbene und deren Derivate (z. B.
Stilbenoxid, Trans-Stilbenoxid) und die erfindungsgemäß geeigneten Derivate (Salze, Ester,
Ether, Zucker, Nukleotide, Nukleoside, Peptide und Lipide) dieser genannten Wirkstoffe.
Die Menge der Antioxidantien (eine oder mehrere Verbindungen) in den Zubereitungen be
trägt vorzugsweise 0,001 bis 30 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05-20 Gew.-%, insbeson
dere 1-10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
Die Prophylaxe bzw. die kosmetische oder dermatologische Behandlung mit dem erfin
dungsgemäß verwendeten Wirkstoff bzw. mit den kosmetischen oder topischen derma
tologischen Zubereitungen mit einem wirksamen Gehalt an erfindungsgemäß verwendetem
Wirkstoff erfolgt in der üblichen Weise, und zwar dergestalt, daß der erfindungsgemäß ver
wendete Wirkstoff bzw. die kosmetischen oder topischen dermatologischen Zubereitungen
mit einem wirksamen Gehalt an erfindungsgemäß verwendetem Wirkstoff auf die betroffenen
Hautstellen aufgetragen wird.
Vorteilhaft kann der erfindungsgemäß verwendete Wirkstoff eingearbeitet werden in übliche
kosmetische und dermatologische Zubereitungen, welche in verschiedenen Formen vorlie
gen können. So können sie z. B. eine Lösung, eine Emulsion vom Typ Wasser-in-Öl (W/O)
oder vom Typ Öl-in-Wasser (O/W), oder eine multiple Emulsionen, beispielsweise vom Typ
Wasser-in-Öl-in-Wasser (W/O/W) oder Öl-in-Wasser-in-Öl (O/W/O), eine Hydrodispersion
oder Lipodispersion, ein Gel, einen festen Stift oder auch ein Aerosol darstellen.
Erfindungsgemäße Emulsionen im Sinne der vorliegenden Erfindung, z. B. in Form einer
Crème, einer Lotion, einer kosmetischen Milch sind vorteilhaft und enthalten z. B. Fette, Öle,
Wachse und/oder andere Fettkörper, sowie Wasser und einen oder mehrere Emulgatoren,
wie sie üblicherweise für einen solchen Typ der Formulierung verwendet werden.
Es ist auch möglich und vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung, den erfindungsge
mäß verwendeten Wirkstoff in wäßrige Systeme bzw. Tensidzubereitungen zur Reinigung
der Haut und der Haare einzufügen.
Es ist dem Fachmanne natürlich bekannt, daß anspruchsvolle kosmetische Zusammenset
zungen zumeist nicht ohne die üblichen Hilfs- und Zusatzstoffe denkbar sind. Die erfindungs
gemäßen kosmetischen Zubereitungen können daher kosmetische Hilfsstoffe enthalten, wie
sie üblicherweise in solchen Zubereitungen verwendet werden, z. B. Konservierungsmittel,
Bakterizide, desodorierend wirkende Substanzen, Antitranspirantien, Insektenrepellentien,
Vitamine, Mittel zum Verhindern des Schäumens, Farbstoffe, Pigmente mit färbender Wir
kung, Verdickungsmittel, weichmachende Substanzen, anfeuchtende und/oder feucht
haltende Substanzen, Fette, Öle, Wachse oder andere übliche Bestandteile einer kosme
tischen Formulierurig wie Alkohole, Polyole, Polymere, Schaumstabilisatoren, Elektrolyte,
organische Lösungsmittel oder Silikonderivate.
Mutatis mutandis gelten entsprechende Anforderungen an die Formulierung medizinischer
Zubereitungen.
Medizinische topische Zusammensetzungen im Sinne der vorliegenden Erfindung enthalten
in der Regel ein oder mehrere Medikamente iri wirksamer Konzentration. Der Einfachheit
halber wird zur sauberen Unterscheidung zwischen kosmetischer und medizinischer Anwen
dung und entsprechenden Produkten auf die gesetzlichen Bestimmungen der Bundesrepu
blik Deutschland verwiesen (z. B. Kosmetikverordnung, Lebensmittel- und Arzneimittelge
setz).
Vorteilhaft können erfindungsgemäße Zubereitungen außerdem Substanzen enthalten, die
UV-Strahlung im UVB-Bereich absorbieren, wobei die Gesamtmenge der Filtersubstanzen
z. B. 0,1 Gew.-% bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 10 Gew.-%, insbesondere 1,0 bis 6,0 Gew.-%
beträgt, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen, um kosmetische Zube
reitungen zur Verfügung zu stellen, die das Haar bzw. die Haut vor dem gesamten Bereich
der ultravioletten Strahlung schützen. Sie können auch als Sonnenschutzmittel fürs Haar die
nen.
Enthalten die erfindungsgemäßen Zubereitungen UVB-Filtersubstanzen, können diese öl
löslich oder wasserlöslich sein. Erfindungsgemäß vorteilhafte öllösliche UVB-Filter sind z. B.:
- - 3-Benzylidencampher-Derivate, vorzugsweise 3-(4-Methylbenzyliden)campher, 3- Benzylidencampher;
- - 4-Aminobenzoesäure-Derivate, vorzugsweise 4-(Dimethylamino)-benzoesäure(2-ethyl hexyl)ester, 4-(Dimethylamino)benzoesäureamylester;
- - Ester der Zimtsäure, vorzugsweise 4-Methoxyzimtsäure(2-ethylhexyl)ester, 4-Methoxy zimtsäureisopentylester;
- - Ester der Salicylsäure, vorzugsweise Salicylsäure(2-ethylhexyl)ester, Salicylsäure(4- isopropylbenzyl)ester, Salicylsäurehomomenthylester,
- - Derivate des Benzophenons, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon, 2-Hy droxy-4-methoxy-4'-methylbenzophenon, 2,2'-Dihydroxy-4-methoxybenzophenon;
- - Ester der Benzalmalonsäure, vorzugsweise 4-Methoxybenzalmalonsäuredi(2-ethylhe xyl)ester,
- - 2,4,6-Trianilino-(p-carbo-2'-ethyl-1'-hexyloxy)-1,3,5-triazin.
Vorteilhafte wasserlösliche UVB-Filter sind z. B.:
- - Salze der 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure wie ihr Natrium-, Kalium- oder ihr Tri ethanolammonium-Salz, sowie die Sulfonsäure selbst;
- - Sulfonsäure-Derivate von Benzophenonen, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-methoxybenzo phenon-5-sulfonsäure und ihre Salze;
- - Sulfonsäure-Derivate des 3-Benzylidencamphers, wie z. B. 4-(2-Oxo-3-bornyliden methyl)benzolsulfonsäure, 2-Methyl-5-(2-oxo-3-bornylidenmethyl)sulfonsäure und ihre Salze sowie das 1,4-di(2-oxo-10-Sulfo-3-bornylidenmethyl)-Benzol und dessen Salze (die entprehenden 10-Sulfato-verbindungen, beispielsweise das entsprechende Natri um-, Kalium- oder Triethanolammonium-Salz), auch als Benzol-1,4-di(2-oxo-3-bornyli denmethyl-10-Sulfonsäure bezeichnet.
Die Liste der genannten UVB-Filter, die in Kombination mit den erfindungsgemäßen Wirk
stoffkombinationen verwendet werden können, soll selbstverständlich nicht limitierend sein.
Es kann auch von Vorteil sein, UVA-Filter einzusetzen, die üblicherweise in kosmetischen
Zubereitungen enthalten sind. Bei diesen Substanzen handelt es sich vorzugsweise um Deri
vate des Dibenzoylmethans, insbesondere um 1-(4'-tert.Butylphenyl)-3-(4'-methoxyphenyl)-
propan-1,3-dion und um 1-Phenyl-3-(4'-isopropylphenyl)propan-1,3-dion. Es können die für
die UVB-Kombination verwendeten Mengen eingesetzt werden.
Erfindungsgemäße kosmetische und dermatologische Zubereitungen enthalten vorteilhaft au
ßerdem anorganische Pigmente auf Basis von Metalloxiden und/oder anderen in Wasser
schwerlöslichen oder unlöslichen Metallverbindungen, insbesondere der Oxide des Titans
(TiO2), Zinks (ZnO), Eisens (z. B. Fe2O3), Zirkoniums (ZrO2), Siliciums (SiO2), Mangans (z. B.
MnO), Aluminiums (Al2O3), Cers (z. B. Ce2O3), Mischoxiden der entsprechenden Metalle so
wie Abmischungen aus solchen Oxiden. Besonders bevorzugt handelt es sich um Pigmente
auf der Basis von TiO2.
