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DE10110677B4 - Synchronisationsverfahren zur Verwendung in einem Ultra-Breitband-Kommunikationssystem - Google Patents

Synchronisationsverfahren zur Verwendung in einem Ultra-Breitband-Kommunikationssystem Download PDF

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DE10110677B4 DE2001110677 DE10110677A DE10110677B4 DE 10110677 B4 DE10110677 B4 DE 10110677B4 DE 2001110677 DE2001110677 DE 2001110677 DE 10110677 A DE10110677 A DE 10110677A DE 10110677 B4 DE10110677 B4 DE 10110677B4
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Abstract

Ultra-Breitband-Empfangsverfahren, bei dem eine Empfangseinheit (4) ein von einer Sendeeinheit (2) ausgesendetes, impulslagemoduliertes Ultra-Breitband-Impulssignal (s) empfängt, dadurch gekennzeichnet,
– dass das empfangene Ultra-Breitband-Impulssignal (s'') multipliziert wird mit in Abhängigkeit vom Takt der Empfangseinheit (4) wiederhergestellten Ultra-Breitband-Impulsen (IW1, S1wiederhergestellt), die auf den Takt der Empfangseinheit bezogen früher auftreten,
– dass das empfangene Ultra-Breitband-Impulssignal (s'') multipliziert wird mit in Abhängigkeit vom Takt der Empfangseinheit (4) wiederhergestellten Ultra-Breitband-Impulsen (IW0, S0wiederhergestellt), die auf den Takt der Empfangseinheit bezogen später auftreten,
– dass bei der Multiplikation erzeugte Multiplikationssignale (sm1, sm0) zur Synchronisation der Empfangseinheit (4) verwendet werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Ultra-Breitband-Kommunikationssystem, eine Empfangseinheit für ein Ultra-Breitband-Kommunikationssystem, sowie ein Ultra-Breitband-Empfangsverfahren.
  • Bei Ultra-Breitband- bzw. UWB-Systemen ("UWB" = Ultra Wideband) werden Informationen in Form einer Folge von jeweils nur extrem kurz andauernden Impulsen übertragen. Die Impulsdauer liegt dabei im Piko- bzw. Nanosekundenbereich, im allgemeinen zwischen 100 Pikosekunden und 1 Nanosekunde.
  • Eine derart kurze Impulsdauer führt zu einer extrem großen Bandbreite des Übertragungssignals, und damit zu sehr geringen spektralen Leistungsdichten (Übertragungsleistung in Watt pro Hertz Bandbreite). UWB-Übertragungssignale können somit von unberechtigten Dritten nur schwer vom Grundrauschpegel unterschieden werden, und sind deshalb relativ abhörsicher.
  • Des weiteren können für die Übertragung von UWB-Signalen Frequenzbereiche verwendet werden, die gleichzeitig von anderen, nicht mit UWB-Signalen arbeitenden Nachrichtenübertragungssystemen benutzt werden. Durch die wie oben erwähnt niedrigen spektralen Leistungsdichten von UWB-Signalen wird die Signalübertragung der anderen Nachrichtensysteme durch die UWB-Signale nicht oder nur wenig gestört.
  • Bei UWB-Systemen wird – abhängig von der jeweils zu übertragenden Information – die Lage der gesendeten UWB-Impulse geändert (Impulslagemodulation bzw. PPM ("PPM" = pulse position modulation)). Beispielsweise überträgt eine Sendeeinheit einen einer zu übertragenden "1" zugeordneten UWB-Impuls IM1 geringfügig, z.B. einige trillionstel Sekunden früher, als einen UWB-Impuls IM0, mit dem eine "0" übertragen werden soll. Um in einer der Sendeeinheit zugeordneten Empfangseinheit eine exakte Decodierung der empfangenen Impulse zu gewährleisten, muß die Empfangseinheit genau synchronisiert sein.
  • Aus US 4,648,133 ist eine Empfangsanordnung bekannt, bei der ein empfangenes „pulse-position" moduliertes Signal an einen Receiver gelangt, der eine „Treshold"-Einrichtung, eine „AMP"-Einrichtung und eine „Clipper"-Einrichtung zur Bildung eines Ausgangssignal beinhaltet. Dieses gelangt an eine sogenannte „delay tracking loop, DTL" mit deren Hilfe aus dem Receiver-Ausgangssignal durch Multiplikation ein Clock-Pulse-Signal erzeugt wird.
