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DE10110813A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Abwicklung von Zahlungen im Internet - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Abwicklung von Zahlungen im Internet

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Publication number
DE10110813A1
DE10110813A1 DE2001110813 DE10110813A DE10110813A1 DE 10110813 A1 DE10110813 A1 DE 10110813A1 DE 2001110813 DE2001110813 DE 2001110813 DE 10110813 A DE10110813 A DE 10110813A DE 10110813 A1 DE10110813 A1 DE 10110813A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
terminal
payment
cashier
server
card reader
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2001110813
Other languages
English (en)
Inventor
Ingo Paprotta
Lars Klawitter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIENDLYWAY AG fur ANWENDERFR
Original Assignee
FRIENDLYWAY AG fur ANWENDERFR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIENDLYWAY AG fur ANWENDERFR filed Critical FRIENDLYWAY AG fur ANWENDERFR
Priority to DE2001110813 priority Critical patent/DE10110813A1/de
Publication of DE10110813A1 publication Critical patent/DE10110813A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q20/00Payment architectures, schemes or protocols
    • G06Q20/04Payment circuits
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q20/00Payment architectures, schemes or protocols
    • G06Q20/08Payment architectures
    • G06Q20/18Payment architectures involving self-service terminals [SST], vending machines, kiosks or multimedia terminals
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
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Abstract

Bei einem Verfahren zur Abwicklung von Zahlungen über das Internet mit einem Terminal mit einer Kassiereinrichtung, welches einen Kartenleser und eine zusätzliche Identifikations-Eingabeeinrichtung aufweist, wobei das Terminal mit dem Internet und mit einem Bank-Server verbunden ist, ergibt sich eine einfache, sichere und kostengünstige Abwicklung von Zahlungsvorgängen dadurch, daß, ansprechend auf eine Betätigung einer Bezahlfunktion auf einer Website eines Händlers, entsprechende Informationen von dem Server des Händlers an das Terminal übertragen werden, wobei auf der Grundlage der Informationen die Kassiereinrichtung entsprechend angesteuert wird, wobei nach erfolgter Identifikation eines Anwenders durch eine Verbindung mit dem Bank-Server eine Bezahltransaktion durchgeführt wird und wobei die Information über eine erfolgte Zahlung von dem Terminal an den Händler-Server zurückgemeldet wird.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abwicklung von Zahlungen über das Intemet mit einem Terminal mit einer Kassiereinrichtung, welches einen Kartenleser und eine zusätzliche Identifikations-Eingabeeinrichtung aufweist, wobei das Terminal mit dem Intemet und mit einem Bank-Server verbunden ist. Ferner betrifft die vorliegende Erfin­ dung ein Terminal zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Im Stand der Technik sind Computernetze, insbesondere offene Netzwerke, wie z. B. das Internet, bekannt und gerade das Internet hat in den letzten Jahren enorme Wachs­ tumsraten erfahren. Das Internet dient nicht nur der Informationsbeschaffung und der Kommunikation im allgemeinen, sondern besitzt auch eine große kommerzielle Rele­ vanz, was unter dem Schlagwort "electronic commerce" bekannt ist. Während die Zahl der Anbieter und der Angebote, welche im Intemet verfügbar ist, ständig wachsen, so gibt es im Hinblick auf die Abwicklung von Finanztransaktionen bzw. Zahlungsvor­ gängen im Stand der Technik immer noch keine befriedigende Lösung. Eine akzepta­ bles Zahlungssystem muß einer Vielzahl von Anforderungen unterschiedlichster Natur gerecht werden. Beispielsweise muß sichergestellt werden, daß eine von dem System als