Es ist besonders vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenngleich nicht zwingend,
wenn die anorganischen Pigmente in hydrophober Form vorliegen, d. h., daß sie oberflächlich
wasserabweisend behandelt sind. Diese Oberflächenbehandlung kann darin bestehen, daß
die Pigmente nach an sich bekannten Verfahren mit einer dünnen hydrophoben Schicht ver
sehen werden.
Eines solcher Verfahren besteht beispielsweise darin, daß die hydrophobe Oberflächen
schicht nach einer Rektion gemäß
n TiO2 + m (RO)3Si-R' → n TiO2 (oberfl.)
erzeugt wird. n und m sind dabei nach Belieben einzusetzende stöchiometrische Parameter,
R und R' die gewünschten organischen Reste. Beispielsweise in Analogie zu DE-OS 33 44 742
dargestellte hydrophobisierte Pigmente sind von Vorteil.
Vorteilhafte TiO2-Pigmente sind beispielsweise unter den Handelsbezeichnungen MT 100 T
von der Firma TAYCA, ferner M 160 von der Firma Kemira sowie T 805 von der Firma De
gussa erhältlich.
Erfindungsgemäße Zubereitungen können, zumal wenn kristalline oder mikrokristalline Fest
körper, beispielsweise anorganische Mikropigmente in die erfindungsgemäßen Zubereitun
gen eingearbeitet werden sollen, auch anionische, nichtionische und/oder amphotere Ten
side enthalten. Tenside sind amphiphile Stoffe, die organische, unpolare Substanzen in Was
ser lösen können.
Bei den hydrophilen Anteilen eines Tensidmoleküls handelt es sich meist um polare funk
tionelle Gruppen, beispielweise -COO-, OSO3 2-, -SO3 -, während die hydrophoben Teile in
der Regel unpolare Kohlenwasserstoffreste darstellen. Tenside werden im allgemeinen nach
Art und Ladung des hydrophilen Molekülteils klassifiziert. Hierbei können vier Gruppen unter
schieden werden:
- - anionische Tenside,
- - kationische Tenside,
- - amphotere Tenside und
- - nichtionische Tenside.
Anionische Tenside weisen als funktionelle Gruppen in der Regel Carboxylat-, Sulfat- oder
Sulfonatgruppen auf. In wäßriger Lösung bilden sie im sauren oder neutralen Milieu negativ
geladene organische Ionen. Kationische Tenside sind beinahe ausschließlich durch das Vor
handensein einer quaternären Ammoniumgruppe gekennzeichnet. In wäßriger Lösung bilden
sie im sauren oder neutralen Milieu positiv geladene organische Ionen. Amphotere Tenside
enthalten sowohl anionische als auch kationische Gruppen und verhalten sich demnach in
wäßriger Lösung je nach pH-Wert wie anionische oder kationische Tenside. Im stark sauren
Milieu besitzen sie eine positive und im alkalischen Milieu eine negative Ladung. Im neutralen
pH-Bereich hingegen sind sie zwitterionisch, wie das folgende Beispiel verdeutlichen soll:
RNH2 +CH2CH2COOH X- (bei pH = 2): X- = beliebiges Anion, z. B. Cl-
RNH2 +CH2CH2COO- (bei pH = 7)
RNHCH2CH2COO- B+ (bei pH = 12): B+ = beliebiges Kation, z. B. Na+
RNH2 +CH2CH2COO- (bei pH = 7)
RNHCH2CH2COO- B+ (bei pH = 12): B+ = beliebiges Kation, z. B. Na+
Typisch für nicht-ionische Tenside sind Polyether-Ketten. Nicht-ionische Tenside bilden in
wäßrigem Medium keine Ionen.
Vorteilhaft zu verwendende anionische Tenside sind
Acylaminosäuren (und deren Salze), wie
Acylaminosäuren (und deren Salze), wie
- 1. Acylglutamate, beispielsweise Natriumacylglutamat, Di-TEA-palmitoylaspartat und Na trium Caprylic/Capric Glutamat,
- 2. Acylpeptide, beispielsweise Palmitoyl-hydrolysiertes Milchprotein, Natrium Cocoyl- hydrolysiertes Soja Protein und Natrium-/Kalium Cocoyl-hydrolysiertes Kollagen,
- 3. Sarcosinate, beispielsweise Myristoyl Sarcosin, TEA-lauroyl Sarcosinat, Natrium lauroylsarcosinat und Natriumcocoylsarkosinat,
- 4. Taurate, beispielsweise Natriumlauroyltaurat und Natriummethylcocoyltaurat,
- 5. Acyllactylate, Lauroyllactylat, Caproyllactylat,
- 6. Alaninate.
Carbonsäuren und Derivate, wie
- 1. Carbonsäuren, beispielsweise Laurinsäure, Aluminiumstearat, Magnesiumalkanolat und Zinkundecylenat,
- 2. Ester-Carbonsäuren, beispielsweise Calciumstearoyllactylat, Laureth-6 Citrat und Na trium PEG-4 Lauramidcarboxylat,
- 3. Ether-Carbonsäuren, beispielsweise Natriumlaureth-13 Carboxylat und Natrium PEG-6 Cocamide Carboxylat,
Phosphorsäureester und Salze, wie beispielsweise DEA-Oleth-10-Phosphat und Dilaureth-4
Phosphat,
Sulfonsäuren und Salze, wie
Sulfonsäuren und Salze, wie
- 1. Acyl-isethionate, z. B. Natrium-/Ammoniumcocoyl-isethionat,
- 2. Alkylarylsulfonate,
- 3. Alkylsulfonate, beispielsweise Natriumcocosmonoglyceridsulfat, Natrium C12-14-Olefin sulfonat, Natriumlaurylsulfoacetat und Magnesium PEG-3 Cocamidsulfat,
- 4. Sulfosuccinate, beispielsweise Dioctylnatriumsulfosuccinat, Dinatriumlaurethsulfosuc cinat, Dinatriumlaurylsulfosuccinat und Dinatriumundecylenamido MEA-Sulfosuccinat
sowie
Schwefelsäureester, wie
Schwefelsäureester, wie
- 1. Alkylethersulfat, beispielsweise Natrium-, Ammonium-, Magnesium-, MIPA-, TIPA- Lau rethsulfat, Natriummyrethsulfat und Natrium C12-13-Parethsulfat,
- 2. Alkylsulfate, beispielsweise Natrium-, Ammonium- und TEA- Laurylsulfat.
Vorteilhaft zu verwendende kationische Tenside sind
- 1. Alkylamine,
- 2. Alkylimidazole,
- 3. Ethoxylierte Amine und
- 4. Quaternäre Tenside.
- 5. Esterquats.
Quaternäre Tenside enthalten mindestens ein N-Atom, das mit 4 Alkyl- oder Arylgruppen
kovalent verbunden ist. Dies führt, unabhängig vom pH-Wert, zu einer positiven Ladung.
Vorteilhaft sind, Alkylbetain, Alkylamidopropylbetain und Alkyl-amidopropylhydroxysulfain.
Die erfindungsgemäß verwendeten kationischen Tenside können ferner bevorzugt gewählt
werden aus der Gruppe der quatemären Ammoniumverbindungen, insbesondere Ben
zyltrialkylammoniumchloride oder -bromide, wie beispielsweise Benzyldimethylstea
rylammoniumchlorid, ferner Alkyltrialkylammoniumsalze, beispielsweise beispielsweise Cetyl
trimethylammoniumchlorid oder -bromid, Alkyldimethylhydroxyethylammoniumchloride oder
-bromide, Dialkyldimethylammoniumchloride oder -bromide, Alkylamidethyltrimethylammoni
umethersulfate, Alkylpyridiniumsalze, beispielsweise Lauryl- oder Cetylpyrimidiniumchlorid,
Imidazolinderivate und Verbindungen mit kationischem Charakter wie Aminoxide, beispiels
weise Alkyldimethylaminoxide oder Alkylaminoethyldimethylaminoxide. Vorteilhaft sind insbe
sondere Cetyltrimethylammoniumsalze zu verwenden.
Vorteilhaft zu verwendende amphotere Tenside sind
- 1. Acyl-/dialkylethylendiamin, beispielsweise Natriumacylamphoacetat, Dinatriumacyl amphodipropionat, Dlnatriumalkylamphodiacetat, Natriumacylamphohydroxypropylsul fonat, Dinatriumacylamphodiacetat und Natriumacylamphopropionat,
- 2. N-Alkylaminosäuren, beispielsweise Aminopropylalkylglutamid, Alkylaminopropion säure, Natriumalkylimidodipropionat und Lauroamphocarboxyglycinat.
