DE10109336A1 - Verfahren zur Nachrüstung eines Dampfsystems - Google Patents
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Abstract
Bei einem Verfahren zur Nachrüstung eines bestehenden Dampfsystems, welches wenigstens eine Dampferzeugungseinrichtung (14) sowie wenigstens einen Dampfverbraucher (18) aufweist, wird eine einfache und flexible Nachrüstung dadurch erreicht, dass eine Gasturbinenanlage (1) nachgerüstet wird, deren Abgas (6) in einem Abhitzekessel (7) zur Dampferzeugung verwendet wird, wobei der Abhitzekessel (7) mit einer Zusatzfeuerung (44) versehen wird, welche es erlaubt, die Dampfparameter des Abhitzekessels (7) den Parametern im Dampfsystem anzupassen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Nachrüstung eines Dampfsystems sowie
die Verwendung einer Gasturbinenanlage zur Nachrüstung eines Dampfsystems.
Alte oder nicht mehr der Bedarfsstruktur entsprechende Energieerzeugungsanlagen stellen
ein Problem dar. Auf der einen Seite erhöhen sich die ökologischen als auch die ökonomi
schen Anforderungen an bestehende Energieerzeugungsanlagen, auf der anderen Seite
wachsen aber auch die Bedürfnisse hinsichtlich des dynamischen Verhaltens, d. h. diese An
lagen müssen in immer verstärkterem Masse in der Lage sein, Lastschwankungen des Ver
brauchernetzes, sei dies ein Stromnetz oder beispielsweise ein Wärmeversorgungssystem,
schnell und möglichst kostengünstig auszugleichen.
Eine Erweiterung, ein Umbau oder ein Ersatz einer bestehenden Kraftwerks- oder Heizwerk
sanlage oder von Teilen einer solchen Anlage drängt sich beispielsweise dann auf, wenn ein
bestehender Dampferzeuger nicht mehr die geforderte Leistung erbringen kann (z. B. infolge
Verschmutzung, Brennstoffumstellungen, eingeschränkter Betriebsgenehmigung, etc.), oder
wenn ein Dampferzeuger, z. B. infolge zu hoher Emissionen, stillgelegt werden muss.
Ebenfalls muss eine Erweiterung, ein Umbau oder ein Ersatz einer bestehenden Kraftwerks-
oder Heizwerksanlage in Betracht gezogen werden, wenn sich der Bedarf an elektrischer
und/oder Wärmeleistung verändert, wenn dieser signifikant gesteigert werden soll, oder wenn
die Flexibilität eines Kraftwerks bzw. Heizwerks bzgl. Brennstoffeinsatz, Leistung und/oder
Laständerungsgeschwindigkeit erhöht werden soll.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Nachrüsten eines
Dampfsystems, welches wenigstens eine Dampferzeugungseinrichtung sowie wenigstens
einen Dampfverbraucher aufweist, zur Verfügung zu stellen.
Die Lösung dieser Aufgabe wird dadurch erreicht, dass eine Gasturbinenanlage nachgerüstet
wird, deren Abgasstrom in einem Abhitzekessel zur Dampferzeugung verwendet wird, wobei
der Abhitzekessel mit einer Zusatzfeuerung versehen wird, welche es erlaubt, die Dampfpa
rameter des Abhitzekessels den Parametern im Dampfsystem anzupassen.
Unter einer Nachrüstung wird also der Zubau mindestens einer Gasturbinenanlage und min
destens eines Abhitzekessels mit Zusatzfeuerung zu einem Dampfsystem verstanden. Dabei
kann die mindestens eine Gasturbinenanlage und der mindestens eine Abhitzekessel die
bestehenden Dampferzeugungseinrichtungen vollständig oder teilweise ersetzen. Es kann
sich aber auch um einen reinen Zubau ohne Stillsetzung bestehender Dampferzeugungsein
richtungen handeln. Auch ist es möglich, dass sich das Abgas einer Gasturbinenanlage auf
mehrere Abhitzekessel aufteilt oder mehrere Gasturbinenanlagen auf einen gemeinsamen
Abhitzekessel arbeiten.
