DE10111525A1 - Schraubenvakuumpumpe mit Rotoreinlauf und Rotorauslauf - Google Patents
Schraubenvakuumpumpe mit Rotoreinlauf und RotorauslaufInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schraubenvakuumpumpe mit zwei Rotoren (4, 5), die jeweils eine Nabe (6, 7) und ein Gewinde (8, 9) aufweisen, sowie mit einem Gehäuse (2), in dem die Rotoren mit ineinander greifenden Gewinden derart untergebracht sind, dass sie gemeinsam mit dem Gehäuse saugseitig angeordnete Eintrittsquerschnitte (15, 16) sowie druckseitig angeordnete Auslassquerschnitte (29) bilden und während der Drehbewegung der Rotoren (4, 5) eine Förderung von Gasen von der Saugseite zur Druckseite bewirken; zur Verbesserung der Ein- und Ausströmverhältnisse wird vorgeschlagen, dass die Rotoren (4, 5) saugseitig mit Strömungskörpern (21, 22; 26, 27, 28; 36, 37) ausgerüstet sind, die den Eintrittsquerschnitten (15, 16) vorgelagert und derart ausgebildet sind, dass die die Zuströmverhältnisse der zu fördernden Gase zu den Eintrittsquerschnitten (15, 16) verbessern.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schraubenvakuumpumpe
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs
1. Eine Pumpe dieser Art ist aus der internationalen Pa
tent-Anmeldung WO/00/12900 bekannt.
Bei einer Schraubenpumpe bilden ineinander greifende Ge
winde abgeschlossene Volumina, die während der synchro-
nisierten Drehung der Rotoren vom Einlauf zum Auslauf
gefördert werden. Einlauf und Auslauf sind üblicherweise
so gestaltet, dass die Gewindestege der Rotoren - in der
Regel eingängige Gewinde - in einer Ebene senkrecht zu
den Rotorachsen beginnen bzw. enden. Der effektive Ein
trittsquerschnitt (bzw. Austrittsquerschnitt) der pump
aktiven Elemente entspricht deshalb jeweils der Summe
der Flächen, die die jeweilige Nabe der Rotoren, das Ge
häuse bzw. - je nach Stellung des Rotors - der benach
barte Rotor sowie die seitlichen Begrenzungen des jewei
ligen Gewindesteges bilden. Bei eingängigen Gewinden er
streckt sich der Eintrittsquerschnitt jeweils über 180°.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Rotoreinlauf nach dem
Stand der Technik, bei dem die Rotoren mit eingängigen
Gewinden ausgerüstet sind. In den Fig. 1 und 2 sind
die nur teilweise dargestellte Schraubenvakuumpumpe mit
1, ihr Gehäuse mit 2, ihr Einlaß mit 3, die Rotoren mit
4 bzw. 5, ihre Rotornaben mit 6 bzw. 7, ihre Gewinde
stege mit 8 bzw. 9 und die Rotorachsen mit 10 bzw. 11
bezeichnet. In Fig. 2 ist eine Abwicklung des Rotors 5
dargestellt.
Die beiden Gewindestege 8, 9 beginnen in einer sich senk
recht zu den Rotorachsen 10,11 erstreckenden Ebene, die
in beiden Figuren mit 14 bezeichnet ist. Dadurch ergibt
sich bei jedem Rotor ein Eintrittsquerschnitt 15 bzw.
16, der von den beteiligten Bauteilen gebildet wird und
der sich - bei eingängigen Gewindestegen 8,9 - über 180°
erstreckt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
die Ein- und auch Ausströmverhältnisse bei einer Schrau
benvakuumpumpe zu verbessern.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeich
nenden Merkmale der Patentansprüche gelöst.