  • Die Erfindung hat zur Aufgabe, herkömmliche Ultra-Breitband-Empfangsverfahren, Ultra-Breitband-Kommunikationssysteme, sowie Empfangseinheiten für Ultra-Breitband-Kommunikationssysteme weiterzuentwickeln. Sie erreicht dieses und weitere Ziele durch die Gegenstände der Ansprüche 1, 5, 11 und 12.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung empfängt eine Empfangseinheit ein von einer Sendeeinheit ausgesendetes, impulslagemoduliertes Ultra-Breitband-Impulssignal. Das empfangene Ultra-Breitband-Impulssignal wird einerseits mit wiederhergestellten Ultra-Breitband-Impulsen multipliziert, die auf den Takt der Empfangseinheit bezogen früher auftreten und andererseits mit wiederhergestellten Ultra-Breitband-Impulsen multipliziert, die auf den Takt der Empfangseinheit bezogen später auftreten. Die bei den Multiplikationen erzeugten Multiplikationssignale werden zur Synchronisation der Empfangseinheit verwendet.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die beiden erzeugten Multiplikationssignale tiefpaßgefiltert und dann addiert. Das Additionssignal wird zur Phasenregelung eines den Takt der Empfangseinheit erzeugenden Oszillators verwendet: mit Hilfe des Additionssignals kann ein VCO ("VCO" = Voltage Controlled Oscillator bzw. spannungsgesteuerter Oszillator) einer entsprechend wie bei herkömmlichen PLL-Schaltungen ("PLL" = Phase-Locked Loop bzw. Phasensynchronisationsschleife) aufgebauten Regelschleife so angesteuert werden, dass Taktabweichungen eliminiert werden. Auf diese Weise kann der Takt der Empfangseinheit entsprechend wie bei PLL-Schaltungen in den Fangbereich gebracht, und dann mit relativ hoher Genauigkeit im Fangbereich gehalten werden.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und der beigefügten Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines UWB-Übertragungssystems gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Folge von UWB-Impulsen, die von den in 1 dargestellten UWB-Sendeeinheiten ausgesendet werden;
  • 3 eine Synchronisationseinheit, welche in der in 1 dargestellten Empfangseinheit verwendet wird; und
  • 4 Signaldiagramme von in der in 3 dargestellten Synchronisationseinheit vorkommenden Signalen.
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung eines UWB-Übertragungssystems 1. Dieses weist eine erste Sendeeinheit 2, eine zweite Sendeinheit 3, eine Empfangseinheit 4, sowie weitere, hier nicht dargestellte Sende- und/oder Empfangseinheiten auf.
  • Die Sendeeinheiten 2, 3 enthalten jeweils eine Pseudo-Zufallscode-Erzeugungseinrichtung 5, 6, ein Gate 8, 9, eine Modulations-/Sendeeinrichtung 10, 11, sowie eine Antenneneinrichtung 12, 13. Die Empfangseinheit 4 ist ähnlich wie die Sendeeinheiten 2, 3 aufgebaut, und weist eine Antenneneinrichtung 14, eine Funk-Empfangseinrichtung 15, eine Pseudo-Zufallscode-Erzeugungseinrichtung 7, ein Gate 16, sowie eine Demodulationseinrichtung 17 auf.
  • Der Informationsaustausch zwischen den Sendeeinheiten 2, 3 und der Empfangseinheit 4 erfolgt gemäß 2 mittels Ultra-Breitband-Impulsen IA1, IB1, IC0. Um zu verhindern, daß sich die Impulse IA1, IB1, IC0 der einzelnen Sendeeinheiten 2, 3 überlagern, werden die Impulse IA1, IB1, IC0 im TDMA-Vielfachzugriffsverfahren übertragen ("TDMA" = time division multiplex access bzw. Zeitmultiplexzugriff). Dabei sind jeder Sendeeinheit 2, 3 jeweils bestimmte Zeitfenster A, B, C zugeordnet (beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist der ersten Sendeeinheit 2 z.B. das Zeitfenster A zugeordnet, der zweiten Sendeeinheit 3 z.B. das Zeitfenster B, und einer weiteren, nicht dargestellten Sendeeinheit z.B. das Zeitfenster C). Die Zeitfenster A, B, C haben alle im wesentlichen die gleiche Länge, hier ca. 400 Pikosekunden. Die einer bestimmten Sendeeinheit 2, 3 zugeordneten Zeitfenster folgen in unregelmäßigen, von einem Pseudo-Zufallscode bestimmten zeitlichen Abständen aufeinander (Time Hopping).