Unter einem Dampfsystem versteht man ein System bestehend aus einer Dampferzeugungs
einrichtung, einem Dampfnetz und einem Dampfverbraucher. Eine Dampferzeugungsein
richtung können ein oder mehrere Dampferzeuger eines Heizwerkes, eines Heizkraftwerkes
oder eines Kraftwerkes sein. Für die Erfindung sind das Dampferzeugungsverfahren, die
konstruktive Gestaltung, die Bauweise, die Parameter usw. des einzelnen Dampferzeugers
sowie die Verschaltung der Dampferzeuger innerhalb der Dampferzeugungseinrichtung ohne
Bedeutung. Dies gilt in analoger Weise auch für das Dampfnetz und die Dampfverbraucher.
Unter einem Dampfnetz ist in diesem Zusammenhang ein Dampfleitungssystem bestehend
aus einer oder mehreren Druckstufen zur Versorgung unterschiedlicher Dampfverbraucher
beispielsweise von Dampfturbinen, verfahrenstechnischen Prozessen usw. zu verstehen. Die
Druckstufen eines Dampfnetzes können über Gegendruckturbinen, Reduzierstationen u. dgl.
miteinander verbunden sein. Ein Dampfnetz kann aber auch eine Dampfsammelschiene in
einem Kraftwerk sein. Das Dampfleitungssystem transportiert den Dampf von der Dampfer
zeugungseinrichtung zum Dampfverbraucher.
Der Kern der Erfindung besteht somit darin, wenigstens eine Gasturbinenanlage und wenig
stens einen Abhitzekessel mit Zusatzfeuerung nachzurüsten und die Dampfparameter des
Abhitzekessels mittels der Zusatzfeuerung derart einzustellen, dass der produzierte Dampf
direkt dem bestehenden Dampfsystem zugeführt werden kann. Problem bei der Nachrüstung
von bestehenden Dampferzeugern ist nämlich die Tatsache, dass der Betrieb eines beste
henden Dampfsystems die Einhaltung fest vorgegebener Parameter des zugeführten Damp
fes wie Dampfdruck, und/oder Dampftemperatur, und/oder Dampfmassenstrom verlangt. Der
Betrieb einer Gasturbinenanlage mit Abhitzekessel ist dafür nicht genügend flexibel. Überra
schenderweise lässt sich aber die geforderte Flexibilität der Anlage mit einer Zusatzfeuerung
für den Abhitzekessel erreichen. Ausserdem lassen sich durch die Zusatzfeuerung bei einer
Gasturbinenanlage mit Abhitzekessel die erforderlichen schnellen Reaktionen auf Bela
stungsschwankungen des Dampfverbrauchers sicherstellen.
Eine erste Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus,
mit der Gasturbinenanlage mit Abhitzekessel die bestehende Dampferzeugungseinrichtung
wenigstens teilweise leistungsmässig zu ersetzen. Durch eine genaue Einstellung des vom
Abhitzekessel erzeugten Dampfes auf die Bedürfnisse des Dampfverbrauchers ist es mög
lich, dass die Gasturbinenanlage mit Abhitzekessel die Aufgabe eines zu ersetzenden
Dampferzeugers wenigstens teilweise, ggf. sogar vollständig übernehmen kann. Dies ist ins
besondere dann notwendig, wenn ein alter oder nicht mehr betriebstauglicher Dampferzeuger
vollständig ersetzt werden soll.
Eine zweite Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass das bestehende Dampfsy
stem mehrere Druckstufen aufweist. Zum Beispiel können darin bis zu 6 Druckstufen vorge
sehen sein und Drücke bis zu 120 (160) bar auftreten. Gerade bei derartig komplexen
Dampfsystemen kommt die Zusatzfeuerung vorteilhaft zum Tragen. Beim bestehenden
Dampfverbraucher kann es sich dabei, wie bei den anderen Ausführungsformen, um eine
Dampfturbine, oder einen verfahrenstechnischen Prozess handeln.
Unter einem verfahrenstechnischen Prozess ist in diesem Zusammenhang ein Prozess zu
verstehen, welcher die Wärme eines Dampfmassenstromes beispielsweise zu Heizzwecken
nutzt. Zur Wärmeübertragung kann ein Wärmeübertrager dienen. Der Dampfmassenstrom
kann aber auch direkt in das Produkt eingehen.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens verwendet eine mit einem Frisch
lüfter versehene Zusatzfeuerung des Abhitzekessels. So kann der Abhitzekessel bei Gastur
binenstillstand die Funktion eines Hilfskessels übernehmen und damit unabhängig vom Be
trieb der Gasturbinenanlage betrieben werden.
