DE19651993A1 - Vorrichtung und Verfahren zur Synchronisation eines Kommunikationsempfängers - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur Synchronisation eines KommunikationsempfängersInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein
Verfahren zur Synchronisation eines Kommunikationsempfängers und
insbesondere eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Trägersyn
chronisation eines Kommunikationsempfängers mit dem empfangenen
Signal unter Verwendung von getakteten Datenanfängen.
Informationen werden in zunehmendem Maße in synchronisierten
digitalen Formaten übertragen. Bei den meisten Anwendungen wird
ein Datenstrom auf eine Trägerfrequenz aufmoduliert, wobei dieses
modulierte Trägersignal über einen Kommunikationskanal übertragen
wird. Die meisten der derzeit verwendeten Modulationsverfahren
verwenden die Phaseninformationen der Trägerfrequenz (kohärente
Modulation).
Das Verfahren zur Demodulation eines phasenmodulierten Sig
nals umfaßt den Schritt, dem Demodulator zusammen mit dem phasen
modulierten Signal einen Träger mit der korrekten Frequenz- und
Phasenbeziehung zuzuführen. Um das modulierte Signal in dem
Empfänger korrekt zu demodulieren, haben die meisten Empfänger
sowohl einen Trägersynchronisator als auch einen Taktsynchroni
sator. Häufig werden in den Synchronisatoren Phasenregelkreise
(PPL-Kreise) verwendet.
Es sind verschiedene Typen von Trägersynchronisator-Schalt
kreisen bekannt. Drei Typen dieser Trägersynchronisatoren, die
normalerweise zusammen mit einer binären Phasenmodulation (BPSK
binary phase shift keying) verwendet werden, enthalten einen
quadrierenden Regelkreis (squaring loop), eine Costa-Schleife
(Costas Loop) oder einen Remodulator (der manchmal als inverser
Modulator, Rückwärts-Modulator oder Unmodulator bezeichnet wird).
Um korrekt arbeiten zu können, brauchen diese Synchronisatoren
normalerweise ein Empfangssignal mit einem relativ hohen Signal-
Geräusch-Abstand. Modifizierte Ausführungen dieser drei Basis-
Typen von Synchronisatoren, die bei Kommunikationssystemen
benutzt werden, verwenden andere Mehrphasenmodulations-Formate.
Bei einem digitalen Empfänger bzw. einem Modem (das digitale
Daten über eine Trägerfrequenz empfängt) muß eine Synchronisation
mit der Sende-Einrichtung erreicht werden, bevor die Benutzer
daten von der Sende-Einrichtung zum Empfänger übertragen werden.
Bei den meisten Kommunikationssystemen wird zu Beginn einer
Datenübertragung ein bekanntes "Daten-Paket" (ein bekanntes
Datenmuster) zur Verfügung gestellt, damit bei dem Empfänger die
Synchronisation erreicht werden kann. Dieses Daten-Paket wird als
Datenanfang (Preamble) bezeichnet. Bei einigen Kommunikations
systemen dient ein Gleichwellenträger (CW-Träger) als ein Daten
anfang, der übertragen wird, damit der Empfänger bzw. das Modem
unabhängig von der Datendemodulation die Frequenz- und Phasen
parameterschätzwerte bestimmen kann. Dadurch wird die Anzahl von
simultanen Variablen vermindert, die von dem Empfänger gleich
zeitig bestimmt werden müssen. Jedoch sind die CW-Abschnitte bei
einigen Datenanfängen sehr kurz, wie beispielsweise bei dem
Standard-Datenanfang des MIL-STD-188-183.
Wenn der Empfänger eines bestimmten Kommunikationssystems das
digitale Daten-Paket (Preamble) kennt, hat der Empfänger eine
Vorinformation über das eingehende Empfangssignal und kann diese
Information verwenden, um die erforderlichen Synchronisations-
Schätzungen durchzuführen. Durch Verwendung von Datenanfängen ist
es möglich, den Empfänger mit einem Empfangssignal zu synchro
nisieren, das einen relativ kleinen Signal-Geräusch-Abstand hat.
Daher werden bei Kommunikationssystemen im allgemeinen Signal
formen verwendet, die Datenanfänge haben, weil dadurch eine
Synchronisation des Empfängers mit empfangenen Signalen möglich
ist, die einen relativ kleinen Signal-Geräusch-Abstand haben. Ein
Matched-Filter-Empfänger ist ein Typ eines Synchronisators, der
zur Synchronisation Datenanfangsinformationen eines empfangenen
Signals verwendet.
Da die Datenanfangsdaten über den Kommunikationskanal zu dem
Empfänger übertragen werden, kommt es zu einer Verzögerung bzw.
Zeitverschiebung des Datenanfangs. Die durch den Kommunikations
kanal verursachte Verzögerung bzw. Zeitverschiebung wird als die
zeitliche Unbestimmtheit (timing ambiguity) bezeichnet. Folglich
kann das empfangene Datenmuster des Datenanfangs zeitlich ver
schoben sein. Bei Matched-Filter-Schaltkreisen muß die zeitliche
Unbestimmtheit auf weniger als eine halbe Symbolperiode vermin
dert werden, damit der Empfänger bei einem sehr kleinen Signal-
Geräusch-Abstand arbeiten kann. Wenn die zeitliche Unbestimmtheit
größer ist als eine halbe Symbolperiode, verschlechtert sich die
Synchronisation infolge eines großen Interferenztons (beatnote),
der vom Phasendetektor des Empfänger ausgegeben wird.
Abhängig von der Länge des Datenmusters des Datenanfangs vor
dessen Wiederholung kann dem Empfänger das Datenmuster als ein
Muster einer Anzahl von Sequenzen erscheinen. Da die zeitliche
Unbestimmtheit zufällig ist und gleichförmig über die Länge der
sich wiederholenden Datenanfangsmuster verteilt sein kann, sind
alle Sequenzen etwa gleich. Um daher eine zeitliche Unbestimmt
heit von weniger als einer halben Symbolperiode zu erreichen,
wodurch dann mit kleinen Signal-Geräusch-Abständen gearbeitet
werden kann, ist eine Struktur erforderlich, bei der mehrere
Matched-Filter verwendet werden. Die erforderliche Anzahl von
Matched-Filtern entspricht ungefähr der doppelten Anzahl der etwa
gleichen Datenmustersequenzen (Preamble), die empfangen werden
können. Dies führt folglich dazu, daß gleichzeitig mehrere
Erfassungs-Schätzungen durchgeführt werden. Zu einem bestimmen
Zeitpunkt wird dann der Schätzwert mit der größten Korrelations
spannung ausgewählt.
Damit ein Trägersynchronisations-Schaltkreis bei einem
kleinen Signal-Geräusch-Abstand arbeiten kann, ist eine Anzahl
von zusätzlichen parallelen Matched-Filter-Strukturen erforder
lich. Die Anzahl dieser Strukturen ist gleich der Anzahl der etwa
gleichen Sequenzen der sich wiederholenden Datenmuster des Daten
anfangs (multipliziert mit zwei, wenn eine zeitliche Unbestimmt
heit von weniger als 1/2 gewünscht ist). Unabhängig davon, ob die
Realisierung in Form von Hardware oder von Software erfolgt, sind
bei einer solchen Realisierung zusätzliche Schaltkreise, mehr
Verarbeitungs-Software und/oder eine höhere Verarbeitungszeit
erforderlich.