  • Wieder bezogen auf 1 ist der der jeweiligen Sendeeinheit 2, 3 zugeordnete Pseudo-Zufallscode jeweils in der Pseudo-Zufallscode-Erzeugungseinrichtung 5, 6 der entsprechenden Sendeeinheit 2, 3 abgespeichert. Des weiteren sind in der Pseudo-Zufallscode-Erzeugungseinrichtung 7 der Empfangseinheit 4 die Pseudo-Zufallscodes derjenigen Sendeeinheiten 2, 3 gespeichert, von denen die Empfangseinheit 4 Informationen empfangen soll.
  • Werden z.B. von der ersten Sendeeinheit 2 aus Informationen (z.B. eine Folge von Datenbits) zur Empfangseinheit 4 übertragen, wird das die Informationen enthaltende Basisbandsignal BB dem Gate 8 zugeführt. Das jeweils zu übertragende Datenbit des Basisbandsignals BB wird vom Gate 8 zu dem vom entsprechenden Pseudo-Zufallscode definierten Zeitpunkt an die Modulations-/Sendeeinrichtung 10 weitergegeben.
  • In der Modulations-/Sendeeinrichtung 10 wird das zu übertragende Datenbit in einen UWB-Impuls umgewandelt. Dabei wird – bezogen auf den Takt der Sendeinheit 2 – die zeitliche Lage des UWB-Impulses in Abhängigkeit von der jeweils zu übertragenden Information gewählt (Impulslagemodulation bzw. PPM ("PPM" = pulse position modulation)). Wie in 2 gezeigt ist, beginnt – bezogen auf einen Bezugszeitpunkt, der aus dem synchronisierten Taktgenerator gewonnen wird – ein einer zu übertragenden "1" zugeordneter UWB-Impuls IA1 geringfügig früher, als ein UWB-Impuls IA0, mit dem eine "0" übertragen werden soll (in 2 gestrichelt dargestellt).
  • Beispielsweise beginnt der "1"-er Impuls IA1 eine erste vorbestimmte Zeitdauer t1 (hier: 50 Pikosekunden), und der "0"-er Impuls IA0 eine zweite, vorbestimmte Zeitdauer t2 (hier: 150 Pikosekunden) nach Beginn des der ersten Sendeeinheit 2 zugeordneten Zeitfensters A.
  • Als Impulse können beliebige, mittelwertfreie Impulse kurzer Dauer und hoher Bandbreite verwendet werden.
  • Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel beträgt die Dauer der UWB-Impulse IA1, IB1, IC0 ca. 200 Pikosekunden (Impulsdauer t). Die UWB-Impulse IA1, IB1, IC0 haben jeweils die Form von Gauß-impulsförmigen, einperiodigen, monozyklischen Schwingungen (hier: die Form von Gauß-Impulsen erster Ableitung). Bei alternativen, hier nicht dargestellten Ausführungsbeispielen können stattdessen z.B. auch Rechteck-Impulse, Sägezahnimpulse, etc., und/oder statt einperiodiger Schwingungen halb- oder mehrperiodige Schwingungen verwendet werden (z.B. Schwingungen, die nur wenige Perioden umfassen, z.B. bi- oder trizyklische Rechteckschwingungen)).
  • Wieder bezogen auf 1 werden die in der ersten Sendeeinheit 2 erzeugten Impulse IA1 bzw. IA0 einem ebenfalls in der Modulations-/Sendeeinrichtung 10 enthaltenen Hochpassfilter zugeführt (nicht dargestellt). Dieses weist eine Grenzfrequenz von ca. 1 GHZ auf. Durch das Hochpassfilter werden aus dem von der Modulations-/Sendeeinrichtung 10 erzeugten Impulssignal Frequenzbereiche herausgefiltert, die unter 1 GHz liegen. Dadurch wird erreicht, dass das gefilterte UWB-Impulssignal s(t) keinen Gleichanteil aufweist (d.h. die durchschnittliche Impulsspannung bei 0V liegt). Außerdem wird vermieden, dass das UWB-Impulssignal s(t) von starken Fernseh- und Radiosendesignalen gestört wird.