Vorteilhaft zu verwendende nicht-ionische Tenside sind
- 1. Alkohole,
- 2. Alkanolamide, wie Cocamide MEA/DEA/MIPA,
- 3. Aminoxide, wie Cocoamidopropylaminoxid,
- 4. Ester, die durch Veresterung von Carbonsäuren mit Ethylenoxid, Glycerin, Sorbitan oder anderen Alkoholen entstehen,
- 5. Ether, beispielsweise ethoxylierte/propoxylierte Alkohole, ethoxylierte/propoxylierte Ester, ethoxylierte/propoxylierte Glycerinester, ethoxylierte/propoxylierte Cholesterine, ethoxylierte/propoxylierte Triglyceridester, ethoxyliertes propoxyliertes Lanolin, ethoxy lierte/propoxylierte Polysiloxane, propoxylierte POE-Ether und Alkylpolyglycoside wie Laurylglucosid, Decylglycosid und Cocoglycosid,
- 6. Sucroseester, -Ether,
- 7. Polyglycerinester, Diglycerinester, Monoglycerinester,
- 8. Methylglucosester, Ester von Hydroxysäuren.
Vorteilhaft ist ferner die Verwendung einer Kombination von anionischen und/oder ampho
teren Tensiden mit einem oder mehreren nichtionischen Tensiden.
Die oberflächenaktive Substanz kann in einer Konzentration zwischen 1 und 95 Gew.-% in
den erfindungsgemäßen Zubereitungen vorliegen, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zu
bereitungen.
Die Lipidphase der ertlndungsgemäßen kosmetischen oder dermatologischen Emulsionen
kann vorteilhaft gewählt werden aus folgender Substanzgruppe:
- - Mineralöle, Mineralwachse,
- - Öle, wie Triglyceride der Caprin- oder der Caprylsäure, ferner natürliche Öle wie z. B. Rizinusöl;
- - Fette, Wachse und andere natürliche und synthetische Fettkörper, vorzugsweise Es ter von Fettsäuren mit Alkoholen niedriger C-Zahl, z. B. mit Isopropanol, Propylengly kol oder Glycerin, oder Ester von Fettalkoholen mit Alkansäuren niedriger C-Zahl oder mit Fettsäuren;
- - Alkylbenzoate;
- - Silikonöle wie Dimethylpolysiloxane, Diethylpolysiloxane, Diphenylpolysiloxane sowie Mischformen daraus.
Die Ölphase der Emulsionen der vorliegenden Erfindung wird vorteilhaft gewählt aus der
Gruppe der Ester aus gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweig
ten Afkancarbonsäuren einer Kettenlänge von 3 bis 30 C-Atomen und gesättigten und/oder
ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 3 bis 30
C-Atomen, aus der Gruppe der Ester aus aromatischen Carbonsäuren und gesättigten
und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge
von 3 bis 30 C-Atomen. Solche Esteröle können dann vorteilhaft gewählt werden aus der
Gruppe Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Isopropylstearat, Isopropyloleat, n-Butylstearat,
n-Hexyllaurat, n-Decyloleat, Isooctylstearat, Isononylstearat, Isononylisononanoat, 2-
Ethylhexylpalmitat, 2-Ethylhexyllaurat, 2-Hexyldecylstearat, 2-Octyldodecylpalmitat, Oleyl
oleat, Oleylerucat, Erucyloleat, Erucylerucat sowie synthetische, halbsynthetische und na
türliche Gemische solcher Ester, z. B. Jojobaöl.
Ferner kann die Ölphase vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der verzweigten und un
verzweigten Kohlenwasserstoffe und -wachse, der Silkonöle, der Dialkylether, der Gruppe
der gesättigten oder ungesättigten, verzweigten oder unverzweigten Alkohole, sowie der
Fettsäuretriglyceride, namentlich der Triglycerinester gesättigter und/oder ungesättigter, ver
zweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 bis 24, insbe
sondere 12-18 C-Atomen. Die Fettsäuretriglyceride können beispielsweise vorteilhaft ge
wählt werden aus der Gruppe der synthetischen, halbsynthetischen und natürlichen Öle, z. B.
Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl, Erdnußöl, Rapsöl, Mandelöl, Palmöl, Kokosöl, Palmkernöl
und dergleichen mehr.
Auch beliebige Abmischungen solcher Öl- und Wachskomponenten sind vorteilhaft im Sinne
der vorliegenden Erfindung einzusetzen. Es kann auch gegebenenfalls vorteilhaft sein,
Wachse, beispielsweise Cetylpalmitat, als alleinige Lipidkomponente der Ölphase einzuset
zen.
Vorteilhaft wird die Ölphase gewählt aus der Gruppe 2-Ethylhexylisostearat, Octyldodecanol,
Isotridecylisononanoat, Isoeicosan, 2-Ethylhexylcocoat, C12-15-Alkylbenzoat, Capryl-Caprin
säure-triglycerid, Dicaprylylether.
Besonders vorteilhaft sind Mischungen aus C12-15-Alkylbenzoat und 2-Ethylhexylisostearat,
Mischungen aus C12-15-Alkylbenzoat und Isotridecylisononanoat sowie Mischungen aus C12-15-
Alkylbenzoat, 2-Ethylhexylisostearat und Isotridecylisononanoat.
Von den Kohlenwasserstoffen sind Paraffinöl, Squalan und Squalen vorteilhaft im Sinne der
vorliegenden Erfindung zu verwenden.
Vorteilhaft kann die Ölphase ferner einen Gehalt an cyclischen oder linearen Silikonölen auf
weisen oder vollständig aus solchen Ölen bestehen, wobei allerdings bevorzugt wird, außer
dem Silikonöl oder den Silikonölen einen zusätzlichen Gehalt an anderen Ölphasenkom
ponenten zu verwenden. Solche Silicone oder Siliconöle können als Monomere vorliegen,
welche in der Regel durch Strukturelemente charakterisiert sind, wie folgt:
Als erfindungsgemäß vorteilhaft einzusetzenden linearen Silicone mit mehreren Siloxyl
einheiten werden im allgemeinen durch Strukturelemente charakterisiert wie folgt:
wobei die Siliciumatome mit gleichen oder unterschiedlichen Alkylresten und/oder Arylresten
substituiert werden können, welche hier verallgemeinernd durch die Reste R1-R4 dargestellt
sind (will sagen, daß die Anzahl der unterschiedlichen Reste nicht notwendig auf bis zu 4
beschränkt ist). m kann dabei Werte von 2-200 000 annehmen.
Erfindungsgemäß vorteilhaft einzusetzende cyclische Silicone werden im allgemeinen durch
Strukturelemente charakterisiert, wie folgt
wobei die Siliciumatome mit gleichen oder unterschiedlichen Alkylresten und/oder Arylresten
substituiert werden können, welche hier verallgemeinernd durch die Reste R1-R4 dargestellt
sind (will sagen, daß die Anzahl der unterschiedlichen Reste nicht notwendig auf bis zu 4
beschränkt ist). n kann dabei Werte von 3/2 bis 20 annehmen. Gebrochene Werte für n be
rücksichtigen, daß ungeradzahlige Anzahlen von Siloxylgruppen im Cyclus vorhanden sein
können.
Vorteilhaft wird Cyclomethicon (z. B. Decamethylcyclopentasiloxan) als erfindungsgemäß zu
verwendendes Silikonöl eingesetzt. Aber auch andere Silikonöle sind vorteilhaft im Sinne der
vorliegenden Erfindung zu verwenden, beispielsweise Undecamethylcyclotrisiloxan, Polydi
methylsiloxan, Poly(methylphenylsiloxan), Cetyldimethicon, Behenoxydimethicon.
Vorteilhaft sind ferner Mischungen aus Cyclomethicon und Isotridecylisononanoat, sowie
solche aus Cyclomethicon und 2-Ethylhexylisostearat.
Es ist aber auch vorteilhaft, Silikonöle ähnlicher Konstitution wie der vorstehend bezeich
neten Verbindungen zu wählen, deren organische Seitenketten derivatisiert, beispielsweise
polyethoxyliert und/oder polypropoxyliert sind. Dazu zählen beispielsweise Polysiloxan
polyalkyl-polyether-copolymere wie das Cetyl-Dimethicon-Copolyol, das (Cetyl-Dimethicon-
Copolyol (und) Polyglyceryl-4-Isostearat (und) Hexyllaurat).
Besonders vorteilhaft sind ferner Mischungen aus Cyclomethicon und Isotridecylisononanoat,
aus Cyclomethicon und 2-Ethylhexylisostearat.