Folglich besteht Nachfrage nach einer Vorrichtung und nach
einem Verfahren zur Trägersynchronisation unter Verwendung von
Datenanfängen, wobei ein Empfänger bei kleinen Signal-Geräusch-
Abständen arbeiten kann. Weiterhin besteht Nachfrage nach einer
Vorrichtung und nach einem Verfahren zur Trägersynchronisation,
bei dem die Kosten, die Komplexität, die Software-Verarbeitung
und/oder die Rechner-Leistung vermindert werden können. Es
besteht Nachfrage nach einem verbesserten und preisgünstigeren
Trägersynchronisations-Schaltkreis und -Verfahren für einen
Empfänger eines Kommunikationssystems, der für die Trägersyn
chronisation Datenanfänge verwendet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung und ein
Verfahren vorgesehen, um eine Trägersynchronisation unter Verwen
dung eines getakteten Datenanfangs durchzuführen. Ein Träger
synchronisationsempfänger, der mit getakteten Datenanfängen
arbeitet, hat einen ersten Mischer, um ein empfangenes Signal,
auf dem ein bekanntes Datenanfangsmuster aufmoduliert ist, mit
einem lokalen Referenz-Trägersignal zu verknüpfen, um ein erstes
gemischtes Signal zu erzeugen. Durch einen zweiten Mischer wird
das erste gemischte Signal mit einer abgeleiteten Kopie des
bekannten Datenanfangsmusters verknüpft, um ein Fehlersignal zu
erzeugen. Das Fehlersignal wird innerhalb des Zeitbereichs
getaktet, um ein getaktetes Fehlersignal zu erzeugen. Der
Empfänger hat außerdem einen spannungsgesteuerten Oszillator, um
als Funktion des getakteten Fehlersignals das lokale Referenz-
Trägersignal zu erzeugen. Das erste gemischte Signal wird mit
einer Kopie des bekannten Datenanfangsmusters verknüpft, um zur
Schätzung der Trägersynchronisation des Empfängers ein Synchro
nisationsschätzsignal zu erzeugen.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist zur Trägersyn
chronisation mit einem empfangenen Signal, das ein bekanntes
Datenanfangsmuster enthält, ein Maximum-Likelihood-Empfänger
system vorgesehen. Das System enthält eine Anzahl von Maximum-
Likelihood-Empfängern, die gleichzeitig jeweils ein Synchronisa
tionsschätzsignal erzeugen. Ein Prozessor empfängt die Anzahl der
Synchronisationsschätzsignale und wählt zur Trägersynchronisation
den Maximum-Likelihood-Empfänger mit dem höchsten korrelierten
Synchronisationsschätzsignal aus.
Das erfindungsgemäße Verfahren umfaßt folgende Schritte:
Empfangen eines Signals mit einem bekannten Datenanfangsmuster,
Mischen des empfangenen Signals mit einem lokalen Referenz-Signal
und Erzeugen eines gemischten Zwischensignals, Kopieren des
bekannten Datenanfangsmusters, Ableiten des kopierten, bekannten
Datenanfangsmusters, Mischen des gemischten Zwischensignals mit
der abgeleiteten Kopie des bekannten Datenanfangsmusters und
Erzeugen eines Fehlersignals, selektives Takten des Fehlersignals
innerhalb des Zeitbereichs gemäß eines Taktschemas, um ein getak
tetes Fehlersignal zu erzeugen, Erzeugen eines lokalen Referenz-
Signals als Funktion des getakteten Fehlersignals, und Mischen
des gemischten Zwischensignals mit der Kopie des bekannten
Datenanfangsmusters und Erzeugen eines Synchronisationsschätz
signals zum Schätzen der Trägersynchronisation des Empfängers.
Zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung wird auf die
nachfolgende detaillierte Beschreibung und die beiliegenden
Zeichnungen Bezug genommen:
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm eines optimalen Maximum-Likeli
hood-Empfängers (Empfänger größter Wahrscheinlichkeit)
gemäß Stand der Technik, der zur Trägersynchronisation
ein bekanntes Datenanfangsmuster verwendet;
Fig. 2 zeigt drei etwa gleiche Sequenzen empfangener Daten
muster eines Datenanfangsmusters gemäß MIL-STD-188-183;
Fig. 3 zeigt ein Blockdiagramm eines optimalen Maximum-Likeli
hood-Empfängersystems gemäß Stand der Technik, bei dem
mehrere der in Fig. 1 gezeigten Empfänger verwendet
werden;
Fig. 4 ist ein Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen Maximum-
Likelihood-Empfängers, bei dem Datenanfänge getaktet
werden;
Fig. 5 zeigt die gemäß der vorliegenden Erfindung getakteten
Bereiche der drei etwa gleichen Sequenzen der in
Fig. 2 gezeigten empfangenen Datenmuster;
Fig. 6 ist ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Vorrich
tung zur Empfänger-Synchronisation unter Verwendung
eines getakteten Datenanfangsmusters; und
Fig. 7 zeigt das erfindungsgemäße Verfahren zur Empfänger
synchronisation unter Verwendung eines getakteten
Datenanfangsmusters.
In den Zeichnungen sind gleiche oder ähnliche Komponenten mit
den gleichen Bezugszeichen versehen.
In Fig. 1 ist ein optimaler Maximum-Likelihood-Empfänger 10
gemäß Stand der Technik gezeigt, um mit einem empfangenen Signal
y(t) eine Trägersynchronisation durchzuführen. Das empfangene
Signal y(t) umfaßt ein phasenmoduliertes Trägersignal, wobei die
modulierte Phase die auf dem Trägersignal übertragenen digitalen
Daten wiedergibt.
Durch einen Phasendemodulator werden die übertragenen Infor
mationen bestimmt. Das von einem Empfänger empfangene Signal hat
die Form: y(t) = p(t) + n(t), wobei p(t) der übertragene Impuls
und n(t) das zusätzliche weiße Gaußsche Rauschen ist. Die Wahr
scheinlichkeit, das übertragene Signal zu empfangen und korrekt
zu bestimmen, ist durch die Wahrscheinlichkeit des Datensignals
p(t) vorgegeben, aus dem sich das Signal y(t) ergibt. Nach der
Bestimmung der Wahrscheinlichkeitsdichtefunktionen und der
orthogonalen Basisfunktionen ergibt sich eine Likelihood-Funktion
für eine Phasenmodulation (PSK) in der Form:
Λ = ∫(y(t)-p(t))² dt + Const.
Der binomische Term der Likelihood-Funktion kann ausgerechnet
werden:
(y(t)-p(t))² = y(t)² + p(t)² - 2y(t)p(t)
Bei den meisten Anwendungen, bei denen die PSK-Modulation
verwendet wird, ist der Term y(t)² und der Term p(t)² konstant.
Zum Maximieren der Likelihood-Funktion muß das empfangene Signal
y(t) mit dem geschätzten Signal p(t) korreliert werden:
Max Re [∫y(t)p(t)dt]
Der Maximum-Likelihood-Empfänger muß in der Lage sein, die
unbekannte Trägerphase und Dopplerfrequenzverschiebungen zu
verfolgen und zu entfernen. Eine erforderliche Bedingung zum
Maximieren des korrelierten Signals ist:
Aus den vorgehenden Erläuterungen ergibt sich, daß der in
Fig. 1 gezeigte Maximum-Likelihood-Empfänger 10 statistisch
besehen ein optimaler Empfänger ist.