Durch die Erfindung wird ein "Einlauf-Booster" reali
siert. Die Anordnung von den Eintrittsquerschnitten vor
gelagerten Strömungskörpern hat die Wirkung einer Ver
besserung des Füllungsgrades der von den Rotoren vom
Einlauf zum Auslauf geförderten Volumina, so daß eine
erfindungsgemäß ausgebildete Pumpe bessere Fördereigen
schaften, insbesondere ein verbessertes Saugvermögen,
hat. Auch im Bereich des Rotorauslaufs können ähnliche
den Austrittsquerschnitten zugeordnete Strömungskörper
die Abströmverhältnisse dahingehend verbessern, dass
Strömungsverluste im Abgassystem verringert werden. Ae
rodynamisch können durch einen abströmseitig angeordne
ten Strömungskörper die Strömungsgeschwindigkeiten und
der Restdrall reduziert sowie der statische Druck mit
einer Querschnittserweiterung zusätzlich angehoben wer
den, so dass im nachfolgenden Abgassystem geringere
Strömungsverluste infolge Umlenkung und Reibung auftre
ten. Da der Gegendruck im Abgasbereich ohnehin ständig
bei 1 bar liegt, können hier die aerodynamischen Verbes
serungen auch über den gesamten Betriebsbereich der
Schraubenpumpe wirksam werden. Wegen der vorbeschriebe
nen Vorteile besteht schließlich auch die Möglichkeit,
kürzere Rotoren einzusetzen.
Die Erfindung ist unabhängig von der Schraubengeometrie
(eingängige oder mehrgängige Schrauben, konstante oder
variable Steigung, variable Steigung mit steigungskons
tanten Bereichen, zylindrische, gestufte oder kegelige
Rotoren, einflutige oder zweiflutige Rotoren, Rotoren
mit fliegender oder doppelseitiger Lagerung) einsetzbar.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht
darin, den Gewindesteg des jeweiligen Nachbarrotors
(zweiter Rotor) in dem Bereich, der mit dem oder den
Strömungskörpern des ersten Rotors zusammenwirkt, mit
einer Aussparung zu versehen. Dadurch wird das Schließen
des Eintrittsquerschnittes des ersten Rotors bei gleich
zeitig sicherer Füllung des durch die Aussparung ver
größerten Eintrittsvolumens verzögert. Es findet eine
Vorkompression statt, die den Wirkungsgrad der Pumpe
verbessert und ihren Leitungsbedarf reduziert.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass
die Strömungskörper gleichzeitig als Wuchtmassen verwen
det werden können. Unwuchten der Rotoren, die infolge
der Gestaltung der Endbereiche der Gewinde unvermeidbar
sind, können durch die Strömungskörper vollständig oder
zumindest weitestgehend beseitigt werden. Selbst bei
durch Gießen hergestellten Rotoren ist nur noch ein
Feinwuchten nötig. Rotordynamisch bieten austrittssei
tige Strömungskörper die Möglichkeit, die Urunwucht ei
nes Schraubenrotors zusätzlich in einer zweiten Ebene
rechnerisch-konstruktiv zu reduzieren sowie diese dann
auch als zweite Ausgleichsebene beim Feinwuchten zu nut
zen, wodurch sich die inneren Momente im Gesamtrotor mi
nimieren lassen.
Die Austrittskonturen sind ebenfalls für alle Schrauben
geometrien anwendbar. Durch die im Schraubengang redu
zierten Querschnittsflächen bleibt bei Gewinden mit ab
nehmender Stegbreite am druckseitigen Rotorende ledig
lich eine geringe Wandstärke übrig, die wenig Spielraum
zur Gestaltung von Schaufelkonturen bietet. Natürlich
kann über ein zusätzliches Teil nahezu jede Austritts
kontur angefügt werden, doch ein spanendes Nachformen
eines zusätzlichen Gewindeganges, wie es bei einer Vaku
umschraube mit variabler Steigung aufgrund der großen
Gangstärke eintrittsseitig möglich ist, kann austritts
seitig nur in seltenen Fällen angewendet werden. Es wäre
denkbar, dass, nach entsprechendem Schlitzen entlang des
Nabendurchmessers, die dünnwandige Restkontur durch ge
zieltes Biegen eine Schaufelform erhält, die über eine
stoffschlüssige Verbindung (wie Schweißen, Löten oder
Kleben) dann wieder mit der Nabe zu fixieren ist. Besser
ist es, diese Geometrie direkt bei der Gewindefertigung
herzustellen, um so eine kostengünstige und betriebssi
chere Kontur zu erhalten, die zudem den rotordynamischen
Bedürfnissen optimal angepasst werden kann.