erfolgreich gemeldete Zahlung auch tatsächlich erfolgt. Dies stellt sowohl techni­ sche als auch juristische Probleme. Darüber hinaus muß das Zahlungssystem auch hin­ reichend einfach sein und sollte auf den bereits vorhandenen Zahlungsarten aufsetzen, um Gewöhnungs- bzw. Bedienungsschwierigkeiten zu vermeiden. Schließlich ist es gerade bei offenen Netzwerken, wie z. B. dem Internet, äußerst wichtig, daß die Sicher­ heit der für die Finanztransaktion ausgetauschten Daten gewahrt bleibt. Es ist nun im Stand der Technik bekannt, eine im Internet auf der Website eines Händlers ausge­ wählte Ware durch Übermittlung einer Kreditkartennummer zu bezahlen. Diese Art der Bezahlung ist zwar aus dem nicht-elektronischen Handel bekannt, aber nicht besonde­ res sicher, da die Kreditkartennummer übertragen und gespeichert wird und somit von unbefugten Dritten weiter verwendet werden kann. Um dies zu verhindern, sind zwar spezielle Schutzmechanismen bekannt, welche aber alle nicht ausreichend sind, und insbesondere den weiteren Ausbau des "electronic commerce" verhindern.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden, und insbesondere ein Verfahren anzugeben bzw. eine Vor­ richtung zu schaffen, mit welcher Zahlungsvorgänge einfach, sicher und kostengünstig abgewickelt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ansprechend auf eine Betäti­ gung einer Bezahlfunktion auf einer Website eines Anbieters, entsprechende Informationen von dem Server des Anbieters an das Terminal übertragen werden, wobei auf der Grundla­ ge der Informationen die Kassiereinrichtung entsprechend angesteuert wird, wobei nach erfolgter Identifikation eines Anwenders durch eine Verbindung mit dem Bank-Server eine Bezahltransaktion durchgeführt wird, und wobei die Information über eine erfolgte Zahlung von dem Terminal an den Anbieter-Server zurückgemeldet wird.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß eine sichere, insbesondere kartengestützte, Bezahlung mit bargeldlosen Zahlungsmitteln, vorzugsweise mit soge­ nannten Smart-Cards, EC-Karte, Geldkarte ermöglicht wird. Derartige Zahlungsmittel sind bereits im Alltag gebräuchlich und stellen daher keine Gewöhnungsschwierigkei­ ten für Anwender dar. Überdies besteht bei der Verwendung von EC-Karten als Zah­ lungsmittel eine (begrenzte) Zahlungsgarantie seitens der Kreditwirtschaft. Ebenso wird erfindungsgemäß keine sicherheitsrelevante Information, wie z. B. eine Kreditkarten­ nummer übertragen, sondern lediglich unkritische Daten, wie z. B. ein Kaufpreis oder ein Ergebnis einer Zahlung.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß diese auf einfache und kostengünstige Art und Weise in bestehende Terminals integriert bzw. nachgerüstet werden kann. Insbesondere kann die Erfindung auch in Zusammenhang mit Terminals eingesetzt werden, welche in sogenannten "Internet-Shops" aufgestellt sind.
Vorzugsweise weisen die entsprechenden Informationen einen Kaufpreis auf. Somit wird der Kaufpreis an das Terminal übertragen und der Bezahlvorgang, welcher insbesondere die Übermittlung persönlicher Daten mit sich bringt, kann von dem offenen Netzwerk hardwaremäßig getrennt werden. Daher ist diese Ausbildung besonders aus sicherheitstech­ nischen Gründen bevorzugt.
Vorteilhafterweise weist die Identifikations-Eingabeeinrichtung einen Pinpad auf. Die Zahlung kann dann auf eine einfache Weise mit EC-Karte durchgeführt werden. Diese Art der Bezahlung ist auch sehr sicher und die Bezahlung wird von den Kreditinstituten zumin­ dest teilweise garantiert.
Zur Bereitstellung einer Quittung für den Anwender ist bevorzugt, daß das Terminal einen Drucker aufweist.
Vorzugsweise weist das Terminal eine, insbesondere nachrüstbare, kompakte Einheit bzw. Modul auf, in welcher eine Eingabeeinrichtung, die Kassiereinrichtung und der Drucker zusammengefaßt sind.