Der Maximum-Likelihood-Empfänger 10 enthält einen Bandpaß
filter 12, um das empfangene Signal y(t) bei der Mittenfrequenz
fo zu filtern. Die gefilterte Ausgabe wird einem ersten Mischer
14 zugeführt. Die andere Eingabe zu dem ersten Mischer 14 ist ein
lokales Referenz-Signal r(t), das von einem spannungsgesteuerten
Oszillator (VCO) 24 ausgegeben wird. Der erste Mischer 14 multi
pliziert die beiden Signale y(t) und r(t) und gibt ein Signal
aus, das zwei Komponenten enthält. Eine Komponente ist ein Signal
mit einer Frequenz, die gleich der Differenz zwischen den Fre
quenzen des Signals y(t) und des Signals r(t) ist. Die andere
Komponente ist ein Signal mit einer Frequenz, die gleich der
Summe der Frequenzen des Signals y(t) und des Signals r(t) ist.
Beide Signalkomponenten enthalten ebenfalls die übertragenen
digitalen Daten.
Die Ausgabe des ersten Mischers 14 wird einem Tiefpaßfilter
16 zugeführt, um die hohe Frequenzsignalkomponente zu entfernen.
Der Tiefpaßfilter 16 gibt also nur das Signal mit einer Frequenz
aus, die gleich der Differenz zwischen den Frequenzen des empfan
genen Signals y(t) und des lokalen Referenz-Signals r(t) ist, das
von dem spannungsgesteuerten Oszillator 24 erzeugt wird, wobei
die übertragenen digitalen Daten in diesem Signal enthalten sind.
Wenn die Frequenz des Signals y(t) gleich der Frequenz des
lokalen Referenz-Signals r(t) ist, so entspricht die Ausgabe des
Tiefpaßfilters 16 den Daten, die auf dem Signal y(t) aufmoduliert
sind.
Die Ausgabe des Tiefpaßfilters 16 wird einem zweiten Mischer
18 zugeführt und mit einem differenzierten Signal 26 multipli
ziert, das von einem Differentialglied 28 ausgegeben wird. Das
Differentialglied 28 erzeugt das Signal 26, das gleich der
Ableitung nach dem Winkel Theta von einem kopierten Datenanfangs
signal d(t) ist, das von einem Datenmustergenerator 30 gemäß
eines bekannten Datenanfangsmusters 32 erzeugt wird. Es ist
offensichtlich, daß das bekannte Datenanfangsmuster 32 gleich dem
Datenmuster des speziellen Datenanfangsmusters ist, das in dem
gewünschten Kommunikationssystem verwendet wird. In der gesamten
Beschreibung wird zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung das
Datenanfangsmuster verwendet, das in MIL-STD-188-183 spezifiziert
ist. Natürlich sind die Vorteile der vorliegenden Erfindung nicht
nur auf das Datenanfangsmuster beschränkt, das in MIL-STD-188-183
spezifiziert ist. Die vorliegende Erfindung kann mit vielen ver
schiedenen Datenanfangsmustern verwendet werden.
Der zweite Mischer 18 multipliziert das abgeleitete Signal 26
des Datenanfangssignals d(t) mit der Ausgabe des Tiefpaßfilters
16. Der zweite Mischer 18 führt die Multiplikation durch, die
erforderlich ist, um das mathematische Minimum zu erzeugen, das
als ein Fehlersignal verwendet wird. Der zweite Mischer 18 ist
mit einem Integrierglied 20 gekoppelt. Das Differentialglied 28,
der zweite Mischer 18 und das Integrierglied 20 werden häufig als
ein Maximum-Likelihood-Phasendetektor bezeichnet. Das Integrier
glied 20 integriert über eine Symbolperiode die Ausgabe von dem
zweiten Mischer 18. Die Symbolperiode ist gleich der Datenbit
periode des Datenanfangsmusters. Durch das Integrierglied 20 wird
ein Fehlersignal e(t) erzeugt, das, nachdem es durch einen Tief
paßfilter 22 geleitet wird, den spannungsgesteuerten Oszillator
24 steuert.
Es ist offensichtlich, daß eine notwendige Bedingung darin
besteht, daß das empfangene Datenmuster zumindest im wesentlichen
mit dem bekannten Datenanfangsmuster übereinstimmt. Andererseits
wird ein Fehlersignal e(t) erzeugt. Wenn das empfangene Daten
muster und das bekannte Datenanfangsmuster nicht im wesentlichen
übereinstimmen, wird das Fehlersignal e(t) erzeugt, wodurch eine
Veränderung in der Phase (d. h. ein Anstieg oder Abfall der Fre
quenz) der Ausgabe des spannungsgesteuerten Oszillators 24 ver
ursacht wird, so daß der Phasenregelkreis des Empfängers nicht
synchron mit dem Trägersignal des empfangenen Signals y(t)
arbeiten kann.
Zwischenzeitlich wird das von dem Tiefpaßfilter 16 ausge
gebene Signal einem dritten Mischer 34 zugeführt, während der
Phasenregelkreis versucht, mit dem Trägersignal des empfangenen
Signals y(t) synchron zu arbeiten. Der dritte Mischer 34 multi
pliziert die Ausgabe des Tiefpaßfilters 16 mit dem Datenanfangs
signal d(t). In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendet die
vorliegende Erfindung den dritten Mischer 34, wobei aber auch ein
Energiedetektor (energy detector), ein Quadrierglied (squarer)
oder ähnliches verwendet werden kann. Wenn ein solches Quadrier
glied verwendet wird, so wird die Ausgabe des Tiefpaßfilters 16
durch das Quadrierglied quadriert, und das Datenanfangssignal
d(t) wird nicht verwendet. Die Ausgabe des dritten Mischers wird
dann durch ein Integrierglied 36 über die Zeit der Symbolperiode
integriert. Das Integrierglied 36 gibt ein Synchronisationsaus
gangssignal v(t) aus. Die Höhe des Signals v(t) wird zur Synchro
nisation des Empfängers mit dem Trägersignal des empfangenen
Signals y(t) und mit dem Datenmuster des empfangenen Signals y(t)
verglichen. Wenn v(t) einen vorbestimmten Grenzwert übersteigt,
ist der Empfänger mit dem Träger des empfangenen Signals synchro
nisiert. Nach der Trägersynchronisation fährt der Empfänger mit
der Taktsynchronisation (nicht gezeigt) fort.
Wie vorstehend zum Stand der Technik beschrieben, kann das
Datenmuster für den Empfänger als eine Anzahl von Sequenzen
erscheinen, und zwar abhängig von der Länge der Datenmuster in
dem Datenanfangsmuster vor der Wiederholung. Da die zeitliche
Unbestimmtheit zufällig ist und gleichmäßig über die Länge der
sich wiederholenden Datenanfangsmuster verteilt sein kann, sind
alle Sequenzen etwa gleich. Die zeitliche Unbestimmtheit muß auf
weniger als die Hälfte einer Symbolperiode vermindert werden,
damit der Empfänger mit sehr kleinen Signal-Geräusch-Abständen
arbeiten kann. Durch die Verminderung der zeitlichen Unbestimmt
heit auf weniger als eine halbe Symbolperiode wird ein 6db-Gewinn
erzeugt, wodurch die Synchronisation mit empfangenen Signalen
möglich ist, die eine geringe Amplitude oder Leistung haben. Wenn
die zeitliche Unbestimmtheit gleich oder größer ist als eine
halbe Symbolperiode, so wird die Synchronisation infolge einer
zu großen Interferenztonausgabe von dem Phasendetektor in dem
Empfänger verschlechtert. Um die Auswirkungen der zeitlichen
Unbestimmtheit zu vermindern, ist daher eine Struktur erforder
lich, die mehrere Maximum-Likelihood-Empfänger verwendet.