Weitere Ausführungsformen des erfindungsgemässen Verfahrens ergeben sich aus den ab
hängigen Ansprüchen.
Zusätzlich betrifft die beschriebene Erfindung die Verwendung einer Gasturbinenanlage zur
Nachrüstung eines Dampfsystems, welches wenigstens eine Dampferzeugungseinrichtung
sowie wenigstens einen Dampfverbraucher aufweist, wobei der Abgasstrom der Gasturbi
nenanlage in einem Abhitzekessel zur Dampferzeugung verwendet wird, und der Abhitzekes
sel mit einer Zusatzfeuerung versehen ist, welche es erlaubt, die Dampfparameter des Abhit
zekessels den Parametern im Dampfsystem anzupassen.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der obigen Verwendung ergeben sich gemäss den
abhängigen Ansprüchen.
Die Erfindung soll anfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den
Figuren näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Anlage einer Kraft-Wärme-Kopplung;
Fig. 2 eine Anlage einer Kraft-Wärme-Kopplung nach der Umrüstung;
Fig. 3 eine Anlage eines ausgedehnten Dampfsystems nach der Umrüstung; und
Fig. 4 zwei Ausführungsformen der Zusatzfeuerung.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird nachfolgend anhand der in den Figuren gezeigten
schematischen Darstellungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt drei konventionelle Dampferzeuger 15, welche über ein Dampfnetz 16, im kon
kreten Fall eine Dampfsammelschiene 17, einen Dampfverbraucher 18 mit Dampf versorgen.
Der Dampfverbraucher 18 besteht aus einer Dampfturbinenanlage 19 und einem verfahren
stechnischen Prozess 20. Die Dampfturbinenanlage 19 treibt den Generator 5 an und dient
somit zur Stromerzeugung. Bei der Dampfturbinenanlage 19 handelt es sich im vorliegenden
Fall um eine Gegendruckdampfturbine, d. h. der Abdampf der Gegendruckdampfturbine dient
der Versorgung eines weiteren Dampfverbrauchers 18, im konkreten Fall eines verfahren
stechnischen Prozesses 20.
In der Fig. 2 wurde im Vergleich zur Fig. 1 einer der konventionellen Dampferzeuger 15
durch eine Gasturbinenanlage 1 mit abgasseitig nachgeschaltetem Abhitzekessel 7 ersetzt.
Die Wärme der Abgase 6 der Gasturbine 4 der Gasturbinenanlage 1 dient dabei zur Damp
ferzeugung in einem Abhitzekessel 7. Der im Abhitzekessel 7 erzeugte Dampf wird zusam
men mit dem Dampf der verbliebenen beiden konventionellen Dampferzeuger 15 über die
Dampfsammelschiene 17 wiederum der Dampfturbinenanlage 19 zugeführt. In der Abgaslei
tung 6 zwischen Gasturbinenanlage 1 und Abhitzekessel 7 befindet sich eine Zusatzfeuerung
44, welche über die Brennstoffleitung 45 mit Brennstoff versorgt wird. Nach dem Durchströ
men des Abhitzekessels 7 gelangt das Abgas 6 schliesslich über einen Kamin 43 ins Freie.
Die Gasturbinenanlage 1 besteht aus einem Verdichter 2, einer Brennkammer 3 und einer
Gasturbine 4. Die Gasturbine 4, der Verdichter 2 und der Generator 5 sind auf einer gemein
samen Welle 8 angeordnet. Die Gasturbine 4 treibt über diese gemeinsame Welle 8 sowohl
den Verdichter 2 als auch den Generator 5 an. Die Gasturbinenanlage 1 und der Generator 5
werden als Gasturbosatz bezeichnet. Die über eine Ansaugluftleitung 9 dem Verdichter 2
zugeführte Luft gelangt nach der Verdichtung im Verdichter 2 als Verbrennungsluft 10 in die
Brennkammer 3. In der Brennkammer 3 wird über die Brennstoffleitung 11 zugeführter
Brennstoff verbrannt. Das in der Brennkammer 3 erzeugte Heissgas 12 gelangt zur Gasturbi
ne 4 und wird dort arbeitleistend entspannt.