  • Das gefilterte UWB-Impulssignal s(t) wird dann der Antenneneinrichtung 12 der ersten Sendeeinheit 2 zugeführt. Von dort wird das Signal s(t) per Funk an die Antenneneinrichtung 14 der Empfangseinheit 4 übertragen, und dann zunächst an deren Funk-Empfangseinrichtung 15, und von dort aus an das Gate 16 weitergeleitet (UWB-Empfangsimpulssignal s'(t)).
  • Wie oben bereits erwähnt, ist in der Pseudo-Zufallscode-Erzeugungseinrichtung 7 der Empfangseinheit 4 ein Pseudo-Zufallscode gespeichert, der von der Pseudo-Zufallscode-Erzeugungseinrichtung 7 an das Gate 16 geliefert wird. Dieses lässt das empfangene Impulssignal s'(t) nur während der vom Pseudo-Zufallscode definierten Zeiträume passieren, d.h. zu dem der Sendeeinheit 2 zugeordneten Zeitfenster A, in dem die Empfangseinheit 4 Informationen empfangen soll. Dadurch werden der Demodulationseinrichtung 17 nur diejenigen im Signal s(t) enthaltenen Impulse IA1' bzw. IA0' zugeführt, die von der ersten Sendeeinheit 2 stammen (Signal s''(t)).
  • Das von der Demodulationseinrichtung 17 erhaltene Signal s''(t) wird – entsprechend umgekehrt wie in der Modulations-/Sendeeinrichtung 10 der ersten Sendeeinheit 2 – in ein Basisbandsignal BB' zurückgewandelt. Hierzu wird in der Demodulationseinrichtung 17 ermittelt, ob – bezogen auf den Takt der Empfangseinheit 4 – ein Impuls relativ "früh", oder relativ "spät" empfangen wurde (siehe unten). Bei Ermittlung eines "frühen" Impulses IA1' gibt die Demodulationseinrichtung 17 ein Datenbit "1", und bei Ermittlung eines "späten" Impulses IA0' ein Datenbit "0" aus.
  • Um einen "frühen" oder "späten" Impuls auf exakte Weise ermitteln zu können, wird in der Demodulationseinrichtung 17 eine Taktsynchronisation vorgenommen. Dabei wird der Empfangseinheit-Takt aus dem empfangenen Impulssignal abgeleitet. Ein hierbei erzeugtes Synchronisationssignal Q wird gemäß 1 der Pseudo-Zufallscode-Erzeugungseinrichtung 7 zugeführt, und stellt dort sicher, daß die Funk- Empfangseinrichtung 15 das empfangene Impulssignal s'(t) während der exakt richtigen Zeiträume (Zeitfenster A) passieren läßt.
  • Die Takt-Synchronisation wird mit Hilfe einer in 3 gezeigten Synchronisationseinheit 18 durchgeführt.
  • Die Synchronisationseinheit 18 umfaßt einen ersten und zweiten Multiplizierer 19, 20, einen ersten Tiefpaß 21, einen zweiten Tiefpaß 22, einen Summierer 23, und eine Taktoszillator-Schaltungseinheit 24. Diese weist einen Schaltungsabschnitt auf, der im wesentlichen einer herkömmlichen PLL-Schaltung entspricht ("PLL" = Phase-Locked Loop bzw. Phasensynchronisationsschleife), dessen VCO ("VCO" = Voltage Controlled Oscillator bzw. spannungsgesteuerter Oszillator) im eingeschwungenen Zustand in Frequenz und Phase mit dem Takt der Sendeeinheit 2 übereinstimmt.