Die integrale spanende Fertigung von Schraubengeometrie
und Ein- und Austrittskonturen bietet einen weiteren
Vorteil. Durch stirnseitiges Abplanen, senkrecht zur Ro
torachse, entstehen bei einem herkömmlichen Schraubenro
tor an beiden Enden scharfe Eintritts- und Austrittskan
ten, die häufig zurückgeschnitten werden müssen, um ein
Verformen oder Abbrechen dieser dünnen Restmaterialien
zu verhindern. Demgegenüber kann bei den integral herge
stellten Konturen ein kontinuierlicher Übergang erzielt
werden, der gleichzeitig eine Versteifung der Endkanten
darstellt.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sollen
anhand von in den Fig. 3 bis 8 dargestellten Ausfüh
rungsbeispielen erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 3, 4 und 8 Lösungen mit jeweils einem
Strömungskörper,
Fig. 5, 6 und 7 Lösungen mit jeweils meh
reren Strömungskörpern.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 (Fig.
4 stellt wieder eine Abwicklung des Rotors 5 dar) sind
die Rotornaben 6, 7 über die Ebene 14 der Eintrittsquer
schnitte 15, 16 um ein bis zwei Gewindestegbreiten ver
längert. Sie dienen sowohl der Abstützung jeweils eines
Strömungskörpers 21, 22, der sich jeweils oberhalb der
Eintrittsquerschnitte 15 bzw. 16 erstreckt, als auch der
nabenseitigen Förderraum-Abgrenzung. Es handelt sich in
etwa um eine Verlängerung der Gewindestege 8, 9 mit ver
minderter Stegbreite (etwa 1/3). Bei - wie dargestellt -
eingängigen Schrauben erstreckt sich jeder Strömungskör
per über etwas weniger als den halben Rotorumfang und
demzufolge steht dem offenen Teilbereich etwas mehr als
ein halber Rotorumfang zur Verfügung. Um 180° zueinander
verdreht, dringt jeder der Strömungskörper jeweils be
rührungsfrei in die entsprechende Lücke des Nachbarro
tors ein. Die Steigung der jeweils vorlaufenden Kanten
der Strömungskörper 21, 22 nimmt in Richtung Saugseite
etwas zu. Der Endbereich ist abgerundet. Die in das noch
offene Fördervolumen einströmenden Gase sind in Fig. 4
durch Pfeile gekennzeichnet.
Die dem Strömungskörper 21, 22 nachlaufenden Bereiche
der Stirnseiten der Gewindestege 8, 9 sind mit Ausspa
rungen 23 (Rotor 4, nicht sichtbar), 24 ausgerüstet. Sie
verzögern den Abschluss der Fördervolumina und sichern
gleichzeitig deren vollständige Füllung.
Der jeweilige Strömungskörper 21 bzw. 22 kann zusammen
mit seinem Nabenabschnitt als separates Teil gefertigt
und nachträglich an die abgeschnittene Schraubenstirn
fläche montiert werden. Besonders vorteilhaft ist jedoch
die integrale Fertigung, bei der Nabenabschnitt und
Strömungskörper z. B. durch Fräsen geformt werden, und
zwar aus dem Restmaterial, das bei der Herstellung des
Schraubenprofils (durch Fräsen, Wirbeln, Walzen,
Formdrehen usw.) stehen geblieben ist (in Fig. 4 ge
strichelt dargestellt).
Fig. 5a zeigt eine der Fig. 4 entsprechende Ausführung
mit dem Unterschied, dass Breite und Steigung des Steges
9 in Richtung Druckseite abnehmen. Bei einer Ausführung
dieser Art kann die Druckseite gemäß Fig. 5b gestaltet
sein. Die Nabe 7 ist über den Austrittsquerschnitt 29
hinaus um etwa das Vierfache der druckseitigen Gewinde
stegbreite verlängert und stützt eine schaufelartige
Verlängerung 25 des Gewindes 9. Diese erstreckt sich mit
stark in Richtung Druckseite zunehmender Steigung und
Stegbreite etwa über 140°.
Fig. 6a zeigt als Abwicklung den Rotoreinlauf eines
weiteren Ausführungsbeispieles für den Rotor 5. Der
nicht dargestellte Rotor 4 ist entsprechend ausgebildet.