Die wäßrige Phase der erfindungsgemäßen Zubereitungen enthält gegebenenfalls vorteilhaft
Alkohole, Diole oder Polyole niedriger C-Zahl, sowie deren Ether, vorzugsweise Ethanol,
Isopropanol, Propylenglykol, Glycerin, Ethylenglykol, Ethylenglykolmonoethyl- oder -mo
nobutylether, Propylenglykolmonomethyl, -monoethyl- oder -monobutylether, Diethy
lenglykolmonomethyl- oder -monoethylether und analoge Produkte, ferner Alkohole niedriger
C-Zahl, z. B. Ethanol, Isopropanol, 1,2-Propandiol, Glycerin sowie insbesondere ein oder
mehrere Verdickungsmittel, welches oder welche vorteilhaft gewählt werden können aus der
Gruppe Siliciumdioxid, Aluminiumsilikate.
Erfindungsgemäße als Emulsionen vorliegenden Zubereitungen enthalten insbesondere
vorteilhaft ein oder mehrere Hydrocolloide. Diese Hydrocolloide können vorteilhaft gewählt
werden aus der Gruppe der Gummen, Polysaccharide, Cellulosederivate, Schichtsilikate,
Polyacrylate und/oder anderen Polymeren.
Erfindungsgemäße als Hydrogele vorliegenden Zubereitungen enthalten ein oder mehrere
Hydrocolloide. Diese Hydrocolloide können vorteilhaft aus der vorgenannten Gruppe gewählt
werden.
Zu den Gummen zählt man Pflanzen- oder Baumsäfte, die an der Luft erhärten und Harze
bilden oder Extrakte aus Wasserpflanzen. Aus dieser Gruppe können vorteilhaft im Sinne der
vorliegenden Erfindung gewählt werden beispielsweise Gummi Arabicum, Johannisbrotmehl,
Tragacanth, Karaya, Guar Gummi, Pektin, Gellan Gummi, Carrageen, Agar, Algine,
Chondrus, Xanthan Gummi.
Weiterhin vorteilhaft ist die Verwendung von derivatisierten Gummen wie z. B. Hydroxypropyl
Guar (Jaguar® HP 8).
Unter den Polysacchariden und -derivaten befinden sich z. B. Hyaluronsäure, Chitin und
Chitosan, Chondroitinsulfate, Stärke und Stärkederivate.
Unter den Cellulosederivaten befinden sich z. B. Methylcellulose, Carboxymethylcellulose,
Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose.
Unter den Schichtsilikaten befinden sich natürlich vorkommende und synthetische Tonerden
wie z. B. Montmorillonit, Bentonit, Hektorit, Laponit, Magnesiumaluminiumsilikate wie Vee
gum®. Diese können als solche oder in modifizierter Form verwendet werden wie z. B. Stea
rylalkonium Hektorite.
Weiterhin können vorteilhaft auch Kieselsäuregele verwendet werden.
Unter den Polyacrylaten befinden sich z. B. Carbopol Typen der Firma Goodrich (Carbopol
980, 981, 1382, 5984, 2984, EDT 2001 oder Pemulen TR2).
Unter den Polymeren befinden sich z. B. Polyacrylamide (Seppigel 305), Polyvinylalkohole,
PVP, PVP/VA Copolymere, Polyglycole.
Erfindungsgemäße als Emulsionen vorliegenden Zubereitungen enthalten einen oder mehre
re Emulgatoren. Diese Emulgatoren können vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der
nichtionischen, anionischen, kationischen oder amphoteren Emulgatoren.
Unter den nichtionischen Emulgatoren befinden sich
- a) Partialfettsäureester und Fettsäureester mehrwertiger Alkohole und deren ethoxylierte Derivate (z. B. Glycerylmonostearate, Sorbitanstearate, Glycerylstearylcitrate, Sucrose stearate)
- b) ethoxylierte Fettalkohole und Fettsäuren
- c) ethoxilierte Fettamine, Fettsäureamide, Fettsäurealkanolamide
- d) Alkylphenolpolyglycolether (z. B. Triton X).
Unter den anionischen Emulgatoren befinden sich
- a) Seifen (z. B. Natriumstearat)
- b) Fettalkoholsulfate
- c) Mono-, Di- und Trialkylphosphosäureester und deren Ethoxylate.
Unter den kationischen Emulgatoren befinden sich
- a) quaternäre Ammoniumverbindungen mit einem langkettigen aliphatischen Rest z. B. Distearyldimonium Chloride.
Unter den amphoteren Emulgatoren befinden sich
- a) Alkylamininoalkancarbonsäuren
- b) Betaine, Sulfobetaine
- c) Imidazolinderivate.
Weiterhin gibt es natürlich vorkommende Emulgatoren, zu denen Bienenwachs, Wollwachs,
Lecithin und Sterole gehören.
O/W-Emulgatoren können beispielsweise vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der po
lyethoxylierten bzw. polypropoxylierten bzw. polyethoxylierten und polypropoxylierten Pro
dukte, z. B.:
- - der Fettalkoholethoxylate
- - der ethoxylierten Wollwachsalkohole,
- - der Polyethylenglycolether der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH2-O-)n-R',
- - der Fettsäureethoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH2-O-)n-H,
- - der veretherten Fettsäureethoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH2-O-)n-R',
- - der veresterten Fettsäureethoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH2-O-)n-C(O)-R',
- - der Polyethylenglycolglycerinfettsäureester
- - der ethoxylierten Sorbitanester
- - der Cholesterinethoxylate
- - der ethoxylierten Triglyceride
- - der Alkylethercarbonsäuren der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH2-O-)n-CH2-COOH und n eine Zahl von 5 bis 30 darstellen,
- - der Polyoxyethylensorbitolfettsäureester,
- - der Alkylethersulfate der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH2-O-)n-SO3-H
- - der Fettalkoholpropoxylate der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH(CH3)-O-)n-H,
- - der Polypropylenglycolether der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH(CH3)-O-)n-R',
- - der propoxylierten Wollwachsalkohole,
- - der veretherten Fettsäurepropoxylate R-COO-(-CH2-CH(CH3)-O-)n-R',
- - der veresterten Fettsäurepropoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH(CH3)-O-)n-C(O)-R',
- - der Fettsäurepropoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH(CH3)-O-)n-H,
- - der Polypropylenglycolglycerinfettsäureester
- - der propoxylierten Sorbitanester
- - der Cholesterinpropoxylate
- - der propoxylierten Triglyceride
- - der Alkylethercarbonsäuren der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH(CH3)O-)n-CH2-COOH
- - der Alkylethersulfate bzw. die diesen Sulfaten zugrundeliegenden Säuren der allgemei nen Formel R-O-(-CH2-CH(CH3)-O-)n-SO3-H
- - der Fettalkoholethoxylate/propoxylate der allgemeinen Formel R-O-Xn-Ym-H,
- - der Polypropylenglycolether der allgemeinen Formel R-O-Xn-Ym-R',
- - der veretherten Fettsäurepropoxylate der allgemeinen Formel R-COO-Xn-Ym-R',
- - der Fettsäureethoxylate/propoxylate der allgemeinen Formel R-COO-Xn-Ym-H.
Erfindungsgemäß besonders vorteilhaft werden die eingesetzten polyethoxylierten bzw. poly
propoxylierten bzw. polyethoxylierten und polypropoxylierten O/W-Emulgatoren gewählt aus
der Gruppe der Substanzen mit HLB-Werten von 11-18, ganz besonders vorteilhaft mit mit
HLB-Werten von 14,5-15,5, sofern die O/W-Emulgatoren gesättigte Reste R und R' aufwei
sen. Weisen die O/W-Emulgatoren ungesättigte Reste R und/oder R' auf, oder liegen Isoal
kylderivate vor, so kann der bevorzugte HLB-Wert solcher Emulgatoren auch niedriger oder
darüber liegen.
