DE10110813A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Abwicklung von Zahlungen im Internet - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Abwicklung von Zahlungen im InternetInfo
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Abstract
Bei einem Verfahren zur Abwicklung von Zahlungen über das Internet mit einem Terminal mit einer Kassiereinrichtung, welches einen Kartenleser und eine zusätzliche Identifikations-Eingabeeinrichtung aufweist, wobei das Terminal mit dem Internet und mit einem Bank-Server verbunden ist, ergibt sich eine einfache, sichere und kostengünstige Abwicklung von Zahlungsvorgängen dadurch, daß, ansprechend auf eine Betätigung einer Bezahlfunktion auf einer Website eines Händlers, entsprechende Informationen von dem Server des Händlers an das Terminal übertragen werden, wobei auf der Grundlage der Informationen die Kassiereinrichtung entsprechend angesteuert wird, wobei nach erfolgter Identifikation eines Anwenders durch eine Verbindung mit dem Bank-Server eine Bezahltransaktion durchgeführt wird und wobei die Information über eine erfolgte Zahlung von dem Terminal an den Händler-Server zurückgemeldet wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abwicklung von Zahlungen über das
Intemet mit einem Terminal mit einer Kassiereinrichtung, welches einen Kartenleser und
eine zusätzliche Identifikations-Eingabeeinrichtung aufweist, wobei das Terminal mit dem
Intemet und mit einem Bank-Server verbunden ist. Ferner betrifft die vorliegende Erfin
dung ein Terminal zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Im Stand der Technik sind Computernetze, insbesondere offene Netzwerke, wie z. B.
das Internet, bekannt und gerade das Internet hat in den letzten Jahren enorme Wachs
tumsraten erfahren. Das Internet dient nicht nur der Informationsbeschaffung und der
Kommunikation im allgemeinen, sondern besitzt auch eine große kommerzielle Rele
vanz, was unter dem Schlagwort "electronic commerce" bekannt ist. Während die Zahl
der Anbieter und der Angebote, welche im Intemet verfügbar ist, ständig wachsen, so
gibt es im Hinblick auf die Abwicklung von Finanztransaktionen bzw. Zahlungsvor
gängen im Stand der Technik immer noch keine befriedigende Lösung. Eine akzepta
bles Zahlungssystem muß einer Vielzahl von Anforderungen unterschiedlichster Natur
gerecht werden. Beispielsweise muß sichergestellt werden, daß eine von dem System
als erfolgreich gemeldete Zahlung auch tatsächlich erfolgt. Dies stellt sowohl techni
sche als auch juristische Probleme. Darüber hinaus muß das Zahlungssystem auch hin
reichend einfach sein und sollte auf den bereits vorhandenen Zahlungsarten aufsetzen,
um Gewöhnungs- bzw. Bedienungsschwierigkeiten zu vermeiden. Schließlich ist es
gerade bei offenen Netzwerken, wie z. B. dem Internet, äußerst wichtig, daß die Sicher
heit der für die Finanztransaktion ausgetauschten Daten gewahrt bleibt. Es ist nun im
Stand der Technik bekannt, eine im Internet auf der Website eines Händlers ausge
wählte Ware durch Übermittlung einer Kreditkartennummer zu bezahlen. Diese Art der
Bezahlung ist zwar aus dem nicht-elektronischen Handel bekannt, aber nicht besonde
res sicher, da die Kreditkartennummer übertragen und gespeichert wird und somit von
unbefugten Dritten weiter verwendet werden kann. Um dies zu verhindern, sind zwar
spezielle Schutzmechanismen bekannt, welche aber alle nicht ausreichend sind, und
insbesondere den weiteren Ausbau des "electronic commerce" verhindern.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, die Nachteile des Standes
der Technik zu vermeiden, und insbesondere ein Verfahren anzugeben bzw. eine Vor