  • Der erste Multiplizierer 19 multipliziert das diesem zugeführte Impulssignal s''(t) mit einem von der Taktoszillator-Schaltungseinheit 24 erzeugten, "wiederhergestellten" Impuls-Signal S1wiederhergestellt (t). Das Impulssignal s''(t) wird außerdem auch dem zweiten Multiplizierer 20 zugeführt, der dieses auf entsprechende Weise mit einem "wiederhergestellten" Impuls-Signal S0wiederhergestellt (t) multipliziert, welches ebenfalls von der Taktoszillator-Schaltungseinheit 24 erzeugt wird.
  • Die Signale S1wiederhergestellt (t) bzw. Signal S0wiederhergestellt (t) bestehen gemäß 4 aus einer Folge von Impulsen IW1 bzw. IW0, die hinsichtlich Impulsform und Impulsdauer im wesentlichen den von der Sendeeinheit 2 empfangenen Impulsen IA1' bzw. IA0' entsprechen. Sie dienen der fortlaufenden Synchronisation des Empfangseinheits-Takts.
  • Die Taktoszillator-Schaltungseinheit 24 erzeugt, wie in 4 gezeigt, die in den Signalen s1wiederhergestellt (t) bzw. s0wiederhergestellt (t) enthaltenen Impulse IW1 bzw. IW0 in Bezug auf den momentan gültigen Empfangseinheits-Takt (bzw. in Bezug auf ein von diesem definiertes, dem Sendeeinheits-Zeitfenster A entsprechendes Zeitfenster A', wobei der Impuls IW1 die Zeitdauer t1 (hier: 50 Pikosekunden), und der Impuls. IW0 die Zeitdauer t2 (hier: 150 Pikosekunden) nach Beginn des Zeitfensters A' beginnt).
  • Der zeitliche Versatz der Impulse IW1 bzw. IW0 gegenüber den empfangenen Impulsen IA1' bzw. IA0' entpricht der momentanen Taktabweichzeitdauer t0.
  • Das vom ersten Multiplizierer 19 erzeugte Multiplikationssignal sm1(t) wird (wieder bezogen auf 3) dem Tiefpaß 21, und das vom zweiten Multiplizierer 20 erzeugte Multiplikationssignal sm0(t) dem Tiefpaß 22 zugeführt. Die Grenzfrequenz der Tiefpässe 21, 22 ist jeweils so gewählt, dass aus den Multiplikationssignalen nur die Differenz-Frequenzanteile herausgefiltert werden, die deutlich unterhalb der Taktfrequenz f liegen. Wie in 4 gezeigt ist, sind in dem Fall, dass im Mittel gleich viele "frühe" Impulse IA1' empfangen werden, wie "späte" Impulse IA0', die von den Tiefpässen ausgegebenen Signale sf1(t) und sf0(t) identisch, jedoch zeitlich um eine halbe Impulsbreite versetzt.
  • Die gefilterten Signale sf1(t) bzw. sf0(t) werden in dem Summierer 23 addiert, und das Additionssignal sa(t) dann der Taktoszillator-Schaltungseinheit 24 zugeführt. Der Nullpunkt N des Additionssignals sa(t) fällt mit dem Synchronisations-Signal des Sendeeinheits-Taktgenerators zusammen. Die Abweichung zwischen Nullpunkt N des Additionssignals sa(t) und dem Nullpunkt des Empfangseinheits-Takts stellt damit ein Maß für die Taktabweichung dar.
  • Der VCO der Taktoszillator-Schaltungseinheit 24 kann somit mit einer entsprechend wie bei herkömmlichen PLL-Schaltungen aufgebauten Regelschleife so angesteuert werden, dass die Taktabweichung eliminiert wird. Durch die erfindungsgemäße Synchronisationseinheit 18 kann also der Empfangseinheits-Takt in den Fangbereich gebracht, und dann mit relativ hoher Genauigkeit im Fangbereich gehalten werden. Dadurch kann mit hoher Gewissheit bestimmt werden, ob ein Impuls relativ "früh", oder relativ "spät", d.h. ob ein Datenbit "1", oder ein Datenbit "0" empfangen wurde.