Zur Erhöhung der Funktionalität ist bevorzugt, daß der Kartenleser eine Hybrid-Kartenleser ist, welcher zum Lesen von auf der Karte, in einem Magnetstreifen und/oder einem Chip, gespeicherten Daten vorgesehen ist.
Zur besonderen Absicherung der Übertragung der sicherheitstechnisch relevanten Daten ist bevorzugt, daß die Verbindung der Kassiereinrichtung mit dem Bank-Server über eine se­ parate Leitung, insbesondere eine ISDN-Verbindung, erfolgt.
Eine einfache Realisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens schlägt vor, daß das Termi­ nal einen Browser mit einem Bezahl-Applet aufweist, welches durch ein Signal von dem Anbieter-Server gestartet wird, und welches die entsprechenden Informationen an die Kas­ siereinrichtung übermittelt. Insbesondere durch die Verwendung einer derartigen Software- Applikation müssen an bestehenden Systemen nur minimale Änderungen vorgenommen werden, um erfindungsgemäß zu bezahlen.
Vorteilhafterweise kommuniziert das Bezahl-Applet mit der Kassiereinrichtung über die serielle Schnittstelle mittels ISO-Schicht-2 Protokoll. Auf diese Weise werden Schnittstel­ lenprobleme einfach umgangen.
Zur Erhöhung des Bedienungskomforts, aber auch zur das Ergebnis einer Zahlung durch Anzeige einer speziellen Website im Browser angezeigt wird. Dies erfolgt ansprechend auf eine von der Kassiereinrichtung gelieferten Information über die Validität der Zahlung. Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Patent­ ansprüchen offenbart.
Die Erfindung, sowie weitere Vorteile, Merkmale, Ziele und Anwendungsmöglichkei­ ten derselben wird bzw. werden im folgenden anhand einer Beschreibung eines bevor­ zugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, und zwar unabhängig von ihrer Zusammenfas­ sung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Terminals zur Durch­ führung des erfindungsgemäßen Verfahrens; und
Fig. 2 ein schematisches Blockdiagramm zur Veranschaulichung des erfindungsgemä­ ßen Verfahrens.
In Fig. 1 ist schematisch ein erfindungsgemäßes Terminal 1 gezeigt, welches als stand­ alone Terminal ausgebildet ist. Das Terminal 1 ist beispielsweise an öffentlichen Orten, wie z. B. in einem Flugplatz aufgestellt. Das Terminal 1 kann aber auch in speziell an­ gemieteten Räumen, als sogenannter "shop-in-shop" eingesetzt werden. Das Terminal 1 weist eine Anzeigeeinrichtung 2 auf, die beispielsweise ein Flachbildschirm oder Touchscreen ist. Ferner weist das Terminal 1 eine Eingabeeinrichtung 3 auf, um Einga­ ben eines Anwenders dem System mitzuteilen. Die Eingabeeinrichtung 3 dient insbe­ sondere aber dazu, einem Anwender die Navigation durch das Internet und die Auswahl von Produkten auf Websites von Anbietern zu ermöglichen. Die Eingabeeinrichtung 3 weist im Ausführungsbeispiel eine Tastatur 4 und einen Trackball 5 auf. Ferner weist das Terminal 1 einen sogenannten PINpad 6 auf, welcher im Stand der Technik bereits bekannt ist. Der PINpad 6 weist seinerseits eine Tastatur und einen Flüssigkristall- (LCD)-Bildschirm auf, wodurch ein Anmelder eine Geheimzahl