Es ist von Vorteil, die Fettalkoholethoxylate aus der Gruppe der ethoxylierten Stearylal
kohole, Cetylalkohole, Cetylstearylalkohole (Cetearylalkohole) zu wählen. Insbesondere be
vorzugt sind:
Polyethylenglycol(13)stearylether (Steareth-13), Polyethylenglycol(14)stearylether (Steareth- 14), Polyethylenglycol(15)stearylether (Steareth-15), Polyethylenglycol(16)stearylether (Stea reth-16), Polyethylenglycol(17)stearylether (Steareth-17), Polyethylenglycol(18)stearylether (Steareth-18), Polyethylenglycol(19)stearylether (Steareth-19), Polyethylenglycol(20)stea rylether (Steareth-20),
Polyethyienglycol(12)isostearylether (Isosteareth-12), Polyethylenglycol(13)isostearylether (Isosteareth-13), Polyethylenglycol(14)isostearylether (Isosteareth-14), Polyethylenglycol (15)isostearylether (Isosteareth-15), Polyethylenglycol(16)isostearylether (Isosteareth-16), Polyethylenglycol(17)isostearylether (Isosteareth-17), Polyethylenglycol(18)isostearylether (Isosteareth-18), Polyethylenglycol(19)isostearylether (Isosteareth-19), Polyethylenglycol (20)isostearylether (Isosteareth-20),
Polyethylenglycol(13)cetylether (Ceteth-13), Polyethylenglycol(14)cetyfether (Ceteth-14), Polyethylenglycol(15)cetylether (Ceteth-15), Polyethylenglycol(16)cetylether (Ceteth-16), Polyethylenglycol(17)cetylether (Ceteth-17), Polyethylenglycol(18)cetylether (Ceteth-18), Polyethylenglycol(19)cetylether (Ceteth-19), Polyethylenglycol(20)cetylether (Ceteth-20),
Polyethylenglycol(13)isocetylether (Isoceteth-13), Polyethylenglycol(14)isocetylether (Iso ceteth-14), Polyethylenglycol(15)isocetylether (Isoceteth-15), Polyethylenglycol(16) isocetylether (Isoceteth-16), Polyethylenglycol(17)isocetylether (Isoceteth-17), Polyethylen glycol(18)isocetylether (Isoceteth-18), Polyethylenglycol(19)isocetylether (Isoceteth-19), Po lyethylenglycol(20)isocetylether (Isoceteth-20),
Polyethylenglycol(12)oleylether (Oleth-12), Polyethylenglycol(13)oleylether (Oleth-13), Poly ethylenglycol(14)oleylether (Oleth-14), Polyethylenglycol(15)oleylether (Oleth-15), Polyethylenglycol(12)laurylether (Laureth-12), Polyethylenglycol(12)isolaurylether (Isolau reth-12),
Polyethylenglycol(13)cetylstearylether (Ceteareth-13), Polyethylenglycol(14)cetylstearylether (Ceteareth-14), Polyethylenglycol(15)cetylstearylether (Ceteareth-15), Polyethylenglycol(16) cetylstearylether (Ceteareth-16), Polyethylenglycol(17)cetylstearylether (Ceteareth-17), Poly ethylenglycol(18)cetylstearylether (Ceteareth-18), Polyethylenglycol(19)cetylstearylether (Ce teareth-19), Polyethylenglycol(20)cetylstearylether (Ceteareth-20).
Polyethylenglycol(13)stearylether (Steareth-13), Polyethylenglycol(14)stearylether (Steareth- 14), Polyethylenglycol(15)stearylether (Steareth-15), Polyethylenglycol(16)stearylether (Stea reth-16), Polyethylenglycol(17)stearylether (Steareth-17), Polyethylenglycol(18)stearylether (Steareth-18), Polyethylenglycol(19)stearylether (Steareth-19), Polyethylenglycol(20)stea rylether (Steareth-20),
Polyethyienglycol(12)isostearylether (Isosteareth-12), Polyethylenglycol(13)isostearylether (Isosteareth-13), Polyethylenglycol(14)isostearylether (Isosteareth-14), Polyethylenglycol (15)isostearylether (Isosteareth-15), Polyethylenglycol(16)isostearylether (Isosteareth-16), Polyethylenglycol(17)isostearylether (Isosteareth-17), Polyethylenglycol(18)isostearylether (Isosteareth-18), Polyethylenglycol(19)isostearylether (Isosteareth-19), Polyethylenglycol (20)isostearylether (Isosteareth-20),
Polyethylenglycol(13)cetylether (Ceteth-13), Polyethylenglycol(14)cetyfether (Ceteth-14), Polyethylenglycol(15)cetylether (Ceteth-15), Polyethylenglycol(16)cetylether (Ceteth-16), Polyethylenglycol(17)cetylether (Ceteth-17), Polyethylenglycol(18)cetylether (Ceteth-18), Polyethylenglycol(19)cetylether (Ceteth-19), Polyethylenglycol(20)cetylether (Ceteth-20),
Polyethylenglycol(13)isocetylether (Isoceteth-13), Polyethylenglycol(14)isocetylether (Iso ceteth-14), Polyethylenglycol(15)isocetylether (Isoceteth-15), Polyethylenglycol(16) isocetylether (Isoceteth-16), Polyethylenglycol(17)isocetylether (Isoceteth-17), Polyethylen glycol(18)isocetylether (Isoceteth-18), Polyethylenglycol(19)isocetylether (Isoceteth-19), Po lyethylenglycol(20)isocetylether (Isoceteth-20),
Polyethylenglycol(12)oleylether (Oleth-12), Polyethylenglycol(13)oleylether (Oleth-13), Poly ethylenglycol(14)oleylether (Oleth-14), Polyethylenglycol(15)oleylether (Oleth-15), Polyethylenglycol(12)laurylether (Laureth-12), Polyethylenglycol(12)isolaurylether (Isolau reth-12),
Polyethylenglycol(13)cetylstearylether (Ceteareth-13), Polyethylenglycol(14)cetylstearylether (Ceteareth-14), Polyethylenglycol(15)cetylstearylether (Ceteareth-15), Polyethylenglycol(16) cetylstearylether (Ceteareth-16), Polyethylenglycol(17)cetylstearylether (Ceteareth-17), Poly ethylenglycol(18)cetylstearylether (Ceteareth-18), Polyethylenglycol(19)cetylstearylether (Ce teareth-19), Polyethylenglycol(20)cetylstearylether (Ceteareth-20).
Es ist ferner von Vorteil, die Fettsäureethoxylate aus folgender Gruppe zu wählen:
Polyethylenglycol(20)stearat, Polyethylenglycol(21)stearat, Polyethylenglycol(22)stearat, Polyethylenglycol(23)stearat, Polyethylenglycol(24)stearat, Polyethylenglycol(25)stearat,
Polyethylenglycol(12)isostearat, Polyethylenglycol(13)isostearat, Polyethylenglycol(14)iso stearat, Polyethylenglycol(15)isostearat, Polyethylenglycol(16)isostearat, Polyethylenglycol (17)isostearat, Polyethylenglycol(18)isostearat, Polyethylenglycol(19)isostearat, Polyethylen glycol(20)isostearat, Polyethylenglycol(21)isostearat, Polyethylenglycol(22)isostearat, Poly ethylenglycol(23)isostearat, Polyethylenglycol(24)isostearat, Polyethylenglycol(25)isostearat,
Polyethylenglycol(12)oleat, Polyethylenglycol(13)oleat, Polyethylenglycol(14)oleat, Polyethy lenglycol(15)oleat, Polyethylenglycol(16)oleat, Polyethylenglycol(17)oleat, Polyethylenglycol(18)oleat, Polyethylenglycol(19)oleat, Polyethylenglycol(20)oleat.
Polyethylenglycol(20)stearat, Polyethylenglycol(21)stearat, Polyethylenglycol(22)stearat, Polyethylenglycol(23)stearat, Polyethylenglycol(24)stearat, Polyethylenglycol(25)stearat,
Polyethylenglycol(12)isostearat, Polyethylenglycol(13)isostearat, Polyethylenglycol(14)iso stearat, Polyethylenglycol(15)isostearat, Polyethylenglycol(16)isostearat, Polyethylenglycol (17)isostearat, Polyethylenglycol(18)isostearat, Polyethylenglycol(19)isostearat, Polyethylen glycol(20)isostearat, Polyethylenglycol(21)isostearat, Polyethylenglycol(22)isostearat, Poly ethylenglycol(23)isostearat, Polyethylenglycol(24)isostearat, Polyethylenglycol(25)isostearat,
Polyethylenglycol(12)oleat, Polyethylenglycol(13)oleat, Polyethylenglycol(14)oleat, Polyethy lenglycol(15)oleat, Polyethylenglycol(16)oleat, Polyethylenglycol(17)oleat, Polyethylenglycol(18)oleat, Polyethylenglycol(19)oleat, Polyethylenglycol(20)oleat.
Als ethoxylierte Alkylethercarbonsäure bzw. deren Salz kann vorteilhaft das Natriumlaureth-
11-carboxylat verwendet werden.
Als Alkylethersulfat kann Natrium Laureth 1-4 sulfat vorteilhaft verwendet werden.
Als ethoxyliertes Cholesterinderivat kann vorteilhaft Polyethylenglycol(30)Cholesterylether
verwendet werden. Auch Polyethylenglycol(25)Sojasterol hat sich bewährt.
Als ethoxylierte Triglyceride können vorteilhaft die Polyethylenglycol(60) Evening Primrose
Glycerides verwendet werden (Evening Primrose = Nachtkerze).