In Fig. 3 ist ein Maximum-Likelihood-Empfängersystem 50
gezeigt, das eine Anzahl von Maximum-Likelihood-Empfängern 10a,
10b und 10c enthält. Der Empfänger 10a führt eine Maximum-
Likelihood-Schätzung bezüglich einer Sequenz einer Anzahl von
etwa gleichen Sequenzen des bekannten Datenanfangsmuster durch
und erzeugt eine Schätzausgangsspannung V₁(t). Die etwa gleiche
Sequenz ist "110110110110 . . . ". In Fig. 2 sind drei etwa gleiche
Sequenzen von empfangenen Datenmustern 40a, 40b und 40c des
bekannten Datenanfangsmusters gemäß MIL-STD-188-183 dargestellt.
Das Datenanfangsmuster gemäß dieser Militär-Standardspezifikation
enthält ein sich wiederholendes "110"-Datenmuster mit einer vor
bestimmten Länge. Mit dem vorgegebenen Datenanfangsmuster des
MIL-STD-188-183 kann die zeitliche Unbestimmtheit eine Größe von
drei Symbolperioden haben. Bei einer gegebenen zufälligen zeit
lichen Unbestimmtheit, die über die Länge der sich wiederholenden
Muster verteilt ist, können von dem Empfänger drei etwa gleiche
Datenmuster empfangen werden. In Fig. 2 sind die drei Daten
muster "110110110110 . . . ", "101101101101 . . . " und "011011011011 . . . "
gezeigt. Der Empfänger 10a führt eine Maximum-Likelihood-Schät
jung bezüglich des Datenmusters "110110110110 . . . " durch, der
Empfänger 10b führt die Schätzung bezüglich des Datenmusters
"101101101101 . . . " durch, und der Empfänger 10c führt die Schät
zung bezüglich des Datenmusters "011011011011 . . . " durch.
Die Empfänger 10a, 10b und 10c erzeugen Synchronisations
schätzausgangssignale V₁(t), V₂(t) bzw. V₃(t). Diese Synchronisa
tionsschätzausgangssignale von den Empfängern 10a, 10b und 10c
werden einem Prozessor 52 zugeführt. Die verschiedenen Synchro
nisationsschätzungen des empfangenen Signals y(t) werden gleich
zeitig durchgeführt. Zu bestimmten Zeitpunkten "wählt" der
Prozessor 52 ein geeignetes Signal V(t) aus, das den größten
Korrelationswert hat, oder er wählt alternativ das erste Signal
v(t) aus, das einen Grenzwert überschreitet. Folglich verwendet
das Empfängersystem 50 danach zur Synchronisation mit dem emp
fangenen Signal y(t) den geeigneten zugehörigen Empfänger (10a,
10b und 10c).
Es ist offensichtlich, daß das Empfängersystem 50, das mit
den Empfängern 10a, 10b und 10c arbeitet, eine zeitliche Unbe
stimmtheitsauflösung hat, die einer halben Symbolperiode ent
spricht. Wie vorstehend beschrieben, ist es wünschenswert, die
zeitliche Unbestimmtheit auf weniger als eine halbe Symbolperiode
zu vermindern. Um das zu erreichen, kann das in Fig. 3 gezeigte
Empfängersystem durch Hinzufügen von drei weiteren Empfängern
modifiziert werden. Die zusätzlichen Empfänger haben den gleichen
Aufbau wie die Empfänger 10a, 10b und 10c, mit der Ausnahme, daß
in jedes Datenanfangsmuster eine Zeitverzögerung von einer halben
Symbolperiode eingefügt wird. Dies führt zu einem Empfängersystem
50 mit sechs Empfängern, in denen sechs Schätzungen durchgeführt
werden. Bei einem solchen Empfängersystem entspricht die zeit
liche Unbestimmtheit einer viertel Symbolperiode. Es ist offen
sichtlich, daß das Empfängersystem 50, das sechs Empfänger ver
wendet, groß und teuer ist, obwohl es mit Hardware oder mit
Software realisiert werden kann.
Im folgenden wird auf Fig. 4 Bezug genommen, in der ein
erfindungsgemäßer optimaler Maximum-Likelihood-Empfänger 100 (oft
als Empfänger mit getakteten Datenanfängen bezeichnet) gezeigt
ist. Der Empfänger 100 mit getakteten Datenanfängen enthält
Komponenten oder Strukturen, die denen des bekannten Empfängers
10 (in Fig. 1 gezeigt) ähnlich sind. Der Empfänger 100 mit
getakteten Datenanfängen enthält außerdem einen Datenmuster-
Modulus-Zähler 102, einen Taktschalter 104 und einen Takt
schalter 106.
Die Begriffe "Taktschalter" oder "takten", die hier verwendet
werden, beziehen sich auf das Auswählen von einem oder mehreren
Zeitbereichen, die einem Datenanfangs-Datenbitstrom entsprechen,
und auf das Übergehen oder Ausblenden von einem oder mehreren
Bereichen, wenn die Schätzungen für die Trägersynchronisation
durchgeführt werden. Mit anderen Worten, durch das Takten des
Datenanfangsmusters wird eine selektive periodische Erfassung des
verarbeiteten empfangenen Signals entsprechend der getakteten
Bereiche der Datenanfangsmuster erreicht. Dadurch wird es
ermöglicht, daß ausgewählte Zeitbereiche des empfangenen Signals
ignoriert oder mißachtet werden, wenn der Empfänger 100 die
Schätzung durchführt oder berechnet. Dadurch kann die Anzahl der
Rechenschritte und die erforderliche Rechnerleistung (wenn sie
unter Verwendung von Software durchgeführt werden) oder die
Anzahl an parallelen Strukturen vermindert werden (wenn Hardware
verwendet wird), wenn die Schätzung durch den Empfänger 100
durchgeführt wird. In dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbei
spiel wird das Fehlersignal e(t) gemäß eines gewünschten Takt
schemas, das in dem Modulus-Zähler 102 bestimmt wird, wahlweise
unterbrochen, wobei das erfaßte Fehlersignal e(t) nachfolgend dem
spannungsgesteuerten Oszillator 24 zugeführt wird, um das lokale
Referenz-Signal r(t) zu erzeugen.
Der Datenmustergenerator 30 erzeugt das Datenanfangssignal
d(t) und gibt es an den Datenmuster-Modulus-Zähler 102 aus. Der
Datenmuster-Modulus-Zähler 102 bestimmt aus dem Datenanfangs
signal d(t) und den ausgewählten Takt-Bereichen, wann bei einer
empfangenen Sequenz ein Takt durchgeführt werden soll und gibt
ein Befehl an den Taktschalter 104 aus. Der Moduluszähler 102
kann entsprechend des gewünschten Takt-Schemas programmiert
werden. Der Takt-Befehl wird ausgegeben, um den Taktschalter 104
in Reaktion auf die Takt-Bereiche des Datenanfangssignals d(t)
zu aktivieren, d. h., jedes dritte Bit, jedes vierte Bit, zwei aus
jeweils vier Bits etc., und zwar abhängig von dem gewünschten
Takt-Schema. Während eines Taktes ist der Taktschalter 104
geöffnet, wodurch verhindert wird, daß dem spannungsgesteuerten
Oszillator 24 das Fehlersignal e(t) zugeführt wird. Dadurch wird
bewirkt, daß der normalerweise dynamische Empfänger 100 während
der Zeitdauer des Taktes statisch wird. Auf ähnliche Weise führt
der Modulus-Zähler 102 den Takt-Befehl dem Taktschalter 106 zu.