Eine Gasturbinenanlage kann auch mehrere Brennkammern und mehrere Gasturbinen auf
weisen. So sind beispielsweise bei Gasturbinenanlagen mit sequentieller Verbrennung einer
Hochdruckbrennkammer mit Hochdruckturbine eine Niederdruckbrennkammer mit Nieder
druckturbine nachgeschaltet. Auch kann eine Gasturbinenanlage mehrere Verdichter aufwei
sen.
Auch die Dampfturbinenanlage 19 kann aus mehreren Dampfturbinen beispielsweise Hoch
druck-, Mitteldruck- und Niederdruckdampfturbine bestehen. Die Dampfturbinenanlage 19
kann aber auch als Kondensationsturbine zur reinen Stromerzeugung ausgelegt sein. Wobei
der Abdampf dieser Dampfturbine in einem Kondensator kondensiert wird. Weitere Untervari
anten bzgl. der Dampfturbinenanlage 19 sind in Form von Entnahme-Gegendruck- oder Ent
nahme-Kondensationsturbinen denkbar. In Analogie zum Gasturbosatz (Gasturbinenanlage
und Generator) spricht man bei einer Dampfturbinenanlage 19 mit Generator 5 auch vom
Dampfturbosatz.
Fig. 3 zeigt ein komplexes Dampfsystem mit zahlreichen Dampferzeugungseinrichtungen 14
in Form des Abhitzekessels 7 und der konventionellen Dampferzeuger 15, mit zahlreichen
Dampfverbrauchern 18 in Form von Dampfturbinenanlagen 19 und verfahrenstechnischen
Prozessen 20. Die Dampferzeugungseinrichtungen 14 und die Dampfverbraucher 18 sind
dampfseitig über das Dampfnetz 16 bestehend aus den Druckdampfsystemen a bis e und
kondensatseitig über das Kondensatsystem k miteinander verbunden. Die einzelnen Druck
dampfsysteme a bis e können wiederum über Dampfturbinenanlagen 19 oder Reduzierstatio
nen 21 verbunden sein. Innerhalb eines solchen komplexen Dampfsystems können sich ge
wissermassen in Form von Inseln Dampferzeugungseinrichtungen und Dampfverbraucher mit
nur geringer Verflechtung zum Dampfsystem befinden.
Im vorliegenden Fall werden die im gesamten System anfallenden Kondensate im Konden
satsystem k gesammelt, möglicherweise gereinigt und entgast und schliesslich den Dampfer
zeugungseinrichtungen 14 wieder zugeführt.
Aus den verschiedensten Gründen kann es nun erforderlich sein, das Dampfsystem mit einer
zusätzlichen Dampferzeugungseinrichtung 14 nachzurüsten. Infolge der Notwendigkeit der
Deckung eines gleichzeitigen erhöhten Strombedarfs sowie unter dem Gesichtspunkt der
Realisierung einer entscheidenden Wirkungsgraderhöhung kann nun eben eine Gasturbinen
anlage 1 mit nachgeschaltetem Abhitzekessel 7 sowie eine Zusatzfeuerung 44 nachgerüstet
werden.
Der im Abhitzekessel 7 in mehreren Druckstufen erzeugte Dampf wird über die jeweiligen
Frischdampfleitungen 30, 37, 42 den einzelnen Druckstufen des Dampfnetzes zugeführt. Vom
Kondensatsystem k wird Speisewasser zu einem Hochdruckeconomizer I 24 gefördert, strömt
danach zum Hochdruckeconomizer II 25, zum Hochdruckeconomizer III 26 und von diesem
zur Hochdruckdampftrommel 27. Die Hochdruckdampftrommel 27 steht mit dem Hochdruck
verdampfer 28 in Verbindung. Weiter folgt der Hochdruckdampftrommel 27 ein Hochdruck
überhitzer 29, an welchem die Hochdruckfrischdampfleitung 30 anschliesst, welche unmittel
bar zum Hochdruckdampfsystem e und über eine Reduzierstation 21 zum Mitteldruck
dampfsystem d führt.