richtung zu schaffen, mit welcher Zahlungsvorgänge einfach, sicher und kostengünstig
abgewickelt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ansprechend auf eine Betäti
gung einer Bezahlfunktion auf einer Website eines Anbieters, entsprechende Informationen
von dem Server des Anbieters an das Terminal übertragen werden, wobei auf der Grundla
ge der Informationen die Kassiereinrichtung entsprechend angesteuert wird, wobei nach
erfolgter Identifikation eines Anwenders durch eine Verbindung mit dem Bank-Server eine
Bezahltransaktion durchgeführt wird, und wobei die Information über eine erfolgte Zahlung
von dem Terminal an den Anbieter-Server zurückgemeldet wird.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß eine sichere, insbesondere
kartengestützte, Bezahlung mit bargeldlosen Zahlungsmitteln, vorzugsweise mit soge
nannten Smart-Cards, EC-Karte, Geldkarte ermöglicht wird. Derartige Zahlungsmittel
sind bereits im Alltag gebräuchlich und stellen daher keine Gewöhnungsschwierigkei
ten für Anwender dar. Überdies besteht bei der Verwendung von EC-Karten als Zah
lungsmittel eine (begrenzte) Zahlungsgarantie seitens der Kreditwirtschaft. Ebenso wird
erfindungsgemäß keine sicherheitsrelevante Information, wie z. B. eine Kreditkarten
nummer übertragen, sondern lediglich unkritische Daten, wie z. B. ein Kaufpreis oder
ein Ergebnis einer Zahlung.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß diese auf einfache
und kostengünstige Art und Weise in bestehende Terminals integriert bzw. nachgerüstet
werden kann. Insbesondere kann die Erfindung auch in Zusammenhang mit Terminals
eingesetzt werden, welche in sogenannten "Internet-Shops" aufgestellt sind.
Vorzugsweise weisen die entsprechenden Informationen einen Kaufpreis auf. Somit wird
der Kaufpreis an das Terminal übertragen und der Bezahlvorgang, welcher insbesondere
die Übermittlung persönlicher Daten mit sich bringt, kann von dem offenen Netzwerk
hardwaremäßig getrennt werden. Daher ist diese Ausbildung besonders aus sicherheitstech
nischen Gründen bevorzugt.
Vorteilhafterweise weist die Identifikations-Eingabeeinrichtung einen Pinpad auf. Die
Zahlung kann dann auf eine einfache Weise mit EC-Karte durchgeführt werden. Diese Art
der Bezahlung ist auch sehr sicher und die Bezahlung wird von den Kreditinstituten zumin
dest teilweise garantiert.
Zur Bereitstellung einer Quittung für den Anwender ist bevorzugt, daß das Terminal einen
Drucker aufweist.
Vorzugsweise weist das Terminal eine, insbesondere nachrüstbare, kompakte Einheit bzw.
Modul auf, in welcher eine Eingabeeinrichtung, die Kassiereinrichtung und der Drucker
zusammengefaßt sind.
Zur Erhöhung der Funktionalität ist bevorzugt, daß der Kartenleser eine Hybrid-Kartenleser
ist, welcher zum Lesen von auf der Karte, in einem Magnetstreifen und/oder einem Chip,
gespeicherten Daten vorgesehen ist.
Zur besonderen Absicherung der Übertragung der sicherheitstechnisch relevanten Daten ist
bevorzugt, daß die Verbindung der Kassiereinrichtung mit dem Bank-Server über eine se
parate Leitung, insbesondere eine ISDN-Verbindung, erfolgt.
Eine einfache Realisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens schlägt vor, daß das Termi
nal einen Browser mit einem Bezahl-Applet aufweist, welches durch ein Signal von dem
Anbieter-Server gestartet wird, und welches die entsprechenden Informationen an die Kas
siereinrichtung übermittelt. Insbesondere durch die Verwendung einer derartigen Software-
Applikation müssen an bestehenden Systemen nur minimale Änderungen vorgenommen
werden, um erfindungsgemäß zu bezahlen.