Bei einer Software-Implementierung wirkt der Taktschalter
104, 106 als eine Zeitverzögerung, so daß die Schätzungsberech
nungen (Schleife) unterbrochen oder während der Takt-Zeitdauer
statisch sind. Somit führen der Prozessor und das Software-
Programm keine Berechnungen durch, um die Synchronisationsschät
zung zu erzeugen. Bei einer Hardware-Implementierung haben die
Taktschalter 104, 106 die Funktion eines Sample-and-Hold-Schal
ters. Das heißt, wenn die Schalter 104, 106 aktiviert (offen)
sind, geben sie den letzten Wert aus, der eingegeben wurde, bevor
sich die Schalter 104, 106 geöffnet haben. Der Empfänger 100
führt daher weiterhin die Schätzung durch, verwendet jedoch
Signale von den Taktschaltern 104, 106, die während der Aktivie
rung der Schalter 104, 106 (Takt) konstante Werte haben. Wenn die
Takt-Zeitdauer beendet ist, arbeitet der Empfänger 100 wieder
dynamisch.
Nachfolgend wird auf Fig. 5 Bezug genommen, in der getaktete
Bereiche der drei in Fig. 2 gezeigten, etwa gleichen Sequenzen
der empfangenen Datenmuster 40a, 40b und 40c dargestellt sind.
Die eingekreisten Bereiche 42 sind die getakteten Bereiche der
Datenmuster 40a, 40b und 40c. Im allgemeinen entspricht die Länge
des Taktes einer oder mehreren Datenbitperioden (oder Symbolperi
oden), und die gewünschten Takte hängen von den Eigenschaften des
vorgegebenen Datenanfangsmusters ab.
Es kann gesehen werden, daß die eingekreisten Bereiche 42
(die getakteten Bereiche) der ersten beiden Datenmuster 40a und
40b außer Betracht gelassen werden. Die darauffolgenden beiden
Datenmuster 40a und 40b sind dann invers zueinander. Es wird
daran erinnert, daß ein Trägersynchronisationsempfänger mit einem
Phasenregelkreis eine inhärente 180°-Phasen-Unbestimmtheit hat.
Wenn die getakteten (eingekreisten) Bereiche der beiden Daten
muster 40a und 40b weggelassen werden, dann erfaßt ein einzelner
Phasenregelkreis eines der beiden Muster. Das dritte Datenmuster
40c hat einen Takt in seinem Muster, so daß es den gleichen
Betrag an Signalenergie hat wie die ersten beiden Datenmuster 40a
und 40b mit den Takten. Es ist offensichtlich, daß nur ein
Empfänger 100 erforderlich ist, um für die beiden etwa gleichen
Datenanfangssequenzen "110110110110 . . . " und "101101101101 . . . " die
Schätzungen durchzuführen.
In Fig. 6 ist ein Maximum-Likelihood-Empfängersystem 150
gezeigt, das eine Anzahl von Maximum-Likelihood-Empfängern 100a
und 100b enthält. Der Empfänger 100a führt eine Maximum-Likeli
hood-Schätzung bezüglich der beiden getakteten Sequenzen des
bekannten Datenanfangsmusters durch und erzeugt eine Schätz-
Ausgangsspannung V₁(t). Die beiden getakteten Sequenzen sind
"110110110110 . . . " und "101101101101 . . . " (wie in Fig. 5 gezeigt).
Der Muster-Modulus-Zähler 102 gibt ein Takt-Befehl bei dem
ersten, vierten, siebten, etc. Symbol des Datenanfangsmusters
"110110110110 . . . " aus. Der Empfänger 100b führt eine Schätzung
bezüglich des Datenmusters "011011011011 . . . " durch. Der Modulus-
Zähler 102 gibt beim zweiten, fünften, achten, etc. Symbol des
Datenanfangsmusters "011011011011 . . . " einen Takt-Befehl aus.
Dieses Takten ist nicht erforderlich, erleichtert jedoch für den
Prozessor 152 die Vergleiche.
Die vorliegende Erfindung verwendet die Phasenunbestimmtheit
eines einzelnen Empfängers, um zwei etwa gleiche Sequenzen zu
erfassen. Die Datenanfänge werden ein oder mehrere Male getaktet,
um es einem Empfänger zu ermöglichen, die Schätzung von zwei
Empfängern durchzuführen. Dadurch wird die gleiche Struktur
ermöglicht, um jede der beiden Sequenzen zu erfassen, wobei die
Anzahl der gesamten Strukturen für die Empfängersynchronisation
geringer ist.
Die Empfänger 100a und 100b erzeugen Synchronisationsschätz
ausgangssignale V₁(t) und V₂(t), wobei getaktete Datenanfangs
muster verwendet werden. Die Synchronisationsschätzausgangs
signale von den Empfängern 100a und 100b werden einem Prozessor
152 zugeführt. Es werden gleichzeitig mehrere Synchronisations
schätzungen des empfangenen Signals y(t) durchgeführt. Gleich
zeitig wählt der Prozessor 152 ein geeignetes Signal V(t), das
das große Korrelationssignal ist, oder er wählt alternativ das
erste Signal V(t), das einen Grenzwert überschreitet. Das Emp
fängersystem 150 verwendet danach den zu diesem Signal gehörigen,
geeigneten Empfänger (100a oder 100b) zur Synchronisierung mit
dem empfangenen Signal y(t).
Es ist offensichtlich, daß das Empfängersystem 150, das mit
den Empfängern 100a, 100b arbeitet, eine zeitliche Unbestimmt
heitsauflösung hat, die einer halben Symbolperiode entspricht.
Wie vorstehend beschrieben, ist es erwünscht, die zeitliche
Unbestimmtheit auf weniger als eine halbe Symbolperiode zu
vermindern. Um dies zu erreichen, kann das Empfängersystem aus
Fig. 6 modifiziert werden, indem zwei zusätzliche Empfänger hin
zugefügt werden. Die zusätzlichen Empfänger haben den gleichen
Aufbau wie die Empfänger 100a und 100b, mit der Ausnahme, daß
eine Zeitverzögerung, die einer halben Symbolperiode entspricht,
in jedes Datenanfangsmuster eingefügt wird, das von dem Daten
mustergenerator erzeugt wird. Dies führt zu einem Empfängersystem
150 mit vier Empfängern, mit denen vier Schätzungen durchgeführt
werden. Bei einem solchen Empfängersystem ist die zeitliche Unbe
stimmtheit gleich einer viertel Symbolperiode.
Wenn bei dem Empfängersystem 150 vier Empfänger verwendet
werden, so wird die Synchronisation aus Fig. 3 mit nur 2/3 der
erforderlichen Strukturen oder Rechenschritte ermöglicht. Für
verschiedene Datenanfänge (abweichend von MIL-STD-188-183) sind
verschiedene Takt-Schemen erforderlich, und zwar entsprechen der
Eigenschaften des aktuellen Datenmusters der Datenanfänge. Die
Anzahl der Empfänger 100 kann sich mit den Eigenschaften ver
ändern, wie zum Beispiel Taktmuster und Musterlängen.
Aus den vorhergehenden Erläuterungen wird deutlich, daß das
Empfängersystem entweder durch Hardware oder durch Software
realisiert werden kann. Bei der Realisierung durch Software kann
das Empfängersystem einen Analog/Digital-Wandler enthalten, um
das analoge Signal in ein digitales Format umzusetzen.
Durch die vorliegende Erfindung wird die Anzahl der erforder
lichen Strukturen vermindert, wobei jedoch die hohe Leistung der
Synchronisationsschätzung der Empfänger gemäß Stand der Technik
erhalten bleibt, die zahlreiche parallele Strukturen erfordern,
um die zeitliche Unbestimmtheit auf weniger als eine halbe
Symbolperiode oder Bitperiode zu vermindern. Folglich schafft die
vorliegende Erfindung einen preiswerten Empfänger (weniger
Aufwand und weniger Rechenschritte und/oder Rechenleistung),
wobei die hohe Leistungsfähigkeit (6dB Gewinn durch Verminderung
der zeitlichen Unbestimmtheit auf weniger als eine halbe Symbol
periode) eines teuren Trägersynchronisationsempfängers gemäß
Stand der Technik erhalten bleibt.