Vom Kondensatsystem k wird Speisewasser zu einem Mitteldruckeconomizer I 32 gefördert,
strömt danach zum Mitteldruckeconomizer II 33 und von diesem zur Mitteldruckdampftrom
mel 34. Die Mitteldruckdampftrommel 34 steht mit dem Mitteldruckverdampfer 35 in Verbin
dung. Weiter folgt der Mitteldruckdampftrommel 34 ein Mitteldrucküberhitzer 36, an welchem
die Mitteldruckfrischdampfleitung 37 anschliesst, welche unmittelbar zum Mitteldruck
dampfsystem c und über eine Reduzierstation 21 zum Mitteldruckdampfsystem b führt.
Vom Kondensatsystem k wird Speisewasser zu einem Niederdruckeconomizer 39 gefördert
und strömt von diesem zur Niederdruckdampftrommel 40. Die Niederdruckdampftrommel 40
steht mit dem Niederdruckverdampfer 41 in Verbindung. An der Niederdruckdampftrommel
40 schliesst die Niederdruckfrischdampfleitung 42 an, welche unmittelbar zum Niederdruck
dampfsystem a führt.
Der Hochdruckeconomizer I 24, der Hochdruckeconomizer II 25, der Hochdruckeconomizer
III 26, die Hochdruckdampftrommel 27, der Hochdruckverdampfer 28 und der Hochdruck
überhitzer 29 bilden zusammen ein bei einer ersten Druckstufe arbeitendes Hochdrucksy
stem.
Der Mitteldruckeconomizer I 32, der Mitteldruckeconomizer II 33, die Mitteldruckdampftrom
mel 34, der Mitteldruckverdampfer 35 und der Mitteldrucküberhitzer 36 bilden zusammen ein
bei einer zweiten Druckstufe arbeitendes Mitteldrucksystem.
Der Niederdruckeconomizer 39, die Niederdruckdampftrommel 40 und der Niederdruckver
dampfer 41 bilden zusammen ein bei einer dritten Druckstufe arbeitendes Niederdrucksy
stem.
Im vorliegenden Fall wurde ein Abhitzekessel 7 bestehend aus Trommel-Umlaufverdampfern
beschrieben. Daher wird das durch die Economizer der jeweiligen Druckstufe vorgewärmte
Speisewasser in die Dampftrommel gefördert. Das Trommelwasser wird im System Dampf
trommel-Verdampfer umgewälzt und dabei anteilig verdampft. In der Dampftrommel erfolgt
die Separation von Wasser und Dampf. Das Wasser wird erneut dem Verdampfer zugeführt,
während der Dampf direkt oder über einen möglicherweise vorhandenen Überhitzer zur
Dampfturbinenanlage gelangt.
Nach dem Durchstömen des Abhitzekessels 7 gelangt das Abgas 6 schliesslich über einen
Kamin 43 ins Freie.
Im vorliegenden Fall befindet sich unmittelbar in der Abgasleitung 6 zwischen Gasturbine 4
und Abhitzekessel 7 eine Zusatzfeuerung 44 mit der entsprechenden Brennstoffleitung 45.
Mittels dieser Zusatzfeuerung 44 kann das Abgas 6 der Gasturbine 4 erforderlichenfalls
nachbeheizt werden, wobei der im Abgas 6 vorhandene Restsauerstoff genutzt wird. Da die
Zusatzfeuerung 44 nur in Betrieb ist, wenn die Gasturbinenanlage 1 in Betrieb ist, kommt
diese zunächst ohne Frischlüfter aus. Entsprechend der Fig. 4 besteht jedoch die Möglich
keit die Zusatzfeuerung 44 auch mit einem Frischlüfter 46 zu betreiben.
Die Zusatzfeuerung 44 kann auch separat angeordnet sein. Das Rauchgas der Zusatzfeue
rung 44 kann in diesem Fall dem Abgas 6 der Gasturbine 4 entweder vor dem Eintritt in den
Abhitzekessel 7 aber auch an beliebiger Stelle innerhalb des Abhitzekessels 7 zugemischt
werden. In diesem Fall ist jedoch ein Frischlüfter 46 zum Betreiben der Zusatzfeuerung 44
unerlässlich.
Neben dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer Zusatzfeuerung 44 zwischen Gastur
bine 4 und Abhitzekessel 7 kann die Zusatzfeuerung 44 auch innerhalb des Abhitzekessels 7
vorzugsweise in Strömungsrichtung vor einer jeweiligen Druckstufe angeordnet sein. Auch
können mehrere Zusatzfeuerungen vor den jeweiligen Druckstufen angeordnet sein.