eingeben kann bzw. ihm eine entsprechende Menüsteuerung angezeigt wird. Ferner weist das Terminal 1 eine Kartenlesevorrichtung 7 auf in welche eine Karte, insbesondere eine EC-Karte oder eine Geldkarte, eines Anwenders eingeführt werden kann. Der Kartenleser 7 liest dabei insbesondere Daten von der Karte aus, die in einem auf der Karte angebrachten Magnetstreifen oder Chip gespeichert sind. Somit kann der Kartenleser insbesondere ein Hybrid-Kartenleser sein. Ferner kann der Kartenleser 7 auch Daten aus der Karte auf andere Weise auslesen. Der Kartenleser 7 kann überdies auch über eine Schreibe- Funktionalität verfügen, um Daten auf der Karte zu verändern, wie z. B. die Abbuchung einer auf der Karte gespeicherten Geldmenge. Ein Drucker 8 ist vorgesehen, um Fi­ nanztransaktionen für einen Anwender zu quittieren. In einer nachrüstbaren Einheit 10 sind die Eingabeeinrichtung 3, der PINpad 6, der Kartenleser 7 und der Drucker 8 inte­ griert. Die Einheit 10 ist vorteilhafterweise auf der Vorderseite des Terminals 1 unter­ halb der Anzeigeeinrichtung 2 angeordnet. Durch die Ausbildung als kompakte Einheit 10 kann auf einfache Weise ein Terminal 1 ohne die der Einheit entsprechenden Kom­ ponenten nachgerüstet werden. Die Einheit 10 besitzt im eingebauten Zustand eine nach vorne ausgebildete Kante 11, welche die Einheit 10 in zwei Abschnitte unterteilt. Auf der oberhalb der Kante 11 nach vorne hinweisenden Fläche eines ersten Abschnitts der Einheit 10 ist die Eingabeeinrichtung 3 und daneben der PINpad 6 angeordnet. Insbe­ sondere um ergonomischen Gesichtspunkten Rechnung zu tragen, ist der obere Teil der Einheit 3 nach hinten ansteigend ausgebildet. Unterhalb der Kante 11 in einem zweiten Abschnitt der Einheit 10 sind die Kartenleseeinrichtung 7 und die Druckeinrichtung 8 angeordnet. Der untere Bereich der Einheit 10 fällt nach hinten ab, in etwa entspre­ chend dem oberen Teil der Einheit 10. Ferner weist das erfindungsgemäße Terminal 1 ein (nicht dargestelltes) Modem, PC-Karte oder dergleichen auf, mit welchem das Ter­ minal mit dem Internet verbunden ist. Über eine separate Telefonverbindung, vorzugs­ weise ISDN-Verbindung, ist das Terminal 1 mit einem Banking-Provider übermittelt, um den Anteil des Bezahlungsvorgangs zwischen Anwender und seiner Bank zu reali­ sieren. Zur Stabilisierung des Terminals 1 ist eine Bodenplatte 12 vorgesehen.
In Fig. 2 ist ein schematisches Blockdiagramm zur Veranschaulichung des erfindungs­ gemäßen Verfahrens dargestellt. Man entnimmt der Fig. 2 eine im Internet befindliche Verkaufsstätte, ein sogenannter "E-Shop", über den online Waren und Dienstleistungen verrieben werden. Als Beispiel hierfür sei eine Internet-Buchhandlung erwähnt. Insbe­ sondere können die vertriebenen Waren solche sein, die einem Anwender nach der Be­ stellung zugesandt werden, wie z. B. Bücher, oder aber auch Informationen bzw. Daten, wie z. B. ein Softwareprogramm, welches unmittelbar über das Internet an den Anwen­ der gesandt wird. Für den letztgenannten Fall ist es besonders wichtig, daß der