Vorteilhafterweise kommuniziert das Bezahl-Applet mit der Kassiereinrichtung über die
serielle Schnittstelle mittels ISO-Schicht-2 Protokoll. Auf diese Weise werden Schnittstel
lenprobleme einfach umgangen.
Zur Erhöhung des Bedienungskomforts, aber auch zur das Ergebnis einer Zahlung durch
Anzeige einer speziellen Website im Browser angezeigt wird. Dies erfolgt ansprechend auf
eine von der Kassiereinrichtung gelieferten Information über die Validität der Zahlung.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Patent
ansprüchen offenbart.
Die Erfindung, sowie weitere Vorteile, Merkmale, Ziele und Anwendungsmöglichkei
ten derselben wird bzw. werden im folgenden anhand einer Beschreibung eines bevor
zugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder
bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den
Gegenstand der vorliegenden Erfindung, und zwar unabhängig von ihrer Zusammenfas
sung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Terminals zur Durch
führung des erfindungsgemäßen Verfahrens; und
Fig. 2 ein schematisches Blockdiagramm zur Veranschaulichung des erfindungsgemä
ßen Verfahrens.
In Fig. 1 ist schematisch ein erfindungsgemäßes Terminal 1 gezeigt, welches als stand
alone Terminal ausgebildet ist. Das Terminal 1 ist beispielsweise an öffentlichen Orten,
wie z. B. in einem Flugplatz aufgestellt. Das Terminal 1 kann aber auch in speziell an
gemieteten Räumen, als sogenannter "shop-in-shop" eingesetzt werden. Das Terminal 1
weist eine Anzeigeeinrichtung 2 auf, die beispielsweise ein Flachbildschirm oder
Touchscreen ist. Ferner weist das Terminal 1 eine Eingabeeinrichtung 3 auf, um Einga
ben eines Anwenders dem System mitzuteilen. Die Eingabeeinrichtung 3 dient insbe
sondere aber dazu, einem Anwender die Navigation durch das Internet und die Auswahl
von Produkten auf Websites von Anbietern zu ermöglichen. Die Eingabeeinrichtung 3
weist im Ausführungsbeispiel eine Tastatur 4 und einen Trackball 5 auf. Ferner weist
das Terminal 1 einen sogenannten PINpad 6 auf, welcher im Stand der Technik bereits
bekannt ist. Der PINpad 6 weist seinerseits eine Tastatur und einen Flüssigkristall-
(LCD)-Bildschirm auf, wodurch ein Anmelder eine Geheimzahl eingeben kann bzw.
ihm eine entsprechende Menüsteuerung angezeigt wird. Ferner weist das Terminal 1
eine Kartenlesevorrichtung 7 auf in welche eine Karte, insbesondere eine EC-Karte
oder eine Geldkarte, eines Anwenders eingeführt werden kann. Der Kartenleser 7 liest
dabei insbesondere Daten von der Karte aus, die in einem auf der Karte angebrachten
Magnetstreifen oder Chip gespeichert sind. Somit kann der Kartenleser insbesondere
ein Hybrid-Kartenleser sein. Ferner kann der Kartenleser 7 auch Daten aus der Karte
auf andere Weise auslesen. Der Kartenleser 7 kann überdies auch über eine Schreibe-
Funktionalität verfügen, um Daten auf der Karte zu verändern, wie z. B. die Abbuchung
einer auf der Karte gespeicherten Geldmenge. Ein Drucker 8 ist vorgesehen, um Fi
nanztransaktionen für einen Anwender zu quittieren. In einer nachrüstbaren Einheit 10
sind die Eingabeeinrichtung 3, der PINpad 6, der Kartenleser 7 und der Drucker 8 inte
griert. Die Einheit 10 ist vorteilhafterweise auf der Vorderseite des Terminals 1 unter
halb der Anzeigeeinrichtung 2 angeordnet. Durch die Ausbildung als kompakte Einheit