Der Aufbau des beschriebenen Dampfsystems insbesondere des Abhitzekessels 7, der Ga
sturbinenanlage 1 und der Dampfturbinenanlage 19 ist lediglich als ein Beispiel zu betrach
ten, da wie allgemein bekannt ist, derartige Komponenten bzw. Systeme sehr unterschiedlich
ausgebildet sein können. Für den Erfindungsgedanken ist lediglich wesentlich, dass sich
- zwischen Gasturbine 4 und Abhitzekessel 7, d. h. in der Abgasleitung 6,
- - innerhalb des Abhitzekessels 7 oder
- - dem Abhitzekessel 7 beigestellt
eine Zusatzfeuerung
44
befindet.
Die Dampfparameter von Abhitzekesseln hinter grösseren Gasturbinenanlagen liegen im Be
reich von beispielsweise 5 bar/210°C und 70 bar/510°C für einen Zweidruckprozess oder
von beispielsweise 4-8 bar/150-320°C, 20-45 bar/540-570°C und 80-160 bar/540-570°C
für einen Dreidruckprozess. Es sei darauf verwiesen, dass diese Parameter sehr stark von
der Gasturbinenanlage und deren Einsatzbedingungen abhängen.
Mittels des Betriebes der Zusatzfeuerung 44 ist es nun möglich
- - die Parameter des Abhitzekessels 7 den Dampfparametern im Dampfsystem anzupas sen,
- - auf einen unterschiedlichen Dampfbedarf innerhalb der einzelnen Druckdampfsysteme zu reagieren,
- - zeitliche Dampfbedarfsschwankungen auszugleichen sowie
- - beim Stillstand der Gasturbinenanlage 1 eine Mindestdampferzeugung sicher zu stellen.
Beim Neubau beispielsweise eines Chemiebetriebes auf der grünen Wiese können die
ebenfalls zu errichtenden Energieversorgungsanlagen optimal auf die Bedarfsstruktur abge
stimmt werden. Dies ist jedoch eher ein Ausnahmefall. In der Praxis müssen neue Energie
versorgungsanlagen eher innerhalb historisch gewachsener Energieversorgungssysteme
errichtet werden. Das ist wie eingangs erwähnt beispielsweise im Fall von Änderungen der
Bedarfsstruktur aber auch bei Minderleistungen oder einem erforderlichen Ersatz auf der Er
zeugerseite notwendig.
Es zeigt sich, dass sich für diese Aufgabe eine Gasturbinenanlage 1 mit Abhitzekessel 7 ver
wenden lässt. Eine nachzurüstende Gasturbinenanlage 1 mit Abhitzekessel 7 muss die Aus
legungsparameter und möglichen Fahrweisen des bestehenden Dampfnetzes 16 berücksichtigen.
Dem sind jedoch durch den Abgasmassenstrom und die Abgastemperatur der Gastur
binenanlage 1 enge Grenzen gesetzt. Infolge des durch den Betrieb der Gasturbinenanlage 1
bestimmten Abgasmassenstrom mit einer ebenso bestimmten Abgastemperatur, welche zu
sätzlich in erheblichem Masse von den Umgebungsbedingungen abhängen, lassen sich nur
diesen Parametern entsprechende Wärmeleistungen zur Dampferzeugung im Abhitzekessel
7 nutzen. Zusätzliche Restriktionen können sich durch die ggf. notwendige Versorgung ver
schiedener Druckstufen eines Dampfsystems ergeben. So sind z. B. bei grossen Chemieun
ternehmen oder Raffinerien Dampfnetze mit bis zu 6 Druckstufen und Drücken von bis zu 120
(160) bar bekannt.
Wird nun aber der Abhitzekessel 7 mit einer Zusatzfeuerung 44 versehen, so lassen sich die
Wärmeleistungen des Abgases 6 der Gasturbinenanlage 1 und somit die Dampferzeugung im
Abhitzekessel 7 einfach und flexibel den aktuellen Bedingungen anpassen. Für eine derartige
Verwendung geeignete Abhitzekessel 7 mit Zusatzfeuerung 44 sind z. B. aus der US 3,443,550
bekannt. Die Zusatzfeuerung 44 dient dort der Erhöhung der Wirtschaftlichkeit und
der Optimierung der Dampfproduktion. Es kann mit anderen Worten durch eine entsprechen
de konstruktive Ausführung resp. Anordnung der Zusatzfeuerung 44 den Parametern Tempe
ratur, Druck, Massenstrom etc. der bereits bestehenden Erzeuger- und Verbraucherstruktur
auf unterschiedlichen Temperatur- bzw. Druckniveaus (Heisswasser und/oder Dampf) ent
sprochen werden.