Nun wird auf Fig. 7 Bezug genommen, in der das erfindungs
gemäße Verfahren zur Trägersynchronisation eines empfangenen
Signals dargestellt ist, das ein bekanntes Datenanfangsmuster
hat. In einem Schritt 202 wird ein Signal mit einem bekannten
Datenanfangsmuster empfangen. In einem Schritt 204 wird das
empfangene Signal dann mit einem lokalen Referenz-Signal
gemischt, wodurch ein gemischtes Zwischensignal erzeugt wird. In
einem Schritt 206 wird das bekannte Datenanfangsmuster des emp
fangenen Signals kopiert bzw. verdoppelt. Die Kopie des bekannten
Datenanfangsmusters wird in einem Schritt 208 abgeleitet, um eine
(bezüglich der Phase) abgeleitete Kopie des bekannten Daten
anfangsmusters zu erzeugen. Das gemischte Zwischensignal wird mit
der abgeleiteten Kopie des bekannten Datenanfangsmusters
gemischt, wodurch in Schritt 210 ein Fehlersignal erzeugt wird.
In einem Schritt 212 wird das Fehlersignal innerhalb des
Zeitbereiches entsprechend eines Takt-Schemas selektiv getaktet,
um ein getaktetes Fehlersignal zu erzeugen. In Schritt 214 wird
gemäß des Takt-Schemas ein Takt-Befehl erzeugt, und in einem
Schritt 216 wird das Fehlersignal entsprechend des Takt-Befehls
getaktet. Das getaktete Fehlersignal wird verwendet, um in einem
Schritt 218 ein lokales Referenz-Signal zu erzeugen, das in
Schritt 204 mit dem empfangenen Signal gemischt wird. Zusätzlich
wird das gemischte Zwischensignal, das in Schritt 204 erzeugt
wird, in einem Schritt 220 mit der Kopie des bekannten Daten
anfangsmusters gemischt, um ein Synchronisationsschätzsignal zum
Schätzen der Trägersynchronisation des Empfängers zu erzeugen.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das in Schritt 220
erzeugte Schätzsignal weiter verarbeitet, indem es innerhalb des
Zeitbereichs gemäß des Takt-Schemas selektiv getaktet wird, um
ein getaktetes Synchronisationsschätzsignal zu erzeugen.
Claims (21)
1. Trägersynchronisationsempfänger, bei dem Datenanfänge
getaktet werden, mit:
einem ersten Mischer (14), der ein empfangenes Signal, das ein darauf aufmoduliertes bekanntes Datenanfangsmuster enthält, mit einem lokalen Referenz-Trägersignal verknüpft, um ein erstes gemischtes Signal zu erzeugen;
einem zweiten Mischer (18), der das erste gemischte Signal mit einer abgeleiteten Kopie des bekannten Daten anfangsmusters verknüpft, um ein Fehlersignal zu erzeugen; einer Einrichtung zum Takten des Fehlersignals, um ein getaktetes Fehlersignal zu erzeugen;
einem spannungsgesteuerten Oszillator (24), der in Reaktion auf das getaktete Fehlersignal das lokale Referenz- Trägersignal erzeugt; und
einer Einrichtung, die auf das erste gemischte Signal anspricht, um ein Synchronisationsschätzsignal zum Schätzen der Trägersynchronisation des Empfängers zu erzeugen.
einem ersten Mischer (14), der ein empfangenes Signal, das ein darauf aufmoduliertes bekanntes Datenanfangsmuster enthält, mit einem lokalen Referenz-Trägersignal verknüpft, um ein erstes gemischtes Signal zu erzeugen;
einem zweiten Mischer (18), der das erste gemischte Signal mit einer abgeleiteten Kopie des bekannten Daten anfangsmusters verknüpft, um ein Fehlersignal zu erzeugen; einer Einrichtung zum Takten des Fehlersignals, um ein getaktetes Fehlersignal zu erzeugen;
einem spannungsgesteuerten Oszillator (24), der in Reaktion auf das getaktete Fehlersignal das lokale Referenz- Trägersignal erzeugt; und
einer Einrichtung, die auf das erste gemischte Signal anspricht, um ein Synchronisationsschätzsignal zum Schätzen der Trägersynchronisation des Empfängers zu erzeugen.
2. Trägersynchronisationsempfänger nach Anspruch 1, bei dem die
Einrichtung zum Takten aufweist:
einen Taktschalter (104), der das Fehlersignal empfängt und das getaktete Fehlersignal ausgibt, das in Reaktion auf einen Takt-Befehl mit dem spannungsgesteuerten Oszillator (24) gekoppelt wird; und
einen Datenmuster-Modulus-Zähler (102) zum Erzeugen des Takt-Befehls zum Aktivieren des Taktschalters (104), um das Fehlersignal selektiv zu takten.
einen Taktschalter (104), der das Fehlersignal empfängt und das getaktete Fehlersignal ausgibt, das in Reaktion auf einen Takt-Befehl mit dem spannungsgesteuerten Oszillator (24) gekoppelt wird; und
einen Datenmuster-Modulus-Zähler (102) zum Erzeugen des Takt-Befehls zum Aktivieren des Taktschalters (104), um das Fehlersignal selektiv zu takten.
3. Trägersynchronisationsempfänger nach Anspruch 2, bei dem das
empfangene Signal ein digitales Empfangssignal enthält, das
von einem Analog/Digital-Wandler erzeugt wird.
4. Trägersynchronisationsempfänger nach Anspruch 2, bei dem die
Einrichtung zum Erzeugen einen dritten Mischer (34) auf
weist, um das erste gemischte Signal mit einer Kopie des
bekannten Datenanfangsmusters zu verknüpfen, und bei dem der
Empfänger außerdem eine Einrichtungen aufweist, um in Reak
tion auf den von dem Datenmuster-Modulus-Zähler (102)
erzeugten Takt-Befehl ein Ausgabesignal von dem dritten
Mischer (34) zu takten, um ein getaktetes Synchronisations
schätzsignal zu erzeugen.
5. Trägersynchronisationsempfänger nach Anspruch 4, der außer
dem ein Integrierglied (36) enthält, das mit der Einrichtung
zum Takten der Ausgabe von dem dritten Mischer (34) gekop
pelt ist, um das abgetastete Synchronisationsschätzsignal
zu integrieren und das Synchronisationsschätzsignal zu
erzeugen.
6. Trägersynchronisationsempfänger nach Anspruch 1, der außer
dem eine Einrichtung aufweist, um ein Ausgabesignal von der
Einrichtung zum Erzeugen zu takten, um ein getaktetes Syn
chronisationsschätzsignal zu erzeugen.
7. Trägersynchronisationsempfänger nach Anspruch 6, der außer
dem ein Integrierglied (36) enthält, das mit der Einrichtung
zum Takten der Ausgabe von der Einrichtung zum Erzeugen
gekoppelt ist, um das getaktete Synchronisationsschätzsignal
zu integrieren und das Synchronisationsschätzsignal zu
erzeugen.