10 kann auf einfache Weise ein Terminal 1 ohne die der Einheit entsprechenden Kom
ponenten nachgerüstet werden. Die Einheit 10 besitzt im eingebauten Zustand eine nach
vorne ausgebildete Kante 11, welche die Einheit 10 in zwei Abschnitte unterteilt. Auf
der oberhalb der Kante 11 nach vorne hinweisenden Fläche eines ersten Abschnitts der
Einheit 10 ist die Eingabeeinrichtung 3 und daneben der PINpad 6 angeordnet. Insbe
sondere um ergonomischen Gesichtspunkten Rechnung zu tragen, ist der obere Teil der
Einheit 3 nach hinten ansteigend ausgebildet. Unterhalb der Kante 11 in einem zweiten
Abschnitt der Einheit 10 sind die Kartenleseeinrichtung 7 und die Druckeinrichtung 8
angeordnet. Der untere Bereich der Einheit 10 fällt nach hinten ab, in etwa entspre
chend dem oberen Teil der Einheit 10. Ferner weist das erfindungsgemäße Terminal 1
ein (nicht dargestelltes) Modem, PC-Karte oder dergleichen auf, mit welchem das Ter
minal mit dem Internet verbunden ist. Über eine separate Telefonverbindung, vorzugs
weise ISDN-Verbindung, ist das Terminal 1 mit einem Banking-Provider übermittelt,
um den Anteil des Bezahlungsvorgangs zwischen Anwender und seiner Bank zu reali
sieren. Zur Stabilisierung des Terminals 1 ist eine Bodenplatte 12 vorgesehen.
In Fig. 2 ist ein schematisches Blockdiagramm zur Veranschaulichung des erfindungs
gemäßen Verfahrens dargestellt. Man entnimmt der Fig. 2 eine im Internet befindliche
Verkaufsstätte, ein sogenannter "E-Shop", über den online Waren und Dienstleistungen
verrieben werden. Als Beispiel hierfür sei eine Internet-Buchhandlung erwähnt. Insbe
sondere können die vertriebenen Waren solche sein, die einem Anwender nach der Be
stellung zugesandt werden, wie z. B. Bücher, oder aber auch Informationen bzw. Daten,
wie z. B. ein Softwareprogramm, welches unmittelbar über das Internet an den Anwen
der gesandt wird. Für den letztgenannten Fall ist es besonders wichtig, daß der Zah
lungsvorgang besonders sicher ist, da über den Kunden nicht viel mehr als eine Adresse
im Internet bekannt ist. Der "E-Shop" ist auf einem Server eines Anbieters von Waren
(Produkte oder Informationen) und/oder Dienstleistungen, insbesondere eines Händlers
oder einer Behörde, angeordnet und wird laufend aktualisiert. Der "E-Shop" wird in
dem im erfindungsgemäßen Terminal 1 gespeicherten Browser eines Anwenders ange
zeigt. Ein Anwender oder Kunde greift über die Internetverbindung, welche vorzugs
weise über das TCP/IP Kommunikationsprotokoll erfolgt, auf das Warenangebot eines
Händlers zu. Dabei kann der Kunde auf der Website des Händlers eine Vielzahl von
verschiedenen Waren oder Dienstleistungen auswählen und speichert diese in einem
virtuellen "Einkaufswagen". Auf der Website des Händlers ist eine spezielle Zahlungs
funktion gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren, beispielsweise die Zahlungsfunkti
on "Zahlen mit EC-Karte" installiert. Wenn der Kunde nun eine Bezahlung von zuvor
ausgewählten Waren wünscht, geschieht dies durch Anklicken eines entsprechenden
Buttons auf der Website des Händlers. Dies wird dem Browser des Kunden mitgeteilt.
Daraufhin wird im Browser des Anwenders ein Bezahl- bzw. Payment-Applet gestartet.
Von der Website des Händlers werden alle relevanten Informationen, insbesondere der
zu zahlende Betrag an den Browser des erfindungsgemäßen Terminals 1 übermittelt.