Weiterhin ist von Vorteil, die Polyethylenglycolglycerinfettsäureester aus der Gruppe Poly
ethylenglycol(20)glyceryllaurat, Polyethylenglycol(21)glyceryllaurat, Polyethylenglycol(22)gly
ceryllaurat, Polyethylenglycol(23)glyceryllaurat, Polyethylenglycol(6)glycerylcaprat/caprinat,
Polyethylenglycol(20)glyceryloleat, Polyethylenglycol(20)glyceryüsostearat, Polyethylengly
col(18)glyceryloleatlcocoat zu wählen.
Es ist ebenfalls günstig, die Sorbitanester aus der Gruppe Polyethylenglycol(20)sorbitanmo
nolaurat, Polyethylenglycol(20)sorbitanmonostearat, Polyethylenglycol(20)sorbitanmonoiso
stearat, Polyethylenglycol(20)sorbitanmonopalmitat, Polyethylenglycol(20)sorbitanmonooleat
zu wählen.
Als vorteilhafte W/O-Emulgatoren können eingesetzt werden: Fettalkohole mit 8 bis 30 Koh
lenstoffatomen, Monoglycerinester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder
unverzweigter Alkancarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 bis 24, insbesondere 12-18 C-
Atomen, Diglycerinester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unver
zweigter Alkancarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 bis 24, insbesondere 12-18 C-Ato
men, Monoglycerinether gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unver
zweigter Alkohole einer Kettenlänge von 8 bis 24, insbesondere 12-18 C-Atomen, Diglyce
rinether gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkohole ei
ner Kettenlänge von 8 bis 24, insbesondere 12-18 C-Atomen, Propylenglycolester gesättig
ter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren einer
Kettenlänge von 8 bis 24, insbesondere 12-18 C-Atomen sowie Sorbitanester gesättigter
und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren einer Ket
tenlänge von 8 bis 24, insbesondere 12-18 C-Atomen.
Insbesondere vorteilhafte W/O-Emulgatoren sind Glycerylmonostearat, Glycerylmonoisostea
rat, Glycerylmonomyristat, Glycerylmonooleat, Diglycerylmonostearat, Diglycerylmonoiso
stearat, Propylenglycolmonostearat, Propylenglycolmonoisostearat, Propylenglycolmonocap
rylat, Propylenglycolmonolaurat, Sorbitanmonoisostearat, Sorbitanmonolaurat, Sorbitanmo
nocaprylat, Sorbitanmonoisooleat, Saccharosedistearat, Cetylalkohol, Stearylalkohol, Arachi
dylalkohol, Behenylalkohol, Isobehenylalkohol, Selachylalkohol, Chimylalkohol, Polyethylen
glycol(2)stearylether (Steareth-2), Glycerylmonolaurat, Glycerylmonocaprinat, Glycerylmono
caprylat.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, aber nicht einschränken. Die Zahlen
angaben beziehen sich auf Gew.-%, sofern nichts anderes angegeben ist.
| Gew.-% | |
| Glycerylstearatcitrat | 4,00 |
| PEG-40-Stearat | 1,00 |
| Cetylalcohol | 3,00 |
| Caprylsäure/Caprinsäuretriglyceride | 5,00 |
| Mineralöl | 5,00 |
| Liponsäure | 0,20 |
| α-Glucosylrutin | 0,20 |
| Tocopherol | 0,10 |
| Na3HEDTA | 0,10 |
| Konservierungsmittel | q.s. |
| Carbomer | 3,00 |
| Natronlauge 45% | q.s |
| Glycerin | 5,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Glycerylsterat SE | 3,00 |
| Stearinsäure | 1,00 |
| Cetylalcohol | 2,00 |
| Caprylsäure/Caprinsäuretriglyceride | 3,00 |
| Dicaprylylether | 4,00 |
| Mineralöl | 2,00 |
| Liponsäure | 0,50 |
| α-Glucosylrutin | 0,02 |
| Konservierungsmittel | q.s. |
| Carbomer | 0,10 |
| Natronlauge 45% | q.s. |
| Glycerin | 3,00 |
| Butyleneglycol | 3,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Glycerylstearatcitrat | 2,00 |
| Stearylalcohol | 5,00 |
| Caprylsäure/Caprinsäuretriglyceride | 4,00 |
| Octyldodecanol | 2,00 |
| TiO2 | 1,00 |
| 4-Methylbenzylidencampher | 1,00 |
| Butylmethoxydibenzolymethan | 0,50 |
| Liponsäure | 0,10 |
| α-Glucosylrutin | 0,20 |
| Biotin | 0,05 |
| Trisodium EDTA | 0,10 |
| Konservierungsmittel | q.s. |
| Natronlauge 45% | q.s. |
| Glycerin | 4,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Polyglyceryl-3-Methylglucose Distearat | 3,00 |
| Cetylalcohol | 3,00 |
| Caprylsäure/Caprinsäuretriglyceride | 3,00 |
| Dicaprylylether | 2,00 |
| Mineralöl | 3,00 |
| Liponsäure | 1,00 |
| Coenzym Q10 | 0,05 |
| Trisodium EDTA | 0,10 |
| Konservierungsmittel | q.s. |
| Carbomer | 0,10 |
| Natronlauge 45% | q.s. |
| Glycerin | 3,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Räumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Glycerylstearatcitrat | 2,00 |
| Sorbitanstearat | 2,00 |
| Cetylstearylalcohol | 2,00 |
| Caprylsäure/Caprinsäuretriglyceride | 3,00 |
| Octyldodecanol | 2,00 |
| Dicaprylylether | 1,00 |
| Liponsäure | 0,30 |
| α-Glucosylrutin | 0,10 |
| Tocopherol | 0,20 |
| Konservierungsmittel | q.s. |
| Carbomer | 0,10 |
| Natronlauge 45% | q.s. |
| Glycerin | 3,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Glycerylsterat SE | 5,00 |
| Stearylalcohol | 2,00 |
| Caprylsäure/Caprinsäuretriglyceride | 2,00 |
| Octyldodecanol | 2,00 |
| Dimethicon | 2,00 |
| TiO2 | 2,00 |
| 4-Methylbenzylidencampher | 1,00 |
| Butylmethoxydibenzolymethan | 0,50 |
| Liponsäure | 0,20 |
| α-Glucosylrutin | 0,50 |
| Konservierungsmittel | q.s. |
| Carbomer | 0,15 |
| Natronlauge 45% | q.s. |
| Glycerin | 3,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Glycerylstearatcitrat | 2,00 |
| Cetylstearylalcohol | 3,00 |
| C12-15-Alkylbenzoate | 2,00 |
| Octyldodecanol | 2,00 |
| Mineralöl | 4,00 |
| Liponsäure | 0,70 |
| α-Glucosylrutin | 0,80 |
| Konservierungsmittel | q.s. |
| Carbomer | 0,10 |
| Natronlauge 45% | q.s. |
| Butyleneglycol | 3,00 |
| Alcohol Denat. | 3,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Glycerylstearatcitrat | 2,00 |
| Cetylstearylalcohol | 1,00 |
| C12-15-Alkylbenzoate | 3,00 |
| Mineralöl | 2,00 |
| Liponsäure | 0,25 |
| α-Glucosylrutin | 0,005 |
| Na3HEDTA | 0,20 |
| Konservierungsmittel | q.s. |
| Xanthan Gummi | 0,20 |
| Natronlauge 45% | q.s. |
| Glycerin | 3,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Stearinsäure | 2,50 |
| Cetylalcohol | 3,00 |
| Octyldodecanol | 4,00 |
| Cyclomethicon | 0,50 |
| Liponsäure | 2,00 |
| α-Glucosylrutin | 0,02 |
| Konservierungsmittel | q.s. |
| Carbomer | 0,05 |
| Natronlauge 45% | q.s. |
| Glycerin | 5,00 |
| Alcohol Denat. | 3,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Stearinsäure | 3,50 |
| Cetylalcohol | 4,50 |
| Cetylstearylalcohol | 0,50 |
| Octyldodecanol | 6,00 |
| Cyclomethicon | 2,00 |
| 4-Methylbenzylidencampher | 1,00 |
| Butylmethoxydibenzolymethan | 0,50 |
| Liponsäure | 0,40 |
| α-Glucosylrutin | 1,00 |