Zah­ lungsvorgang besonders sicher ist, da über den Kunden nicht viel mehr als eine Adresse im Internet bekannt ist. Der "E-Shop" ist auf einem Server eines Anbieters von Waren (Produkte oder Informationen) und/oder Dienstleistungen, insbesondere eines Händlers oder einer Behörde, angeordnet und wird laufend aktualisiert. Der "E-Shop" wird in dem im erfindungsgemäßen Terminal 1 gespeicherten Browser eines Anwenders ange­ zeigt. Ein Anwender oder Kunde greift über die Internetverbindung, welche vorzugs­ weise über das TCP/IP Kommunikationsprotokoll erfolgt, auf das Warenangebot eines Händlers zu. Dabei kann der Kunde auf der Website des Händlers eine Vielzahl von verschiedenen Waren oder Dienstleistungen auswählen und speichert diese in einem virtuellen "Einkaufswagen". Auf der Website des Händlers ist eine spezielle Zahlungs­ funktion gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren, beispielsweise die Zahlungsfunkti­ on "Zahlen mit EC-Karte" installiert. Wenn der Kunde nun eine Bezahlung von zuvor ausgewählten Waren wünscht, geschieht dies durch Anklicken eines entsprechenden Buttons auf der Website des Händlers. Dies wird dem Browser des Kunden mitgeteilt. Daraufhin wird im Browser des Anwenders ein Bezahl- bzw. Payment-Applet gestartet. Von der Website des Händlers werden alle relevanten Informationen, insbesondere der zu zahlende Betrag an den Browser des erfindungsgemäßen Terminals 1 übermittelt. Nach dem Starten des Applets kommuniziert dieses Modul mit einer Kassiereinrich­ tung, welche den PINpad 6 den Kartenleser 7 und den Drucker 8 aufweist. Die Kom­ munikation zwischen dem in einem PC-Modul gespeicherten Browser und der Kas­ siereinrichtung erfolgt über die serielle Schnittstelle des Personalcomputers. Als Proto­ koll wird hierzu vorzugsweise das ISO Schicht-2 Protokoll verwendet.
Der eigentliche Bezahlvorgang (Karte lesen, Betrag bestätigen, Geheimnummer einge­ ben, Karte entnehmen) wird von der Kassiereinrichtung auf eine bekannte Art und Wei­ se abgewickelt. Hierzu ist eine separate ISDN-Verbindung zu einem Banking-Provider vorgesehen. Über diese Verbindung wird von dem Banking-Provider auch die Gültig­ keit der Karte, die ausreichende Deckung des zugrundeliegenden Kontos, die Geheim­ nummer etc. überprüft. Das Ergebnis des Bezahlvorgangs (erfolgreich/nicht erfolgreich) wird dem Bezahl-Applet des Browsers zurückgemeldet und in dem Browser wird eine entsprechende Internetseite (URL) angezeigt, um dem Anwender das Ergebnis des Be­ zahlvorgangs mitzuteilen. Ferner wird dem Händler-Server zurückgemeldet, daß die angeforderte Ware erfolgreich bezahlt wurde. Die eigentliche Finanztransaktion wird dann zu einem späteren Zeitpunkt von dem Banking-Provider an den Händler durch eine Überweisung getätigt.
Die Erfindung wurde zuvor anhand einer bevorzugten Ausführungsform derselben nä­ her erläutert. Für einen Fachmann ist es jedoch offensichtlich, daß unterschiedlich Ab­ wandlungen und Modifikationen gemacht werden, ohne den der Erfindung zugrunde­ liegenden Gedanken zu verlassen.