Ausserdem ergibt sich weiterhin der Vorteil, dass durch einen dem Bedarf angepassten Be
trieb der Zusatzfeuerung 44 dem zeitlichen Bedarf und schnellen Bedarfsänderungen von
Strom und/oder Wärme Rechnung getragen werden kann.
So kann ein bestehender Dampferzeuger 15 teilweise oder gänzlich ersetzt werden, es kann
aber auch einfach die Leistung einer bestehenden Anlage durch einen Zubau von Erzeuger
leistung erhöht werden oder insbesondere die Flexibilität einer bestehenden Anlage bzgl.
Brennstoffeinsatz, Leistung, Laständerungsgeschwindigkeiten u. dgl. vergrössert werden.
Wird ausserdem die Zusatzfeuerung 44 mit einem Frischlüfter 46 versehen, so kann der Ab
hitzekessel 7 auch bei Stillstand der Gasturbinenanlage 1 die Funktion eines Hilfskessels
übernehmen, bzw. unabhängig vom Strombedarf betrieben werden. Bei laufender Gasturbi
nenanlage 1 ist der Betrieb des Frischlüfters 46 nicht zwingend notwendig.
Der alleinige Betrieb des Frischlüfters 46 der Zusatzfeuerung (ohne Betrieb der eigentlichen
Zusatzfeuerung 44) kann aber auch aus Gründen der effizienteren Beherrschung ausserge
wöhnlicher Betriebsbedingungen bzw. Betriebsweisen zweckmässig sein. Eine Kühlung der
Abgase 6 der Gasturbinenanlage 1 durch Zumischung kalter Zuluft kann beispielsweise zur
Vermeidung von Temperaturspitzen, beim unerwarteten Ausfall von Dampfverbrauchern, zum
schnelleren Abkühlen der Gasturbinenanlage vor Revisionen u. dgl. zweckmässig sein.
1
Gasturbinenanlage (bestehend aus
2
,
3
,
4
)
2
Verdichter
3
Brennkammer
4
Gasturbine
5
Generator
6
Abgas, Abgasleitung
7
Abhitzekessel
8
(gemeinsame) Welle
9
Ansaugluftleitung
10
Verbrennungsluft
11
Brennstoffleitung (für Brennkammer
3
)
12
Heissgas
14
Dampferzeugungseinrichtung
15
(konventioneller) Dampferzeuger
16
Dampfnetz
17
Dampfsammelschiene
18
Dampfverbraucher
19
Dampfturbinenanlage
20
verfahrenstechnischer Prozess
21
Reduzierstation
24
Hochdruckeconomizer I
25
Hochdruckeconomizer II
26
Hochdruckeconomizer III
27
Hochdruckdampftrommel
28
Hochdruckverdampfer
29
Hochdrucküberhitzer
30
Hochdruckfrischdampfleitung
32
Mitteldruckeconomizer I
33
Mitteldruckeconomizer II
34
Mitteldruckdampftrommel
35
Mitteldruckverdampfer
36
Mitteldrucküberhitzer
37
Mitteldruckfrischdampfleitung
39
Niederdruckeconomizer
40
Niederdruckdampftrommel
41
Niederdruckverdampfer
42
Niederdruckfrischdampfleitung
43
Kamin
44
Zusatzfeuerung
45
Brennstoffleitung (für Zusatzfeuerung
45
)
46
Frischlüfter
a Niederdruckdampfsystem (6 bar)
b Mitteldruckdampfsystem (20 bar)
c Mitteldruckdampfsystem (60 bar)
d Mitteldruckdampfsystem (100 bar)
e Hochdruckdampfsystem (160 bar)
k Kondensatsystem
a Niederdruckdampfsystem (6 bar)
b Mitteldruckdampfsystem (20 bar)
c Mitteldruckdampfsystem (60 bar)
d Mitteldruckdampfsystem (100 bar)
e Hochdruckdampfsystem (160 bar)
k Kondensatsystem
Claims (11)
1. Verfahren zur Nachrüstung eines Dampfsystems, welches wenigstens eine Dampfer
zeugungseinrichtung (14) sowie wenigstens einen Dampfverbraucher (18) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine Gasturbinenanlage (1) nachgerüstet wird, deren Abgas (6) in wenigstens
einem Abhitzekessel (7) zur Dampferzeugung verwendet wird, wobei der wenigstens eine
Abhitzekessel (7) mit einer Zusatzfeuerung (44) versehen wird, welche es erlaubt, die
Dampfparameter des Abhitzekessels (7) den Parametern im Dampfsystem anzupassen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Ga