| Tocopherol | 0,05 |
| Trisodium EDTA | 0,20 |
| Konservierungsmittel | q.s. |
| Carbomer | 0,05 |
| Natronlauge 45% | q.s. |
| Glycerin | 3,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Polyglyceryl-2-dipolyhydroxystearat | 5,00 |
| Anisotriazin | 2,00 |
| Dioctylbutamidotriazon | 3,00 |
| Octocrylen | 7,00 |
| Dioctylbutamidotriazon | 1,00 |
| Bisimidazylat | 1,00 |
| Phenylbenzmidazolsulfonsäure | 0,50 |
| Zinkoxid | 3,00 |
| Dicaprylylether | 10,00 |
| Dicaprylylcarbonat | 5,00 |
| Cyclomethicon | 2,00 |
| PVP Hexadecen Copolymer | 0,50 |
| Glycerin | 3,00 |
| MgSO4 | 1,00 |
| Vitamin E Acetat | 0,50 |
| Liponsäure | 0,10 |
| α-Glucosylrutin | 0,75 |
| Methylparaben | 0,50 |
| Phenoxyethanol | 0,50 |
| Ethanol | 3,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Cetyldimethiconcopolyol | 2,50 |
| Ethylhexylmethoxycinnamat | 8,00 |
| Anisotriazin | 2,50 |
| Dioctylbutamidotriazon | 1,00 |
| 4-Methylbenzylidencampher | 2,00 |
| Octocrylen | 2,50 |
| Bisimidazylat | 2,00 |
| Titandioxid | 2,00 |
| Zinkoxid | 1,00 |
| Dimethicon | 4,00 |
| Cyclomethicon | 25,00 |
| Octoxyglycerin | 0,30 |
| Glycerin | 7,50 |
| Glycine Soja | 1,00 |
| MgSO4 | 0,50 |
| Liponsäure | 0,60 |
| α-Glucosylrutin | 0,50 |
| DMDM Hydantoin | 0,60 |
| Phenoxyethanol | 0,40 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Cetyldimethiconcopolyol | 4,00 |
| Ethylhexylmethoxycinnamat | 5,00 |
| Anisotriazin | 2,00 |
| Butylmethoxydibenzoylmethan | 1,00 |
| Ethylhexyltriazon | 4,00 |
| 4-Methylbenzylidencampher | 4,00 |
| Dioctylbutamidotriazon | 2,00 |
| Phenylbenzmidazolsulfonsäure | 3,00 |
| Zinkoxid | 0,50 |
| C12-15-Alkylbenzoate | 9,00 |
| Butyleneglycoldicaprylat/dicaprat | 8,00 |
| Dimethicon | 5,00 |
| PVP Hexadecen Copolymer | 0,50 |
| Glycerin | 7,50 |
| MgSO4 | 0,50 |
| Liponsäure | 1,50 |
| α-Glucosylrutin | 0,05 |
| DMDM Hydantoin | 0,20 |
| Methylparaben | 0,15 |
| Phenoxyethanol | 1,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Polyglyceryl-2-dipolyhydroxystearat | 4,50 |
| Ethylhexylmethoxycinnamat | 4,00 |
| Anisotriazin | 2,50 |
| Dioctylbutamidotriazon | 3,00 |
| 4-Methylbenzylidencampher | 2,00 |
| Octocrylen | 2,50 |
| Phenylbenzmidazolsulfonsäure | 2,00 |
| Titandioxid | 3,00 |
| Mineralöl | 8,00 |
| Dicaprylylether | 7,00 |
| Butyleneglycoldicaprylat/dicaprat | 4,00 |
| Cyclomethicon | 2,00 |
| PVP Hexadecen Copolymer | 1,00 |
| Octoxyglycerin | 0,50 |
| Glycerin | 2,50 |
| MgCl2 | 0,70 |
| Vitamin E Acetat | 1,00 |
| Liponsäure | 1,00 |
| α-Glucosylrutin | 0,60 |
| Phenoxyethanol | 0,60 |
| Ethanol | 1,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Polyglyceryl-2-dipolyhydroxystearat | 4,00 |
| Wollwachsalkohol | 0,50 |
| Isohexadecan | 1,00 |
| Myristylmyristat | 0,50 |
| Cera Microcristallina + Paraffinum Liquidum | 1,00 |
| Butylmethoxydibenzoylmethan | 0,50 |
| 4-Methylbenzylidencampher | 1,00 |
| Butyleneglycoldicaprylat/dicaprat | 4,00 |
| Glycerin | 5,00 |
| Vitamin E Acetat | 0,50 |
| Liponsäure | 0,80 |
| α-Glucosylrutin | 0,08 |
| S-Methylisothioharnstoff | 0,10 |
| Na3HEDTA | 0,20 |
| Methylparaben | q.s. |
| Phenoxyethanol | q.s. |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Polyglyceryl-2-dipolyhydroxystearat | 5,00 |
| Wollwachsalkohol | 1,50 |
| Isohexadecan | 2,00 |
| Myristylmyristat | 1,50 |
| Cera Microcristallina + Paraffinum Liquidum | 2,00 |
| Butylmethoxydibenzoylmethan | 1,50 |
| 4-Methylbenzylidencampher | 3,00 |
| Butyleneglycoldicaprylat/dicaprat | 5,00 |
| Shea Butter | 0,50 |
| Butyleneglycol | 6,00 |
| Octoxyglycerin | 3,00 |
| Vitamin E Acetat | 1,00 |
| α-Glucosylrutin | 0,02 |
| Diphenyleniodoniumchlorid | 0,15 |
| Na3HEDTA | 0,20 |
| Methylparaben | q.s. |
| Phenoxyethanol | q.s. |
| Ethanol | 3,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| PEG-30-dipolyhydroxystearat | 5,00 |
| Butylmethoxydibenzoylmethan | 2,00 |
| Ethylhexyltriazon | 3,00 |
| Octocrylen | 4,00 |
| Bisimidazylat | 0,50 |
| Titandioxid | 1,50 |
| Zinkoxid | 2,00 |
| Mineralöl | 10,00 |
| Butyleneglycoldicaprylat/dicaprat | 2,00 |
| Dicaprylylcarbonat | 6,00 |
| Dimethicon | 1,00 |
| Shea Butter | 3,00 |
| Octoxyglycerin | 1,00 |
| Glycine Soja | 1,50 |
| MgCl2 | 1,00 |
| Vitamin E Acetat | 0,25 |
| Liponsäure | 0,25 |
| α-Glucosylrutin | 0,33 |
| DMDM Hydantoin | 0,40 |
| Methylparaben | 0,25 |
| Ethanol | 1,50 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Polyoxyethylen(20)cetylstearylether | 1,00 |
| Acrylate/C10-30 Alkylacrylatecrosspolymer | 0,50 |
| Butylmethoxydibenzoylmethan | 1,00 |
| Ethylhexyltriazon | 4,00 |
| 4-Methylbenzylidencampher | 4,00 |
| Dioctylbutamidotriazon | 1,00 |
| Bisimidazylat | 1,00 |
| Phenylbenzmidazolsulfonsäure | 0,50 |
| Titandioxid | 0,50 |
| Zinkoxid | 0,50 |
| C12-15-Alkylbenzoate | 2,00 |
| Butyleneglycoldicaprylat/dicaprat | 4,00 |
| Phenyltrimethicone | 2,00 |
| PVP Hexadecen Copolymer | 0,50 |
| Glycerin | 3,00 |
| Vitamin E Acetat | 0,50 |
| Liponsäure | 0,15 |
| α-Glucosylrutin | 0,10 |
| Curcumin | 0,20 |
| Koncyl-L® | q.s. |
| Methylparaben | q.s. |
| Phenoxyethanol | q.s. |
| Ethanol | 3,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phase 07856 00070 552 001000280000000200012000285910774500040 0002010111045 00004 07737n
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Natriumcarbomer | 0,20 |
| Xanthan Gummi | 0,30 |
| Anisotriazin | 1,50 |
| Dioctylbutamidotriazon | 2,00 |
| 4-Methylbenzylidencampher | 4,00 |
| Octocrylen | 4,00 |
| Zinkoxid | 1,00 |
| C12-15-Alkylbenzoate | 2,50 |
| Dicaprylylether | 4,00 |
| Dicaprylylcarbonat | 2,00 |
| Dimethicon | 0,50 |
| Shea Butter | 2,00 |
| Glycerin | 7,50 |
| Liponsäure | 0,60 |
| α-Glucosylrutin | 1,50 |
| DMDM Hydantoin | 0,60 |
| Koncyl-L® | q.s. |
| Methylparaben | q.s. |
| Phenoxyethanol | q.s. |
| Ethanol | 2,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Cetylalkohol | 1,00 |
| Acrylate/C10-30-Alkylacrylatecrosspolymer | 0,40 |
| Xanthan Gummi | 0,15 |
| Butylmethoxydibenzoylmethan | 2,00 |
| Ethylhexyltriazon | 3,00 |
| Octocrylen | 4,00 |
| Bisimidazylat | 0,50 |
| Titandioxid | 2,00 |
| Zinkoxid | 3,00 |
| Butyleneglycoldicaprylat/dicaprat | 2,00 |
| Dicaprylylcarbonat | 6,00 |
| Dimethicon | 1,00 |
| Octoxyglycerin | 1,00 |
| Glycine Soja | 1,50 |
| Vitamin E Acetat | 0,25 |
| Liponsäure | 1,50 |
| α-Glucosylrutin | 0,01 |
| DMDM Hydantoin | 0,40 |
| Koncyl-L® | q.s. |