Claims (20)

1. Verfahren zur Abwicklung von Zahlungen über das Internet mit einem Terminal mit einer Kassiereinrichtung, welche einen Kartenleser und eine zusätzliche Identifikations- Eingabeeinrichtung aufweist, wobei das Terminal mit dem Intemet und mit einem Bank- Server verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ansprechend auf eine Betätigung einer Bezahlfunktion auf einer Website eines Anbieters, entsprechende Informationen von dem Server des Anbieters an das Terminal übertragen werden, wobei auf der Grundlage der In­ formationen die Kassiereinrichtung entsprechend angesteuert wird, wobei nach erfolgter Identifikation eines Anwenders durch eine Verbindung mit dem Bank-Server eine Bezahl­ transaktion durchgeführt wird, und wobei die Information über eine erfolgte Zahlung von dem Terminal an den Anbieter-Server zurückgemeldet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechenden Infor­ mationen einen Kaufpreis aufweisen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch eekennzeichnet, daß die Identifikations- Eingabeeinrichtung einen Pinpad aufweist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Termi­ nal eine Druckeinrichtung aufweist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Termi­ nal eine, insbesondere nachrüstbare Einheit, aufweist, in welcher eine Eingabeeinrichtung für das Terminal, die Kassiereinrichtung und die Druckeinrichtung zusammengefaßt sind.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kar­ tenleser eine Hybrid-Kartenleser ist, welcher zum Lesen von auf der Karte, in einem Ma­ gnetstreifen und/oder einem Chip, gespeicherten Daten vorgesehen ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin­ dung der Kassiereinrichtung mit dem Bank-Server über eine separate Leitung, insbesondere eine ISDN-Verbindung, und vorzugsweise über eine Modem oder dergleichen, erfolgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Termi­ nal einen Browser mit einem Bezahl-Applet aufweist, welches durch ein Signal von dem Anbieter-Server gestartet wird, und welches die entsprechenden Informationen an die Kas­ siereinrichtung übermittelt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Bezahl-Applet mit der Kassiereinrichtung über die serielle Schnittstelle mittels ISO-Schicht-2 Protokoll kommu­ niziert.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch eekennzeichnet, daß das Ergebnis einer Zahlung durch Anzeige einer speziellen Website im Browser angezeigt wird.
11. Terminal mit einer Kassiereinrichtung, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Kassiereinrichtung einen Kartenleser und eine zusätzliche Identifikations-Eingabeeinrichtung aufweist, wobei das Terminal mit dem Intemet und mit einem Bank-Server verbunden ist zur Abwicklung von Zahlungen über das Internet des Verfahrens, wobei ansprechend auf eine Betätigung einer Bezahlfunktion auf einer Website eines Anbieters, entsprechende Informationen von dem Server des Anbieters an das Terminal übertragen werden, wobei auf der Grundlage der Informationen die Kas­ siereinrichtung entsprechend angesteuert wird, wobei nach erfolgter Identifikation eines Anwenders durch eine Verbindung mit dem Bank-Server eine Bezahltransaktion durchge­ führt wird, und wobei die Information über eine erfolgte Zahlung von dem Terminal an den Anbieter-Server zurückgemeldet wird.
12. Terminal nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechenden Infor­ mationen einen Kaufpreis aufweisen.
13. Terminal nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifikations- Eingabeeinrichtung einen Pinpad aufweist.
14. Terminal nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch eekennzeichnet, daß das Terminal einen Drucker aufweist.
15. Terminal nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch eekennzeichnet, daß das Terminal eine, insbesondere nachrüstbare Einheit aufweist, in welcher eine Eingabeein­ richtung, die Kassiereinrichtung und der Drucker zusammengefaßt sind.
16. Terminal nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch eekennzeichnet, daß der Kartenleser eine Hybrid-Kartenleser ist, welcher zum Lesen von auf der Karte, in einem Magnetstreifen und/oder einem Chip, gespeicherten Daten vorgesehen ist.
17. Terminal nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver­ bindung der Kassiereinrichtung mit dem Bank-Server über eine separate Leitung, insbeson­ dere eine ISDN-Verbindung, vorzugsweise über eine Modem oder dergleichen, erfolgt.
18. Terminal nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Terminal einen Browser mit einem Bezahl-Applet aufweist, welches durch ein Signal von dem Anbieter-Server gestartet wird, und welches die entsprechenden Informationen an die Kassiereinrichtung übermittelt.
19. Terminal nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Bezahl-Applet mit der Kassiereinrichtung über die serielle Schnittstelle mittels ISO-Schicht-2 Protokoll kommu­ niziert.
20. Terminal nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeich­ net, daß das Ergebnis einer Zahlung durch Anzeige einer speziellen Website im Browser angezeigt wird.
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