Claims (11)

  1. Ultra-Breitband-Empfangsverfahren, bei dem eine Empfangseinheit (4) ein von einer Sendeeinheit (2) ausgesendetes, impulslagemoduliertes Ultra-Breitband-Impulssignal (s) empfängt, dadurch gekennzeichnet, – dass das empfangene Ultra-Breitband-Impulssignal (s'') multipliziert wird mit in Abhängigkeit vom Takt der Empfangseinheit (4) wiederhergestellten Ultra-Breitband-Impulsen (IW1, S1wiederhergestellt), die auf den Takt der Empfangseinheit bezogen früher auftreten, – dass das empfangene Ultra-Breitband-Impulssignal (s'') multipliziert wird mit in Abhängigkeit vom Takt der Empfangseinheit (4) wiederhergestellten Ultra-Breitband-Impulsen (IW0, S0wiederhergestellt), die auf den Takt der Empfangseinheit bezogen später auftreten, – dass bei der Multiplikation erzeugte Multiplikationssignale (sm1, sm0) zur Synchronisation der Empfangseinheit (4) verwendet werden.
  2. Ultra-Breitband-Empfangsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bei der Multiplikation erzeugten Multiplikationssignale (sm1, sm0) tiefpassgefiltert werden.
  3. Ultra-Breitband-Empfangsverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Multiplikationssignale (sm1, sm0) zu einem Additionssignal (sa) addiert werden.
  4. Ultra-Breitband-Empfangsverfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Additionssignal (sa) zur Phasenregelung eines den Takt der Empfangseinheit (4) erzeugenden Oszillators verwendet wird.
  5. Empfangseinheit (4) für ein Ultra-Breitband-Kommunikationssystem, mit dem ein impulslagemoduliertes Ultra-Breitband-Impulssignal (s) empfangen und demoduliert wird, dadurch gekennzeichnet, dass, die Empfangseinheit (4) eine Synchronisationseinrichtung (18) aufweist, die zur Synchronisation der Empfangseinheit (4) einerseits das empfangene Ultra-Breitband-Impulssignal (s'') mit in Abhängigkeit vom Takt der Empfangseinheit (4) wiederhergestellten Ultra-Breitband-Impulsen (IW1, S1wiederhergestellt) multipliziert, die auf den Takt der Empfangseinheit bezogen früher auftreten, und die andererseits das Ultra-Breitband-Impulssignal (s'') mit in Abhängigkeit vom Takt der Empfangseinheit (4) wiederhergestellten Ultra-Breitband-Impulsen (IW0, s0wiederhergestellt) multipliziert, die auf den Takt der Empfangseinheit bezogen später auftreten.
  6. Empfangseinheit (4) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisationseinrichtung (18) zur Bildung eines ersten Multiplikationssignals (sm1) einen ersten Multiplizierer (19) aufweist, an den einerseits das empfangene Ultra-Breitband-Impulssignal (s'') und an den andererseits die in Abhängigkeit vom Takt der Empfangseinheit (4) wiederhergestellten früheren Ultra-Breitband-Impulse (IW1, s1wiederhergestellt) angeschaltet sind.
  7. Empfangseinheit (4) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisationseinrichtung (18) zur Bildung eines zweiten Multiplikationssignals (sm0) einen zweiten Multiplizierer (20) aufweist, an den einerseits das empfangene Ultra-Breitband-Impulssignal (s'') und an den andererseits die in Abhängigkeit vom Takt der Empfangseinheit (4) wiederhergestellten späteren Ultra-Breitband-Impulse (IW0, s0wiederhergestellt) angeschaltet sind.
  8. Empfangseinheit (4) nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisationseinrichtung (18) einen ersten und einen zweiten Tiefpassfilter (21, 22) aufweist, wobei an den ersten Tiefpassfilter (21) das erste Multiplikationssignal (sm1) und an den zweiten Tiefpassfilter (22) das zweite Multiplikationssignal (sm0) angeschaltet ist.
  9. Empfangseinheit (4) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisationseinrichtung (18) einen Addierer (23) zur Bildung eines Additionssignals (sa) aufweist, an dem die beiden tiefpassgefilterten Multiplikationssignale (sm1, sm0) angeschaltet sind.
  10. Empfangseinheit (4) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisationseinrichtung (18) einen den Takt der Empfangseinheit (4) erzeugenden Oszillator aufweist, zu dessen Phasenregelung das durch Addition erzeugte Additionssignal (sa) verwendet wird.
  11. Ultra-Breitband-Kommunikationssystem mit einer Empfangseinheit nach einem der Ansprüche 5 bis 9.
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