8. Trägersynchronisationsempfänger nach Anspruch 6, wobei die
Einrichtung zum Takten des Fehlersignals aufweist:
einen ersten Taktschalter (104), der das Fehlersignal empfängt und das abgetastete Fehlersignal ausgibt, das in Reaktion auf einen Takt-Befehl mit dem spannungsgesteuerten Oszillator (24) gekoppelt wird; und
einen Datenmuster-Modulus-Zähler (102) zum Erzeugen des Takt-Befehls zum Aktivieren des Taktschalters (104), um das Fehlersignal selektiv zu takten.
einen ersten Taktschalter (104), der das Fehlersignal empfängt und das abgetastete Fehlersignal ausgibt, das in Reaktion auf einen Takt-Befehl mit dem spannungsgesteuerten Oszillator (24) gekoppelt wird; und
einen Datenmuster-Modulus-Zähler (102) zum Erzeugen des Takt-Befehls zum Aktivieren des Taktschalters (104), um das Fehlersignal selektiv zu takten.
9. Trägersynchronisationsempfänger nach Anspruch 8, bei dem die
der Einrichtung zum Erzeugen einen dritten Mischer (34)
aufweist, der das erste gemischte Signal mit einer Kopie des
bekannte Datenanfangsmusters verknüpft, und bei dem die
Einrichtung zum Takten der Ausgabe von dem dritten Mischer
(34) aufweist:
einen zweiten Taktschalter (106), der die Ausgabe von dem dritten Mischer (34) empfängt und in Reaktion auf den Takt-Befehl ein getaktetes Synchronisationsschätzsignal ausgibt.
einen zweiten Taktschalter (106), der die Ausgabe von dem dritten Mischer (34) empfängt und in Reaktion auf den Takt-Befehl ein getaktetes Synchronisationsschätzsignal ausgibt.
10. Vorrichtung zum Erzeugen eines Synchronisationsschätzsignals
zur Trägersynchronisation mit einem empfangenen Signal, das
ein bekanntes Datenanfangsmuster enthält, mit:
einer Einrichtung zum Verarbeiten des bekannten Daten anfangsmusters des empfangenen Signals mit einem lokalen Referenz-Signal und mit einer abgeleiteten Kopie des bekann ten Datenanfangsmusters, um abhängig von dem lokalen Refe renz-Signal und dem bekannten Datenanfangsmuster des empfan genen Signals ein Fehlersignal zu erzeugen;
einer Einrichtung zum Takten eines Bereiches des Fehlersignals, um das Fehlersignal entsprechend eines Takt- Musters selektiv zu takten und um ein getaktetes Signal zu erzeugen; und
einer Einrichtung, die in Reaktion auf das getaktete Signal das lokale Referenz-Signal erzeugt.
einer Einrichtung zum Verarbeiten des bekannten Daten anfangsmusters des empfangenen Signals mit einem lokalen Referenz-Signal und mit einer abgeleiteten Kopie des bekann ten Datenanfangsmusters, um abhängig von dem lokalen Refe renz-Signal und dem bekannten Datenanfangsmuster des empfan genen Signals ein Fehlersignal zu erzeugen;
einer Einrichtung zum Takten eines Bereiches des Fehlersignals, um das Fehlersignal entsprechend eines Takt- Musters selektiv zu takten und um ein getaktetes Signal zu erzeugen; und
einer Einrichtung, die in Reaktion auf das getaktete Signal das lokale Referenz-Signal erzeugt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, die außerdem aufweist:
eine Einrichtung zum Verarbeiten des bekannten Daten anfangsmusters des empfangenen Signals mit einem lokalen Referenz-Signal und mit einer Kopie des bekannten Daten anfangsmusters, um das Synchronisationsschätzsignal zu erzeugen, das mit der Synchronisation des empfangenen Signals in Beziehung steht.
eine Einrichtung zum Verarbeiten des bekannten Daten anfangsmusters des empfangenen Signals mit einem lokalen Referenz-Signal und mit einer Kopie des bekannten Daten anfangsmusters, um das Synchronisationsschätzsignal zu erzeugen, das mit der Synchronisation des empfangenen Signals in Beziehung steht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Einrichtung zum
Verarbeiten aufweist:
einen ersten Mischer (14), der das empfangene Signal, das ein darauf aufmoduliertes bekanntes Datenanfangsmuster enthält, mit einem lokalen Referenz-Trägersignal verknüpft, um ein erstes gemischtes Signal zu erzeugen;
einen zweiten Mischer (18), der das erste gemischte Signal mit einer abgeleiteten Kopie des bekannten Daten anfangsmusters verknüpft, um ein erstes Ausgangssignal zu erzeugen; und
ein erstes Integrierglied (20), das mit dem zweiten Mischer (18) gekoppelt ist, um das erste Ausgangssignal zu integrieren, um das Fehlersignal zu erzeugen.
einen ersten Mischer (14), der das empfangene Signal, das ein darauf aufmoduliertes bekanntes Datenanfangsmuster enthält, mit einem lokalen Referenz-Trägersignal verknüpft, um ein erstes gemischtes Signal zu erzeugen;
einen zweiten Mischer (18), der das erste gemischte Signal mit einer abgeleiteten Kopie des bekannten Daten anfangsmusters verknüpft, um ein erstes Ausgangssignal zu erzeugen; und
ein erstes Integrierglied (20), das mit dem zweiten Mischer (18) gekoppelt ist, um das erste Ausgangssignal zu integrieren, um das Fehlersignal zu erzeugen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Einrichtung zum
Takten aufweist:
einen Taktschalter (104), der das Fehlersignal empfängt und in Reaktion auf einen Takt-Befehl das getaktete Signal ausgibt, wobei das getaktete Signal mit der Einrichtung zum Erzeugen des lokalen Referenz-Signals gekoppelt wird; und
einen Datenmuster-Modulus-Zähler (102) zum Erzeugen des Takt-Befehls zum Aktivieren des Taktschalters (104), um das Fehlersignal selektiv zu takten und um das getaktete Signal zu erzeugen.
einen Taktschalter (104), der das Fehlersignal empfängt und in Reaktion auf einen Takt-Befehl das getaktete Signal ausgibt, wobei das getaktete Signal mit der Einrichtung zum Erzeugen des lokalen Referenz-Signals gekoppelt wird; und
einen Datenmuster-Modulus-Zähler (102) zum Erzeugen des Takt-Befehls zum Aktivieren des Taktschalters (104), um das Fehlersignal selektiv zu takten und um das getaktete Signal zu erzeugen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, bei der die Einrichtung zum
Erzeugen des lokalen Referenz-Signals einen spannungs
gesteuerten Oszillator (24) aufweist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, die außerdem eine Einrichtung
zum Verarbeiten des bekannten Datenanfangsmusters des emp
fangenen Signals mit einem lokalen Referenz-Signal und mit
einer Kopie des bekannten Datenanfangsmusters enthält, um
das Synchronisationsschätzsignal zu erzeugen, das mit der
Synchronisation des empfangenen Signals in Beziehung steht,
mit:
einem dritten Mischer (34), der das erste gemischte Signal mit einer Kopie des bekannten Datenanfangsmusters verknüpft, um ein gemischtes Ausgabesignal zu erzeugen;
einem zweiten Taktschalter (106), der das gemischte Ausgabesignal empfängt und in Reaktion auf den Takt-Befehl ein getaktetes Synchronisationsschätzsignal ausgibt;
einem zweiten Integrierglied (36), das das getaktete Synchronisationsschätzsignal empfängt und das Synchronisa tionsschätzsignal ausgibt.
einem dritten Mischer (34), der das erste gemischte Signal mit einer Kopie des bekannten Datenanfangsmusters verknüpft, um ein gemischtes Ausgabesignal zu erzeugen;
einem zweiten Taktschalter (106), der das gemischte Ausgabesignal empfängt und in Reaktion auf den Takt-Befehl ein getaktetes Synchronisationsschätzsignal ausgibt;
einem zweiten Integrierglied (36), das das getaktete Synchronisationsschätzsignal empfängt und das Synchronisa tionsschätzsignal ausgibt.