| Methylparaben | q.s. |
| Phenoxyethanol | q.s. |
| Ethanol | 1,50 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Polyoxyethylen(20)cetylstearylether | 0,50 |
| Natriumcarbomer | 0,30 |
| AcrylatlC10-30-Alkylacrylatcrosspolymer | 0,10 |
| Ethylhexylmethoxycinnamat | 5,00 |
| Anisotriazin | 2,00 |
| Dioctylbutamidotriazon | 2,00 |
| Ethylhexyltriazon | 4,00 |
| Dioctylbutamidotriazon | 2,00 |
| Phenylbenzmidazolsulfonsäure | 3,00 |
| Titandioxid | 3,00 |
| Butylenglycoldicaprylat/dicaprat | 6,00 |
| Phenyltrimethicon | 0,50 |
| PVP Hexadecen Copolymer | 0,50 |
| Glycerin | 7,50 |
| Liponsäure | 1,00 |
| Carboxy-PTIO Kalium | 0,25 |
| α-Glucosylrutin | 0,02 |
| DMDM Hydantoin | 0,20 |
| Koncyl-L® | q.s. |
| Methylparaben | q.s. |
| Phenoxyethanol | q.s. |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Acrylat/C10-40-Alkylacrylatcrosspolymer | 0,10 |
| Xanthan Gummi | 0,50 |
| Ethylhexylmethoxycinnamat | 8,00 |
| Anisotriazin | 2,50 |
| Dioctylbutamidotriazon | 1,00 |
| 4-Methylbenzylidencampher | 2,00 |
| Octocrylen | 2,50 |
| Bisimidazylat | 2,00 |
| Titandioxid | 1,00 |
| Zinkoxid | 2,00 |
| Phenyltrimethicone | 2,00 |
| PVP Hexadecen Copolymer | 1,00 |
| Octoxyglycerin | 0,50 |
| Glycerin | 2,50 |
| Vitamin E Acetat | 1,00 |
| Liponsäure | 0,80 |
| α-Glucosylrutin | 0,02 |
| Koncyl-L® | q.s. |
| Methylparaben | q.s. |
| Phenoxyethanol | q.s. |
| Ethanol | 1,00 |
| Parfum | q.s. |
| Wasser | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Acrylat/C10-30-Alkylacrylatcrosspolymer | 0,40 |
| Carbomer | 0,20 |
| Xanthan Gummi | 0,10 |
| Cetylstearylalkohol | 3,00 |
| C12-15-Alkylbenzoate | 4,00 |
| Caprylsäure/Caprinsäuretriglyceride | 3,00 |
| Cyclomethicon | 5,00 |
| Dimethicon | 1,00 |
| Liponsäure | 0,20 |
| α-Glucosylrutin | 0,40 |
| Glycerin | 3,00 |
| Natriumhydroxid | q.s. |
| Konservierung | q.s. |
| Parfum | q.s. |
| Wasser, demineralisiert | ad 100,00 |
| AL=L<pH-Wert eingestellt auf 6.0 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt:
| Gew.-% | |
| Lameform® TGI | 3,50 |
| Glycerin | 3,00 |
| Dehymuls® PGPH | 3,50 |
| Liponsäure | 0,50 |
| α-Glucosylrutin | 0,02 |
| Konservierungsmittel | q.s. |
| Parfum | q.s. |
| Magnesiumsulfat | 0,60 |
| Isopropylstearat | 2,00 |
| Dicaprylylether | 8,00 |
| Cetylstearylisononanoat | 6,00 |
| Wasser, demin. | ad 100,00 |
Die jeweiligen Bestandteile der Öl- bzw. Wasserphase werden vereinigt, die beiden Phasen
bei 70-75°C zusammengegeben und homogenisiert und hernach auf Raumtemperatur ab
gekühlt.
| Gew.-% | |
| Glycerylstearat | 3,00 |
| PEG-100-Stearat | 0,75 |
| Behenylalkohol | 2,00 |
| Caprylsäure/Caprinsäuretriglyceride | 8,00 |
| Octyldodecanol | 5,00 |
| C12-15-Alkylbenzoate | 3,00 |
| Liponsäure | 1,00 |
| α-Glucosylrutin | 0,02 |
| MgSO4 | 0,80 |
| EDTA | 0,10 |
| Konservierung | q.s. |
| Parfum | q.s. |
| Wasser, demineralisiert | ad 100,00 |
| AL=L<pH-Wert eingestellt auf 6,0 |
Die Bestandteile der Ölphase werden vereinigt und homogenisiert, dann mit der Wasserpha
se vereinigt und auf eine Temperatur von 80-85°C (d. h., in den Phäseninversionstempera
turbereich des Systems) gebracht, hernach auf Raumtemperatur abgekühlt (also aus dem
Phaseninversionstemperaturbereich des Systems wieder heraus gebracht).
Claims (11)
1. Wirkstoffkombinationen aus
- a) α-Liponsäure und
- b) einem oder mehreren Wirkstoffen, gewählt aus der Gruppe der Flavone, Flavanone, Isoflavone bzw. Flavonoide.
2. Verwendung von Wirkstoffkombinationen nach Anspruch 1 zur Herstellung von kosmeti
schen oder dermatologischen Zubereitungen zur Prophylaxe und/oder Behandlung von ent
zündlichen Hautzuständen und/oder zum Hautschutz bei empfindlich determinierter trockener
Haut.
3. Verwendung von Wirkstoffkombinationen nach Anspruch 1 zur Herstellung von kosmeti
schen oder dermatologischen Zubereitungen zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Pig
mentierungsstörungen.
4. Verwendung von Wirkstoffkombinationen nach Anspruch 1 zur Herstellung von kosmeti
schen oder dermatologischen Zubereitungen zur Behandlung und Prophylaxe der Symptome
der intrinsischen und/oder extrinsischen Hautalterung sowie zur Behandlung und Prophylaxe
der schädlichen Auswirkungen ultravioletter Strahlung auf die Haut
5. Verwendung von Wirkstoffkombinationen nach Anspruch 1 zur Herstellung von kosmeti
schen oder dermatologischen Zubereitungen zur Herstellung von kosmetischen oder derma
tologischen Zubereitungen zur Steigerung der Ceramidbiosynthese.
6. Verwendung von Wirkstoffkombinationen nach Anspruch 1 zur Herstellung von kosmeti
schen oder dermatologischen Zubereitungen zur Herstellung von kosmetischen oder der
matologischen Zubereitungen zur Stärkung der Barrierefunktion der Haut.
7. Wirkstoffkombinationen nach Anspruch 1, bei welchen das molare Verhältnis der unter (a)
und (b) genannten Substanzen aus dem Bereich von 100 : 1 bis 1 : 100, bevorzugt 50 : 1 bis
1 : 50, insbesondere bevorzugt 20 : 1 bis 1 : 20 gewählt wird.
8. Kosmetische oder dermatologische Zubereitungen mit einem Gehalt an Wirkstoffkombina
tionen gemäß Anspruch 1 oder 8.
9. Zubereitungen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,001-10 Gew.-% an
α-Liponsäure, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen, enthalten.
10. Zubereitungen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zubereitungen Kon
zentrationen von 0,000 001-5 Gew.-% an einem oder mehreren Wirkstoffen, gewählt aus
der Gruppe der Flavone, Flavanone, Isoflavone bzw. Flavonoide, enthalten.
11. Zubereitungen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Flavonderi
vate gewählt wird oder werden aus der Gruppe α-Glucosylrutin, α-Glucosylmyricetin, α-Glu
cosylisoquercitrin, α-Glucosylisoquercetin, α-Glucosylquercitrin, Naringin, Hesperidin, Rutin,
Troxerutin, Monoxerutin, Dihydrorobinetin, Taxifolin, Eriodictyol-7-glucosid, Flavanomareïn.
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|---|---|---|---|
| DE10111045A DE10111045A1 (de) | 2001-03-06 | 2001-03-06 | Wirkstoffkombinationen aus alpha-Liponsäure und Flavonen, Flavanonen, Flavonoiden bzw. Isoflavonen |
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|---|---|---|---|
| DE10111045A DE10111045A1 (de) | 2001-03-06 | 2001-03-06 | Wirkstoffkombinationen aus alpha-Liponsäure und Flavonen, Flavanonen, Flavonoiden bzw. Isoflavonen |
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