sturbinenanlage (1) mit Abhitzekessel (7) die bestehende Dampferzeugungseinrichtung (14)
wenigstens teilweise leistungsmässig ersetzt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
bestehende Dampfsystem mehrere Druckdampfsysteme (a bis e) aufweist, und dass insbe
sondere darin bis zu 6 Druckstufen vorgesehen sind und Drücke bis zu 120 (160) bar auftre
ten können.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es sich
beim bestehenden Dampfverbraucher (18) um eine Dampfturbinenanlage (19), oder einen
verfahrenstechnischen Prozess (20) handelt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zusatzfeuerung (44) in Strömungsrichtung des Abgases (6) der Gasturbinenanlage
(1) vor dem Abhitzekessel (7) und/oder innerhalb des Abhitzekessels (7) angeordnet ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu
satzfeuerung (44) des wenigstens einen Abhitzekessels (7) mit einem Frischlüfter (46) verse
hen wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zusatzfeuerung (44) ausserhalb des Abgasstromes (6) angeordnet ist, über einen
Frischlüfter (46) verfügt, und das Rauchgas der Zusatzfeuerung (44) mit dem Abgas (6) der
Gasturbinenanlage (1) gemischt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung des Abga
ses (6) der Gasturbinenanlage (1) und des Rauchgases der Zusatzfeuerung (44) in Strö
mungsrichtung des Abgases (6) der Gasturbinenanlage (1) vor dem Abhitzekessel (7)
und/oder innerhalb des Abhitzekessels (7) erfolgt.
9. Verwendung wenigstens einer Gasturbinenanlage (1) zur Nachrüstung eines
Dampfsystems, welches wenigstens eine Dampferzeugungseinrichtung (14) sowie wenig
stens einen Dampfverbraucher (18) aufweist, wobei das Abgas (6) der wenigstens einen Ga
sturbinenanlage (1) in wenigstens einem Abhitzekessel (7) zur Dampferzeugung verwendet
wird, und der Abhitzekessel (7) mit einer Zusatzfeuerung (44) versehen ist, welche es erlaubt,
die Dampfparameter des Abhitzekessels (7) den Parametern im Dampfsystem anzupassen.
10. Verwendung wenigstens einer Gasturbinenanlage (1) nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Gasturbinenanlage (1) mit Abhitzekessel (7) die Dampferzeugungs
einrichtung (14) wenigstens teilweise leistungsmässig ersetzt, und dass es sich beim Dampf
verbraucher (18) um eine Dampfturbinenanlage (19) oder einen verfahrenstechnischen Pro
zess (20) handelt.
11. Verwendung wenigstens einer Gasturbinenanlage (1) nach einem der Ansprüche 9
oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzfeuerung (44) des wenigstens einen Abhit
zekessels (7) mit einem Frischlüfter (46) versehen ist.
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| DE2001109336 DE10109336A1 (de) | 2001-02-27 | 2001-02-27 | Verfahren zur Nachrüstung eines Dampfsystems |
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| DE2001109336 DE10109336A1 (de) | 2001-02-27 | 2001-02-27 | Verfahren zur Nachrüstung eines Dampfsystems |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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2001
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- 2002-02-12 WO PCT/IB2002/000422 patent/WO2002068801A1/de not_active Ceased
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| EP1462632B1 (de) | 2003-03-28 | 2015-06-17 | Alstom Technology Ltd | Verfahren und Vorrichtung zur Anpassung der Parameter des Heissgases eines Heissgaserzeugers mit nachgeschaltetem technologischem Prozess |
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