Dem Eintrittsquerschnitt 16 sind drei vom Gewindesteg 9
unabhängige Strömungskörper 26, 27, 28 vorgelagert. Sie
stützen sich an der Nabe 7 ab und haben etwa die Form
von Rotorschaufeln, deren Steigung in Richtung Saugseite
zunimmt, und zwar beginnend mit etwa der Steigung des
Gewindesteges 9.
Die Fig. 6b und 6c zeigen zwei Ausführungen für den
Rotorauslauf, je nach dem, ob das Gewinde 9 eine kon
stante Steigung und Stegbreite oder eine abnehmende
Steigung und Stegbreite hat. Druckseitig ist die Nabe 7
jeweils über den Austrittsquerschnitt 29 hinaus verlän
gert und trägt Schaufeln 31, 32, 33 bzw. 34, 35. Sie
sind unabhängig vom Gewinde 9 und haben eine zur Druck
seite zunehmende Steigung. Bei der Ausführung nach Fig.
6b sind die Schaufeln etwa spiegelsymmetrisch zu den
Schaufeln 26, 27, 28 gestaltet. Bei der Ausführung nach
Fig. 6c nimmt die Stegbreite der Schaufeln 34, 35 in
Richtung Druckseite zu. Bei diesen Ausführungen bestehen
die einlaufseitigen und auslaufseitigen Schaufeln zusam
men mit ihren Nabenabschnitten zweckmäßig aus separat
hergestellten Schaufelringen, die nach ihrer stirnseiti
gen Montage Bestandteile der Rotoren 4 und 5 sind. Diese
Lösung erlaubt es, die An- und - unter bestimmten Vor
aussetzungen - auch Abströmbedingungen in einfacher Wei
se durch Wechsel der Schaufelringe den Kundenwünschen
anzupassen.
Die druckseitigen Strömungskörper 25 (Fig. 5b) und 34
(Fig. 6c) haben ein relativ großes Volumen. Dadurch
steht im Austrittsbereich der Pumpe genügend Masse für
das Wuchten der Rotoren zur Verfügung.
Bei der Ausführung nach Fig. 7a sind zwei Strömungskör
per 36, 37 vorgesehen. Strömungskörper 36 ist - im we
sentlichen wie bei der Ausführung nach den Fig. 3, 4
- eine Verlängerung des Gewindesteges 8 mit verminderter
Breite (hier etwa 1/5). Der Fuß des schaufelförmigen
Strömungskörpers 37 befindet sich etwa in der Mitte des
Eintrittsquerschnittes 16. Bei einer Ausführung mit ei
nem Gewinde 9 konstanter Stegbreite und Steigung kann
der Rotorauslauf entsprechend (etwa spiegelbildlich) ge
staltet sein.
Fig. 7b zeigt den Rotorauslauf bei einer Ausführung mit
einem Gewinde 9, dessen Steigung und Stegbreite in Rich
tung Druckseite abnehmen. Im Bereich der Verlängerung
der Nabe 7 über den Austrittsquerschnitt 29 hinaus nimmt
die Gewindesteigung bei weiterer Abnahme der Stegbreite
in Richtung Druckseite stark zu.
Schließlich zeigt Fig. 8 perspektivisch eine Ausfüh
rungsform, die im wesentlichen der Ausführung nach den
Fig. 3, 4 entspricht. Unterschiedlich ist, dass die
Naben 6, 7 nur im Bereich der Strömungskörper 21, 22
verlängert sind. Sie erstrecken sich jeweils nur bis zu
den Innenkanten der jeweiligen Strömungskörper 21 bzw.
22.
Zweckmäßig ist es, die Strömungskörper so zu gestalten,
sei es in Bezug auf ihre Ausbildung, Anordnung und/oder
Masse, dass sie gleichzeitig die Unwucht der Schrauben
rotoren 4, 5 beseitigen. Vorteilhafterweise ergibt sich,
dass gerade dort, wo die Anordnung von aerodynamisch
wirksamen Strömungskörpern zweckmäßig ist, auch Wucht
massen hinzugefügt werden müssen. Große Urunwuchten sind
dadurch vermieden, aufwendige Wuchtverfahren können ent
fallen. Die Strömungskörper können deshalb auch als
Wuchtgewichte angesehen werden, die so gestaltet sind,
dass sie die Zu-(bzw. Ab-)strömverhältnisse der zu för
dernden Gase verbessern, d. h., dass sie die Form von
Strömungskörpern haben.