Nach dem Starten des Applets kommuniziert dieses Modul mit einer Kassiereinrich
tung, welche den PINpad 6 den Kartenleser 7 und den Drucker 8 aufweist. Die Kom
munikation zwischen dem in einem PC-Modul gespeicherten Browser und der Kas
siereinrichtung erfolgt über die serielle Schnittstelle des Personalcomputers. Als Proto
koll wird hierzu vorzugsweise das ISO Schicht-2 Protokoll verwendet.
Der eigentliche Bezahlvorgang (Karte lesen, Betrag bestätigen, Geheimnummer einge
ben, Karte entnehmen) wird von der Kassiereinrichtung auf eine bekannte Art und Wei
se abgewickelt. Hierzu ist eine separate ISDN-Verbindung zu einem Banking-Provider
vorgesehen. Über diese Verbindung wird von dem Banking-Provider auch die Gültig
keit der Karte, die ausreichende Deckung des zugrundeliegenden Kontos, die Geheim
nummer etc. überprüft. Das Ergebnis des Bezahlvorgangs (erfolgreich/nicht erfolgreich)
wird dem Bezahl-Applet des Browsers zurückgemeldet und in dem Browser wird eine
entsprechende Internetseite (URL) angezeigt, um dem Anwender das Ergebnis des Be
zahlvorgangs mitzuteilen. Ferner wird dem Händler-Server zurückgemeldet, daß die
angeforderte Ware erfolgreich bezahlt wurde. Die eigentliche Finanztransaktion wird
dann zu einem späteren Zeitpunkt von dem Banking-Provider an den Händler durch
eine Überweisung getätigt.
Die Erfindung wurde zuvor anhand einer bevorzugten Ausführungsform derselben nä
her erläutert. Für einen Fachmann ist es jedoch offensichtlich, daß unterschiedlich Ab
wandlungen und Modifikationen gemacht werden, ohne den der Erfindung zugrunde
liegenden Gedanken zu verlassen.
Claims (20)
1. Verfahren zur Abwicklung von Zahlungen über das Internet mit einem Terminal mit
einer Kassiereinrichtung, welche einen Kartenleser und eine zusätzliche Identifikations-
Eingabeeinrichtung aufweist, wobei das Terminal mit dem Intemet und mit einem Bank-
Server verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ansprechend auf eine Betätigung einer
Bezahlfunktion auf einer Website eines Anbieters, entsprechende Informationen von dem
Server des Anbieters an das Terminal übertragen werden, wobei auf der Grundlage der In
formationen die Kassiereinrichtung entsprechend angesteuert wird, wobei nach erfolgter
Identifikation eines Anwenders durch eine Verbindung mit dem Bank-Server eine Bezahl
transaktion durchgeführt wird, und wobei die Information über eine erfolgte Zahlung von
dem Terminal an den Anbieter-Server zurückgemeldet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechenden Infor
mationen einen Kaufpreis aufweisen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch eekennzeichnet, daß die Identifikations-
Eingabeeinrichtung einen Pinpad aufweist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Termi
nal eine Druckeinrichtung aufweist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Termi
nal eine, insbesondere nachrüstbare Einheit, aufweist, in welcher eine Eingabeeinrichtung
für das Terminal, die Kassiereinrichtung und die Druckeinrichtung zusammengefaßt sind.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kar
tenleser eine Hybrid-Kartenleser ist, welcher zum Lesen von auf der Karte, in einem Ma
gnetstreifen und/oder einem Chip, gespeicherten Daten vorgesehen ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin
dung der Kassiereinrichtung mit dem Bank-Server über eine separate Leitung, insbesondere
eine ISDN-Verbindung, und vorzugsweise über eine Modem oder dergleichen, erfolgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Termi
nal einen Browser mit einem Bezahl-Applet aufweist, welches durch ein Signal von dem
Anbieter-Server gestartet wird, und welches die entsprechenden Informationen an die Kas
siereinrichtung übermittelt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Bezahl-Applet mit der
Kassiereinrichtung über die serielle Schnittstelle mittels ISO-Schicht-2 Protokoll kommu
niziert.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch eekennzeichnet, daß
das Ergebnis einer Zahlung durch Anzeige einer speziellen Website im Browser angezeigt
wird.