16. Maximum-Likelihood-Empfängersystem zur Trägersynchronisa
tion mit einem empfangenen Signal, das ein bekanntes Daten
anfangsmuster enthält, mit:
einer Anzahl von Maximum-Likelihood-Empfängern, die gleichzeitig jeweils ein Synchronisationsschätzsignal erzeugen, wobei jeder Maximum-Likelihood-Empfänger aufweist:
einen ersten Mischer (14), der ein empfangenes Signal, das ein darauf aufmoduliertes bekanntes Daten anfangsmuster enthält, mit einem lokalen Referenz- Trägersignal verknüpft, um ein erstes gemischtes Signal zu erzeugen,
einen zweiten Mischer (18), der das erste gemisch te Signal mit einer abgeleiteten Kopie des bekannten Datenanfangsmusters verknüpft, um ein Fehlersignal zu erzeugen,
eine Einrichtung zum Takten des Fehlersignals, um ein getaktetes Fehlersignal zu erzeugen,
einen spannungsgesteuerten Oszillator (24), der in Reaktion auf das getaktete Fehlersignal das lokale Referenz-Fehlersignal erzeugt, und
eine Einrichtung, die auf das erste gemischte Signal anspricht, um das Synchronisationsschätzsignal zu erzeugen; und
einem Prozessor (52), der die Anzahl von Synchronisa tionsschätzsignalen empfängt und einen der Anzahl der Maximum-Likelihood-Empfänger zur Synchronisation mit dem empfangenen Signal auswählt.
einer Anzahl von Maximum-Likelihood-Empfängern, die gleichzeitig jeweils ein Synchronisationsschätzsignal erzeugen, wobei jeder Maximum-Likelihood-Empfänger aufweist:
einen ersten Mischer (14), der ein empfangenes Signal, das ein darauf aufmoduliertes bekanntes Daten anfangsmuster enthält, mit einem lokalen Referenz- Trägersignal verknüpft, um ein erstes gemischtes Signal zu erzeugen,
einen zweiten Mischer (18), der das erste gemisch te Signal mit einer abgeleiteten Kopie des bekannten Datenanfangsmusters verknüpft, um ein Fehlersignal zu erzeugen,
eine Einrichtung zum Takten des Fehlersignals, um ein getaktetes Fehlersignal zu erzeugen,
einen spannungsgesteuerten Oszillator (24), der in Reaktion auf das getaktete Fehlersignal das lokale Referenz-Fehlersignal erzeugt, und
eine Einrichtung, die auf das erste gemischte Signal anspricht, um das Synchronisationsschätzsignal zu erzeugen; und
einem Prozessor (52), der die Anzahl von Synchronisa tionsschätzsignalen empfängt und einen der Anzahl der Maximum-Likelihood-Empfänger zur Synchronisation mit dem empfangenen Signal auswählt.
17. Maximum-Likelihood-Empfängersystem nach Anspruch 16, bei dem
die Einrichtung zum Takten aufweist:
einen Taktschalter (104), der das Fehlersignal empfängt und das getaktete Fehlersignal ausgibt, das in Reaktion auf einen Takt-Befehl mit dem spannungsgesteuerten Oszillator (24) gekoppelt wird; und
einen Datenmuster-Modulus-Zähler (102) zum Erzeugen des Takt-Befehls zum Aktivieren des Taktschalters (104), um das Fehlersignal selektiv zu takten.
einen Taktschalter (104), der das Fehlersignal empfängt und das getaktete Fehlersignal ausgibt, das in Reaktion auf einen Takt-Befehl mit dem spannungsgesteuerten Oszillator (24) gekoppelt wird; und
einen Datenmuster-Modulus-Zähler (102) zum Erzeugen des Takt-Befehls zum Aktivieren des Taktschalters (104), um das Fehlersignal selektiv zu takten.
18. Maximum-Likelihood-Empfängersystem nach Anspruch 17, bei dem
die kopierten Datenanfangsmuster in jedem der Anzahl von
Maximum-Likelihood-Empfängern um eine Datenbitperiode oder
weniger zeitlich voneinander versetzt sind.
19. Maximum-Likelihood-Empfängersystem nach Anspruch 17, bei dem
die kopierten Datenanfangsmuster in jedem der Anzahl von
Maximum-Likelihood-Empfängern um eine halbe Datenbitperiode
oder weniger des Datenanfangsmusters zeitlich voneinander
versetzt sind, um die zeitliche Unbestimmtheit in dem
Empfängersystem auf eine halbe Datenbitperiode oder weniger
zu vermindern und um den Signal-Geräusch-Abstand des
Empfängersynchronisationssystems zu erhöhen.
20. Verfahren zur Trägersynchronisation mit einem empfangenen
Signal, das ein bekanntes Datenanfangsmuster enthält, mit
folgenden Schritten:
Empfangen eines Signals mit einem bekannten Daten anfangsmuster;
Mischen des empfangenen Signals mit einem lokalen Referenz-Signal und Erzeugen eines gemischten Zwischensignals;
Kopieren des bekannten Datenanfangsmusters; Ableiten des kopierten bekannten Datenanfangsmusters nach der Phase;
Mischen des gemischten Zwischensignals mit der abge leiteten Kopie des bekannten Datenanfangsmusters und Erzeugen eines Fehlersignals;
selektives Takten des Fehlersignals innerhalb des Zeitbereichs entsprechend eines Takt-Schemas, um ein getaktetes Fehlersignal zu erzeugen;
Erzeugen des lokalen Referenz-Signals in Reaktion auf das getaktete Fehlersignal; und
Mischen des gemischten Zwischensignals mit der Kopie des bekannten Datenanfangsmusters und Erzeugen eines Synchronisationsschätzsignals zum Abschätzen der Träger synchronisation des Empfängers.
Empfangen eines Signals mit einem bekannten Daten anfangsmuster;
Mischen des empfangenen Signals mit einem lokalen Referenz-Signal und Erzeugen eines gemischten Zwischensignals;
Kopieren des bekannten Datenanfangsmusters; Ableiten des kopierten bekannten Datenanfangsmusters nach der Phase;
Mischen des gemischten Zwischensignals mit der abge leiteten Kopie des bekannten Datenanfangsmusters und Erzeugen eines Fehlersignals;
selektives Takten des Fehlersignals innerhalb des Zeitbereichs entsprechend eines Takt-Schemas, um ein getaktetes Fehlersignal zu erzeugen;
Erzeugen des lokalen Referenz-Signals in Reaktion auf das getaktete Fehlersignal; und
Mischen des gemischten Zwischensignals mit der Kopie des bekannten Datenanfangsmusters und Erzeugen eines Synchronisationsschätzsignals zum Abschätzen der Träger synchronisation des Empfängers.
21. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem der Schritt des selekti
ven Abtastens des Fehlersignals folgende Schritte umfaßt:
Empfangen des Fehlersignals und Takten des Fehler signals abhängig von einem Takt-Befehl, um das getaktete Fehlersignal aus zugeben; und
Erzeugen des Takt-Befehls.
Empfangen des Fehlersignals und Takten des Fehler signals abhängig von einem Takt-Befehl, um das getaktete Fehlersignal aus zugeben; und
Erzeugen des Takt-Befehls.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| DE19651993A1 true DE19651993A1 (de) | 1997-07-17 |
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