Claims (12)
1. Schraubenvakuumpumpe mit zwei Rotoren (4, 5), die
jeweils eine Nabe (6, 7) und ein Gewinde (8, 9)
aufweisen, sowie mit einem Gehäuse (2), in dem die
Rotoren mit ineinander greifenden Gewinden derart
untergebracht sind, dass sie gemeinsam mit dem Ge
häuse saugseitig angeordnete Eintrittsquerschnitte
(15, 16) sowie druckseitig angeordnete Auslaßquer
schnitte (29) bilden und während der Drehbewegung
der Rotoren (4, 5) eine Förderung von Gasen von der
Saugseite zur Druckseite bewirken, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Rotoren (4, 5) saugseitig mit
Strömungskörpern (21, 22; 26, 27, 28; 36, 37) aus
gerüstet sind, die den Eintrittsquerschnitten (15,
16) vorgelagert und derart ausgebildet sind, dass
sie die Zuströmverhältnisse der zu fördernden Gase
zu den Eintrittsquerschnitten (15, 16) verbessern.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
bei mehrgängigen Schrauben mindestens jeweils ein
Gewindesteg mit einem Strömungskörper ausgerüstet
ist.
3. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
sich der Strömungskörper bei einer eingängigen
Schraube über 90° bis 180° erstreckt.
4. Pumpe nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der Strömungskörper (21, 22)
im wesentlichen eine Verlängerung eines Steges (8,
9) mit verminderter Stegbreite ist.
5. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, dass im Bereich der jeweiligen Ein
trittsquerschnitte mindestens ein weiterer, vom Ge
windesteg (8, 9) unabhängigen Strömungskörper vor
handen ist, der die Form einer Schaufel hat.
6. Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Schaufeln derart gekrümmt sind, dass sie sich
druckseitig etwa in Richtung der Gewindestege (8,
9) erstrecken und saugseitig steiler ausgebildet
sind.
7. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass im nachlaufenden Bereich
der Stirnseite des Gewindesteges (8, 9) eine Aus
sparung (23, 24) vorhanden ist.
8. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass der Rotorauslauf mit
korrespondierenden Strömungskörpern ausgerüstet
ist.
9. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass der/die Strömungskörper
(21, 22; 26, 27, 28; 31, 32, 33; 34, 35; 36, 37)
und der zugehörige Nabenabschnitt (6, 7) als sepa
rates Bauteil auf der Stirnseite bzw. Rückseite des
Rotors (4, 5) montiert ist.
10. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass die Strömungskörper in
Bezug auf ihre Ausbildung, Anordnung und/oder Masse
so gestaltet sind, dass die Unwucht des zugehörigen
Rotors (4, 5) zumindest weitestgehend beseitigt
ist.
11. Schraubenvakuumpumpe mit zwei Rotoren (4, 5), die
jeweils eine Nabe (6, 7) und ein Gewinde (8, 9)
aufweisen, sowie mit einem Gehäuse (2), in dem die
Rotoren mit ineinander greifenden Gewinden derart
untergebracht sind, dass sie gemeinsam mit dem Ge
häuse saugseitig angeordnete Eintrittsquerschnitte
(15, 16) sowie druckseitig angeordnete Auslassquer
schnitte (29) bilden und während der Drehbewegung
der Rotoren (4, 5) eine Förderung von Gasen von der
Saugseite zur Druckseite bewirken, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Rotoren (4, 5) druck- und/oder
saugseitig mit Wuchtgewichten (21, 22; 26, 27, 28;
31, 32, 33; 34, 35; 36, 37) ausgerüstet sind, die
derart gestaltet sind, dass sie die Zu-(bzw. Ab-)
strömverhältnisse der zu fördernden Gase verbes
sern.
12. Pumpe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Wuchtgewichte die Form von Strömungskör
pern nach einem der Ansprüche 1 bis 10 haben.
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