11. Terminal mit einer Kassiereinrichtung, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens
nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Kassiereinrichtung einen Kartenleser und
eine zusätzliche Identifikations-Eingabeeinrichtung aufweist, wobei das Terminal mit dem
Intemet und mit einem Bank-Server verbunden ist zur Abwicklung von Zahlungen über das
Internet des Verfahrens, wobei ansprechend auf eine Betätigung einer Bezahlfunktion auf
einer Website eines Anbieters, entsprechende Informationen von dem Server des Anbieters
an das Terminal übertragen werden, wobei auf der Grundlage der Informationen die Kas
siereinrichtung entsprechend angesteuert wird, wobei nach erfolgter Identifikation eines
Anwenders durch eine Verbindung mit dem Bank-Server eine Bezahltransaktion durchge
führt wird, und wobei die Information über eine erfolgte Zahlung von dem Terminal an den
Anbieter-Server zurückgemeldet wird.
12. Terminal nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechenden Infor
mationen einen Kaufpreis aufweisen.
13. Terminal nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifikations-
Eingabeeinrichtung einen Pinpad aufweist.
14. Terminal nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch eekennzeichnet, daß das
Terminal einen Drucker aufweist.
15. Terminal nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch eekennzeichnet, daß das
Terminal eine, insbesondere nachrüstbare Einheit aufweist, in welcher eine Eingabeein
richtung, die Kassiereinrichtung und der Drucker zusammengefaßt sind.
16. Terminal nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch eekennzeichnet, daß der
Kartenleser eine Hybrid-Kartenleser ist, welcher zum Lesen von auf der Karte, in einem
Magnetstreifen und/oder einem Chip, gespeicherten Daten vorgesehen ist.
17. Terminal nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver
bindung der Kassiereinrichtung mit dem Bank-Server über eine separate Leitung, insbeson
dere eine ISDN-Verbindung, vorzugsweise über eine Modem oder dergleichen, erfolgt.
18. Terminal nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das
Terminal einen Browser mit einem Bezahl-Applet aufweist, welches durch ein Signal von
dem Anbieter-Server gestartet wird, und welches die entsprechenden Informationen an die
Kassiereinrichtung übermittelt.
19. Terminal nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Bezahl-Applet mit der
Kassiereinrichtung über die serielle Schnittstelle mittels ISO-Schicht-2 Protokoll kommu
niziert.
20. Terminal nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeich
net, daß das Ergebnis einer Zahlung durch Anzeige einer speziellen Website im Browser
angezeigt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001110813 DE10110813A1 (de) | 2001-03-06 | 2001-03-06 | Verfahren und Vorrichtung zur Abwicklung von Zahlungen im Internet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001110813 DE10110813A1 (de) | 2001-03-06 | 2001-03-06 | Verfahren und Vorrichtung zur Abwicklung von Zahlungen im Internet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10110813A1 true DE10110813A1 (de) | 2002-09-19 |
Family
ID=7676519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001110813 Ceased DE10110813A1 (de) | 2001-03-06 | 2001-03-06 | Verfahren und Vorrichtung zur Abwicklung von Zahlungen im Internet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10110813A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10207932A1 (de) * | 2002-02-23 | 2003-09-25 | Bank Verlag Gmbh | Datenverarbeitungssystem und Verfahren zur elektronischen Zahlungsvermittlung |
| DE102004049009A1 (de) * | 2004-10-05 | 2006-04-06 | Deutsche Telekom Ag | Verfahren und Kommunikationssystem zum Abwickeln eines Zahlungsverkehrs |
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| WO1998049658A1 (en) * | 1997-04-30 | 1998-11-05 | Visa International Service Association | Internet payment and loading system using smart card |
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2001
- 2001-03-06 DE DE2001110813 patent/DE10110813A1/de not_active Ceased
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